Mundan

Venus Konjunktion Pluto

Venus Konjunktion Pluto15.11.2013 22:32 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

erfahrungsgemäß zeigen sich Aspekte als Wirkung hier nicht exakt, sondern zwei Grad vor oder nach dem genauen Aspekt. Venus im Steinbock belohnt die Treuen, sie steht erhöht! – ; … : Pluto hingegen würde gern alles radikal wandeln – und das ist euphemistisch gesprochen – frau/man kann sich leicht vorstellen, daß diese Mischung brisant ist – und dennoch auch Chancen birgt: für die Leidenschaft. Folgt man/frau aber dem Corpus Hermeticum, so wird gleich klar, daß diese plutonischen Leidenschaften nicht zum Triumph der ägyptischen Priester gehörten, sondern eher in einer Tradition stehen mit den späteren Gnostikern, die wohl befanden, der Mensch solle sich am besten gar nicht fortpflanzen, weil diese Welt eben nicht zunächst Gottes schöne Welt wäre, sondern die eines Zwischengeschöpfs – welches es nicht gut mit uns meinte und die menschlichen Triebe für seine Zwecke benutzte …

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Ich habe dazu noch eine andere Idee, doch ist die so abwegig, und im Grund genommen auch nicht recht sympathisch, daß ich sie lieber zunächst – verzeiht – für mich behalte.

Eines jedoch – beschäftigt man sich mit der sinnenfeindlichen Gnosis – ist gewiss: wer die körperliche Liebe ablehnt, kann das nur um den Preis, die gesamte Weiblichkeit abzulehnen – : und tiefer noch: zu verachten – auch das ein möglicher Venus/Pluto Gedanke; – warum? – weil dieses durch-sich-selbst-Leben-hervorbringen des Weiblichen gar keine gnostische Distanz zur Welt – Origines hin oder her – erlaubt.

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Leider weht – wer anderes behauptet, lasse sich widerlegen – jener sinnenfeindliche Wüstenwind bislang noch durch jedes Klerikertum und die Sprache, die – vielleicht nicht gänzlich zu Unrecht – gesprochen wird, ereifert sich in einem Dialekt, in dem Mann Angst hat vor den Frauen, und sonst nichts.

Das Sinnenfeindlichste von allem ist aber z.B. die Pornografie unserer heutigen Tage, und insofern sind wir in der absurden Situation, daß die eigentlichen Verächter fast schon zu Hütern der Natur avanciert sind …

Aber aus Angst vor den Frauen allein läßt sich keine wahre Religion machen, wie Jesus, der Frauenfreund und -heiler sehr gut wußte.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Mundan, Poetry, Weltbild

Zünglein an der Waage, Nachgedanken zum Wassermann/Löwe Vollmond

Zünglein an der Waage21.08.2013 11:36 Nürnberg bei Waage-Aszendent

Liebe Leserinnen und Leser,

Thomas-Evangelium, Vers 7, übersetzt von Christoph Greiner:

Jesus sprach:

Glücklich ist der Löwe,

der Mensch wird,

wenn ein Mensch ihn isst.

Und geplagt ist der Mensch,

den der Löwe frisst,

und der Löwe wird zum Menschen.“

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Klar ist jedoch, daß Menschen normal keine Löwen essen. Hingegen umgekehrt Löwen Menschen schon. Aber der Spruch steht dennoch paradox da /Merkur sowieso im Löwen, zu nah der Sonne, um unabhängig zu sein – was kann er bedeuten?: einfach die evolutionäre Weisheit des Rangs in der Nahrungskette? Oder auch ein verborgener Hinweis auf die Tierkreiszeichen Wassermann und Löwe? Der sich zum Wassermann – zum Menschen hin – entscheiden soll – wie das Thomas-Evangelium fordert.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Saturn im Löwen

1870_Feuerbach_Ruhende_Nymphe_anagoriaRuhende Nymphe von Anselm Feuerbach

Feuerbach12.09.1829 13:10 UT Speyer

Feuerbach_Selbstbildnis_02Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn die Frau auf einem Raubkatzenfell schläft, verrät sie die Balance von Haar, Band und Teint  – dies ist keine Löwe Venus, sondern eine Waage-Venus (wie auch gestriges Foto eher), die sich mit Saturn im Löwen aussöhnt, zu dem sie ein flüchtiges Sextil bildet: genau das gibt auch das Bild wieder: der Felsen im Meer (Neptun/Steinbock) ist auch Saturn, Saturn ist die „eingefrorene“ Geste des Bildes, das gegen die heitere Lebendigkeit des Vordergrunds antrotzt.

Saturn im Löwen ist übrigens auch der Bart (das Haar): der alte König. Der Blick ist der Ausblick, den eine Jungfrau-Persönlichkeit genießt, wenn sie den Fische-Mond ihr eigen nennt: (Goethe).

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry, Weltbild

Saturn erlebend verstehen

Liebe Leserinnen und Leser,

hier ein Link zu einem ganz feinen Post von Monika Heer! – :

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Zur Zeit geht Saturn so um die 15:15 am Osthorizont auf, und man merkt, wie der Tabakrauch um die Tische der Cafés dichter wird, während dazu gleichzeitig proportional der Windhauch abnimmt: ein Spannungsbogen bis zum Abend – zur Nacht gar – bis Saturn so gegen 01:15 untergegangen sein wird. Dabei macht sich Saturn besonders im 12. 15:00 16:00 (auf der astralen Ebene) und im 8. Haus bemerkbar als Schwere 22:00 – 23:00 (dann physisch, als Folge der emotionalen Anstrengung vom Nachmittag), und sonst kann auch wieder sein, als wäre wenig und trügerische Ruhe.

1991 stand um 15:15 Jupiter im Zenit, und war tagsüber auch gar nicht geneigt, unterzugehen. Erst um 22:00 Uhr rum, als Saturn dann – im Wassermann damals – ebenfalls aufstieg, da neigte sich der Löwe-Jupiter 1991 gen Westen, von unserer Erddrehung verborgen …

Dieser Rhythmus – komplex über 60 Jahre hinweg der Vollender eines salomonischen Siegels:

IMG_5915… prägt aber auch entscheidend unsere Lebensstimmung (je nachdem zusätzlich, wie unser eigener Radix-Saturn und Planeten dazu stehen). Wir verbringen lange Jahre die Stunden der Sommermonate, wenn Saturn am Tageshimmel steht.

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Zur Zeit bedeutet das, man tut wohl daran – in unseren Breitengraden – die Arbeiten, die einen frohgemuten, hoffnungsvollen Geist brauchen, in die Morgenstunden zu verlegen – die Zeit des frühen Nachmittags aber der Entspannung zu widmen, eher zu beobachten: sich gleiten zu lassen, weil es keinen Sinn macht, durch überflüssige Tätigkeit Kraft zu verbrauchen. Der Duft der Lindenbäume bleibt dennoch ein Wunder. Gott geb´s, daß wir uns solch einen Rhythmus leisten können, denn wir sind ja alle eingebunden in den chaplinesquen Gang der großen Maschine, bis wir sie – jeder einzeln in den Dienst nehmen und uns aus der gerade anhebenden technischen Sklaverei befreien …

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Kurz vor 23:00 Uhr dann der Hubschrauber …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologische Wochenvorausschau, Mundan

Interview im Guardian mit Edward Snowden: der Informant

Edward Snowden, NSA whistleblower: ‚I do not expect to see home again‘ | World news | The Guardian

zu SnowdenZeitpunkt Kenntnisnahme – 10.06.2013 12:42 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

man weiß noch nicht, wann Snowden Geburtstag hat – aber ein junger Mann – Saturnwiederkehr. Der Name klingt wie von David John Moore Cornwell gesammelt. Und er hat einen unglaublichen Kampfgeist. Das Volk will Freiheit, Sire, sagt er. Aber er strahlt auch vor Elite. Was er sich herausnimmt: darüber zu entscheiden, daß die Öffentlichkeit zu entscheiden habe – nicht die hinter den Türen der Geheimdienste. Dieses Anliegen hatte auch Kennedy. Und er glaubt an die Politik. Diese Souveränität wird man ihm nach dem Interview nicht mehr nehmen können – zumal er ja auch die trainierte Intelligenz einer Führungspersönlichkeit im Informations-Kader eines Dienstes, mit Luxusleben in Hawai, durchaus ansieht. Sicher – die Geheimdienst-Fähigkeit, jederzeit alles über jeden zu wissen wird in Spionage-Thrillern der Techno-Manier – sogar Bond – schon lange vorbereitet – nun wird, wie erwartet, Fiktion zur Realität. „Man erhebe,“ so Snowden sinngemäß, „schlichtweg alle Daten, weil das die einfachste Methode ist, alles zu filtern.“

Er gibt das Interview in Hongkong – und spielt damit weltpolitisch klug der chinesischen Regierung – der ja gerade Kontrolle des Netzes antidemokartisch angerechnet wird – ein Mittel in die Hand, sich gegen die USA zu positionieren, wenn ihm in Hongkong Asyl gewährt würde.

Er kommt zum rechten Zeitpunkt Mannings moralisch entgegen … – Assange in der Botschaft von Equador in London hat dasselbe im Zeit-Interview vor wenigen Wochen rausgegeben, weswegen er an einer Codierung arbeite …

Im Horoskop schwingt die Lilith zwischen Zwillinge und Krebs – und Merkur/Venus und Mond bilden im Krebs eine schöne Einheit.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Personen, Poetry, Weltbild

Admiral

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Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

zwar sind Venus und Merkur schon im Zeichen Krebs, aber Mars, Jupiter und Sonne sind noch in diesem Zeichen. Die Anstrengung, die Mars den Zwillingen bringt, darf aber nicht darüber täuschen auf Dauer, daß die Zwillinge die Dinge etwas leichter nehmen sollten. Der Schmetterling sei ihr Ziel, die Schwermut abzuschütteln ist von großer Wichtigkeit. Wir lieben die Zwillinge für ihr helles Lachen – sogar manchmal ihren Sinn für wohlgesetzte Frivolität. All das ist menschlich und muss sein … und bald haben wir den Neumond in den Zwillingen … wohlan also: Zwillings-Herz gesunde!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry

Vorwegnahme des Wassertrigons

WassertrigonLiebe Leserinnen und Leser,

mir dünkt, wir haben hier eine Vorankündigung des großen Wassertrigons für diesen Sommer. Dann wird Jupiter an Merkurs Stelle treten. Nun ist aber damit nicht unbedingt die große Flut gemeint – sehr wohl aber das in Bewegung Kommen durch Gefühle. Mit Merkur (und Venus im Krebs) sind Gedanken von Gefühlen schwer zu entkoppeln. Und entsprechend geht es auch drunter und drüber. Meiner Erfahrung gemäß ist Merkur immer viel wichtiger, als man denkt. Und wenn man nicht an ihn denkt, am wichtigsten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

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Auspicia – Fünf Stare

Auspicia 5 StareLiebe Leserinnen und Leser,

Mond im Skorpion ist immer magische Zeit. Die Vögel lieben gemähten Gärten – sie haben Unmengen Futter und Nistplätze – ausreichend Schutz und Platz vor den Katzen – bleibt man ein paar Stunden auf der Veranda, dann kann man sie auf- und abfliegen sehen – und zwar nach einer bestimmten Ordnung, die singend ausgetragen wird – und dann ein paar Stare, dann ein paar Amseln mit ihren Jungen auf den Rasen schleudert, die dort – wenn die Sonne besonders wärmt – die Insekten und Regenwürmer ablesen, die hervorgekrabbelt kommen. Die erste Generation noch braunscheckiger junger Amseln beäugt mich wie einen Alien, bevor sie sich als Flugkünstler – vom Betteln abgehalten (sie fliegen links, der Altvogel rechts!) – erweisen.

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Die Beobachtung war ein Schwarm Jungvögel, schnatternd von rechts nach links das Bild passierend, ebenso, wie der Falke – etwa eine Stunde vorher. Sind sicher das Stellium in Haus 7 und 8 – und Uranus in Konjunktion mit dem Glückspunkt – Uranus steht immer auch für Wassermann/Vögel – und Wassermann ist hier im Horoskop – die Befreiung der Ahnen (was für mich gut passt) –  viertes Haus.

IMG_5253Man kann sogar glauben, daß die Mond/Saturn Konjunktion den Saturn natürlich ergänzt – mit ihm verträgt er sich – ebenso, wie mit Venus.

Nun sind wieder die Amseln dran – alles wird überlagert vom Gesang unterschiedlichster Vögel in lieblichen Melodien.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus