astrology, Geschichte

Astrologie als Grundlage der Zivilisation

Liebe Leserinnen und Leser,

natürlich fragt man sich als Astrologe zuweilen, warum denn die Astrologie eigentlich gültig im Dasein ihre 12 Prinzipien spiegelt?

Betrachten wir zunächst und etwas unabhängig davon die Einheit „Woche“, die inzwischen als Zeiteinteilung nach sieben Tagen zum Weltzeitstandart zählt, auch dort, wo eigentlich andere Kalender für die volksreligiöse Zählung und zur Bestimmung der Neujahre benutzt werden, wie im arabischen Raum, China, Japan oder Israel und Äthiopien, Australien natürlich.

Die Woche geht jedoch als Zeiteinheitsschöpfung auf die Chaldäer zurück, ein ähnlich streng nach der Astrologie ausgerichtetes Volk, wie die Maya in Mittelamerika und Mexiko, nur dass hier die Wiege unseres eigenen Systems liegt: die sieben Wochentage in der Hierarchie der sieben Planeten. Dieser Wochenrhythmus einer astrologisch-astronomischen Abzählreihe prägt sogar so stark unseren Alltag, dass die ganze Welt ihre andere Zeitzählung daraufhin angepaßt hat, der Rhythmus der Wochentage immer im Fluß bleiben zu lassen, ob es nun ein Schaltjahr ist, oder nicht. Dabei sind die Planeten nach ihrer  Geschwindigkeit geordnet:

Datei:Weekday heptagram.svg – Wikipedia

„Wie“, mögen Sie fragen, „was ist denn an der Woche Astrologie? Kommt wohl nach dem Samstag der Mondtag?“ Für aufmerksame Beobachter: von Saturn absteigend über Jupiter ist in der Figur oben die Geschwindigkeit in richtiger Reihenfolge abgebildet, in der man zu Urzeiten die „Planeten“ einschließlich Sonne und Mond sah.

Und nun ist es doch ein wenig komplizierter: denn aus dieser, gewissermaßen „natürlichen“ Geschwindigkeitsreihe schufen die alten babylonisch-chaldäischen Astronomen-Astrologen nach Abzählart einen Wochenkalender, der jeweils zur 25. Stunde den Planeten des nächsten Tages betritt. Man nannte dies die „Stundenherrscher“. Ich nehme also Saturn für Samstag, saturday, zähle bis 25 und lande bei: der Sonne, wenn ich alle durchgezählt habe. Nun ist Sonntag und Stundenherrscherin der ersten Stunde nach Aufstieg der Sonne über dem Horizont: die Sonne. Doch hurtig bis 25 gezählt, und so haben wir Mond-Tag, und Mond als Herrn der ersten Stunde, ganz nach Abzählversmanier, wie wir es auch bei den Kindern kennen:

Wochentag – Wikipedia

Ähnlich funktionieren im Prinzip auch die Maya-Kalender allesamt, bis auf diejenigen, die sich an das Sonnenrhythmus-Jahr halten, über die kaum etwas bekannt ist, obwohl es für die Vegetationsperioden von Bedeutung gewesen sein muss. Außerdem sind die amerikanischen Kalender Venus-Kalender nach ihrer sichtbaren und unsichtbaren Periode und ihrem Erscheinen als jeweils Morgen- oder Abendstern. Aber wir wissen von den Ägyptern, dass der Aufgang des Sirius etwas mehr als 2000 Jahre vor Christus auf den Tag genau die neue Nil-Flut begleitete und können annehmen, daß es bei den Maya etwas ähnliches gab, mit dem das tropische Klima korrelierte.

Wie eine Maya-Astrologie beschaffen war, erfahren wir leider kaum, weil die Forscher leider wenig selbst Astrologen sind und die Archäoastrologie, die eigentlich im Kern der Forschungen stehen müßte, offensichtlich (noch) am Rand steht. Nur daß die Venus männlich gedacht war und Krieg und Opfer verlangte, scheint dann und wann bei einem der schreibenden Spezialisten durch. Und dass besondere Konstellationen zu Zeiten extra erwähnt wurden, die in der Langen Zählung ein rundes Datum ergaben; umgekehrt jedoch offensichtlich nicht: wenn eine Konstellation einem Datum der Langen Zählung übergeordnet gewesen wäre, so weit sich mir das erschließt, bisher.

Die Woche jedoch ist ein astrologisch fundamentales und zivilisationsgestaltendes Element, welches letztlich nichts anders behauptet, als daß mit der Zahl der sichbaren Planeten auch unser Lebensrhythmus einhergehen sollte. Da wir dies – die Woche – gar nicht ändern könnten, selbst wenn jemand das wollte – siehe gescheiterte Ideen der franz. Revolution zur Umbenennung von Monaten und Tagen – hat es auch keinen Sinn, danach zu fragen, ob man/frau an Astrologie glaubt oder nicht. Glaubst Du an den Boden, auf dem Du stehst?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Geschichte

Schöner Brunnen in Nürnberg

Foto Markus Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

das stimmt, das ist nicht richtigrum. Aber da sieht man mal, wie sehr dieser Schöne Brunnen den Goldhüten der Druiden-Astrologen gleicht, die ihren Kalenderdienst in ganz Europa gleich ausübten, wie man an gleichartigen Funden eben gerade dieser Goldhüte an einigen Orten weit entfernt voneinander in Europa schließlich bemerkt. Die Goldhüte sind zwar schon lange bekannt, aber bisher ist die Erkenntnis einer einheitlichen, europaweiten Kultur in der Urzeit noch nicht wirklich zu uns allen durchgedrungen.

Bevor wir uns um sowas kümmern können, werden wir gehalten, den Dow-Jones zu tanzen. „Amerika mag seine Medizin nicht nehmen“, sagt Michael Moore und schlägt im Interesse eines funktionierenden Kapitalismus die komplette Verstaatlichung der Banken vor. Für uns in Europa könnte die gemeinsame Urgeschichte identitätsstiftend sein, gerade jetzt, nachdem der Lissabon-Vertrag in Kraft getreten ist.

Lissabon, die weiße Stadt, die Europa einst am 1.11.1755 um 9:40 durch ein gewaltiges Erdbeben in seiner Gewissheit und Sicherheit, ähnlich, wie jüngst der Tszunami in Thailand, erschütterte. Ausgerechnet Sie wird wieder Europas Zentrum während Uranus in den Fischen steht und dort direkt läuft seit wenigen Tagen. Wohin schwimmt der Stier diesmal? Wieder nach Kreta, oder doch gleich nach Brasilien zu Lula und dem Bio-Spritt, den Schönheits-OPs und dem Amazons, dem Samba und den Favelas?

Was die Verstaatlichung der Banken angeht, laßt uns mal darüber nachdenken. Ich bin so konservativ, daß ich eigentlich noch nicht mal gewillt bin, unser „ß“ – das Esszett – aufzugeben für ein schnödes Doppel-Ess. Meines Erachtens würde es völlig reichen, den Kapitalgewinn zu versteuern und das Geld in einen Armuts-Ausgleichsfond fließen zu lassen, der armen Ländern unter strenger Anit-Korruptionskontrolle hilft. Dann wäre die Welt ganz schnell im Gleichgewicht und wir hätten genug Zeit, uns um Aufgaben zu kümmern, wie: Reinigung der Weltmeere, Bergung des Plutonium-Abfalls, der die Menschheit bedroht, Bergung des Weltraumschrotts, der uns alle bedroht. Ausbau einer praktisch durchführbaren Kometenlenkung. Umstellung des gesamten Lebens auf Zero-Emission-Standart in Bezug auf Alles, und damit Basta. Dies fordert die Pluto-in-Jungfrau Generation!: Reisen oder Bleiben. Wandern kommt in Europa in Mode. Intelligente Energie. Dabei erweist sich das friedlich kooperierende Mehrsprachenmodell Europa als Vorbild für die Entwicklung der Menschlichkeit.

Goldhut – Wikipedia

Geschichte

Wie alt ist die Astrologie wirklich?

Marilyn Bridges Photography

Marilyn Bridges, 26.12.1948 Newark, NJ – USA

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir bedenken, dass im Mittelalter das Horoskop quadratisch gezeichnet wurde – wie heute noch in Indien, so finden wir eine außerordentliche Rückbesinnung auf die uralte Kreisform in der Astrologie erst eigentlich wieder in der Neuzeit. Ist es nicht ein tadelloser Bogen? Wie dieses Dorf da oben in der Achse des ersten und siebten Hauses einen Schwerpunkt hat. Natürlich sind all diese Steinkreise alte Horoskope, Weltenuhren. Was sonst?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Geschichte, Personen

Theodor Rooseveld´s dream

Rooseveld

Hier klicken:

Health Care Passes House

A History of Health Care Reform – Interactive Feature – NYTimes.com

Rooseveld´s Neptune

Liebe Leserinnen und Leser,

oben sehen wir ein wirklich komplexes Bild. Es besteht aus drei Horoskopen übereinander. Dies geschieht, um drei Zeitpunkte zu vergleichen. Theodor Roosevelds Geburt am 27. Oktober 1858 um 19:45 New York liegt im innersten Kreis. Wer etwas erkennen will, kann die Darstellung durch zwei mal Klicken vergrößern.

Darauf folgt jener Planetenkreis des Jahren 1912, dem Jahr, als Rooseveld zum ersten Mal öffentlich davon sprach, man solle für die USA das Deutsche Sozialversicherungssystem übernehmen. Wir sehen hier: Chiron steht über Roosevelds Mondknoten im Haus 10 in den Fischen: Selbstlosigkeit der Verantwortung, Heilung.

Jetzt im drittel Zirkel, außen vor dem dunklen Hintergrund erscheint der helle Uranus nun genau über Roosevelds Neptun in den Fischen, dem Zeichen, in welches Neptun 2012 wieder eintreten wird.

Und natürlich Pluto in Opposition zu seiner Position 1912!


Verschlagwortet mit
Ereignis, Geschichte

„Horoskop“ in den Zwillingen

Liebe Leserinnen und Leser,

unteres Horoskop hat den Zeitpunkt 15. August 161 greg. 01:00 für Alexandria, Ägypten. Der Astrologe schreibt, und seine Schrift ist uns erhalten in den Papyri der griechisch/römischen Übergangs- und Besatzungszeit Ägyptens:

„1. Jahr des Antoninus und des Verus, der Herren. 22. auf den 23. Mesore, zur 7. Stunde der Nacht. Sonne im Löwen, Mond und Saturn im Skorpion, Mars und Merkur in der Jungfrau, Jupiter im Stier, Venus im Krebs. Horoskop in den Zwillingen. Glück.“

Antikes Horoskop

IMG_2385Foto Markus Termin ©

Wir zeigen dieses Horoskop hier vor allem deshalb, weil es doch absolut bemerkenswert ist, nach dermaßen langer Zeit schlicht ein genau berechnetes Horoskop zu finden, trotz aller Kalenderreformen dazwischen. Demnach hat der oder die Astrologin – der Text findet sich auch im griechischen Original in dem Buch „Griechische Papyri aus Ägypten als Zeugnisse des öffentlichen und privaten Lebens“, Heimeran Verlag München 1978 – sehr genau mit dem Null-Grad-Widder Tierkreis gearbeitet, den wir heute auch verwenden.

Durch diese Kontinuität der astrologischen Deutung und Bedeutung können auch allerlei verwirrende Gegenargumente entkräftet werden, wie jenes, Venus und Merkur seien absichtlich im Mittelalter vertauscht. Was vielleicht doch einmal vorkam, aber eben nicht so, da durch/in dieser Zeitbrücke, welche oberes Horoskop darstellt, Merkur tätsächlich bei Mars erscheint, und auch wirklich in der Jungfrau. Remarkable, isn´t it?

Geschichte, Länder, Weltbild

Freiheit und Ordnung

Mühle

Niederlande

Innen: 26.07.1581 Den Haag, NL, außen Transite von heute, 23.10.09

Liebe Leserinnen und Leser,

„Kraken is verzet! kraken gaat door!“ rufen die Holländer, die sich jetzt von ihrer Regierung massiv auf den Schlips getreten fühlen:

Deutschlandfunk – Europa heute – Schluss mit „Kraken“

In den Niederlanden gab es, wie aus obigem Artikel hervorgeht, ein Gesetz, wonach lehrstehender Wohnraum oder sonstwie nutzbarer Raum gekrakt werden konnte: man/frau durfte dort einziehen und den Raum nutzen, bis der Eigentümer eine sinnvolle Nutzung oder Verkauf vorweisen konnte.

Die jüngeren unter euch werden sich nicht vorstellen können, wie heute unsere deutschen Städte aussehen würden, hätte es nicht in den Metropolen eine Hausbesetzer-Szene gegeben, die Antiquitäten besetzt und z.T. renoviert hat.

Zwar war der Immobilienbesitzer auch in unserem Land seiner Verpflichtung aus dem Grundgesetz gegenüber gehalten, dass „Eigentum verpflichtet“; inwiefern nun aber in der Praxis dies ins völlige Gegenteil umgedeutet werden kann: nämlich Häuser absichtlich leerstehen und vergammeln zu lassen, damit sie abgerissen werden können zu Spekulationszwecken, das war und ist vermutlich eine andere Sache. Für die Hausbesetzer-Szene in Deutschland gab es kein Kraken-Gesetz, sondern jede Menge gefährlicher Auseinandersetzungen mit der Staatsgewalt, die solchermaßen hierzulande zum Einlenken und damit Erhalten massenweise alter Bausubstanz gezwungen werden mußte. Allein in Berlin waren es, glaube ich, 152 riesige alte Häuser und das Leben zwischen solchen Räumen denkbar spannend.

Man sollte vielleicht dort einmal den 1. Mai-Schwachsinn lassen und sich überlegen, wie mehr Freiheit zu erreichen ist unter heutigen Umständen.

Nun wird dieser Tage mit Pluto im Steinbock – dem Haus der Nachbarschaft in den Niederlanden (siehe Innenkreis des oberen Horoskops) – dieses Gesetz abgeschafft, das wie so viele liberale Gesetze in Holland eine Paradoxie enthält, daraus bestehend, dass zwar Kraken legal, Tür aufbrechen aber illegal war/ist (noch gilt das Gesetz).

Jupiter steht genau über dem Uranus der Niederlanden im Bereich des vierten Hauses, also der Immobilien. Freiheit für Immobilienbesitzer! In den Städten wird freilich bezweifelt, ob sich das Gesetz wird umsetzen lassen, schließlich ist dort eine ganze Kraken-Kultur gewachsen.

Neptun über dem Saturn der Niederlande ebenfalls im Wassermann löst die alte freiheitlich gesinnte Gesetzgebung in Bezug auf das Haus 4, u.a. Wohnen, Immobilien auf. Chiron heilt, reißt vielleicht aber auch neue Wunden …

Zu Pluto im Haus 3 passt leider auch das Attentat zum Königinnentag durch einen Autofahrer, der in die Menge raste dieses Jahr …

Am schönsten ist astrologisch natürlich Neptun im Krebs für die Niederlanden, die ohnehin diesem Zeichen zugeordnet sind seit dem Mittelalter, und zwar im Haus 9, dem der Reise und der Heimat auf und in der See. Neptun beherrscht Haus 5: nächstes Jahr wird ein kreatives Jahr für Oranje.

Geschichte, Weltbild

Nach der Flut … Ἑρμῆς Τρισμέγιστος

TrismegistosAus einer Kirche in Siena

Liebe Leserinnen und Leser,

Daran, dass wir wesentlich mehr über griechische, ägyptische oder römische Geschichte wissen, als über die Deutsche, mag zu erkennen sein, dass wir im Grunde romanisiert sind, wie es so köstlich in den Asterix-Bändern „Die Trabantenstadt“ und „Kampf der Häuptlinge“ dargestellt wird. Gerade wurde letztes Jahr die Varus-Schlacht historisch neu erfunden, und es wird einen Grund geben für eine Geschichte der Geschichtsforschung …

Dazu kommt, dass natürlich das „Deutsche“ von Nationalsozialisten in einer Art für die Welt vergiftet wurde, dass es allein Grund geben kann, von hier ausgehend die National-Zugehörigkeit abzuschaffen, indem wir mit gutem Beispiel vorangehen.

Doch das geht nicht im Fall einer Stammeszugehörigkeit. Die ist nicht mehr aufzulösen, weil sie eine Schicht tiefer liegt im historischen Bewußtsein.

Wo denn? Ein Beispiel: Der Stamm der Sueben wird von uns heute „Schwaben“ genannt. Wo leben denn die Schwaben? Bei weitem nicht nur in Baden-Württemberg, obwohl dort viele anzutreffen sind. Nein, auch die Portugiesen sind teils Schwaben und in Frankreich gibt es – siehe „Asterix und der Avernerschild“ – Schwaben. Und sie sagen in Portugal für „postlagernd“ „poschta rischtante“, und genau das zeigt auch die Völkerwanderung.

Die Stammeszugehörigkeit der Deutschen insgesamt ist die zum Gott „Theus“, „Theut“ oder auch „Thot“. Denn dies ist der Ursprung des Wortes „Deutsch“. – : „Germanen“ ist der Begriff, den die Römer für uns hatten. Nach allem, was wir sonst wissen, haben wir es jedoch bei den Germanen mit einer Kultur zu tun, die schriftlos war. Ähnlich, wie die Indianer in Nordamerika. Kein Wunder, dass Karl May mit dieser nach außen projezierten inneren Stimmung der kollektiven Befindlichkeit seiner Zeit Sehnsucht erfüllte. Andererseits wissen wir von Handels- und Kulturkontakten der Germanen nach Ägypten, einer Schrift-Kultur. Die Schrift-Losigkeit läßt auf ein Matriarchat schließen. Der ägyptische Thot übernimmt auch den dunklen Mond oder eventuell selbst die Mondphasen als  Terrain und ist daher Astrologe.

Deutschland Transite zur WahlDeutschland 03. Oktober 1990 innen, außen Transite zur Wahl 2009 …

„Inschriften aus dem Land Seir, stammend von Toth, dem ersten Hermes, mit Hieroglyphen in der heiligen Sprache, nach der Flut übersetzt in die griechische Sprache und in Büchern aufgezeichnet vom Sohn des Agathodaimon, dem zweiten Hermes, dem Vater des Tat, in den Schreinen der Tempel Ägyptens.“*

Vom Astrologen Manetho

Welche Flut? Ca. 1500v Chr. Vulkanausbruch auf Santorini.Wenn er so stark war, die Felsen von Kreta zu überwinden, dann hat er wohl den Sintflut-Charakter der Bibel?! Ägypten jedoch könnte im Tsunami-Schatten verschont geblieben sein?! Warum die Übersetzung ins Griechische nach der Flut?

„Den fünften verehren die Pheneaten und er gilt als derjenige, welcher der Sage nach den Argus getötet hat, deshalb nach Ägypten floh und den Ägyptern ihre Gesetze gegeben und sie die Buchstabenschrift gelehrt hat. Die Ägypter nennen ihn Theuth, und mit demselben Namen wird bei ihnen auch der erste Monat des Jahres benannt.“

„Mercurius […] quintus, quem colunt Pheneatae, qui Argum dicitur interemisse ob eamque causam in Aegyptum profugisse atque Aegyptiis leges et litteras tradidisse: hunc Aegyptii Theyt appellant eodemque nomine anni primus mensis apud eos vocatur.“

So schreibt Cicero.

Ereignis, Geschichte

Zelaya zurück in Honduras bei rückläufigem Merkur

IMG_2061Kardinal Oscar Rodríguez, 29.12.1942

Dieser freundlich drein blickende Geistliche wirbt für Misereor im Nürnberger Hauptbahnhof. Könnte es sein, dass er an einem Staatsstreich mitverantwortlich ist? Dieses Frühjahr leitete er  im Mai noch die Lateinamerika-Wallfahrt in Altötting von „Kirche in Not“.

Bekannt ist weithin, dass die katholische Kirche in Mittel- und Lateinamerika politische Macht hat und im Prinzip die Macho-Kultur stützt, welche die Verteilung der Güter zwischen reich und bettelarm für Gott gegeben hält.

Während des Staatsstreichs in Honduras im Sommer 2009 wurden am 4. Juli über sämtliche Medien des Landes eine Erklärung des Kardinals Rodríguez Maradiaga verbreitet. Er warnte davor, dass eine Rückkehr Zelayas zu einem Blutbad führen könnte.

Honduras

Honduras, 15. September 1821 um 08:06 in Comayagua, Honduras (Quelle: Astrotheme)

Manuel Zelaya, den die Medien teils schon Ex-Präsident nannten, wurde am 20. September 1952 geboren. Er ist nun zurück, und zwar während Merkur in seiner Rückläufigkeit über die Sonne von Honduras geht! Sonne im Länderhoroskop ist bekanntlich der Chef im Laden. Die gesamte internationale Diplomatie betrachtet ihn als Präsidenten des Landes und glaubt, dass unterschiedliche politische Ansichten zu seinem Sturz geführt haben. Hier mischt sich nun auch Mrs. Clinton ein. Und zwar gegen die ewig „Rechten“. Das ist ein großer Wandel der amerikanischen Lateinamerika-Politik. Sie ist eine besondere Außenministerin, die die Frauen-Rechte ins Zentrum stellt. Deshalb hört man wenig von ihr. Ihr Mann, der Ex-Präsident, erhöht ihr Gewicht, sie könnte das wissen. Und zwar als einer unter der gegenwärtig congenial agierenden demokratischen „Dreier-Bande“: Carter, Clinton und Obama. Wobei Carter der aktive Lateinamerika-Politiker zu sein scheint. Und Chavés auch mal direkt angeht. Und er sagt unverblümt die Wahrheit über den Rassismus im Süden. Wow! Clinton, der Ex-Präsident wiederum findet in seiner Rolle als Frauenbeauftragter  eine Leuterung. Bin gespannt, wie weit Mrs. Clinton kommt, und wann wir von ihr etwas zum Thema Sudan und FGM hören.

In der Sache Honduras steht die Demokratie gegen die alte Plutokratie, und der Kardinal auf der Seite der Plutokratie. Die in der Regel folgende, linke Regierung kippt ebenfalls wieder in eine andere aber ähnliche Plutokratie der Funktionäre.

Dennoch kann es nicht so bleiben, wie es ist.

Tatsächlich aber wird die katholische Kirche in Lateinamerika am meisten gerade von jenen unterstützt, deren Rechte sie wenig schützen: den Frauen, oft alleinstehend mit vielen Kindern. Im Prinzip erkennen die Katholiken in Südamerika damit die Fruchtbarkeit als unbeeinflussbare Grund-Göttin an und schützen sie so doch vor Pharmazie und Frustration?

Dennoch bleibt wahr: Elend auf der Welt ist immer in der Unfreiheit der Mütter und Frauen begründet.

Doch umgekehrt muss es ja auch eine Attraktion geben: was treibt die Frauen in Lateinamerika zu den Priestern der katholischen Kirche? Sie sind oft alleinstehend und klagen dies Schicksal an. Die Männer schießen sich irgendwo in den Favelas durch ihren Sumpf. Oder roden Wald  mit Nachhaltigkeitssiegel für die Holzerneuerung der Parkbänke der Stadt Nürnberg. Oder kommt das aus dem Kongo? Und wenn sie nach Hause kommen, machen die Männer ein Kind. Aber sie haben keinen Wechsel auf die Zukunft. Der Priester hingegen bleibt ein stabiler Partner für ein höheres Ziel innerhalb der Gemeinde. So bedingt beides einander.

Den Katholizismus als Nachfolgereligion einer vorhergehenden atztekischen Opferreligion zu begreifen, fällt sehr leicht und ist auch in geschichtlicher Hinsicht überzeugend in seiner Wandlung.

Geschichte, Personen, Weltbild

Unsere Straßen

Strassenbauzeitgenössisch

John Loudon McAdam, 21. September 1756 12:00 in Ayr, Ecosse, United Kingdom:

McAdam

Liebe Leserinnen und Leser,

wunderbar passendes Horoskop für den Mann – heute hätte er Geburtstag – und seine Aufgabe. Straßen zogen die Römer auch schon, jedoch aus gelegten Steinen mit Spurrillen für die Wägen. Doch McAdam brachte die „Macadamisierung“: den Teer auf die matschigen Holperwege.

Teer ist Pluto. Oder zweifelt jemand? Neptun auch? Pluto steht in Haus 1 im Schützen. Ein super-verstärkter Feuer AC! Er sagt: „Ich glaube an meine Vision in mir selbst begründet“.  Widder regiert sein Haus 4, also das Herkunftshaus, die Seele im Sinne der Ursprungssippe, des Landes, der Familie. McAdam, der Straßenbauer trägt dies als großen Mars-Jupiter ins Haus 11: die Öffentlichkeit. Und darum geht es ja beim Strassenbau.

Für den er – Uranus in den Fischen – Revolutionär ist. Und wo? Im dritten Haus, dem Bereich der Bewegung und des Verkehrs. Geht es deutlicher? Und auch die Aspektbeziehungen passen.

Uranus in den Fischen und Pluto im Schützen ist eben auch die Zeit der Generation, die gerade erst von der Pluto im Steinbock Generation abgelöst wird. Und aus einer genau solchen Generation stammt unser revolutionärer Straßenbauingenieur ebenfalls. Das läßt uns eine solche Generation wieder erwarten.

Was werden das für Straßen sein? Mit welchem neuen Belag? Oder gar in der Luft? Ich erinnere hier an mein Zeppelin-Projekt. Nahverkehr ganz ohne Bodenkontakt, jedoch auch nicht höher, wie zwei Meter. Aus den Straßen in der Stadt machen wir Schrebergärten zur Selbstversorgung.

Die Landschaft oben macht einen blank geputzten Eindruck. Ich nehme an, so war sie auch, ließ man doch kein trockenes Ästchen liegen, welches für´s Herdfeuer hätte dienen können.

Fotos, Geschichte

„Du denkst, wie Dein Kopf“*

IMG_2129Fotos Markus Termin ©

Ach ja, die Zeppelin-Idee! Da kamen neulich zwei Leute bei mir vorbei. Ihr seht sie hier einen echten FIAT 500 in die Parklücke hiefen. Sie sagten mir: „Wir wollen diese Idee prüfen und mal sehen, wie groß so ein Zeppelin sein muas, um unseren FIAT 500 hochzuheben überhaupt erst ämool.“

Unverkennbares Oberbayerisch, welches sich mühte, Hochdeutsch zu sprechen.

Wir testeten also unseren Prototyp, siehe hier unten mit Pedalantrieb und blauem Superlift-Propeller:

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Es stellte sich heraus, wie Peter, ein freundlicher Krebs-Mann, der als Rettungssanitäter arbeitet, neulich in der Bücherstube Martin meinte, dass der provisorische Fahrrad-Zeppelin noch nicht in der Lage war, den Fiat 500 zu lupfen. Daher entschloss ich mich, mit dem Bus nach Prag zu reisen, um einen Magier aufzusuchen. Eine Fahrt von Nürnberg schon ab 19 Euro.

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Leonardo da Vinci

Dort traf ich zufällig Lana di Terzi. Der italienische Jesuitenpater Francesco Lana di Terzi kam auf die Idee, Vakuumkugeln aus millimeterdünnem Kupferblech mit einem Durchmesser von 7,5 m als Auftriebskörper zu verwenden. Das Gewicht einer Kugel, so berechnete de Terzi, würde 180 kg betragen, die verdrängte Luft 290 kg, das ergäbe einen Auftrieb von 110 kg. Mit vier Kugeln könnte man ein leichtes Boot mit sechs Personen in die Luft befördern und wie ein Schiff mit Segeln steuern. Der Erfinder dachte allerdings nicht daran, dass der äußere Luftdruck die dünnwandigen Kugeln sofort zusammendrücken würde.

Diese Problem haben wir heute im Griff. So sind wir zuversichtlich, dass diese Idee sich entwickeln wird: spätestens bis Jupiter am 13. Oktober wieder direkt geht.

* „Du denkst, wie Dein Kopf“ – Zitat von Matthias „Francis“ Scheel.