Mundan

„Die Wahrheit tun“

Perseus rettet AndromedaPerseus rettet Andromeda vor dem Seeungeheuer, Joachim Wtewael, 1611

Liebe Leserinnen und Leser,

angemessen erscheint mir dieses Bild zum Superhelden-Neumond im Sextil zu Jupiter/Zeus in den Zwillingen – Merkur noch im Lilith-Quadrat (Wissen und Lüge).

Denn noch sind die Fische des Flügelschuh-Gottes Revier (unbegrenztes Wissen, All-Wissen) – zusammen mit Hausherrn Neptun und dem neuen kleinen, aber gefährlichen Zentauren Chiron – und da oben: ist jede Menge Wasser drin.

Immerhin schließen Merkur und Jupiter den Neumond zwischen ihre Rezeption – : einer im Zeichen des anderen … noch bis Samstag den 13., (Glauben und Wissen). Ab 14. April ist Merkur dann Vermittler im Hause des Willens – er steht dann mit Uranus, Sonne, Venus und Mars im Zeichen Widder.

Dann ist es Zeit, die Zweifel hinter sich zu lassen und mit der diamantenen Mondsichel der Mond/Jupiter Konjunktion zur Tat zu schreiten. Was auch immer bei Dir zu tun für das folgende Jahr frei gewählte Bestimmung ist. Die Wahrheit tun! Im Gepäck wird das Pluto/Uranus Quadrat wirken, wie eine Brechstange.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Widder-Neumond 2013Neumond, 10.04.2013 10:35 Nürnberg

Weltbild

Neuer Anfang der Liebe

Venus und Marsaus Pompeji

Liebe Leserinnen und Leser,

Mars am Ort der Stärke, Venus im Fall – und doch ein neuen Anfang in der Liebe – die letzte Konjunktion war am 22.05.2011 – und wer sich einmal das Horoskop des funktionstüchtigen CERN (die Konjunktion davor) angeschaut hat, wird nicht an der magischen Verbindung zweifeln, die hier geflochten wird (weil sie alle Ebenen des geistig-materiellen durchdringt und betrifft) – beim CERN ist auch noch Merkur dabei („antiker“ könnte das Bild des göttlichen Horus-Kindes nicht dargestellt werden). Damals war Venus im Domizil und Mars im Fall – ich kann nun nicht behaupten, ich würde alle Geheimnisse um diese Konstellationen schon kennen – wo ich mich aber bestens auskenne, daß sind die Gewohnheiten der Liebe von Menschen mit Venus/Mars Konjunktion. Viele können mit beiden Geschlechtern gut auskommen, haben kein ausgeprägtes Rollenverhalten im konventionellen Sinn. Venus und Mars vertragen sich: – erstaunlicherweise.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Venus Konjunktion Mars07.04.2013 07:06 Nürnberg

CERN Start GenfCERN erster Start: 10.09.2008 09:28 Genf

Mundan

Wenn der Charakter der Zeit …

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Liebe Leserinnen und Leser,

man kann sich dem Zeitgeist annähern, indem man sich überlegt: wie ist denn ein Mensch, der ein Quincunx zwischen Saturn im Skorpion und Sonne (plus Stellium aus Venus, Mars, Uranus) im Widder hat?* – Saturn ist hier eine echte Spaßbremse – alles, was er belegt, macht er schwer – wenn der Widder den Durchbruch will, hat Skorpion gute, alte – und oft leider auch ziemlich fiese – Gründe dafür, warum das so einfach nicht geht. Um so mehr, wenn er rückläufig ist. Quincunx ist aber nicht einfach Fundamentalopposition, sondern ein Knirschen im Getriebe, kein gebrochener, aber ein verstauchter Fuß. Würde Jupiter im Skorpion stehen, so wäre er verbunden mit einer gewissen Freude am Sticheln, die aber so prinzipiell Charaktereigenschaft ist, daß es nur schwer auszuhalten ist. Saturn tut dasselbe an selbiger Stelle auch, nur fehlt ihm jeglicher Humor. Er betreibt Magie im Skorpion nicht, um sich einen Spaß draus zu machen, sondern er meint es bitter ernst. Zypern will sich neu erfinden? Gerade der Großneffe des Premiers hat sein Schärflein ins Trockene gebracht. Syrien braucht Waffen? Gerade die Rebellen sind unterwandert von professionellen Schlachtfeldtouristen aus dem islamischen Raum. Die Welt hat einen neuen Papst? – er muß gleich gegen den angeblichen theologischen Firlefanz des alten sticheln (freilich nur angedeutet, aber das ist mehr als genug) … diese Situation kann man dann getrost auf´s Privatleben übersetzen – unharmonische sowohl-als-auch Situationen, wo das win-win, der gegenseitige Nutzen sich nur schwer einstellen will.

Aber das kriegen wir hin – schließlich haben wir es mit Zyklen zu tun, die nach durchstandener Prüfung durchaus auch einen Nutzen freigeben, von dem man noch nicht mal ahnte, daß es einer war/ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* um sich nur mal auf eine Sache zu konzentrieren.

Fotos

Sonne in Widder

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Foto (thanks!): David Philipp (Waage) © 2013, Iguazú Falls, Argentinien

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Widder-Sonne zeigt uns Uranus und Mars in Konjunktion im Widder gleichfalls. Nun ist im Zeichen des Widder auch Uranus seit langem schon: die Befreiung. Befreiung ist also in der Tat (im Quadrat zu Pluto). Und warum tut dann keiner was? Warum entstehen nicht haufenweise neue Initiativen (Spanien vor zwei Jahren), warum lösen wir uns nicht vom alten System des Wahns, das die Erde zerstört?

Es kommt schon – und es wird mächtig kommen – aber wir werden es nicht (nur) in der Zeitung lesen (oder im TV gucken). Wie Gil Scott Heron (1. April 1949) sagte: „The Revolution Will Not Be Televised“.

Widdersonne 201320.03.2013 12:01 Nürnberg

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Venus im Schützen: Grand-Hotel für die Liebe

IMG_3398Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus in Schütze

… wie beieindruckend dieses Horoskop ist! Manchmal denke ich, wenn das Horoskop von den Häusern „befreit“ ist, es würde ein reinerer Diamant zum Vorschein kommen. Venus wird, wie wir sehen, ein Trigon zu Uranus machen: wie letztes Jahr auch, nur etwas später. Merkur ebenso – ist nur ein Stückchen weiter gezogen als letztes Jahr …

Venus in Schütze zwoelf

… um dieselbe Venus-Zeit* –  warum ist das ein Grand-Hotel für die Liebe? Hier sehen wir Venus 2011 bei ihrer Merkur-Konjunktion – zu der ein Anfang der neuen Liebe schon gefunden wurde. Dieses Jahr gibt es kein Treffen heuer – es ist also die 2011-Botschaft. Was da innerlich gefühlt wurde, traf schon zu.

Dieses entwickelt sich gerade und trägt sich zu Uranus im Widder.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Wegen Maya-Kalender interessant im Sinne von inter-esse!

Weltbild

Philosophie der Astrologie 4

Liebe Leserinnen und Leser,

Danach fragend, was Astrologie eigentlich ist, können wir nicht dabei stehen bleiben, uns zu erklären, wie sie funktioniert. Obwohl für ein rudimentäres Kennen des Gegenstands eine minimale Sachkenntnis nicht abträglich ist – aber auch nicht vorausgesetzt werden kann.

Für unsere Untersuchung reicht es, zu wissen, daß Astrologie ein System ist, das mit der natur-rhythmischen Wiederkehr von Dingen zu tun hat, die sich am Himmel beobachten lassen oder aus solchen Beobachtungen unmittelbar abgeleitet sind.

Wir sagen deswegen „naturrhythmisch“, weil wir hervorheben wollen, daß nichts erfunden wird oder dem Zufall überlassen. Die Erscheinungen, die am Himmel beobachtet werden, gehören nicht zu den Dingen, von denen wir den Eindruck haben, wir könnten sie beeinflussen. Astrologie zeichnet diese Dinge nur auf. Damit ist alle Astrologie von rein numinosen Techniken der Zeit-Interpretation (dem I Ging oder dem Tarot) deutlich abgegrenzt. Das astrologische Werkzeug, der Zodiak, ist genau so objektiv, wie ein Fernrohr.

Gerade dadurch, daß es einige unterschiedliche „Astrologien“ gibt, läßt sich die Gemeinsamkeit in dem finden, was alle Astrologien, soweit uns bekannt oder historisch halbwegs zugänglich, verbindet: es ist – wie gesagt – die natur-rhythmische Wiederkehr von Dingen, die sich am Himmel an Planeten und Sternen beobachten lassen.

Es spielt für diesen grundsätzlichen Gedanken keine Rolle, ob Astrologie solchermaßen chinesisch, nach Maya-Art, oder keltisch betrachtet wird: immer geht es um die natur-rhythmische Wiederkehr von Dingen, die sich am Himmel beobachten lassen.

Verschiedene Astrologien setzen dabei unterschiedliche Prioritäten – ein Jahresrhythmus weist in China den Geburten eine viel kollektivere astrologische Beteiligung zu – man/frau ist im Jahr des Drachen geboren, oder gar ein Feuerpferd. Orientierungsmarke bleibt der Jupiter-Rhythmus als Wiederkehr-Orientierungspunkt.

Der Kalender selbst ist ursprünglich kein bloßes Zahlen-Messgebilde nach Tagen und Jahren, sondern – wie am Maya-Kalender zu studieren – ein grundsätzliches Ordnungs-System für alle relevanten Belange einer Gemeinschaft im Lauf der Jahreszeiten. Astrologisch/Astronomisch wurden alle Tage und Feste, alle Ausnahmen und Gelegenheiten bestimmt.

Und genau genommen ist das heute – auch wenn die Datums-Zählung glaubt, sie hätte sich mit dem Geist der Ziffern selbstständig gemacht, auch noch so: denn jede Zählung landet doch sehr ursprünglich in der chaldäischen Woche, die sich trotz unterschiedlicher Kalender auf der ganzen Welt normativ durchsetzt.

Man kann also sagen, daß Religion selbst vom Himmel das Gesetz nimmt. Denn dies: Astrologie, Astronomie und Kult waren zu Zeiten der berühmten Kalender-Goldhüte ein einziges Gemeinsames.

Damit wird klar, daß wir bei dem Versuch, zu sagen, was Astrologie heute ist, bedenken müssen, was sie dermaleinst war. Kult und Wissenschaft sind andere, sich heute gerade wieder treffende Wege gegangen, allein die Astrologie ist heute weder Kult noch Wissenschaft – letzteres wäre zumindest theoretisch denkbar, ersteres nicht.

Nur: was ist Astrologie dann? Von welchem Rest der Rest?

Um zu erklären, was ich meine, gestatten Sie ein Bild: nehmen wir an, Astrologie wäre eine Zutat zu einer guten Suppe, in der ursprünglich Kartoffeln, Suppengrün, Rindfleisch, Wasser, Lauch, Salz, Pfeffer und ein Lorbeerblatt gekocht wurden.

Nun hätte sich in der Zwischenzeit die Suppe in ihre Zutaten verwandelt: Astronomie und Astrologie sind nicht mehr gemeinsam abzuschmecken – auch wenn das versucht wird – und auch der Kult – analog vielleicht zu „Rindfleisch“ – hat sich vielmals abgespalten und aufgeteilt: aktuell in „massentierhalterische Mastanstalten“ einerseits und Kirchen andererseits – klingt gemein, ist aber korrekt, war doch der Altar ursprünglich – Isaak und Jaakob erzählen die Geschichte – ein Opferstein.

Wie jeder Vergleich hinkt dieser besonders, denn von ursprünglichen Zutaten kann ja keine Rede sein: jenes Ganze, das Wissen einmal war, bestand nicht aus Teilen, sondern gerade aus einem einzigen Ganzen, in dem Astrologie und Astronomie eben keine „Zutaten“ waren, weil eine Differenzierung im ursprünglich Gemeinsamen, Früheren per Definition nicht möglich ist.

Das Ganze bestand ursprünglich nicht aus heute sichtbaren Teilen – heute sind es Teile – damals waren es keine. Die heutigen Teile – Astronomie und Astrologie, Mathematik, Wetterkunde, etc. waren ursprünglich ein gemeinsames Anderes, deren Geschichte nicht isoliert vom Anderen erzählt werden kann.

Sie merken also, es wird nicht einfach, Astrologie aus ihrer Geschichte zu erklären, denn diese Geschichte gibt es so nicht. Erst die Trennung der Einzelteile erschafft Einzelteile aus einem vorhergehenden Ganzen.

Insofern ist „Geschichte der Astrologie“ immer lesenswert, aber irreführend, weil sie das Nebeneinander unterschiedlicher Disziplinen voraussetzt, eine Voraussetzung, die historisch in aller Tiefe jedoch unhaltbar ist.

Das, was heute Astrologie ist, entspricht also keinem Rest eines Ganzen allein, sondern hat darüber hinaus einen neuen und eigensinnigen Charakter, den es solchermaßen noch nicht gab. Es ist eben vielschichtig. Zum einen kommt Astrologie aus mehreren Traditionen zugleich, zum anderen ist es nicht verwunderlich, daß eben heute Dinge astrologisch zutage treten, die erst durch das neue Werkzeug Computer sichtbar werden konnten.

Im Sinne der heutigen, vielfältig erfolgreichen Praxis einer Astrologie der seelischen Persönlichkeit zeigen sich klare Muster, die auch durch eine psychologische Beschreibung der Persönlichkeit nachvollziehbar sind, bis hinein in genaue charakterologische Details.

Es geht weiter in Facetten!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Weltbild

Merkur fast still im Löwen

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

vor etwa zwei Wochen haben sich die Vogelstimmen auf Jahresumschwung eingestellt. Es ist recht still geworden – nur die Grünfinken aus der Zikade sind erwachsen und ziehen den ganzen Tag einen intensiven Klang durch ihre Schnäbel, sehnsuchtvoll und rhythmisch – als wollten sie noch gefüttert werden und locken dadurch die Eichelhäher an, die sich nach Futter umgucken und junge Grünfinken kommen wohl in Frage. Merkur steht fast still – wird alles ein wenig bleiern, wenn Saturn mit Mars um die Mittagszeit aufsteigen. Besonders schwer für diejenigen, die um diese Zeit irgendwo Dienst tun – Uranus und Mond begegnen sich im Widder – bei all dem großer Freiheitsdrang im Kopf-Zeichen!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry, Weltbild

Widder und Wassermann durch Uranus verbunden

Liebe Leserinnen und Leser,

hat jemand z.B. die Widder-Sonne und den Mond im Wassermann, was kurz vor Neumond immer wieder vorkommt, wird der aktuelle Wassermann-Mond als ganz besonders hin- und hergerissen empfunden – und dann je nach Temperament (Aszendent) umgewandelt nach Maßgabe der bereits neu entwickelten oder noch erinnerten Weisheit.

Foto: Nasa – Uranus vom Hubble aus – ist der nicht schön?

Mit anderen Worten: diese Widder – eventuell noch im März geboren – erste Decade – stehen wirklich unter Strom, endlich zur Selbstbefreiung zu schreiten. Uranus ist nicht unwillkommen, Wassermann steht im Sextil und war – im Prinzip – Ausnahmen bestätigen die Regel – immer schon dem Widder in verwandtem Edelmut zugetan. Und sind natürlich in ihrer inspirierten Feuernatur fast schon eine Gefahr für sich selbst, so wild können sie – je nach Temperament – jetzt auf die Freiheit sein oder – spätere Decaden, also April-Widder – es verstärkt noch werden.

Für die Wassermänner selbst ist es, wie wenn sie aus langer Verwirrung erwachten. Neptun ist raus. Sie haben neue Kraft und Selbstbewußtsein entwickelt. Löw packt das also schon. Ich freu mich auf das Argentinien-Spiel.

Natürlich verbindet sich damit das Uranus-Steinbock Quadrat. Und dann kommt noch: als wäre das nicht genug, Mars aus der Waage in Opposition zum Widder – Gegenschein, sagten die Alten. Wer also Widder in seiner Umgebung „hütet“ – ob Frau oder Mann – stehe ihnen ein wenig bei und sehe ihnen ein wenig mehr nach. Erst ab dreiviertel August, wenn die Sonne schon in der Jungfrau ist und Mars sich zum Heimathafen Skorpion weitergewandt hat, entspannt sich die Situation – und Mitte August – um den 15. – ist eine Konjunktion von Mars und Saturn (plus minus ein paar Tage) … da ist Gelassenheit wirklich oberste Tugend und wahres Widder-Rezept. Teilt euch die Kraft ein und verausgabt euch nicht.  Nicht dem Chi im Weg stehen, sondern selbst Segel der Gemütsbeobachtung setzen. Das geht aber nur mit ein wenig mehr Abstand und Gelassenheit zu den eigenen wirklich zentralen Anliegen, weswegen wir sie ja so schätzen – weil sie immer ganz da sind – unsere lieben Widder! Doch zu Zeiten der Mars-Opposition – wie heuer bei Mars in der Waage, dreht sich die Sache um: sich zurücknehmen, nicht in Kämpfe verwickeln lassen, heißt die Tugend … gilt auch für Widder-Aszendenten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus