zu dieser Opposition knirscht es sehr im Getriebe, es ist ein Jahres-Höhepunkt des Widerstands zu überwinden, den das leuchtende Leben der Sonne gegen und mit ihrer bleiernen Lösung Saturn – oder umgekehrt genauer, austrägt – auf welchem Gebiet sich der Widerstand aber zeigt, das hat zu tun mit dem Feld und Zeichen, in dem sich Saturn befindet, bei jedem individuell.
Wenn der rückläufige Saturn in Opposition zur Sonne steht, wird deutlich, warum, obwohl die Jahreszeit Anlass zur Heiterkeit bieten sollte, sie aber nicht zu haben ist – denn alles ist zu ernst – Saturn Opposition Sonne – sehr wenig für die Weile der Natur – die Gewahrheit des Geistes – mit Merkur im Zeichen Zwillinge jetzt sowieso das wahre Zeichen am Himmel, sichtbar in der Abenddämmerung …
… ist so unverhohlen beschönigend und militaristisch, daß die erstmals offen zugestandene CIA-Mitarbeit gar nicht in die Überschrift kommt, wo fein von „Konflikt“ gesprochen wird. Es gibt „Gefechte“ mit „Seperatisten“ – ein „Gefecht“ hat ja immer was Edles. Uns holt der Schatten des 2. Irak-Krieges ein: die Ukraine gehörte zur „Koalition der Willigen“, die die Uno ersetzen wollten und jedes internationale Recht. Und die kann man – egal ob Obama oder Bush – nicht fallen lassen. Doch die Amerikaner sind weit weg, machen sich lustig (Biden bieten 50 Millionen … ) und können von einem geschwächten Europa/Russland nur profitieren. Ihre Gasindustrie durch fracking war nämlich ein Reinfall, die Preise sind am Boden, weil zuviel Angebot da ist, da käme Europa und ein in diesem Sinn gesteuerter Konflikt gerade recht.
Wie die Leute das mit den Soldaten finden, kann man oben sehen. Ihr Anwurf an die Panzer-Maschinen-Menschen ist offen. Man hat gewartet, bis der Markt Russland bestraft mit Kapitalflucht (und Venus in die Mars-Rezeption geht im Zeichen Widder) – hofft nun auf Einsicht durch die russischen Verantwortlichen, wenn man auf deren Agenten mit Agenten antwortet (doch waren die ja auf dem Maidan auch schon … ), die es jetzt offenbar geschafft haben, eine Truppe zu rekrutieren, die nicht desertiert.
Damit steuert man bewußt auf einen Krieg zu, während man das Gegenteil behauptet, und rührt nebenbei praktischwerweise und skrupellos die Werbetrommel für den Millitär-Etat:
… denn die Verantwortlichen in Russland sind ja im Wort. Putins und Schröders Engagement für die Geisel-Befreiung wird ignoriert.
Als hätten alle Presseleute nur darauf gewartet, daß Kiew endlich loslegen würde. Sofort ist man bereit, sich auf die Lesart einzustellen, hier stelle ein legitimer Staat die Ordnung wieder her. Dem ungewählten Präsidenten wird die Autorität zugebilligt, Staatstrauer anzuordnen. Alles nur in der Perspektive von Gewalt und Gegengewalt.
Richtig wäre: den Leuten rasch eine Wahl anbieten, international überwacht, mit allen Optionen. Aber man kann das nicht, weil Inner-Europa selbst um seine Integrität bangt: durchs Baskenland, Katalonien, Schottland, Korsika, etc. und durch die europäische Union sowieso.
Wäre es zynisch, zu sagen, es handelte sich um eine Krise der Liberalität? Ist das ein Schlag-Wort zuviel?
stellen wir uns vor, sie hat dort den Mond, wo er die Sonne hat. Er ist aber neun Jahre jünger. Nun wird er in ihr die Mutter sehen: klar, nicht seine echte Mutter, aber – ambiguid, also doppelgültig (im Gegensatz zu ambivalent) – seine wahre Mutter, dem archetypischen Mutterbild (das gar nicht individuell ist) zugeordnet. Weil er aber ein Widder ist und daher in ihr Partnerhaus passt, wird sie das gern akzeptieren. Und es wird höchstwahrscheinlich „funktionieren“ – weil die astrologische Hierarchie den Altersunterschied konterkariert und ausgleicht. Doch wenn sie sich fragt: liebt er mich auch?; – gewiss, das tut er. Und doch – ihr bleibt ja nichts anderes, als die Rolle der „Überschauenden“ zu nehmen, die Jüngere von Älteren – sorglos, wie sie sind – unbeschwert verlangen. Und das nagt eben doch – ob der sorglosen Verspieltheit der Jüngeren – am Selbstbewusstsein der Älteren.
Szenenwechsel: nun hat er den Mond dort, wo sie die Sonne hat. Was nun? Solche Beziehungen sind recht häufig: er kann sich öffnen – seine „Anima“ entdecken, sie wird ihm ihre Sonnen-Kraft geben, deswegen findet ja gerade die Begegnung statt. Auch jetzt ist er ein gutes Stück jünger.
Leichter gesagt, als gelebt.
Denn ihre Sonnen-Kraft ist Animus: klarer zu lieben, um glücklich zu sein, lautet ihr Begegnungs-„Auftrag“. Solche karmischen Rollenwechsel sind in der Gegenwart häufig und oft fruchtbar. Haben aber eben auch jene Grenzen zu überwinden, die Rollen, Vorurteile, Zuordnungen gerade in der sogenannten „Mitte“ der Gesellschaft betreffen, wo das Beziehungskarussell leicht alles durcheinander wirbelt.
Mit Astrologie sieht frau/man überhaupt erst, wie genau die Verbindungen und Zusammenhänge sich als Muster zeigen, weshalb Astrologie die eigentliche psychologische Grundlehre ist, wie Stephen Arroyo (Waage & Neptun bei der Sonne mit Widder-AC und Mond im Wassermann) in seinem Seminar „Über den Stand der heutigen Astrologie“ (Das Buch zusammen mit Liz Greene) – wunderbar kenntnisreich und wahr definiert.
für mehr Luft, Feuer oder Wasser-orientierte Menschen ist Taurus schwer zu verstehen. Von Jungfrau und Steinbock aus betrachtet man/frau Taurus mit leichtem Neid oder leichter Herablassung, je nachdem. Doch Tierkreiszeichen sind – wie Stephen Arroyo wunderbar ausspricht – immer ein bischen mehr, als wir uns eigentlich denken. So auch Taurus. Vom Ausmaß und von der Kraft – und damit auch Berechtigung der Daseinsverwurzelung, die diesem Zeichen entspricht, ahnt man kaum den Umfang und die Tragkraft. Dafür – freilich – sind sie auch schwer zu ertragen mit ihren unverrückbaren Ansprüchen! Wäre nicht die Nacht-Venus ihre Schirmherrin, man/frau würde sich wohl ob der Zumutung abwenden. So aber – freilich – geht es nicht: Venus erzeugt Liebreiz und Lust: und gerade des Nachts …
Für diesen Neumond steht sie in den Fischen, von dort lenkt sie den Stier, stark ist sie und erhöht und eigentlich recht zuhause in den Fischen …
… in Wahrheit laut Tierkreis von Dendara. Und: Venus in den Fischen entscheidet heuer ganz allein – frei von Aspekten überhaupt.
Mars rückläufig, der ausgebremste Krieger, hat auch keine Aspekte mehr zu niemand. Und das ist die gute Nachricht.
Gut ist natürlich gleichfalls dieser Neumond für jede Art von Gründung – die mit Widerständen umgehen kann, weil ja Mond baldigst in die Opposition zu Saturn sich finden wird.
Und Lilith im Löwen – wollen wir die garnicht sehen? Was bedeutet die?! Daß eben die große Katze antritt im dunkeln Dschungel.
wenn die Presse (Merkur Konjunktion Südknoten im tropischen Widder zum Zeitpunkt der Aufnahme, jetzt, 24. April, freilich schon im Stier!) begreifen würde, daß sie die Ereignisse, von denen sie meint, neutral zu berichten, selbst erzeugt – weil doch die Nachrichten-Produzenten in der Ukraine über Bande spielen – wäre etwas gewonnen. Denn die Bande – der Rand des Billardtisches, ist gerade die Presse mit ihrer Resonanzverpflichtung. Vielleicht ist dieser Tage eine solche Weisheit kein Beiwerk mehr, sondern notwendiger Entwicklungsschritt: Einspruch gegen die schicksalhafte Zwangsläufigkeit im Götterkrieg.
Dazu könnte auch beitragen, die Neutralität der Presse-Agenturen zu hinterfragen …
Als Snowden Putin die Frage im TV stellte, ob Russland auch ein Überwachungsprogramm hätte – mit einer Anspielung auf die Geheimdienstvergangenheit beider (für die 12-jährigen Putin-Bewunderer), da hatte sich der Geheimdienst wenig Mühe gemacht, den unrasierten und übernächtigten Nerd Snowden für die Öffentlichkeit herzurichten: so professionell sind diese Profis doch nicht. Snowden ist also vom Regen in die Traufe, armer Held – und die Herausforderung der US-Souveränität: offensichtlich. Was Snowden nicht weiß: daß es ein paar alte Herren in Villen an der Ostküste gibt, die auf sein Erscheinen früher oder später gewettet haben, und die es jetzt ganz toll finden, daß er den Hollywood-Style bestätigt.
Als besondere Pointe erwähnte Putin, Russland könne sich so eine gewaltige Überwachung auch finanziell nicht leisten. Der Zyniker kann es sich leisten, ehrlich zu sein. Obama macht den Gringo, der den Jankee-Lächler Biden schickt. „Eine Regionalmacht“ sei Russland – klar doch.
Russland kann seit gestern keine Staatsanleihen mehr verkaufen. Gott gebe Weisheit: an die Presseagenturen und Außenminister.
Art déco – hier in der Hochstraße in Nürnberg – wird noch immer nicht als eigene Kunstrichtung akzeptiert. Dabei ist tröstlich zu sehen: bevor und während die Nazis kamen, gab es Schönheit, Kunst, Anmut … die Kombination von Neptun in Löwe und dann besser noch: Jungfrau; – mit Pluto im Krebs – also Opposition zu heute.
Und heute, wie wird heute gebaut? Das Wichtigste scheint der schwarze, etwas zurückversetzte Aufbau auf quadratische oder rechteckige Gebäude zu sein …
Vor allem aber ist: die Diskussion: Architektur und Kunst: – einfach weg! – ?! … ; außen ist funktionalistisch – man nimmt die Lichtreflexion im Anthrazit in Kauf – wie die Diskussion Seele und Psychologie, die ist ebenfalls weg – innen ‚high-tech‘, fast schon ein Wort, wie aus´m Computer-Museum … die Türmchen in der Fassade – die Fenster sind allerdings neu – stammen von der Reithalle aus dem 17. Jahrhundert.
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