Mundan

Mexico und Chiron

Liebe Leserinnen und Leser,

Nürnberg, 20:48 -bislang hat Chiron keine Heimat gefunden. Ich bin mir jedoch sicher, dass er der „neue“ Zusatzregent des Schützen ist.

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„Sieben Arara“ ist das oben nicht, sondern ein Adler, der eine Schlange auf einem Kaktus frisst. Das sind gleich drei Pluto-Skorpion Symbole: Schlange, Adler (altes Skorpion-Zeichen) und Kaktus (Skorpion, Mars, Saturn). „Sieben Arara“ jedoch ist der Name für den Vogel, der auf dem Weltenbaum (die Milchstrasse) sitzt und aller Wahrscheinlichkeit in der Mythologie der Ureinwohner (Maya, Azteken, Tolteken …) das „Siebengestirn“ der Plejaden darstellt.

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Gründungshoroskop von Mexico (31.01.1917 16:00 Queretaro, Mexico (innen) und heutiges Horoskop, 25.04.09 (außen)).

Wir sehen hier, wie Uranus direkt über Chiron geht, der – als Schütze-Regent – das Haus 6 des Staates Mexico beherrscht, also Gesundheit und praktische Lebensbedingungen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Mundan

Hubble

hubbleFotos: Nasa

Nürnberg, 22:56 – ich nehme den Start des Hubble-Teleskops am 24.04.1990 um 08:33, Merritt Island, FL, USA als das Ereignishoroskop seines Starts.

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Hubble wird einen Mondknotenumlauf alt. Und soll nun nochmal gewartet und erweitert werden. Obige Aufnahmen von Galaxien stammen von diesem  Instrument, und sie sind allesamt sehr schön anzusehen.  Zur Erinnerung: unsere Milchstrasse ist auch eine Galaxie. Wir können sie in den Städten nicht mehr sehen, weil die Lichtstreuung zu groß ist.

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Doch das, was wir manchmal in den Bergen oder als Kinder zu sehen gewohnt waren, die Milchstrasse, das ist die gegenüberliegende „Kurve“ dieser Strasse, Millionen von Sternen, unserer Sonne vergleichbar.

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So schön die Bilder auch anzusehen sind, Hubble ist ein teures Vergnügen. Gleich zu Anfang funktionierte es nicht richtig und gab – vier Jahre verspätet ins All geschickt – nur unscharfe (Merkur rückläufig im Trigon zu Neptun) Bilder von sich. Doch dies konnte mit viel Aufwand und Kosten repariert werden. Wir sehen Merkur rückläufig in Haus 12, ebenso die Sonne, beide eingeschlossen im Zeichen Stier und daher abhängig von Mars in den Fischen, dessen Herr wieder Neptun und Jupiter sind, beide in Besitz- und Geldhäusern. Dass das Teleskop dennoch reale (Stier) Bilder aus dem Unendlichen (Haus 12) liefert, mag am Zwillings-AC liegen, dem Garanten für Information und Wissen. Einem unbefangenen Betrachter wird auffallen, dass die Galaxien des obigen Bildes Lebewesen ähneln. Die vorletzten der Sammlung (es sind alles Bilder von kollidierenden Galaxien) unten rechts zeigten erstaunlich genau unser Hoch-Energie-Zeichen Krebs, in dem die Balance und Durchdringung von Himmel- und Erdkräften symbolisiert wird. Ich glaube mit Wilhelm Reich, dass sie auch tatsächlich Lebewesen sind, und dass es Formen des Lebendigen gibt, die sich im gesamten Universum immer wieder zeigen. Kein Zufall ist, dass eine Galaxie einem Hurricane auffallend ähnelt, wenn man ihn aus der Luft fotografiert:

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So, wie bei diesem, vermutet man in der Mitte jeder Galaxie ein schwarzes Loch. Dies ist das, was wir sehen (bzw. vermuten, sehen tun wir´s nicht). Was wir jedoch meines Erachtens nicht sehen, ist jenes, was durch dieses Loch hindurch geht. es kann im Wirbel des ablaufenden Badewannenwassers jedoch beobachtet werden: durch das Loch in der Mitte geht etwas (z.B. Luft) hindurch. Dieses „Etwas“ wird anschaulich durch die Feldlinien eines Magneten:

magnet

Reich nannte dieses „Etwas“ Orgon-Energie. Es ist mehr als unzulänglich erforscht und wird von der dogmatischen Naturwissenschaft, die dem Lebendigen selbst feindlich gegenübersteht und es „subjektiv“ nennt, ignoriert. Wichtige Aufzeichnungen – etwa über die Funktion eines Orgon-Motors, den Wilhelm Reich konstruierte – sind verloren gegangen. Vermutlich ist „Es“ auch gar nicht anhand der z. Zt. verfügbaren wissenschaftlichen Metaphern, Formeln zu beschreiben. Es geht also nicht einfach um eine zusätzliche „Energieform“, sondern um den Urgrund, aus dem alle Energie sich erst ableitet (Reich spricht von primordialer Energie). Als Kosmologen versuchten, dem Universum eine Masse zu berechnen, mußten sie feststellen: 95% der Masse fehlten! Nun sucht man – bislang ohne Ergebnis – nach einer sogenannten „Dunklen Materie“, die diese „Lücke“ ausfüllen soll. Bei dieser „Dunklen Materie“ handelt es sich aber wahrscheinlich um Orgon. Und sie ist auch nicht dunkel. Wenn dem so ist, wäre weder der Zwischenraum zwischen den Galaxien „leer“, noch entbehrten die Galaxien selbst eines weit über ihre uns sichtbare Größe hinausgehenden „Energiefeldes“. Wir wissen noch sehr sehr wenig über das Leben.

Fotos, Mundan

Ars amatoria

Nürnberg, 22:17 – Venus läuft wieder direkt, es ist die Zeit der Geständnisse. Als Astrologe am Telefon gleicht das, was die „harmlose“ Venus angerichtet hat, einem Mars-Feld. Es sei denn, man/frau hat sie selbst rückläufig wie schon gesagt: diese schwelgen in Liebe. Und das tun auch die, die sich wiedergefunden haben, was auch nach langen Ehejahren noch möglich ist. Und eigentlich müssen wir uns ja ständig „wiederfinden“, was eben zur astrologischen Rückläufigkeit gut passt.

Ovid behauptet in seiner „Ars amatoria“, der „Liebeskunst sei der Kriegskunst ähnlich. „Jupiter“, schreibt er, „lacht aus der Höhe über die Meineide der Liebenden und läßt sie bedeutungslos im äolischen Südwind verwehen.“ Solche und schlimmere „harmlose“ Sätze haben dem großen Dichter die Verbannung gebracht; Augustus konnte nicht umhin und verstieß ihn an einen barbarischen Ort am schwarzen Meer, die Klageverse, die er von dort nach Rom schrieb, sind nicht sonderlich heiter.

Und auch wenig heiter sind die Berichte der rückläufigen Venus-Zeit, die beim Astrologen ankommen. Der Sturm ist vorüber, das Meer ist wieder glatt. Manche haben sich (wieder)-gefunden, andere haben ihr Waterloo erlebt, viele Beziehungen hängen an seidenen Fäden. Nun macht Frau Venus die Strecke …

img_0226Foto Markus Termin ©

… zurück und wird am 02. Mai 09 um 19:11 nochmal ein Quadrat zu Pluto einnehmen, dann wieder aus dem Widder-Zeichen. Man/frau tut gut daran, die Schotten dicht zu machen und zu prüfen, ob denn das Zelt der Liebe straff gespannt ist, denn der Sturm kommt nochmal zurück wie ein Sommergewitter, das nochmal in unsere Richtung schwenkt.

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Verschlagwortet mit
Mundan

Erdbeben in Italien

Nürnberg,  21:05 – es ist nicht immer so, dass Mars und Saturn zu Erdbeben eine Opposition bilden, wie am 06.04.09 um 3:32. Allerdings habe ich sofort ein Erdbeben gefunden, welches ebenso eine Mars-Saturn Opposition aufweist:

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Erdbeben in Italien:

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Jenes verheerende in Lissabon vom 01.11.1755 um 09:40:

erdbeben-lissabon

Beim Tsunami in Thailand (nicht abgebildet) war es die Opposition Chiron- Saturn gradgenau und beim Erdbeben in San Francisco vom 18.04.1906 um 05:12 die Opposition von Uranus und Neptun:

erdbeben-san-franciscoWas läßt sich daraus verstehen? Nicht nur der Mond, sondern alle Planeten und Himmelskörper üben eine Kraft aus. Auf unterschiedliche Weise ziehen, dehnen, strecken, pressen sie an der Erde und diese an ihnen je nachdem wie das kosmische Uhrwerk rhythmisch gelagert ist.

Im Grunde genommen wäre dies ein klassisches Betätigungsfeld für die Astronomie als Hilfwissenschaft der Geologie, doch die tut sich  schon schwer, dem Mond einen Einfluss auf unseren Körper zuzubilligen.

Sie hütet sich jedoch, diese Aufgabe zu besorgen, denn die Mittel ihrer Vorhersage sind begrenzt: sobald sich mehr als zwei Körper zueinander im Raum verhalten, werden die Berechnungen kompliziert bis unausführbar.

Nirgendwo sonst, als bei dem Anliegen, Katastrophen vorherzusagen und zu begegnen, vermißt man so schmerzlich eine intakte Wissenschaft. Eine Wissenschaft, die frei von Dünkel und Arroganz die Weisheit alter Zeiten ebenso ernst nimmt, wie die Informationen der neuen Zeit. Die es nicht als Hauptaufgabe betrachtet, andere Sonnensysteme zu erforschen, sondern erst mal unser eigenes zu verstehen. Die bereit und in der Lage wäre, mit Tieren keine Versuche anzustellen, sondern sie mit ihren Fähigkeiten, Dinge vorauszusehen ernst nimmt und wenigstens versucht, sie zu verstehen. Man hat in Freiburg im Breisgau im Stadtpark einer Gans ein Denkmal gesetzt, weil sie Fliegerangriffe voraussah, lange bevor irgendein Warnsystem anschlug. Kein Mensch bei klarem Verstand zweifelt an der Realität solcher und Unmengen ähnlicher Phänomene, unsere Wissenschaftler tun es meist. Oft hilft es schon, wenn sie einen Hund haben, dass sie kein ganz so hohes Ross reiten.

Für die Astrologie ist klar, welche Kräfte bei solchen Ereignissen nicht nur am Erdball arbeiten, sondern an unserm Körper und Astralleib ebenso. Es sind  körperliche und geistige gleichermaßen. Das eine gibt es nicht ohne das andere. Statt die künstliche Spaltung von Geist und Materie auf  immer zementieren zu wollen, wäre es mehr als wünschenswert, wenn Wissenschaft und Astrologie gemeinsam daran arbeiten würden, sie zu überwinden.

Dies setzte ein neues Bewußtsein einer „Harmonia Mundi“ voraus und ist nur zu leisten mit dem Wissen und der Kraft, dass Menschen nicht nur materielle Körper, sondern spirituelle Wesen sind. Geist ist Realität. „Das denkende Staubkorn“ Fiktion.

Wir begegnen also in unserer Zeit dem absurden Phänomen einer zwar detailverliebten, aber in manch entscheidenden Menschheitsfragen mut- und kraftlosen Naturwissenschaft, die sich den wahren Problemen aus Unkenntnis des Zusammenhangs von Allem mit Allem nicht stellen kann. Die sich in Simulation und Fiktion verliert (man betrachte nur mal den Mix aus Realität und Animation bei der Präsentation der Hubble-Aufnahmen).

Das hindert sie jedoch nicht, im Herbst wieder den LHC anzuschmeißen, um zu schauen, ob sie nicht doch – Zauberlehrlinge – ein kleines Schwarzes Loch basteln können? Und das wahrscheinlich zum Pluto-Saturn Quadrat. Ich hoffe nur, beim nächsten Versuch ist der Kasten Schrott und kein Politiker hat mehr Milliarden für diesen Menschen verachtenden Leichtsinn übrig.

Zur Erinnerung: alle Körper des Weltenraumes schweben „frei“, ihre gegenseitige „Beeinflussung“ ist die Bedingung ihrer Bahn. Daher kann auch von „Beeinflussung“ von z.B. Mars und Saturn gar keine Rede sein. Denn während üblicherweise Naturwissenschafter rundheraus leugnen, dass so etwas sein kann, ist dem manchmal doch nicht so üblen gesunden Menschenverstand klar: es handelt sich nicht um „Beeinflussung“ sondern um sensibelste Bedingtheit; um ein Miteinander der Planeten und Himmelskörper, für welches uns Metaphern fehlen, weil wir selbst, ganz anders, wie diese, auf vermeintlich festem Grund stehen. Gibt es ein Erdbeben, werden wir daran erinnert, dass dem nicht so ist. Der „Grund“ auf dem die Planeten und Himmelskörper stehen, ist ihr eigenes Sich-zueinander-Befinden. Die Kraft „zu sein“ und „zu beeinflussen“ ist eines. Daher können, so gewaltig die Massen sein mögen, kleinste Verschiebungen riesige Wirkungen haben und jedes Teil verschiebt logischerweise in seiner Bewegung alles andere mit, wenn auch mitunter unmerklich.

Fotos, Mundan

Rückläufige Venus in den Fischen

img_02631Foto Markus Termin ©

Nürnberg – 14:16, die rückläufige Venus offenbart sich als kräftige Beziehungs-Fee, die ihren Blütenstaub nur unter die wahrhaft Liebenden verteilt. Oder solche, die im Geburtsbild selbst Venus rückläufig haben. Die anderen werden verschiedenen Prüfungen unterzogen, ob denn die Liebe auch wirklich wahr ist? Jetzt gehen welche auseinander, andere – nach Kampf  mit Mars, der auch in den Fischen weilt – rücken dichter zusammen. Da die Sonne ein Sextil zu Chiron bildet, kann heilen, was heilen will. Jupiter steht dabei und hat nichts dagegen. Und Neptun ergänzt: dass man es auch glauben muß. Mehr, als sonst.  Na? Schaffen wir´s? Immer dran denken: „Der andere ist Teil Deines Teams“ (Chuck Spezzano). Sehr amerikanisch ausgedrückt, aber doch wahr. Bild von gestern, 14.04.09 zwischen 13:00 und 14:00 in Nürnberg:

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Mundan

Mercurius im Stier

img_0088Fotos Markus Termin ©

Nürnberg – 09:54, Merkur hat auf seiner gerade angetretenen Wanderschaft durch den Stier einen mächtigen Verbündeten: Pluto. Der astrologisch wichtig bleibt mit seinem riesengroßen „Mond“ Charon und damit sogar seiner proportionalen Erdähnlichkeit: die Erde hat ja auch einen großen Mond. Charon ist der Fährmann in die Unterwelt. Jenen Bereich, in dem Jesus vor seiner Wiederauferstehung war. Oberes Bild ist das aktuelle Horoskop um Heute 10:11, Nürnberg, unten …

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…  erscheint Merkur in seiner Rückläufigkeit zum ersten Mal, und zwar am 07. Mai um 07:02. „Am siebten Mai – um sieben-Uhr-zwei …“ reimt sich außerdem, also ist auch Poesie im Spiel. Merkur holt sich im Stier die Rinder seines Bruders Apollon – Ἀπόλλων. Die Abwrackprämie? Dann wird er sie sich irgendwie zurückholen müssen. Warum bekommen Fahradfahrer keine Abwrackprämie? Nun wollen wir aber Merkur einfach mit Kraft aufgeladen betrachten. Die Kraft ist hier: Gesetzeskraft, denn Pluto steht ja im Steinbock. Da geht Merkur, aufgeladen mit dieser Pluto- Gesetzeskraft durch den ganzen Stier und macht Geschäfte.

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Insbesondere der Tag, wenn Merkur ein Trigon zum Mondknoten hat, eignet sich hervorragend für Geschäftsabschlüsse. Hier bekommt Apollon seine Leier, hellenisch Lyra λύρα aus einem Schildkrötenpanzer von Hermes gefertigt, weil wohl ein paar Rinder schon fehlten. Das ist der 14.06.09.  Das  ist ein Sonntag. Drum macht es Sinn, schon am 11.06.09 zu handeln, denn da geht der Mond selbst über den Mondknoten und trägt seinen Schwung in die Jupiter-, Neptun-, Chiron-Ansammlung, als wollte Zeus sein Regierungsprogramm absprechen. Dies auf dem ersten Grad Zwilling, während Mondknoten – in seiner nur kurz unterbrochenen „permanenten“ Rückläufigkeit, ganz genau zwischen Wassermann und Steinbock steht, und also hier einen Abschluss anbietet: in Bezug auf bürgerliche Freiheiten, Informationstransparenz, direkte Demokratie. Die Verbindung zwischen Merkur und Mondknoten ist das Trigon.

Im Zwilling, wenn wahrscheinlich viele Verträge spruchreif sind, weil das Geld aus dem Konjunkturprogramm sich in der Auftragslage mancher Branchen bemerkbar macht, vielleicht aber auch deshalb im Zwilling, weil man sich – Folge des Zusammenbruchs des Kölner Stadtarchivs, des Wertes von Information bewußt wird : „Schnell noch ein Benzin-Auto kaufen, bevor Benzin-Autos verboten werden oder die Preise das „von selbst“ regeln!“ – im Zwilling also, seinem stärksten Zeichen, jedoch auch im Haus des Unbegrenzten, jenseits des Öffentlichen, dem 12. Haus – das eventuell sogar für den Aktienmarkt steht: da wird Merkur rückläufig.   Nun bin ich gespannt, was die Börse dann macht. Ebenso was die Venus in den Fischen vom 12. bis zum 23. April macht, wo sie ihre Rückläufigkeit verändert, stationär wird, und wieder direkt geht: zurück ins Zeichen Widder!

Fotos, Mundan

Astrologie Nr. 3

Die Energie, die also täglich in die Welt kommt, ist die Widder-Energie. Und das gilt also ebenso täglich für jeden von uns! Was ist das für eine Energie? Ist es geistige Energie? Ist es materielle? Nun haben wir uns vorgenommen, den Waage-AC heute um kurz nach 18:00 Uhr in seinem Wechsel zu bebachten, ob denn, so die Frage, zu diesem Zeitpunkt die Energie wirklich spürbar ins Angenehmere, leichtere wechselt, obwohl oder weil die Venus im Widder immer noch rückläufig ist? – Was aber soll überhaupt diese Rückläufigkeit? … Ganz einfach: der Schattenwurf ins Weltall ist eine Schleife, so dass Rückläufigkeit im Licht-Schattenspiel des Universums, eine Signatur besitzt.

Aber immer noch ist die Frage nach der „Ich-Du-Achse“ nicht hinreichend besprochen. Was ist damit gemeint?

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vier Minuten früher, der Waage-Aszendenten Eintritt heute: um 18:16 hier in Nürnberg. Für den Ort, wo ihr seid, kann sich diese Zeit verschieben. Und noch etwas hat sich verändert! Der Mond ist heraus aus dem Löwen und hat sich dem Saturn angenähert. Ob er ihn überstrahlt? Das läßt uns Saturn in Mondnähe am wolkenfreien Nachthimmel gut erkennen. Und das warm-trockene Wetter ist nach dem Löwe-Mond auch wieder getrübt, was zu Mond-Saturn passt.

Diese Himmelsbeobachtung ist für die AstrologInnen notwendiges Lesen der bewundernswürdigen Weisheit Gottes. Denn die Ordnung, in die er uns versetzt hat, ist perfekt, wenn auch nicht ungefährlich. Es ist, als hätten wir eine unglaubliche Aufgabe!

Im Unterschied zu gestern, ist die Opposition von Mars und Saturn nun „entspannt“, da sie sich – kaum merklich erst – entfernt. Wenn wir uns an brennende Bauten und militante Proteste in den letzten Tagen erinnern, wird leider diese Opposition gut abgebildet! Der Mond trifft also in der Jungfrau auf einen Saturn, der stark beansprucht wurde die letzten Tage. Mond und Hermes sind über die Beziehung von Hermes zu Toth – der ägyptischen Ibis und Pavian-Gott, und eben des Mondes verwandt. Dazu fällt uns natürlich ein, dass der Mond noch schneller ist, als Merkur, und – so gesehen – der eigentliche Botschafter zwischen den Zeichen genannt werden kann. Mond kommt in diesem Fall – siehe Bild oben – aus einem 120 Grad Aspekt mit der Sonne, was meines Erachtens die letzten Tage wettermäßig auch spürbar war – doch das ist noch Forschung! – und dann bringt der Mond genau die Energie aus dem letzten Aspekt und Bezug in die Konjunktion, die energetische Vereinigung mit dem nächsten Prinzip, in diesem Fall Saturn. Hier braucht man nun die Regeln der Alten. Vertragen sich die Planeten? Mond- Saturn? Es sind entgegengesetzte Prinzipien, die sich hier auf praktischem Boden begegnen. Sollen sie sich einmal vertragen! Mond- Saturn haben eine geheime Beziehung. Sie sind, schreibt Dane Rudhyar, wie Kelch (Saturn) und Inhalt (Mond), zusammen ein Grals-Bild.

img_0035Souvenier aus Sòller, Mallorca Foto: Markus Termin ©

Die Venus hat es aus dem Pluto-Quadrat heraus geschafft, wird aber die ganze Zeit damit zu tun haben, denn sie geht – nach ihrem Abschiedsbesuch in den Fischen – wieder in den Widder zurück. Dann heißt es: Volldampf voraus!

Die Ich – Du-Achse im Horoskop ist vergleichbar mit dem Anbranden des Wassers an die Küste. Wir können Fels, oder Wasser sein. Und das Wasser, das sind auch die anderen, die an uns heranbranden. In diesem Sinn sind wir gar keine Individuen, sondern haben Teil an einer Gemeinschaft von Menschen, die durch unser eigenes Wesen hindurch von außen auf uns wirken, während wir – Steinbock-AC tatsächlich – der Fels bleiben wollen, der sich nicht bewegt. In Bezug auf was? Hier in Bezug auf das Wasser, astrologisch Mond, Neptun und Mars-Pluto, aus dem Zusammenhang der Gewalten, die mit dem Wasser auch verbunden sind, dem Zeichen Skorpion entsprechend.

img_00083Port de Sóller, Markus Termin ©

Doch wenn um 18:16 die Waage das Neues in die Welt bringende Widder-Feld ist, dann haben wir es mit einer rückläufigen Venus im Widder zu tun, die diese Szenerie von außen, an Zügeln quasi, regiert. Ich habe den Eindruck, durch die Rückläufigkeit ist auch ein wenig Muße eingekehrt, seitdem die Venus das Pluto-Quadrat verlassen hat.

Genau, immer das im Osten aufsteigene Feld bringt neues ind Welt? Ja, das tut es. Und wenn es die Waage ist, dann kann man auch den Müßiggänger auf der Ich-Seite vermuten, und die Venus im Widder auf der anderen, der Du-Seite, sie scheint sich im Widder gar nicht so schlecht zu fühlen:

img_0051Markus Termin ©, Deià, Mallorca: Katze am Grab von Robert Ranke Graves

Antikythera-Mechanismus: Geheimnis des antiken Computers – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Oben kann man einen sehr sehenswerten kleinen Animationsfilm über diesen frühen astrologischen Computer anschauen.

Fotos, Geschichte, Mundan

Kleine Tagesbewegungskunde am Tierkreis

img_0030Sant Bartomeu, Sòller, Mallorca © Markus Termin Foto

du-und-ich-achse5. April 2009 18:34 NBG

Liebe Leserinnen und Leser,

Die Farben entsprechen auf diesem Bild einer bestimmten Bedeutung. Wenn Sie obiges Bild mit der Horoskopdarstellung eines Jungfrau-geprägten Menschen vergleichen, wie beispielsweise Liz Greene sie benutzt in ihren wunderbaren Büchern, werden Sie den Unterschied zwischen Fischen und Jungfrau gut erkennen. Die große Astrologin benutzt ganz farblose Horoskope, die formell aber dennoch eine eigene Ästhetik besitzen.

Hier nun mal den braunen Saturn anschauen, wo rechts dran ein „R“ steht … gefunden?! – : dann fällt gleich auf, dass er auf der ganz anderen Seite (180º) vom roten Mars Position genommen hat. Wir nennen das eine Opposition, deutsch: „Das Entgegengesetzte“. Wenn sie links rüber gucken, finden Sie das Zeichen Waage und können dieser Tage sehr schön beobachten, wie Saturn am Abend nach Sonnenuntergang sichtbar wird.

Falls Sie das Zeichen Waage noch nicht kennen, nehmen sie das blaue linke Symbol im Tierkreis, jenem etwas helleren blauen Band  um die Himmelsrunde. Das Waage-Zeichen sieht aus, wie der Giebel eines Tempels. Und das ist es auch: im Zeichen Waage wird schließlich die Ernte genossen, und das war zur Zeit der Entstehung der Astrologie ebenfalls der Fall. Wann war denn das? Wie alt ist Astrologie? Als ich den ägyptischen Tierkreis sah, war ich sehr überrascht über die gewählten Erhöhungsorte (das sind besonders starke Positionen) der Planeten: wie bei uns! Venus in den Fischen, Saturn in der Waage, Mars im Steinbock, Merkur in der Jungfrau und Jupiter beim Krebs.

Dann jedoch fand ich im hinteren Umschlag eines Buches von Michael Roscher die Zeichnung eines Tierkreises in Stein in und aus Afrika mit einem geschätzten Alter von 12 000 Jahren, und wieder später bekam ich eine  geschätzte 17 000 Jahre alte Darstellung mit Tierkreiszeichen auf Abbildern der Malereien aus der Höhle von Lascoux zu Gesicht.

Was läßt sich beobachten? Wir haben dieser Tage den Aszendenten  um 18:20 in die Waage gehen, und daraufhin alle Tage etwa vier Minuten später! Also am 6. April um 18:16, am 7 April um 18:12, usw. In der Waage bleibt der AC bis zum 17. Mai um 18:20, später steigt Skorpion um diese Tageszeit auf! Und was ist AC ?! Nicht läuft bekanntlich die Sonne um die Erde, sondern die Erde dreht sich in ihrer Tagesbewegung um die Sonne. Und daher können Sie, wenn Sie 24 Stunden lang immer an den Punkt schauen, an dem die Sonne im Osten aufsteigt (lat. ascedere), den ganzen Raum um die Erde kraft der Erddrehung sehen, ohne den Kopf bewegen zu müssen. Und mehr noch: jeder einzelne Planet und jeder Punkt des 360º Tierkreises kommt dort einmal am Tag vorüber, und deswegen hat jeder Mensch, je nach Zeit und Ort, wo er geboren ist, einen anderen Aszendenten!

Was sich ebenfalls hervorragend beobachten läßt, ist, wie mit dem Wechsel des Aszendenten um diese Zeit auch die Stimmung wechselt! Das sind die Zeitpunkte, wenn alle zugleich das Lokal verlassen, usw. Vor Waage, ganz klar, hatten wir die Jungfrau aufsteigend, heute seit 15:34.

Und da eben der braune oben erwähnte Saturn in der Jungfrau steht, ist diese Zeit angespannt. Es ist der rote Mars, der auf der anderen Seite in den Fischen dagegen hält, das nennt man Spannung! Was ist das? Mars will zu den Fischen hinaus. Fische denken im Sinne der gesamten Menschheit. Doch Saturn in der Jungfrau ist wie ein nützlicher Acker, der  jedoch zur Zeit die Ernte wenig üppig – wie es scheint – ausfallen läßt.

Die – wir können das Wort bald nicht mehr hören – Krise. Die dauert genau so lange, wie es die saturnische Aufgabe der Jungfrau erfordert: eine Ordnung zu schaffen. Die Betonung liegt auf eine, was bedeutet, der Jungfrau stehen unendlich viele Ordnungssysteme zur Verfügung. Dazu gehört auch das ordentlich kontrollierte Chaos.

Sie sehen also, wenn sich im Aszendent – dem im Osten Aufsteigenden – Saturn – der die Jungfrau gewichtig gemacht hat, in die Waage wälzt (doch das dauert ein zwei Jahre), dann regiert hernach die Venus über Saturn (wie jetzt der Merkur), die steht ganz rechts, hat ein etwas lieblicheres Rot, wie der Mars, denn das entspricht ihrer Natur. Das Zeichen, in dem sie steht, ist auch rot, das Zeichen des Widders, des mächtigen. Doch Venus gehört von Haus aus in die Waage – wenngleich sie in den Fischen höher steht – nimmt man das System der Ägypter.

Höhle von Lascaux – Wikipedia

Aus Arte:

„Die französische Ethnologin und Astronomin Chantal Jègues-Wolkiewiez hat eine neue Theorie zu den Höhlenmalereien der Grotte von Lascaux entwickelt. Ihrer Ansicht nach sind die Bilder Beleg dafür, dass sich bereits die Cro-Magnon-Menschen mit Astronomie beschäftigt und die Bewegungen von Sonne, Mond und wichtigen Gestirnen als Tierdarstellungen dokumentiert haben. Sollte sich diese Behauptung bestätigen, müssten die bisher gültigen Vorstellungen vom Wissensstand prähistorischer Menschen überprüft werden.

Die Dokumentation – teils spannende Detektivgeschichte, teils märchenhafte Erzählung – geht einer spektakulären Theorie nach: Die freischaffende Ethnologin und Astronomin Chantal Jègues-Wolkiewiez leitet den Ursprung einer prähistorischen Form der Astronomie von den Wandmalereien in der Grotte von Lascaux ab. Danach hätten die Cro-Magnon-Menschen weit vor den nachweislichen Anfängen der Astronomie bereits die komplexen Bewegungen der Sonne, des Mondes und wesentlicher Sternbilder verfolgt. Ihre astronomischen Erkenntnisse malten sie in Form von Tieren an Höhlenwände – so auch in Lascaux. Dann wäre Lascaux, diese Sixtinische Kapelle der Vorgeschichte, ursprünglich ein den Gestirnen gewidmeter Tempel gewesen. Das will die Forscherin Chantal Jègues-Wolkiewiez, die über die Felsgravierungen im Vallée des Merveilles promovierte, am Beispiel der 17.000 Jahre alten Felskunst der Lascaux-Grotte demonstrieren.

(Nun müssen wir für so alte Zeiten jedoch eher Astrologie, denn Astronomie sagen, wie wohl selbst jeder Astronom neidlos zugestehen wird. M.T.)

Ihre revolutionären Behauptungen könnten die herkömmlichen Vorstellungen vom Ursprung der Kunst, des Wissens und des Glaubens prähistorischer Menschen völlig umstoßen. Die Dokumentation taucht in diese urgeschichtliche Welt ein und stellt die Gesten und Riten unserer Vorfahren an den wesentlichen Schauplätzen der Höhlenmalerei nach. Experten erörtern anschaulich die neue Theorie. Und die Zuschauer begleiten die Ermittlungen, die durch bemalte Höhlen und Grotten, Museen, Forschungslabors und Planetarien führen.“

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Ereignis, Fotos, Mond, Mundan

Regen im Paradies

Wahnsinn, Abenteuer. Huhuuu … Natürlich haben wir vorher den Wetterdienst studiert. Es soll kalt werden? So kalt? 14 Grad? Gar zwölf? Wobei zwölf ist wieder eine magische Zahl. Also? Und ich gestehe, ich dachte auch an jenen „Duft“ von rauchendem Olivenholz in den Öfen: eine Reiserücktrittsversicherung ist nur für den Notfall gedacht! Also hingeflogen mit der Air Berlin. Flugangst? Kannte ich früher auch nicht, doch dann denke ich daran, dass da oben bloß so eine Art – freilich super gewarteter – Motor vor sich hinröhrt, mit mir selbst in ein paar tausend Fuß Höhe drin in einer Blechkiste, die aber von erfahrenen Piloten geführt wird, wie nur je ein stolzes nautisches Schiff. Flugzeuge von heute sind die Schiffe von damals. Dieses Flugzeug freilich riecht wie ein alter Bus. Das Essen fällt aus, oder ist kostenpflichtig, das Unterhaltungsprogramm unabschaltbar und aufdringlich, die Stewardessen sind ruppig und der Kapitän ist bayerisch knapp und etwas schwer verständlich. Aber das ist o.k., denn er setzt auf die Piste, wie ein Profi, und man merkt dabei, dass er nicht zufällig auf einem Pilotensitz gelandet ist. Ein stolzer Beruf! Wie wird die Menschheit in Zukunft fliegen? In Palma ist das Wetter nieselig. Wirklich nieselig. Wir haben diese Reise perfekt geplant. Ankunft, so dass wir genug Zeit haben, Sòller – sprich Soijer mit Betonung auf dem ersten „o“ – zu erreichen. Und zwar mit jenem historischen Zug, der – so wird erzählt, eingeweiht wurde, als die Titanic unterging. Schauen wir uns dieses Datum mal als Horoskop des Titanic-Untergangs an:

titanic

Auf ihrer Jungfernfahrt kollidierte die Titanic am 14. April 1912 gegen 23:40 Uhr mit einem Eisberg.

Da sehen wir Mond-Chiron eingeschlossen in den Fischen im Haus 3. Mond sind bei einem Ereignis immer die Leute, und Chiron – Mond sind verletzte Personen, oder „geheilte“ im Bauch des Walfisches. Das Problem der Titanic ist Neptun. Netpun stark in einem Wasserzeichen und Spitze Haus 8 – also Übergänge, Verwandlungen, Wiedergeburten. (Liane Sophia Halaz meint, das Haus 8 im Neumond-Horoskop vor der Geburt zeigt an, wie man aus dem alten Leben hierhergekommen ist.) Und noch Jupiter, laut Hannelore Goos ebenfalls und logischer Weise als Haus 9 Herrscher Signifikant, Anzeiger für Schiffe, rückläufig in Haus 12!

Jupiter, lese ich bei Hannelore Goos in ihrem Handbuch der astrologischen Zuordnungen, steht auch auch für Schiffe! Merkur rückläufig und noch nicht in Cazimi, sondern stark verbrannt, Mars und Pluto im siebten Haus. Das ist das Horoskop für die Titanic-Eisberg Kollision.

Der Zug nach Soller, eine Holzwagon-Bahn alten Stils, die uns durch Tunnel und Berge ganz gemächlich und sich ständig schüttelnd ins goldene Tal schaukelt: das Paradies-Tal, so scheint es. Überall leuchten die roten Orangen und die gelben Zitronen von den Bäumen! Die Häuser sind klein und pittoresk. Immer noch, wie zur Echtzeit-Kulisse, lassen die Mallorciner ihre Eingangshallen offen am Nachmittag, und damit den Blick in den repräsentativen Raum frei.

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Gemäß dem selben Datum würde diese Bahn von Uranus dargestellt, der ein Sextil zu Venus hat. Und Venus Früchte, Orangen, sehen wir hier im Hintergrund vorbeirauschen, unterwegs ins goldene Tal, wie der aus dem arabischen stammender Name sagt.

Auf dem Rückflug waren die  – andere! – Nürnberger – Stewardessen ausgesprochen freundlich und der engagierte und über Lautsprecher ständig mit den Stewardessen flirtende Kapitän erklärte uns die zwei-stündige Verspätung nicht so, wie man uns an der boarding-Gate gesagt hatte, weil er selbst noch mit einer verspäteten Maschine hätte anreisen müssen, sondern damit, dass sie an einem technischen Defekt schon seit heute Nachmittag tüftelten. Hm, nun war es ja nicht mehr möglich, auszusteigen … Mehr dazu und das Horoskop der Reise selbst morgen … und spannende Bilder!

Für die Bahn hingegen gilt wohl nicht nur eine andere Uhrzeit, sondern eben Uranus und vielleicht Merkur in Cazimi? Das wäre eine Erklärung der Verbindung dieser astrologischen Zwillinge Titanic und dem „Tren de Sòller“, und auch ihrer Verschiedenartigkeit. Und ein zweiter Zug kommt hinzu, der hat dann doch auch Be-zug zu Neptun:

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Ereignis, Mundan

Sehr alte Diskussion

Nürnberg,  15:30 – Unten das Horoskop der Expedition Sir Arthurvans Eddington vom 29.05.1919 auf der Afrika vorgelagerten und damals noch zu Portugal gehörenden  Insel „Principe“.  Ich möchte anhand dieses Horoskops einmal darstellen, wie synchron die Sternenwissenschaften wirklich arbeiten, obwohl sich die Astrophysiker – meines Erachtens zu Unrecht – darüber beschweren, wenig zu verdienen und auch – zu Recht – sich darüber beschweren, in prekären Verhältnissen leben zu müssen.

Wer glaubt, diese Diskussion sei neu, lese  bei Claudius Ptolemäus (ca. 100 n. Chr.) …

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… – Κλαύδιος Πτολεμαῖος – seine Verteidigungsschrift gegen die   Gegner der Astrologie:

„Ich stehe also auf der Behauptung: Vorhersagung – zwar oft täuschend, ist möglich und der eifrigen Hingebung wert. Ebenso ist die Lehre von Abwendung des Übels, weil sie zwar nicht alles, doch einiges, sei es groß oder klein, abwehrt, mit Fleiß aufzunehmen und für großen Gewinn zu achten.

Dieser Meinung waren auch die Ägypter, welche diese Kunst am eifrigsten getrieben. Sie haben mit astronomischen Vorhersagungen immer die Arzneikunst verbunden. Nimmermehr hätten sie Sühnungen, heilige Abwehrungsgebräuche und Gegenmittel angewandt gegen zukünftiges und gegenwärtiges, allgemeines und besonderes Ungemach, wenn sie die Meinung gehabt, es lasse sich nicht abwehren, nicht wegbringen. So aber galten ihnen die Mittel, so nach der Veranstaltung der Natur eine gegenwirkende Eigenschaft besaßen, als ein zweites Fatum und ihnen gesellten sie die Vorbedeutung bei: dies war die Wissenschaft, genannt Jatro-Mathematik, Verbindung der Arznei-  und Messwissenschaft, aus dem Gestirn Temperament, Erfolg und Ursache zu finden. Ohne diese Kenntnis wirkt oft auch die Arznei nicht, (als nicht gleichmäßig auf alle Körper und in allen Krankheiten wirkend); aus der Arzneikunst zur Abwehrung kommender Krankheiten und gegenwärtiger, sichere, soviel als möglich, wie es dem einzelnen dient oder zuwider ist.“

Ihr seht als, schon vor knapp zweitausend Jahren bedurfte es einer streitbaren Einleitung für das „Tetrabiblos“, wohl auf Umwegen über die maurischen Andalusier zu uns gelangt. Für Kepler war es nicht anders, so dass er sich genötig sah, eine Streitschrift mit dem Titel „Von den gesicherten Grundlagen der Astrologie“ (Chiron-Verlag) zu verfassen. Und so weiter. Bemerkenswert ist aber an obigem Ptolemäus-Zitat sein Verweis auf wesentlich älteres Wissen astrologischer Art, als sein eigenes, welche manche geneigt sind, für ursprüngliches astrologisches Wissen zu halten. Selbst im Nazi-Deutschland spielte die Astrologie eine umstrittene Rolle, einerseits wurde sie bennutzt, andererseits AstrologInnen auch verfolgt.

Diese Sonnenfinsternis belegt sehr gut den ursprünglichen Zusammenhang der Astrologie mit der Naturwissenschaft Astronomie, Physik, Kosmologie. Was ist der Hergang? Einstein hat nach der Allgemeinen Relativitätstheorie – schon das verwirrende Wortspiel „speziell“ und „allgemein“ ist ein Stolperstein am Eingang dieses Tempels,  wo wie damals in Delphi eine Formel in den Stein gemeißelt ist:

E =Masse mal Beschleunigung Quadrat

relativitatstheorie-bestatigende-sonnenfinsternis1

In Plutarchs Essay „Was bedeutet das „E“ über dem Eingang des Apollon-Tempels zu Delphi“ berichteten späte Priester des Heiligtums, also Eingeweihte, über  tastenden Versuche, den Sinn dieser Inschrift zu begreifen.

„Erkenne Dich selbst“, ist das, was Apollon über dem Eingang zum Tempel bekanntlich noch empfiehlt. Bei Einstein wird aus dem „E“ des Sonnentempels die Formel von der Äquivalenz einer Masse und Energie. Daraus entstand als erste konkrete Anwendung die Atombombe.

Völlig unzufällig wird der “Beweis” für die Theorie, Licht lasse sich durch Raumkrümmung ablenken, bzw gehe diese mit in einer messbaren Kurve um die Sonne, während einer Sonnenfinsternis bewiesen, wo eben Venus sichtbar war und es parallaxenmäßig nicht sein sollte.  Zumindest ergibt sich ein Hinweis., der im Rahmen dieser Theorie interpretiert werden kann. Nun sind Sonnenfinsternisse seit alters her starke astrologische Indikatoren. Schauen wir uns die Beweis-Sonnenfinsternis genau an:

Erst mal sehen wir die Achse Haus 3/9 in die Finsternis integriert, und aufsteigen tut Waage, so daß die Venus maximal verstärkt wird durch Jupiter, der in seiner Erhöhung steht. Daraus läßt sich ersehen, wie groß die Bedeutung dieser Finsternis ist.

Doch nun kommt hinzu: Pluto bildet ein Quadrat zu Chiron. Und Pluto ist der höchste Planet! Dies ist die Verletzung in Haus 7 durch Chiron. Die Verletzung der Menschheit durch die Bombe. Der Waage AC ganz am Anfang zeigt den Beginn einer langen Phase, die diplomatische Bemühungen erfordert, wie das der Waage entspricht. Allem voran aber spiegelt die Sonnenfinsternis selbst in ihrer Apollon-Analogie eine starken astrologische Aussage – den König zu stürzen, der hier im Haus 9, dem des Wissens und der Weisheit steht. Und es soll ein neues Wissen – Mondknoten Haus 3 im Schützen daraus hervorgehen, bei dem Weisheit (Schütze) auf der Kommunikationsebene des dritten Hauses stattfindet. Wir werden auch in diesem Jahr eine starke Sonnenfinsternis haben, die beispielsweise über China sichtbar sein wird, hier jedoch fast ebenso wirkt. Traditionell sehen die Chinesen eine Dynastie wechseln. Dies aber nur bei starken Aspekten zum Horoskop. Dazu die Tage mehr!!

Es wird also für den Beweis der Formel ganz intuitiv magisch ein astrologisch gültiger Schlüsselzeitpunkt gesucht, der dem Ereignis der Schöpfung eines neuen Weltbildes angemessen ist. Hier sehen wir an diesem Sonnenfinsternispunkt, wie die Königin – die Physik –  sich von der Druidin Astrologie krönen läßt. Als Sonnenfinsternisereignis findet der Entsatz des Alten statt; das neue Wirklichkeitsbild wird an der Quelle alles Bildhaften, der Sonne, Maß genommen. Und logged sich wie von selbst dabei in den Bedeutungs-Kanon der astrologischen  Tradition ein. Natürlich haben sich Astrologen und Astronomen dazu nicht verabredet. Ebenso wenig, wie zur Benennung der Planeten. Doch es hier vielleicht, wie bei Pluto. Man hat ihn in der alten Alchimisten Metropole Prag aus dem Planetenstatus verbannt, und seitdem ist immer wieder zu hören, er sei ja auch gar kein so großes Objekt in diesem Planetoiden-Gürtel, die nun nach Pluto benannt sind. Es wird dabei jedoch nie erwähnt, dass Pluto gar kein Einzelkörper ist, sondern einen dermaßen großen Begleitkörper – Mond – um sich hat, dass er eigentlich ein Doppelplaneten-System ist, welches permanent und sehr regelmäßig um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreist. Daher muß man die Gesamtgröße dieses Planetensystems Pluto – Charon anders veranschlagen.