Mundan

Mond und Pluto, Venus und Uranus

Persephone und Hades/Pluto

Liebe Leserinnen und Leser,

hier sehen wir für heute Nacht das Quadrat, daß Mond und Pluto aus dem Steinbock zu Venus und Uranus im Widder machen.

Wer zu intensiven Träumen neigt, könnte sich auf die Suche nach Persephone, der Göttin der Unterwelt (Mond/Pluto) und Freya, der keltischen Venus/Freiheitsgöttin (Uranus/Venus) machen. Wenn man genau hinschaut, sieht man auch, daß Lilith im Widder mitmischt, also auch der Freiheitsvogel Venus/Uranus fliegt nicht nur die anerkannten Wege, aber das muss ja nicht immer sein.

Da der Aspekt jedoch im Quadrat steht, könnten es auch unruhige Träume werden. Interessant ist das Füllhorn, das Hades bei sich trägt, und uns graphisch tiefer über den hellenischen Glauben informiert, als die meisten Texte dieser Zeit es tun. Pluton heißt „der Reiche“. So wußten also die Griechen, daß alles von dort wieder hervorkommt, wo es verschwunden war.

Sicher passt das auch zum Karfreitag und den drei Tagen, die Gott selbst in der Unterwelt verbrachte, um uns das Licht der Wahrheit zu bringen. Nicht, daß er versteht, sondern daß wir begreifen, war ihm wichtig.

Ich arbeite natürlich an Filmen und Wochenschau, und da Merkur immer noch rückläufig ist, könnt ihr euch vorstellen, welch ein hin und her das ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Sternbild Schwan aus dem Sternatlas Uranometria von Johann Beyer 1603


23.04.2011 01:50 Nürnberg

Mundan

Jupiter Konjunktion Mars

Liebe Leserinnen und Leser,

unteres Horoskop zeigt die kurz-vor-Neumond Konjunktion von Mars mit Jupiter im Widder. Wie ihr ganz leicht an den vielen bunten Symbolen im Zeichen Widder erkennt. Da sind also sehr viele beisammen, und Venus macht die Idee eines pionierhaften Aufbruchs auch durchaus attraktiv. Und dann wird die Erde am 1. Mai, während die Sonne bereits das Zeichen Stier bedeckt, tiefer zu Sonne sich geneigt haben in ihrer kreisenden Bahn und daher die Sonne schon höher am Himmel aber eben tiefer im Stier sein , und eine Verbindung zu Pluto im Steinbock haben, man wird also sehr mächtig und nachhaltig Interessen des Besitzes an wertvollen inneren und äußeren Dingen pflegen, und andererseits sind die Kräfte des Aufruhrs im Widder auch durch die Mars-Jupiter Konjunktion (im Horoskop unten für unsere Breiten eingestellt) so stark, daß man allen einen friedlichen Tag wünschen möchte. Wem es gelingen sollte, persönlich zu de-eskalieren, der würde, wie ein kluger Kaufmann, der seines zum ganzen bringt, antizyklisch – also gegen den unbewußten Strom) handeln. Leicht ist das nicht, denn die Angriffe der Mars-Saturn Opposition in Kombination mit Merkur rückläufig trudeln erst jetzt ein, die Folgen zeigen sich, und immer noch ist Merkur rückläufig, es kann also schlicht sehr nervenzerrend sein. Dennoch sollten wir gegenwärtig im Ungemacht sogar auch den Vorteil erkennen.

Merkur hat bisher wahrlich gezeigt, daß er tatsächlich sich anpasst an die Saturn-Opposition zu Mars Vorgabe, und sich in aggressive Dienste nehmen lassen, wie man allenthalben erfährt. Möge uns der liebe Gott zum 1. Mai den Aufbruch als geistige Kraft geben.

Mit freundlichen Grüßen,

01.05.2011 06:26 Nürnberg

Mundan

Merkur und Mars in Opposition zu Saturn

Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur Konjunktion Mars 19.04.2011 16:58, Nürnberg

gestern klingelts an der Tür meiner Liebsten – wer ist dran? Hermes, d.h. der Hermes-Versand mit einem Päckchen. Das ist soweit nicht ungewöhnlich – wir wissen ja, Hermes = Merkur – meist sind irgendwelche Probepackungen von Medizinal-Firmen drin – diesmal jedoch drückt der Hermes-Mitarbeiter die Klingel zu tief – sie bleibt stecken, es klingelt Sturm. Merkur ist in Konjunktion zu Mars und in Opposition zu Saturn. Ich bekomme einen Anruf und radle schnell zurück (Merkur rückläufig, bin grade erst in meiner Praxis angekommen), es dauert eine halbe Stunde, bis wir den (leider üblichen) Plastik-Schrott der Klingelanlage, der sich verklemmt hatte …


Foto Termin ©

… (Hermes-Mitarbeiter: „Ich schau mal, was ich machen kann“ – und weg war er) wieder reingefummelt hatten. Meine Liebste, die das Szenario auf der Ich-Du-Achse, also zwischen Haus 1 und 7 erlebte, empfand das (Merkur/Mars Opposition Saturn) als extrem aggressive Belästigung. So ist Astrologie, d.h. dermaßen genau in unserer Zauberwelt.

Zu Kriegszeiten übrigens – vielleicht ist deshalb die Welt süchtig nach Krieg – verdichten sich solche Synchronizitäts-Koinzidenzen bis weit jenseits des Mitteilbarkeits-Horizonts; seien wir froh, daß wir nicht in Misurata aus irgendeinem Loch auf Menschen schießen müssen.

Ganz anderes Thema, aber auch heute gefunden (bei Merkur rückläufig). Diese Aufnahme ist meines Erachtens authentisch:

YouTube – Full Version** UNCUT** LIVE UFO over Los Angeles!! 7-18-0

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Geld oder Liebe?

Velázquez

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus steht immer noch stark in ihrem Erhöhnungszeichen Fische, dort, wie sie im Tierkreis von Dendara (ca. 100 a.Chr.) zuhause ist, und bildete heute Nacht ein Quadrat zur Mondknotenachse. Gleichzeitig haben wir diese Mond/Saturn Konjunktion: verhärtete Gefühle.

Die Erfahrung lehrt, daß alle exakten Aspekte zur Mondknotenachse wie ein Fenster in die „Zeit“ „funktionieren“: es sind bedeutende „Umkehrpunkte“ – (all die Anführungsstrichlein, weils diese Worte niemals ganz treffen) – im Quadrat dementsprechend unter Herausforderung, und nicht unter Harmonie.

Es gibt also Chancen, aber die Liebe muß sich auch bewähren. Dasselbe gilt für´s liebe Geld: denn unser „Planetensymbol“ Venus steht für Geld und Liebe. Hintersinn oder Amoral? – oder: Hintersinn und Amoral? Who knows? – einfach beobachten; nicht alles muss man genau wissen, der Spiegel in Velázquez Malerei ist bemerkenswert unscharf. Wer die Liebste oder den Liebsten behalten will, verhalte sich also still. Und wer Geld in Risikoanlagen investiert, sollte mich vorher konsultieren, wo Venus z.Zt. bei ihm/ihr steht …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

17.04.2011 05:47,  Nürnberg

Mundan

Kleine Merkur rückläufig Sammlung

Liebe Leserinnen und Leser,

die Zeitungen sind so voll davon, daß es fast nicht möglich ist, etwas anderes zu lesen. Natürlich bemerkt dies nur, wer auch weiß, zu welchen Zeiten Merkur rückläufig ist.

Überweisungsfehler: Millionen Sparer müssen Riester-Zulage zurückzahlen – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Flüchtlingspolitik: Bayern droht mit Wiedereinführung von Grenzkontrollen | Politik | ZEIT ONLINE

Zoff mit der Uni Bayreuth: Guttenbergs seltsamer Kampf  – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Krieg in Libyen: Rebellen erobern Adschdabija zurück – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Krisen-AKW: Schweres Nachbeben bremst Fukushima-Retter – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Und dies ist etwas ganz besonderes. In Sandy, Utah, USA, taucht plötzlich eine der Nürnberg Chroniken von Hartmann Schedel auf; ein Buch fürwahr, dem Weltläufigkeit schon damals Inhalt war. Es taucht aber auf, als Merkur rückläufig in Konjunktion zu Jupiter steht und ein ganz genaues Quadrat zu Schedels Pluto bildet. Ich habe schon seit einiger Zeit den Verdacht, daß man sich durch Druckwerke, so schön und praktisch sie im Diesseits sein mögen, im Jenseits keinen Gefallen tut, und zwar, weil die Festlegung in Wort und Schrift dort ein Fortkommen blockieren könnte; insofern ist ein Buch ein Opfer. Mit dem Internet wird´s nicht gar so schlimm sein, denn obwohl alle behaupten, es vergißt nichts, werden wir bald feststellen, daß die Fülle der Information keine 570 Jahre Bestand haben wird und en gros schneller vergißt, als die Schedelsche Weltchronik. Was mich persönlich aber auch anrührt, ist mein spirituelles Erwachen in Utah im Bryce-Canyon im Alter von 13 Jahren – und jetzt lebe ich in Nürnberg. Ich glaub, ich muß mal wieder nach Utah (das Stundenhoroskop zeigt den Glückspunkt dort, aber Mars steht als Herr des Skorpion-Aszendenten in Haus 4 und sagt ganz klar: nein). Auch Merkur rückläufig …

600 Year Old Book Found In Sandy, Utah

Hartmann Schedel – Wikipedia

Innen Hartmann Schedel 13.02.1440, außen 11.04.2011

Verschwinden und Wiederauftauchen hat aber auch immer etwas mit den Mondknoten zu tun, wie wir von Johan Hjelmborg und Louise Kirsebom aus Dänemark wissen. Und wer Astrologie kann, schaue sich das an; meine Aspektscheibe ist auf die Mondknoten eingestellt:

Innnen Erscheinungsjahr (und heutiges Datum) der Weltchronik 11.04.1493, außen 11.04.2011

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Jupiter und Saturn


Liebe Leserinnen und Leser,

schaut man sich die Auslösungen in der Astrologie genau an, dann macht es oftmals den Anschein, als würde Jupiter gerne seine Versprechen brechen, während Saturn die Regeln streng einfordert. Gemäß der Wirkmächtigkeit ist Saturn freilich der Stärkere – er ist weiter weg. Dennoch gibt es zwei gute Gründe, Jupiter einerseits zu vertrauen und andererseits ganz genau zu überlegen, wie man seine Segnungen nutzen und begreifen kann. Es sind einige Punkte, die Jupiters Wirksamkeit „umleiten“ oder schwächen: zum ersten ist Jupiter kein Zwang. Wäre Jupiter Zwang, so wäre er nicht Jupiter, sondern Saturn.

Bilder: Nasa

Das bedeutet, wir müssen ein Mindestmaß an Beweglichkeit anbieten, um seiner Segnungen anteilig zu werden; man unterschätzt gemeinhin, wie sehr unsere Zeit insgesamt Jupiter (und Venus!) kontradiktisch ist – das sind die verholzten, festgelegten, unentrinnbaren Strukturen, 99 % Standbein, 1 % Spielbein – das Leben um zu leben – jenes Jupiterhafte der gefeierten Feste, wenn sie fallen, ist zur ungepflegten und zum Teil sogar schwer erträglichen Farce verkommen. Ein Event im TV hat mit Jupiter nichts zu tun, sondern höchstens mit Neptun (negativ = Simulation) und Saturn (alles festgelegt, Aufzeichnung). Und wenn mal was im TV passiert, etwas außer der Regel, dann – und daran erkennt man gut, wie außergewöhnlich Erlebnis überhaupt wurde – dann ist es ein Skandal oder eine bittere Tragödie, die keinen Tag später „Fernsehgeschichte“ ist. Wo Lärm gefallen könnte, muß erst Stille sein: – doch wo ist Stille? Daher haben Jupiter (und Venus!) es schwer. Saturn (und Mars!) hingegen brauchen wir nicht zu suchen, den finden wir überall. Jeder Brüllaffe, der eine Maschine bedient (während er glaubt, sie bediene ihn) hat groß-Protz-Mars –  den Tiger im Tank und Saturn bedient er obendrein im Sinne der Manifestation des langsam zusammenwachsenden Ge=stells der Verfügbarkeit aller Ressourcen und des Abfackelns seiner eigenen, potentiell lieblichen Menschlichkeit – ein Jammer.

Will man daher die Segnungen Jupiters ins Leben lassen, so bedarf es oftmals eines Befreiungsschlags oder „Rostlösers“, um Großzügigkeit überhaupt erst wieder ins Leben zu lassen – es geschieht nicht von selbst.

Der zweite, astrologische Grund, das sind oftmals die eingeschlossenen Häuser. Wenn Jupiter in einem Haus mit einem (nach Placidus) eingeschlosssenen Zeichen geht, muß man sich den Herrn oder die Herrin des eingeschlossenen Zeichens angucken, um zu erkennen und freizusetzen, wo denn Jupiter „wirkt“. Erst kommt dann der Zeichenherrscher, dann der transitierende Planet.

Und freilich: wenn, wie zur Zeit, Jupiter in Opposition zu Saturn steht, dann ist es ein Tauziehen der beiden großen Klassiker, dann sind beide gar nicht solo zu denken, sondern Jupiter ist in seiner Entfaltung gehemmt und Saturn in seiner Strenge herausgefordert.

Mit freundlichen Grüßen

Markus

Mundan

Merkur und Saturn rückläufig

Liebe Leserinnen und Leser,

was sich dieser Tage mit den Waage-Aszendenten beobachten läßt, die sich naturgemäß sehr schwer tun mit dem Neuanfang, den Saturn am Aszendenten ihnen abverlangt, ist ebenso bemerkenswert, wie der durch Merkur rückläufig entstehende Stress aus dem Gegenzeichen Widder, den ich heute voll abbekommen habe bei dem Versuch, die nächste „Astrologische Wochenschau“ technisch umzusetzen. Ich erspare euch die Einzelheiten.

Die Waage-Aszendenten, die ich kenne, sind fast alle krank: Atemwege, Mandeln, Halsentzündung. Das liegt an Saturn, der die Mitte des Zeichens Waage innehat und am schwersten zu ertragen ist, wenn die Sonne im Oppositionszeichen Widder steht. Also freut euch, liebe Waage-Aszendenten, wenn die Sonne in den Stier geht, bald schon liegt die schwerste Zeit des Jahres hinter euch.

Der Neuanfang freilich, der euch so schwerfällt, bleibt euch nicht erspart; ich kenne keinen Waage-Aszendenten, der/die nicht alles dafür tun würde, sich davor zu drücken – und zu glauben, mit ein bisserl „Fensterputzen“ sei´s getan. Aber so wird das nichts. Es geht um eine tiefgehende, radikale Wandlung aller Lebensverhältnisse. Wer bislang immer nur Romane gelesen hat, versuche es mit Philosophie, wer bislang geistig gearbeitet hat, betreibe Sport, wer bisher Sport getrieben hat, tue endlich etwas für den Geist. Es kann eine andere Wohnung sein, ein anderer Arbeitsplatz und hoffentlich nicht auch ein anderer Partner: aber ins Horn zum Aufbruch blasen müßt ihr diesmal selbst; die Technik des passiven Aussitzens ist sympathisch, aber heuer wirkungslos. Nur Mut!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Widder: Gebärde des Zurückblickens


Liebe Leserinnen und Leser,

unteres Horoskop zeigt den Sonneneintritt zur Tag- und Nachtgleiche im Frühling, ein sehr starker, prägender Punkt in der Astrologie, mithin mit dem Begriff „Neubeginn“ gleichgesetzt. Um so erstaunlicher  liest sich dieser Text von Rudolf Steiner:

„Sehen Sie, in älteren Zeiten hat man tatsächlich diesen Zusammenhang des Menschen mit dem Universum und Erde empfunden; nur die neueren Menschen können diese Sachen nicht mehr deuten. Sie sagen: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe – und zeichnen hin einen Widder und so weiter, haben aber im Grunde genommen doch keine Ahnung, was diese Dinge bedeuten. Man muß diese Dinge auch in der richtigen Weise ansehen. Wenn sie ein altes Widderbild sehen, so werden sie nämlich doch darauf kommen, daß es da nicht die naturalistisch-materialistische Abbildung eines Widders ist, worum es sich handelt, sondern das Charakteristische ist immer, daß der Widder zurückblickt, und das, die Gebärde, ist die Hauptsache dabei. Und dieses Zurückblicken des Widders, das ist in dem Zurückblicken des Menschen auf sich selbst gegeben. In diesem Zurückblicken auf das Universum, das in ihm lebt. Man darf also nicht naturalistisch-materialistisch bloß auf den Widder hinschauen. Er soll nicht in diesem Sinne ein Abbild sein, sondern die Gebärde des Zurückblickens ist es, worauf es ankommt.“ (Aus Rudolf Steiner: „Die Formung des Menschen aus dem Universum“, 28.10.1921 bei Venus/Jupiter Sextil, Mars in der Waage und Chiron im Widder rückläufig.)

Daraus erklärt sich zumindest einmal, daß Widder-Geborene nicht unbedingt den Mut in Person repräsentieren, aber immer im wahrsten Sinne des Wortes „begeisterte“ Menschen sind, oft natürlich-religiös oder dann umgekehrt streitbar atheistisch. Steiner meint später irgendwo, Mars im Widder sei schwach, was die Lehre des Domizils doch auch tangieren würde … wie recht er sonst immer hat, meine ich manchmal, daß er die Verblüffung seiner Zuhörer mitunter durch krasse Umkehrungen fesselt. Auf dem Tierkreis zu Dendara, den Napoleon klaute, steht Mars im Steinbock erhöht –

Japan wird von den Alten als Weltregion der Widder/Waage-Achse zugeordnet. Man denke an Samurai und Kirschblüten-Traum = Widder/Waage … oder imperiale Eroberungs-Ambition mit Wirtschaft oder früher Militär einerseits (Widder), und andererseits die perfekte Kontemplation im Dampfbad, die Lust an der Verpackung oder die verspielten Häppchen des Essens (Waage) andererseits.

Nun wird also dieses Widder-Waage Land eben tatsächlich Fokus einer unumgänglichen und umstürzenden (Uranus) Katastrophe der Technik, während Nordafrika, das die Alten den Fischen zugeordnet haben mit Mars (Krieg) in den Fischen (und Chiron, Lilith und bald Neptun) in diese gegenseitig sich verstärkende Verbindung der Zeichen Fische und Widder durch eine Rezeption (Verstärkung, einer im Zeichen des anderen) eingebunden ist.

In meinem Ereignishoroskop für die Breite von Nürnberg hier unten habe ich einen Schütze-Aszendenten aufsteigend, so daß Sonne, Uranus und Jupiter danach ganz knapp von Neptun, der Haus 4 (= Ende und Neubeginn, Fundierung, Seele, Familie, Nation) regiert, bestimmt werden.

Ich schließe daraus, daß wir tatsächlich um den 4. April, wenn Neptun in die Fische geht, und überhaupt praktisch alles im Widder ist, auch Mars (03.04) nochmal eine ganz andere, beschleunigte Dynamik erleben. Saturn und Mond bilden in der Waage eine Konjunktion (Für dieses Ereignisbild). Auch das ist das Symbol eines neuen „Dinges“ in der Welt (Mond/Saturn = Kelch und Inhalt), welches mit Ausgleich und Gerechtigkeit zu tun hat – und das natürlich – im Sinn der die ganze Zeit anhaltenden Opposition von Saturn und Jupiter, mehr als umstritten ist.

Erst hat die Welt gebrüllt, man könne Gaddafi nicht gewähren lassen, jetzt – nachdem mit grausamer Präzision die einzige Militärmaschine der Welt, die sowas kann, die US-amerikanische, angeschmissen ist, wechseln die Profiteure des Arrangements geschickt die Position, wie z.B. Putin und Mussa. Entweder, man hätte den Mörder gewähren lassen, oder man mordet selber. Wenn Deutschland sich da raushält, schlage ich überhaupt eine rasche Entmilitärisierung der Bundesrepublik vor: denn beide Katastrophen, eine kriegerische und eine zivile, sind letztlich Energie-Versorgungs-Katastrophen. Wir vermeiden also Kriege und Weltzerstörung durch zivilisierte Energieversorgung: all das Geld muß dort hinein. Hier kann Deutschland (auch ein Widder-Land) Zünglein an der Waage sein – aber nichts liegt unseren Regierungen ferner als dies, und wenn wir so weitermachen, werden all die Waffen, die wir ins Ausland verkaufen, irgendwann auch wieder gegen uns eingesetzt.

Ende März wechselt Venus in ihr Dendara-Domzil Fische und hat gleich eine Konjunktion mit Chiron = Heilung der Liebe – der Verletzung durch Liebe; wer es nicht lassen kann, die Börsen-Werte zu beobachten, kann an diesen Tagen, weil Venus auch für Geld steht, mit Investitionen im „Heilbereich“ sein Glück versuchen. Venus` Quadrat zur Mondknotenachse ist am 18.04.2011, Neues für Geld und Liebe, aber nicht ohne Problematik.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

21.03.2011 00:21 Nürnberg

Mundan

Libyen nach der Uno-Resolution

Liebe Leserinnen und Leser,

wir sehen, daß Chiron seit Beginn des Aufstands in Arabien jetzt ins genaue Sextil zur Mondknotenachse des Aufstands getreten ist. Mars steht genau über der Lilith und geht ins Quadrat zur Sonne. Saturn hat gerade rückläufig die Radix-Position übertreten, da entschließt sich der Westen, einzugreifen. Und sofort willigt Gaddafi in einen Waffenstillstand ein.

Das Quadrat von Mars zu Sonne ist die Stellung zum Herrscher, denn Sonne im Schützen steht in diesem Horoskop für den Herrscher, also Gaddafi, aber auch die anderen Potentaten aus Nordafrika und Arabien, nur schlägts dem Fass den Korken dort raus, wo er locker sitzt und der Druck am Größten ist. Bei Salih im Jemen, soeben höre ich´s, auch.

Aber mit „Herrscher“ ist in Bezug auf diese Zusammenhänge dann auch der König von Bahrain gemeint, womit letztlich Saudi-Arabien auch betroffen ist und Truppen schickt, schon allein, weil der Funke nicht überspringen darf:

Revolte am Golf: Arabische Staaten schicken Truppen nach Bahrain – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Innnen 14.12.2010 12:00 Tunis, außen 18.03.2011, 17:00 NBG

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Weltbild

Die Argumente

Liebe Leserinnen und Leser,

immer wieder wird vorgebracht, wir hätten noch keine reale Möglichkeit, die Welt jetzt ganz nur mit Sonnenenergie zu versorgen.

Huflattich mitten in der Stadt: eine erste Frühlingsblüte Foto: Termin ©

Seit der Gründung von Desertec wissen wir, daß das nicht stimmt. Wahr ist hingegen, daß eine Entwicklung in dieser Hinsicht allen zuwider läuft, die prächtig in das gegenwärtige Energie-System eingebunden sind, zum Beispiel die Libyer, weil sie Öl verkaufen und Frankreich dort Atomkraftwerke bauen will. Daß wir das jetzt erst erfahren?! Unter diesen Umständen ist natürlich Desertec (hier klicken) zum floppen verurteilt, weil ja Desertec den Fanzosen mit ihren Atomkraftplänen in die Parade fahren würde. Was mich an unserer Kanzlerin zunehmend nervt, daß sie solche Dinge durchaus versteht, aber einverständlich in den scheinbar zwangsläufigen Lauf der Dinge einwilligt, als folge sie einem höheren Plan, dessen Strategen sich seit über 100 Jahren in einem Club an der Ostküste der USA treffen.

Mein Vater, mit dem ich ab und an diskutiere, ist auf dem Standpunkt, daß Europa und vor allem „das kleine Deutschland“ weltweit gar nichts bewirken. Während hier gegen AKWs demonstriert wird, bauen sie in China und den USA einen Haufen neue. Österreich hat keine AKWs, kauft aber Atomstrom aus dem Ausland.

Gleichzeitig, schreibt heute das Handelsblatt, haben sich die Geschäfte der Waffen-Schwerindustrie in Deutschland seit 2006 verdoppelt, man plane große Handelserleichterungen für Waffenverkäufe, Deutschland sei der Welt drittgrößter Waffenhersteller, gleich nach den USA und Russland. Man verkaufe vermehrt in den Nahen Osten. Afghanistan fungiere als eine Art Nachweis der Praxis-Tauglichkeit und kommt – der eigentliche Sinn und Zweck – gut an.

Beide „Argumente“ zusammengenommen ergeben das Bild einer nur an kurzfristigem Vorteil orientierten Handelsmacht. Es spielt keine Rolle, welchen Weg China einschlagen mag: würden wir der Welt den Sonnen-Energie versorgten Lebensraum exemplarisch vorleben, so würde sie uns darin ebenso folgen, wie sie uns jetzt die fetten Autos abkaufen.

Wenn wir in unserem Land es fertigbringen würden, ganz auf miltärische Waffenproduktion zu verzichten, dann hätten wir auch das Recht, uns aus Libyen rauszuhalten.

Was auch man berechtigt gegen (pseudo)-„linke“ Politik in Deutschland haben mag, so ist es eben die traditionelle Verquickung der „Rechten“ mit den Waffenhändlern, seit Anbeginn der Republik, die diese Regierungen immer wieder klammheimlich durchziehen, sobald sie an der Macht sind – denn wer liest schon das Handelsblatt? – mit dem ich mich nicht abfinden mag.

Auch die nächste Regierung wird keine Lösungen dieser Verquickungen anbieten können. Was geht, ist nur des Volkes Stimme – und merkwürdig genug, daß das geht.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus