Mundan

Merkur und Saturn rückläufig

Liebe Leserinnen und Leser,

was sich dieser Tage mit den Waage-Aszendenten beobachten läßt, die sich naturgemäß sehr schwer tun mit dem Neuanfang, den Saturn am Aszendenten ihnen abverlangt, ist ebenso bemerkenswert, wie der durch Merkur rückläufig entstehende Stress aus dem Gegenzeichen Widder, den ich heute voll abbekommen habe bei dem Versuch, die nächste „Astrologische Wochenschau“ technisch umzusetzen. Ich erspare euch die Einzelheiten.

Die Waage-Aszendenten, die ich kenne, sind fast alle krank: Atemwege, Mandeln, Halsentzündung. Das liegt an Saturn, der die Mitte des Zeichens Waage innehat und am schwersten zu ertragen ist, wenn die Sonne im Oppositionszeichen Widder steht. Also freut euch, liebe Waage-Aszendenten, wenn die Sonne in den Stier geht, bald schon liegt die schwerste Zeit des Jahres hinter euch.

Der Neuanfang freilich, der euch so schwerfällt, bleibt euch nicht erspart; ich kenne keinen Waage-Aszendenten, der/die nicht alles dafür tun würde, sich davor zu drücken – und zu glauben, mit ein bisserl „Fensterputzen“ sei´s getan. Aber so wird das nichts. Es geht um eine tiefgehende, radikale Wandlung aller Lebensverhältnisse. Wer bislang immer nur Romane gelesen hat, versuche es mit Philosophie, wer bislang geistig gearbeitet hat, betreibe Sport, wer bisher Sport getrieben hat, tue endlich etwas für den Geist. Es kann eine andere Wohnung sein, ein anderer Arbeitsplatz und hoffentlich nicht auch ein anderer Partner: aber ins Horn zum Aufbruch blasen müßt ihr diesmal selbst; die Technik des passiven Aussitzens ist sympathisch, aber heuer wirkungslos. Nur Mut!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus