Personen

Ernst Peter Fischer auf den science-blogs

Fischer

Kalter Komet – Wissenschaftsfeuilleton

Liebe Leserinnen und Leser,

„Seit Einstein“, so schreibt Fischer (Steinbock) in seinem neuen Buch, „weiß man nicht, was Licht ist (wie es einfach heißt) oder welche Art des Seins ihm zukommt (wie es vertrackt gesagt werden kann, wenn Philosophen ontologisch sprechen). Licht ist und bleibt ein Wunder. Es ist daher weniger ein Wunder, dass die Schöpfung mit ihm beginnt. Oder war das doch eine geheimnisvolle Dunkelheit, mit und in der alles angefangen hat?“

Das ist zwar in vielerlei Hinsicht – wie so oft, wenn Naturwissenschafter versuchen, zu philosophieren, falsch. Die übliche Verwechslung von „Sein“ und „Seiendem“ mal außer Acht gelassen.

Jedoch behauptet Einstein sehr wohl, dem Licht etwas zukommen lassen zu können, was ihm als Seiendem innerhalb des Seins zukommt: nämlich außerhalb der Zeit zu existieren: … wenn der Baron Münchhausen auf einem Lichtstrahl reitet, der mit Maximalgeschwindigkeit unterwegs sein soll, so vergeht ihm keine Zeit.

Natürlich falsch – aber daß es falsch ist – und wie – wird von Fischer und den in dieser Schule konditionierten weder wahrgenommen, noch verstanden …

Die „Verzauberung der Welt“ könnte wahrer gedacht sein, als Fischer meint … On this state of mind trotzdem ein fantastisches und inspirierendes Buch, das mal erklärt, was man alles nicht weiß – wo offene Fragen liegen: bis auf – wie gesagt – die üblichen Tabuzonen. Dennoch spendet das Buch Wärme … ; – und darauf kommt´s an …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Neues Buch von Ernst Peter Fischer

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt auch auch Ansätze zur friedlichen Lösung eines Konflikts, wie – zumindest atmosphärisch – es Ernst Peter Fischer (18.01.1947) versucht, der einst die Kultur in die Schranken wies, wie ein mächtiger Kultur-Heroe („Alles, was man wissen muss … !“ gegen die blasierten Theater-Klugschwätzer, die zuvor es gewagt hatten, die Naturwissenschaften aus dem Bildungs-Kanon draußenzuhalten, was sich heute niemand mehr vorstellen kann, da heute die Geisteswissenschaften auf der Flucht sind … ) – und nichts weniger ist er wohl mit seinem neuen Buch, das die nächsten Tage erscheint, und hier vorangekündigt wird:

Geheimnisse-12 – Wissenschaftsfeuilleton

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Weltbild

Wissenschaft und Religion: Merkur und Neptun in den Fischen …

bibliothek-olbdwFoto ©: Oberlausitzer Bibliotheken der Wissenschaft

Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Video soll euch vor allem zeigen, wie die Wissenschaft heute ex cathedra predigt:

Video: Woher wissen wir, dass es einen Urknall gab? – Astrodicticum Simplex

„Kosmologie ist aber leider eine ziemlich mathematische Wissenschaft und für Außenstehende ist einer tiefergehende Auseinandersetzung schwierig bis unmöglich – schon viele Astronomen und Physiker, die auf anderen Gebieten arbeiten, scheitern an der heftigen Mathematik, die nötig ist, um Kosmologie zu betreiben … Zum Glück gibt es Leute, die das alles gut zusammenfassen und erklären können.“

Das ist eben das Problem, daß „Kosmologie … aber leider eine ziemlich mathematische Wissenschaft“ ist. Denn Mathematik ist kein lebendiger Prozess. Und hinter der Urknall-Theorie grinst das Nichts: „leider geil“*.

Die Paradoxie der ganzen Sache ist leicht gefunden: überall und immer gilt Kraft und Gegenkraft – nur im Urknall wird diese Gleichung rein metaphysisch aufgehoben. Alles soll aus einem Nichts-Punkt entstanden sein. Große Verzweiflung, sich sowas auszudenken. Alternativ wird jetzt auch die Weltanschauung der Multiversen angeboten. Anfang vom Ende des okkultistischen Mathematismus.

Wenn Sie sich die Mühe machen, das Video aus oberem Link anzugucken, werden Sie nicht nur in der Lokation erkennen, sondern auch im Duktus der Stimme den Pfaffen (sorry, lieber Federhalter, falls Du hier noch mitliest, aber ich glaube, Du verstehst, was ich meine … ) deutlich heraushören: Tempel der Sprache reinigen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Deichkind

Fotos, Mundan

„Giant“ – in der Ruhe die Kraft

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Mars schiebt sich langsam auf Saturn zu – wie Assads Armee auf Aleppo. Das Quadrat Uranus-Pluto begleitet dies genauso, wie die Euro-Krise. Merkur läuft rückwärts im Löwen – zu nah an der Sonne, um objektive Urteile zuzulassen – stellt aber die Autorität zu Recht in Frage. Die Energie steigt an bis zum Vollmond – morgen haben wir das letzte Mond-Quadrat davor hinter uns. Allgemein kann man beobachten, daß viele Leute tatsächlich einen Bewußtseins-Wandel durchmachen. Die Kräfte der gestrigen Methoden sind nicht mehr Avantgarde, heilige Kühe müssen auch dran glauben …

Runder Tisch zur Wissenschaftspolitik: „Unbehagen über aktuelle Antworten“ – taz.de

Sorge vor Wiederinbetriebnahme von Reaktoren: 170.000 Japaner protestieren gegen Atomkraft – Wirtschaft – FAZ

Dieser Bewußtseinswandel, den man auch Erwachen zu Bewußtsein überhaupt nennen könnte – ist ein positiver Impuls durch Neptun in den Fischen. Es tun sich in solchen Wandlungszeiten völlig neue Möglichkeiten auf: und zwar besonders bei uns in der „Komiker-Nation“, wie mir scheint. Von großem Wert sind die Dinge, die selbstorganisiert geschehen:

Energiegenossenschaften – Energiewende Jetzt

Trotzdem macht es Sinn, den August ruhig anzugehen. Lassen Sie mal die Füße im kühlen Fluss baumeln und atmen sie durch: der August wird heiß – da macht es Sinn, wenn wenigstens Sie die Ruhe selbst sind …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Freiheit, Gedanken, Geist

Wilhelm Reich und Orgon

Wilhelm Reich

Liebe Leserinnen und Leser,

wie immer eskaliert es. Diese Diskussion mit den Science-Bloggern. Sie sind ganz erpicht darauf, einen mit Spott und Argumentchen niederzumachen, aber sie wissen auch, wann sie aufhorchen müssen: „Eine Neue Energie? Orgon, was ist das?“

„In einem völlig abgedunkelten, mit Metall ausgekleideten Orgon-Energie-Beobachtungsraum, können wir leuchtende Orgoneinheiten beobachten, die bei ihrer kreiselnden Vorwärtsbewegung im Raum einer bestimmten Bahn folgen“, so schreibt Wilhelm Reich in „Die Kosmische Überlagerung, die orgonotischen Wurzeln des Menschen und der Natur.“ (Zweitausendeins, S.32)

„Jedes Lichtpünktchen scheint sich abwechselnd zu verbreiten und zu verengen, als ob es pulsierte. Fliegt das Lichtpünktchen an uns vorbei, so haben wir eine Flugbahn, seitlich gesehen, vor uns, etwa so:“ (Reich, Die Entdeckung des Orgons II, s. 135)

IMG_2226Foto Markus Termin ©

Reich war, als er dieses Leuchtphänomen zuerst beobachtete, total erstaunt. Er dachte sich, was wohl jeder denken würde: „Ein Spiel meiner eigenen Netzhaut, weil ich das Dunkel nicht gewohnt bin.“ Es war daher nötig, dass er länger in dem dunklen Raum verbrachte, einem eigens zu diesem Zweck in Orgonon bei Rangeley, Maine USA – ähnlich wie Tycho de Brahe seine Insel in der Ostsee mit dem Observatorium  – Urania – benennt Wilhelm Reich eine Forschungsstätte nach ihrem Inhalt – gebauten Orgon-Beobachtungsraum. Hier bitte klicken:

The Wilhelm Reich Museum – Welcome

Er besteht aus einem als Orgon-Akkumulatur (mit einer bestimmten Materialanordnung) versehenen  absolut zu verdunkelndem Kellerraum, eventuell mit mehreren kleiner Orgonakkumulatoren drin.

Um herauszufinden, ob er sich das alles bloß einbildete, beobachtete Reich die Lichtphänomene noch mal, aber diesmal mit einem Vergrößerungsglas und einem eigens dafür hergerichteten Rohr mit einer Mattscheibe. Und tatsächlich, die Lichtphänomene ließen sich vergrößern, sie waren objektiv vorhanden und bei weitem nicht nur ein subjektiver Lichteindruck. Dies ist ein sichtbar werden der Orgonenergie.

„Um jeden Zweifel an der Existenz der atmosphärischen Orgonenergie auszuräumen, halte ich meine Studenten an, sich gründlich mit diesem Phänomen bekannt zu machen.“ (e.d., S. 124)

Wundern Sie sich nicht, wenn sie die Kreiselbewegung von Lichtteilchen bei hellichtem Tage bereits auf ihrer eigenen Netzhaut, insbesondere bei geschlossenen Augen beobachtet haben: sie sind es, und sie sind dennoch objektiv.

Es folgen Abhandlungen und Versuche, die eine andere Erklärung als mögliche Ursache ausschließen, bitte dazu selbst in die Literatur einsteigen.

Es geht also um die Sichtbarmachung beschreibbarer und objektiver Lichterscheinungen im total dunklen Raum. Dies fasste Reich als eine Erscheinungsform von Orgon auf, einer „Energie“, die nach seiner Beobachtung keine Masse haben soll und das gesamte All durchflutet.

„Die hierdurch hergestellte  funktionale Beziehung,“ schreibt Reich an anderer Stelle über die Kreiselbewegungen der beobachteten Lichterscheinungen „zwischen der Kreiselbewegung der massefreien Orgon-Energie (OR) und ruhender Masse (m) ist dieselbe wie die Beziehung zwischen Himmelskörpern, die im Orgonozean kreiselnd ihre Bahnen ziehen.“ (W.Reich, „Die kosmische Überlagerung“)

Natürlich beschäftigte sich Reich – unten sein Horoskop – nicht nur mit diesen Lichtpünkten. Seine Theorie führte zu absolut fantastischen Forschungen, denen er fortan sein Leben widmete und die konsequenterweise u.a. in einer praktischen Handhabung zur Wetterbeeinflussung, erfolgreicher Dürrebekämpfung z.B. mündete.

Die Orgon-Energie läßt sich also direkt optisch, mathematisch (als Temperaturdifferenz), mit einem Orgon-Energiefeld-Messapparat und weiteren Methoden nachweisen.

Sie ist das Erbe eines nahezu unbegrenzt kreativen Menschen (Neptun Spitze fünftes Haus), dessen umfassendes Wissen als Arzt, Psychotherapeut, Physiker und (im wahrhaften Sinn des Wortes) Biologe ein komplexes Lebenswerk darstellt, welches sich kaum in wenigen Worten fassen läßt. Sein in der psychoanalytischen Tradition verfasstes „Massenpsychologie des Faschismus“ ist heute noch ein  Standartwerk der Gesellschaftspsychologie, genauso, wie sein Werk „Charaktanlayse“.

wilhelm-reich HoroskopWilhelm Reich wurde am 24 März 1897 um 3:40 AM in Dobrzanica (Ukraine) geboren.