Ernst Peter Fischer auf den science-blogs

Fischer

Kalter Komet – Wissenschaftsfeuilleton

Liebe Leserinnen und Leser,

„Seit Einstein“, so schreibt Fischer (Steinbock) in seinem neuen Buch, „weiß man nicht, was Licht ist (wie es einfach heißt) oder welche Art des Seins ihm zukommt (wie es vertrackt gesagt werden kann, wenn Philosophen ontologisch sprechen). Licht ist und bleibt ein Wunder. Es ist daher weniger ein Wunder, dass die Schöpfung mit ihm beginnt. Oder war das doch eine geheimnisvolle Dunkelheit, mit und in der alles angefangen hat?“

Das ist zwar in vielerlei Hinsicht – wie so oft, wenn Naturwissenschafter versuchen, zu philosophieren, falsch. Die übliche Verwechslung von „Sein“ und „Seiendem“ mal außer Acht gelassen.

Jedoch behauptet Einstein sehr wohl, dem Licht etwas zukommen lassen zu können, was ihm als Seiendem innerhalb des Seins zukommt: nämlich außerhalb der Zeit zu existieren: … wenn der Baron Münchhausen auf einem Lichtstrahl reitet, der mit Maximalgeschwindigkeit unterwegs sein soll, so vergeht ihm keine Zeit.

Natürlich falsch – aber daß es falsch ist – und wie – wird von Fischer und den in dieser Schule konditionierten weder wahrgenommen, noch verstanden …

Die „Verzauberung der Welt“ könnte wahrer gedacht sein, als Fischer meint … On this state of mind trotzdem ein fantastisches und inspirierendes Buch, das mal erklärt, was man alles nicht weiß – wo offene Fragen liegen: bis auf – wie gesagt – die üblichen Tabuzonen. Dennoch spendet das Buch Wärme … ; – und darauf kommt´s an …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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