Weltbild

Alex der Große und die Kleinen Wilden Piraten

Liebe Leserinnen und Leser,

keine abstruse Situation könnte abstrus genug sein, den Wahnsinn, der durch die allgemein androgyne (ἀνδρός = Mann, γυνή = Frau – bedeutet: „weibliche und männliche Merkmale vereinigend“) political correctness auf dem Rücken eines Kindes ausgetragen wird. Deswegen hier „Alex der Große“* (der Name stimmt sowieso nicht) – weil er, der 11-jährige Alex das alles aushalten muß.

„Er“? – die TAZ spricht unverholen seit ein paar Tagen von „sie“. Alex ist nämlich ein Junge, und würde gerne seiner Mama zuliebe, die alles dafür getan hat, ihn als Mädchen zu erziehen, eine Hormonbehandlung machen, welche man/frau ihm – jungendamtlicherseits – verweigert.

Auch die Piraten haben das Thema entdeckt, und da kann man exemplarisch sehen, wie stark diese Partei – gerade Angesichts ihres Erfolges – moralisch indifferent ist. Wir sehen es an der Überschrift: „

Transsexualität im Kindesalter: „Umpolungstherapien“ stoppen! | Piratenpartei Deutschland

Transsexualität im Kindesalter: Wer wollte das rosa Einhorn? – taz.de

Man stutzt. „Umpolungsstrategien stoppen!“ – aber es geht doch gerade darum, die Hormonbehandlung – also Körperverletzung – zu verhindern, die dem Alex von Seiten der Mutter droht?!

Doch ebenso, wie bei Wulff, ist jetzt das „Amt“ automatisch die böse Instanz.

Worum geht es wirklich? Abgesehen einmal davon, denn das ist hier nicht der Punkt, daß es selbstverständlich ein riesen Thema ist, die Chirurgen und Pharmakologen aus der Geschlechtsbestimmung komplett zu verbannen. Unermesslich viel Leid ist darüber entstanden.

Doch deswegen hat die Sache nicht dieses irrationale Empörungspotential. Dieses stammt – wie ich glaube – aus dem Gefühl, selbst keine geschlechtliche Identiät zu haben, sich in seiner Freiheit, Mann oder Frau zu sein, sehr beschränkt zu wissen durch die moralischen Schranken der Gesellschaft.

Welche Schranken? Ist denn nicht fast alles erlaubt? Der Terror der Pornografie (bemerkenswerterweise wurden letztlich überraschend entdeckte Terroristen Insider-News als verdeckte Dateien auf einer Porno-CD transportiert) hat seine eigenen Verbote hervorgebracht. Eines davon lautet: „Du sollst keine eigene Identität haben.“ Symptomatisch kommt auch sowas dabei raus:

‚Invisible Children‘ Co-Founder Suffered ‚Brief Reactive Psychosis‘ : The Two-Way : NPR

Und nun soll Alex, so mein Eindruck, dessen Geschlechtsumwandlung in der TAZ zumindest dem Artikel nach (‚ich, du, er, sie es … ‚) schon vollzogen wurde vor wenigen Tagen – vor allem dort, in Berlin, reitet man/frau diese DrächIn – stellvertretend für all die identitätslosen Freiheitskämpfer die Agonie der nicht-unterdrückten Sexualität leben.

Es ist derselbe psychische Mechanismus, der gern anderswo jedem Falachen und columbianischem Taglöhner ein eigenes Stück Land als Menschenrecht zuspricht – wofür aus „Gegnern“ „Rebellen“, aus „Rebellen“ „Freiheitskämpfer“ und aus „Freiheitskämpfern“ wieder „rivalisierende ethnische Gruppen“ werden – aber kaum wahrnimmt, daß auch hier wenige einen Garten besitzen.

In der beobachteten Intensität der „Solidarisierung“ mit Alex – eine Organisation hat schon 9000 Unterschriften gesammelt – einem, wie jeder mit 5-Pfennig Verstand wissen kann, von der Mutter offenbar sehr bedenklich fehlgeleitetem Kind – wird sehr schnell der Verstand geopfert – selbst das „rosa Kinderzimmer“ erscheint nun nicht als der Inbegriff gelenkter Spießigkeit, sondern bekommt als prägendes, fast schon primäres Geschlechts-Merkmal eine prominente Spalte im Anwaltsjargon der theoretischen Menschenrechte.

Nicht, weil ich mich hier ereifern will, berichte ich davon, sondern weil dieser moralische Standart – wie ich meine – bedenklich und gefährlich ist. Sicher halten „junge Parteien“ auch immer einen Chaos-Faktor bereit. Aber dennoch ist gerade das moralisch schwach auf der Brust sein heuer problematisch, weil so viele moralische Fragen zu beantworten sind, gerade die Demokratie betreffend:

Was ist, wenn die Mehrheit sich in einer Abstimmung gegen Toleranz entscheidet? Was ist mit dem körperlichen Selbstbestimmungerecht – nicht nur in der Gender-Diskussion, sondern auch in der Sterbehilfe und der Organspendenfrage – wie kann die Gesellschaft aus ihren Widersprüchen von Solidarität und Raffgier herausfinden?

Und viele Fragen mehr, die alle moralischer Natur sind.

Die erste große Fehlentscheidung der Strassburger, dem echten Vater das Zugangsrecht zu seinem Kind zu verweigern, wenn das Kind in eine andere Familie per Annahme oder Adoption integriert ist, steht schon menschenrechtsfeindlich im Raum. Wohingegen bis dato von dort in der Regel relativ vernünftige und die deutsche Gesetzgebung gut korrigierende Urteile gekommen sind …

Astrologisch wäre ich gewillt, all diese im Raum stehenden Irritationen tatsächlich eine Irritation der Männlichkeit zu nennen – denn Mars ist rückläufig in der Jungfrau – in Opposition zu Neptun/Chiron mit Mondknoten-Quadrat – also werden Entscheidungen gesucht …

Obere Abbildung zeigt übrigens, daß es der Mond ist, der über das Geschlecht entscheidet, wenn die Seelen auf ihrer Rückreise hier ankommen (wie ja auch Steiner berichtet, und die sogenannte „Hermeswaage“ astrologisch bestätigt) – denn auf ihm steht das doppelgesichtige Hermes-Wesen. Der Vogel bringt es als Geist zur Erde, eine aus 13 (!) Blumengesichtern gebildete Pflanze hält den Kelch mit drei Schlangen (drei Geschlechtern) und eine vierte (äskulap-mäßige, heilsame) ringelt sich um die Hand – 13 die Zahl der Venus mit ihrem 13/8 Rhythmus, 4 die Zahl des Merkur …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry, Weltbild

Mond im Krebs im Quadrat zu Merkur/Uranus im Widder

Foto: Pranav Bhavsar

Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur hat gerade in den Widder gewechselt, Mond im Krebs macht dazu (und deshalb auch zu Uranus im Widder) ein Quadrat. Dabei schiebt sich Mars rückläufig in die Opposition zur Sonne in den Fischen. Ich bin also befangen und nicht objektiv!

Merkur hat in den Fischen nun abgeschlossen und aufgelöst, gewünscht und fantasiert – jetzt geht es zur inspirierten neuen Tat im Widder mit Sinn und Verstand – heute vor allem am Nachmittag aber mit dem Mond-Quadrat zu Merkur/Uranus ist die Seele (und das Volk, mit dem sie verbunden ist) irritiert.

Die Schafe mögen nicht ablassen, den Wulff zu jagen – ist ja auch ein richtig gefährliches Tier – was braucht es denn, um den Medien-Hyänen neues Futter zu geben? Ein Erdbeben, einen Vulkanausbruch, eine Großbank-Pleite oder gar einen richtigen Krieg?

Kaum zu ertragen sind die Radio- und FernsehsprecherInnen (die ich selten zufällig mitbekomme): fällt noch jemandem auf, daß sie allein schon durch ihre Intonation der ironisch pseudo-distanzierten Stimmchen ihre eigene (oder besser: vorgespielt eigene) Meinung so wenig neutral aus den Nachrichten halten, wie nur irgendein Sprecher der „Deutschen Wochenschau“ zwischen `39 und `44? Ich glaube und hoffe: ja – einer aus Scham schweigenden Mehrheit fällt das auf. Sie spiegeln peinlichst die Grundhaltung der bewegten Bürger zur Sinnfrage im Allgemeinen – und es scheint jeden Tag gleich: „Wir wissenden, sauberen Demokraten können uns nur machtlos über den Unbill der Welt wundern und ironisch abgrenzen“ – in jedem Fall sind die anderen gemeint – der Rest geht in der talkshow unter … Und dafür wollen sie ab 2013 die Zwangsabgabe für jeden Haushalt? Ich sags mal deutlich: das ist dem Faschismus ziemlich nahe.

Obere Skulpur von Shiva hat da fast etwas Beruhigendes. Shiva trägt Neptuns Symbol – und ist wegen seiner exakten Bahnresonanz in celestischer Harmonie (2/3) – nicht ohne Pluto (der eigentlich kein „Zwergplanet“, sondern mit Charon ein Doppelplantensystem ist) denkbar. Andererseits passt auch Jupiter und Mars zu ihm – der Zerstörer erfüllt – und Shiva ist kämpferisch …

Viele glauben, die indische Astrologie – Jyotish – wäre, wie es unseren märchenhaften Erwartungen entspricht – alt, wie die Veden. Sie ist aber eine halb stehengebliebene, halb entwickelte Ableitung aus der hellenischen Astrologie, die Alexander nach Indien brachte: unsere ist die ursprünglichere und echte.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Neptun News: Klar zum Entern!

Liebe Leserinnen und Leser,

ganz Europas Astrologen haben mit Neptun in den Fischen genau das vor Jahren vorausgesagt. Mehr Neptun geht nicht. Sogar Hans Werner Sinn, der Fische-Mensch mit Pluto/Saturn/Mars Konjunktion im Löwen und Mond im Wassermann, Venus Ende Widder, ein brillanter Kopf, hat nun endlich gemerkt, daß wir Hellas auf Gedeih und Verderb retten müssen. Die Bildzeitung schlägt sich auf die Seite des unterdrückten, klagenden Dickbauch-Volkes, das nicht wissen will, wie „wirtschaften“ per se bis heute synonym für „Betrug“ steht, doch Dummheit ist keine Entschuldigung – und den eigenen kleinen Betrug für gerecht hält – wie die Griechen selbst auch seit Odysseus listigen Zeiten, wie die FAZ – Frank Schirrmacher (05.09.1959) selbst, I suppose – meint.

Die Einzigen, die in dem System nicht betrügen, sind genau diejenigen, denen immer Unlauterbarkeit unterstellt wird: die Rothschilds, die FED, etc.

Bei all den Zahlen, die uns präsentiert werden, fehlt immer der Schwarzmarktumsatz für alles Illegale – doch von der Position des Politikers aus, der naturgemäß in der Mitte zwischen den Strömen sitzt, existieren beide Ströme und es ist wohl den Geheimdiensten im Groben bekannt, wer was wie abwickelt, man braucht es ja nur im Spiegel lesen für den Teil, den die Geheimdienste nicht selbst organisieren.

Ein Politiker kann nicht einfach diese ungeheuren Schattenströme des Geldes, die an den Nahtstellen von legal und illegal zig milliardenfach entstehen, aus dem System kämpfen – es wäre zum einen für den Politiker selbst lebensgefährlich – zum anderen würde er ja nur die Leute missachten, die die Drecksarbeit machen, und damit, wie in Mexiko (Afghanistan?), mindestens einen weiteren Industriezweig boomen lassen – den Waffenhandel: und hätte dann keinen, der das Unvermeidliche regulierte, wie die italienischen Großorganisationen den Weißpulver-Handel von Südamerika nach Europa und elsewhere.

DER SPIEGEL 52/2011 – Das Kartell

– mal vorgestellt, eine bessere Welt ist möglich, woran ich glaube – so müssen wir das akkumulierte Kapital – denn genauso, wie legal erpresste Gewinnmilliarden von Konkursbanken landen illegal erwirtschaftete Schwarzgeldmilliarden letztlich dort, wo sie für sicher gehalten werden, bei Hedge-Fonds, to big to fail, Staatsanleien, to big to fail, too, etc.  … wieder ins Ganze der Wirtschaft zurückfließen lassen, wo nicht in brachiale Gewalt, sondern mit vernünftigen Lösungen in den sozialen Aufbau investiert wird.

Ist dieser Gedanke schon Sozialismus? Ich meine: nein.

Wäre nicht die lebensmüde Tendenz des Überdrusses – mit Selbstvernichtung spielen – die Psychopathologie der Mächtigen, Ihre Kopf-Krankheit kraft derer sie uns völlig bar eigenen Willens manipulieren – wir würden als Wähler erkennen, daß wir gerade das Zünglein an der Waage sind.  So groß ist der Respekt vor dem Furor des Bürgers seit der Französischen (und Deutschen 1989!) Revolution – für die Menschheit beschämend notwendig.

Für die nächste Schicksalswahl, die meines Erachtens vor Ende der Legislaturperiode zu erwarten ist (wegen Merkur R im Wahlhoroskop 2009) können wir mit den Piraten etwas erreichen. Deutscher gutwilliger Dilettantismus. So what?!

Mein Wunschtraum wäre: Kanzlerin Merkel von der Piraten & Grünen Gnaden. Denn nur sie (und Trittin, zugegeben) steht für Atomausstieg, und nur sie – vielleicht geläutert von ihrem Bush angedienten DDR-Militarismus (sorry,  Извините) zum Irak-Krieg – hat in Libyen nicht mitgemacht. Schröder hat im Irak  „Nein“ gesagt, Merkel in Libyen. Und deshalb ist mir Westerwelle lieber, als Gauck. Trotzdem – bitter – glaube ich, daß es richtig war, daß die Amerikaner/Franzosen/Briten eingriffen, als Gaddafi – Gott sei seiner Seele gnädig – vor  Miṣurāta stand. (Nachtrag 24.10.2022 21:24 MEZ/S Prag: und meiner Seele auch – was für ein Fehlurteil, man soll sich auch nicht in Gedanken militarisieren lassen.)

Die Stufe, von der ich schon 2008 gesprochen habe, in der wir jetzt sind, bedeutet „Vorbereitung“ auf eine Inflation. Denn der Raubzug der großen Fonds und Banken hat sich gelohnt – wir haben keine Bankenkrise mehr, sondern eine Staatsschuldenkrise: nachdem die Banken gerettet wurden, erpressen sie jetzt mit dem Kapital der Retter ihre Retter selbst. Also uns alle.

Universalwaffe ist das „Sich dumm und unverantwortlich stellen“.  Und wir werden, daran ist nicht zu zweifeln, via Inflation in den nächsten Jahrzehnten zur Kasse gebeten. Schon gibt´s im Allgäu kein Landhaus mehr auf dem freien Markt zu kaufen, erzählte mir neulich ein Klient.

All das wissen unsere durchaus im Rahmen ihrer Möglichkeiten verantwortungsvollen Politiker. Was sie nicht wissen, ist, ob wir in der Lage sein werden, uns demokratisch zu organisieren. Können wir, das Volk, mit der uns zugetrauten Macht auch umgehen?

Ich würde vorschlagen: Ja, das können wir! In diesem „Sinn“ sind die Piraten zur nächsten (hoffentlich baldigen) Wahl tatsächlich das Zünglein an der Waage. Klar zum Entern!

Top-Ökonom Hans-Werner Sinn: Der Mann und die Milliarden-Bombe – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

USA geben Spanien Millionenschatz zurück – sueddeutsche.de

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Whitney Houston

Liebe Leserinnen und Leser,

immer wieder Saturn in Haus 8 in solchen Fällen – fast an genau derselben Stelle, wie Ende April 1983, als ihre Karriere ihren Anfang nahm. Dazu Neptun in den Fischen, ihr Aszendenten Zeichen. Klar wird nun viel von Drogenabhängigkeit gesprochen – am Freitag war sie aber noch öffentlich aufgetreten – wenn auch fast ohne Stimme. Als Fische-Aszendentin war Neptun ihr Geburtsherrscher – und der steht in Haus 8, also dem Besitz der anderen. Nicht nur schwammen ihr immer alle Felle weg, sie war auch nicht ihre eigene Herrin.

Aber Mars rückläufig im 7. Haus – wie meinst in einem exakten Winkelverhältnis zur Mondknotenachse – verrät uns etwas anderes: Gewalt von außen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen: Whitney Houston, 09.08.1963, 20:55 Newark, außen 11.02.2012 12:00

Mundan

Neptun rules …

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Neptun in den Fischen, und nun? Was alles in der „Informations-Kybernetik“ so läuft, läßt sich innerhalb weniger Minuten aus dem Netz fischen – es ist der Zauberaspekt der Astrologie, der mich – ich geb´s zu – trotz aller Rationalität besonders fasziniert.

Dabei war eines der wahren Erleuchtungs-Erlebnisse jenes gerissene Internet-Seekabel in Ägypten 2008 bei Neptun rückläufig und Merkur rückläufig in Konjunktion (plus Chiron!) im Wassermann 2008.

Heuer ist diesbezüglich aber auch was los, die Liste unten ist zufällig und schnell mal ausgewählt, es gibt noch viel mehr. Typisch für Neptun ist aber gleichfalls, daß außer uns Fischen das keiner bemerkt: check it out and have fun, alles ausgesuchte Neptun-Fische Entsprechungen nur von heute:

Oldest Living Thing: Seagrass?

Frozen Venice – in pictures | World news | guardian.co.uk

Pakistan: Fischer hieven riesigen Walhai aus Hafenbecken – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama

Antarktis: Russen bohren Riesensee unter dem ewigen Eis an – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Hygieneskandal: Lidl nimmt Müller-Brot von der Lieferantenliste – Wirtschaft – FAZ

Winter in Europa – Frostige Fabelwelt – Bild 1 – Panorama – sueddeutsche.de

Militärtechnologie: Forscher warnen vor Waffen mit Gedankensteuerung – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Video – Mexiko: Polizei verbrennt riesige Marihuana-Plantage – Panorama | STERN.DE

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Geschichte, Weltbild

Pisces for President?

Liebe Leserinnen und Leser,

den Fehler, mich emotional mit dem US-Wahlkampf zu beschäftigen, mache ich nicht nochmal. Im Grunde ist es wurscht, wer unterm CIA dient und versucht, die US-Staatspleite* abzuwenden – ein Republikaner könnte wenigstens Steuern für die Reichen durchsetzen.

Interessant ist aber die Frage, ob ein Fische-Mensch mit Neptun in den Fischen Präsident werden kann. Das Bild von unserem letzten (natürlich noch viel repräsentativeren) Fische-Präsidenten ist hier eingestellt, um die Ähnlichkeit dieses Fische-Typus hervorzuheben. Es gibt von jedem Sonnenzeichen grob zwei Typen, die sich markant im Gesicht zeigen. Allerdings ist es schwer, an Vergleichs-geeignete Fotos ohne copyright zu kommen. Weitere Unterschiede ergeben sich astrologisch aus anderen Horoskopfaktoren, die sich optisch in unterschiedlicher Dominanz im Gesicht ausdrücken.

Ich halte vergleichende Gesichtsstudien für eines der essentiell objektiven Kriterien der Astrologie und würde gern viele Fotos parallel einstellen, um das auch anschaulich zu zeigen … sie müßten nur alle im gleichen Winkel, belichtet und in der Farbgebung ebenfalls zueinander neutral sein … und das ist doch ein schweres Unterfangen, und so bleibe ich beim faszinierten Beobachten meiner KlientInnen und den Fotos von Personen öffentlichen Lebens.

Doch zum Thema: Romney muß erstmal den 5. September überleben. Da steht Mars über Chiron und Chiron rückläufig über Mars – zur Wahl am 06. November wird aber Jupiter rückläufig im Haus 1 sein, und obwohl Jupiter, so ist die Rückläufigkeit nicht extrovertiert; dann hat er noch die Opposition der Mondknoten … was kein Spaß Thema ist. Die Geburtszeit 09:41 ist übrigens in ihrer Genauigkeit schon wieder verdächtig, kann gut sein, daß US-WahlkampfmanagerInnen sowas absichtlich lancieren. Ich hab´s aus dem Netz irgendwo, mag sein, das stimmt nicht …

Foto: Jessica Rinaldi Datei:Mitt Romney.jpg – Wikipedia

Innen Mitt Romney 12.03.1947 09:41 Detroid, außen 05.09.2012

Innen Obama 04.08.1961 19:24 Honolulu, außen 16.02.2012

Aber Obama hat auch einen gefährlichsten Moment, und zwar schon jetzt bald im Februar: Neptun geht über den Südknoten, Chiron rückläufig über Chiron und Merkur löst aus, dabei Mars rückläufig aus dem Begegnungshaus über Mars Radix.

Zwischen beiden Horoskopen besteht eine Mars-Opposition: wenn Romney tatsächlich Kandidat wird, wird es einen verbissenen Kampf geben. Was mir in seinem Chart jedoch fehlt, sind die eindeutigen Indikatoren, die Obama 2008/2009 zur Thronbesteigung hatte: vor allem der Jupiter/Jupiter-Transit. Bei Romney geht Jupiter Ende des Jahres fast bis an den Uranus, der das Haus der Berufung beherrscht, heran, aber eben nur fast: um dann, im entscheidenden Augenblick rückläufig zu werden.

Romneys Horoskop sagt mit Herrscher von Haus 10 in 1 – „Ich bin die Lebensaufgabe“; Obamas Geburtsbild sagt mit Herrscher von 10 in 7 (oder allenfalls 12) – „Die anderen sind meine Lebensaufgabe“.

Ich glaub, die Amerikaner werden sich von Investment-Fische-Mann nicht blenden lassen und letztlich dem Löwen ein second term geben – vielleicht kann er sich ja dann das Supermann-Kostüm anziehen?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Da die USA Geld unendlich drucken können, wird es keine Staatspleite in dem Sinne, wie Griechenland damit konfrontiert ist, geben, allerdings fressen die Schulden trotzdem alles auf und es gibt „no easy way out“.