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Serie kostenlos: Maria fragt

Maria

Liebe Leserinnen und Leser,

„zufällig“ bin ich heute auf deine seite gestossen und würde gerne eine frage in bezug auf mein horoskop stellen. die größte frage habe ich in bezug auf meine mondknoten. mondknoten beziehen sich, soweit ich weiss, auf karmische themen und mein lebenslanges thema ist, meine aufgabe im leben zu finden. da die mondknoten quadrate bilden, denke ich, gibt es hier vielleicht einen zusammenhang. ich habe schon verschiedenes gemacht, aber mache mir sorgen, dass ich immer ein stück gehe, dann aber spüre, dass ist es nicht und mich wieder neu auf die suche mache. vielleicht könnt ihr mir helfen, endlich etwas direkter zu gehen. meine geburtszeit ist 03.03.1965 05:30 in bozen (italien).

Unglaubliches Horoskop – meint ihr nicht? Und nun fragt eine Wassermann-Aszendentin, die wahrlich Anspruch darauf hat, nicht so genau zu wissen, wo´s für sie langeht. Maria gibt uns den Hinweis auf die Mondknoten-Achse. Nordknoten steht in den Zwillingen. Und er steht in Haus 4. – ein sehr klares, und dennoch vertracktes Horoskop. Denn eigentlich steht ja das Ziel – genau umgekehrt – im 10. Haus. Doch dort – in der Verwirklichung – ist der Südknoten, die karmische Vergangenheit im Schützen.

Meine Aufmerksamkeit fällt auf die Achse Haus 3/9 – Jupiter-Neptun – nun stellt sich die Frage, warum Maria bislang niemals zufrieden war mit den Dingen, die sie bisher beschäftigten? Eines vorab ganz klar: Jupiter in Haus 3 möchte ein sinnlich erfahrbares Ergebnis im Bereich Wissen, Information (Weisheit nicht, die kennt sie bereits) – das Schreiben über sich selbst steht Maria auf jeden Fall – so meine ich – ins Horoskop geschrieben. Obwohl ich nicht mehr Informationen habe, als die wenigen Zeilen oben, glaube ich sicher, daß Maria schreiben muß. Und zwar täglich – am besten (ausnahmsweise) über sich selbst.

Es könnte nur sein, daß es dabei weniger um die große Öffentlichkeit, sondern mehr um die geheimen Hinweise geht, die sich ganz still für Maria allein ergeben – ohne, daß die große Anerkennung von anderen (Haus 10) überhaupt erwartet werden kann.

Nehmen wir an, die Geburtszeit ist nicht ganz exakt (was wahrscheinlich wäre). Der Nordkonten stünde bei einer Geburtszeit von 05:20 an der Spitze zu Haus 5 – dann auf jeden Fall kreativ schreiben als Lebensaufgabe, eindeutig. Steht er aber weiter im Haus 4 – (05:40) – dann gälte es tatsächlich bei der Suche nach einer Aufgabe, sich zu bescheiden, zu sagen:

„Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach“.

Dann kehrt auch Ruhe ein, die stille Zufriedenheit, die der Nordknoten in Haus 4 – abseits des großen Trubels um das 10. Haus begünstigt.

Mit dem aktuellen Transit von Jupiter durch das 5. Haus wird Kreativität und Liebe begünstigt – etwas später 2013/2014 die Arbeit – und Saturn laufend über Neptun (in gewissen Sinn die andere Seite Jupiters) will Butter an die Fische …

 Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Zschäpes Prozess

Liebe Leserinnen und Leser,

ihr seht es ja selbst: Pluto über der Sonne und Chiron über dem Jupiter in den Fischen: sie hat also aus ihrem (freilich völlig kranken) Glauben heraus gehandelt. Dazu passt auch Mars/Neptun in Schütze. Nun kommt aber die Heilung/Verletzung und mit Pluto auch der große Persönlichkeitumbau. Der Prozess greift auch ihre Sonnen-Saturn Opposition auf (siehe in diesem Blog unter „verborgenen Merkmalen“). Sonne Opposition Saturn sind negativ mangelnder Eigenwert und natürlich Autoritätskonflikte.

Dazu Johannes Kepler: „Den Glauben an die Aspekte verleiht in erster Linie die Erfahrung, die so klar ist, daß sie nur jemand leugnen kann, der sie nicht mit eigenen Augen geprüft hat.“

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

TschäpeInnen Beate Zschäpe 02.01.1975 12:00, keine Zeit, außen 07.05.2013

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Mond bei Chiron (Fische)

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Liebe Leserinnen und Leser,

natürlich habe ich mir dabei, als ich die elektrische Pumpe, die Grundwasser aus den Brunnen nach oben pumt vom letzten Sommer aus´m Keller geholt – bei meinem Vater auf`m Land – und wieder flott gemacht, einen Schnitt in meinem Schreibfinger geholt! Nicht schlimm – aber doch Mond-Chiron. In den Fischen. Dieses und dazu das Trigon von Neptun zu Saturn, Saturn nähert sich retrograd – und hat den Nordknoten im Zeichen – dem Skorpion.

Das deute ich so: Saturn ist der Zukunftsweg im Augenblick – im Skorpion steht er im Zeichen der Wandlung – seine Regeln sind strenger, als sonst, in Zypern wurden jüngst exemplarisch die Sparbücher herangezogen. Relativ kleine Anleger müssen zahlen, weil ihre Bank sich verzockt hat.  Auf der anderen Seite finden sich alle, die im Stier sich einfinden, im alten Besitz – weil dort der Südknoten als Drachenschwanz waltet. Das gilt natürlich um so mehr für Neumond in 4 Tagen.

Was ist in diesem Sinn „alter Besitz“? Im Stier bedeutet das, daß Besitz selbst traditionell interpretiert wird, denn Stier ist ja ein Begriff für Wohlstand und Kultur. Wir selbst hängen mehr an Dingen mit einer Bindung in die Vergangenheit. Es ist aber auch z.B. ein Anhängen an Familienstrukturen, Sippschaften und Stämmen, sofern man und frau kultische Zugehörigkeit als „Besitz“ definieren.

Und in der Tat sprechen wir genauso: „Dieses Wissen kann mir keiner nehmen …. “ „Wissensschatz“ – z.B. Besitz ausgedehnt in geistige Welten.

Aber Saturn im Skorpion ruiniert die Party, weil Regeln hier auch ein wenig bitter sind: viel länger schon könnten wir mehr: Freiheit – aber entertainment hat zur Zeit Oberhand.

Was tun? Ich glaube, wir werden es wissen, wenn am 10. Mai nicht nur Neumond, sondern auch Venus Übertritt in die Zwillinge ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Poetry

Mond in den Fischen

Mond in den Fischen

Liebe Leserinnen und Leser,

mit Mond in den Fischen sieht es schon anders aus. Wie er dort an Neptun vor- und bei-zieht … Ist gerade Mondnähe oder Mondferne? Kann ich gar nicht beurteilen – weil …

Fishing By Moon Phase

… mich aufgehalten hat. Und mein Netz hier langsam ist. Mond bildet Sextil zur Sonne – und Fische-Mond ist auch ein Drang, völlig normalen Dingen ätherische Bedeutung zu verleihen – visionäre, wie das Klischee sagt – und das stimmt einfach – die sie – die Bedeutung – aber auch tatsächlich haben, bei Fische-Mond.

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„The Triumph of Galatea is a fresco masterpiece completed in 1512 by the Italian painter Raphael for the Villa Farnesina in Rome.“ Galatea (Raphael) – Wikipedia, the free encyclopedia

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Falkenbuch Friedrich II

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Liebe Leserinnen und Leser,

ja, jener legendäre und sagenhafte Stauferkaiser, der sich auf Sizilien diese sehr strenge Burg bauen ließ:

800px-Castel_del_monte3File:Castel del monte3.jpg – Wikimedia Commons

Friedrich II Neptun in FischeFriedrich II, 26.12.1194 julianisch

für uns besonders interessant ist der Neptun in den Fischen. Weil wir diese „Frequenz“ jetzt auch haben. Seht einmal das Bild vom Falken auf der Bugspitze des Bootes. Friedrich hat auch Jupiter in den Zwillingen – wie heute auch. Nur geht er eben direkt – nicht, wie bei Friedrich – rückläufig. Und gewiss: auch das Muster im Seitenschmutz gehört als Bild zum Text – stellt einen Vogel dar, der mit Beute abhebt – spiegelt und vergrößert unzufällig die Zeichnung unten rechts.

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„stupor mundi“ – das Horoskop passt zur Burg; vor allem Saturn/Sonne

„Der Legende zufolge wuchs er in Palermo, wohin der Dreijährige nach dem Tod seiner Mutter gebracht worden war, recht freizügig auf, fast wie ein Gassenjunge – was jedoch eher unwahrscheinlich ist und deshalb heute auch stark bezweifelt wird. Das Klima der weltoffenen Hafenstadt mit ihren vielfältigen griechischen und arabischen Einflüssen soll die besondere Persönlichkeit des späteren Kaisers mitgeformt haben.“ – Friedrich II. (HRR) – Wikipedia.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Auspicia

Auspicia

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn ihr mal die Venus-Umläufe um das Tor zählt, sind es 12 – Vogelschau – Auspicia – das interessierte mich als Latein-Schüler natürlich besonders – und heute hatte ich zu diesem Thema wieder mal ein Bild. Eines dieser Momente, wo man die Kamera nicht raus holen kann, weil das Zeichen zu schnell ist. Ein Eleonorfalke auf der Flucht vor drei Tauben. Sowas wäre – da bin ich mir sicher – den Auguren als Zeichen erschienen. Sie flogen um den klassizistischen Kupferturm des Albrecht Dürer Gymnasiums zu Nürnberg. Von links nach rechts.

AuspiciaNürnberg 18.04.2013 15:10

Den Auguren wäre das als verkehrte Welt erschienen – Tauben jagen Falken – scheinbar – da gilt es also innezuhalten und der Irrtümer gewahr zu werden. Denn der Falke stieg – die Tauben fliegen gleiche Höhe – und – klänge es nicht so militärisch – Formation vorbeifliegend – aber doch Präsens zeigend.

Denn die verkehrte Welt wird ja von den Vögeln gespiegelt. Auch Vögel jagen Vögel – wie Menschen Menschen. Katzen jagen keine Katzen. Hingegen jagen Fische sehr wohl Fische.

Natürlich lag in dem Titel des Werkes eine Anspielung und Schranke – man kann das aber auch einfach ornithologisch ernst nehmen. Dann würde ich sagen: Tauben jagen Falken ist ein gutes Zeichen einer notwendigen Umkehr.

Überhaupt ist die Vogelschau ein bisher unterschätztes Beobachtungsreservoir der Wirklichkeit.

Trotzdem geht mir bei hellenisch mehr das Herz auf … soweit ich´s überhaupt lesen kann! Die haben natürlich auch aus dem Vogelflug gelesen – mal recherchieren …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

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Ein junger, recht berühmter Astronom läßt über Astrologie (und Gott) plappern

IMG_4483Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Hier ist der ganze Text:

Ein junger, nicht-berühmter Physiker denkt über Gott nach – Astrodicticum Simplex

„Damit möchte ich in medias res gehen und gleich eine untergriffige Aussage von Prof. Thirring aufgreifen, wenn er sagt, man muss schon irgendwie schwachsinnig sein, wenn man gar nichts glaubt.“

Dem ist ja nicht viel hinzuzufügen – außer eben die erfüllte Prognose, mit Neptun in den Fischen wende sich die Wissenschaft wieder der Religion zu – es bleibt ihr auch gar nichts anderes übrig, weil die creatio ex nihilo sich einfach nicht mit den Hauptsätzen der Thermodynamik verträgt. Ob die sinnvoll sind, oder nicht, ist eine andere Frage. Erschwerend kommt hinzu, daß der Professor zu des unbekannten jungen Autoren Lehrern gehörte – die in Freistetters – er postet ja den jungen Frischlings-Skeptiker – Kommentaren unwidersprochen „alte Säcke“ genannt werden dürfen – Humor muss sein.

„Prof. Thirring hat bei seiner Antwort auf die Pilatusfrage („Was ist Wahrheit?“) wohl nicht sehr viel nachgedacht.“

aber der kluge Skeptiker hat das schon! Seine Antwort lautet:

„Wahrheit ist, was in 2000 Jahren noch eine Richtigkeit haben wird.“. Damit hat er das Problem nur verschoben, denn was ist dann „Richtigkeit“?

– (Damit tat der Professor wohl kund, daß er begriffen hat, weil`s zig-fach bewiesen ist – daß es nämlich Zeitgeist-abhängige Wahrhheitsreferenzsysteme gibt (genauer: gab, denn wir haben die Metaphysik ja durch Steiner überwunden!), die jeweils doch eine Metaphysik voraussetzen und setzten, wie z.B. die Relativitätstheorien in doppelter Hinsicht: einmal, weil sie auf Zahlen beruhen, und zum anderen, weil sie nur unter Preisgabe der Logik selbst „funktionieren“ –

.Jeder Logiker wird ob so einer Antwort nur den Kopf schütteln.“ 

Zu dieser Gruppe von Menschen zählen aber Physiker und Kosmologen gemeinhin nicht. Sie sind mathematische Idealisten, die sich die Philosophie abgewöhnt haben und nun wie der Ochs vorm Berg stehen und sich in ihrer Fabelwelt aus weißen Riesen und braunen Zwergen (siehe auch hier aktuell: Schwarze Löcher: Das kosmische Monster | Wissen | ZEIT ONLINE) gegenseitig die Nobelpreise zuschustern für Dinge, die es gar nicht gibt („Nichtlokalität“ – es muss sie aber gleichwohl geben, denn die Theorie sagt´s doch voraus?!) –

„Abgesehen davon ist die Zeit, wie lange etwas Bestand hat, nicht als Kriterium für den Wahrheitsgehalt einer Sache tauglich. Wenn das so wäre, müsste auch die Astrologie einen Wahrheitsgehalt haben, denn die gibt es auch schon mehr als 2000 Jahre lang.“

Tja, lieber Florian (der Post gibt doch gewiss Deine Meinung wieder – ob Du ihn nun geschrieben hast, oder Dr. Stefan Uttenthaler? – Inhaltlich spielt es keine Rolle, me thinks), so ist es aber halt auch, sogar länger als 12 000 Jahre  – die Astrologie hat einen Wahrheitsgehalt, sogar noch mehr als nur einen! Und – die traurige Nachricht vielleicht – Astrologie läßt sich freilich auch beweisen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Attentat in den USA

Liebe Leserinnen und Leser,

laut Thomas Pynchon hat Amerika eine lange Tradition des militanten Anarchismus. Vom Zeitpunkt:  – ein paar Fanatiker mit Drucktöpfen oder eine Organistation, die sich durch´s Gestus des kleinen Fanatikers tarnt?

Deutschlandradio Kultur – Kulturnachrichten

Zeitgleich brach Feuer im Keller der Bostoner Kennedy-Bibliothek aus – ein Zusammenhang besteht, so wird mit Nachdruck dementiert – nicht. Das ist das Einzige, was wir dadurch indirekt sicher über die Täter zu hören bekommen: es seien nicht die Kennedy-Mörder gewesen.

Wer war´s dann? Neptun aus den Fischen (mit Chiron) – Wo sind die Täter? – eingeschlossen im 10. Haus in den Zwillingen – die aber tatsächlich aus dem Ausland regiert werden. Erscheint rätselhaft. Aber dem/der ein oder anderen LeserIn sagt das was:

Bomben von Boston 2013 15.04.2013 14:50 Boston

Bomben von Boston SynastrieInnen erster Lauf 19.07.1867 12:19 Bosten, außen Attentat 15.04.2013 14:50 –

Attentat Kennedy Merkur– man/frau beachte im Attentatshoroskop für Kennedy 1963 hier oben  die Chiron-Position …

– die Aspektscheibe ist auf den exakten Merkur/Merkur-Transit im Widder eingestellt. Siehe mittig: erster Lauf, Attentat. Im ersten Lauf steht starke Herrin von 3 in 8 & Südknoten & Chiron Fische.

Mit Beileid,

Markus