Fotos, Weltbild

Diskussion zu Ostern

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Liebe Leserinnen und Leser,

ihr kennt ja mein Steckenpferd, in den Science-Blogs einen Widerstand zu behaupten. Jörg Friedrich hat es bisher geschafft, moderat und höflich Andersdenkende zu respektieren; daher kann man sich dort auch äußern. Untenstehender Text ist mein letzter Kommentar zu einer noch laufenden Diskussion. Für – leider dort immer mögliche – Entgleisungen anderer Diskussionsteilnehmer möchte ich mich vorab schonmal entschuldigen. Aber dennoch, schaut mal rein, es verspricht gerade interessant zu werden:

Die offene Frage des Atheismus | Arte-Fakten | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

„Mit dem Wort „Beschaffenheit“ implizieren Sie schon wieder eine dingliche Eigenschaft. Das geht nur, weil sie bereits voraussetzen, daß Sie die Möglichkeit hätten, sich vom Geist zu distanzieren.

Können Sie das? Versuchen sie es einmal! So nach dem Motto: „Hier bin ich, und da ist mein Geist“. Ebensogut könnten sie versuchen, mit einer Hand in der Luft zu klatschen.

Wenn Sie merken, daß diese „Distanzierung“ (im Sinne von Abstand) zwar der Gewohnheit des naiven Bewußtseins, keinesfalls jedoch Ihren Möglichkeiten entspricht, werden Sie auch merken, daß es nicht möglich ist, nach der „Beschaffenheit“ des Geistes zu fragen. Sie können nach der Beschaffenheit eines beliebigen Dings fragen: der Geist ist das, womit Sie das tun.

Dies läßt sich auch logisch verifizieren: denn bei jedem denkbaren Versuch, sich zu distanzieren, ist der Geist, der dies durchführen soll, vorher schon da.

Und weiter: die Vorstellung, es könnte ein „Nichts“ geben, ist ebenfalls nicht begründbar. Geist ist daher nicht ein „Etwas“, sondern das „Etwas“ ist – frei von Gegensätzen – im Geist. Es gibt also Etwas und Geist.

Gleichwohl können wir Geist erkennen, was gleichbedeutend ist mit Erkennen überhaupt. Daraus läßt sich aber keine „Eigenschaft“ des Geistes ableiten, keine „Beschaffenheit“, wie Sie sich ausdrücken. Wohl aber können wir etwas über das Erkennen ableiten und verstehen: daß es – wie auch die Wissenschafts-Geschichte voller Anekdoten zeigt – nicht per Analyse und Distanz funktioniert, sondern nur durch Inspiration. Platon geht soweit, zu sagen: „Alles Wissen ist Erinnern.“ Parmenides drückt es so aus:

„Denn, daß man es erkennt, ist dasselbe, wie daß es ist.“ (Fragmente, 3)

Für eingefleischte Materialisten mag es nicht ohne Hintersinn sein, daß auf dem gegenwärtig untersuchbaren Grund der Materie ebenfalls der Geist wartet, und sagt: „Du glaubst nun, das Universum sei 13kommanochwas Milliarden Lichtjahre alt? Ich aber sage Dir – materiell beweisbar – Lokalität ist reine Fiktion“. Man hat jedoch den Eindruck, je unwiderlegbarer diese Erkenntis wird, um so brutaler wird das pressing, doch noch irgend etwas Anfassbares zu finden, welches – je tiefer das diggin´ – doch um so mehr zwischen den Händen zerrinnt.*

Daher ist die Sorge wegen CERN sehr wohl berechtigt. Und mehr denn je angebracht Hölderlins Satz der Hoffnung: „Denn, wo Gefahr ist, da wächst das Rettende auch.“

* „Lokalität“ – letztlich das Prinzip von Ursache und Wirkung – ist eine Grundvoraussetzung naturwissenschaftler Arbeit.

Einfach ausgedrückt: eine Kraft an einem bestimmten Ort veranlaßt einen Gegenstand an einem anderen Ort, sich ihrer Wirkung „hinzugeben“. Dieses Prinzip ist – und das erklärt vieles vom Religions-simulierenden Dogmatismus aggressiver Wissenschaftsvertreter (die sich aufführen, als stocherte man in ihrem Wespennest) – seit etwa 70 Jahren objektiv durch sie selbst , also durch sehr gewissenhafte Naturwissenschaftler, widerlegt.

Weltbild

„Der Wurm im LHC“

Liebe Leserinnen und Leser,

klar, wenn ein Astrologe über die Lichtgeschwindigkeit schwadroniert, mag man/frau ihm nicht unbedingt Glauben schenken. Wie es aber in den Kreisen zugeht, die sich für zuständig halten, erfahren Sie über untenstehendem Link von Ernst Peter Fischer – „Simulanten“ – beim Kommentator „Rosarotebrille“, der offensichtlich seine eigenen Versuche an der Uni Konstanz beschreibt. Er ist seinen Kritikern, die in gewohnter Arroganz bereit stehen, offensichtlich haushoch überlegen, weil er deren Fachsprache kennt und sich nicht von ein paar dahergeschleuderten Formeln bluffen läßt.

Verblüffenderweise beschreibt er als Insider ein Wissenschafts-Klima der Ignoranz im Fall von abweichenden Meinungen zu grundsätzlichen Fragen, bestätigt mithin schlimmste Befürchtungen.

Vielleicht haben wir ja doch mit der kardinalen Klimax einen Aufstand der Redlichen zu erwarten, der mit dem verschrobenen Weltbild  der Teilchenphysiker und ihrem „Standartmodell“ Schluss macht?

In direkt unten eingefügtem Zitat von F.F. erklärt Dr. Florian Freistetter selbst seine Fassungslosigkeit hinsichtlich der Tatsache, daß nach dem weltweit gefeierten ersten Versuch nun einen Tag später der Protonennachschub für die supertolle Riesenmaschine fehlt. Und er hat Recht: wollen wir denn Leuten glauben, sie wüßten wohl genau um die Gefahren, die nicht einmal bei einem so gewaltigen Aufwand für rechtzeitigen Nachschub sorgen können? Doch hört selbst:

„Da ist es nicht verwunderlich, dass die kleine Flasche mit den LHC-Protonen jetzt schon leer ist. Verwunderlich ist es aber, dass niemand daran gedacht hat, dass die Protonen ausgehen könnten. Das hätte den Verantwortlichen auffallen müssen! Aber die waren wohl zu sehr mit den Folgen des ersten Unfalls beschäftigt und haben sich nicht um solche „Kleinigkeiten“ gekümmert. Und jetzt stehen alle da und schauen blöd aus der Wäsche. Keiner weiß, wie lange es dauern wird, bis man wieder genug Protonen für neue Versuche aufgetrieben hat. Kann gut sein, dass der LHC wieder mal ein paar Monate untätig herumsteht. Und die LHC-Kritiker werden sich natürlich wieder bestätigt fühlen …“ Genau, das tun wir, auch wenn es klingt, wie ein Aprilscherz. Manche Dinge sind nicht spaßig, Florian:

Protonenmangel! Der LHC musste schon wieder gestoppt werden! | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Er sinniert weiter: „Ich frage mich langsam echt, wohin das noch alles führen soll. Irgendwo ist der Wurm drin, beim LHC.“ Florian Freistetter

Wirklich substantiell wird es aber bei Ernst Peter Fischer und seinem Wissenschafts-Feuilleton, der ebenfalls zu den Science-Blogs gehört. Es dürfte schwer werden, Fischer rauszumobben, denn er ist nicht irgendwer. Sein Buch „Die Andere Bildung“  (seine Antwort auf das geisteswissenschaftlich-reduzierte „Alles, was man wissen muß“) gehört zu den verständlichsten Wissenschafts-Publikationen der letzten Jahre überhaupt, er ist, ebenso wie der kommentierende Kollege A. Weinberger ordentlicher Professor, hat gleich mal Physik, Mathe und Biologie studiert, und er schreibt dies:

„Überall Simulanten am Werk, Leute, die so tun, als ob sie Wissenschaft treiben. Wer simuliert, kann auch den Urknall simulieren. Wie gesagt – wer den Anfang der Welt mit einem Knall erklärt, hat einen. Die Leute am CERN haben ihn sogar freiwillig – es sei denn, sie fragen die Hirnforscher. Die können uns retten.“

Simulanten | Wissenschaftsfeuilleton | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Ernst Peter Fischer, unbekannte Zeit, 18.01.1947, Wuppertal

Der Preis eines Teilchens | Wissenschaftsfeuilleton | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Ernst Peter Fischer

Ernst Peter Fischer – Wikipedia

Dies ist, wie gesagt, mal nicht meine Sprache. Wie Herr Fischer allerdings auf seinem Blog geantwortet wird, von Leuten wie U. Berger, F. Freistetter und J. Rings, das ist es eben, was zu zeigen ich mit diesem Post beabsichtige. Respektlos ist dafür ein milder Begriff. Nehmt euch Zeit und schaut die Links mal selber durch!

Gruß

Markus

Ereignis, Weltbild

Scholastiker

copyright Grafik:  hier klicken

Innen: erste Inbetriebnahme LHC 10.09.2008, außen erster „Urknall“ 30.03.2010 13:06

Liebe Leserinnen und Leser,

man konnte ja dieser Tage nichts anderes mitbekommen, als eben jenen Wahnisnn einer Milchmädchenrechnung vom „Urknall“, der simuliert würde, um uns nun zu erklären, wie es im Anfang ausgesehen haben soll. Hier fällt die unisono gleichgeschaltete Presse auf: von der TAZ bis über die FAZ erzählen alle dasselbe Märchen, letztere wagt wenigstens kleinlaut im Leitartikel am praktischen Nutzen zu zweifeln.

Oberes Horoskop zeigt uns die Auslösung. Und die folgt brav der astrologischen Konstellation: Auslöser ist hier der Waage-Vollmond, Mondknoten geht über den IC und den Mond.

Man wird auch noch – fürchte ich – in 500 Jahren an den Urknall glauben, wenn längst erwiesen und begriffen ist, daß dies nichts weiter als ein recht plumper Versuch war, unsere kleine Erkenntnisinsel wenigstens abstrakt ins Zentrum des Daseins zu rücken, wie vordem die Erde ins Zentrum des Kosmos.

Alles dehnt sich überall gleichzeitig im und durch den Raum aus und zwar mit rasender Geschwindigkeit? Dann tun wir das auch, der Maßstab, mit dem wir das messen, tut es und es gäbe tatsächlich niemals eine Möglichkeit, dies festzustellen. Die Erde ist kein „Intertialsystem“, wir sind keines, und wird auch nie welche geben.

In gewissem Sinne erinnern moderne Physiker an die Scholastiker des Mittelalters. Die hatten auch immer nur die Behauptungen zu beweisen, die Aristoteles vor 2000 nochwas Jahren aufgestellt hatte. Und wenn das „Higgs“-Teilchen gefunden sein sollte: bedeutet das für uns gar nichts, handelt es sich doch bloß um ein mathematisches Funzel, das sicher nicht unwidersprochen bleiben wird.

Gebt uns unsere Milliarden zurück!

Weltbild

Saturn-Sonnen Opposition

22.03.2010 01:37 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist eben doch so, daß die Oppositionen im Sonnensystem einen Einfluss haben auf geologische Bewegungen, wie wir wieder eben in Island beobachten können.

„Der Kampf mit der Sonne“, schreibt Erin Sullivan, „erzeugt ein Klima, in dem wir einerseits zu scharfer Selbstkritik oder andererseits zur Überheblichkeit neigen könnten. Es ist ein Zusammenspiel von Ich und Über-Ich*, und die Kraft unseres inneren Selbst und unsere wahren Potentiale und Fähigkeiten ringen mit dem, was wir glauben tun zu müssen, um der Familie, der Gesellschaft oder einem abstrakten Lebenssinn gerecht zu werden. Übersteigerung ist ein Begriff, der ohnehin ins Reich der Opposition gehört …“

Dies trifft, so meine ich, den Punkt für einige zur Zeit. Insbesondere für Menschen, die sich verantwortlich fühlen. Wir haben ein Jahr der starken Veränderungen erwartet und überall, wo nicht alles wohl begründet ist, geraten die Systeme ins Wanken: Kirche, Euro, Bundeswehr, Atommülllagerung, Abschaltung des CERN-Fetischs um nur einige Beispiel zu nennen.

Dabei scheint der Weg, der vom Alten zum Neuen führt logischerweise über die Offenlegung der aktuellen angesammelten Mißstände zu gehen. Wie wir erstaunt feststellen, führt jedoch die Aufdeckung des größten Umweltskandals des Landes im Atommülllager Asse – warum werden die Milliarden, die es kostet, nicht auf die Verursacher abgewälzt, um zu schauen, ob sich Kernenergie rentiert, oder nicht? – ebensowenig zum Umdenken der ewig Gestrigen, wie die Perversions-Skandale in der katholischen Kirche.

Im Gegenteil:  es werden gleichzeitig längere Laufzeiten erwogen, obwohl niemand den Müll irgendwie sicher unterbringen kann. Oder, im Fall der Kirche, geht man doch dreist zu Gegenangriffen über, anstatt auch nur zur geringsten Demut bereit zu sein. Denkt nur mal an die Arbeiter, die die Fässer aus der angeblich für die Ewigkeit trockenen (wissenschaftlich bewiesen!) Salzlauge holen sollen: wer wird denn das machen? Da fuchteln sie mit Millarden-Summen herum, ohne die damit verbundenen Schicksale zu bedenken. Als könnte man alles in Geld aufwiegen. Dabei hängt „Klasse“ davon ab, daß man den Unterschied nicht vergißt, auch wenn man´s mal nicht mehr nötig haben sollte.

Dennoch wird die Veränderung nicht aufzuhalten sein: sie ist bereits die Überleitung zur kardinalen Klimax, wie wir sie schon lange beschrieben haben und erwarten. Und der Kampf zwischen Uranus und Saturn, zwischen zukunftsweisend und ewig gestrig hat gerade mal erst begonnen. Wann wird er beendet sein? Im Prinzip nie, mittelfristig jedoch, wenn das letzte Fass aus der Asse geborgen sein wird und wenn die Regensburger Super-Katholiken mitbekommen, wie Eltern nicht mehr bereit sind, ihre Söhne den Domspatzen zu überlassen. Den obigen Satz von Erin Sullivan beherzigend muß ich mich ein wenig zügeln, hier nicht in gigantomanische Vorhersagerei zu verfallen.

Warum ich überhaupt hier so eindringlich schreibe, oftmals hier im Blog schon gesagt: je mehr Veränderungen wir als selbstbewußten Daseinsakt willentlich beschließen, um so friedlicher wird die Revolution ausfallen, die mit Pluto im Wassermann und Uranus im Löwen in nicht allzu ferner Zukunft ausgetragen wird.

Ihr werdet merken, daß hier Einiges durcheinander geschmissen wird. Aber es geht ja gerade darum, den „Zeitgeist“ aus multiplen und parallelen Bewegungen zu destillieren.

Wenn es aktuell so salzig (von Tränen der Mißbrauchsopfer und dem Laugen-Bruchwasser im Schacht) ist, dann deswegen, weil Neptun und Chiron im Wassermann, so erweist sich eigenartigerweise, tatsächlich als spirituelles Heiler-Paar unterwegs sind. Und das macht mir Hoffnung:

Eddi Grant ist übrigens ein Fisch (5. März 1948 in Plaisance, Guyana). Ach so, und bevor ich`s vergesse: die Sonne steht seit heute Nacht im Widder. Packen wir´s an!

* Wie lange ist es her, daß diese Psychologie noch verstanden wurde?

Ereignis, Mundan

Des Pudels CERN

Liebe Leserinnen und Leser,

es passiert was. Langsam, aber doch: Rainer Köppl hat in Nürnberg einen „Bewegungsmittelladen“ in recht exponierter Lage, Nähe Maxplatz eröffnet. Aussichtsreich: der Mit-Entwickler der ersten Handys hat sich – finanziell gar nicht so sehr darauf angewiesen – entschlossen, die Zivilisation der Bewegung zu verändern (die Internet-Adresse stimmt noch nicht, aber die tiefsinnige Verbindung mag auch zu denken geben!).

Das ist – im Gegensatz zum bald wieder lahmgelegten „Bewegungs-Experiment“ am CERN, eine richtig gute Sache.  Ein kleines, aber geniales Signal in genau der Stadt, die den Adler 1835 zuerst auf die Schiene gestellt hat. Was er genau macht (er spricht von elektrischen Trikes mit völlig neuartigem Bau im 1000 Euro Bereich, also wesentlich preiswerter, wie Alles, was bisher auf dem Markt ist): low-tech gegen high-tech: Zivilisationsfortschritt anstatt absurdem, technokratischem Super-Stillstand:

Forschung -Teilchenbeschleuniger am Cern muss 2011 erneut schließen – Wissen – Ratgeber – Hamburger Abendblatt

Warum aber muß das CERN wegen „Sicherheitsfragen“, wie das Hamburger Abendblatt schreibt, erneut – und zwar gleich für über ein Jahr! – schließen?

LHC-Start 10.09.2008 9:28 Genf

Dazu finden sich bislang auf der homepage des CERN, die vor wenigen Tagen noch die üblichen Jubelrufe verbreitete, keine Angaben. Sind nun wohl doch begründete Zweifel an der Sicherheit der Riesenmaschine aufgetaucht?

LHC_Homepage

Im Horoskop für den LHC-Start finden wir eine Venus-Mars-Merkur Konjunktion als nahezu groteske Abbildung des Themas in der Waage.  Als würde Merkur zwischen den beiden Prinzipien, die die Welt bewegen, wahrhaft vermitteln wollen. Wer Aspektarien zu lesen vermag, vergrößere untere Zeichnung mal durch anklicken; so – mit dermaßen vielen exakten Aspekten – sehen Aspektarien normalerweise nicht aus:

Aspektarium LHC-Start

Wenn aber der geheime Flügelschuhgott seinen Einfluss geltend macht, liegt es nahe, den Planetengang für die aktuell ganz bescheiden und leise angekündigte, möglicherweise endgültige Abschaltung des kolossalen Geräts weiter zu verfolgen. Hier die aktuellen Transite, alles auch zu vergrößern:

LHC-Start innen, Transite 11.03.10 außen

Dazu sehen wir eine gradgenaue Opposition von Merkur zur Sonne des LHC, die – wie billig – in der Jungfrau steht. Und logischerweise ist Merkur für eine Bewegungsmaschine im weitesten Sinne wichtig. Da der wahre Grund für die erneute – scheinbar unbegrenzte Abschaltung – bisher nicht publiziert wurden, halte ich es sogar für möglich, daß inzwischen in aller Stille die Grenze des Beherrschbaren bereits überschritten wurde. Möglichkeit Nummer eins. Möglichkeit Nummer zwei: der Kosmos selbst fängt an, sich gegen seinen Missbrauch zu stemmen: wir hätten dann eine Chance! Und die 3000 beteiligten Wissenschaftler am CERN sollten sich damit zufrieden geben, dass Tim Berners-Lee (08.06.1955 London, keine Zeit, man beachte das Neptun-Merkur Trigon und vor allem die exakte Mondknoten-Achsenverbindung) dort am CERN 1980 das Internet erfand. Ist doch eigentlich die wertvollere Leistung:

Uncategorized

CERN

Liebe Leserinnen und Leser,

der LHC in Genf scheint ein Faible für genaue Mars-Venus Aspekte zu haben. Einmal die Konjunktion, dann das Quadrat. Und noch etwas fällt auf: wieder, wie letzten Herbst, haben wir Steinbock-Mond. Mir kam, wenn man das zweite Horoskop mit Venus und Mars und Merkur direkt am AC betrachtet, dies sofort als Idee der Polarität aller Energie mit Merkur als vermittelndem Prinzip in den Sinn.

Wenn wir jetzt von den Horoskopen lernen, bedeuten sie: letztes Jahr konnte man es wegen der Konjunktion gerade nicht krachen lassen, denn Mars und Venus vertragen sich ja normalerweise, daher die Stabilität unseres materiellen Seins. Und Sinn dieses Versuches ist es, diese Stabilität durch einen brachialen crash in Frage zu stellen.

Nicht unwesentlich für´s Gelingen wird sicher auch sein, dass dieser Versuch in „Illuminati“ simuliert und symbolisch gesühnt wurde: durch eine furchtbare Verstümmelung im Film. Wer etwas zum Verhältnis von Sein und Schein wissen will, findet bei Goethe Ahnungen und Hinweise.

Wir hatten beim ersten Start einen Waage-AC, der sagt: vielleicht. Nun ist es ein Stier-AC, beide Venus regiert, der – Venus als Regentin steht in Haus 7 – ein tieferes (Venus in Skorpion) Bild der Wirklichkeit sucht.

Und – weil der LHC unter Erfolgs- und Rechtfertigungszwang steht, schließlich soll er klären, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, werden sie etwas entdecken: den Saturn in der Waage, wo er von Venus abhängig ist und im Quadrat zu Pluto in Haus 9 die ganze bisherige Physik in Frage stellen wird.

Doch naturgemäß wissen sie nicht, um was es sich handelt, weil schlicht die theoretische Entwicklung der Physik einen starken Nachholbedarf der erklärenden physikalisch-philosophischen Grundlagen hat. Letztlich aber wird das Ergebnis zeitigen: Die Lehre vom Urknall (Pluto im Steinbock in Haus 9) entspricht nicht den wahren Bedingungen unseres Lebens (Saturn in der Waage Haus 6).

Lilith in Haus 10: das nicht ganz astreine Ergebnis. Täuschung der Öffentlichkeit durch Jupiter-Chiron-Neptun in Haus 11.

„That was all wrapped up by midnight. They are going through the paces really very fast,“ said James Gillies, spokesman for the European Organization for Nuclear Research, also known by its French acronym, CERN.

Large Hadron Collider: Quick Restart Of World’s Largest Atom Smasher Stuns Scientists

LHC 20.11.09 16:00 Genf

LHC erster Start 10.09.2008 09:28


Ereignis, Weltbild

Saturn-Pluto Quadrat in der Zeit

Liebe Leserinnen und Leser,

lassen Sie mich hier meine Freude darüber ausdrücken, dass wir hier durch viele Leser der Science-Blogs, namentlich dem famosen Astrodicticum Simplex und seinem Gestalter Dr. Florian Freistetter viele neue LeserInnen gewonnen haben.

Was hat diese Leute so lange bei der Stange gehalten, sich für Astrologie zu begeistern? Es war, wie ich zugeben muß, meine Voraussage, sie selbst würden zum gegeben Zeitpunkt wohl wissen, wie Astrologie gültig sei. Nun haben die Leser von Astronomix Simplex schon eine Menge Argumente für ein Saturn-Pluto Quadrat in der Wirkung gefunden. Alle Vorschläge haben etwas für sich. Sicher findet jeder einen anderen Zugang und selbst totale Ablehnung ist ein Standpunkt, der sich zur Astrologie nicht gleichgültig stellen kann.

Für mich zeigt sich Pluto/Saturn – abgesehen von dem, was mir die astrologischen Sitzungen mit vielen von euch sagen,  in drei Details:

einmal die Bombardierung des Mondes mit dem Ergebnis, dass dort tatsächlich größere Mengen Wasser gefunden wurden (auch Neptun, Chiron, Jupiter), was just jetzt bekannt wird.  Dazu parallel die Bombardierung kleiner Teilchen miteinander,  welches scheinbar – ich habe es mehrmals erwähnt – das Simulationstheater Illuminati abgewartet hat. Also der CERN-Versuch, der von jetzt an und die nächsten Monate über in die Einflusssphäre dieses Quadrates fällt.

Die letzte spektakuläre Nachricht diesbezüglich:

Luftangriff: Vogel wirft Brot in Teilchenbeschleuniger – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

LHCLHC 10.09.08 09:28 Genf

LHC und Vogel

LHC als am 3. November Saturn in die Waage ging und der Vogel ein Baguette fallen ließ. Wir sehen Jupiter direkt über Chiron und Saturn ins Aszendentenzeichen des Teilchenbeschleunigers gegangen. Und die Situation hat sich geändert. Pluto steht im Steinbock und jetzt eben im Quadrat zu Saturn.

Der Spiegel schreibt von „Höheren Mächten“, an die selbst hartgesottene Physiker nun zu glauben begännen – wenn das mal nichts ist!

Astrologisch interessiert für die Luft-Dinge (Vogel) das Wassermannzeichen und da steht Jupiter perfekt über dem Mondknoten des ersten Versuchs. Gleichzeitig setzt Jupiter, bzw. der Adler, als der Zeus erscheint – denn welcher Vogel kann ein Baguette tragen, wenn nicht einer der Adler, die es am Genfer See gibt? – das Saturn – Pluto Quadrat als Blockade ein.

Übrigens: die Poesie des Erstversuchs mit Venus und Mars in Konjunktion, gesegnet von Merkur in der Waage, warum hat es nicht geklappt? Weil der Herr des Hauses 10 in vier ist, I suppose.

Das zweite Beispiel ist der alle Verkaufsrekorde brechende Verkaufserfolg des Computer-Spiels „Call of Duty“. „Es herrscht ein erbitterter Kampf“, schreibt die FAZ heute, „und ausgerechnet das Kriegsspiel „Call of Duty, Modern Warfare 2″ hat ihn gewonnen.“ Und weiter: „“Call of Duty“ ist dabei eine äußerst realistische Kriegssimulation. Insbesondere dann, wenn der Spieler in einen Konflikt versetzt wird, der in der heutigen Zeit spielt, können die Grenzen zwischen der Realität eines Krieges und der Fiktion des Spiels verschwinden.“ Das sind also in wenigen Tagen mindestens 4,6 Millionen neue oder aufgerüstete Krieger, die im Netz aufeinander losgehen. Wenn das nicht Saturn – Pluto Quadrat ist!

Genau, wie Emmerichs Zerstörungsvisionen 2012, etc. …

Unser neuer Verteidigungsminister Baron Guttenberg spricht erstmals von Krieg. Auch das hier ist das aktuelle Saturn – Pluto Quadrat, keinesfalls ungefährlich, wie viele glauben:

Venezuela: Chávez ruft zu den Waffen | Politik | ZEIT ONLINE



Mundan, Weltbild

Ein Grundsatzstreit

Grundlagenforschung und Gesellschaft | Arte-Fakten | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Falls es jemand mitbekommen hat: es fährt der Atheisten-Bus durch Deutschland und Sympathisanten bzw. Unterstützer dieser Kampagne diskutieren gerade heiß im Sience-Blog von Jörg Friedrich (wie er dazu steht, ist mir nicht bekannt und hat damit auch nichts zu tun).

Ich selbst mische mich ab und an ein und zitiere hier meinen – ein wenig aus dem Zusammenhang gerissenen – Kommentar. Vollständig nachlesen und beteiligen kann man/frau sich unter oberem Link.

Aus astrologischer Sicht haben wir diese unglaubliche Konjunktion von Neptun/Chiron und Jupiter im Wassermann. Merkur dazu im Quadrat ergibt obige Diskussion (unter anderem, natürlich …). Warum? Es geht um eine Auseinandersetzung über die Wirklichkeit (Merkur im Stier)  von Ideologie und Glauben (Jupiter, Neptun, etc.). Und Merkur im Sextil zu Uranus läßt vermuten, dass wirklich was Neues daraus wird.

Was nun mit dieser Wassermann-Power ist, dass zeigt uns dieser Tage auch das Wetter. Vielen tut es nicht gut, sie sind erkältet. Der Wind scheint ungesund, Energie-aufzehrend. Was im Schwange ist, läßt sich kaum sagen, Steve Judd erwartet ein Ereignis:

Neptun Jupiter Chiron13.06.09 16:25, Nürnberg

Aus meinem Kommentar in Science-Blogs bei Jörg Friedrich:

„… dass Ihre Methodenkritik z.B. nicht die Astrologie validiert.“ Falls jemand hier der Ansicht sein sollte, mitlesende Esoteriker würden Herrn Friedrichs „Methodenkritik“ als Zustimmung zur Astrologie mißverstehen: nein, tun sie nicht. Und haben wir auch nicht nötig. Manche Esoteriker lesen die Sience-Blogs, weil sie sich für Wissenschaft interessieren, ohne ihr deswegen unkritisch* gegenüber zu stehen. Und jeder weise Mensch weiß außerdem, dass Wissenschaft und Geist sich nicht widersprechen, sondern – richtig betrachtet – ergänzen.

Es gab vor Ihnen eine Generation von Wissenschaftlern – Einstein, Heisenberg, Schrödinger – denen die positive Beschäftigung mit den Geisteswissenschaften – mitunter auch der Astrologie – eine Selbstverständlichkeit war.

Wir empfinden ihren sichtverkürzten Absolutheitsanspruch als bedrohlich. Ein gutes Beispiel ist ihr immer wieder vorgebrachtes Argument, man würde „Evolutionstheorie und Relativitätstheorie leugnen“ (schon ein Kalauer, zu bemerken, wie Sie hier klerikale Gesänge anstimmen, auch wenn Sie Dawkins heißen).

Führt man nun an, dass es Wissenschaftler gibt, die selbst sich dessen bewußt sind und dies auch schreiben, dass alle Theorien Werke in der Zeit sind und gewiss noch nicht der Weisheit letzter Schluss – und zwar weder die Evolutionstheorie noch die Relativitätstheorie (nach der sich übrigens, Ludmilla, mitnichten die GPS-Daten hochrechnen lassen, wie Sie behauptet haben, dazu sind diese viel zu fehlerhaft und müssen andauern korrigiert werden), wird man bei Ihnen wahlweise als „Schwurbler“, „Troll“ oder „Kreationist“ beschimpft.

Längst macht bei viel zu vielen Leuten das Gerücht von der Wissenschaft-Religion die Runde. Mal ganz davon abgesehen, dass allein schon die Kongruenz oder Diskongruenz von „Theorie und Formel“ einerseits und der Realität andererseits aus rein historischen Gründen eine Lücke hat. Diese Lücke kann ohne Philosophie – hier bist Du ein Kandidat, Florian – nicht gefunden werden.

Für Dich auch ganz simpel: Was Du wissenschaftlich denkst kann niemals unabhängig von dem „Werkzeug“ sein, nach und mit welchem Dein Denken (Forschen) Ausdruck findet.

Nun hat uns Esoterikern die quantenphysikalische Forschung mit ihren beobachtbaren und nachweisbaren Phänomenen der Gleichzeitigkeit ein Werkzeug an die Hand gegeben, … (Anton Zeilinger zur String-Theorie: „Ich glaube nicht, dass die Lösung aus so einer Ecke kommen kann, sondern da geht es um grundsätzliche Neuformulierungen unserer Ideen (!, M.T.) von Zeit und Raum“) … mit dem wir gegenüber Ihrer oft bedauerlichen Sturheit ein auch von Ihnen zu akzeptierendes Argument an der Hand haben, Sie um eine neue Bescheidenheit zu bitten. Tun Sie es.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Suche „nach dem Ursprung des Universums“ auf dem Grund der Mathematik. Hier werden halt grundsätzliche philosophische Fragen berührt: „Warum scheint es möglich, die Wirklichkeit annäherungsweise mathematisch zu beschreiben?“ „Was sind Zahlen: Teil der Wirklichkeit, Teil des Geistes, Modell, Symbol, Ding, Hilfsmittel, Magie?

Solange sie in Ihren jeweiligen Disziplinen der Meinung sind, sie könnten – mit oder ohne CERN – grundsätzlich solche Fragen, wie die nach dem Ursprung des Universums klären, ohne vorher Gewissheit über ihr dazu nötiges geistiges Werkzeug zu haben (Stichwort: wasserdicht, Herr Berger) – also auch die Frage zuerst zu klären, welcher Art Sprung dieser Ur-Sprung ist – werden Sie bei Laien immer den oft berechtigten Verdacht erwecken, an der Erschaffung alberner Frankensteins zu arbeiten, nada más.

* kritisch wegen der leider üblichen Vermischung wissenschaftlicher und militärischer, bzw. profitmaximierender Überhänge, Automatismen.

Poetry, Weltbild

Der Traum vom Fliegen, Teil X + …

IMG_0981Fotos Markus Termin ©

Nürnberg, 11:09 – also dieser Film, Star Trek, ich hab ihn nun zum zweiten Mal gesehen, und um so mehr läßt es sich genießen, das moderne Kino als Theater, in dem ein spannendes und unterhaltsames Stück gespielt wird.  Fein säuberlich nach Aristoteles Dramen-Theorie und im Kino sogar unter Einbehaltung des gemeinsamen Ortes als Grundregel des Kults.  Ort ist hier der Kino-Saal selbst.

Klick`s-tu: hier

Das Fliegen spielt in diesem Stück die Hauptrolle. James Tiberius Kirk (mit „Ka“ oder mit „Ceee …“?) muß sogar auch ganz ohne Fallschirm durch den Raum rasen, um den bösen Bohrer „Drill“ davon abzuhalten, erst auf „Vulkan“ – doch noch ein Planet? – dann auf der Erde ein Loch zu brennen, in welches man/frau – und in Neben-Haupt-Rollen auch frau, dann einen dicken roten Tropfen blutroter „Roter Materie“ schleudern kann, die – und jetzt kommts! – eine SINGUALrrrITÄT erzeugt, ein schwarzes Loch, das Alles nur so ein-saugt. Fungiert im Film scheinbar als „Wartesaal“ des Jenseits; weil doch manche Handlungsstränge nicht einfach so aufzulösen sind.

Schon wieder – nach Illuminati – eine CERN Anspielung („Mit Kaaa … oder mit Zeh …  wie „El Ha Zeh“? Und gibt es dieses „EL Hazeh“ im arabischen, … zufällig?)

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Doch keine Sorge! Es geht ja nur um Physik und um Liebe! Mrs. Oh`Hura ist die  Geliebte eines süßen, spitzohrigen juvenilen Spock (steckt in dieser Namensgebung „O`Hura“ etwa eine Anspielung auf Prostitution?), der sich vervielfältigen kann, wie wir es aus „Bleep – Who am I and if, how many?“  – bereits kennen.

Wer den Film ganz genau betrachtet, findet auch eindeutige – allerdings versteckte – sexistische Anspielungen in der Form eines kleinen durch den rechten Bildausschnitt nur kurz sichtbaren, und sehr eigenartig sich bewegenden Raumschiffs durch die Vulkanier-Stadt. Was werden die „Macher“ dieses Films gelacht haben!

Aber der Traum vom Fliegen beginnt schon mit dem kleinen James Tiberius – auch sein Vater war ein crash-Pilot in einer Flugmaschine, die er kontrollierte, wenn auch nur kurz und zum Zweck einer Kollision (Sigmund Freud würde vielleicht sagen: Kopulation) mit dem „Feind“.

Dennoch gelingt es dem Film heterosexuellen Charme zu entfalten, aber nachdem Borat sich zum Zappa-Nachfolger des „Schlechten Geschmacks“ mit einem Schuss  Lord Byronschen Wahnsinns (jedoch beider Genialität  entbehrend) gemacht hat, dürfen wir erwarten, dass auch dieses leidenschaftliche Weltraumabenteuer lächerlich gemacht wird, in dem Homosexuelle diffamiert werden.

Jedenfalls ist schon dieses Anfangsbild nach dem „Intro“ des Films, der automatische Polizist auf seinem Flug-Motorrad einerseits (meine Zeppelin- Idee!), andererseits der wie wahnsinnig den „Oldtimer“ seines Ziehvaters zu Schrott rasende zwölf-jährige James Tiberius, eine Flug-Metapher mit ganz besonderer Botschaft.

Genial!

Hier dürfen wir ruhig zugeben, dass wir uns gern von Hollywood inspirieren lassen.

Mit dem Schuttle geht es dann weiter zur Raumstation und im Shuttle selbst „Die Dinger sind ziemlich sicher …“ fühlt sich Kirk wie im Flugzeug wir heute, nur dass wir bedauerlicherweise noch an die Gravitation gebunden sind.

Kurzum: ein einziger Flug-Film. Wer hat sich das ausgedacht? Wer steckt dahinter? Gibt es doch eine lenkende Absicht?

Also erst mal alle den Film anschauen! Wer früher einmal gern Raumschiff Enterprise gesehen hat, sollte sich dieses mythische Märchen um einen Jason auf der Jagd nach dem Goldnen Vlies nicht entgehen lassen. Wenn Sie ihn dann gesehen haben, werden sie verstehen, warum mich genau diese Sequenz zwischen dem „antiken“ Ford Mustang, den ein 12-jähriger Bub steuert und dem sience-fiction Luft-Motorrad-Gleiter Marke Daniel-Düsentrieb, den der automatische Polizist fährt, als eine der unendlich vielen Flug-Metaphern dieser Tage begeistert.

Die 12-jährigen Kino Zustauer sind jedenfalls gleich nach dieser Szene gewonnen, auch wenn sie die TV-story nicht kennen. Gut gemacht.

Weltbild

Da sieht man …

Nürnberg, 17:41 – gar nicht so leicht bei rückläufigem Merkur, ein paar Bilder auf den Blog zu bekommen. Technik, die sonst reibungslos läuft, fällt aus – „… versuch`s mit einem flash reader …“ – doch was ist das? Beim F.F. Blog fällt pünktlich zum Beginn der Rückläufigkeit die Kommentarfunktion aus, Steinbrück macht sich die Schweiz zum Feind – nochmals, also doppelt – gedeckt von unserer ihre Gelassenheit (um nicht „Einfachheit“ zu sagen) ausspielenden Kanzlerin, die ihn, Steinbrück,  für´s Grobe vorschickt. Ausgestattet mit einem Steuersystem, das alle fleißig dazu ermuntert, dem Staat ein Schnäppchen zu schlagen, ist es freilich Gebot der Stunde, statt – wie versprochen  –  eben jenes System zu ändern – auf´s Ausland zu schimpfen.

Beispiele für Merkurs Rückläufigkeit sind so zahlreich im Alltag zu beobachten, da schwirrt einem der Kopf und man denkt: wie kann denn das sein, so sensibel ist die kosmische Uhr?

Bild durch anklicken vergrößern:

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Foto Markus Termin ©

Bus mit Werbung

Bild: BUSKAMPAGNE.DE

„Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit …“ gibt es keinen Gott. Für diesen Spruch haben die gesammelt, doch wie oft haben wir diesen Satz von der an „Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit …“ schon gehört? Was grenzt nicht alles an der Wahrscheinlichkeit, mit Sicherheit? Super-Gau passiert nicht … mit an Sicherheit gr … bis Tschernobyl.

Man muss nur ein wenig die Worte drehen, schon fühlt man, wie irrwitzig allein die Logik dieses Satzes ist. Ich räsoniere dabei die Sprechblasen-Plärre aus den deutschen Asterix-Übersetzungen: „Räbähhh …“

Sie werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht im Lotto gewinnen. Doch jede Woche tun es ein paar. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann Leben im Universum gar nicht entstehen. Aber es ist da. Während sie dies lesen, sind sie selbst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gar nicht anwesend. Beweisen Sie es! Und die Formel, nach der und durch die ein solcher Satz seine Evidenz gewinnt? Können wir das gar genetisch festmachen, nanotechnisch?: der Mensch und sein Spielplatz: „Räbähhh …“

Dazu kommt natürlich das ontologische Bonmont, wie solche „Weisheit“ wohl begründen muss, wer ihr denn die Logig liefert, den Satz überhaupt zu bilden und gar noch zu verstehen? Und man ist sich dabei noch nicht mal sicher? Denn allein schon die Klammer läßt eine Ausnahme zu. Pflastert aber dennoch feist, begleitet von Blümchen Internet-Seite einen Bus zu? Nun gut, Lieber Gott, verzeih ihnen, bleibe Du bitte unsere Ausnahme!

Das Marketing des oberen Plakates – ich erinnere an mein Fahrrad-Auto-Zeppelin-Projekt – ist aber besser und zeitgemäß. Der Bus unten verbraucht für eine überflüssige Kampagne massig CO2 (am 16.05.09 gar in Nürnberg).

Welch ein Lichtblick, zu hören, wie – Merkur rückläufig (vielleicht doch noch nicht die endgültige Entscheidung oder eben: mit Rückläufigkeit raus aus einem Vetrag) die mutigen Österreicher aus dem CERN-Forschungsprojekt auszusteigen versuchen.  Man traut sich heraus aus dem autoritären Gefuchtel ganze Geldspeicher verbrauchender angeblicher Grundlagenforschung. Papier, Bleistift, Philosophie und ein wenig Demut könnten einer auf Wasser und Brot gesetzten Naturwissenschaft vielleicht ganz gut tun. Das Geld stecken wir stattdessen in sauberen Nahverkehr: wie wär´s?