Fotos, Mond

Steinbock-Mond objektiv/subjektiv

Jupiter Mond Opposition

Liebe Leserinnen und Leser,

ist denn Astrologie etwas Objektives, oder eher etwas Subjektives, dem Eigen-Empfinden zugeordnet? Beides ist sie: – objektiv in Bezug auf den Tierkreis, aber völlig subjektiv in Bezug darauf, wie die gegenwärtige Mondlage beim Urteilen, Wählen und Empfinden mitbestimmt. Steinbock-Mond ist mein Gegen-Mond und für mich deshalb immer ein harter Brocken. Aber für eine Persönlichkeit, die selbst den Mond im Steinbock hat, kann sich zu diesen Zeiten klare Durchsichtigkeit ereignen …

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… tiefes Verständnis …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Merkur Konjunktion Neptun („Verzerrung der Raumzeit“)

Liebe Leserinnen und Leser,

untere Zeilen stammen von Merkur/Neptun Quadrat – und sie sind ja auch aus einem Vortrag genommen, der die rein materialistische Naturwissenschaft vorführt: „Zeit ist innerhalb der Erde gar keine Realität“.

Ich zitiere Rudolf Steiner wegen seiner Merkur/Neptun Radix-Konjunktion in den Fischen, wie wir sie heuer auch kurz hintereinander zum 3. Mal haben:

Merkur Konjunktion Neptun22.03.2014 21:16 Nürnberg

„Im kosmischen Umkreis ist auch Astralität, aber wo soll man sie finden? Wo ist sie? Sie ist schon zu finden, nur muß man darauf kommen, was im Kosmos die Astralität verrät, was sie offenbart: irgendwo, muß man sagen, ist die Astralität. …

04.Juni.1924… Aber ist die Astralität im Kosmos ganz unsichtbar, ganz unwahrnehmbar, oder ist sie doch irgendwo wahrnehmbar? Natürlich, zunächst ist auch der Äther für physische Sinne ganz unwahrnehmbar. Wenn Sie, wenn ich mich so ausdrücken darf, ein kleines Stück Äther anschauen, so sehen sie mit den physischen Sinnen nichts. Sie sehen einfach durch; es ist der Äther wie nichts. Wenn sie aber den gesamten Umkreis des Äthers ins Auge fassen, so ist der Grund, warum sie den blauen Himmel sehen, der eigentlich auch nicht da ist, der, daß Sie da das Ende des Äthers wahrnehmen. Sie nehmen also den Äther wahr als Blau des Himmels. Die Wahrnehmung der Bläue des Himmels ist die Wahrnehmung des Äthers. So, daß wir schon sagen können, in dem wir die Bläue des Himmels wahrnehmen können, nehmen wir den Äther um uns herum wahr.“ GA236.pdf

Steiner Vortrag Juni 1924

Gewiss auch als Kommentar zu lesen einer Naturwissenschaft, die sich mit ihren Phantasmen, die allesamt aus der Ontologisierung der Zahl resultieren (aus Mathematik wird Physik) in ihrer irrationalen Creatio Ex Nihilo ignorant stellt (einer Singularität, wie sie ihren Gott nennen … , oder, alternativ und chic und die lateinische Wurzel (singular.: um/ plural: i) – verballhornend: „Multiversen“), es lohnt nicht, im Einzelnen die Absurdität aufzuzeigen, denn schon wird man verstrickt in Vorstellungen, die allesamt im Raum ablaufen, während sie diesen erst zu bilden vorgeben:

Einsteins Gravitationswellen bestätigen inflationären Kosmos: Das Beben des Urknalls

Nichts bestätigt hier irgendetwas – alle Vorgaben sind Hypothesen. Das Modell hat einen Fehler von 95% … der „Dunkle Materie“ genannt wird, wie im Märchen: und trotzdem pullern den astronomischen Priestern ständig Nobelpreise aus dem Ärmel.

Psychopathologisch passt aber Uranus/Pluto Quadrat laufend aktueller werdend zum großen Urknall-Beben … – und sollte in seiner Einfalt uns ebenso bedenklich stimmen, wie die munter drauf los mit Sanktionen drohenden „Historiker“ in Brüssel.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Sonne in Widder: astrologischer Monat

Monatsvorschau Sonne in  Widder20.03.2014 17:57

Liebe Leserinnen und Leser,

und tatsächlich: neues geht von Waage aus (Putin ist Sonne-Waage) – und nimmt dabei den Mars mit, der rückläufig sich wiederholt – was aber wird sich ereignen, wenn Mars wieder direkt geht? Das ist am 20. Mai – nach ein zwei Tagen Stillstand, wie bekannt … angemessen wäre ein Meisterwerk der Diplomatie.

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… Für unsere Breitengrade ist Jungfrau-Aszendent bindend, daher Merkur Herr, der in den Fischen steht, aber im Jungfrau-Haus, dem 6. – So trägt also dieser Sonnen-Ingres – den man als Jahresbeginn feiern kann – manche nehmen aber auch den Sonnen-Steinbock-Ingres – astrologisch hat´s was für sich – eine sehr praktische Betonung: aus den Fischen wird Wirklichkeits-kompatible Arbeit. Zu Deutsch: die Fische haben reichlich zu tun. Ihre Phantasie (Unmögliches zu denken) ist jetzt gefragt!

Merkur ist den Fischen immer willkommen – er steht günstig zum Skarabäus-Zeichen Krebs – das endlich aufatmen kann, die Sonne-rollend: Lilith ist weitergewandert in den Löwen – und nun kommt Lilith auch aus dem Löwen – nicht mehr aus dem Krebs, dem Skarabäus-Zeichen. Ein Zeitfenster freier Entfaltung jetzt endlich für die Krebse!

Löwen sind Raubtiere, Lilith ist ihnen im Grunde fremd. Und auch wieder nicht, wenn man die Krallen als gemeinsames Element bedenkt. Aber sie müssen noch warten, bis Jupiter alles groß macht in ihrem Zeichen – eben auch Lilith.

Jungfrauen und Zwillinge werden durch Merkur aus den Fischen gesteuert. Neptun ist gleich daneben – das ist wie eine Antenne zum Kosmos. Mein Tip deshalb an Jungfrauen und Zwillinge während der Widder-Sonnen Zeit: Vivaldi hören, der im Zeichen Fische geboren war.

Jupiter im Krebs gibt den Krebsen nun wahre Entfaltung. Und mundan entspricht das – für unsere Breitengrade – dem 10. Haus; Familie, Heimat definieren … Nation? – die Weltlage fordert es heraus.

Widder, geboren vom 31. März bis zum dritten, vierten April sollten sich entspannen. Uranus über der Sonne sorgt ohnehin für Impulse. Mögen sie in die richtige Richtung gehen = befreiend sein!

Stiere können sich – obwohl Saturn noch (und dazu rückläufig) in Opposition steht – erstmal glücklich schätzen – der Südknoten, Drachenschwanz hat ihr Zeichen verlassen – die schmutzige Wäsche gewaschen – schwer hatten sie daran zu tragen – Lilith kam als Lustmörderin, das sehr starke gebunden sein der Stiere ans rein Sinnliche muss ihnen ja immer zu Verhängnis werden … Ex-Präsident Ukraine, etc …

Saturn im Skorpion differenziert zur Zeit nicht groß in Dekaden – alle Skorpione bekommen ihn rückläufig zu spüren und setzen ihn auch gleich tapfer um.

Aufbruch ist angesagt für die Wassermänner nicht nur wegen Uranus im Widder sowieso, sondern auch wegen Venus, die Wassermann während der Widder-Sonnen Zeit freundlich beschenkt.

Schützen sind mit Jupiter, ihrem Regenten im Krebs, der dort sehr stark steht, nun in der Lage, die Anstrengungen der letzten Monate zu Ergebnissen umzusetzen, die sich wahrhaftig sehen lassen kömnen – und Steinböcke – überhaupt und besonders mittlere Dekade (Anfang Januar geboren) verwandeln sich und ihre Umgebung plutonisch: das muß nicht immer so brutal sein, wie bei Hoeneß oder Schuhmacher – es gibt kreativere Steinböcke, die ganz andere plutonische Ideen haben: drumrum kommen sie allerdings nicht …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Poetry

Worin wurzelt Metaphysik?

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Liebe Leserinnen und Leser,

Heidegger, der dieser Tage posthum Ziel von Entrüstung ist, meinte ja einem Gedanken des Descartes folgend, der Stamm sei die Physik, die Äste die Wissenschaften, die Wurzel aber die Metaphysik. Was knapp gesagt bedeutet, daß es einen idellen Bestimmungsgrund für die Dinge gibt, der weiter nicht hinterfragt wird. Denn das ist ja Metaphysik. Die reine mathematische Formel ist bereits Meta-physik = über der Physik. Weil es sie nicht reell gibt, und sie trotzdem da ist.

Doch Heidegger fragt nach dem Grund. Was ist der Grund der Metaphysik? So hat zuerst und – anfänglich – nur Parmenides gedacht.

Als Denkweg bedeutet Metaphysik: eine Idee von etwas haben. Aber: versuch mal, keine Idee von etwas zu haben! Geht gar nicht – so ohne weiteres. Ideen/Vorstellungen sind mit den Dingen verbunden. Und daher auch die Metaphysik. Denn: wir erinnern uns: eine Idee ist ja nichts Physisches.

Ja, würden die Leut zu Recht antworten, ernst gestimmt bei Skorpion-Mond mit Saturn im Skorpion – dennoch muss doch vom Geistigen zum Materiellen – und umgekehrt – eine Brücke sein, die nie ganz vom einen und nie ganz vom anderen läßt.

Und wenn man/frau sich den Baum oben betrachtet, kann diese Brücke zwischen Himmel und Erde nicht viel weiter, als diese Baum-Leiter sein …

Rudolf Steiner hat – optisch unter vielem Anderen – in seinen Vortrags-Zeichnungen in Kreide auf schwarzem Grund – die Differenz verlassen, geleitet mit wahrhaftiger Strukturierung – Jungfrau-Mond vermittelt, hat sich tief überzeugend in seinen Evangelien-Erklärungen entfaltet.

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Geister der Form18.03.1923 12:00 Nürnberg

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond

Vollmond Jungfrau/Fische

Liebe Leserinnen und Leser,

sind sie auch an Vollmond geboren? Oft wissen es die HoroskopeignerInnen nicht – aber es ist ein großer Vorteil, das jeweilige Gegenprinzip in die Sonne „integrieren“ zu können: Mond, lehrt Oskar Adler, stellt sich in den Dienst der Sonne – bei Jungfrau-Mond sind eben jene wahrhaft nützlichen Prinzipien gemeint, die der All-offenen Fische-Sonne ein Talent an die Hand gibt, sich zu verwirklichen durch und mit dem Mond – zunächst und unter anderen Einflüssen, gewiss. Und der Mond in der Jungfrau weiß vorab zu sortieren – mit welcher Moral das verbunden ist, ob einer Gutes tut, oder es unterläßt, und so dem Bösen die Lücke läßt, kann man in der Geburtsastrologie nicht sagen – „Aussagegrenze!“, würde Thomas Ring rufen; was die Sonne will, dem gilt es auch für den Mond. Er, Mond, muß ihr, Sonne dienen.

Jungfrau Vollmond hausfrei16.3.2014 18:07, Nürnberg

Das wäre für die Ordnung der politischen Dinge auf der Krim (Insel, Fische), eine nützliche Konstellation, doch nutzen müssen sie die Richtigen.

Schauen wir nun auf Mars im Quincunx zur Sonne in den Fischen – Mars ist rückläufig – viele Positionen – Westen wie Osten – müssen zurückgenommen werden – die Kompensation eines schwachen Mars (Rückläufigkeit gilt zunächst – bis Gewahrheit – als Schwäche) – kann aber gerade zu Grobheiten führen, und da Putin Waage ist, kommt dies erschwerend hinzu, um Döbereiners Redewendung zu zitieren. Mars ist doppelt schwach, wegen fremdem Zeichen Waage und Rückläufigkeit … aber in der Waage ist der Nordknoten – Waagen sind die aktuellen Fackel-TrägerInnen des Neuen, des Neuen, welches verwandelt – so wie kurz zuvor – jedes auf seine Art – die Skorpione es waren, die mitunter auch strenge Entscheidungen treffen müssen, wie Saturn aktuell ihr Zeichen betrifft. Venus zeigt sich freundlich den Wassermann-Geborenen – bald, übermorgen schon, geht aber Merkur in die Fische und macht vieles möglich …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Jungfrau-Mond (in Opposition Chiron)

Jungfrau-Mond15.03.2014 21:38 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben nun den Jungfrau-Mond, und der eignet sich besonders gut zum Beispiel zur Erledigung einer Steuererklärung. Und zwar deshalb, weil die ihm innewohnende intuitive Kraft darauf ausgerichtet ist, lebensordnende Prinzipien – Vorratshaltung – Hygiene – Bestellung – intuitiv zu erfassen. Denn im Grunde bezieht sich dieses Erfassen, ohne darüber zu refektieren, auf eine geistige Ordnung, wie wir hier anhand eines Gedankens von Rudolf Steiner nachvollziehen können, der ebenfalls mit Jungfrau-Mond geboren war:

„Jenes höchste Prinzip, das im Menschen das Atma ist, das er am Ende seiner irdischen oder sagen wir seiner jetzigen planetarischen Laufbahn ausbilden wird, können wir im Sinne der Geistes- oder Geheimwissenschaft dadurch charakterisieren, daß wir seine Urwesenheit mit etwas vergleichen, das dem heutigen Menschen nur andeutungsweise bekannt ist: nämlich mit dem, was der Mensch als Wille in sich hat. Willensartiger Natur, eine Art Wollen ist der Grundcharakter dieses höchsten göttlichen Prinzipes im Menschen. Was beim Menschen heute am schwächsten ausgebildet ist in seiner inneren Wesenheit, der Wille, das wird in der Zukunft, wenn der Mensch immer höher und höher steigen wird, sein vorzüglichstes Prinzip sein.

Heute ist der Mensch im wesentlichen ein erkennendes Wesen, und sein Wille ist eigentlich noch nach den mannigfaltigsten Seiten hin eingeschränkt. Der Mensch kann die Welt um sich herum, bis zu einem gewissen Grade, in ihrer Universalität begreifen. Denken Sie aber, wie wenig er von dem, was er begreifen kann, auch zu wollen vermag, wie wenig er Macht über das hat, was er erkennen kann. Was er aber heute noch nicht hat, das wird ihm die Zukunft bringen: Sein Wille wird immer mächtiger werden, bis er sein großes Ziel erreicht haben wird, welches man in der Geisteswissenschaft das große Opfer nennt. Dieses besteht in jener Macht des Willens, wo das Wesen, das da will, imstande ist, sich ganz hinzugeben, nicht nur das Wenige hinzugeben, was der Mensch mit seinen schwachen Gefühls- und Willensmächten hinzugeben vermag, sondern das ganze Sein hinzugeben, als eine bis ins Stoffliche hineingehende Wesenheit sich ausfließen zu lassen.

Sie werden eine Vorstellung bekommen von dem, was damit gemeint ist, von dem großen Opfer, der höchsten Ausprägung des Willens in der Gottnatur, wenn Sie sich folgendes vorstellen: Denken Sie sich, Sie stünden vor einem Spiegel, und Ihr Bild schaut Sie aus diesem Spiegel an. Dieses Bild ist eine Illusion, die Ihnen vollständig gleicht. Denken Sie ferner, Sie wären dadurch gestorben, daß Sie Ihr eigenes Sein, Ihr Fühlen, Denken, Ihr Wesen hinopfern, um dieses Bild zu beleben, dieses Bild zu dem zu machen, was Sie selbst sind. Sich selbst aufzuopfern und sein Leben an das Bild abzugeben, das ist es, was die Geisteswissenschaft zu allen Zeiten die Emanation, das Ausfließen, genannt hat. Wenn Sie das tun könnten, dann würden Sie sehen, daß Sie nicht mehr da sind, weil Sie alles abgegeben haben zur Auferweckung des Lebens und des Bewußtseins im Bilde.

Wenn der Wille auf solcher Stufe angelangt ist, daß er zu vollbringen imstande ist, was man das große Opfer nennt, dann schafft, schöpft er ein Universum, groß oder klein, und dieses Universum ist ein Spiegelbild, das seine Aufgabe durch das Wesen des Schöpfers selbst bekommt. Dadurch haben wir charakterisiert, was der schöpferische Wille in der göttlichen Wesenheit ist.“

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Natürlich könnte man sich fragen, ob es nicht Sinn machte, sich zur selben Zeit mit anderen Dingen, als gerade einer profanen Steuererklärung zu beschäftigen***: „And it came to pass in those days, that there went out a decree from Caesar Augustus, that all the world should be taxed … „ Luk 2.1; – doch so profan sind Steuern gar nicht, sonst hätte nicht Lukas die Grenze dort gezogen (Und die „Tea-Party“-Leute sind auch nicht – weil gegen den aufgeblähten Staat – das leicht mit Bush zu verknüpfende Propaganda-Übel, das dem armen Obama ständig die Oberschuldengrenze verweigert …

… Die Steuererklärung ist also der Drachenkampf mit der „diebischen Elster“ – wie der „wiehernde** Amtsschimmel selbstironisch (aber außer ihm kann keiner über den Spaß lachen) seinen organisierten Diebstahl nennt*, für den der arme Hoeneß als folgsamer, aber etwas überforderter Zauberlehrling büßen soll als klassischer Sündenbock …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Mindestens, seitdem der Staat Banken rettet, und also das Risiko der Investoren trägt.

** Bitte um Entschuldigung bei all den liebenswürdigen MitarbeiterInnen, die sich bemühen, ein System transparent und menschlich zu gestalten …

*** Dem „Spiegelbild“ im Text von Rudolf Steiner etwa – wir begegnen ihm in der „Camera Obscura“ (Natur), dem Foto (Technik) oder dem nach der Natur gezeichneten Portrait (Geist) …

Poetry

Stundenastrologie

Was machen12.03.2014 13:46 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

für all diejenigen, die sich auch mit der Frage nach dem Wesen der Astrologie beschäftigen – was sie denn sei – stellt die Stundenastrologie die entweder/oder-Frage: man kann nämlich versuchen – von den Sonnenwinden bis hin zur Chaostheorie  – die Astrologie neu astronomisch zu begründen: (daß sich die Naturwissenschafft dagegen sperrt, eine Wechselwirkung der Erde mit den anderen Himmelskörpern zu untersuchen, ist wissenschaftlich sowieso unhaltbar) – aber ein solcher Funktions-Zusammenhang würde doch nicht den Zauber der Stundenastrologie erklären:

„Was tun?“ – angesichts einer bestimmten Problematik – fragt dieses Stundenbild mit Löwe-Aszendent: dem Thema der Selbstbehauptung – „Wie kann ich mich behaupten?“, lautet die Frage also richtiger, und der Klient gewinnt schon einen Horizont mehr! Tatsächlich drängt in seinen Zusammenhängen die Frage der Selbst-Behauptung auf sehr subtile Weise, ständig in diesem Konfliktfeld zwischen Vertrauen und Stabilität einerseits, Mißbrauch und Gebundenheit andererseits.

Das Horoskop antwortet: Sonne, Herrin von Haus 1, dem Löwe-Aszendenten, steht in Haus 9 = Ausland, Theologie & Philosophie, Weisheit, Ziel, Schütze – jedoch in den Fischen!

Jede Frage ist in diesem Bild bezogen auf den Fragenden offen dargestelt und lesbar nach Regeln. Nicht immer ist die Antwort eindeutig – aber das liegt immer an der Deutung, nicht am Horoskop. Niemals lassen sich die Bedingungen verschieben – z.B. durch die Wahl eines neuen „Zeittpunkts“ – es sei denn, 3 Monate später, wenn Veränderungen schon sicher sind.

Geh ins Ausland – mach eine Reise – Mit Fischen, Neptun-Verbindung, rät das Horoskop. Aber es spricht noch mehr. Mond Haus, 1 handelt sich um Herzensangelegenheit. Saturn rückläufig Haus 5; – das Problem sind die ferngesteuerten Kinder durch die Skorpion-Mutter. Mond Opposition Venus = Partnerin in Auseinandersetzung, Venus im Wassermann = Partnerin will Freiheit. Herr von 7 in 9 (Uranus in Widder) = Widder-Partnerin kommt mit ins Ausland …

Wenn wir so weit und ständig Übereinstimmungen finden, sind wir weg aus dem Geflecht der Naturwissenschaften – die sich selbst „nicht lokal“, fremd geworden sind.

Stundenastrologie gibt immer zuerst die Situation wieder, in der sich die/der Fragende befindet: erst dann beginnt die Deutung: wo denn Möglichkeiten offen sind anhand der zukunftsweisenden Aspekte …

Hier natürlich Lilith/Mond um den Aszendenten Teil des Fragenden, die Familienthematik durch den Mond und deshalb auch Lilith ergänzt vor dem Hintergrund Löwe: Selbstbehauptung.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Die Gefahr ist die Dummheit

Liebe Leserinnen und Leser,

das sehen Sie zum Beispiel darin, daß unsere Regierung die Paralympics boykottiert – anstatt – wie richtig – von dort eine Sprache des Kompromisses nach allen Seiten zu richten. Nirgendwo ist das Mensch/Maschine-Thema erfahrbarer, als auf dieser Olympiade – mit der die Original-Olympiade nur konkurrieren kann, wenn ein Doping-Fall ebenfalls die Technik, diesmal im Gewandt von chemischen Hormonen oder ähnliches – auch ein Teil der Technik – zur Optimierung ins Spiel bringt.

Das ändert aber daran nichts, daß es zum positiven Zivilisations-Gebot gehört, Behinderte gleich zu behandeln, und das dieser Konsens mit Russland auf jeden Fall von Wert ist, gerade weil es bei Russland um eine Gesellschaft handelt, die um humanitäre Werte ringt! – bevor Kriegsversehrte „produziert“ werden – deswegen hätten die Spiele den perfekten Schauplatz eines öffentlich angebotenen Kompromisses geboten – sich der Logig der Eskaltion zu entziehen, ist Kunst, vielleicht mehr noch.

In der Ukraine wird mit dem Schlimmsten für ganz Europa gespielt. Was Klitschko dort ausgelöst hat, wird wahrhaft monströs: in Russland läuft Propaganda über alle Schirme, Putin ist plötzlich der große Bär:

Die Stimmung in Moskau angesichts von Putins Drohungen

Das Heilsversprechen der Demokratie wird – wenn, wie in Russland den USA, China, usw. – eine bestimmte Gruppe von Menschen alles Geschick in den Händen hält – fragwürdig, die Demokratie folgt tatsächlich dem aristotelischen Kreislauf: und wird zur Oligarchie (statt zur Aristokratie) –  und von dort gibt es eben dann auch keine „Rückkehr des Königs“

Merkel wirft Russland Annexion der Krim vor

Die Maximalbeleidigung soll Russlands Bären davon abhalten, so großen Appetit zu bekommen, daß er sich mehr nimmt, als die Krim. Da sie das eigene Volk hinter sich versammelt haben, können sie viel fordern. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn die russische Eishockeymanschaft die Olympiade gewonnen hätte. Die Gefahr eigentlich: daß der rachsüchtige Putin die Kräfte, die er entfacht, auch nicht kontrollieren kann. Daß auf russischer Seite immer die orthodoxen Priester mitlaufen, wie auf dem Maidan der Revolutionäre und in Janukowitschs Villa auch, gibt doch zu denken.

Jetzt müßte facebook auf russisch & englisch eine Kampagne starten, denn die Gefahr besteht, man schlittert in einen Krieg, den wieder niemand gewollt hat … die Russen werden jedenfalls Kraft aller Propaganda aufgewiegelt. Völlig aus dem Fokus ist ein anderer Krieg in Syrien, der wahrscheinlich wegen des Propaganda-Erfolg des Westens nicht als Stellvertreter-Krieg von unserer Presse aufgefasst wird. Und daß dieser im Schatten der Ukraine liegt, macht die Lage nicht weniger bedrohlich.

Die Frage ist jetzt: welche Botschaften erreichen die russische Öffentlichkeit – und sind dazu angehalten, das Ukraine-Bild aus dem irrationalen Kontext zu befreien?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Mond

Mond und Jupiter in Konjunktion

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Liebe Leserinnen und Leser,

dabei, das müssen wir bedenken, geht Jupiter nun seit langem endlich direkt – Mond kommt dazu im Krebs, der Hausherr – und bringt wohl dieses Kaiser-Wetter – aber eben Saturn als Smog oder Gelage in der Luft gleichfalls … und natürlich den aufkeimenden Nationalismus, wenn Jupiter im Krebs mißverstanden wird …

Mond plus Jupiter Haus zehn10.03.2014 Nürnberg 19:44

Dabei ist Krebs letztlich nur der Wunsch, die Lebensenergie ganz der Menschheit zukommen zu lassen. Nicht ohne Absicht vergiftet „cancer“ – name of the attack – gerade das Menschheitstragende des Tyrkreiszeichens. Die Teddybär-Augen der Krebse verkünden immer diesen Mehrwert, der energetisch tatsächlich über Leben und Tod hinausgeht. Wir sehen die Galaxie – und wir sehen das Zeichen Krebs. Wir sehen den Hurrikane, es ist ebenso dasselbe Krebs-Zeichen, und im Gewinde der Schnecke ist es auch … Jedes Zeichen hat in der Übersteigerung etwas, das jenseits des Energie-Erhaltungs-Satzes den Bestand der Menschheit garantiert, weil immer etwas mehr dabei herauskommt als die Summe des Nötigen. Und nur dieses irrationale „mehr“ erhält den Bestand.

Ob Mond und Jupiter im Krebs Ihnen nutzen?! Auf jeden Fall – aber ob alles von selbst in die Scheune fliegt, weil Ihr eigener Jupiter dazu harmonisch steht, oder ob sie darum ringen müssen – einen umso größeren Gewinn zu ernten, wenn Jupiter Mitte des Jahres in den Löwen wechselt, hängt von der Position Jupiters in Ihrem Horoskop ab.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus