Fotos, Poetry

Jupiter im Krebs: Mitte finden …

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Liebe Leserinnen und Leser,

kaum zu glauben, aber dieser Flecken Erde bildet die Mitte zwischen zwei relativ großen, verschmolzenen Städten, Nürnberg und Fürth. Dort – am Ort Mitte – ist es nicht selten menschenleer und still – eine halbe Stunde lang mitunter (mitunter länger) …

Drumherum: Autobahnkreuze, Eisenbahnstrecken, Flugwege.

Nur in der Mitte ist es still, wie die Natur selbst – Vögel, Wasser, Wind.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry, Weltbild

Weißdorn

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In der Gradiergrotte inhalieren und entspannen – Steyr – meinbezirk.at

Weißdorn

Liebe Leserinnen und Leser,

das Quincunx-Verhältnis von Sonne-Satur 150º ist zwar erst am 12.04.2014 02:00 Nürnberg exakt, aber heute schon als Kraft wahrnehmbar. Kaum irgendwas ist so leicht in Harmonie zu bringen … Weißdorn steht symbolisch für Sonne/Saturn: und ist daher, ich wette darauf mit Paracelsus Theoprastus Bombastus – die richtige Medizin dieser Tage!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry, Weltbild

παράδειγμα – Kosmologischer Paradigmenwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

noch gar nicht so lange her – bis zum frühen 20. Jahrhundert, da galt die Theorie der Weltentstehung aus dem Urnebel als Non-plus-ultra. Aus diesem hätten sich nach und nach leuchtende Sterne verdichtet, glaubten Kant und Leibnitz und viel andere.

Dann kam – möglicherweise auf Grund einer Mißinterpretation der Rot/Blau-Verschiebung in der Frequenz der Strahlen, die uns von fernen Galaxien erreichen, die Theorie, alles wäre aus einem Urknall aus einem Punkt, kleiner als die Plancksche Länge entstanden. Nun wandelt sich das Paradigma der modernen Kosmologie ein weiteres Mal, und die Idee der „Multiversen“ – „Parallel Universes“ wird zur beherrschenden Wassermann-Projektion (Greene ist Wassermann):

TheHiddenRealityDennoch ist die dreimalige Verwandlung des Paradigmas – παράδειγμα – wörtlich ein „daneben zeigen“ – ein wichtiger Indikator dafür, daß das eigentlich wahre Wesen des kosmologischen Forschungsgestands – des Alls – durch die aktuelle Präsentation im Modell nicht gefunden ist – denn ein Paradigma zeigt ja grundsätzlich neben das Wesen der Sache, ist ein zeitwandelnder Bedeutungs-Kontext.

(Bitte nun in diesem Zusammenhang die „Zeit“ selbst nicht geringschätzen!)

Unwandelbarkeit des Wesenskerns gehört sowohl philosophisch, als auch naturwissenschaftlich zum eigentlich Gesuchten, sei es als Erkenntnis, sei es als Naturgesetz (dem noch Erkenntnis – jenes „was es ist“ – folgen muß).

Und dies, obwohl wir wissen, daß alles „Seiende“ nur existieren kann, indem es sich wandelt.

Vom „Sein“ selbst erwarten wir daher das Gegenteil: „Unwandelbarkeit“. Die Dialektik, der wir aufgesessen sein könnten – so legt Parmenides nahe – gehört aber selbst zum Seienden und definiert dennoch – irrational, als Sprung – Eigenschaften des Seins – die diesem als Polarität zum Seienden (des sich Wandelnden) notwendig zukommen: die Einheit und Ewigkeit und Beständigkeit, die diesem vollständig abgeht, aber durch die Tatsache der Existenz selbst wieder vollständig zukommt. Es ist zum Mäuse-melken, wahrhaftig!

Dennoch können wir – allein schon magischen Regeln entsprechend – erwarten, daß aus dem Dreischritt der modernen Kosmologie (die mythische ist was anderes, hat jedoch formell Verbindung im Dreischritt): Urnebel – Urknall – Multiversen – sich ein Viertes, vollkommen Neues ergeben wird, das den Rahmen verläßt, wie es auch zu Pluto/Uranus Quadrat passt – natürlich auch deshalb, weil der Begriff „Multiversen“ das „Universum“ in seiner Singularität ad absurdum führt.

Wenn euch das zu verknotet gedacht ist, dann kennt ihr genau die missliche Lage der Kosmologie der Gegenwart, die sich ebenso, wie Putin/Obama aus inneren Krisen durch Expansion befreien will: noch ein größerer Beschleuniger, noch größere Teleskope, noch mehr fracking & Überwachung, noch mehr Wirtschaftswachstum, noch mehr Naturzerstörung …

Teilchenbeschleuniger 3.0:: Das nächste große Ding – FAZ

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

Mond, Poetry

Worin wurzelt Metaphysik?

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Liebe Leserinnen und Leser,

Heidegger, der dieser Tage posthum Ziel von Entrüstung ist, meinte ja einem Gedanken des Descartes folgend, der Stamm sei die Physik, die Äste die Wissenschaften, die Wurzel aber die Metaphysik. Was knapp gesagt bedeutet, daß es einen idellen Bestimmungsgrund für die Dinge gibt, der weiter nicht hinterfragt wird. Denn das ist ja Metaphysik. Die reine mathematische Formel ist bereits Meta-physik = über der Physik. Weil es sie nicht reell gibt, und sie trotzdem da ist.

Doch Heidegger fragt nach dem Grund. Was ist der Grund der Metaphysik? So hat zuerst und – anfänglich – nur Parmenides gedacht.

Als Denkweg bedeutet Metaphysik: eine Idee von etwas haben. Aber: versuch mal, keine Idee von etwas zu haben! Geht gar nicht – so ohne weiteres. Ideen/Vorstellungen sind mit den Dingen verbunden. Und daher auch die Metaphysik. Denn: wir erinnern uns: eine Idee ist ja nichts Physisches.

Ja, würden die Leut zu Recht antworten, ernst gestimmt bei Skorpion-Mond mit Saturn im Skorpion – dennoch muss doch vom Geistigen zum Materiellen – und umgekehrt – eine Brücke sein, die nie ganz vom einen und nie ganz vom anderen läßt.

Und wenn man/frau sich den Baum oben betrachtet, kann diese Brücke zwischen Himmel und Erde nicht viel weiter, als diese Baum-Leiter sein …

Rudolf Steiner hat – optisch unter vielem Anderen – in seinen Vortrags-Zeichnungen in Kreide auf schwarzem Grund – die Differenz verlassen, geleitet mit wahrhaftiger Strukturierung – Jungfrau-Mond vermittelt, hat sich tief überzeugend in seinen Evangelien-Erklärungen entfaltet.

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Geister der Form18.03.1923 12:00 Nürnberg

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Stundenastrologie

Was machen12.03.2014 13:46 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

für all diejenigen, die sich auch mit der Frage nach dem Wesen der Astrologie beschäftigen – was sie denn sei – stellt die Stundenastrologie die entweder/oder-Frage: man kann nämlich versuchen – von den Sonnenwinden bis hin zur Chaostheorie  – die Astrologie neu astronomisch zu begründen: (daß sich die Naturwissenschafft dagegen sperrt, eine Wechselwirkung der Erde mit den anderen Himmelskörpern zu untersuchen, ist wissenschaftlich sowieso unhaltbar) – aber ein solcher Funktions-Zusammenhang würde doch nicht den Zauber der Stundenastrologie erklären:

„Was tun?“ – angesichts einer bestimmten Problematik – fragt dieses Stundenbild mit Löwe-Aszendent: dem Thema der Selbstbehauptung – „Wie kann ich mich behaupten?“, lautet die Frage also richtiger, und der Klient gewinnt schon einen Horizont mehr! Tatsächlich drängt in seinen Zusammenhängen die Frage der Selbst-Behauptung auf sehr subtile Weise, ständig in diesem Konfliktfeld zwischen Vertrauen und Stabilität einerseits, Mißbrauch und Gebundenheit andererseits.

Das Horoskop antwortet: Sonne, Herrin von Haus 1, dem Löwe-Aszendenten, steht in Haus 9 = Ausland, Theologie & Philosophie, Weisheit, Ziel, Schütze – jedoch in den Fischen!

Jede Frage ist in diesem Bild bezogen auf den Fragenden offen dargestelt und lesbar nach Regeln. Nicht immer ist die Antwort eindeutig – aber das liegt immer an der Deutung, nicht am Horoskop. Niemals lassen sich die Bedingungen verschieben – z.B. durch die Wahl eines neuen „Zeittpunkts“ – es sei denn, 3 Monate später, wenn Veränderungen schon sicher sind.

Geh ins Ausland – mach eine Reise – Mit Fischen, Neptun-Verbindung, rät das Horoskop. Aber es spricht noch mehr. Mond Haus, 1 handelt sich um Herzensangelegenheit. Saturn rückläufig Haus 5; – das Problem sind die ferngesteuerten Kinder durch die Skorpion-Mutter. Mond Opposition Venus = Partnerin in Auseinandersetzung, Venus im Wassermann = Partnerin will Freiheit. Herr von 7 in 9 (Uranus in Widder) = Widder-Partnerin kommt mit ins Ausland …

Wenn wir so weit und ständig Übereinstimmungen finden, sind wir weg aus dem Geflecht der Naturwissenschaften – die sich selbst „nicht lokal“, fremd geworden sind.

Stundenastrologie gibt immer zuerst die Situation wieder, in der sich die/der Fragende befindet: erst dann beginnt die Deutung: wo denn Möglichkeiten offen sind anhand der zukunftsweisenden Aspekte …

Hier natürlich Lilith/Mond um den Aszendenten Teil des Fragenden, die Familienthematik durch den Mond und deshalb auch Lilith ergänzt vor dem Hintergrund Löwe: Selbstbehauptung.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Fotos, Fragen, Poetry

Astrologie im Zeichen der Burg

Liebe Leserinnen und Leser,

Steinbock und Waage gehen ungeachtet ihres jetzt genauen Quadrats – unter der Besonderheit Mars retrograd – ein status quo Verhältnis miteinander ein, das sich eben oft auf der Ebene „Status“ einpendelt: denn der ist beiden Seiten nicht egal …

IMG_8874Venus Quadrat Mars02.03.2014 20:30 Nürnberg

… wird das jedoch auf einer Streit-Ebene ausgetragen, tut Mars gut daran, seine Position zurückzunehmen und  Venus´ Prinzipientreue im Steinbock wenigstens solange auszuhalten, bis sie am  Mittwoch spätabends in den Wassermann wechselt.

„Von den Europäern jedenfalls, die der amerikanische Politologe Robert Kagan als von der Venus kommend, ohne Fähigkeit und Verständnis für Gewalt, abtut, erhofft er nichts. Die Amerikaner, die laut Kagan Schüler des Kriegsgotts Mars sind und durch informationstechnische Intelligenz autoritäre Regimes aushöhlen, greifen wenigstens nicht an“, schreibt Kerstin Holm in FAZ-online heute in leider gewohnter und wohl unbewußter (Sonne/Pluto Konjunktion Jungfrau) journalistischer Kriegshetzerei aller Medien …

… und auf astrologischen Pfaden: offensichtlich; wahrscheinlich ebenfalls unbewußt  ohne das aktuelle Mars/Venus Quadrat zu kennen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry

Schneeglöckchen

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Liebe Leserinnen und Leser,

ganz noch der Erde zugewandt, das Köpfchen – weiß – ohne reflektierende Farbkraft, aber doch im Inneren bereits mit zartester vegetabiler Empfangsbereitschaft begabt und Hort einer eigenen Lebenskraft zwischen Himmel und Erde.

Das Tao Te King spricht so:

Plane das Schwierige da, wo es noch leicht ist!

Tue Großes da, wo es noch klein ist!

Alles Schwere auf Erden beginnt stets als Leichtes.

Alles Große auf Erden beginnt stets als Kleines.

Lassen wir diesen Geist – Lao Tse spricht vom selben „Reich“, wie Jesus – im Schneeglöckchensinn das Jahr frommen! Unscheinbar, wie das Schneeglöckchen ist, so wußten doch die allwissenden Kemiten, Das Land und seine Bewohner – Das alte Ägypten, daß nichts Lebendiges unter der Sonne machtlos sei und alles lebendig ist.

Besonders die Rückläufigkeitszeit ist eine Reise in die Wahrheit: Merkur rückläufig, Jupiter immer noch und langsam mächtig immer langsamer und deshalb kräftiger: aber im Quincunx zur Sonne! Anpassungen und Korrekturen nötig – und Spannung wächst bis ins Trigon hinein ab Ende Februar.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Poetry

Merkur rückläufig in Fische: die Idee vom Recykeln

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Merkur rückläufig Fische06.02.2014 22:43 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

auf das 5. Haus bezieht sich dieser Hermes/Merkur – Kreativität, Kinder, Liebe und Glück. Zumindest in unseren Längen bis etwa Kiew, wo sich zur selben Zeit der Aszendent im Skorpion befindet. Nun aber – da er rückläufig ist – kann man fast nur abwarten – Papiere ordnen – ausgebrannte Energiesparlampen auswechseln und korrekt entsorgen: nur 10 % werden im Recykling-Kreislauf wiedergefunden!

Merkur ist ja ein Quecksilber-Thema.

Passend nach wie vor zur Neptun-Nähe ( = u.a. Utopie, Vision, jenseitige Weisheit) von Merkur ist die Idee, alle Industriegesellschaften, aber insbesondere unser eigenes Land dazu zu verpflichten, nunmehr nur solches herzustellen, was entweder wiederverwertet werden kann, oder Energie- und Umwelt-neutral recykled.

Das wäre eine im wahrsten Sinn radikale Wendung: einzig sinnvoll.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Merkur stillstehend rückläufig

Merkur wird rückläufig06.02.2014 22:42 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus und Merkur sind in ähnlichen Positionen – beide stehen sie einem Großen oder Mächtigen gegenüber: Pluto bzw. Neptun – und werden diesen wegen Richtungsänderung doch zunächst einmal nicht in Konjunktion begegnen. Pluto und Neptun stehen darüber hinaus in besonders harmonischer Resonanz zueinander.

Aber das Horoskop zeigt einen Waage-Aszendenten – mit Mars drinnen: da geht es um Balance in Beziehungsfragen mit der Venus im Steinbock im dritten Haus: Wunsch nach Gleichwertigkeit.

Lösung laut Horoskop: Mond im Stier im achten Haus (weil Mond Herr/in von 10): aber beide regiert durch Venus in Haus 3 im Steinbock: Beständigkeit, Ernsthaftigkeit, Klarheit. Gemeinsamer Besitz.

Sicher: da ist noch Lilith im Krebs im 10. Haus: Alice Schwarzer als Steuerflucht-Besen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus