Mundan, Poetry

Jupiter in Opposition zu Venus; beide rückläufig

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Liebe Leserinnen und Leser,

ist es nicht, wie in einer Zeitblase? Ich höre von vielen Seiten dasselbe: sehr schwer, sich auch nur zur kleinsten Aktion aufzuraffen. Obwohl unser Winter (Europa) bislang gar nicht so kalt war – aber der Winter ist noch lang … ) – würde der Vorschlag, einen ausgedehnten Winterschlaf zu machen, bei vielen Gehör finden. Um so schwieriger, wenn Schicht-Dienst oder Nachtschichten anstehen: ein Kampf um Energie und eine halbe Stunde Tageslicht! Nachrichten darf man auch nicht hören: was kann man nur für die Syrer tun?!

Sonne – Löwe-Herrscherin – ist im Wassermann, ihrem Exil. Sie hat keine Aspekte – bis auf das exakte Quadrat zur Mondknotenachse Stier/Skorpion – es tut sich also doch was – aber still, im Verborgenen, ohne Planeten-Aspekte.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Sonne in Wassermann

Sonne in Wassermann20.01.2014 02:51 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

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wenn wir dieses Horoskop im Sinne der Sonnenstandsastrologie lesen, nimmt Wassermann die Position des ersten Hauses ein – Widder mit Uranus die Position des dritten – Krebs ist das 6. Haus mit Jupiter rückläufig und Lilith – Löwe das 7. Haus – die Begegnung – doch die liegt – Sonne im Wassermann ganz bei Wassermännern und Wasserfrauen – dem Luftzeichen vom heiligen Geist! Löwe hat sonst keine Betonung – Grund genug dieses Thema zu bedenken: – wo bleibt der Löwenmut? Mond wäre aber in Jungfrau in Haus 8 – Wandel durch Ordnung …

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… während die Fische – von Neptun & Chiron im eigenen Zeichen abgesehen – kurzfristig den Mond in Opposition haben und der „alte“ Fische-Herr, Jupiter, sich rückläufig im Krebs krebsgleich einquartiert hat und abhängt von Luna in Virgo – die wieder durch Hermes/Merkur im Luftzeichen Wassermann ihre Leitung erfährt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Britisch/Hellenisch

Asterix

Liebe Leserinnen und Leser,

Θαλῆς ὁ Μιλήσιος – ihr bemerkt es am ersten Buchstaben „Θ“ für Thales – ist richtiges „Tee-aitsch“ – genauso gehaucht, wie in England und – noch schöner – Spanien … Thhhales! – Warum darauf bestehen?! Wegen der Differenz – und weil es sich lohnt, in Europa innezuhalten und zu entschleunigen. Erkenntnis – da hatte Derrida (15. Juli 1930) den inspirierenden Gedanken – ist letztlich „Differenz“. Wie ist das genau gemeint?!

Wir wissen, daß alles sich immer bewegt. Gleichzeitig können wir wissen, daß wir wissen, daß alles sich immer bewegt. Doch auch das Wissen vom Wissen wird bewegt sein. Das Wissen von all dem ist die „Differenz“ (wie ich Derrida verstehe) – anders sonst hätten wir keine Kunde! Und um den Unterschied zum Herkömmlichen zu betonen, wird daraus auch und unbedingt Poesie in Hölderlins Sinn.

Ob nun aber die Schotten couragiert genug sind, ihren Peiniger, den Frauen-mordenden Heinrich, wie uns Schillern erklärte, abzustreifen, wird sich weisen? Sollen wir ein Horoskop dafür wagen? Und die Katalanen? Trotz „Tee-Aitsch“?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Die zwei Säulen der Kultur

Die zwei Säulen der KulturIMG_8386

Liebe Leserinnen und Leser,

einer der Vorzüge der Schrift ist ihre Stummheit. Insofern ist Schrift der Eingang in die Geheimwissenschaft selbst – denn wir haben mit der Übertragung einer geschriebenen Botschaft etwas Geheimes vermittelt, wenn es nur einen Botschafter und einen Empfänger gibt, (also zwischendrin niemand mitliest). Handzettel sind nun mal nicht im Netz nachweisbar – aber die Generation „Handy“ oder „cellphone“ ist durch die Diktatur der Gewohnheit schon jetzt offenbar vollständig registriert. Dieser Vorsprung ist so gewaltig, daß wir den Kampf getrost aufgeben können, bevor er gekämpft wird – all das Gerede von einem USA-unabhängigen Netz um die Nacktheit Europas weniger beschähmend hinnehmen zu müssen, scheitert daran, daß die „Übernahme“ – jetzt sogar in Verhandlung durch das Handelsabkommen – unausweichlich zur Diskussion und damit die Souveränität Europas zur Debatte steht – wenn sie denn je stand.

IMG_8387Dies ist die Debatte zwischen Steinbock und Krebs – zwischen Heimat und Staat – in Platons Sinn und vielleicht sogar bewußter Adaption. Das eine gewachsen und lokal gebunden, das andere konstruiert: als Idee vom Weltstaat.

Bin aber davon überzeugt, daß der Logos – Λόγος – also eine (ein wenig wenigstens …) Zeit-unabhängige Gewahrheit durch die beredte Stummheit der Schrift – nach wie vor unser Hirte ist – Christus selbst – unser „Ich“, durch das er spricht. Die doppelte Säule = I and I – die Obelisken und die Doppeltürme der Kathedralen und Dome Europas sind Zeichen der Einheit des gegenwärtigen Bewußtseins – und bilden einen Gegensatz zur historischen Zeit, die auch immer – wegen ihrer „Messbarkeit in Abschnitten“ – die naturwissenschaftliche ist, im Abstand zu sich selbst, der die Gegenwart nicht erreicht, weil sie durch die Messung allein immer schon Vergangenheit geworden ist.

Aber „Messbarkeit in Abschnitten“ geht auch so nicht – die Relativität widerspricht, weil sie einen fixen metrischen Maßstab vorab braucht, ihrem Postulat der Relativität.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond

Kommender Vollmond

Vollmond

16.01.2014 05:52 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

hier sieht man schon, was dieser Vollmond auslöst zwischen Steinbock und Krebs ganz in Verbindung zu Lilith – je drei sind auf jeder Seite: im Steinbock, dem Zeichen des öffentlichen Gesetzes, sind Macht, nostalgischer Liebreiz und Verantwortung – Pluto, rückläufige Venus und Sonne – auf der anderen Seite ist stumme Weisheit und Rückbesinnung auf das, was im Matriarchat einmal Krebs-Grund war, dem zyklischen Energie-Zweichen: Jupiter rückläufig, Lilith und Mond.

Alles spielt sich ab zwischen Familie und Staat – jedoch (mit Jupiter und Venus rückläufig), wie ein Film in Rückblende – die allerdings auch gut festigen kann!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Plutos Versuchung …

Liebe Leserinnen und Leser,

den Cäsaren, wenn sie nach erfolgreichem Feldzug durch Rom ihren Triumpfzug antraten, wurde wohl ein Lorbeerkranz über den Kopf gehalten …

Lorbeeren… aber doch gleichzeitig war ein Sklave dazu bestellt, ihnen ins Ohr zu flüstern: „Respice post te, hominem te esse memento“ – „Sieh dich um; denke daran, dass auch du nur ein Mensch bist!“ …

In meinem Horoskop steht seit einer Weile Pluto im 10. Haus, und bringt mir seitdem Versuchungen – 1. – heftiger Streit mit Behörden/Autoritäten (bislang vermieden, Zeit- und Kraftverschwendung) – 2. – ein Patent, in meiner Hand, geeignet dazu, das weltweite Problem des Gülle-Abfalls zu lösen …

Landwirtschaft: Millionen mit dem Mist | ZEIT ONLINE (Hinweis im Kommentarteil)

… doch die Möglichkeit aus Gülle Gold zu machen, würde darauf hinauslaufen, die Massentierhaltung geruchsfrei und effizient zu wandeln. Moralisch sehr indifferent, obwohl die Sache im wahrsten Sinn des Wortes zum Himmel stinkt. Diese Versuchung ist noch nicht überwunden – das Patent ist bis 2015 gültig – es gehört mir nicht, aber außer mir (Pluto 10!) hat tatsächlich augenblicklich niemand Zugang zu den Daten, dem Wissen, den Apparaten …

Und nun – 3. – Venus geht rückläufig in Konjunktion mit der Sonne in meinem 10. Haus – Pluto sowieso, Merkur ist auch dort – hart in Konjunktion mit dem Südknoten – fast noch Spitze 11. Haus …

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… und da fällt nun ein Tag – der heutige – völlig aus dem Rahmen. Während mein kleiner Blog freudig zwischen 200 und maximal 600 Besucher am Tag willkommen heißt, sind es heute und jetzt bereits über 15 000 – damit man/frau sich den Unterschied vorstellen kann, habe ich den hochhaushohen Balken der Statistik, die wordpress fasst, fotografiert und eingestellt.

Wer hat den Link gesetzt und wie kommt das? Ein Post über Anette Droste-Hülshoff (es ist ihr Geburtstag, Venus im Steinbock rückläufig = vergangenheitsbezogen) – der Post bereits viel gelesen und angeklickt – wird scheinbar über Google direkt angesteuert: Pluto im 10. Haus.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Stundenastrologie

Grundsätzliche Betrachtungen zur Stundenastrologie

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Liebe Leserinnen und Leser,

ihr wißt wahrscheinlich, daß ich mich nicht enthalten kann, auch Stundenhoroskope zu erstellen – : und das ist ja eigentlich nicht „politisch korrekt“. Denn man kann wohl wissen: „humanistische“ oder „klassische“ Astrologie  gibt Auskunft über Charakter, Persönlichkeit – sogar über das Karma, das man/frau mitgebracht hat – aber aus der Eingebung des Augenblicks einfach so die Planeten (und vielleicht sogar Fixsterne) zu befragen?! Nach Regeln aus dem Mittelalter? Ohne Geburtszeit und Ort?

Nun ist es aber so, daß gerade diese Horoskope die Situation und die Frage, um die es geht, erstaunlicherweise immer und genauestens wiedergeben. Das ist sehr leicht an vielen Fällen zu prüfen …

Ein anderes ist es jedoch, die Situation dann richtig zu interpretieren, daraus eine Handlung abzuleiten! Was tun? Denn mit dem Spiegel der Realität ist noch nicht die Lösung gleichfalls automatisch gegeben.

Grundsatz Nummer eins sei: zu erkennen, inwieweit das Horoskop die Frage „spiegelt“ – und, ja – es sei doppelt gesagt – Gott helfe mir – es gibt nicht ein Horoskop, das eine klar gestellte Frage zum klar definierten Zeitpunkt nicht genau spiegeln würde.

Doch dann – wie handeln? – ist das eine einmal erkannt, tritt neben dem Astrologen auch ein erfahrener Lebensberater in Personalunion auf: welche Möglichkeiten gibt es?

Astrologisch fängt dann die Fein-Analyse an: Aspekte, Übertragungen, eventuell Spiegelpunkte …

Das eigentliche Wunder – daß nämlich das Horoskop die Frage abbildet – tritt davor u.U. in den Hintergrund …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos

Lilith-Schutzengel im Zeichen der Burg

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Merkur Konjunktion Venus08.01.2014 00:00 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

und dazu Merkur mitteilsam in Konjunktion zur rückläufigen (also inneren, gründlicheren, vergangenheitsbezogenen) Steinbock-Venus (Burg = Gemäuer, Krebs = Heimat) – aber in Opposition zu Lilith (ein gemeinsames Kraft-Paket) – und so fein der Engel, so klar auch die Lilith-Vorlage in Nürnberg (im Wappen) – die verlängerten Fledermaus-Flügel verraten den Engel … weil ja – wie Rilke wußte, „jeder Engel schrecklich ist“

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Das stimmt aber nicht.

mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Drei Könige

800px-Joseph_Binder_Die_Heiligen_Drei_Könige_am_Weg_nach_Bethlehem_1846Von Joseph Binder

Liebe Leserinnen und Leser,

hier kommen – ungewöhnlich – die heiligen Könige auf dem Wasser daher. Wesentlich an diesen Königen – man könnte auch sagen Astrologen – ist vielleicht sogar das „heilig“. Warum sind sie heilig – und was bedeutetet „heilig“? Heilig sind sie, weil es eine Wunde gibt, die der Heilung bedarf. Ohne diese Wunde wäre „Heiligkeit“ sinnlos. Wolfram von Eschenbach mit seinem Parzival und dem Amfortas spricht von dieser Wunde.

Mit dem Begriff und Wort „heilig“ verhält es sich ebenso wie mit dem Begriff „Opfer“ – beide werden eben hingenommen – sind oder erscheinen Not-wendig – werden allseits beschworen – auch und gerade in den Wirtschaftsseiten der Tageszeitungen – ist ja auch klar – der Volksmund gibt es vor: Opfer sind notwendig zu erbringen für bestimmte Ziele – Tauschhandel: Opfer gegen irgendwas. Diese Ordnung zweifelt niemand im Ernst an, weil sie zur Struktur unserer Psyche gehört, ganz egal, was wir sonst noch glauben – oder nicht.

Auf einer anderen Ebene: bevor etwas erreicht werden kann, macht es Mühe – und diese Mühe wird gern als „Opfer“ bezeichnet.

Dennoch ist klar, daß ein wenig „Mühe“ nicht das eigentliche Opfer meint, sondern dies nur der gleitende Konsens ist, mit dem der harte Begriff „Opfer“ in den sinnerfüllten Alltag integriert wird. Das eigentliche „Opfer“ – und dies ist dann heilig – gibt etwas auf, ohne weiter einen Zugriff darauf zu beanspruchen oder zu erwarten. Steiner spricht zum Beispiel davon, daß die Astrologie, bzw. „Sternenweisheit“ von den Rosenkreuzern selbst „geopfert“ wurde, weil das eben zur Entwicklung der Menschheit notwendig schien – und „die höheren Mächte“ hätten dieses Opfer angenommen. Doch mit der Freilegung des neuen Planeten Uranus in die  Ἀλήθεια – die Unverborgenheit übersetzt Heidegger – All-Eine-Göttin Offenbarung wäre eine andere  Übersetzung – scheinen „die höheren Mächte“ die Astrologie wieder freigegeben zu haben, so sehr, daß Steiner selbst durch und durch traditionell astrolgisch strukturiert, und dies dennoch gleichzeitig wandeln will.

So sind also unsere drei Astrologen-Könige auf diesem Chiron-Neptun Wasser unterwegs, und heilig sind sie, weil sie ganz außerordentlich aus dem Rahmen ihrer Sozialgemeinschaft fallen (das tut jeder Reisende, (weswegen ja das Gastrecht heilig ist)) – einerseits – und dann natürlich, weil sie dorthin unterwegs sind, wo allein „Heil“ zu erwarten ist – und sie wissen das eben. Im Grunde sind sie die einzigen Personen der Weltgeschichte, die durch Wissen geheiligt sind.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Mond in Fische

Mond in den FischenNürnberg, 04.01.2013 21:37

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist so – mit Mond in den Fischen kommt doch auch ein gewisses Verlorenheitsgefühl auf – die Stimmung ist „Nebel“ – Leute laufen auf der Straße, die seltsame Melodien pfeifen – durch Neptun verstärkt nimmt die Unsicherheit zu – das ganze bildet Aspekte zur Mondknotenachse: es sind also ganz berechtigte Ahnungen der Veränderung, die sich aber eben – Neptun – nur so klar zeigt, wie in einem Spiegel oder durch Nebel eben. Venus und Mars laufen wieder – wir sehen es – auf ein Quadrat zu – sie werden es zweimal in den nächsten Wochen zwischen kardinalen Zeichen Waage und Steinbock erreichen – also müssen wir uns vor Streit mit der/dem Liebsten hüten und diesen Aspekt tatsächlich als Knackpunkt der Kreativität leben …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus