Poetry

Merkur stillstehend rückläufig

Merkur wird rückläufig06.02.2014 22:42 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus und Merkur sind in ähnlichen Positionen – beide stehen sie einem Großen oder Mächtigen gegenüber: Pluto bzw. Neptun – und werden diesen wegen Richtungsänderung doch zunächst einmal nicht in Konjunktion begegnen. Pluto und Neptun stehen darüber hinaus in besonders harmonischer Resonanz zueinander.

Aber das Horoskop zeigt einen Waage-Aszendenten – mit Mars drinnen: da geht es um Balance in Beziehungsfragen mit der Venus im Steinbock im dritten Haus: Wunsch nach Gleichwertigkeit.

Lösung laut Horoskop: Mond im Stier im achten Haus (weil Mond Herr/in von 10): aber beide regiert durch Venus in Haus 3 im Steinbock: Beständigkeit, Ernsthaftigkeit, Klarheit. Gemeinsamer Besitz.

Sicher: da ist noch Lilith im Krebs im 10. Haus: Alice Schwarzer als Steuerflucht-Besen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Stundenastrologie

Stundenastrologie: Wohin reisen?

Wohin reisen12.12.2011 22:05 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

obwohl dieses Horoskop eine lange und bemerkenswerte Geschichte detailliert erzählt, ist die Aussage als Antwort für die Frage einfach: Mars, Herr von Haus 9 = Fernreisen – steht in Haus 1: die Reise – Haus 9 – kommt zum Fragesteller. Was bedeutet – er muss gar nicht reisen – es sei denn, eine Reise zu sich selbst: Mars, Herr von 9 in Haus 1.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen, Poetry

Neptun/Chiron: der Film

Liebe Leserinnen und Leser,

klar, daß so ein Fische-Aszendent mit soviel Jungfrau-Power plus Löwen-Mut perfekt ist. Und auch noch Saturn in den Fischen! – : „In diesem Zeichen errichte ich meine harten Regelwerke mit Saturn“, ist die Botschaft – wahr und täuschend zugleich – denn schließlich – how realistic ever – ist´s doch ein Film, eine Legende, ein: „so tun als ob“ – das ist nur dann o.k., wenn sich die Legende auch als Legende zu erkennen gibt. Das tut sie in diesem Film als Zivilisationsmetapher, durch Allgemeingültigkeit, wie mir scheint. Selbst Robert Redfords Horoskop zeigt im astrocom-Bild ein Segelboot in den Wellen!

Mal sehen, vielleicht schau ich ihn mir an – grundsätzlich sollten wir aber sorgfältiger darauf achten, welche Bilder wir ins Gedächtnis lassen – auch simulierte Schockerlebnisse beschädigen die menschliche „Festplatte“ u.U. für längere Zeit …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Mundan, Poetry

Jupiter in Opposition zu Venus; beide rückläufig

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Liebe Leserinnen und Leser,

ist es nicht, wie in einer Zeitblase? Ich höre von vielen Seiten dasselbe: sehr schwer, sich auch nur zur kleinsten Aktion aufzuraffen. Obwohl unser Winter (Europa) bislang gar nicht so kalt war – aber der Winter ist noch lang … ) – würde der Vorschlag, einen ausgedehnten Winterschlaf zu machen, bei vielen Gehör finden. Um so schwieriger, wenn Schicht-Dienst oder Nachtschichten anstehen: ein Kampf um Energie und eine halbe Stunde Tageslicht! Nachrichten darf man auch nicht hören: was kann man nur für die Syrer tun?!

Sonne – Löwe-Herrscherin – ist im Wassermann, ihrem Exil. Sie hat keine Aspekte – bis auf das exakte Quadrat zur Mondknotenachse Stier/Skorpion – es tut sich also doch was – aber still, im Verborgenen, ohne Planeten-Aspekte.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Θαλῆς ὁ Μιλήσιος

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Raffael, Schule von Athen

Liebe Leserinnen und Leser,

über Thales von Milet wird bei Diogenes Laertius gesprochen als dem ersten, der die Sterne gedeutet habe, doch selbstverständlich hatte er – wie eigentlich alle Hellenen – sein Wissen von den Ägyptern. Er soll auch als erstes die Hellenen unterrichtet haben von der Nachricht der Unsterblichkeit der Seele. Vor diesem Hintergrund – Raffaels Bild vermittelt dieses Gefühl – läßt sich der Gang der Zeit anders beurteilen – denn dann sind wir selbst eine Welle zwischen Diesseits und Jenseits, damit beschäftigt, unser Karma zu formen, Kunst aus Liebe – sofern und nur dann, wenn wir davon auch wissen. Das gilt auch für die geistig Armen in ihrer Seeligkeit – denn jemand weiß von ihrer Armut und wertet sie in Bezug auf das Himmelreich.

Thales lehrte auch, wie Diogenes Laertius unter anderem weiter schreibt, das Wasser als Urstoff: „Zum Urstoff von allem nahm er das Wasser an“, und „lehrte, die Welt sei besselt und voller Dämonen. Das passt natürlich zu Neptun in den Fischen im Winkel zur Mondknotenachse:

Neptun im Winkel zur Mondknotenachse

18.01.2014 13:34 Nürnberg

Er soll zuerst die Jahreszeiten ausfindig gemacht und das Jahr in 365 Tage eingeteilt haben.

Er habe keinen zum Lehrer gehabt, nur allein bei seiner Anwesenheit in Ägypten hatte er Umgang mit den Priestern.“ (Diogenes Laertes 1. Kapitel S. 31).

Unglaubliche Sätze, jeder für sich genommen. Ich hab das Buch Diogens Laertius  bei Jokers gekauft für 10,- Euro (früher 50, – oder so … ) – sehr empfehlenswert. Leid tut mir nur der Marix-Verlag, der dieses wunderbare Buch wohl „verramscht“ hat, wie es skrupellos in der Buchhändlerbranche heißt …

Venus Mars Quadrat

17.01.2014 21:25 Nürnberg

Auch Jesus ist jung in Ägypten. Merkur, der vorsichtige Botschafter des Jungfrau-Aszendenten steht im Zeichen der geistigen Jungend – Wassermann – und wird ein Trigon mit Mars in Waage haben am 24. Januar – gute Aussichten für geistige Entwicklungen, Erkenntnisse, Höhenflüge … Jupiter/Zeus selbst ist ja noch retrograd bis Anfang März – logisch kommt Hellas drin vor. Mars und Venus selbst sind im Quadrat – und das in kardinalen Zeichen – also zwischen Waage, wo Mars läuft, und Steinbock, wo sich sogar rückläufig die Venus entgegenstellt.

Andererseits ist eine überraschende Weisheit die gegenseitige und oft beobachtete Anziehung von Waage und Steinbock im wirklichen Leben, gerade weil dieses Paar ein Kraftpaket bündeln kann! Oft ist es eine aber „römische Ehe“ auf dem größten gemeinsamen Nenner. Alle Ehe auf dem Standesamt ist römische Ehe. Hier kreuzen sich Staat und Kirche, wenn wir es bis zum „pontifex maximus“ rückdeklinieren …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Botschaften aus der geistigen Welt

IMG_8316Fotos Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

„work in progress“ „Fortschritt durch Arbeit“ – das ist der „Arbeitstitel“ des Werkes von (Wassermann Geborenem) James Joyce – „Finnegans Wake“ … – gut, ich gebe zu, es gruselt uns wegen der Lager vor jeder Erwähung des Wortes „Arbeit“, selbst dann, wenn wir es recht eigentlich lieben, tätig zu ein. Aber „work“ geht schon.

Mein Nachbar hat eine Speerspitze aus dem Mittelalter gefunden – und!

IMG_8280… den Henkel eines Kruges – vollständig Eisen – der das Sein, das er nicht mehr fasst in seiner hohlen Rundung doch umfasst als „Seyn“ im Geiste. Die Unterlage ist mein „work in progress“ … :-)

Nehmen wir die Gürtelschnalle dazu, sind das Zeichen für jeweils Kultur, Körper und Kampf – Gürtelschnalle, Krug, Speerspitze …

Wir leben in Zeiten der Botschaften aus der geistigen Welt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

„Planetarische Übermacht des ungedachten Wesens der Technik“

Liebe Leserinnen und Leser,

auch dies ist ein Fische-Neptun und Chiron Thema: wie heilen wir die Wunden der technischen Revolution mit Neptun im Wassermann und Uranus in den Fischen, die Rezeption, die uns das Internet als Mega-Maschine gebracht hat?

Nun stellt sich heraus, daß das gesamte Netz – Neptun steht auf 3 Grad Fische – potentiell dem Zugriff einer Untersuchung unterworfen ist, deren Ziel uns unbekannt ist.

Wenn wir uns fragen, wie diese Unmengen von Daten verarbeitet werden, dann antwortet das Wort Algorithmus —

447px-Abu_Abdullah_Muhammad_bin_Musa_al-Khwarizmi_editMuhammed Al-Khwarizmi – nach im wurden die Algorithmen  benannt

… darauf: im Prinzip eine Filterfunktion, die nach bestimmten Kriterien auswählt: ein Bedeutungsmuster.

Läßt es sich unter diesen Umständen überhaupt nutzen? Wer hat Angst vorm „elektronischen Doppelgänger“ – ?

Das umfassende Überwachungs-Geständnis ist nur Ablenkung von der Übernahme der Herrschaft viel umfassenderer Überwachung – nämlich so in die „Funktionsabläufe“ integrierte Sicherstellung des „Normalen“, daß kein Mensch ohne weiteres darauf kommen würde, daß es sich überhaupt um Überwachung handelt.

Das Gefährliche daran ist wohl nicht menschliches Trachten, also nicht die Überwachung selbst – was sollte auch überwacht werden? – sondern tatsächlich die Tatsache, daß alle Überwachung – bis hin zum gruseligen Human Brain Project – darauf hinausläuft, die Maschinen selbst intelligent zu machen, damit sie die „Kontrolle“ übernehmen können – ganz genau so, wie diese Vision in „Matrix“ (jenem Film aus den 90ger Jahren): – eine Wahrheit versteckt man am besten hinter einer Wahrheit.

Dieses wird ja auch ganz offen als Ziel der Entwicklung angestrebt, freilich unter völliger Ausblendung der Frage, wie es dann in wenigen hundert Jahren oder gar Jahrzehnten möglich sein sollte, die Technik – darunter ist ja weit mehr, als bloß Maschinelles oder gar Dingliches zu verstehen – an der Machtübernahme zu hindern?

Der elektronische DoppelgängerHierzu ist Heideggers-Technik Philosophie eine entscheidende Ergänzung:

DER SPIEGEL 0/1997 – Nur noch ein Gott kann uns retten

Denkt man Heideggers „Gestell“ wesenhaft, dann wird auch klar, daß es im Ringen von Mensch und Technik  nicht eine bestimmte Technik gut oder schlecht wäre, sondern daß es insgesamt um das Verhältnis von Mensch und Technik geht, die gleichsam das „Wesens des Seins“ selbst ausmacht, als wäre Gott durch die Technik ins Gespann genommen – hätte sich nehmen lassen, verrichtet für die Technik an unserer statt die Arbeit.

„Verweigerung ist nicht nichts, sie ist das höchste Geheimnis des Seins innerhalb der Herrschaft des Gestells.“

„Denken ist nicht Untätigkeit, sondern selbst in sich das Handeln, das in der Zwiesprache steht mit dem Weltgeschick.“ (M. Heidegger)

Siehe auch: Unsichtbarkeit und Weltuntergangs-Stimmung – Digital/Pausen, von Hans Ulrich Gumbrecht, obwohl Gumbrecht Heideggers zentralen Gedanken missdeutet – der die Technik eben nicht als Geschick, sondern als Verhängnis betrachtet – von dem er zunächst annimmt, es nicht unentrinnbar …

„Das Wort „Algorithmus“ ist aber erst nach 800 entstanden, als man sich beim Rechnen immer auf das Lehrbuch „Das Buch der Addition und Subtraktion entsprechend der hinduistischen Rechnung“ von Muhammed Al-Khwarizmi bezog, in dem dieser als Erster das hinduistische Dezimalsystem einführte. In der lateinischen Übersetzung hieß es dann „Liber Algorismi de Numero Indorum“ und es begann mit dem Satz „Dixit Algorismi“. (Das Hauptwerk dieses  islamischen Astronomen und Mathematikers hieß übrigens al-Jebr, woraus unser Name „Algebra“ entstanden ist.)“ (Josef Hohnerkamp)

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin

Weltbild

Schöner Müll: Konstellationen 2014

IMG_8243Der Fluss, liebe Leserinnen und Leser,

hat einen mächtigen neuen Gärtner bekommen, wenn er so weiter frißt, der Biber – er scheint die Rinde bestimmter Bäume zu bevorzugen; – bislang ist die Pegnitz im Uferbereich zugewuchert – noch 10 Jahre Biber, und sie wird licht. Jetzt hat der Bewuchs aber auch Vorteile. Die Pegnitz ist ein sehr intimer, nahezu biotopischer Naturraum voller kleiner Fischerpfade durch Flussauen, die dem unbezähmbaren Hochwassergeist dieses Gewässers geschuldet sind – die Pegnitz ist die stärkste Naturkraft im Tal – unbezähmbar durch den Menschen – weil Kraft eines Naturzusammenhangs so hinein gestellt und immer schon symbiotisch durch Menschen bewirtschaftet. Der Biber fällt die Bäume in etwa 30 Metern Abstand zu beiden Seiten des Flusses – schön säuberlich – zuerst dort, wo er nachts ungestört Rinde knabbern kann. Die Knabberspäne, die er hinterläßt, sind ja weniger Müll, als Mulch –

IMG_8248Foto Termin ©

… der dort natürlich – gerade nach Sylvester auch zu finden ist?! Es gibt wenig deprimierendere Dinge, wie das weltweite überall Müllproblem, der Handel damit, die Produktion und Vergiftung der Natur. Wie geht man zum Beispiel damit um, daß von den Quecksilber-haltigen Energiesparlampen nur eine 10%-tige Rücklaufquote erreicht wird, was geschieht mit dem restlichen Quecksilber? Haben Müllverbrennungsanlagen effiziente Sammelmethoden und Filter für sowas?!

Gerade aber dieses Problem – der Müll – ist auch die Lösung …

Merkur Neptun Konjunktion22.03.2014 21:16 Nürnberg

Dies wäre ein Datum, an dem kosmische KriegerInnen mit gebündelter Weisheit praktische Lösungen finden, denn es geht ja vor allem dabei um Magie. Welcher Geist nimmt sich heraus, die Erde zu plündern – und zu welchem Zweck?!

Um das herauszufinden, hat die Menschheit sich ein gigantische Müllproblem geschaffen.

Jean Tinguely (Zwillingsstier mit Zwillinge AC, Uranus in den Fischen, Neptun im Löwen) – Wikipedia, the free encyclopedia war einer jener weitsichtigen Persönlichkeiten, die – vor allem wunderbar in Basel am Brunnen vor dem Theater – das Prinzip des Gestells in realen Gebrauchsgegenständen – Brunnen! – wiederum durch den künstlerischen Transformationsprozess in Hoffnung, Sinn und die Möglichkeit der Bewußtseinserweiterung  führte.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Leguano

Liebe Leserinnen und Leser,

jetzt muss ich aber auch kurz mein neues Faible für´s Barfußlaufen erklären: eine unglaubliche Offenbarung, mein Weihnachtsgeschenk:

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Und von daher der Gedanke – es kribbelt angenehm bis hoch in die Unterschenkel! – daß ein Rückweg zum Barfußlaufen – siehe Leonardos Fuß-Philosophie – zu einer höheren Stufe der Zivilisation führen dürfte …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus