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Vollmond im Skorpion

Vollmond April 201325.04.2013 20:57 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

wir sehen hier nicht nur Mond und Sonne sich gegenüberstehen, sondern auch Mars und Saturn. Wie die Konjunktion, so ist auch die Opposition war Mars/Saturn allein immer ein Anlaß zur Aufmerksamkeit, um nicht zu sagen: Vorsicht. Mars denkt im Stier materiell, aber nicht objektiv, Saturn wird zusammen mit Mond im Skorpion gerade zur Zeit des Vollmonds den heiligen Gral über die plutonische Wandlung definieren wollen – Venus im Stier ist im Prinzip Zuhause – aber der Südknoten bindet sie an die Vergangenheit. Merkur verarbeitet all die falsche Information aus den Zwillingen gut – mit Uranus im Widder profitiert auch die Astrologie – Neptun stellt sich schon im großen Wassertrigon ein …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Uli Hoeneß

HoeneßUli Hoeneß 05.01.1952 Ulm 12:00 (keine Zeit)

Liebe Leserinnen und Leser,

Börsen-Zockerei: Ist Uli Hoeneß spielsüchtig? – FC Bayern – Bild.de

während ich sonst kein Freund des Boulevard bin, ist diese Zeile für Mars/Neptun plus Saturn in der Waage sehr gut gewählt. Saturn/Neptun – Zuckerwürfel im Wasserglas – jetzt die Selbstanzeige wegen Uranus/Pluto Spannung Opposition Saturn = Recht.

Waage ist ja gerade das Spiel um Gleichgewicht, das sich auch in den notwendig spielerischen Eigenschaften der Harmonie-Gesetze spiegelt – die Kunst selbst – die Suche nach diplomatischem Ausgleich – und doch auch aufrichtig helfend unterwegs in unzähligen Projekten mit Neptun in der Waage, so nah bei Mars – hier der Kämpfer für den Ausgleich. Ich könnte mir vorstellen, daß er wirklich den Widder-Mond hat. Vielleicht Widder-Mond mit Stier-Aszendent? Denn er poltert ja schon gerne los.

Nun ist alles verzeihlich (Konto in der Schweiz und so) – wie eingeborene Nürnberger behaupten, nur nicht, daß ein Münchner (mit Ulmer Wurzeln) in Nürnberg Bratwürste verkauft und Dortmund den besten Spieler abwirbt – „Das geht gar nicht“.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Falkenbuch Friedrich II

Falconry4

Liebe Leserinnen und Leser,

ja, jener legendäre und sagenhafte Stauferkaiser, der sich auf Sizilien diese sehr strenge Burg bauen ließ:

800px-Castel_del_monte3File:Castel del monte3.jpg – Wikimedia Commons

Friedrich II Neptun in FischeFriedrich II, 26.12.1194 julianisch

für uns besonders interessant ist der Neptun in den Fischen. Weil wir diese „Frequenz“ jetzt auch haben. Seht einmal das Bild vom Falken auf der Bugspitze des Bootes. Friedrich hat auch Jupiter in den Zwillingen – wie heute auch. Nur geht er eben direkt – nicht, wie bei Friedrich – rückläufig. Und gewiss: auch das Muster im Seitenschmutz gehört als Bild zum Text – stellt einen Vogel dar, der mit Beute abhebt – spiegelt und vergrößert unzufällig die Zeichnung unten rechts.

220px-Frederick_II_and_eagle

„stupor mundi“ – das Horoskop passt zur Burg; vor allem Saturn/Sonne

„Der Legende zufolge wuchs er in Palermo, wohin der Dreijährige nach dem Tod seiner Mutter gebracht worden war, recht freizügig auf, fast wie ein Gassenjunge – was jedoch eher unwahrscheinlich ist und deshalb heute auch stark bezweifelt wird. Das Klima der weltoffenen Hafenstadt mit ihren vielfältigen griechischen und arabischen Einflüssen soll die besondere Persönlichkeit des späteren Kaisers mitgeformt haben.“ – Friedrich II. (HRR) – Wikipedia.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Auspicia

Auspicia

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn ihr mal die Venus-Umläufe um das Tor zählt, sind es 12 – Vogelschau – Auspicia – das interessierte mich als Latein-Schüler natürlich besonders – und heute hatte ich zu diesem Thema wieder mal ein Bild. Eines dieser Momente, wo man die Kamera nicht raus holen kann, weil das Zeichen zu schnell ist. Ein Eleonorfalke auf der Flucht vor drei Tauben. Sowas wäre – da bin ich mir sicher – den Auguren als Zeichen erschienen. Sie flogen um den klassizistischen Kupferturm des Albrecht Dürer Gymnasiums zu Nürnberg. Von links nach rechts.

AuspiciaNürnberg 18.04.2013 15:10

Den Auguren wäre das als verkehrte Welt erschienen – Tauben jagen Falken – scheinbar – da gilt es also innezuhalten und der Irrtümer gewahr zu werden. Denn der Falke stieg – die Tauben fliegen gleiche Höhe – und – klänge es nicht so militärisch – Formation vorbeifliegend – aber doch Präsens zeigend.

Denn die verkehrte Welt wird ja von den Vögeln gespiegelt. Auch Vögel jagen Vögel – wie Menschen Menschen. Katzen jagen keine Katzen. Hingegen jagen Fische sehr wohl Fische.

Natürlich lag in dem Titel des Werkes eine Anspielung und Schranke – man kann das aber auch einfach ornithologisch ernst nehmen. Dann würde ich sagen: Tauben jagen Falken ist ein gutes Zeichen einer notwendigen Umkehr.

Überhaupt ist die Vogelschau ein bisher unterschätztes Beobachtungsreservoir der Wirklichkeit.

Trotzdem geht mir bei hellenisch mehr das Herz auf … soweit ich´s überhaupt lesen kann! Die haben natürlich auch aus dem Vogelflug gelesen – mal recherchieren …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus