Poetry

Britisch/Hellenisch

Asterix

Liebe Leserinnen und Leser,

Θαλῆς ὁ Μιλήσιος – ihr bemerkt es am ersten Buchstaben „Θ“ für Thales – ist richtiges „Tee-aitsch“ – genauso gehaucht, wie in England und – noch schöner – Spanien … Thhhales! – Warum darauf bestehen?! Wegen der Differenz – und weil es sich lohnt, in Europa innezuhalten und zu entschleunigen. Erkenntnis – da hatte Derrida (15. Juli 1930) den inspirierenden Gedanken – ist letztlich „Differenz“. Wie ist das genau gemeint?!

Wir wissen, daß alles sich immer bewegt. Gleichzeitig können wir wissen, daß wir wissen, daß alles sich immer bewegt. Doch auch das Wissen vom Wissen wird bewegt sein. Das Wissen von all dem ist die „Differenz“ (wie ich Derrida verstehe) – anders sonst hätten wir keine Kunde! Und um den Unterschied zum Herkömmlichen zu betonen, wird daraus auch und unbedingt Poesie in Hölderlins Sinn.

Ob nun aber die Schotten couragiert genug sind, ihren Peiniger, den Frauen-mordenden Heinrich, wie uns Schillern erklärte, abzustreifen, wird sich weisen? Sollen wir ein Horoskop dafür wagen? Und die Katalanen? Trotz „Tee-Aitsch“?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Θαλῆς ὁ Μιλήσιος

800px-La_scuola_di_Atene

Raffael, Schule von Athen

Liebe Leserinnen und Leser,

über Thales von Milet wird bei Diogenes Laertius gesprochen als dem ersten, der die Sterne gedeutet habe, doch selbstverständlich hatte er – wie eigentlich alle Hellenen – sein Wissen von den Ägyptern. Er soll auch als erstes die Hellenen unterrichtet haben von der Nachricht der Unsterblichkeit der Seele. Vor diesem Hintergrund – Raffaels Bild vermittelt dieses Gefühl – läßt sich der Gang der Zeit anders beurteilen – denn dann sind wir selbst eine Welle zwischen Diesseits und Jenseits, damit beschäftigt, unser Karma zu formen, Kunst aus Liebe – sofern und nur dann, wenn wir davon auch wissen. Das gilt auch für die geistig Armen in ihrer Seeligkeit – denn jemand weiß von ihrer Armut und wertet sie in Bezug auf das Himmelreich.

Thales lehrte auch, wie Diogenes Laertius unter anderem weiter schreibt, das Wasser als Urstoff: „Zum Urstoff von allem nahm er das Wasser an“, und „lehrte, die Welt sei besselt und voller Dämonen. Das passt natürlich zu Neptun in den Fischen im Winkel zur Mondknotenachse:

Neptun im Winkel zur Mondknotenachse

18.01.2014 13:34 Nürnberg

Er soll zuerst die Jahreszeiten ausfindig gemacht und das Jahr in 365 Tage eingeteilt haben.

Er habe keinen zum Lehrer gehabt, nur allein bei seiner Anwesenheit in Ägypten hatte er Umgang mit den Priestern.“ (Diogenes Laertes 1. Kapitel S. 31).

Unglaubliche Sätze, jeder für sich genommen. Ich hab das Buch Diogens Laertius  bei Jokers gekauft für 10,- Euro (früher 50, – oder so … ) – sehr empfehlenswert. Leid tut mir nur der Marix-Verlag, der dieses wunderbare Buch wohl „verramscht“ hat, wie es skrupellos in der Buchhändlerbranche heißt …

Venus Mars Quadrat

17.01.2014 21:25 Nürnberg

Auch Jesus ist jung in Ägypten. Merkur, der vorsichtige Botschafter des Jungfrau-Aszendenten steht im Zeichen der geistigen Jungend – Wassermann – und wird ein Trigon mit Mars in Waage haben am 24. Januar – gute Aussichten für geistige Entwicklungen, Erkenntnisse, Höhenflüge … Jupiter/Zeus selbst ist ja noch retrograd bis Anfang März – logisch kommt Hellas drin vor. Mars und Venus selbst sind im Quadrat – und das in kardinalen Zeichen – also zwischen Waage, wo Mars läuft, und Steinbock, wo sich sogar rückläufig die Venus entgegenstellt.

Andererseits ist eine überraschende Weisheit die gegenseitige und oft beobachtete Anziehung von Waage und Steinbock im wirklichen Leben, gerade weil dieses Paar ein Kraftpaket bündeln kann! Oft ist es eine aber „römische Ehe“ auf dem größten gemeinsamen Nenner. Alle Ehe auf dem Standesamt ist römische Ehe. Hier kreuzen sich Staat und Kirche, wenn wir es bis zum „pontifex maximus“ rückdeklinieren …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Die zwei Säulen der Kultur

Die zwei Säulen der KulturIMG_8386

Liebe Leserinnen und Leser,

einer der Vorzüge der Schrift ist ihre Stummheit. Insofern ist Schrift der Eingang in die Geheimwissenschaft selbst – denn wir haben mit der Übertragung einer geschriebenen Botschaft etwas Geheimes vermittelt, wenn es nur einen Botschafter und einen Empfänger gibt, (also zwischendrin niemand mitliest). Handzettel sind nun mal nicht im Netz nachweisbar – aber die Generation „Handy“ oder „cellphone“ ist durch die Diktatur der Gewohnheit schon jetzt offenbar vollständig registriert. Dieser Vorsprung ist so gewaltig, daß wir den Kampf getrost aufgeben können, bevor er gekämpft wird – all das Gerede von einem USA-unabhängigen Netz um die Nacktheit Europas weniger beschähmend hinnehmen zu müssen, scheitert daran, daß die „Übernahme“ – jetzt sogar in Verhandlung durch das Handelsabkommen – unausweichlich zur Diskussion und damit die Souveränität Europas zur Debatte steht – wenn sie denn je stand.

IMG_8387Dies ist die Debatte zwischen Steinbock und Krebs – zwischen Heimat und Staat – in Platons Sinn und vielleicht sogar bewußter Adaption. Das eine gewachsen und lokal gebunden, das andere konstruiert: als Idee vom Weltstaat.

Bin aber davon überzeugt, daß der Logos – Λόγος – also eine (ein wenig wenigstens …) Zeit-unabhängige Gewahrheit durch die beredte Stummheit der Schrift – nach wie vor unser Hirte ist – Christus selbst – unser „Ich“, durch das er spricht. Die doppelte Säule = I and I – die Obelisken und die Doppeltürme der Kathedralen und Dome Europas sind Zeichen der Einheit des gegenwärtigen Bewußtseins – und bilden einen Gegensatz zur historischen Zeit, die auch immer – wegen ihrer „Messbarkeit in Abschnitten“ – die naturwissenschaftliche ist, im Abstand zu sich selbst, der die Gegenwart nicht erreicht, weil sie durch die Messung allein immer schon Vergangenheit geworden ist.

Aber „Messbarkeit in Abschnitten“ geht auch so nicht – die Relativität widerspricht, weil sie einen fixen metrischen Maßstab vorab braucht, ihrem Postulat der Relativität.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond

Kommender Vollmond

Vollmond

16.01.2014 05:52 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

hier sieht man schon, was dieser Vollmond auslöst zwischen Steinbock und Krebs ganz in Verbindung zu Lilith – je drei sind auf jeder Seite: im Steinbock, dem Zeichen des öffentlichen Gesetzes, sind Macht, nostalgischer Liebreiz und Verantwortung – Pluto, rückläufige Venus und Sonne – auf der anderen Seite ist stumme Weisheit und Rückbesinnung auf das, was im Matriarchat einmal Krebs-Grund war, dem zyklischen Energie-Zweichen: Jupiter rückläufig, Lilith und Mond.

Alles spielt sich ab zwischen Familie und Staat – jedoch (mit Jupiter und Venus rückläufig), wie ein Film in Rückblende – die allerdings auch gut festigen kann!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Plutos Versuchung …

Liebe Leserinnen und Leser,

den Cäsaren, wenn sie nach erfolgreichem Feldzug durch Rom ihren Triumpfzug antraten, wurde wohl ein Lorbeerkranz über den Kopf gehalten …

Lorbeeren… aber doch gleichzeitig war ein Sklave dazu bestellt, ihnen ins Ohr zu flüstern: „Respice post te, hominem te esse memento“ – „Sieh dich um; denke daran, dass auch du nur ein Mensch bist!“ …

In meinem Horoskop steht seit einer Weile Pluto im 10. Haus, und bringt mir seitdem Versuchungen – 1. – heftiger Streit mit Behörden/Autoritäten (bislang vermieden, Zeit- und Kraftverschwendung) – 2. – ein Patent, in meiner Hand, geeignet dazu, das weltweite Problem des Gülle-Abfalls zu lösen …

Landwirtschaft: Millionen mit dem Mist | ZEIT ONLINE (Hinweis im Kommentarteil)

… doch die Möglichkeit aus Gülle Gold zu machen, würde darauf hinauslaufen, die Massentierhaltung geruchsfrei und effizient zu wandeln. Moralisch sehr indifferent, obwohl die Sache im wahrsten Sinn des Wortes zum Himmel stinkt. Diese Versuchung ist noch nicht überwunden – das Patent ist bis 2015 gültig – es gehört mir nicht, aber außer mir (Pluto 10!) hat tatsächlich augenblicklich niemand Zugang zu den Daten, dem Wissen, den Apparaten …

Und nun – 3. – Venus geht rückläufig in Konjunktion mit der Sonne in meinem 10. Haus – Pluto sowieso, Merkur ist auch dort – hart in Konjunktion mit dem Südknoten – fast noch Spitze 11. Haus …

IMG_8319Foto Termin ©

… und da fällt nun ein Tag – der heutige – völlig aus dem Rahmen. Während mein kleiner Blog freudig zwischen 200 und maximal 600 Besucher am Tag willkommen heißt, sind es heute und jetzt bereits über 15 000 – damit man/frau sich den Unterschied vorstellen kann, habe ich den hochhaushohen Balken der Statistik, die wordpress fasst, fotografiert und eingestellt.

Wer hat den Link gesetzt und wie kommt das? Ein Post über Anette Droste-Hülshoff (es ist ihr Geburtstag, Venus im Steinbock rückläufig = vergangenheitsbezogen) – der Post bereits viel gelesen und angeklickt – wird scheinbar über Google direkt angesteuert: Pluto im 10. Haus.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Stundenastrologie

Grundsätzliche Betrachtungen zur Stundenastrologie

IMG_8278Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ihr wißt wahrscheinlich, daß ich mich nicht enthalten kann, auch Stundenhoroskope zu erstellen – : und das ist ja eigentlich nicht „politisch korrekt“. Denn man kann wohl wissen: „humanistische“ oder „klassische“ Astrologie  gibt Auskunft über Charakter, Persönlichkeit – sogar über das Karma, das man/frau mitgebracht hat – aber aus der Eingebung des Augenblicks einfach so die Planeten (und vielleicht sogar Fixsterne) zu befragen?! Nach Regeln aus dem Mittelalter? Ohne Geburtszeit und Ort?

Nun ist es aber so, daß gerade diese Horoskope die Situation und die Frage, um die es geht, erstaunlicherweise immer und genauestens wiedergeben. Das ist sehr leicht an vielen Fällen zu prüfen …

Ein anderes ist es jedoch, die Situation dann richtig zu interpretieren, daraus eine Handlung abzuleiten! Was tun? Denn mit dem Spiegel der Realität ist noch nicht die Lösung gleichfalls automatisch gegeben.

Grundsatz Nummer eins sei: zu erkennen, inwieweit das Horoskop die Frage „spiegelt“ – und, ja – es sei doppelt gesagt – Gott helfe mir – es gibt nicht ein Horoskop, das eine klar gestellte Frage zum klar definierten Zeitpunkt nicht genau spiegeln würde.

Doch dann – wie handeln? – ist das eine einmal erkannt, tritt neben dem Astrologen auch ein erfahrener Lebensberater in Personalunion auf: welche Möglichkeiten gibt es?

Astrologisch fängt dann die Fein-Analyse an: Aspekte, Übertragungen, eventuell Spiegelpunkte …

Das eigentliche Wunder – daß nämlich das Horoskop die Frage abbildet – tritt davor u.U. in den Hintergrund …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Botschaften aus der geistigen Welt

IMG_8316Fotos Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

„work in progress“ „Fortschritt durch Arbeit“ – das ist der „Arbeitstitel“ des Werkes von (Wassermann Geborenem) James Joyce – „Finnegans Wake“ … – gut, ich gebe zu, es gruselt uns wegen der Lager vor jeder Erwähung des Wortes „Arbeit“, selbst dann, wenn wir es recht eigentlich lieben, tätig zu ein. Aber „work“ geht schon.

Mein Nachbar hat eine Speerspitze aus dem Mittelalter gefunden – und!

IMG_8280… den Henkel eines Kruges – vollständig Eisen – der das Sein, das er nicht mehr fasst in seiner hohlen Rundung doch umfasst als „Seyn“ im Geiste. Die Unterlage ist mein „work in progress“ … :-)

Nehmen wir die Gürtelschnalle dazu, sind das Zeichen für jeweils Kultur, Körper und Kampf – Gürtelschnalle, Krug, Speerspitze …

Wir leben in Zeiten der Botschaften aus der geistigen Welt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos

Lilith-Schutzengel im Zeichen der Burg

IMG_8267Foto Termin ©

Merkur Konjunktion Venus08.01.2014 00:00 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

und dazu Merkur mitteilsam in Konjunktion zur rückläufigen (also inneren, gründlicheren, vergangenheitsbezogenen) Steinbock-Venus (Burg = Gemäuer, Krebs = Heimat) – aber in Opposition zu Lilith (ein gemeinsames Kraft-Paket) – und so fein der Engel, so klar auch die Lilith-Vorlage in Nürnberg (im Wappen) – die verlängerten Fledermaus-Flügel verraten den Engel … weil ja – wie Rilke wußte, „jeder Engel schrecklich ist“

IMG_8272Foto Termin ©

Das stimmt aber nicht.

mit freundlichen Grüßen,

Markus