Mundan

Kirche im Dorf

Foto Vazul Termin ©

Horoskop zum Foto: 27.02.10 14:35 Fürth

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Löwe-Mond wärmt schon ein wenig. Jupiter, der Gigant, hat sein Gewicht auf die Sonnenseite gelegt. Es ist – wie wir erwartet haben, ganz schön was los. Auch in der Schweiz. Nachdem man dort keine Minarette will und mit Libyen und Deutschland zwar aus unterschiedlichen Gründen, aber doch entrüstigend gestritten wird – hat sich nun Gaddafi zum dschihād gegen die Schweiz verstiegen. Das Horoskop der Schweiz (Sie können das vergrößern) zeigt den Saturn über Mars/Venus und bald wieder Merkur der Schweiz. Wie billig, ist die Schweiz Jungfrau, hat aber den Mond in den Fischen und fühlt also heimatverbunden mit Mond im vierten Haus. Jupiter und Sonne gehen dort hinein.

Und dann noch etwas ganz Deutliches: Neptun/Chiron und Merkur schicken sich an, den Neptun der Schweiz in seiner ersten vollen Runde zu begleiten. Doch warum so verletzend? Weil Chiron dabei ist? Neptun verankert die Schweiz bei ihren Nachbarn – denn schließlich steht er in Haus 3. Kein Wunder, daß gerade Glaubensfragen ziemlich verletzend sein können.

Ghadhafi ruft zum Jihad gegen die Schweiz (Schweiz, NZZ Online)

2012 ist es dann so weit, Neptun kommt auf die Gründungsposition der Schweiz zurück. Freilich steht bis dahin eine Erneuerung und Besinnung an. Ich hoffe, der Aufruf findet keine willigen Vollstrecker. Neptun als Herr des Wohnhauses der Schweiz weist dem Wasser eine stärkere Rolle, als dem Öl zu. Auf, Eidgenossen, zeigt´s dem Rest von Europa. Schließt Frieden mit Gaddafi und laßt die DesertTec Leitung von Libyen durch die Schweiz führen. Oder macht aus Neptun-Öl den Neptun-Wasserstoff.

Schweiz, Republik  – innen, 12.09.1848 11:12 Bern – außen aktuelle Transite 27.02.10 NBG

Ereignis, Mundan

Lufthansa

Innen wieder Lufthansa, 06.01.1926 00:01 Berlin, außen Transite vom 24.04.2010 kurz vor Mittag.

Liebe Leserinnen und Leser,

hier, am 24. April steht Uranus in Opposition zum Mond des Lufthansa-Horskops: könnte mir eine Auslösung vorstellen, wenn der Mond die Saturn-Konjunktion hat, also etwa einen oder zwei Tage später. Dies beträfe, wenn die Theorie stimmt, daß Mond das Personal einer Firma ist, die Belegschaft. Wenn dann aber, kurz darauf im Juni, Uranus samt Jupiter das erste Mal Einzug hält im Zeichen des Aufbruchs, Widder, dann ist wieder die Steinbock-Sonne, zwar nicht aktut aber vorausschauend zur Erneuerung angesprochen: dafür gilt, daß wir Passagiere unsere Sicherheit lieber in die Hände glücklichen Personals legen, damit das klar ist … oder ich fliege in Zukunft Brittish-Dragonleyline-Airways!

Denn der Drachenkopf steht dann am 24. April genau auf der Lufthansa-Sonne: Management läßt sich was Neues einfallen: na endlich!

Ereignis, Mundan

Lufthansa-Verhandlungen

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus und Uranus in genauer Konjunktion bilden am 4. März ein genaues Trigon/Sextil zum Mondknotenpaar des Lufthansa-Gründungstags im Krebs/Steinbock, wo gegenwärtig der Mondknoten wieder unterwegs ist. Die Venus-Uranus Konjunktion ist im Haus 6, dem Haus der Arbeitsbedingungen. Der rückläufige Mars im Löwen verlangt Konzessionen vom Management.

Venus-Uranus sind Geist und Liebe, symbolisiert durch die Taube, den heiligen Geist. Dies findet statt, nachdem Uranus in den Fischen sich einmal eine ganze Runde gegeben hat und kurz hinter seiner eigenen Revolution steht.

Für das Bild vom Befreiungs-Vogel Uranus/Venus passt es schon fast zu gut, daß dieser Aspekt mitten in die Verhandlungen einer Fluggesellschaft um ihre Arbeitsbedingungen geht. Und all dies findet auch noch im Haus 6 statt.

Wer auf das erste Horoskop des letzten Posts geht, kann auch sehen, daß die Verwandlung in eine Aktiengesellschaft u.a. perfekt mit dem Pluto-Transit über den Neptun des Gründungshoroskops als Herr von 6 (vorher mehr in Ingenieur-gerägtem Haus 6 Umfeld, bzw. Besitz … und der Transit findet in Haus 10/11 statt …)

Da Pluto im Steinbock in absehbarer Zeit über die Sonne gehen wird, ist eine Veränderung der Herrschaftsstruktur bei Lufthansa überhaupt zu erwarten. In wenigen Jahren also.

Wem gehört eigentlich die Lufthansa? Laut Süddeutscher Zeitung …

hier klicken: Wer gehört zu wem? – sueddeutsche.de

… laut Süddeutscher Zeitung hat die Lufthansa weit über eine Milliarde Firmenkapital. Da braucht man doch eine Tricks gegen seine eigenen Piloten?

Innen Lufthansa Gründung am 06.01.1926 00:01 Berlin, außen Transite für den 04.03.2010 04:47

Na, jedenfalls auf diesen vierten März bin ich gespannt, ob sich was tut bei den Verhandlungen und wie dieser Aspekt überhaupt zu bemerken ist.

Ereignis, Mundan

Lufthansa-Streik astrologisch

06.01.1926 00:01 Berlin, Lufthansa Gründung innen, außen Wandel in eine AG am 06.01.1953

Quelle: Wellblechbeplankung.jpg – Wikipedia

06.01.1926 00:01 Berlin, Lufthansa Gründung innen, außen Transite von heute, 22.02.2010

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem blauen Kranich auf orangenem Grund verbindet sich für mich und viele mehr als eine Luftfahrgesellschaft. Es ist die Idee des zivilen Stolzes. Das Enblem der Lufthansa, der Kranich, er ist im Grunde des fliegende Ibis, der Vogel des Toth, Finder aller Technik überhaupt, im ägyptischen „techén“, auch Obelisk, namenssynonym für die Technik allgemein.

Die Leute, die diese Maschinen warten und fliegen – ich glaube, sie sind durch den Jungfrau-Mond im Horoskop dargestellt – waren für mich bisher immer die Menschen, die mich nicht nur aus Pflichgefühl, sondern auch aus Leidenschaft durch die Luft beförderten.

Deswegen empfinde ich jede Einschränkung im auf Großzügigkeit angelegten Luft-Service als Sakrileg. Denn die Großzügigkeit: freie Getränke und freies, wohlschmeckendes Essen – war ja die Geste der Gesellschaft, es zu würdigen, daß man selbst bereit war, seine Todesangst zu überwinden, in diese motorisierten Blechbüchsen zu steigen. Jeder durch den Heldenmut, sich kollektiv der Kunst und der Maschine zu überlassen, geadelt. Diese Höflichkeit in der Luft wird heute allein schon durch die pentrante TV-Bildschirm-Übertragung gestört.

Der Kranich ist sicher auch ein Gegenentwurf zum Zeppelin. Den Hermann Hesse flog.

Kennt jemand die Streik-Geschichte der Lufthansa? Wir haben Mond als Herr von Haus 10 in Haus 12. Das würde bedeuten, Mond – die Angestellten, Piloten, Arbeitnehmer – sie regieren dieses Horoskop schon immer. Und der perfekte Service ist Jungfrau-Mond im Haus der Rhealität, dem großen Ganges-Fluss des Horoskops, dem Haus 12.

Und just zum aktuellen Streick geht Saturn rückläufig über den Mond, den ich für die Piloten halte. Um es gleich mal zu sagen: ich finde den Streik richtig Klasse. Es wird zuwenig erwähnt, daß der Angriff mal wieder – vom ewig unterlegenen (Sonne Haus 4) Management ausgeht. Man versucht es wieder gerichtlich. Dabei haben die Piloten recht. Die Firmenleitung versucht per outsorcing die Tarifverträge zu umgehen. Ein Dinosaurier der Globalisierung. Wir machen Arbeitsplätze billig, indem wir Zweiggründungen weltweit ins Personalnetz einspeisen. Und dagegen wehren sich die Piloten zu Recht. Oder sind die Piloten die Wassermann-Venus, synonym zur sich nähernden Venus-Uranus Konjunktion? In diesem Fall wäre Merkur der Botschafter, der die Piloten (Venus im Wassermann) mit einem guten Kompromiß schon am Freitag erreicht.

Vielleicht beschreibt ein Dissens zwischen Venus und Saturn-Leuten eine Differenz in der Gewerkschaft an: zwei Parteien?

Wie kann man aber als Firma ein dermaßen notorisch miserables Verhältnis zu seinen wichtigsten Leistungsträgern haben?

Es ist das erste Mal, daß endlich auf internationaler Ebene gestreikt wird. Noch kaum bemerkt, aber wahrlich ein Durchbruch. Und diese Gewerkschaft Cockpit war immer ein Vorbild. Doch nun muß klar sein, daß hier für internationale Solidarität gestreikt wird. Und für mich bedeutet das: für den Standart des Fliegens nahezu gänzlich.

Das wäre so, als wäre VW bereit, dafür zu streiken, wenn ein spanisches Zweigwerk seinen Angestellten weniger zahlt oder schlechtere Bedingungen bietet. Ein würdiger Anfang.

An die Lufthansa-Streiks kann ich mich seit Langem mit Vergnügen erinnern. Nicht verwunderlich, wenn es einen sieben-Jahres Rhythmus gäbe. Die Piloten zeigen einfach, daß sie die stärkste Gewerkschaft im Land sind. Und regelmäßig läßt das Management per Gericht klären, ob man das unterbinden kann. Oder verwechsle ich hier etwas mit der Bahn?

Cockpit, bilde ich mich weiter, ist nicht im Verdi-Dachverband aufgegangen und vertritt nahezu alle Piloten in Deutschland. Es gibt aber auch internationale Verbindungen. Sympatische Kleingewerkschaft mit Maximum Power. Also doch Pararellen zur Bahn.

Das Gericht ist demnach der rückläufige Saturn. Es wird also ein Hin- und Her geben. Tatsächlich ein vorübergehendes Streikverbot und dann wieder Aufhebung, etc. Und, wie ich bei Spiegel-Online gerade nachlesen konnte, so ist es:

Lufthansa-Streik ausgesetzt: Piloten fliegen ab Dienstag wieder – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Allerdings nur bis zum achten März. Der Casus: tatsächlich hat das Gericht der Pilotenveinigung Cockpit untersagt, für eine Gleichstellung ihrer Billig-Konkurenz von Lufthansa-Italia zu streicken, denn dort gelte italienisches Traifrecht und italienische Gewerkschaften hätten dort das Sagen. Die Einigung kam sehr schnell – einfach auch, weil much damage was done very quick … aber im Prinzip ist die Entscheidung vor dem europäischen Gerichtshof anfechtbar.

Innen Lufthansa, 16.07.2010 23:27 außen

Oberes Horoskop zeigt eine ideale Vertrags-Abschluss Konstellation: Saturn geht Mitte Juli direkt über den Mond. Mal gucken, was die Verhandlungen bringen!

Ereignis, Mundan

Das Goetheanum

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir uns das untere Bild des ersten Geotheanums anschauen, sehen wir ein Gebäude, wie aus einem Traum. Einen neuen Baustil zu gründen, geht nur mit Inspiration. Es kommt nicht willkürlich. Wenn Sie versucht haben, mal etwas zu entwerfen, werden Sie feststellen, daß wir uns zunächst an bekannte Muster im Kopf halten: so sieht ein Haus aus. Selbst, wenn wir das Gegenteil unseres Musters bevorzugen – die wilde, freche, Grenzen überschreitende Gegenkonstruktion zum Klischee eines bekannten Stils: selbst im Gegenteil noch bestätigt die gebrochene Regel oder Gewohnheit nur die Regel selbst.

„Wenn wir hören können den Sehnsuchtsruf der Menschheit nach dem Geiste, und errichten wollen den Wahrbau, von dem aus verkündet werden soll immer mehr und mehr die Botschaft von dem Geiste, wenn wir dieses fühlen im Leben dieser Welt, dann verstehen wir uns an diesem Abend richtig.“ sagte Rudolf Steiner am 20.09.1913, welchen er extra bestimmte „als Mercurius in der Waage stand“, um den Grundstein für das erste Goethenaum zu legen, von dem wir unten eine Fotografie sehen:

AnthroWiki

Grundsteinlegung Goetheanum am 20.09.1913 18:30 Dornach, Schweiz

Innen Grundsteinlegung 1913, außen Brand am 1.1.1923. 00:01 Dornach

Der tragische Umstand eines Brandes in der Sylvester-Nacht durch Brandstiftung, wie gesagt wird, verursacht, hat dieses unglaubliche Architektur-Juwel zerstört und nur  fotografische, fast unwirkliche Erinnerung hinterlassen, die auf dem Foto und in der Zeichnung erhalten sind.

Das Bild ist antiquiert, aber der Bau glänzt doch nagelneu in wunderbar mildem Holzwerk.

Ich bin mir der Zeit nicht ganz sicher, jedoch „Abend“ erwähnt Rudolf Steiner ja. Er wählte auch absichtlich und genau nach dem tropischen Tierkreis den Tag, an dem Merkur exakt in die Waage wechselte. Dieses Bild sehen wir oben, die Grundsteinlegung.

Was sagt uns das? Merkur war Rudolf Steiner sehr wichtig. Er wartete extra mit der Grundsteinlegung auf diesen Wechsel. Merkur hat ein Quadrat zu Mars, das scheint nicht von Bedeutung? Dabei müssen wir bedenken, daß Pluto noch nicht gefunden war.

Gehen wir in die Synastrie der Sylvester-Brandnacht, dann finden wir Uranus über Chiron; nur Uranus war bekannt.

Besonders auffällig an diesem Tag, dem Sylvester-Brand, ist die Pluto-Sonnen-Opposition genau auf dem Jupiter des Gründungsdatums. Und Jupiter ist ja der Herr des Fische-Aszendenten zu dieser Zeit.

Weiter auffällig: die Mondknotenachse steht gerade das erste Mal seitenverkehrt. Saturn ging, wie heuer auch, durch die Waage.

Und das Quadrat von Merkur zu Mars an diesem Tag der Grundsteinlegung? Konnte nicht Anlaß für die Auswahl eines solchen Datums sein, so daß ich daraus schließe, Rudolf Steiner interessierte sich wohl hauptsächlich für Merkur und Jupiter, der auch schön steht, vielleicht, doch das ist nicht überliefert.

Wir dürfen aber so weit gehen, anzunehmen, daß in diesem „als Mercurius in der Waage stand … „- Spruch im Grundstein die Bedeutung dieses ganzen Baus mit dem Boten der Kunst und der Logik, dem Botschafter des schönen Geistes, des Luft-Kunst-Geistes in Verbindung gebracht wurde.

Ein konventinell arbeitender Astrologe hätte jedoch wegen des Merkur-Mars Quadrates (durch Pluto verstärkt) keinesfalls dieses Datum gewählt, weil damit die Zerstörung bereits impliziert gewesen wäre.

Wie wäre es mit einem ehrgeizigen Wiederaufbau-Projekt? Merkur steht im Wassermann.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Mundan

Alt und Neu

Foto: Markus Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

noch steht die alte Mauer. Unglaublich. Reste aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, wahrscheinlich billig hochgezogen aus von Hand saubergeklopften Ziegeln bombenzerstörter Häuser. Mitten in Nürnberg, Fürther Straße. Dahinter das neue, wärmegedämmte High-Tech-Gebäude. Wie wir sehen, hat Uranus heute überhaupt keine Aspekte, sein Widersacher Saturn läuft rückläufig in der Waage und „verdaut“ die exakte Pluto-Quadrat Stellung, die uns auf der kollektiven Ebene vor allem das Erdbeben in Haiti brachte.

Nürnberg, 18.02.2010

Doch so bleibt es nicht. Die kardinale Klimax nähert sich mit geschwinden Schritten. Schauen wir uns einmal unteres Horoskop an:

30.07.2010 23:27 Nürnberg

Hier sehen wir Uranus und Saturn wieder in Opposition und Mars steht in genauer Konjunktion mit Saturn. Ich habe dieses Datum, diesen Zeitpunkt gewählt, weil der Mond die Uranus Jupiter-Verbindung im Widder an diesem Tag auslöst. Mal sehen, ob dann die alte Mauer noch steht. Dasselbe gilt im übertragenen Sinn für alles, was dieser Mauer ähnlich ist.

Fotos, Mundan

Drei starke Konjunktionen

Foto Markus Termin ©

Nürnberg, 16.02.2010 17:15

Liebe Leserinnen und Leser,

Foto und Horoskop sind zum selben „Zeitpunkt“ aufgenommen (durch Draufklicken kann man beides vergrößern und studieren). Wir sehen  rund um den Sonnenuntergang am Hauptbahnhof – die Schlote gehören der Müllverbrennungsanlage und passen super zu Neptun und Chiron – drei Konjunktionen: Mond/Uranus als direktestes und stärkstes – wie ich zumindest meine, denn Mond-Sensible spüren heute einen befreienden touch – dann Jupiter/Venus: da warte ich schon lange drauf. Geht allerdings nahezu unter in unseren modernen Maschinenwelten: denn wo das Leben als Fest selbst immer an letzter Stelle kommt (und komme mir hier keine/r mit der unerträglichen Seichtigkeit des Faschings) ist damit kaum Staat zu machen. Doch für all diejenigen, die sich die Sehnsucht nach einer besseren Welt nicht abgewöhnt haben: hier ist eure Chance mit Jupiter-Venus als freundlichstem aller möglichen Aspekte (das große Glück heiratet das Kleine) … und dann eben Neptun/Chiron; kann richtig wehtun … aber auch phänomenal heilen … nicht im Zeichen der Burg, aber doch im Zeichen des Glaubens: und vielleicht sogar an die Technik.

By the way – man hat mich neulich mißverstanden, als ich über Guido Westerwelle schrieb, der sagte „Wenn es in London eine reine Truppenaufstockungs-Konferenz ist, fahre ich nicht hin …“ Das „Lob“ war unangebracht; es war eine reine Truppen-Aufstockungskonferenz und Westerwelle fuhr hin.

Kann mir jemand sagen, warum die versammelte Linke zu Westerwelles schwachsinnigen Hartz-IV-Tiraden nahezu unhörbar ist? Die Presse allein?

Wann kommt jemand auf den Umkehrschluss, nämlich: daß – falls wirklich ein Hartz -IV-Empfänger mehr haben sollte, als ein Arbeiter – es eben gilt die Löhne der Arbeiter aufzustocken, wie es alle Wachstums-Propheten schon lange fordern, anstatt Hartz-IV-Bezieher via Bild-Zeitung zu gängeln?

Es wollen also dieselben Lebemänner, die noch nicht einmal einem Mindestlohn für Postzusteller zustimmen können, darüber poltern, dass angeblich Hartz IV-Empfänger zuviel bekommen?

Dabei ist der unerträgliche Bürokratismus bekanntermaßen bereits ein 100%tiger Hauptjob für Hartz-IV-Empfänger. Hartz-IV ist, wie  Prof. Dr. Götz Werner treffend und immer gültig gesagt hat: „Offener Strafvollzug“.

„Das ist Sozialismus“ krakeelt der „Esel“ Westerwelle (Zitat: Heiner Geißler: danke!; Fische können eben oft denken …): ja freilich, gerade haben wir die Banken rausgehauen, ganz Europas Agrar- und Großindustrie schwimmt auf der Subventions-Fettaugen-Suppe, aber ausgerechnet die Hartz-IV-Bezieher bringen uns in den Sozialismus.

Unsinn: Sozialismus ist, wenn Banken nach einer Reihe von fettesten Jahren und dem folgenden Zusammenbruch aufgrund von maßloser Zockerei (es geht dabei nicht um Geld, sondern um Menschenleben) ihre Gewinne und Boni weiter aus dem „Volksvermögen“ abschöpfen, als wäre nichts gewesen, ohne, daß sie – wie in den USA, Frankreich und England wenigstens lanciert: zur Kasse gebeten werden!

Wozu sollen Banken überhaupt Gewinn machen? Warum sollte überhaupt ein Mensch mit Geld Geld verdienen? Und wie verträgt sich denn das mit dem Thema: „wer arbeitet muß mehr haben, als der, der nichts tut?“

Und Du, Guido, glaubst wohl, Du arbeitest? Mach erstmal Deinen hochbezahlten und völlig überflüssigen Job. Denkst Du, es würde jemand merken, wenn der Deutsche Außenminister und Vize-Kanzler drei Monate lang nicht da wäre?

So schnell kann man es doch einfach nicht vergessen haben?

Mundan

Nichtraucherschutz: das Horoskop zum Volksentscheid

04.07.2010 München o5:25

Liebe Leserinnen und Leser,

hier bei uns in Bayern geht es um´s „Leben und Leben lassen“, doch das gilt nicht für alle, sondern nur für Tabak-Raucher und Alkoholiker. Es hat sich die CSU nach massiven Wahlverlusten offen als Wendehalspartei geoutet und nun darf man unter gewissen Voraussetzungen in jeder blöden Kneipe wieder qualmen.

Noch zu Goethes Zeiten war es üblich, sich ins belächelte „Rauchzimmer“ zurückzuziehen; heute wird die Frage „Darf ich rauchen?“ als Zumutung betrachtet. Die Fußgängerzonen bräuchten besonders im Winter eigentlich selbst unter offenem Himmel einen Rauchabzug.

Foto Markus Termin ©

Um es klar zu sagen: ich bin nicht gegen Tabak. Zwar ist es über die Maßen scheinheilig, ausgerechnet das schlimmste Suchtmittel von allen (danach kommt gleich das TV) für harmlos, legal und werbewirksam zu erklären, doch in bewußter Liberalität sollen von mir aus die Tabak-Süchtigen ihrem „Genuß“ nachgehen, so lange sie wollen und – das ist meine Meinung – unter sich sind.

Schauen wir einmal oberes Horoskop an. Es ist auf den Münchner-Sonnenaufgang des vierten Juli eingestellt, dem (höchstwahrscheinlich, das Ganze also unter Vorbehalt wegen des Datums!) Tag des Volksentscheids für „echten Nichtraucherschutz“. Wie wird es ausgehen?

Mond im Widder, das Volk, steht  im Haus 10 im Quadrat zur Sonne, wo auch Jupiter residiert. Passt, denn Sonne ist die Regierung ohne deren Wendehalsigkeit gar kein Volksentscheid nötig geworden wäre. Haus 10 ist das Ergebnis des Entscheids, also Jupiter.

Prinzipiell ist diese „Demokratie in action“ ja eine feine Sache, wobei man sich seit einer Weile fragt, wie es denn um den Minderheiten-Schutz bei solch demokratischen Entscheidungen steht. Denn nicht immer sind ja die Mehrheiten vernünftig und weise. Und vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht, wenn gewisse Entscheidungen an unsere regierenden Dummbatzen zur Abfederung deligiert werden, bevor sich das Volk selbst (siehe Gaza oder die Schweiz) populistisch im einzig wahren Wortsinn um Kopf und Kragen entscheidet.

In diesem Fall wird aber wohl das Volk sensationell Recht sprechen. Denn der Merkur aus dem Haus 1 – natürlicher Signifikant für Entscheidungen – bildet ein schönes zunehmendes Trigon zum MC.

Und Neptun! Den müssen wir auch angucken: fallendes Haus 9, nur Quadrate, Opposition zur Venus: agile, selbstbewußte Nichtraucher rennen im Haus 3 gleich nach dem Kirchgang in die Wahllokale, während – Neptun Haus 9 – die verkaterten Kettenraucher im Haus 9 eine neue Erfahrung machen: sie werden abgewählt …

Saturn, das alte Gesetz, Herr von sieben, er steht im Haus vier und wird daher „gekippt“.

Mond, Mundan

Neumond – Vollmond

14.02.2010 o2:51 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

zwischen diesen beiden Bildern liegen Neumond und Vollmond. Einmal der Glückspunkt am AC, dann am DC. Das ist nicht verwunderlich, sondern immer so. Lesen wir die Phase von Neu- zu Vollmond wie eine aufkeimende Blüte, die an Neumond duftlos ist und an Vollmond den ganzen Raum erfüllt, dann lesen wir richtig.

Für den Wassermann-Neumond gilt astrologisch – soweit wir das auf der mundanen Ebene betrachten – im persönlichen Horoskop müssen wir etwas anders sprechen – das Gegenteil, wie vom Steinbock-Neumond, der am 15. Januar mit einer Sonnenfinsternis einherging: während dieser die vorangegangene, eher anheimelnde und seelenwärmende (wg. der Mondfinsternis allerdings relativ) Krebs-Steinbock Vollmondstellung vom 31. Dezember fast erstarren ließ und diese Erstarrung dann zum Ergebnis des Vollmondes vom 31.01.10 führte, zur Polarisiation von Herzenswärme und Geisteskraft, so ist nun diese Herzenswärme aufgebraucht.  Maximale Umkehr im doppelten Wassermann-Sinn ist das Gebot der Stunde. Die Nato startet (wie Cäsar zu Neumond: Bellum Gallicum) einen Großangriff in Afghanistan, schonungslos wird über das Hartz IV-Elend debattiert … Im Ergebnis haben wir dann den Fische-Jungfrau Vollmond am 28.02.10, wo das Mitgefühl durch den Mond wieder praktisch wird und uns die Sonne in den Fischen den Weg aus der spirituellen Enge weisen wird.

Dies ist hier nur sehr einfach skizziert, ich möchte gewissermaßen den Atem Neumond-Vollmond darstellen, wie er sich  durch das Jahr entfaltet. Astrologisch relevant sind – denn der Walzer von Sonne und Mond wäre ja jedes Jahr gleich – vor allem die anderen Aspekte dazu: Neptun, Chiron, Merkur sind ja ebenfalls im Wassermann, Wassermann trägt die Opposition zum rückläufigen Mars im Löwen, etc.

Daher ist dieser Neumond mit den Themen Heilung, Vision (siehe der neue Film von Peter Jackson), Intelligenz (gerade heute spricht Bill Gates von der Notwendigkeit eines Energie-Wunders …) verbunden. Dies positiv betrachtet; das Negativkonto ist  z.B. der Nuclear-Wahnsinn um den Iran, jener Feldzug in Afghanistan (Kampf ums Öl = Neptun), Täuschung und Betrug um Atomenergie-Fragen in Deutschland und vieles mehr …

Und ebenso der kommende Vollmond mit der Fische-Sonne: wir haben dann außer der Sonne auch Venus, Jupiter und Uranus in den Fischen. Ein Vollmond der Grenzüberwindung wahrlich …

Wenn Sie nun wissen wollen, wie sich all das persönlich auf Sie auswirkt, dann nehmen Sie die beiden Horoskope unten und oben und schauen, wohin die Konstellationen „fallen“, wenn Sie ihr eigenes Horoskop zu Grundlage der Betrachtung machen: oder rufen mich an und wir erarbeiten uns das gemeinsam.

Sollten Sie, den Himmel betrachtend – was z.Zt. kaum möglich ist – sich zu den Mondphasen fragen, warum denn der Mond in seiner vollen Pracht so oft die Wolken oder Wölkchen charakteristisch um sich scharrt – wundern Sie sich nicht: denn – ja! – der Mond macht etwas mit uns und mit der Atmosphäre, das weit über die Kenntnisse heutiger, nur ganz bedingt zurechnungsfähiger Naturwissenschaft hinausgeht.

Da wären einmal die volle Kraft des reflektierenden Lichtspiegels, mit der der Mond uns die Welt erst wirklich zur Heimat macht, zum anderen, weniger sichtbar, jedoch wissbar und messbar die Entfernung des Mondes von der Erde, Perigäum  und Apogäum genannt. Dieses Jahr ist der Mond am 1 Januar um 21:45:32 im Perigäum gewesen, also erdnächst – weswegen die Sonnenfinsternis am 15. Januar auch nur ringförmig war – und heute am 13.02.2010 03:28 ist er im Apogäum, also erdfern. Zu diesem Thema siehe auch:

hier klicken: Erdbebenforschung in Potsdam

Perigäum und Vollmond ergeben die absolut heftigsten Stürme und die größten Springfluten, wie Ken Ring nach jahrzehntelanger Forschung herausgefunden hat.

28.02.2010 16:38 Nürnberg

Mundan

Merkur im Wassermann

10.02.2010 10:06 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur, der Begleiter der Sonne, hat das Zeichen gewechselt. Ich selbst hatte tagelang mit einer Entscheidung gerungen, und als ich dann – wie immer spontan – zum Handeln kam und mir hinterher das Horoskop dazu anschaute: siehe, da war es Merkur, aus dem Steinbock weitergewandert in den Wassermann, fast auf die Stunde genau.

Und freilich: der Brief vom Wassermann-Freund pünktlich dazu im Briefkasten.

Was man von Merkur vor allem lernen kann: die Dinge astrologisch sehr exakt zu nehmen. Wenn es jemand zuwege brächte, sich ein ganzes Jahr lang ausschließlich auf Merkur zu konzentrieren – Zeichenwechsel, Aspekte, Rückläufigkeit – es ließe sich nur durch diesen einen Planeten die ganze Astrologie verstehen. Nicht umsonst wird er Götterbote genannt; er vermittelt heute wie bei den Griechen den gesamten Zodiak. Merkur hat auch das Nachbeben in Haiti mit der exakten Wiederkehr auf die Erstbebenkonstellation angezeigt und es kocht noch heut Wut in mir hoch, daß ich mich habe ablenken lassen vom bösartigen Geschrei der Ignoranten, statt eben auf darauf zu achten … wird mir eine Lehre sein.

Was wir zunächst erwarten können, ist die Opposition zu Mars im Löwen. Mars ist rückläufig (Hartz IV Sätze müssen neu berechnet werden = Rückläufigkeit, Entscheidung mit Merkur im Gesetzes-Zeichen Steinbock) und Merkur im Wassermann wird nun die Dinge auf den Kopf drehen. So ruhig sich das anläßt, haben wir doch zur Opposition …

13.02.10 11:25 Nürnberg

… erst die echte Kontroverse zu erwarten. Wer wie warum das Karlsruher Urteil interpretiert; und ob es wohl diesmal Verfassungs-stabil ist, sein wird?! Merkur wird aus dem Wassermann seine ganze Genialität gelten machen – und Mars wird bremsen. Beide aber stehen mit dem rückläufigen Saturn in der Waage (noch mal Gerechtigkeits-Thema Hartz IV) auf bestem Fuße …

Das Stellium – die Planetenanhäufung im Wassermann – wird übrigens nach alter Lehre von Merkur angeführt, solange dieser zuerst aufgeht. D.h. Sonne, Neptun, Chiron und im Moment auch noch Venus begreifen sich alle „im Namen Merkurs“.

Bin gespannt ob Merkur-Präsident Obama mit seinem Wassermann-AC einen Durchbruch feiern kann dieser Tage, oder ob es dauert, bis Mars direkt geht …