Fotos, Poetry

Meine magische Trichterwinde

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Liebe Leserinnen und Leser,

ist sie nicht so etwas, wie ein Sonnen-Trichter? So ähnlich, wie das Licht, das die Winde als Trichter einfängt, wird wohl die Sonne selbst – die Aussendende Mutter in deren Wärmekörper wir leben – auch eine Art Winde sein – Sonnenwinde sind schon vielseitig beachtet.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos

„Kunst = Kapital“, sagte Joseph Beuys

Liebe Leserinnen und Leser,

das passt zur Trigonalstellung Mars/Saturn und Venus/Jupiter – beide Luftzeichen. Waage für Kunst – wo Saturn und Mars stehen – und Zwillinge für Bewegung, Vitalität und Anhäufung von Wissen. Da sind die seit alters her „guten“ Planeten im Zwillinge-Zeichen, und die „bösen“ in der Waage. Doch Zwillinge tragen auch noch am Südknoten, dem Drachenschwanz. Und natürlich zu Neptun in den Fischen im Quadrat. Beuys meinte damit nicht etwa die Kunst, sich am Kapitalmarkt zu bereichern, sondern empfahl uns diesen Satz als Lösungsformel für die vorausgeahnte Finanzkrise. Er wollte letztlich sagen, daß es das Schöpferische ist, aus dem alles Materielle direkt (als künstlerisch gestaltete Banknoten) und – natürlich entscheidend – indirekt aber wirksam – als phantasievoller Kreativitätsmodus der hoffentlich ideal funktionierenden „Marktwirtschaft“ fließt: – Kunst ist – so verstand es Beuys tatsächlich – der wahre Antieb des real existierenden Kapitals. Die hohen Verkaufserlöse für historische Meisterwerke von Malern, die zu Lebzeiten fast verhungerten – wie Van Gough – setzen auf den Fortbestand der Zivilisation. Das betrifft konkret den Euro, dem tatsächlich die geniale Umstellung von Atomkraft auf Wind und Sonnenenergie im Land selbst künftig Probleme zu lösen scheint. Wir dürfen dieses Problem in unserer Generation als künstlerische Aufgabe lösen. Die Euro-Debatte als künstlerische Herausforderung betrachten. Wie ist Balance, Harmonie, Schönheit, Erkenntnis zu erreichen?

Das fängt einmal mit dem Begriff an: es muss ja nicht „Der Euro“ heißen, Εὐρώπη, altgriechische Aussprache Eurṓpē – war eine Frau …

Da Kunst der wahre Antrieb des Kapitals ist, können wir umgekehrt auch das Kapital durch Kunst lenken. Beuys setzte für seinen Satz das = zwischen zwei Worte, weil er eine Identität wie in der Physik oder Mathematik, und damit auch eine Umwandlungsmöglichkeit andeuten wollte. Er wollte sagen: auch geistige Leitlinien der Zivilisation können im großen alchemstischen Prozess verwandelt werden – und zum Sieg der glücklichen Freiheit führen – vielleicht zur künstlerischen Erlösung des Kapitals?

Alles auch Neptun – Jupiter im Quadrat Gedanken.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Fotos, Poetry

Heilige Orte

Liebe Leserinnen und Leser,

Neptuns Zaubergarten will auch gereinigt werden, wenn Neptun und Chiron in den Fischen stehen – Mars hingegen auf dem letzten Grad Jungfrau – unten sehen Sie das Bild eines Prunus domestica var. claudiana oder „Reineclaude“ nach alter Rechtschreibung, Reneklode nach neuer – I suppose – ich habe mal in einem Aussaatkalender der Thuns …

mondkalender.pdf

… eine Bilderreihe von Reineclauden gesehen, die zu unterschiedlichen Konstellationen gepflanzt wurden und aus ein und derselben Samenreihe dann verschieden farbige Früchte hervorbrachten – von Gelb bis tief Violett.

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Diese Reineclaude auf dem Bild ist einer meiner „Heiligen Orte“ in der Stadt – und daher pflege ich ihn.  Nicht oft; nicht regelmäßig, … aber zu den heiligen Zeiten unabsichtlich doch (Elemetargeister helfen Glasscherben auflesen): dem folgenden Steinbock-Vollmond vielleicht …

Er sagt: „Jetzt gilt es!“ – und ich habe den Verdacht, als ob sich das Bewußtsein der menschlichen Freiheit – das zunächst einmal nur bedeutet: gewahr zu werden, daß du bistdoch 2012/2013 massenhaft durchsetzt – und wir doch – lasse die linke Hand nicht wissen, was die rechte Hand tut – 2012 diesen Bewußtseinswandel haben …

Oberes Bild ist im Kreuzgang des Cafès der Stadtbibliothek (12. Haus). Trotz des Umbaus – der diesen Garten noch schöner macht – im Kontrast – womit ich sagen will: wir hier in Nürnberg, mitten in der Stadt – haben wandelnde Zeiten – die Vögel – insbesondere Amseln und Nachtigallen z.T. – kündigen das Auspicia-mäßig an – doch auch die Krähen und Elstern sind dabei. Falken eher verhalten. Stadttauben verhaltensgestört.

Trotzdem/deswegen sind beide Bilder zueinander Ausdruck des Neptun – Jupiter Quadrats – wie Kultur und Natur.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Fotos, Fussball EM 2012

Gestern beim Spiel …

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Liebe Leserinnen und Leser,

gestern – wir saßen nach unserem Tagewerk in der Rosenau – einem der coolsten Orte der Republik – während des Spiels – um genau 22:48 – geschah etwas Merkwürdiges. Zwischen Dänemark und Deutschland stand´s 1:1 – alles hätte sehr wohl vom Können und der Leistung durch Glück sich auf Seite der Dänen legen können, da lief plötzlich ein junger Mann auf die Leinwand los, als wäre er Teil des Spiels. Er sprintete los – eine weibliche Stimme kreischt – vermutlich seine Freundin – in die Leinwand hinein, ganz ungebremst – 3 bis vier Meter zum Supersprint – verletzte sich an der Stirn. Ein Krankenwagen kam und nahm in – fürsorglich umlagert vorn nachbarlichem Fachpersonal – mit.

Dieses Bild zeigt genau das Venus/Chiron Quadrat zum selben Zeitpunkt. Etwas, das er liebte, veranlasste ihn zum Lossprinten. Manche dachten, er wäre einfach ausgerutscht. Dafür kam jedoch das Kreischen der Freundin zu früh: sie wußte, daß er labil war und erkannte den Anfall. Ein kleiner Junge spürte inuitiv den eigenartigen (Venus rückläufig! Lilith Mars Trigon … Rennen aus ‚Lilith-Gründen‘, bzw. Lilith wird unterstützt durch Mars in Jungfrau) Charkter der „Handlung“ zwischen Leinwand und „Realität“ – und bekam Angst.

All das passt natürlich zu Neptun und Chiron in den Fischen – die verwischte Realität – und geht synchron mit diesen Tauben in der Stadt, die nicht mehr ausweichen, wenn ein Fahrrad sich nähert. Ich bin ja ganz Gegen-Apokalyptiker – drum lasst uns aufmerksam bleiben.

Für die Deutsche Manschaft hat das auch was zu bedeuten. Ich rätsle noch was …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Poetry, Weltbild

„Fernwirkung im Spiel“ – Venustransit

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Die beiden Geoforscher Danilo Palladino von der Sapienza-Universität in Rom und Gieanluca Sottili vom Forschungsinstitut IGAG-CNR in Rom haben alle bekannten 143 Vulkanausbrüche mit mindestens der Stärke 4 seit 1750 ausgewertet. Das erstaunliche Resultat: Nahe beieinander liegende Vulkane brachen auffällig häufig kurz nacheinander aus – obwohl ihre Magmakammern nicht verbunden waren.

Acht Vulkanpaare, die zwischen 159 und 500 Kilometer entfernt lagen, explodierten der Studie zufolge im Durchschnitt im Abstand von nur knapp anderthalb Jahren mit mindestens Stärke 4. Der Zusammenhang sei dermaßen auffällig, dass die Forscher nicht an Zufall glauben. Jetzt rätseln sie, welche Art von Fernwirkung im Spiel sein könnte.“ Quelle:

Erdbeben und Vulkane und Sonnenstürme kommen häufiger vor – SPIEGEL ONLINE

Es gibt auch bemerkenswerte Ansätze der Geophysiker, die die Ionosphäre belauschen und feststellen, daß unser Wetter transparenter mit dem Kosmos des Weltenraums zusammenhängt, als man sich bisher hat träumen lassen. Natürlich nennt man es nicht Astrologie. Aber es ist ein Teil davon.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus