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Merkur rückläufig in Fische: die Idee vom Recykeln

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Merkur rückläufig Fische06.02.2014 22:43 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

auf das 5. Haus bezieht sich dieser Hermes/Merkur – Kreativität, Kinder, Liebe und Glück. Zumindest in unseren Längen bis etwa Kiew, wo sich zur selben Zeit der Aszendent im Skorpion befindet. Nun aber – da er rückläufig ist – kann man fast nur abwarten – Papiere ordnen – ausgebrannte Energiesparlampen auswechseln und korrekt entsorgen: nur 10 % werden im Recykling-Kreislauf wiedergefunden!

Merkur ist ja ein Quecksilber-Thema.

Passend nach wie vor zur Neptun-Nähe ( = u.a. Utopie, Vision, jenseitige Weisheit) von Merkur ist die Idee, alle Industriegesellschaften, aber insbesondere unser eigenes Land dazu zu verpflichten, nunmehr nur solches herzustellen, was entweder wiederverwertet werden kann, oder Energie- und Umwelt-neutral recykled.

Das wäre eine im wahrsten Sinn radikale Wendung: einzig sinnvoll.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Wassermann-Zeit

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Wassermann-Zeit ist eine verrückte Zeit – und bald wird Merkur nach kurzem Übertritt in die Fische – Ausflug in die Vermittlung des Seins, Großzügigkeit und Weite in Gedanken, Himmel und Göttern angemessen – zurück in Wassermann laufen – Sonne ist dort sowieso – und wird alsbald dann zurück (12. Februar) im Wassermann wieder von der einen Idee auch das Gegenteil versuchen – gerade dieses „Gegenteil“ – die Fundamental-Opposition, ist für Wassermann bedeutend – nur läßt man und frau aus dem Wassermann-Zeichen sich nicht von anderen definieren, was „Opposition“ sei.

Freundschaft ist bedeutend für Wassermann – nicht uneigennützig – denn nur Freundschaft befördert den geistigen Austausch – und daran ist Wassermann eigentlich interessiert, allerdings zu tiefst davon überzeugt, daß sein Konzept, geduldig erläutert, mehr „Freiheitsgrade“ enthält, als hätte das Leben eine stark konzeptionell aufzufassende Art.

Wenig Wassermänner weiblich oder männlich, die nicht zu mehr oder weniger heiterem Zynismus neigten: der im Tiefsten diese Kränkung ist: „Würdet ihr nur mich rechtzeitig gefragt haben, hätten wir alle Probleme in öffentlichen Angelegenheiten längst gelöst … „. Wassermann fühlt sich für die geistige Lösung von „Krise“ kompetent – den schwankenden Umkehrpunkt suchend, und ist dann in der Tat fassungslos, wenn niemand sein Konzept realisiert – darauf reagiert er dann mit Zynismus, dem ein jugendlicher Idealismus Platz macht.

Immer aber hält Wassermann die eigene Paradoxie zusammen: der Mensch als Geist im Körper – Hinweis und Suche nach dem Menschen-Ideal, das Wassermann ist.

Hamburg, jeder wird das einsehen, ist dem Wassermann zugeordnet: aber auch Weimar, Brighton und Athen sind`s.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Lilith-Schutzengel im Zeichen der Burg

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Merkur Konjunktion Venus08.01.2014 00:00 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

und dazu Merkur mitteilsam in Konjunktion zur rückläufigen (also inneren, gründlicheren, vergangenheitsbezogenen) Steinbock-Venus (Burg = Gemäuer, Krebs = Heimat) – aber in Opposition zu Lilith (ein gemeinsames Kraft-Paket) – und so fein der Engel, so klar auch die Lilith-Vorlage in Nürnberg (im Wappen) – die verlängerten Fledermaus-Flügel verraten den Engel … weil ja – wie Rilke wußte, „jeder Engel schrecklich ist“

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Das stimmt aber nicht.

mit freundlichen Grüßen,

Markus

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„Liebe zur Liebe“ – Sonnenwende

IMG_8195Kurz vor Vollmond, letzte Woche – Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Wintersonnenwende Zweitausenddreizehn  nach Christi Geburt21.12.2013 18:11 Nürnberg

Ist der Mond doch kein abgesprengtes Stück Erde? – Wissen – Süddeutsche.de*

Seit Ende Januar 2008 betritt die Sonne mit der Winter/Sommerwende – je nach Position auf der Erde –  das Zeichen, in dem Pluto Position genommen hat: Steinbock birgt die wahrhaft plutonische Kraft – und auch das gallaktische Zentrum liegt – oder nicht? – Richtung Steinbock. Das bringt heiligen Ernst, der von den Steinbock-Geborenen – soweit ich sie kenne aus meinem Umkreis – edel getragen wird. Respekt!

„Ja, aber das Wichtigste ist die Liebe zur Liebe.“

Herzens–Angelegenheit: Von hier aus gesehen ist das geprägt durch den Mond im Löwen: Herzensangelegenheit – auf Neuseeland war gleichzeitig Steinbock-AC und eben nicht Löwe-Mond Herrscher, sondern Saturn im Skorpion: zur Sonnenwendzeit.

Uranus steht – bei uns zumindest – dort eben oben im Himmel fast noch still nach seiner langen Rückläufigkeit, Venus empfängt im Steinbock auf den letzten 2.5 Grad – Aufbruch! – aber alles – Sonne Haus 6 – praktisch gedacht und gemacht.

Los geht´s 2014 – auf! –  Glück der Stille – es lohnt sich extrem (und wenn wir´s nur 2 Wochen schaffen) Sinn für wahre Melodien … ; ..

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Venus wird stationär

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Planeten schaukeln, wenn sie um die Erde fließen, in einem Rhythmus, dessen Phasen denen einer Welle gleichen – : werden sie rückläufig oder gerade wieder vor zu laufen fast beginnen, dann ist dies eben der entscheidende, fließende und einzigartige Moment, an dem die Welle ihren Höhepunkt erreicht hat, und umkehrt durch den weißen Sand – dies sind die Verhältnisse jetzt – oder sich wieder bricht, den Sand am Strand neu zu erobern mit ihrer letzten salzigen Zunge (wieder jetzt), nachdem sie sich vorher eben auf ihrem Rückzug meterweit – bis zu den nassen Felsen voller Muscheln am 1. Februar 2014 – rennende Krebse – zurückgezogen hatte.

Erin Sullivan (Jupiter/Venus Konjunktion im Schützen, Skorpion AC & Sonne, Waage Mond mit Neptun in der Waage Haus 11 – Mars/Saturn/Pluto Konjunktion im Löwen in 9) – ihr einziger eigener rückläufiger Planet ist Merkur im Skorpion im 12. Haus – schreibt wahrhaft inspiriert über rückläufige Planeten und deren Phasen: zur stationär rückläufigen Venus sagt sie: „Im Transit geschieht etwas geheimnisvolles, Neuorganisation einer natürlichen Ordnung, die Rückkehr an einen idealen Ort, … „

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Rosenwunder

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Temperaturen sind um oder unter dem Gefrierpunkt – nicht erst seit heut – weiß das denn diese Rose (ich hab sie vor 6 oder 7 Jahren gepflanzt) nicht?

Wie kann sie denn wachsen, Saft treiben, die Kapillargefäße entwickeln und weiten um diese Jahreszeit, bei dieser Kälte?; – würde nicht ein Geist sie aus der Erde ziehen mit aller Kraft?

Sie ist auch nicht – falls ihr das denkt – übriggeblieben – zwei Tage zuvor war sie noch Knospe!

Ist es nicht ein Wunder?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Aufgelesen für GeistesforscherInnen

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Auf keinem Gebiet,“ sagt Rudolf Steiner, „ist Autoritätsglaube schlimmer und schädlicher als auf dem Gebiet der Geistesforschung – und auf keinem Gebiet ist dieser Glaube so zu Hause.“  – am 3. Januar 1913 in Köln. Um dieselbe Zeit findet er eine schöne Metapher für sein Training in die geistige Welt, nämlich das sich beständig selbst voll haltende Wasserglas – und bringt es als Metapher für die Liebe ein …

Mond ist void19.11.2013 18:56 Nürnberg

… die sich eben beständig erneuert – aber eben auch als physikalische Paradoxie eine geeignete Einstiegsübung ins „Geistige“:

„Wir wollen gleich eine solche besondere Vorstellung vor unsere Seele hinstellen, eine Vorstellung, die eine von vielen Tausenden ist, die der Geistesforscher bei sich anwendet, die aber das Prinzipielle zeigen kann.

Der Mensch denkt sich, er hat zwei Gläser vor sich, das eine halb gefüllt mit Wasser, das andere leer. Er gießt, so wollen wir uns vorstellen, aus dem gefüllten Glas etwas Wasser in das leere hinein. Aber dadurch wird das gefüllte Glas nicht immer leerer und leerer, sondern immer voller und voller, und je mehr wir ausgießen, desto voller wird es.

Es ist eine absurde Vorstellung! Aber es kann eine sinnbildliche Vorstellung für etwas sein, was uns rätselhaft im Leben entgegentritt.

Das, was hier gemeint ist, das ist, was wir die Liebe nennen. Die liebende Seele, die liebevoll dem Bedürftigen gibt die nur sich selbst hingibt, was in ihr enthalten ist, wird sie deshalb leerer?

Nein: das, was aus Liebe gegeben ist, macht uns immer voller und reicher. Das ist die Eigenschaft der Liebe, daß wir unser eigenes Wesen hingeben, und doch immer reicher und reicher werden.“ (Rudolf Steiner, Köln, 2. Januar 1913)

… offenbar darum, das Prinzip der Umkehrung zu physikalischen Abläufen zu nutzen als möglich geistige und bildhafte Vorstellung, Beispiel zu geben, dem frei gestaltend zu folgen er einläd.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus