Fotos, Mundan

Fische im 6. Haus

Liebe Leserinnen und Leser,

bei vielen Jungfrau-Aszendenten herrscht im Haus 6 (und 7) das Zeichen Fische. Wer sich in der Astrologie auf Sonne, Mond und Aszendent konzentrieren mag, hat im Prinzip schon so viel entschlüsselt, daß sich damit von der Persönlichkeit sehr viel beschreiben und erkennen läßt. Darüber hinaus jedoch ist es so, daß die Häuserspitzen und das Zeichen in dem sie stehen sehr genau – vorausgesetzt, wir kennen wirklich die Geburtszeit – angeben, auf welche Art wir dem jeweiligen Lebensthema am besten begegnen. Bei einigen späten Jungfrau-Aszendenten und auch Waage-Aszendenten herrscht das Zeichen Fische im 6. Haus. Es ist das Haus der lebenspraktischen Dinge, der Arbeit und auch der Gesundheit; wie wir wissen, stehen bekanntlich Neptun und Chiron zur Zeit im ersten Fische Dekanat.

Ein Beispiel: eine Frau hat einen Waage-Aszendent mit Fische in Haus 6 und arbeitet im Gesundheitswesen. Nach einer Zeit ändert sich ihr Tätigkeitsbereich leicht: sie bekommt das Angebot, Wassergymnastik als Kurs anzubieten. Und sie stellt fest: das liegt ihr ungemein und macht große Freude. Und tatsächlich entspricht es auf einer sehr direkten, konkreten Ebene ihrem sechsten  Fische-Haus.

Diese sehr direkte Qualität ist Neptun – der sich doch eigentlich schwer fassen lassen soll – ganz besonders zu eigen.

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Umgekehrt gilt es ebenso: all die Waage- bzw. Jungfrau Aszendenten mit dem Fische Haus 6, die jetzt Neptun und Chiron in Haus 6 haben, können ihr Wohlbefinden steigern, indem sie Neptun und Chiron bewußt integrieren, anstatt darauf zu warten, daß die beiden Ärger machen.

Schwimmen ist gesund, das weiß jeder. Was uns die Astrologie hier unterstreichend vermittelt: daß es für diese Nativen von ganz besonderem Nutzen sein kann, um ihr Wohlbefinden in jeder Hinsicht zu stabilisieren, wenn sie die Wasser-Themen der Fische und die Heilungs-Themen von Chiron jetzt und die nächsten Jahre ganz bewußt ins neptunische Element verlegen, und da ist ja unglaublich viel denkbar. Das könnte ebenso gut Sauna, wie auch Schnorcheln sein.

Dabei geht es natürlich nicht darum, das „Blue-Hole“ bis auf den tiefsten Grund zu erkunden – davon wäre sogar abzuraten, wenn noch zusätzlich ein Mars-Aspekt oder ähnlich hinzukäme.

Jedoch eben so, wie ich es meine, als bewußte Verbesserung der Lebensqualität, ist dieser astrologisch gewonnene Hinweis für den Umgang mit dem 6. Haus äußerst wertvoll. Natürlich gilt das für diejenigen, die gesund sind, besonders. Wer erkrankt ist, sollte selbstverständlich einen Arzt oder Heilpraktiker konsultieren, da reicht es nicht, sich auf die Astrologie zu verlassen!

Wenn wir astrologisch noch weiter gehen wollen, gucken wir uns auch noch die Neptun-Position und dessen Aspekte an, des Herrschers dieses Hauses, wenn dort die Fische regieren, denn die Häuser- und Zeichenstellung gibt nähere Auskunft darüber, wie wir Astrologie optimal nutzen können, um ganz allgemein unsere Lebensqualität zu verbessern.

Und noch weiter in die Tiefe kommen wir, wenn wir schauen, wo der Planet steht, der das Zeichen regiert, in welchem Neptun, Herr des Fische-Hauses 6, steht, und was dieser für Verbindungen und Aspekte hat …

Wer wissen will, wie das bei ihr/ihm persönlich aussieht, schicke mir eine mail an markustermin@gmx.de – mit Geburtsdatum, Zeit, Ort und wichtigstes Anliegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Personen

Johannes Paul II

Liebe Leserinnen und Leser,

bin auf Reisen, deswegen hier nur ganz kurz einen weiteren Stier zum Horoskop gucken: und zwar eingestellt zu seiner Selig-Sprechung am 1. Mai.

Imposant die Jupiter-Neptun Konjunktion in Haus 10 = der mystische Papst. Mal zur Abtreibungsdiskussion in Deutschland befragt, soll er gesagt haben:

„Sind denn die Deutschen so arm, daß sie sich keine Kinder leisten können?!“

Es sind immerhin ca. 250 000 Ungeborene pro Jahr, da muß man sich nicht wundern, wenn die Bevölkerung schrumpft.

Den Transiten gemäß hat man ihm keinen Gefallen getan mit der Selig-Sprechung. Chiron über dem Uranus, Herr von 4, dem Haus der Seele, deutet ebenso wie die genaue und verstärkte Mars-Opposition eher auf eine Verletzung.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Johannes Paul II 18.05.1920 05:30 Wadovice, Polen

Personen

Strauss-Kahn

Liebe Leserinnen und Leser,

oben das Geburts-Radix, unten die Transite. Mal den Jupiter über dem Mars angucken … oh je … Saturn R in 4: könnte ungemütlich werden … Saturn über Neptun, Neptun laufend Opposition Saturn. Aber: Jupiter bald über der Sonne: wird also im Mittelpunkt stehen. Und letztlich zwar beschädigt, aber frei sein.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Dominique Strauss-Kahn 25.04.1949 11:10 Neuilly sur Seine, Fr.


Innen Kahn, außen Transite Sonntag

Mundan, Weltbild

Freitag der 13.

Liebe Leserinnen und Leser,

„Es geht bei jeder Zeitangabe um einen Vergleich zwischen zwei Geschwindigkeiten,“ schreibt Wilhelm Hoerner (Zeit und Rhythmus, Urachhaus): „Wir messen die Zeit mit dem Raum.“ Das ist der eine Grund dafür, daß uns die 13 unheimlich ist, denn der Tag passt nicht rund ins Jahr, ebensowenig, wie der Monat. Das bedeutet: Monat, Tag und Jahr als natürliche Rhythmen sind nicht mit dem Zahlensystem „synchronisiert“.

Würden wir immer nur Tag auf Tag zählen, um uns weiter um nichts zu kümmern, hätten wir keine Probleme. Da nun aber Mondrhythmen und Sonnenrhythmus angepasst werden wollen, braucht es Kommazahlen und Schaltjahre, oder beim Lunisolarkalender ca. alle zwei Jahre einen eingeschobenen 13. Monat, damit es wieder passt. Was allerdings nahezu perfekt synchronisiert ist, das ist der Venus – Erde Rhythmus: 8 Erdjahre sind 13 Venusjahre, so genau, wie eine hochpräzise Uhr, die nur sehr sehr gering  nachgeht.

Der heilige Ibis mit den zwei Wesenskörpern des Menschen um das Lebenszeichen herum,

er möge uns Weisheit gewähren!

Daher haben die Maja die 13 zum Grundrhythmus ihres Zahlensystems bestimmt, weil sie im Erde-Venus Rhythmus die präziseste Einheit fanden.

Schauen wir uns das mal näher an:

„8 Erden-Jahre sind sehr genau 13 Venus-Jahre“, sagte ich.

John Meeks (Planetenspähren, S. 22), beschreibt detailliert:

„Die Bestimmung der Rotationsperiode erfolgte nach Radarbeobachtungen von vier aufeinanderfolgenden unteren Konjunktionen der Venus mit der Sonne zwischen 1962 und 1967. Das Ergebnis war zunächst eine Periode von 242,982 +/- 0,04 Tagen retrograd. Die Übereinstimmung mit der sogenannten stabilen Resonanzperiode zwischen Venus und Erde 243,16 Tage) war so genau, daß die Annahme nahe lag, sie sei identisch.“;

Erde und Venus tanzen gewissermaßen perfekten Walzer miteinander. Und die Zahl 13 ist wohl daher für die Maya eine Zähl-Grundeinheit gewesen, denn wir wissen aus dem Dresdener Codex, wie gründlich die Venus ins schriftliche Aufzeichnungssystem eingegangen ist. Aus dem Rhythmus von Erde, Sonne und Venus haben Sie ihre gesamte Zählung hoch gerechnet und eingeteilt.

Freya wiederum, die keltische Venus, ist klar mit dem Freitag assoziiert, und hier bringt also „abergläubisches“ Volkswissen zwei Dinge zusammen, die ohnehin nicht getrennt sind.

Wie das nun zu werten sei? Ich habe den 13. und gar schon auch Freitag immer als besonders frei empfunden … ! Mal gucken, wie sich´s macht bei Mond in der Waage heute Abend.

Geschrieben am 13.05.2011 18:40 bei Venus-Merkur Konjunktion! – bei hauptsächtlich Waage-Aszendent.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen, Weltbild

Robinie und Paracelsus

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Liebe Leserinnen und Leser,

Paracelsus, der unten schreibt:

„Dann der Arzt der die Astronomey nicht kann, derselbig mag nicht ein vollkommener Arzter genannt werden, dann mehr dann der halbe theil der Krankheit wird vom Firmamente regiert,“

… kannte die Robinie noch gar nicht, denn sie kam erst nach 1600 aus Amerika zu uns. Allerdings hat niemand so deutlich, wie Paracelsus, den umfassenden Zusammenhang von Planeten/Gestirn-Stellung und Menschenwohl erkannt. Mir fällt dazu sein Jungfrau-Jupiter auf, die Schütze-Kräfte des Philosophen, sowie natürlich der Skorpion Sonnenmensch, der Anatomie an verletzten Menschen auf den Schlachtfeldern unerschrocken studierte und dort sich einsetzte.

Dass die Robinien, bzw. Akazien, wie sie fälschlich auch genannt werden, heuer so fantastisch blühen, ist tatsächlich mit sehr starken Mars/Venus und Jupiter-Kräften direkt in eines gefügt: das Wort „verbunden“ triffts nicht. Und diese Pflanze ist ganz offenbar eine Mars/Venus und Jupiterpflanze: Mars für die Stacheln, Venus für den Duft und Jupiter für die Üppigkeit und die Waldbildungskraft einer außergewöhnlichen Wurzelvermehrung.

In der Homöopathie wird ein Auszug dieser Pflanze gegen Sodbrennen – wie ich höre außerordentlich erfolgreich – eingesetzt. Scheinbar schafft sie Ausgleich zwischen Mars und Venus. Laut Paracelsus (und allen alten Weisen) käme es nun jedoch ebenfalls darauf an, wann die Pflanze oder Teile von ihr, geerntet werden und sodann natürlich, wann sie verabreicht werden kann, je nach Stellung der Planeten/Gestirne.

Wenn man jedoch bedenkt, welch kleines, total zusammengeschrumpftes Dasein die wahre Medizin führt, und wie hingegen der sündhaft teure Giftmüll, den die Pharma-Riesen Medizin nennen, quasi alles beherrscht, und man dann noch bedenkt, daß man offenbar zusätzlich massive Behinderungen für die Nutzung von Heilpflanzen sich europaweit ausgedacht hat, dann kann einem regelrecht übel werden, und wenn Sie Ihren kompetenten Arzt oder Apotheker fragen (viele Apotheken heißen ja tatsächlich: Paracelsus-Apotheke) dann empfiehlt er/sie vielleicht homöopathisch die Robinie, wenn´s sauer aufstößt.

Es ist wenig bekannt, daß seit einigen Jahren die Behandlung von Malaria großteils und außerordentlich erfolgreich, wenn es verfügbar ist, empfohlen durch die WHO,  auf ein pflanzliches Mittel, eine besondere Beifußart: Artemisia , umgestellt wurde. Daß das Mittel wirksam war, wußte man in China schon seit Urzeiten und ganz offiziell in der TCM seit 40 Jahren, aber es hat lange gedauert, bis das anerkannt wurde!

Der Plasmodia-Erreger, der die Mücke und den Menschen als Wirt benutzt, und sich in einem merkwürdigen (eigentlich auch geistig interessanten) Kreislauf eingerichtet hat, entwickelte stramm gegen die rein „künstlichen“ Mittel Resistenzen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astronomia magna des Paracelsus

Paracelsus – Astrowiki-de

Paracelsus 10.11.1493 10:40 Einsiedeln, Schweiz

Mundan

Konjunktion Venus-Merkur-Jupiter

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Liebe Leserinnen und Leser,

ein wunderbarer Aspekt – nur jetzt nicht überfordern, und denken, alles ginge gleich und sofort – Saturn von gegenüber hält zwar keine genaue Opposition mehr, aber wenn wir Mars-gesteuert sind und nun mit neuer Stärke die Schallwand durchbrechen wollen, gibt es doch noch Widerstand.

Also lassen wir besser Vernunft walten mit Jungfrau-Mond, oder nicht? Oskar Adler nennt den Jungfrau-Mond zur Stier-Sonne einen ausgezeichneten „Gutsverwalter“. Nun müssen wir kurzfristig schauen, welche „Güter“ wir zu gut verwalten haben …

Für den neuen Ministerpräsidenten vom Ländle, der Stier-Sonne mit Jungfrau-Mond ist, ist´s gleich ein ganzes Ländle.

Venus – solchermaßen durch Jupiter und Merkur verstärkt, muß jetzt auch in der Spur gehalten werden, wie mit zuviel Pferdestärken ausgestattet. Dazu kommt die Rezeption zwischen beiden. Aber die Vögel draußen singen überirdisch, die Akazien blühen üppig, wie selten zuvor, und in der gegenwärtig herrschenden Trockenheit duften die Wiesenkräuter schon richtig nach Sommer …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

11.05.2011 22:53 Nürnberg

Personen

Wie befreit man/frau die Geburtsanlage?


Liebe Leserinnen und Leser,

Nachrichten aus der astrologischen Praxis: mit Saturn am Aszendenten neigt man und frau dazu, die Schuld- und Gewissensfrage nach außen zu projizieren. „Eine der Hauptschwierigkeiten von Saturn am Aszendenten,“ schreibt Liz Greene, „ist das Fehlen einer positiven Selbstbehauptung. Oft ist das Individuum gezwungen, den eigenen Willen durchzusetzen und die unmittelbare Umwelt zu beherrschen, doch dies geschieht nicht als spontane, voll Selbstvertrauen durchgesetzte Handlung des Betroffenen, sondern vielmehr als sein defensives Manöver.“

Dieses sich-durchsetzen geschieht auch oft und gerne, indem man/frau anderen ein schlechtes Gewissen macht. Sei es, weil diese Leid zugefügt hätten, und dies nun zu sühnen ist, sei es, weil sie sich „respektlos“ oder gar „verantwortungslos“ verhalten, etc.

Zwar erleidet man/frau die vermeintliche Respektlosigkeit, ist sich aber überhaupt nicht darüber bewußt, daß dies durch eigene, streng fixierte Vorstellungen erst herausgefordert wird. Auch Beziehungen gelingen schlecht, wenn unbewußt versucht wird, den anderen durch Schuldgefühle zu binden.

Hier, wie immer, hilft nur Bewußtwerdung. Statt nun Verantwortungs-Losigkeit zu beklagen und von anderen Verantwortung einzufordern, übernimmt man sie selbst. Und zuallererst über die eigenen Gefühle.

Konkret bedeutet das, man betrachtet Gefühle nicht mehr als etwas, was von außen durch positives oder negativ gewertetes Verhalten verursacht wäre, sondern bekennt sich zum Eigentum an den eigenen Gefühlen – sie gehören Dir – und statt sie sich von außen spiegeln zu lassen, übernimmt man den eigenen Gefühlshaushalt voll verantwortlich selbst. Das nennt man dann: befreite Geburtsanlage …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Gunther Sachs

Liebe Leserinnen und Leser,

Statistik, damit werde ich mich niemals anfreunden. Es gibt ja Dinge – Wesen eher, die sind statistisch nicht nachweisbar. Gunther Sachs war ein solcher. Ein Einzelstück. Tritt nur einmal in hundert Jahren auf. Ja gut  –  – …. : „der ganze Rassel um die Knete … “ (Ideal) … Während meiner Kindheit war sein Gesicht jede zweite Woche auf „Frau im Spiegel“, eine der fünf Zeitschriften, die an der Bäckerei, jenseits der Hauptstraße in Laufenburg/Rhina mit damals noch Blei im Benzin, zu dem Uran wird, wenn es einmal die Halbwertszeit überbrückt hat – war er nicht auch Rennfahrer? –  auch noch verkauft wurden, neben dem Brot und den Fuchsschwänzen, die im Hochsommer im duftenden Flieder hingen und Fix&Foxi, welches ich nicht las, weil zu primitiv. So eine „Sache“ war/ist dieser Sachs. Und zwar, gerade weil seine erotischen Fotografien bescheuert sind, und trotzdem Sand im Getriebe der Fichtel&Sachs Wichtel: (k)ein Gefangener seines Klischees. Und auch wieder nicht: z.B. als Astrologe. Nachdem er sich erschossen hat, ist auch Schluss mit Vergesslichkeit. Noch ist sein Ätherleib verletzlich – drei Tage, hat Jesus gesagt – aber da er nun Astrologe ist/war, habe ich die Aspektscheibe auf die Mars Radix/Neptun laufend Opposition eingestellt. Den Saturn rückläufig am Aszendenten über der Venus, Sonne in Opposition und Mond über Pluto (Plutonische Verantwortung in Haus 10, Öffentlichkeit) sieht man auch, wenn man nicht Astrologe ist. Und die Skorpione … ja klar … auch im Tod noch stacheln. Is´ halt so. Dafür lieben wir euch … trotzdem. Plus christliche Beerdigung mitten auf dem Kirchhof.

Wenn Du oben ankommst, hau rein, Alter!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Gunther Sachs, 14.11.1932 03:34 Mainberg, außen Todestag, 08.05.20011

Weltbild

Das Netz und die Presse

Liebe Leserinnen und Leser,

das Image des Netzes wird fragwürdig. Ob die Autoren des Artikels wissen, daß Steve Jobs im Zeichen Fische geboren ist, und bewußt darauf ansprechen? Ob sie auch wissen, daß Neptun und Chiron in den Fischen stehen, dem Zeichen für´s Netz? Glaub ich eigentlich nicht. Vielleicht haben sie gehört, daß Jobs Joga macht und an geistigen Dingen Anteil nimmt. Aber bemerkenswerterweise führt der Artikel durch die story wieder in die Astronomie ein, ein Astronom deckt nämlich das äppelsche Inkognito wegen Datensammlungen von I-Phone-Trägern auf … Neptun passt sehr gut zur Unbegrenzheit des 12. Hauses und zum Netz, das in diesem Sinne grenzenlos ist. Ùnd nun erleben wir paralllel spektakuläre Sicherheits-Probleme, z.B. bei Sony und der Playstation und hier die kritische Offenbarung des Datensammlers „Big Brother“ Apple, also klar negative Manifestationen von Neptun und Chiron in den Fischen. Auch die Zahl der Geschädigten scheint riesig  und im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos (12. Haus). Man verbeugt sich wieder, wie nach und immer noch Fukoshima.  Das trübt die klare Sicht auf das noch gar nicht in ganzer Tragweite verstandene Tablet-Computer-Konzept. Apple täte gut daran, etwas europäischer zu denken.

Die positiven Manifestationen von Neptun und Chiron in den Fischen hängen aber eben auch mit dem selben zusammen: Millionen vorher eingelullter Zahler und Player wurden wachgerüttelt, in die Realität geschleudert. Und letztlich noch mehr, denn auch die Nicht-Geschädigten machen sich Gedanken über ihre Identität im Netz – ja, und dann ist wirklich alles vertintet.

Aber zu bedenken ist eben auch und zuerst die Druck-Presse-Konkurenz zum Netz. So meint man – längst als Redaktion selbst in beiden Medien verwurzelt – aber an Apple gekettet – das Netz sehr kritisch sehen zu dürfen, und tatsächlich bedient die neptunische Grenzenlosigkeit neben der Vision des höheren Selbst auch den Schatten der verzögerten Verwirklichung: ein Sumpf des Verbrechens und der Rechtlosigkeit, Spiegel all dessen, was in „Wirklichkeit“ ebenfalls das göttliche Bewußtsein in den Hintergrund drängt.

Gerade Steve Jobs hat eine moralisch saubere Vision vom Netz. Er ist da ziemlich radikal. Und eventuell hat er Recht, aber man neidet Erfolg und versucht den kranken König endlich zu stürzen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus