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Robinie und Paracelsus

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Liebe Leserinnen und Leser,

Paracelsus, der unten schreibt:

„Dann der Arzt der die Astronomey nicht kann, derselbig mag nicht ein vollkommener Arzter genannt werden, dann mehr dann der halbe theil der Krankheit wird vom Firmamente regiert,“

… kannte die Robinie noch gar nicht, denn sie kam erst nach 1600 aus Amerika zu uns. Allerdings hat niemand so deutlich, wie Paracelsus, den umfassenden Zusammenhang von Planeten/Gestirn-Stellung und Menschenwohl erkannt. Mir fällt dazu sein Jungfrau-Jupiter auf, die Schütze-Kräfte des Philosophen, sowie natürlich der Skorpion Sonnenmensch, der Anatomie an verletzten Menschen auf den Schlachtfeldern unerschrocken studierte und dort sich einsetzte.

Dass die Robinien, bzw. Akazien, wie sie fälschlich auch genannt werden, heuer so fantastisch blühen, ist tatsächlich mit sehr starken Mars/Venus und Jupiter-Kräften direkt in eines gefügt: das Wort „verbunden“ triffts nicht. Und diese Pflanze ist ganz offenbar eine Mars/Venus und Jupiterpflanze: Mars für die Stacheln, Venus für den Duft und Jupiter für die Üppigkeit und die Waldbildungskraft einer außergewöhnlichen Wurzelvermehrung.

In der Homöopathie wird ein Auszug dieser Pflanze gegen Sodbrennen – wie ich höre außerordentlich erfolgreich – eingesetzt. Scheinbar schafft sie Ausgleich zwischen Mars und Venus. Laut Paracelsus (und allen alten Weisen) käme es nun jedoch ebenfalls darauf an, wann die Pflanze oder Teile von ihr, geerntet werden und sodann natürlich, wann sie verabreicht werden kann, je nach Stellung der Planeten/Gestirne.

Wenn man jedoch bedenkt, welch kleines, total zusammengeschrumpftes Dasein die wahre Medizin führt, und wie hingegen der sündhaft teure Giftmüll, den die Pharma-Riesen Medizin nennen, quasi alles beherrscht, und man dann noch bedenkt, daß man offenbar zusätzlich massive Behinderungen für die Nutzung von Heilpflanzen sich europaweit ausgedacht hat, dann kann einem regelrecht übel werden, und wenn Sie Ihren kompetenten Arzt oder Apotheker fragen (viele Apotheken heißen ja tatsächlich: Paracelsus-Apotheke) dann empfiehlt er/sie vielleicht homöopathisch die Robinie, wenn´s sauer aufstößt.

Es ist wenig bekannt, daß seit einigen Jahren die Behandlung von Malaria großteils und außerordentlich erfolgreich, wenn es verfügbar ist, empfohlen durch die WHO,  auf ein pflanzliches Mittel, eine besondere Beifußart: Artemisia , umgestellt wurde. Daß das Mittel wirksam war, wußte man in China schon seit Urzeiten und ganz offiziell in der TCM seit 40 Jahren, aber es hat lange gedauert, bis das anerkannt wurde!

Der Plasmodia-Erreger, der die Mücke und den Menschen als Wirt benutzt, und sich in einem merkwürdigen (eigentlich auch geistig interessanten) Kreislauf eingerichtet hat, entwickelte stramm gegen die rein „künstlichen“ Mittel Resistenzen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astronomia magna des Paracelsus

Paracelsus – Astrowiki-de

Paracelsus 10.11.1493 10:40 Einsiedeln, Schweiz