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Den Neigungswinkel erahnen

Nürnberg 18:58 – was ganz einfaches heute mal. Auf der Weltwetterkarte sieht man (bitte das Wort „Weltwetterkarte anklicken) wunderbar die Ausläufer des Hurricanes Gustav, der uns diese Tropenluft bringt. Das wird aber nur klappen, wenn Sie den Link heute noch anklicken, oder die Tage, denn später haben sie die Weltwetterkarte schon aktualisiert. Es macht aber auf jeden Fall Sinn, sie sich anzugucken, und aus den abstrakten Formeln der Wetterfrösche konkret sichtbare Wolkenbewegungen zu machen, die zeigen, wie es weltweite und regelmäßige Ströme von Energie gibt, die uns mit anderen Ländern verbinden, und denen die Politik und die Nationen wohl egal sind. Nun aber das Einfache: hier sind zwei Bilder. Das eine ist ein Foto, das andere ein Horoskop. Das Foto zeigt den noch Steinbock-Mond von gestern und das Horoskop die selbe Ansicht als graphische Darstellung. Man kann hier sehr gut sehen, wie die Ekliptik, also die Bahnebene der Planeten zur Erde geneigt ist.

Foto Markus Termin ©

Zwar auf dem Foto nur ein winziges Pünktchen, doch das ist Jupiter rechts neben dem Mond. Nun ist klar, Mond und Jupiter stehen, bzw. standen (Mond ist jetzt schon im Wassermann) im Steinbock. Nun die untere Darstellung:

Hier sehen wir Mond und Jupiter im Steinbock genau zum Zeitpunkt der oberen Fotografie. Sie sind elf Grad voneinander entfernt. Soviel machen also elf Grad aus. Wenn man das weiß, hat man ein Gefühl für den ganzen 360 Grad Kreis! Mond steht am höchsten Punkt der Ekliptik, der aber erstaunlich tief (Ich stehe in einer leichten Senke und fotografiere bergauf) ist, während Jupiter am MC, dem Medium Coeli zu liegen kommt. Denkt man sich nun den tropischen Tierkreis (unseren, nach den 30 Grad Abständen) wie eine Frisbeescheibe um die Welt gelegt, so kann man anhand des Fotos den Neigungswinkel erahnen, mit dem die Welt in Bezug auf die Planeten und die Sonne im Augenblick durch den Weltenraum saust. Und, wie ich finde, sind auch die Aspekte als exakte Formen der Verbindung durch solche Darstellungen sehr verständlich, denn aus dem Filigranen entsteht auch der Gedanke einer Symmetrie.