Ereignis, Weltbild

Unsere Schulen – Walkampf

Nürnberg, 13:30 – eigentlich geht es ja nun in diesem Post um Schulfragen. Doch dann kam mir heute Morgen beim Frühstück unteres Bild entgegen. Für die Schulfrage gibt es ein Stundenhoroskop, das ich mir selbst gestellt und es zur Beantwortung der Frage heranziehen mag; – wenn doch auch wieder ein Zeppelin-Bild dabei ist, dann, weil ich mich bei der Göttin für die mißbräuchliche Verwendung ihres Namens entschuldigen mag und nun wieder bemerkenswert, das Militär eben jene Idee bereits entwickelt, die meines Erachtens den gesamten Personen- und Warenverkehr im Nah-Boden-Bereich revolutionieren kann.

IMG_0861Foto Markus Termin ©

Schulbildung

Nun aber: Unsere Schulen:

Oberes Horoskop gibt die Schulthematik wieder: Merkur steht oben im Haus 9, dem Haus der Weisheit und der Bildung, der Schiffsreisen, der Luftreisen und langen Reisen überhaupt, der Hochschule, der Kanzel, sofern gepredigt wird (die „Wandlung“ der katholischen Lithurgie gehört als magischer Ritus ins Haus 8).

Sodann wird Merkur – der Herr des AC (zusammen mit Saturn) ein Quadrat zu Chiron, Neptun und Jupiter haben.

Aus dem Haus des praktischen Lebens, dem Haus der Prüfungen, dem Haus 6 der Jungfrau kommt also ein Quadrat auf Merkur zu, der im Haus 9, via Philosophie sich anschickt, die Schule zu retten.

Merkur steht – dies ein Detail – im Haus 9 im Stier eingeschlossen. Stier ist ein Zeichen der Kraft und des Wohlstands. Niemand wird bezweifeln, dass Bildung und Wohlstand ein Thema sind. Soweit die Bestätigung des Horoskops in seinem Aussagewert. Hat es Wert? Wir richten uns dabei nach der Stimmigkeit des Horoskops. Dazu gehört auch dieser Schritt:

Welches Zeichen steigt eigentlich auf? Richtig, die Jungfrau. Also das Lehrer-Zeichen schlechthin. Und die Jungfrau, was führt sie mit sich in ihrem Papyrus-Boot? Den Saturn, ihren Erntehelfer, der den Papyrus geschnitten hat. Wir haben es also mit einem strengen Lehrer zu tun.

Nun können wir schon Antworten wagen:

Das Schulsystem ist zu streng, sagt Saturn am AC.

Die Prüfungen sind sehr (Jupiter) kränkend (Chiron) vernebelnd die Leistung betreffend (Neptun), wie sie hier im Haus 6 im Wassermann, dem Zeichen der technischen Logik stehen. Die Aussage: die aktuellen Prüfungen erfüllen nur einen Nutzen für die technische Intelligenz und sind verletzend und ungerecht.

Wer der sich andauernd wiederholenden Schul-Massaker in Deutschland und der Hilflosigkeit gedenkt, mit der wir ohne Lösung – scheinbar sogar ohne den Wunsch nach einer Lösung – die Alltagsgeschäfte wieder aufnehmen, der wundert sich darüber, dass man/frau dies so ganz abgekoppelt von den Demütigungen für junge Menschen zu sehen, die sie in der Schule erfahren müssen, und zwar selbst bei – wie in Winnenden – gelungenem Abschluss!

Um also die versagende Schule zu verstehen, sollte man/frau die Prüfungs-Praxis untersuchen und in Frage stellen. Prüfungen werden in keinem Fall den Leistungen von Kindern und Jugendlichen gerecht, das können sie gar nicht, weil das Hauptthema jeder Prüfung lautet: „Bist Du, Schüler/Schülerin in Deiner Gehirnwäsche weit genug fortgeschritten, um Anpassungsanforderungen, die an Dich gestellt werden, nach vorgegebenen Schemata einzuordnen?“

So gibt es immer wieder Jugendliche, die wir überhaupt nicht „kennen“. Das liegt nicht an der großzügigen Liberalität unserer Gesellschaft, sondern daran, dass das System sich nicht für die Persönlichkeit der SchülerInnen interessiert: logisch, denn das erklärte Ziel ist ja die Vermittlung kompatibler Wissenblöcke ins Gedächtnis zur Abrufbarkeit im Beruf.

„Wenn unsere Schulen gar so schlecht wären,“ mag mancher fragen, „warum haben wir dann geniale IngeniEUre hervorgebracht?“

Früher haben wir uns gegen die Schule gebildet. unser Drang nach Freiheit gegen die Schule war groß genug, dass wir Physik-Nobelpreisträger werden konnten, auch wenn die Naturwissenschaften uns im Gymnasium schlechte Noten brachten. Die Schule war Teil jener Kraft, die stets das Böse wollte, und unfreiwillig das Gute schaffte.

Heute ist das nicht mehr so. Die Sehnsucht Jugendlicher, „anti“ zu sein, ist gar nicht so groß. Groß ist hingegen die Sehnsucht nach Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Egal, ab bei „Rock im Park“ oder eben auch in der Schule. Viele gehen nur deshalb gern in die Schule, weil man/frau dort seine FreundInnen trifft. Während die Kinder und Jugendlichen vormittags zum Sitzen genötigt werden, wenn sie doch die meiste Energie haben, und damit künstlich ihren Bewegungsdrang unterdrücken müssen – und nur die kommen voran, denen das gelingt, die anderen ruhiggestellt durch ADS-Medikamente – bringt der Lieferverkehr der Geschäftswelt Waren und Dienstleistungen von Ort zu Ort.

Deshalb brauchen wir eine Schule, in die Jugendliche und Kinder einfach gerne gehen, weil sie sich dort geborgen und wohl fühlen.

Der einzig richtige Weg dazu ist die Gesamtschule. Aber nicht, wie Sie jetzt vielleicht meinen, eine Zusammenlegung von Haup- Real- und Gymnasialbildung, sondern auch noch der Universitäten und der Kindergärten einschließlich der Kinderkrippen sollen in dieser Schule der Selbstverwaltung aufgehen..

Denn Grundlage dieser Schulform soll sein: Niemand kann auf eine solche Schule gehen, der/die nicht zugleich sofort auch „Lehrer“ ist, und nicht nur „Schüler“. Schon die Kleinsten bekommen sofort Verantwortung.

Insgesamt verwaltet dieses Schulsystem umfassend die Interessen aller jungen Menschen bis ca. 25 – und zwar – wesentlich und unentbehrlich für die Demokratie – in völliger Selbstverantwortung, auch und gerade über den Etat und die Bestallung der Lehrkräfte.

Meine Vorstellungen gehen noch weiter. Doch denken Sie erst mal über die oberen nach, Fortsetzung folgt … vielleicht!

IMG_0782Markus Termin ©

Personen, Weltbild

Der Traum vom Fliegen

Nürnberg, 12:05 – Nun fällts mir ein! Der Grund, warum ich den gestrigen Artikel eigentlich schrieb, das ist die Neptun-Uranus Rezeption in Fische und Wassermann. Wer jetzt „Huch, was ist das!“ sagt, ist nun kein/e AstrologIn: bitte aussteigen! Für die anderen: man schaue sich Graf Zeppelins Horoskop an: er hat, wie jetzt auch, eine Neptun-Uranus Rezeption in Wassermann/Fische.

IMG_0840Grafik und Foto: Markus Termin/Vazul Termin ©

Ferdinand Graf ZeppelinFerdinand Graf Zeppelin 08.07.1838 10:30 Konstanz

Das bedeutet, Menschen, die während dieser Rezeption von Uranus und Neptun zu Welt kommen, tragen genau wie Zeppelin in sich den Wunsch nach einer technischen Errungenschaft für die Menschheit. Nun, das dauert noch ein wenig, bis die groß sind, aber was langsam und beständig wächst, steht fester!

Wir sollten derweil Waaalkampf machen.

Zu dem Thema: welche Schule brauchen unsere Kinder?

Mond, Mundan, Weltbild

Weiter im Wal-Kampf/Presseschau

Nürnberg 31.05.09 – Wählen gehen!

Wale

Von vielerlei MedienSeite wird der Wahlgang von vielen Millionen EU-Bürgern unterschätzt. Die TAZ – nun nach dem Kliensmann-Sakrileg mit einem Blatt Guter Nachrichten dem Pfingsten der Herzen Respekt erweisend, riet gar zum Boykott als der einzigen Möglichkeit, dem prinzipiell undemokratischen Spiel der EU eine rote Karte zu zeigen.

Dies wurde auch erklärt: das EU-Parlament beschließe Dinge, die hinterher von den Nationalregierungen oder der EU-Kommission, deren Kommissionäre – zur Zeit gibt es ein Gerangel um Friedrich Merz, den manche auf einem solchen Posten sehen wollen – nach parteipolitischen Gesichtspunkten ausgesucht werden. Also völlig Zweite-Hand-demokratisch.

Wir leben meines Erachtens in einer Parteien-Diktatur. Warum sollte man also wählen gehen? Ganz einfach: weil das Europa-Parlament auch von der schlechten Presse ausgebremst wird: die haben scheinbar keine Lust, zu berichten, und machen die Sache im Vorfeld schlecht.

Ich behaupte: je mehr Leute wählen, um so größer die Macht dieses Parlaments. Es werden einzelne Stimmen laut, die dem Parlament eine Identität als einzigartige und vielleicht welt-vorbildliche Institution der Demokratie zwischen souveränen Staaten sehen. Warum nicht?

Für die Zukunft der EU ist aber allein und vor allem eine vernünftige Außenpolitik unter moralischen Gesichtspunkten entscheidend. Hier geht es  um das Mittelmeer als Außengrenze.

Dort ertrinken Jahr für Jahr Tausende, die nach Europa wollen. Wir schauen zu, als könnten wir nichts tun. Aber wir können was tun. Gerade das Europäische Parlament kann was tun. Je mehr Leute wählen gehen, um so mehr Respekt wird die Presse diesem Parlament entgegenbringen. Dann kann das Parlament ganz human eine geregelte Einwanderungspolitik beschließen.

Beispielsweise: wir bieten den Afrikanern, die zu uns wollen, einen drei-monatigen Schnupperaufenthalt an. Wer das bezahlen soll? Es ist ja nicht so, dass diese Leute etwas umsonst wollten. Sie zahlen bereits für eine Reise in der dritten minus X-Klasse, oft genug in den Tod, ihren Schleppern tausende von Dollar.

Dieses Geld können auch wir ganz skrupellos verdienen, aber wir garantieren dann dafür in Zukunft auch mit einer freundlichen Unterkunft, gemeinsamen Festen (Afrika-Festival in Würzburg) und nach drei Monaten, wenn es wieder nach Hause geht: im Gepäck einen Mini-Lab-Top als Geschenk des Deutschen Volkes mit bereits eingespielter Lern-Softwäre für die Deutsche Sprache, garantieren wir einen Einbürgerungstest nach einem Jahr Bedenkzeit in der Heimat. Die Effekte wären nach einiger Zeit folgende:

1. Äußerst beliebte und häufig genutzte Reisen bringen den Außenhandel mit diesem Land/Ländern plötzlich in Schwung, allein durch die Transparenz und die Sprache. Alle profitieren in fairen Geschäften.

2. Schließlich würden sich durch die Verbesserung der Lebensbedingungen durch eine vollständig unterstützte Globalisierung die Interessen verlagern. Der endlich erfolgreiche Kampf gegen die Tropenkrankheiten macht ganze Lebesräume wieder bewohnbar.

Argument: da die Mücken sich mit Temperaturerhöhungen bald wieder bei uns zeigen dürften und dies laut SZ auch schon tun, haben wir es sowieso mit einem eigenen Problem zu tun.

Daher ziehen es im Verlauf dieser großzügigen und humanen Öffnung der EU unter dann und jetzt verbesserten Bedingungen viele vor, mit einem Mikro-Kredit in der Heimat zu bleiben, um dort etwas aufzubauen. Nun sind plötzlich Reisen zu weit entfernten Verwandten wichtiger, als Reisen nach Europa: – und die Südhalbkugel fängt an, sich entscheidend und positiv für dich selbst zu interessieren.

Besonderes Gewicht bei jeder „Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen“, wie Entwicklunshilfe in Zukunft genannt werden sollte, muß auf die Realisierung völlig normaler Menschrechte insbesondere für Frauen gelegt werden: dazu gehört die Unversehrtheit des Körpers, Hilfe bei Schwangerschaft und Kinderbetreuung und angemessene Versorgung. Es ist mir ein Rätsel, wie schwer es den Grünen während ihrer Regierungszeit gefallen ist, solche Ziele konkret und im großen Stil vorzugeben und umzusetzen?

Wir erfreuen uns einer wahrhaft multikulturellen Gesellschaft. Die EU wird schließlich mit einer direkt von den Völkern gewählten PräsidentIn mit Amtsbefugnissen souverän und bleibt doch und gerade deshalb ein Patch-work-Teppich unterschiedlichster Stammes-Traditionen, die sich in ihrer Differenz eher zeigen, wenn der Tourismus ein wenig zurückgeht, um einer Reise-Kultur zu weichen.

Nicht zu vergessen an diesem einzig humanen Immigrations-Szenario ist die Würde der Magribiner. Wir brauchen diese Länder für solarthermische Kraftwerke und Massenstromerzeugung. Frau Merkel, Sie sind Physikerin und wissen, dass es möglich ist: ich fürchte, Sie werden mich vier weitere Jahre regieren. Legen sie dicke Kabel durchs Mittelmeer und keine großen Röhren durch die Ostssee!

Bei der Wahl für das EU-Parlament wähle ich eine ganz kleine Partei mit einem halbwegs vernünftigen Programm.

Mond Saturn Konjunktion

Heute in Nürnberg um 14:59. Wir sehen eine Mond/Saturn Konjunktion: Gefühl und Verantwortung. Erst bildet der Mond einen Aspekt zu Merkur und bringt damit zieht die Verantwortung aus der Wirklichkeit – Jungfrau – in die Realität – Stier, Merkur – und zwar bezogen auf Merkur in seiner neu gewonnenen Direktläufigkeit im Stier verbunden mit Geld.

Venus im Widder investiert mit Gewinn, denn anschließend wird sie stark im Stier.

Dann hat Mond eine Opposition zu Uranus  bevor er das Zeichen wechselt; Wechselbad der Gefühle. Das Trigon zur Sonne ereignet sich erst am Dienstag, nachdem am Montag ein kurzes Quadrat zu Pluto für emotionale Katastophen gesorgt hat.

Mit dem Trigon Sonne/Mond ist im Geistes-Luft-Element nun der Heilige Geist wieder spürbar. Die Mond-Venus-Mars Opposition ist am Do./Fr. den 04. Juni und 05. Juni. Vorbei an einer Opposition zu Merkur und einem vermittelnden Trigon zu Uranus/Freiheit geht er Nachmittags am 07. Juni in die Vollmond-Position der Weisheit und der Kommunikation Schütze/Zwillinge. Dies sollte meines Erachtens astrologisch Pfingsten sein.

Fotos, Personen, Weltbild

Abschied von der „Dunklen Materie“

IMG_0681Foto: Markus Termin ©

Nürnberg, 21:05 – Ich zitiere hier aus einem bemerkenswerten Artikel, welcher in der letzten Zeit Nr. 21 (von Max Rauner und Ulrich Schnabel) zu lesen ist. Manche mögen noch die markanten Sprüche gewisser Naturwissenschaftler im Ohr haben, „Dunkle Energie“ sei so gut, als wie bewiesen, etc.

Mir geht es nicht darum, der Wissenschaft das Wasser abzugraben. Wir wissen jedoch, dass es seit einiger Zeit relativ skrupellose und meines Erachtens pseudo-wissenschaftliche Besserwisser gibt, die dasselbe mit der Astrologie durchaus für wünschenswert hielten.

Mit dabei sind auch Leute, wie der Forensiker Max Benecke, Mitglied der GWUP, „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Erforschung von Parawissenschaften“, die unter anderem das Magazin „Der Skeptiker“ herausbringt. Zwar wissen solche selbst ernannten Experten kein Sternzeichen von einem Tierkreiszeichen zu unterscheiden, aber ihre eigenen relativ eingeschränkten geistigen Bedingungen als non-plus-ultra unters Volk zu bringen, hindert sie das nicht.

Ihre Ignoranz ist nur schwer zu ertragen und der Ausdruck „frech“ beschreibt ihr gefährliches Vorgehen zu harmlos.

Um so erstaunlicher ist es, wenn wir von prominenten Vertretern der Zunft erfahren, auf welch tönernen Füßen ihr eigenes kosmologisches Modell steht:

„Simon White hat kürzlich einen Essay mit dem provozierenden Titel Warum die Dunkle Energie schlecht für die Astronomie ist veröffentlicht. Darin schrieb er, Dunkle Energie sei zweifellos ein interessantes Rätsel, „aber nur eines von vielen, und nicht unbedingt dasjenige, das wir mit viel Geld am wahrscheinlichsten lösen werden. Wenn die Mikrowellenstrahlung im All nur um einige Kommastellen genauer vermessen werde, sei nicht sicher, ob die Frage nach der Dunklen Energie wirklich gelöst werde; dafür aber würde man all das aufgeben, was die Astronomie klassischerweise ausmache: die Möglichkeit, neue unbekannte Zusammenhänge im All zu entdecken und ein besseres Verständnis für die Bildung und Evolution von Sternen, Galaxien und größeren Strukturen zu bekommen. …

Die Suche nach der Dunklen Energie dürfte also noch ein ganzes Weilchen weitergehen. Es sei denn, es findet sich dafür noch eine völlig andere, überraschende Lösung. Zwei Kosmologen aus Oxford haben kürzlich so eine Idee präsentiert: Ihnen zufolge könnte sich das dark-energy-Problem gleichsam in Luft auflösen, wenn die Erde nicht in einem gewöhnlichen Bereich des Weltalls läge, sondern in einem gigantischen Leerraum, void genannt. Solche Gebiete mit sehr geringer Materiedichte sind theoretisch durchaus denkbar. Wären wir (und unsere Beobachtungsinstrumente) zufällig in einem Leerraum beheimatet, müßten die Entfernungsmessungen zu fernen Sternenexplosionen korrigiert werden, und die beschleunigte Ausdehnung des Universums stellte sich als optische Täuschung heraus.

„Dies wäre eine mögliche Lösung“, kommentiert Simon White, „Aber natürlich würde sie sofort die Frage aufwerfen, warum wir gerade an einem so speziellen Ort des Universums leben.“

Simon WhiteSimon White, 30.09.1951, Direktor am Max-Planck Institut.

Die Kosmologie wäre damit quasi wieder dort angekommen, wo sie einst anfing: als Wissenschaft, die dem Menschen einen Logenplatz im Weltall zuschreibt. Nur daß ihr in der Zwischenzeit der Gott abhanden gekommen ist, der einst dafür verantwortlich gemacht wurde.“

Poetry, Weltbild

Lustig: Merkur rückläufig …

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Nürnberg, 22:32 – wer den heutigen Post sucht, bitte zwei Eintragungen weiter unten: eine Buchbesprechnung: „Gesetze des Chaos“. Warum dieser Post sich nicht einreihen will, weiß ich nicht … ?

Außerdem aus der Nürnberger Sonntagszeitung:

„Um ein Haar hätten sich die beiden Glückspilze noch in der Lotto-Annahmestelle getroffen: Im Abstand einer Viertelstunde haben zwei Nürnberger sechs Richtige in ein und demselben Lottoladen getippt und damit bei der Samstagsziehung 610 000 Euro gewonnen, wie die Lottoverwaltung in München mitteilte. Mehr noch: Beide tippten auch noch mit den Glückszahlen verstorbener Familienangehöriger“, der eine des Vaters, der andere seiner Frau.

Sowas hatten wir in Franken schon einmal vor ein paar Jahren, doch da knackte ein und dieselbe Person den Jackpot zweimal im Abstand von einigen Jahren.

Eigentlich sind es solche Sachen, die die Menschen davon überzeugen, dass es auch mit den Geheimwissenschaften – der Astrologie –  nicht nur leere Versprechen sind.

Gemäß irgendeinem Gedanken an Wahrscheinlichkeit hätten die beiden oben geschilderten Fälle (rückläufiger Merkur in Zwilling, also doppelt) keine Chance. Es ist schon sehr unwahrscheinlich, im Lotto zu gewinnen, aber dazu noch dieselbe Person zweimal? Falls eine/r von den smarten NaturwissenschaftlerInnen das liest, bitte mal ausrechnen!?

Doch das war`s noch nicht: beide Fälle von Lottogewinn haben genau jenes, was Goethe in seinem Faust so trefflich beschreibt: mephistophelischen Witz. als wäre dahinter ein Spaßmacher, der uns an der Nase herumführen wollte. Der sagt: „Ganz sicher liegt ihr mit eurem Wahrscheinlichkeitsschaisss daneben“ – mir klar, man schreibt Scheiß mit e-i, aber wenn die geneigten LeserInnen das „a“ mitsprechen, wird deutlicher, was ich meine.

Ach so: ja. Es stimmt, ich betreibe private Lottoforschung. Bislang hatte ich drei nennenswerte GewinnerInnen mit einigen tausend Euro, deren Horoskope ich das Glück hatte, untersuchen zu dürfen, und immer waren Haus 5 und 8 äußerst genau (Orbis 1º) involviert. Entweder direkte Venus- oder Jupiterauslösungen mit Mondknotenbeteiligung. Mein eigenes Glücksspielkonto ist – wie immer – ausgeglichen. Was ich investiere, bekomme ich auch zurück. Mal gucken!

Fotos, Weltbild

Ikonografie der Bilder

Nürnberg, 19:12 -wer sich an den Haasen von gestern erinnert, der wird nicht überrascht sein, ihn hier wieder zu entdecken. Diesmal wirklich auch „Saturn“ als „stilles“ Bild. Gleichzeitig tue ich hier mit Absicht noch ein Stück mehr: ich mache ein Bild von einem Bild!

Im Hintergrund der Hochseilgarten der Stadt. Der Ha(a)se gestern, life, saß übrigens inmitten einer Jupiter-Sonnen Wiese: Löwenzahn und Gänseblümchen. Und:  Obama und Merkel schauen über den Rand des abgestellten Anhängers, fröhlichen Landleuten vor Nürnbergs Toren gleich, winkend ins Bild. „Meisterwerk“ passt sowieso immer zu Beckenbauer, dem Kaiser selbst, eine Bedeutung, die der Laut des Namens immer mit-spricht. Und sicher auch bald zu Obama, dessen Abfangen der US-Kultur bald als Meisterwerk gelten wird. Wobei ich im Herbst nochmal mit einer größeren Sache rechne, die Wirtschaft betreffend. Ob er auch für den Nahen Osten Konzepte hat?

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Daher also „Lesbarkeit“. Unsere ikonografische Welt ist ebenso lesbar, wie die hieroglyphische Landschaft Ägyptens.

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Ereignis, Geschichte, Weltbild

Buchbesprechung: Gesetze des Chaos

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Nürnberg, 12:04 –  „Gesetze des Chaos, eine astrologische Erdbebenstudie “ von Michael Meyer ISBN 3-8311-3538-X   9,- Euro

– Meine LeserInnen er innern sich vielleicht an unser Interesse für die astrologische Konstellation des Erdbebens dieser Tage in Italien. Nun habe ich von einer lieben Kollegin ein Buch geschenkt bekommen, in dem Michael Meyer seine astrologischen Erdbebenbeobachtungen bei „Books on Demand“ veröffentlicht hat. Das ist wohl der zeitgemäßeste Verlag, den es gibt: denn Bücher auf Wunsch, wie ich frei übersetzen würde, statt, dem Lexikon gemäß, Verlangen. Gedruckt wird, was bestellt ist.

Michael Meyer legt hier eine Schrift vor, in der er die astrologischen Konstellationen für 14 weltbekannte Erdbeben untersucht, und dadurch den astrologischen Zusammenhang als empirisch nachvollziehbare Tatsache vorlegt.

Er ist naturwissenschaftlich informiert und legt – sieht keinen Widerspruch zur geologischen oder physikalischen Sicht der Erde. Er betrachtet diese Seite als Laie, aber er weiß um die proportional mit der Entfernung abnehmende Gravitationskraft. Und kennt die Plattentektonik.*

Das Wunderbare ist, dass hier ein Mensch ganz unvoreingenommen und sehr gewissenhaft Zusammenhänge prüft. Er kennt die Argumente derer, die von naturwissenschaftlicher Seite aus Einwände haben könnten, ausgezeichnet, und er weiß, dass es täglich 8000 Erdbeben in unserer lebendigen Hülle gibt. Er ist aber auch Vollblut-Astrologe der hermetischen Tradition, der den Zufall nicht für einen wirklichen Faktor hält, und auch Antworten auf die Frage weiß, wie es mit dem Einzelschicksal bestellt ist, wenn kollektiv ein ganzer Landstrich oder ein ganzes Gebäude betroffen ist.

Ich könnte mir nichts Schöneres für dieses Buch vorstellen, als dass ein philosophisches Seminar es für angemessen hielte, mit den geologischen Mitstudenten und vielleicht sogar deren astronomischen Kollegen, vielleicht sogar den Germanisten, Linguisten und/oder Soziologen, ja sogar den Psychologen, den Realitätsgehalt der Astrologie von allen Seiten objektiv zu erforschen. „Dort“, sagt Parmenides, mein Lieblingsphilosoph, „Ist der Türsturz zu den Bahnen von Tag und Nacht!“

*Ich persönlich meine ja, dass Orgon, wie Wilhelm Reich es genannt hat, den Raum erfüllt und noch hinter dem Erscheinen des Lichts, welches nicht aus Teilchen oder Wellen besteht, sondern aus Fäden von Licht, die Felder bilden, während die Kraft dazu noch eine Ebene tiefer aus einer fießenden und doch auch deshalb machtvollen Bewegung kommt, die wir uns am Besten vorstellen, wenn wir uns an Peter Pan´s Zauberstab und den Glitzerschweif erinnern, den er immer so nett gemacht hat. Ich verweise auch diesbezüglich auf die anschaulische und handwerklich einfach nette Internet-Seite von Jürgen Fischer in der Blogroll, wie das auf englisch heißt: also dem Band meiner Internet-Empfehlungen, die üblicherweise das System des Netzes ausmachen und ein ebenso sympathisches, wie demokartisches Verfahren darstellen …


Weltbild

Da sieht man …

Nürnberg, 17:41 – gar nicht so leicht bei rückläufigem Merkur, ein paar Bilder auf den Blog zu bekommen. Technik, die sonst reibungslos läuft, fällt aus – „… versuch`s mit einem flash reader …“ – doch was ist das? Beim F.F. Blog fällt pünktlich zum Beginn der Rückläufigkeit die Kommentarfunktion aus, Steinbrück macht sich die Schweiz zum Feind – nochmals, also doppelt – gedeckt von unserer ihre Gelassenheit (um nicht „Einfachheit“ zu sagen) ausspielenden Kanzlerin, die ihn, Steinbrück,  für´s Grobe vorschickt. Ausgestattet mit einem Steuersystem, das alle fleißig dazu ermuntert, dem Staat ein Schnäppchen zu schlagen, ist es freilich Gebot der Stunde, statt – wie versprochen  –  eben jenes System zu ändern – auf´s Ausland zu schimpfen.

Beispiele für Merkurs Rückläufigkeit sind so zahlreich im Alltag zu beobachten, da schwirrt einem der Kopf und man denkt: wie kann denn das sein, so sensibel ist die kosmische Uhr?

Bild durch anklicken vergrößern:

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Foto Markus Termin ©

Bus mit Werbung

Bild: BUSKAMPAGNE.DE

„Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit …“ gibt es keinen Gott. Für diesen Spruch haben die gesammelt, doch wie oft haben wir diesen Satz von der an „Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit …“ schon gehört? Was grenzt nicht alles an der Wahrscheinlichkeit, mit Sicherheit? Super-Gau passiert nicht … mit an Sicherheit gr … bis Tschernobyl.

Man muss nur ein wenig die Worte drehen, schon fühlt man, wie irrwitzig allein die Logik dieses Satzes ist. Ich räsoniere dabei die Sprechblasen-Plärre aus den deutschen Asterix-Übersetzungen: „Räbähhh …“

Sie werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht im Lotto gewinnen. Doch jede Woche tun es ein paar. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann Leben im Universum gar nicht entstehen. Aber es ist da. Während sie dies lesen, sind sie selbst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gar nicht anwesend. Beweisen Sie es! Und die Formel, nach der und durch die ein solcher Satz seine Evidenz gewinnt? Können wir das gar genetisch festmachen, nanotechnisch?: der Mensch und sein Spielplatz: „Räbähhh …“

Dazu kommt natürlich das ontologische Bonmont, wie solche „Weisheit“ wohl begründen muss, wer ihr denn die Logig liefert, den Satz überhaupt zu bilden und gar noch zu verstehen? Und man ist sich dabei noch nicht mal sicher? Denn allein schon die Klammer läßt eine Ausnahme zu. Pflastert aber dennoch feist, begleitet von Blümchen Internet-Seite einen Bus zu? Nun gut, Lieber Gott, verzeih ihnen, bleibe Du bitte unsere Ausnahme!

Das Marketing des oberen Plakates – ich erinnere an mein Fahrrad-Auto-Zeppelin-Projekt – ist aber besser und zeitgemäß. Der Bus unten verbraucht für eine überflüssige Kampagne massig CO2 (am 16.05.09 gar in Nürnberg).

Welch ein Lichtblick, zu hören, wie – Merkur rückläufig (vielleicht doch noch nicht die endgültige Entscheidung oder eben: mit Rückläufigkeit raus aus einem Vetrag) die mutigen Österreicher aus dem CERN-Forschungsprojekt auszusteigen versuchen.  Man traut sich heraus aus dem autoritären Gefuchtel ganze Geldspeicher verbrauchender angeblicher Grundlagenforschung. Papier, Bleistift, Philosophie und ein wenig Demut könnten einer auf Wasser und Brot gesetzten Naturwissenschaft vielleicht ganz gut tun. Das Geld stecken wir stattdessen in sauberen Nahverkehr: wie wär´s?

Fotos, Weltbild

Weiter im Waalkampf

Nürnberg, 18:51 – nun, da Merkur rückläufig ist, passieren wieder merkwürdige Dinge, man versäumt sich oder trifft sich auf Umwegen. Es ist die erste Merkur-Rückläufigkeitsperiode, seit dem Präsident Obama vereidigt wurde, als Merkur R in Cazimi „als ob wie im Herzen“ der Sonne stand. Für mich zählt übrigens nur der erste Eid. Der zweite ist eine merkwürdige Remineszens an Merkur rückläufig selbst. Und erinnert ihr euch an den Versprecher beim Eid?

img_05043Foto Markus Termin ©: volles Bild bitte anklicken!

Dies, und nicht die fantasielosen „100 Tage“ sind die erste Sichtung seiner Politik wert. Also warten wir noch ein wenig. Bis zum 18.05.09 um 12:02 mitteleuropäischer Zeit. Erst dann geht die Saat des ersten Merkur-Umlaufes seiner Amtszeit auf.

Dass aber dieser Umlauf wichtig ist, zeigt eben die Tatsache, dass Obama den Amtseid genau in Cazimi abgelegt hat. Eigentlich kann er nur von Astrologen beraten sein.

Kritisiert wird er selbst von seinen Anhängern wegen vor allem zweier Dinge: die quasi Amnestie für die Folterknechte des CIA und seine Zusammenarbeit mit Timothy Geithner, der selbst ein Bankmensch, ein „Master of the Universe“ war, und nun soll der Bock zum Gärtner sich wandeln? – Wer sonst? Die Regierung Obama hat den Autokonzernen im Gegenzug für  Staatshilfe Elektro-Autos abgerungen, die sie zu produzieren hätten. Nun denkt man daran, den Ford Fiesta auch in den USA zu produzieren und den dann auch elektrisch auszustatten. Warum erst auf Druck? Warum fehlt es so sehr an Phantasie bei den Autokonzernen? Weil ihnen die Bewußtseinsseele fehlt. Was wir als Individuen können, nämlich uns dessen bewußt sein, dass wir unserer selbst bewußt sind und diese unglaubliche Tatsache als die Wirklichkeit des Seins zu begreifen, können Konzerne oder auch Maschinen von sich selbst nicht wissen, dass sie wissen, dass es ist.

Wie dem auch sei, es ist noch zu früh für ein Urteil über Obama´s Politik. Lassen wir ihm einen Merkur-Umlauf. Was den CIA angeht: was erwarten wir? Soll Obama sich jetzt opfern? Würde uns das aus der Lethargie reißen? Er zieht das Pferd im Augenblick in die richtige Richtung. Doch wie kann man den Konflikt in Pakistan beilegen? Und in Afganistan? Hier geht es vor allem um den Opium-Handel, die Regierungen von Pakistan und Afganistan sind ebenso verstrickt, wie die Taliban und die USA. Und es geht wohl auch darum, dass man die Industrie eines Waffen produzierenden Landes nicht auf Null runterfahren kann. Sollte man China bitten zu vermitteln in dem Konflikt zwischen den USA und ihrem Schatten, den Taliban, die sie selbst groß gemacht haben einst, als es gegen die Sowjetunion in Afganistan ging? Welch unglaubliche Geldströme halten diesen Krieg aufrecht? Denn China kennt sich aus mit der Opferposition in Opiumkriegen.

Afganische Frauen sagen: die Taliban-Kultur ist nicht unsere Kultur (taz, 06.05.09).

Frauen werden auch im Sudan und in Somalia, Eritrea, Afganistan, Uganda … die Liste ließe sich fortsetzen – von einer Macht gequält und unterdrückt, die wahrhaft dämonisch ist und den Kern des Problems ausmacht. Das sind aber nicht die Taliban, sondern es ist die Verstümmelung und Beschneidung, die solches hervorbringt.

Denn Frauenquälerei ist die Gemeinsamkeit zwischen den drei islamischen Ländern. Dabei gehört Frauenquälerei nicht zum Auftrag eines wahren Gläubigen. Und die Frauenverstümmelung wurde von der obersten klerikalen Autorität an der Universität von Kairo mit einer Fatwa belegt.

Es schien vor dem Wahlkampf, als wollten Clinton und Obama hier tätig werden. Verhindert China ein Eingreifen?

Oberes Bild ist sehr bayerisch. ich fand einfach die Verbindung von Feuerwache in meiner Straße und dieser unglaublichen Buche (oder ist`s ein Ahorn?), in der sich die ganze Kraft dieser Institution spiegelt, sehr sichtbar heute. Die Feuerwache ist eine städtische Berufsfeuerwehr auf Bereitschaft und oft hört man in der Nacht den Lautsprecher über´s Gelände unaufgeregt Order ausgeben. Eine Kulturleistung ersten Ranges: eine Großstadt gibt sich eine Feuerwache. Wenn wir uns das anschauen, merken wir, es gibt keine Krise. Die Ampelanlage vor der Wache schaltet automatisch auf rot, wenn ein Feuerwehrfahrzeug, mit Blaulicht und zunächst noch inkognito, ohne Sirene, die klassizistischen Garagen verläßt.