Ereignis, Fotos, Weltbild

Zeugnisse und Bardentreffen

IMG_1374Foto: Markus Termin ©

Wie passt diese Fahne zur Bildung? Weil Dornach in der Schweiz ist? Ein Hinweis, man solle sich gefälligst von denjenigen die positiven Dinge abschauen, die in der Lage sind, Schüler als seelische Wesen wahrzunehmen? Oder weil das Bardentreffen dieses Jahr das Thema „Schweiz“ hat?

Walkampf: heute gab´s in Bayern Zeugnisse. Den Kinder, die mit gesenktem Kopf die Fußgängerpfade der Stadt entlang den Nachhauseweg verzögern, würde man und vielleicht auch frau am Liebsten ein tröstendes Wort zurufen: „Ist doch piep-egal, freu Dich des Lebens, Du junger Mensch!“ Aber da ist die Hemmung, sowas könnte als Annäherungsversuch eines Erwachsenen mißverstanden werden, und mehr erschrecken als nutzen.  So bleibt nur das stille Gebet, speziell dieses Kind oder jenes vor den Gefahren des Bewertungswahnsinns durch großzügige und verständnisvolle Eltern zu schützen, die die Tatsache auffangen müssen, dass ihr Kind beurteilt wurde. Auch die glücklichen Kinder mit guten Noten sind Gefahren ausgesetzt. Sie fühlen sich ausgegrenzt. Oder werden eitel. Eine Lehrerin hat die Klage vor einem hohen Gericht verloren, als sie sich gegen eine Bewertung ihrer Leistung durch Schüler im Internet wandte. Aber das Ungeheuerliche, durch eine Bewertung einer Autorität unterworfen zu werden, die Kraft ihrer Macht, eben einfach zu bewerten, ins Selbstwertgefühl der Kinder einzugreifen sich  absolut undemokratisch befugt fühlt, das hat diese Lehrerin verstanden und wollte so etwas daher für die eigene Person nicht gelten lassen.

Oft wird argumentiert, Kinder mögen gerade Noten, Bewertungen. Nun, wenn dem wirklich so ist, so sollte man/frau Noten durch ein Zeugnis über die Tätigkeiten verändern. In dem würde, ähnlich wie bei Arbeitszeugnissen, per Gesetz niemals etwas Negatives drinstehen. Sollte dies Negative jedoch nötig sein , hat nach neuem Verständnis der Lehrer oder die Lehrerin ein Problem, liegt doch sein/ihre Aufgabe gerade darin, die Begabung zu finden, zu erhalten und zu fördern, die jedes Kind auf der Welt hat. Und nur, wenn es nicht gelungen sein sollte, die zu finden, wäre eine schlechte Note angebracht – für die Lehrer. Ansonsten sind Noten immer Offenbarungseide der Beurteilenden.

In diesem Sinn versagt unser Bildungssystem im Kern. Wer kann, schickt sein Kind daher auf Privatschulen. Das kann´s nicht sein in Zukunft.

Fotos, Personen, Weltbild

Martin Walser

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Es könnte ja sein, Sie leben in Nürnberg oder Umgebung und sind auf der Suche nach einem Buchhändler ihres Vertrauens, der ausserdem was von Astrologie versteht! Das ist Hermann Willanzheimer von der oben abgebildeten Bücherstube Martin in Nürnberg. Wo? In der Krelingstraße, gleich hinter der Burg! Tel. 0911 35 80 26

Martin WalserMartin Walser, 24.03.1927 02:30 Wasserburg

Martin Walser hat wieder ein bemerkenswertes Pamphlet in der Zeit geschrieben. Da fordert er zum Ausstieg aus dem „grotesken“ Krieg in Afghanistan. Er schreibt einen offenen Brief an unsere Kanzlerin. Und die ließ in der Woche darauf irgendeinen Staatssekretär antworten: das übliche Blah-blah. Walser sagt im Kern: wir führen da Krieg für Opiumhändler: grotesk. Er meint, dort liege ein weiteres Vietnam. Nun, da hätte sich Obama aber ganz schön verrannt, und wir haben ihn nicht gewarnt, weil wir  so dringend einen anderen als Bush brauchten. Wir hatten ja sowas von die Schnauze voll von Bush! Und jetzt Pakistan/Afghanistan. Das Atombombenproblem. Biden läßt sagen, „Isreal“ sei souverän, Israel untersucht Kriegsverbrechen. Obama pfeift ihn zurück wegen der „Israel kann machen, was es will“-Sache. Es erscheint nicht abgesprochen. But the damage is done, and nobody noticed. Skorpion Biden macht Außenpolitik im Namen Clinton. Hm. Hier wird Powerplay gespielt. Da ist wirklich eine andere Mannschaft an Bord gesprungen und macht jetzt Macht.

Fotos, Weltbild

Zitronenfalter

IMG_1448Foto Markus Termin ©

So hingegen sieht es aus, wenn man/frau sich liebvoll einer Sache nähert. Schmetterlinge sind Merkur, Venus und Neptun-Wesen. Ich hatte mal einen Schmetterling als Haustier, der kam auf  Zuruf zum Zuckertrog. Es war Winter, freilassen wäre keine Option gewesen. Wie Carol K. Anthony und Hanna Moog schreiben, hat jedes Lebewesen Bewußtsein und Alles ist lebendig (das schreibt Giordano Bruno). Unser Problem ist, dass wir nicht mit einer absolut direkten Reaktion rechnen, weil unser eigenes Bewußtsein gleichermaßen technisch geschult und technisch schwer beschädigt ist. Während wir noch auf eine Reaktion warten, ist diese schon lange erfolgt. Alles durchzieht diese merkwürde Auffassung, wir könnten erst Abstand zu den Dingen nehmen und in einer quasi zeitlosen Betrachtungsdistanz über die Dinge urteilen. Die Dinge und Lebewesen stehen jedoch in direkter Resonanz, sie kennen den Filter nicht, den wir zwischen uns selbst und die Aussenwelt geschoben haben. Warum? Es gibt einen Grund dafür, und wir sind nicht einmal schuld. Dazu kommt die magische Kraft aller Lebewesen. Du störst eine Vogelmutter beim Füttern ihrer Jungen? Dreißig Sekunden später knickst Du beim Treppensprung im Gelenk um? Zufall? Schlaf weiter. Genau so ist es in der Astrologie. Sie ist immer wesentlich exakter, als wir glauben und erwarten.

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Erster Schritt auf dem Mond

Erster Schritt laut Hermann

Hier nochmal das korrigierte Horoskop des ersten Schrittes auf dem Mond. Wobei, wie gesagt, damit nur die Bedeutung auf der Erde gemeint sein kann. Denn auf dem Mond selbst bräuchten wir meines Erachtens eine andere Astrologie.

Außerdem heute gelesen: die Mutter von Buzz Aldrin, die sich noch während der Vorbereitungen für das Mondlandungs-Abenteuer ihres Sohnes selbst das Leben nahm, hieß mit Geburtsnamen Marion Moon. Finde ich ergreifender, als wenn der Pokerkönig Chris Moneymaker (2,5 Millionen-Bluff, Aushängeschild für 100 000 Online Pokerer) heißt (was er tut, kein Witz). War sie schon dort oben, als ihr Sohn ankam?

Rudolf Steiner spricht von der Mondenfestung: „Aber wenn man dieses Geheimnis, – ich möchte es das Mondengeheimnis des Universums nennen – durchdringt, wird man gewahr, daß diese Wesenheiten, die heute in den Mondenfestung des Universums sich verankert haben, einmal die großen Lehrer der Erdenmenschheit waren und wie die Erdenmenschheit verloren hat gerade dasjenige, was heute an Geistigem und Seelischem in dieser Universumsfestung verborgen liegt. Denn was der Erde noch zukommt vom Universum, es ist ja durchaus nur dasjenige, was die Außenfläche, gewissermaßen die Mauern dieser Festung zurückstrahlen von dem übrigen Weltall.“ (Mensch und Sterne, Verlag Freies Geistesleben, S. 176, Dornach, 27. Juli 1923)

In diesem Zusammenhang ist es nicht unerheblich, dass die Sonde, die aktuell den Mond umkreist, auch noch eine andere Aufgabe hat, als Fotos zu „schießen“:

SondeGrafik: NASA

Was, um Himmels Willen, ist das? Der „LCROSS S-S/C im Vordergrund, mit abgetrennter EDUS-Stufe, die sich Richtung Mond beschleunigt“, wie man erfährt. Schlicht ein Geschoss, das man mal so auf den Mond ballert, um zu gucken, ob´s in den Kratern Wasser hat. Ja, geht´s noch? Wie die Kinder mal draufhauen und schaun, ob was rausspritzt? Ihr seid nicht ganz bei Trost, ihr materialistischen Naturwissenschaftler. In diesem Bild wird meines Erachtens deutlich, wie erdgebundener, phallokartischer und primitivster Millitarismus ins All ausgedehnt wird, nada mas! Hermann  hat Recht damit, dass mit dem Bilderstreit nur abgelenkt werden soll von einer anderen Brutalität, die gerade symptomatisch für unsere, dem Leben selbst feindlich gegenüberstehende Wissenschaft ist. Als Bild für den Psychoanalytiker entspricht dieses Geschoss einer üblen Vergewaltigung.

Wie, der Mond ist bewohnt, ja spinnt denn der? Warten wir´s ab: wenn in Irland unterm Holunderbusch auf der Weide die Feen hausen kann man/frau auch sagen, die spinnen, die Iren. Bis zu jener Vollmondnacht, die man/frau allein auf der Weide verbringt. Und dann mal gucken!

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Ganzheitliche Betrachtung schwarzer Löcher

IMG_1338Lindau Hafen bei Nacht. Foto Markus Termin ©

Ist es nicht bemerkenswert? Während die Kosmologie annimmt, in jedem Zentrum einer Galaxie, altgr.: γαλαξίας, also auch unserer Milchstrasse, befinde sich  ein „schwarzes Loch“, um das die Galaxie herumwirble, dort sei die Masse so groß, die Energie so stark, dass es kein Entrinnen mehr vor dem Sog eines solchen Loches gibt, wenn man/frau ihm zu nahe gerät, so wird gleichzeitig in der Schweiz in Genf, am sogenannten CERN-Forschungszentrum tief unter der Erde daran gearbeitet, ein künstliches schwarzes Loch zu erzeugen. Zumindest kann dessen Entstehung als unerwünschtes Nebenergebnis nicht ausgeschlossen werden. Und die Schweiz im Zentrum der EU ohne Mitgliedschaft und mit eigener Währung ist auch so ein neutrales  Land der Mitte mit in der Mitte nochmal die Mega-Jungfrau Uhr CERN. Die Frage, ob es überhaupt schwarze Löcher gibt, rückt damit in den Hintergrund.

Eindrucksvoll bekommen wir das im aktuellen Star Trek als Kinoversion vorgeführt: das Raumschiff kracht schon fast ins schwarze Loch, welches die Romaner (die alten Römer?) mit ihren unappetitlich feuchten Superraumschiffen und dem grünen Blut schon verschlungen hat, Warp-Antrieb schafft`s nicht! – – : – : da schießen sie ein paar Mega-Minen ins schwarze Loch, und siehe, einfacher Hebeltrick, durch den Rückstoss wird die bereits Risse auf der Brücke bekommende Enterprise aus dem schwarzen Loch herausgeschleudert. Puh, grad noch mal geschafft!

Lassen wir es mal dahingestellt, wieviel sexistischer Wahnsinn in dieser Metapher steckt!

Als Bild von außen betrachtet – denn das können wir dank der großartigen Leistung der Astronomen und ihrer Geschicklichkeit, schöne Fotos aus dem Weltenraum zu machen! – also von außen betrachtet gleicht die Form einer Galaxie einem Strudel, einem Mahlstrom, und innen sieht es zunächst nicht nach schwarzem Loch, sondern sehr sehr hell aus?! Auf jeden Fall kommt uns die Form doch bekannt vor, nicht wahr?

GalaxieBild: Nasa

Strudelfotografiert von Andreas Arnegger

HurricaneMitchHurricane „Mitsch“

Wenn sich Formen des Lebendigen so sehr gleichen, dann macht es Sinn, auch in der kleineren Welt Entsprechungen dieser Form zu finden.

Wie dem auch immer sei: es kann nur ganzheitliches – oder mit einem anderen Wort: phänomenologisches Schauen geben, wenn es erlaubt ist, bei der Betrachtung der Welt – einer Galaxie, eines Strudels, eines Hurricanes – unseren Sinnen zu trauen. Demnach sind schwarze Löcher eben gar keine schwarzen Löcher, sondern der Kern der Feldlinien eines größeren Gebildes, dessen andere Hälfte für den  Menschen meist unsichtbar ist.

Das erschließt sich aus dem analogen Wasserstrudel – wie durch ihn etwas hindurchgeht in der Form einer rückkehrenden Feldlinie, so auch durch das Auge des Hurricanes oder das Zentrum einer Galaxie.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Achsenspiegelung

IMG_1381IMG_1399Fotos Markus Termin ©

Obiges nennt man in der Filmkunst einen „Achsensprung“. Man/frau lernt es in der Filmakademie nur, um es tatsächlich bei den Dreharbeiten zu vermeiden. Denn das geht nicht! Springt die Achse der Bildebene einfach um 180 º, so reißt der rote Faden des optisch Plausiblen, Nachvollziehbaren.

Und doch ist es genau das, was in der Quantenphysik mit polarisierten, verschränkten Lichtquanten passiert, ohne dass der rote Faden der Realität reißt. Aber etwas anderes zerbricht: das „Gesetz“ der Einheit von Ursache und Wirkung, von Kraft und Ort. Daher ist die Quantenphysik eine klare Frage für die Philosophie, und es ist an der Zeit, den Physikern die Interpretationshoheit für ihre Entdeckung zu nehmen. Sie haben sich niedergelassen auf ihrem Flecken Vernunft, der da lautet: „Eine Meinung, die viele Physiker vertreten, ist die, dass man zufrieden sein soll, wenn die Quantenphysik uns erlaubt, Dinge exakt zu berechnen.“ (Zeilinger „Einsteins Spuk“ S. 209)

Zur Interpretation gibt es im Augenblick nur zwei Möglichkeiten:

1. Entweder die Relativitätstheorie ist falsch, wonach nichts sich schneller bewegen kann, wie Licht im Vakuum. Denn Quanten stimmen sich „zeitlos“ aufeinander ab. Sie brauchen dazu überhaupt keine Geschwindigkeit, oder jedenfalls keine, die wir messen könnten.

Würde dies zutreffen, wäre unser gesamtes kosmologisches Modell, einschließlich Urknall und Schwarzer Löcher Schnee von gestern, denn die Architektur des Bildes vom Universum, das uns die Naturwissenschaft z. Zt. religiös autoritär vermittelt, hängt von der Lichtgeschwindigkeit ab. Sie ist der eine ruhende unveränderliche Punkt in einem insgesamt und mit Allem sonst sich verändernden Universum. Mit ihr biegen wir uns den Raum wieder zu einer Scheibe.

Als Gegenargument wird gerne angeführt, Quanten, polarisiert, könnten trotz 100%tig aufeinander abgestimmtem Zustand keine Nachrichten untereinander in Über-Lichgeschwindigkeit austauschen. Naja, wir aber wissen davon schon.

Oder …

2. … die Relativitätstheorie bleibt gültig, mit ihr das Postulat einer Lichtgeschwindigkeitskonstante im Vakuum, dann haben wir in der Physik den Deckel zum Ausgang in die Metaphysik gefunden, denn es gibt einfach keine physikalische Erklärung für die absolute Synchronizität polarisierter Quanten, die Schrödinger „verschränkt“ nannte. Völlige Gleichzeitigkeit der Zustandsabstimmung bei gleichzeitig  völlig zufälligen Zuständen für beide, sich doch räumlich in beliebig großer Entfernung voneinander „aufhaltenden“ Lichtquanten …

Also: entweder Physik ohne Relativitätstheorie oder Physik mit Metaphysik.

Vor dieser einfachen Alternative steht die Naturwissenschaft in Physik und übrigens auch Biologie am Anfang des 21. Jahrhunderts.

Wen´s interessiert, liest mal hier rein. Freundlich und verständlich geschriebenes Buch eines engagierten Forsches und Lehrers unserer Tage, der glaubt, wenn etwas schneller als Lichtgeschwindigkeit sich bewegen könnte, es möglich sein müßte, in die Vergangenheit zu schauen (wie es ja tatsächlich auch ist).

ZeilingerZeilinger: 20.05.1945

Doch zurück zum „Achsensprung“:

Um einen solchen Sprung „realistisch“, d.h. ohne die Annahme eines allmächtigen Kameramannes nachvollziehen zu können, müßten wir in der Lage sein, praktisch zeitgleich um 180 º zu springen. Ein Film verliert durch einen Achsensprung seine Illusion der Wirklichkeitsnachahmung. Kameramann/frau muß schon mit dem eingeschalteten Gerät den 180 º – Winkel zu Fuß zurücklegen, oder per schneller Schiene am Set, dann kommt jeder mit!

In der Astrologie spricht man von „Achsenspiegelung“ bei Paaren: wo der eine den AC hat, hat der andere den DC und umgekehrt. Während William Lilly im späten Mittelalter noch von einer Idealverbindung spricht, falls der Aszendent bei PartnerInnen gleich ist, müssen wir heute sagen, daß umgekehrt auch bei gleichem Aszendenten  eine Partnerschaft nicht ausgeschlossen ist. Wenn wir einem Menschen mit dem Gegen-Aszendenten zu unserem eigenen begegnen, kann es natürlich sein, diese/r regt uns maßlos auf. Doch zunächst einmal zieht er/sie und magisch an! Und beides bedingt einander: wir sind unserem Gegenstück begegnet! Im anderen, ersten Fall, bei gleichem Aszendenten, da gibt es oft die Vision vom gemeinsamen Pferdestehlen und auch eine stille Konkurrenz, die sich späterhin nicht selten im Ausbrechen des einen Partners zeigt, der/die so versucht, „Differenz“ zu erringen. Wenn jedoch ein anderes Merkmal im Horoskop die Unterschiedlichkeit übernimmt, eine Sonnen-Opposition zwischen den Partnern, dann kann auch der Aszendent gleich sein, sonst ist es – meine ich – auf die Dauer eine wirkliche Aufgabe mit gleichen Aszendenten …

Fotos, Mundan, Weltbild

Auf, in den Walkampf!

IMG_1124Merkur und Neptun! Foto: Termin ©

Notizen zum Walkampf. Erstaunlich an diesem Wahlkampf ist, dass er doch tatsächlich zugleich zum Walkampf wurde, hier klicken:  „Wale schützen: Absage an Japans Antrag für kommerzielle Walfangquoten“. Als würden die Tiere tatsächlich demokratisch eine Stimme erheben! Die „Stoppt den Walfang“-Seite bietet einen ungewöhnlichen Einblick ins politische Tagungsgeschäft einer Sache, wie sie unter den Staaten ausgehandelt wird.  Gerade der lakonische Ton der Berichterstattung klingt wie aus einem kriminologischen Gutachten.

Und tatsächlich ist Merkur als Mittler zwischen Saturn und Uranus unterwegs, hatte erst einen Aspekt zu Saturn, dann zu Uranus, und trägt jetzt die ganze Energie in die Merkur/Neptun Trigonal-Verbindung. Aber auch für Neptun = Gas und Merkur = Handel: Beratervertrag: Joschka Fischer heuert bei Gas-Projekt an – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik.

Merkur bekommt ein Trigon zu Neptun

Die Situation: Merkur macht ein Trigon zu Neptun: bald! Ich bin begeistert. Denn das bedeutet, die Menschen finden in völlig utopische Ideen hinein. Wirkliche Begeisterung kommt dann 2010, wenn wir „Normalen Verbraucher“, wie man uns nach guter alter bundesrepublikanischer Norm immer noch nennt in diesem Krämer-Selbbedienungs-Laden Deutschland, in dem wahrscheinlich hauptsächlich die Versicherungen richtungsweisende Dinge unternehmen, gemerkt haben werden, dass unsere eigene kollektive Besonnenheit nach der Wahl eine neue Richtung für das Land gefunden hat.

Um so begrüßenswerter ist die Hinwendung der Münchner-Rück zu solarthermischen Projekt hier in der Sahara zu werten. Astrologisch ist das viel Neptun mit Chiron und Jupiter im Wassermann, alle drei auf Retrokurs eine Schattenschleife durchs Weltall ziehend, die ein Lichtmuster im All erkennbar macht. Siehe vor allem hier:  Die Signatur der Sphären.

Neptun ist dabei die Sahara, oh ja! – und Jupiter in der Sahara, das ist wie Jack Sparrows, – oh, Verzeihung: Captain Jack Sparrows Wüstenschiff Black Pearl auf den Steinkrebsen, die letztlich die Meeresgöttin selbst sind. Krebse, weil diese ganze Sonnenfinsternis ein Krebs und auch Steinbock-Ereignis ist! Diese Situation haben wir also diesen Monat mit der Sonnenfinsternis zwischen Krebs und Krebs-Löwe. Ich nehme für Monat einfach die Sonnenzeichengrade. Ein Mensch, der zwischen zwei Tierkreiszeichen geboren ist, verbindet die Kraft beider!

Was mich als kleines Detail irgendwie freundlich anstubst, das ist der Mond, der sofort, also nicht eine Stunde später nach dieser Sonnenfinsternis – Eklipse, wie auch gesagt wird – in das Zeichen Löwe weiterwandert, also ein symmetrischer Zeitenwechsel stattfindet, der den Dingen Herzensicht, die Löwen-Perspektive gibt! Dies gilt um so mehr, als dass wir ja festgestellt haben, dass der Mond „Herr“ dieses Ereignisses ist. Koinzidenz: Nur bei uns und den Ägyptern, den „Keme“, wie sie selbst über sich sagten, ist der Mond ein männlicher Planet, die Sprache richtet sich hier ausnahmsweise („La Luna“) nicht nach dem Zyklus der weiblichen Fruchtbarkeit, den Mond betreffend. Ist das eine „Synchronizität“? Ein Sinnzusammenhang, dem der gemeinsame Grund fehlt? Der gemeinsame Grund wäre eine Verwandtschaft mit Ägypten. Archäologische Belege für Kontakte konnten nachgewiesen werden …

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Good News

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Solarenergie: Projekt Sahara-Sonne – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

400 Milliarden will man in die Sahara investieren, der Spiegel berichtet und – es wäre nicht der Spiegel, wenn er nicht gleichzeitig bremsen würde: “ … entstehen kaum Arbeitsplätze in Deutschland …“ Ei, was sind diese Leute von den Print-Medien doch oft für Hohlköpfe. Die Realität widerlegt sie, die Gegenwart selbst: Öke-engineering ist schon jetzt der Wachstums-Markt in Deutschland schlechthin.

Nun es lebt sich wohl zu bequem in Hamburg-Blankenese, da ist wohl zu wünschen, dass sich die Medien-Landschaft in Deutschland so verändert, wie in den USA, wo die Meinungshoheit von den mächtigen Tageszeitungen langsam aber sicher ins Netz wandert. Sie lesen hier einen Blog und sind also schon mit dabei!

Aber dennoch; ganz ignorieren ließ sich die Nachricht denn doch nicht. Und wer weiß? Vielleicht haben die Herren und Damen von Siemens, der Deutschen Bank und offensichtlich vielen anderen tatsächlich auch ihre Verantwortung gegenüber der Welt im Sinn? Und sie wollen sich nicht von ihren Enkeln Fragen anhören wie: „Opa, Du warst doch da im Vorstand. Warum hast Du nichts gemacht?“, wenn mal die Malediven überspült sind, etc.

400 Milliarden klingt wie sehr sehr viel und ist es auch, doch es ist nicht mal die Hälfte von dem, was die ISS, die Internationale Raumstation kostet, die bisher leider der Menschheit keinen Nutzen, sondern nur massiven CO²- Verbrauch gebracht hat.

Egal – astrologisch haben wir damit ein gutes Bild für die gigantische Chiron-Neptun-Jupiter Konjunktion im Wassermann mit „angehängter“ Uranus-Rezeption. Heilung (Chiron) durch technische (Wassermann) Visionen (Jupiter/Neptun) Wow! Nehmen wir noch das exakte Trigon dieser Verbindung zur Zwillings-Sonne hinzu, dann wird eine richtig klare astrologische Aussage daraus. Zusätzlich faszinierend: die Afrikanische Nordküste und deren Länder gehören nach alter Tradition ohnehin in Zwillingszeichen.

Ach so: die Blume oben: ist auf jeden Fall ein Solar-Kraftwerk. Da wir uns technisch doch sonst alles von der Natur borgen, wäre demnach zu bedenken, was Jussup Beuys* uns schon immer gesagt hat: dass wir den künstlerischen „Aspekt“ bei der Gestaltung unserer Energie-Bilanz nicht nur nicht außer Acht lassen dürfen, sondern sogar ins Zentrum stellen sollten.

Trigon Jupiter-SonneNürnberg, 16.06.09 – 21:09

* Joseph Beuys, natürlich. Teilt jemand mein Unbehagen wegen des Beuys-Wiedergängers Gunther von Hagen?

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Ein Grundsatzstreit

Grundlagenforschung und Gesellschaft | Arte-Fakten | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Falls es jemand mitbekommen hat: es fährt der Atheisten-Bus durch Deutschland und Sympathisanten bzw. Unterstützer dieser Kampagne diskutieren gerade heiß im Sience-Blog von Jörg Friedrich (wie er dazu steht, ist mir nicht bekannt und hat damit auch nichts zu tun).

Ich selbst mische mich ab und an ein und zitiere hier meinen – ein wenig aus dem Zusammenhang gerissenen – Kommentar. Vollständig nachlesen und beteiligen kann man/frau sich unter oberem Link.

Aus astrologischer Sicht haben wir diese unglaubliche Konjunktion von Neptun/Chiron und Jupiter im Wassermann. Merkur dazu im Quadrat ergibt obige Diskussion (unter anderem, natürlich …). Warum? Es geht um eine Auseinandersetzung über die Wirklichkeit (Merkur im Stier)  von Ideologie und Glauben (Jupiter, Neptun, etc.). Und Merkur im Sextil zu Uranus läßt vermuten, dass wirklich was Neues daraus wird.

Was nun mit dieser Wassermann-Power ist, dass zeigt uns dieser Tage auch das Wetter. Vielen tut es nicht gut, sie sind erkältet. Der Wind scheint ungesund, Energie-aufzehrend. Was im Schwange ist, läßt sich kaum sagen, Steve Judd erwartet ein Ereignis:

Neptun Jupiter Chiron13.06.09 16:25, Nürnberg

Aus meinem Kommentar in Science-Blogs bei Jörg Friedrich:

„… dass Ihre Methodenkritik z.B. nicht die Astrologie validiert.“ Falls jemand hier der Ansicht sein sollte, mitlesende Esoteriker würden Herrn Friedrichs „Methodenkritik“ als Zustimmung zur Astrologie mißverstehen: nein, tun sie nicht. Und haben wir auch nicht nötig. Manche Esoteriker lesen die Sience-Blogs, weil sie sich für Wissenschaft interessieren, ohne ihr deswegen unkritisch* gegenüber zu stehen. Und jeder weise Mensch weiß außerdem, dass Wissenschaft und Geist sich nicht widersprechen, sondern – richtig betrachtet – ergänzen.

Es gab vor Ihnen eine Generation von Wissenschaftlern – Einstein, Heisenberg, Schrödinger – denen die positive Beschäftigung mit den Geisteswissenschaften – mitunter auch der Astrologie – eine Selbstverständlichkeit war.

Wir empfinden ihren sichtverkürzten Absolutheitsanspruch als bedrohlich. Ein gutes Beispiel ist ihr immer wieder vorgebrachtes Argument, man würde „Evolutionstheorie und Relativitätstheorie leugnen“ (schon ein Kalauer, zu bemerken, wie Sie hier klerikale Gesänge anstimmen, auch wenn Sie Dawkins heißen).

Führt man nun an, dass es Wissenschaftler gibt, die selbst sich dessen bewußt sind und dies auch schreiben, dass alle Theorien Werke in der Zeit sind und gewiss noch nicht der Weisheit letzter Schluss – und zwar weder die Evolutionstheorie noch die Relativitätstheorie (nach der sich übrigens, Ludmilla, mitnichten die GPS-Daten hochrechnen lassen, wie Sie behauptet haben, dazu sind diese viel zu fehlerhaft und müssen andauern korrigiert werden), wird man bei Ihnen wahlweise als „Schwurbler“, „Troll“ oder „Kreationist“ beschimpft.

Längst macht bei viel zu vielen Leuten das Gerücht von der Wissenschaft-Religion die Runde. Mal ganz davon abgesehen, dass allein schon die Kongruenz oder Diskongruenz von „Theorie und Formel“ einerseits und der Realität andererseits aus rein historischen Gründen eine Lücke hat. Diese Lücke kann ohne Philosophie – hier bist Du ein Kandidat, Florian – nicht gefunden werden.

Für Dich auch ganz simpel: Was Du wissenschaftlich denkst kann niemals unabhängig von dem „Werkzeug“ sein, nach und mit welchem Dein Denken (Forschen) Ausdruck findet.

Nun hat uns Esoterikern die quantenphysikalische Forschung mit ihren beobachtbaren und nachweisbaren Phänomenen der Gleichzeitigkeit ein Werkzeug an die Hand gegeben, … (Anton Zeilinger zur String-Theorie: „Ich glaube nicht, dass die Lösung aus so einer Ecke kommen kann, sondern da geht es um grundsätzliche Neuformulierungen unserer Ideen (!, M.T.) von Zeit und Raum“) … mit dem wir gegenüber Ihrer oft bedauerlichen Sturheit ein auch von Ihnen zu akzeptierendes Argument an der Hand haben, Sie um eine neue Bescheidenheit zu bitten. Tun Sie es.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Suche „nach dem Ursprung des Universums“ auf dem Grund der Mathematik. Hier werden halt grundsätzliche philosophische Fragen berührt: „Warum scheint es möglich, die Wirklichkeit annäherungsweise mathematisch zu beschreiben?“ „Was sind Zahlen: Teil der Wirklichkeit, Teil des Geistes, Modell, Symbol, Ding, Hilfsmittel, Magie?

Solange sie in Ihren jeweiligen Disziplinen der Meinung sind, sie könnten – mit oder ohne CERN – grundsätzlich solche Fragen, wie die nach dem Ursprung des Universums klären, ohne vorher Gewissheit über ihr dazu nötiges geistiges Werkzeug zu haben (Stichwort: wasserdicht, Herr Berger) – also auch die Frage zuerst zu klären, welcher Art Sprung dieser Ur-Sprung ist – werden Sie bei Laien immer den oft berechtigten Verdacht erwecken, an der Erschaffung alberner Frankensteins zu arbeiten, nada más.

* kritisch wegen der leider üblichen Vermischung wissenschaftlicher und militärischer, bzw. profitmaximierender Überhänge, Automatismen.

Poetry, Weltbild

Der Traum vom Fliegen, Teil X + …

IMG_0981Fotos Markus Termin ©

Nürnberg, 11:09 – also dieser Film, Star Trek, ich hab ihn nun zum zweiten Mal gesehen, und um so mehr läßt es sich genießen, das moderne Kino als Theater, in dem ein spannendes und unterhaltsames Stück gespielt wird.  Fein säuberlich nach Aristoteles Dramen-Theorie und im Kino sogar unter Einbehaltung des gemeinsamen Ortes als Grundregel des Kults.  Ort ist hier der Kino-Saal selbst.

Klick`s-tu: hier

Das Fliegen spielt in diesem Stück die Hauptrolle. James Tiberius Kirk (mit „Ka“ oder mit „Ceee …“?) muß sogar auch ganz ohne Fallschirm durch den Raum rasen, um den bösen Bohrer „Drill“ davon abzuhalten, erst auf „Vulkan“ – doch noch ein Planet? – dann auf der Erde ein Loch zu brennen, in welches man/frau – und in Neben-Haupt-Rollen auch frau, dann einen dicken roten Tropfen blutroter „Roter Materie“ schleudern kann, die – und jetzt kommts! – eine SINGUALrrrITÄT erzeugt, ein schwarzes Loch, das Alles nur so ein-saugt. Fungiert im Film scheinbar als „Wartesaal“ des Jenseits; weil doch manche Handlungsstränge nicht einfach so aufzulösen sind.

Schon wieder – nach Illuminati – eine CERN Anspielung („Mit Kaaa … oder mit Zeh …  wie „El Ha Zeh“? Und gibt es dieses „EL Hazeh“ im arabischen, … zufällig?)

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Doch keine Sorge! Es geht ja nur um Physik und um Liebe! Mrs. Oh`Hura ist die  Geliebte eines süßen, spitzohrigen juvenilen Spock (steckt in dieser Namensgebung „O`Hura“ etwa eine Anspielung auf Prostitution?), der sich vervielfältigen kann, wie wir es aus „Bleep – Who am I and if, how many?“  – bereits kennen.

Wer den Film ganz genau betrachtet, findet auch eindeutige – allerdings versteckte – sexistische Anspielungen in der Form eines kleinen durch den rechten Bildausschnitt nur kurz sichtbaren, und sehr eigenartig sich bewegenden Raumschiffs durch die Vulkanier-Stadt. Was werden die „Macher“ dieses Films gelacht haben!

Aber der Traum vom Fliegen beginnt schon mit dem kleinen James Tiberius – auch sein Vater war ein crash-Pilot in einer Flugmaschine, die er kontrollierte, wenn auch nur kurz und zum Zweck einer Kollision (Sigmund Freud würde vielleicht sagen: Kopulation) mit dem „Feind“.

Dennoch gelingt es dem Film heterosexuellen Charme zu entfalten, aber nachdem Borat sich zum Zappa-Nachfolger des „Schlechten Geschmacks“ mit einem Schuss  Lord Byronschen Wahnsinns (jedoch beider Genialität  entbehrend) gemacht hat, dürfen wir erwarten, dass auch dieses leidenschaftliche Weltraumabenteuer lächerlich gemacht wird, in dem Homosexuelle diffamiert werden.

Jedenfalls ist schon dieses Anfangsbild nach dem „Intro“ des Films, der automatische Polizist auf seinem Flug-Motorrad einerseits (meine Zeppelin- Idee!), andererseits der wie wahnsinnig den „Oldtimer“ seines Ziehvaters zu Schrott rasende zwölf-jährige James Tiberius, eine Flug-Metapher mit ganz besonderer Botschaft.

Genial!

Hier dürfen wir ruhig zugeben, dass wir uns gern von Hollywood inspirieren lassen.

Mit dem Schuttle geht es dann weiter zur Raumstation und im Shuttle selbst „Die Dinger sind ziemlich sicher …“ fühlt sich Kirk wie im Flugzeug wir heute, nur dass wir bedauerlicherweise noch an die Gravitation gebunden sind.

Kurzum: ein einziger Flug-Film. Wer hat sich das ausgedacht? Wer steckt dahinter? Gibt es doch eine lenkende Absicht?

Also erst mal alle den Film anschauen! Wer früher einmal gern Raumschiff Enterprise gesehen hat, sollte sich dieses mythische Märchen um einen Jason auf der Jagd nach dem Goldnen Vlies nicht entgehen lassen. Wenn Sie ihn dann gesehen haben, werden sie verstehen, warum mich genau diese Sequenz zwischen dem „antiken“ Ford Mustang, den ein 12-jähriger Bub steuert und dem sience-fiction Luft-Motorrad-Gleiter Marke Daniel-Düsentrieb, den der automatische Polizist fährt, als eine der unendlich vielen Flug-Metaphern dieser Tage begeistert.

Die 12-jährigen Kino Zustauer sind jedenfalls gleich nach dieser Szene gewonnen, auch wenn sie die TV-story nicht kennen. Gut gemacht.