Mundan

Blitz und Donner!

blitz-und-donnerBild: USA

Der Frühling kommt, wer es nicht glaubt, der lese „Für die Vögel“, ein Interview mit John Cage (Merve-Verlag). Unteres Bild zeigt den ersten Frühlingsblitz (23.03.09 – 22:30 – Nürnberg). Es wird nämlich das Jahr, so die Lehre eines ungarischer Schamanen, immer mit einem heftigen Blitz  ein- und und auch im Herbst auch wieder ausgeleitet.

blitz

Für diejenigen unter euch, die astrologisch interessiert sind, fällt an obigem Bild doch zuallererst mal die ungleichgewichtige Verteilung auf: Saturn, der Braune, ist ganz allein in der oberen Hälfte des schönen Kreises voller Symbole.  Man nennt so etwas „Spannungsherrscher“.  Dies wird noch deutlicher, wenn wir Aspekte in das Bild einfügen:

blitz-mit-aspekten

Hier sieht man leicht, was Saturn, noch dazu auf die Himmelsmitte zusteuernd, alles an Spannung trägt in seiner verbohrten Rückläufigkeit.  Denn das macht er, er geht ja zurück. Die ganze bunte Planetenschar, die Jupiter als Stellium anführt (immer der erst-Aufsteigende führt!), mit Venus als rückläufigem Schlusslicht, – wodurch der Rahmenbezug zu dem Fische- und Wassermann-Zeichen mehr als gewährt bleibt, wird getragen vom Saturn, der des Nachts als einziger Planet sichtbar ist!

Und nun schaue man sich das Wetter an! Zeus, der Blitzeschleuderer tat dies zum oberen Augenblick der Spannung. Er nutzte so sein Quadrat zum AC. Gewiss ist, dass die Planeten noch viel mehr von den Erddingen auslösen, wie selbst gutwilligste Astrologiefreunde zugestehen würden. Tatsächlich bilden die Planeten alle Formen auf der Erde. Alles Geformte hat seine Form durch Planeten, Mond und Sonneneinfluss.

William Lilly schreibt über Saturn: „Er verursacht Wolken, Dunkelheit, dunkle Luft, die kalt und schmerzhaft ist, schwarze, tief hängende Wolken (aber darüber mehr in einer eigenen Abhandlung).“ (W. Lilly, Christliche Astrologie B 1, S. 80)

Die „eigene Abhandlung“ zu Saturn habe ich bei ihm noch nicht entdeckt. Das gegenwärtige Wetter aber läßt sich gut mit dem Spannungsherrscher Saturn beschreiben. Dies sollte sich wesentlich ändern, wenn am 18.04.09 Merkur das erste Mal einen Aspekt auf Saturn geworfen hat, ein Trigon:

erster-merkur-aspekt

Trigon Saturn-Merkur am 18.04.09 1:33 Nürnberg

Merkur in seiner Neutralität wird den Spannungsherrscher entlasten, und – da bin ich gespannt, besseres Wetter bringen! Laßt uns also am 18.04.09 eine entscheidenden Entspannung – könnte sich auch politisch zeigen – laßt uns das beobachten!

Mundan, Personen, Poetry

Friedrich Hölderlin

holderlin-bild

20.03.1770 23:59 Lauffen am Neckar

holderin

Nürnberg, – 00:18 Widder. Der Anfang des Jahres. Des wahren Kalenders! Astrologisch ist heute Jahresanfang. Dieses Jahr ist das einzig logische. Wir teilen das Jahr nach Tag- und Nachtgleiche, die übrigens heute auf der ganzen Welt gleich ist. Mit dem Frühlingsanfang reift in Südafrika der Herbst. Und auch am Nord- und Südpol ist der Tag gleich lang. Daher die ungeheure Bedeutung dieses Tages! Zwischen Chicago und Detroit läuft übrigens die neue Widder-Sonne genau am AC. Auf unserem Horskop, also für den Längengrad, auf dem sich Nürnberg befindet, da ist der Aszendent auf dem Grad ungefähr-genau auf dem der Sonnenfinsternis, die wir im Juli  in China sichtbar haben werden … Das könnte Veränderungen für Chinas Regierung bedeuten, und zwar davon in Folge, im Herbst. Im Horoskop von China ist der Sonnenfinsternisgrad im Haus der Arbeit; hat ein Trigon zur Himmelsmitte. Also verändert sich auch die Regierung, jedoch ohne starken Umbruch.

sonnenfinsternis-20091Sonnenfinsternis 22.07.09 2009 02:35 UT NBG

widder-ingres

Widder-Ingres 2009, NBG 12:44 MEZ

Dieser Bedeutung angemessen ist der Dichter Hölderlin. Er ist der Dichter des Beginns. Und er hat Pluto im Steinbock.

Patmos

dem Landgrafen von Homburg

Nah ist
Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch.
Im Finstern wohnen
Die Adler und furchtlos gehn
Die Söhne der Alpen über den Abgrund weg
Auf leichtgebaueten Brüken.
Drum, da gehäuft sind rings
Die Gipfel der Zeit, und die Liebsten
Nah wohnen, ermattend auf
Getrenntesten Bergen,
So gib unschuldig Wasser,
O Fittige gib uns, treuesten Sinns
Hinüberzugehn und wiederzukehren.

So sprach ich, da entführte
Mich schneller, denn ich vermutet
Und weit, wohin ich nimmer
Zu kommen gedacht, ein Genius mich
Vom eigenen Haus‘. Es dämmerten
Im Zwielicht, da ich ging
Der schattige Wald
Und die sehnsüchtigen Bäche
Der Heimat; nimmer kannt‘ ich die Länder;
Doch bald, in frischem Glanze,
Geheimnisvoll
Im goldenen Rauche, blühte
Schnellaufgewachsen,
Mit Schritten der Sonne,
Mit tausend Gipfeln duftend,

Mir Asia auf, und geblendet sucht‘
Ich eines, das ich kennete, denn ungewohnt
War ich der breiten Gassen, wo herab
Vom Tmolus fährt
Der goldgeschmückte Paktol
Und Taurus stehet und Messogis,
Und voll von Blumen der Garten,
Ein stilles Feuer; aber im Lichte
Blüht hoch der silberne Schnee;
Und Zeug unsterblichen Lebens
An unzugangbaren Wänden
Uralt der Efeu wächst und getragen sind
Von lebenden Säulen, Zedern und Lorbeern
Die feierlichen,
Die göttlichgebauten Palläste.

Es rauschen aber um Asias Tore
Hinziehend da und dort
In ungewisser Meeresebene
Der schattenlosen Straßen genug,
Doch kennt die Inseln der Schiffer.
Und da ich hörte
Der nahegelegenen eine
Sei Patmos,
Verlangte mich sehr,
Dort einzukehren und dort
Der dunkeln Grotte zu nahn.
Denn nicht, wie Cypros,
Die quellenreiche, oder
Der anderen eine
Wohnt herrlich Patmos,

Gastfreundlich aber ist
Im ärmeren Hause
Sie dennoch
Und wenn vom Schiffbruch oder klagend
Um die Heimat oder
Den abgeschiedenen Freund
Ihr nahet einer
Der Fremden, hört sie es gern, und ihre Kinder
Die Stimmen des heißen Hains,
Und wo der Sand fällt, und sich spaltet
Des Feldes Fläche, die Laute
Sie hören ihn und liebend tönt
Es wieder von den Klagen des Manns. So pflegte
Sie einst des gottgeliebten,
Des Sehers, der in seliger Jugend war

Gegangen mit
Dem Sohne des Höchsten, unzertrennlich, denn
Es liebte der Gewittertragende die Einfalt
Des Jüngers und es sahe der achtsame Mann
Das Angesicht des Gottes genau,
Da, beim Geheimnisse des Weinstocks, sie
Zusammensaßen, zu der Stunde des Gastmals,
Und in der großen Seele, ruhigahnend den Tod
Aussprach der Herr und die letzte Liebe, denn nie genug
Hatt‘ er von Güte zu sagen
Der Worte, damals, und zu erheitern, da
Ers sahe, das Zürnen der Welt.
Denn alles ist gut. Drauf starb er. Vieles wäre
Zu sagen davon. Und es sahn ihn, wie er siegend blickte
Den Freudigsten die Freunde noch zuletzt,

Doch trauerten sie, da nun
Es Abend worden, erstaunt,
Denn Großentschiedenes hatten in der Seele
Die Männer, aber sie liebten unter der Sonne
Das Leben und lassen wollten sie nicht
Vom Angesichte des Herrn
Und der Heimat. Eingetrieben war,
Wie Feuer im Eisen, das, und ihnen ging
Zur Seite der Schatte des Lieben.
Drum sandt‘ er ihnen
Den Geist, und freilich bebte
Das Haus und die Wetter Gottes rollten
Ferndonnernd über
Die ahnenden Häupter, da, schwersinnend
Versammelt waren die Todeshelden,

Izt, da er scheidend
Noch einmal ihnen erschien.
Denn itzt erlosch der Sonne Tag
Der Königliche und zerbrach
Den geradestrahlenden,
Den Zepter, göttlichleidend, von selbst,
Denn wiederkommen sollt es
Zu rechter Zeit. Nicht wär es gut
Gewesen, später, und schroffabbrechend, untreu,
Der Menschen Werk, und Freude war es
Von nun an,
Zu wohnen in liebender Nacht, und bewahren
In einfältigen Augen, unverwandt
Abgründe der Weisheit. Und es grünen
Tief an den Bergen auch lebendige Bilder,

Doch furchtbar ist, wie da und dort
Unendlich hin zerstreut das Lebende Gott.
Denn schon das Angesicht
Der teuern Freunde zu lassen
Und fernhin über die Berge zu gehn
Allein, wo zweifach
Erkannt, einstimmig
War himmlischer Geist; und nicht geweissagt war es, sondern
Die Locken ergriff es, gegenwärtig,
Wenn ihnen plötzlich
Ferneilend zurück blickte
Der Gott und schwörend,
Damit er halte, wie an Seilen golden
Gebunden hinfort
Das Böse nennend, sie die Hände sich reichten –

Wenn aber stirbt alsdenn
An dem am meisten
Die Schönheit hing, daß an der Gestalt
Ein Wunder war und die Himmlischen gedeutet
Auf ihn, und wenn, ein Rätsel ewig füreinander
Sie sich nicht fassen können
Einander, die zusammenlebten
Im Gedächtnis, und nicht den Sand nur oder
Die Weiden es hinwegnimmt und die Tempel
Ergreifft, wenn die Ehre
Des Halbgotts und der Seinen
Verweht und selber sein Angesicht
Der Höchste wendet
Darob, daß nirgend ein
Unsterbliches mehr am Himmel zu sehn ist oder
Auf grüner Erde, was ist dies?

Es ist der Wurf des Säemanns, wenn er faßt
Mit der Schaufel den Weizen,
Und wirft, dem Klaren zu, ihn schwingend über die Tenne.
Ihm fällt die Schale vor den Füßen, aber
Ans Ende kommet das Korn,
Und nicht ein Übel ists, wenn einiges
Verloren gehet und von der Rede
Verhallet der lebendige Laut,
Denn göttliches Werk auch gleichet dem unsern,
Nicht alles will der Höchste zumal.
Zwar Eisen träget der Schacht,
Und glühende Harze der Ätna,
So hätt‘ ich Reichtum,
Ein Bild zu bilden, und ähnlich
Zu schaun, wie er gewesen, den Christ,

Wenn aber einer spornte sich selbst,
Und traurig redend, unterweges, da ich wehrlos wäre
Mich überfiele, daß ich staunt‘ und von dem Gotte
Das Bild nachahmen möcht‘ ein Knecht –
Im Zorne sichtbar sah‘ ich einmal
Des Himmels Herrn, nicht, daß ich sein sollt etwas, sondern
Zu lernen. Gütig sind sie, ihr Verhaßtestes aber ist,
So lange sie herrschen, das Falsche, und es gilt
Dann Menschliches unter Menschen nicht mehr.
Denn sie nicht walten, es waltet aber
Unsterblicher Schicksal und es wandelt ihr Werk
Von selbst, und eilend geht es zu Ende.
Wenn nämlich höher gehet himmlischer
Triumphgang, wird genennet, der Sonne gleich
Von Starken der frohlockende Sohn des Höchsten,

Ein Losungszeichen, und hier ist der Stab
Des Gesanges, niederwinkend,
Denn nichts ist gemein. Die Toten wecket
Er auf, die noch gefangen nicht
Vom Rohen sind. Es warten aber
Der scheuen Augen viele
Zu schauen das Licht. Nicht wollen
Am scharfen Strahle sie blühn,
Wiewohl den Muth der goldene Zaum hält.
Wenn aber, als
Von schwellenden Augenbraunen
Der Welt vergessen
Stillleuchtende Kraft aus heiliger Schrift fällt, mögen
Der Gnade sich freuend, sie
Am stillen Blicke sich üben.

Und wenn die Himmlischen jetzt
So, wie ich glaube, mich lieben
Wie viel mehr Dich,
Denn Eines weiß ich,
Daß nämlich der Wille
Des ewigen Vaters viel
Dir gilt. Still ist sein Zeichen
Am donnernden Himmel. Und Einer stehet darunter
Sein Leben lang. Denn noch lebt Christus.
Es sind aber die Helden, seine Söhne
Gekommen all und heilige Schriften
Von ihm und den Blitz erklären
Die Thaten der Erde bis itzt,
Ein Wettlauf unaufhaltsam. Er ist aber dabei. Denn seine Werke sind
Ihm alle bewußt von jeher.

Zu lang, zu lang schon ist
Die Ehre der Himmlischen unsichtbar.
Denn fast die Finger müssen sie
Uns führen und schmählich
Entreißt das Herz uns eine Gewalt.
Denn Opfer will der Himmlischen jedes,
Wenn aber eines versäumt ward,
Nie hat es Gutes gebracht.
Wir haben gedienet der Mutter Erd‘
Und haben jüngst dem Sonnenlichte gedient,
Unwissend, der Vater aber liebt,
Der über allen waltet,
Am meisten, daß gepfleget werde
Der feste Buchstab, und bestehendes gut
Gedeutet. Dem folgt deutscher Gesang.

Geschichte, Mundan

Guadeloupe Streik astrologisch

Nürnberg, – 23:05 Sonne auf 29.20.04° Fische

Goadeloupe, 19. März 1946 at 12:01 AM in Basse Terre, Guadeloupe (France).

„Am 19. März 1946 wurde Guadeloupe zum Überseedépartement (Département d’Outre Mer/DOM) Frankreichs. Seitdem ist es keine Kolonie mehr, sondern es wird auf allen Gebieten als integraler Bestandteil des Mutterlandes betrachtet und seine Einwohner werden von staatlicher Seite einfach als Franzosen betrachtet. Auf die gesellschaftlichen und kulturellen Unterschiede zum europäischen Frankreich wird dabei kaum Rücksicht genommen, sondern die vollständige Assimilation angestrebt.“ (Wikipedia)

Porträt Élie Domota: Guadeloupes erfolgreicher Streikführer – taz.de

goadeloupe-streikbeginn

Streikbeginn am 20. Januar 2009

Élie Domota (mal wird sein Alter mit 46, mal mit 48 angegeben) hat in einem Interview erklärt, worum es geht. Es sei, sagte er, unerträglich, dass alle Vorgesetzten auf der Insel weiß, jedoch alle Untergeordneten schwarz sind.  Das wirklich exotische an dieser Insel ist für mich nicht die Karibik, sondern die Tatsache, dass sie ganz genau so zur EU gehört, wie Österreich oder Frankreich selbst. Wir können, wenn wir wollen, dort als EU-Bürger mit einem Personalausweis einreisen und gewiss auch mit Euro bezahlen. Für die Karibik wird Guadeloupe deswegen ein vergleichweise teures Pflaster sein.

guadeloupe_from_iss

Aufnahme aus der ISS

Für uns hier sind die mundan-astrologischen Erwägungen (Danke für die Inspiration, Elisabeth!) bemerkenswert: der Streik beginnt genau zur Opposition des laufenden Mars (Bild oben und außen) der Mars-Saturn Konjunktion im Krebs des Länder-Horoskops gegenüber (Bild oben, innen). Und er endet exakt, als Mars das Zeichen Steinbock verläßt (Bild unten, außen).

Weitere Details sind der von der Herrschaft befreiende Uranus in den Fischen im genauen Trigon zum Saturn der Insel. Das begünstigt die Bedingungen eines Wandels des konservativen Familien-Klan-Wesens (Saturn im Krebs). Und zusätzlich Jupiter in Haus 8; Geld von außen. Und freilich Pluto am DC!

goadelupe-streikende1

Streikende am 05. Februar 2009

Mundan, Personen

Albert Einstein

foto-albert-einstein14. März 1879 11:30 Ulm

„Astrologie ist eine Wissenschaft für sich. Aber eine wegweisende. Ich habe viel aus ihr gelernt und vielen Nutzen aus ihr ziehen können.“


Albert Einstein

albert-einstein

einstein-transite

Nürnberg, 15:34 – oben finden wir das Horoskop des berühmten Mannes, unten ist gleichfalls sein Horoskop mit den aktuellen Transiten (außen) zu besichtigen. (Diese Bilder lassen sich nach Bedarf auch noch vergrößern.) Dabei fällt natürlich auf, dass es einige zeitliche Übereinstimmungen zu heute gibt. Freilich weilt Einstein jetzt in einer anderen Dimension. Dennoch mag anhand der aktuellen Transite im äußeren Kreis eine Bewegung seines öffentlichen Wirkens angezeigt sein? Da ist vor allem der befreiende Uranus über der Sonne. Jupiter im Wassermann und Venus im Widder, wie auch in seinem Geburtsbild. Jupiter im Zeichen des Geistes in Haus 9 macht ihn zum geborenen Professor. Bemerkenswert: der zähe Steinbock-Mars! Und Schütze-Mond als Anlage in Haus 6; setzt sich praktisch um. Und praktisch ist es auch, wenn Sonne und Ziel, also das Haus 10, in einer Richtung liegen. Mit Venus im Widder in Haus 11 ist er öffentlich beliebt und kann sich durchsetzen. Neptun im Stier löst die öffentlichen, bzw. ursprünglichen (Haus 11) Vorstellungen von Materie (Stier) auf. Er könnte aber auch bedeuten: die Öffentlichkeit täuschen.

Als 1932 der Mondknoten über seine Geburts-Sonne ging, wanderte Einstein in die USA aus. Pluto im Krebs, also in seinem AC-Haus begleitete die Nobelpreiszeit, die Bestätigung seiner Theorie während einer Sonnenfinsternis in Brasilien am 29. Mai 1919 als Beobachtungen Arthur Eddingtons zeigen konnten dass das Schwerefeld der Sonne Licht genau so ablenkt, wie es die allgemeine Relativitätstheorie vorhersagt.

relativitatstheorie-bestatigende-sonnenfinsternisSonnenfinsternis 29.05.1919 Santo Antonio, Principe, 13:08

Es mag Lesern meines Blogs nicht entgangen sein, dass ich mit der Gültigkeit seiner Relativitätstheorie hadere. Ob denn wirklich die Lichtgeschwindigkeit die gültige Raum/Zeit-Norm ist? Ursache dieses Haderns ist aber nicht der Versuch, es besser wissen zu wollen,  sondern das Unbehagen wegen einer unvollständigen Welterklärung, die sich in ihrer scheinbaren Kompliziertheit zunehmend verknotet. Dieses Unbehagen hatte Einstein bekanntlich selbst auch: „Das Unverständlichste an der Welt ist, dass wir sie verstehen können.“ Einstein war ein Meister paradoxer Schlüsselsätze, die immer einen Hinweis auf die mysteriöse Kraft des Geistes enthielten.

Uns fehlt im Augenblick ein widerspruchsfreies Wissen davon, wo unser Ort in dieser Welt ist. Wir sind gezwungen, die Einheit von Bewußtsein, Ort und Zeit aufzugeben. Und zwar sowohl in Folge der Relativitätstheorie, die uns klar macht, Zeit ist relativ zur Geschwindigkeit, als auch durch die Quantenphysik, die uns andererseits klar macht, daß es Zusammenhänge jenseits der Einheit von Ursache und Wirkung in Bezug auf die Übereinstimmung des Ortes gibt.  Beides sprengt jedoch den Rahmen unserer Vorstellungskraft. Wir – und das sind auch die Physiker mit ihren Zauberknoten, aus denen der Urknall entsprungen sein soll – sind bislang daran gescheitert, die Welt als Anschauung von Materie oder deren Umschreibungen – z.B. „Feld“ – plausibel erklären zu können. Wir verstricken uns in Widersprüche. „Können wir den Materiebegriff nicht einfach fallen lassen und eine reine Feldphysik entwickeln?“, fragte Einstein.

Für eher philosophisch veranlagte Naturen ist der große Münchhausen-Trick bei der Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit die Frage nach der Objektivität der Messung. Denn jede Messung muß ja auf menschlich nachvollziehbare Erdenverhältnisse heruntergerechnet werden. Irgendwo brauchen wir, wenn wir messen wollen, einen Maßstab,  einen Eichpunkt, der Gültigkeit hat. Doch welcher Maßstab kann in einer Welt, in der sich alles relativ zueinander bewegt, absolute Gültigkeit beanspruchen?

Hier setzt der Einsteinsche Trick an: wir nehmen das Licht (und von einem gewissen Standpunkt aus ist alles Licht) und setzen es als absolute Bezugsgröße für Alles. Und schon haben wir den Stillstand, den Punkt, um den sich die Raumzeit herumbiegen muß: denn ob Licht (im Vakuum, welches es de facto nicht gibt) immer gleich schnell ist, egal, ob es von einem sich mir mit nahezu Lichtgeschwindigkeit entgegenkommenden Gegenstand, oder von einem sich mir mit nahezu Lichtgeschwindigkeit entfernenden Gegenstand ausgesandt wird, oder ob es gar stillsteht, das macht bei einer absoluten Bezugsgröße in einem relativen Raum, welcher gleichwohl durch diese Absolutheit des Lichts in seiner statischen Maximalgeschwindigkeit aller Dinge überhaupt erst gebildet wird, keinen Unterschied.

Einstein hat damit auf geniale Weise den Kosmos vom Mittelpunkt der Welt nicht, wie Nicolaus Copernicus (auch eine Fische Sonne mit Schütze-Mond!) zum Sonnenmittelpunkt verlegt, sondern aus diesem Mittelpunkt eine statische absolute Bezugsgröße für das ganze All gemacht.

Es liegt auf der Hand, dass dies nicht der letzte Schritt war. Und die Entwicklung der Physik in zwei entgegengesetzte Richtungen legt nahe, daß der nächste Schritt, vielleicht erst sehr viel später, den Geist selbst in seine „Rechnung“ wird integrieren müssen.

Zwar lassen sich viele Erkenntnisse in ihrer praktischen technischen Umsetzung bewundern, woraus umgekehrt die Gültigkeit der zugrunde liegenden Theorie geschlossen wird, doch dies hebt die gleichzeitig existierenden Widersprüche leider nicht auf. Und läßt gerade jene technischen Anwendungen zu magischen Spielen werden, deren Grundlage Dogma und Zeremonie eher zu sein scheinen, als das ersehnte, in sich geschlossene und logisch nachvollziehbare Welterklärungsgebäude, dem man schon einmal den absurden Namen: „Theory of Everything“ gegeben hat.

Vielleicht kann uns ja der Uranus über Einsteins Sonne dieser Tage einen Schritt weiter bringen?

„Die große Frage WARUM hat die „moderne“ Physik überhaupt nicht beantwortet. Nachfolgende fundamentale Fragen nach dem Warum nicht nach dem Wie sind völlig offen:

1) Was ist Massenträgheit ?
2) Was ist Gravitation ?
3) Was ist ein Atom in Wirklichkeit ?
4) Was ist eine elektromagnetische Welle ?
5) Wie können die 4 Kräfte aus einer Kraft entstehen ?“

H. Joswig


Mundan, Personen

Venus Sextil Mondknoten

Nürnberg, 18:09 – rückläufig ist Venus zur Zeit, und so kommen die Tage, wo einige Liebende sich wiederfinden in den Armen oder Träumen von denen, die schon einmal bei Ihnen waren. Die Vorbereitungszeit dafür läuft schon seit dem zweiten Februar. Da stand nämlich die Venus Ende Fische. Und am einundzwanzigsten Mai wird sie wieder dort sein, wo sie vor zwei Tagen rückwärts gedreht hat. Man kann diese Rückläufigkeit aus der Seemannssprache verdeutlichen: kreuzen gegen den Wind. Doch bei Venus kommt, wie immer, dabei (anders als beim aktuell rückläufigen Saturn) nur Gutes heraus. Jedoch, dieses Gute ist im wahren Wortsinn: sie bürstet gegen den Strich. Man merkt es schon, wenn man einmal mit einer rückläufigen Venus spricht; als würde der Film rückwärts laufen, das Wasser den Fluss hinauffließen. Sie sucht Gefälligkeiten, die abseits dessen liegen, was sonst gefällig ist. Und sie liebt: anders.

venus-botticelli

Sandro Botticelli 01.03.1445 Florenz

botticelli1

Es überrascht nicht, daß Botticelli – hier sein Horoskop nach julianischem Zeitrecht – auch ein Fisch war. Denn wer das Bild seiner Venus-Geburt betrachtet, der ist schon im Fische-Himmel, ohne selbst einer zu sein, wie auch in Chopins Musik oder den Bildern des vielleicht zu Recht umstrittenen Baltus oder auch Mondrians (Mondrian mit Saturn im Steinbock, dadurch ein gemäßigter und definitiv strukturierter Fisch) und den Orchesterwerken Maurice Ravels, alles Fische. Es ist dieses Wolkenkuckucksheim (Aristophanes: Νεφελοκοκκυγία), welches damit gemeint ist. Marsilio Ficino ermuntert seinen Schüler Botticelli in einem Brief, der Konjunktion von Venus und Merkur in seinem Horoskop bildhaft Ausdruck zu verleihen. Allein, wenn wir uns das Horoskop oben anschauen, finden wir keine Venus-Merkur Konjunktion? Wie es bei solchen Quellen sein mag, hat er vielleicht das Sextil gemeint, und der Geburtstag muß auch nicht genau überliefert sein. Doch zeigt der Brief die astrologische Orientierung des Humanismus.

Es wird berichtet, Botticelli sei Mitglied eines Templer-Ordens gewesen, und hätte dessen Leitung an Leonardo da Vinci weitergegeben, der wohl ein Widder war. Zeitlich könnte das passen, denn da Vinci wurde 1452 geboren.

Bei Botticelli (Bild oben) bemerkt man das Herrschafts-Recht an der königlichen Konjunktion von Saturn und Jupiter im Zeichen Krebs.

venus-sextil-mondknoten27.03.2009 08:57 NBG

Oben nun das Bild von Venus in Konjunktion von Sonne und Mond bei Widder-Neumond im Sextil zum Mondknoten. (Als hätten wir nicht am 10.03.09 vorher noch Vollmond in Konjunktion mit Saturn in der Jungfrau …) Merkur, der Bote, will auch noch vorbeikommen und der Sonne seinen Gruß bieten. Wäre das nicht im Quadrat zu Pluto und Mars in Opposition zu Saturn, wir hätten da einen rundum schönen Aspekt, der Beginn und Neuanfang markiert! Spannend wird´s allemal.

Geschichte, Mundan, Personen

Leitwolf Rudi Dutschke

07.03.1940 23:47 Teltow

dutschke-foto

„Ich bin ein Sozialist, der in der christlichen Tradition steht. Ich bin stolz auf diese Tradition. Ich sehe Christentum als spezifischen Ausdruck der Hoffnungen und Träume der Menschheit.“

Also auch ein Fisch. Und sogar den Mond in den Fischen. Der Mann, der hier so jung aussieht, weilt nicht mehr unter uns. Er ist der typische Märtyrer. Sein Totschläger hatte ein Hitler-Portrait an der Wand. Mit Mond und Sonne in den Fischen war Rudi Dutschke nicht von seiner Überzeugung abzubringen, kocht seine eigene Suppe der Überzeugung und will auch andere Menschen dazu bekehren. Und doch: er hatte ja Recht! Mir ist nicht bekannt, dass ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde, und er hätte es wohl abgelehnt. Mit solchen Männern gäbe es keine aktuelle Finanzkrise, die u.a. der Ignoranz gegenüber menschlichen Besitz- und Arbeitsverhältnissen geschuldet ist. Sein Jupiter im Widder in Haus 5 – er wollte zunächst Sport studieren, was ihm verweigert wurde, weil er seinerseits die NVA verweigerte – ließ ihn zum geborenen Leitwolf (Wolf ist das indianische Fische-Zeichen) der 68ger Bewegung werden. Sein Pluto im Löwen macht ihn zum Lehrer in Haus 9, Mars im Stier in Haus 6 zum praktischen Arbeiter: das ideale Horoskop für den richtigen Mann zur richtigen Zeit.  Diese Bundesrepublik hat ihm als wandelndes Gewissen unendlich viel zu verdanken, und ihn doch – wegen der Sturheit ewig Gestriger – kann man sagen: auf dem Gewissen? Sie ist sich dessen jedenfalls nicht bewußt. Ob das noch kommt?

rudi-dutschke

„Individueller Terror aber ist massenfeindlich und antihumanistisch. Jede kleine Bürgerinitiative, jede politisch-soziale Jugend-, Frauen-, Arbeitslosen-, Rentner- und Klassenkampfbewegung in der sozialen Bewegung ist hundertmal mehr wert und qualitativ anders als die spektakulärste Aktion des individuellen Terrors.“

„Was uns dieser Führer und dieses Reich gebracht haben, sehen wir erst heute, da an eine Einheit Deutschlands noch nicht wieder zu denken ist. Es soll nicht noch einmal heißen: ‚Gefallen.‘ Meine Mutter hat uns vier Söhne nicht für den Krieg geboren. Wir hassen den Krieg und wollen den Frieden. Wenn ich auch an Gott glaube und nicht zur Volksarmee gehe, so glaube ich dennoch, ein guter Sozialist zu sein.“

Mundan, Weltbild

Weltbild

astrocartografie

Nürnberg,  21:58 – die AstroCartoGrafie ist eine Bereicherung der Astrologie, die wir nicht von den Vorfahren her kennen, sondern die tatsächlich eine echte Neuerung darstellt. Sie ist ein vice versa, ein Umgestülptes. Statt einem Punk-Zeithoroskop ein Linien-Globus Bild. Was ist so neu? Mir wurde deren Bedeutung klar, als ich die Linien meiner Planeten auf dem Globus mit meinen Fernreisen verglich, und mir gleichzeitig überlegte, was mir an diesen Orten tatsächlich begegnete? Mit dem genialen Prinzip der AstroCartoGrafie erschließt sich uns eine völlig neue Welt. Schaut z.B. mal auf die Linie mit dem Sonnensymbol und dem A dazu, die durch Irland und die Canarischen Inseln führt. Tatsächlich beides Orte, wo ich war und an denen mir ein ganz besonderes Selbstbewußtsein zuteil wurde, wie das für jemanden, dessen Sonne aus Haus 12 in Haus 1 wandert, normal ist.

Die AstroCartoGrafie verstehen, bringt auch dem Verständnis des sogenannten Radix näher. Das Bild oben ist gewissermaßen (anklicken und vergrößern!) ein Was-wäre-wenn-Horoskop. Was wäre, fragt das Bild, wenn ich mit der Sonne am AC geboren wäre, jedoch – bitte – zur selben Zeit! Nicht Uhrzeit, sondern Zeit, denn wenn hier 08:25 ist, dann ist in Wellington, Neuseeland 19:45. Dies ist aber tatsächlich derselbe Jetzt-Augenblick (von dem ich im Übrigen behaupte, dass er trotz Relativitätstheorie im ganzen Universum gleich ist!). Mann kann nicht an zwei Orten zugleich sein, aber man/frau kann sich dorthin begeben, wo das Horoskop in Bezug auf Häusereinteilung und AC ein anderes ist. Und genau dieses wird sich dort in das eigene Geburtsbild übermitteln. Suchst Du also Ärger, begib Dich an einen Ort mit Mars am Deszendenten. Willst Du ihn endlich loswerden, schau dass Mars vom DC zum Haus 5 runtergleitet, und kompensiere mit Sport! Die orangene Sonnen-Linie mit dem A bedeutet also: überall hier wäre die Sonne zum Zeitpunkt meiner Geburt direkt am AC gewesen. Damit freilich würde aus mir auch ein Fische-AC, und auch alles andere wandert entsprechend mit. In dem Bild oben habe ich übrigens nur die Venus-, die Sonnen- und die Jupiterlinien eingestellt. Auch der Jupiter-Linie bin ich schon gefolgt, und fand sie bestätigt.

Fotos, Mundan, Weltbild

Licht am Ende des Tunnels

img_3446

Nürnberg, 15:39 – Wann wird denn ein Licht am Ende des Tunnels sichtbar? Ich habe hier schon einmal über die Finanzkrise geschrieben:

Wann endet die Finanzkrise?

Dies war zu einem Zeitpunkt formuliert, wo es nicht sicher war, ob vielleicht die Leute gleich schlangestehend an den Bankschaltern ihr Erspartes einsammeln würden, kurz bevor sich unsere  Kanzlerin dazu bequemte, eine Garantie für private Guthaben auszusprechen. Man hat als Astrologe auch Verantwortung; ich gehöre nicht zu denen, die Panik schüren. Ich bin sogar soweit gegangen, die Finanzkrise als Glück zu bezeichnen.

Nun hat Obama zum Fische-Neumond („… ob er wohl von Astrologen beraten wird?“, fragte eine Klientin; seiner Frau Michele wäre zuzutrauen,  daß sie sich mit Nancy Reagan bespricht, zumal er ja da vor der Wahl einen dummen Scherz wieder gut zu machen hat, bald darauf war auch die genaue Geburtszeit Obamas im Umlauf!) gegenüber beiden Kammern des Parlaments dermaßen mitreißend gesprochen, dass sogar mein überaus Obama-skeptischer Vater, die ganze Nacht wachend, um das zu hören, voller Begeisterung ausrief: „Der ist ja noch viel besser, als  Kennedy!“

Im Sinne meiner Vorausschau wußten wir zum 3. Dezember 2008 (kurz vorher Venus, Jupiter und Mond im Sextil, bzw. Trigon zu Uranus-Saturn), dass es beschlossene Sache war: die Staaten würden weltweit für die selbstverschuldet einbrechenden Kreditinstitute, Mega-Firmen, Versicherungen in die Bresche springen müssen, weil ihnen gar nichts anderes übrig bleibt.

Nun geht´s aber weiter, und man erwartet zu Recht von den Astrologen einen Ausblick, wenn schon die Börse laut FAZ „reine Psychologie“ ist, und die Ökonomen ihren Scherbenhaufen bislang nicht ordnen können.

Die Faktoren, die uns diese Zeitenwende gebracht haben, zeigen eine geradezu triumphale Bestätigung der Astrologie:

1. Zeichenwechel von Pluto in den Steinbock. Der just zum „Zwergplaneten“ und doch auch Namensgeber der „Plutoiden“ degradiert wurde und zugleich befördert … (Planeten, Pluto und die Plutoiden) … erweist sich erstaunlich wirkmächtig, und er hat ein neues Bühnenbild im Welttheater aufgerollt: daher kann man sagen, wir werden die Folgen dieses Spektakels bis 2024 spüren. Ausgelöst worden ist die Krise bekanntlich durch 70 000 Milliarden US$ (kein Schreibfehler! Quelle NZZ) Investitionskapital auf dem Globus, welches auf der Suche nach immer prächtigeren Kapitalanlagen war/ist, bis man in den USA sich bereit erklärte, z.B. einen 500 000 $ Kredit auf Treu und Glauben zu gewähren (Quelle: NZZ), während es mir hier – trotz festem Job – nicht einmal möglich war, einen winzigen, aber zinshungrigen Dispo-Kredit in einen langfristigen, billigeren umzutauschen. Dennoch wurde auch in Nürnberg aus dem Fußballstadion die „easy-credit“-Arena: – na fein.

img_34551

Fotos Markus Termin ©

2. Die Opposition von Saturn und Uranus zwischen den Fischen und der Jungfrau. Ebenso exakt, wie der Wahltag in den USA am 04. November 2008 auf diese erste Opposition gefallen ist, läßt sich auch das Wesen dieser Umwälzung mit dem Fortschreiten derselben beschreiben. Die beiden Giganten haben insgesamt fünf Oppositionen (04.11.08 – 05.02.09 – 15.09.09 – 27.04.10 – 26.07.10). Die letzte dieser Oppositionen sei hier nochmal abgebildet (bitte anklicken und vergrößern):

uranus-saturn-260710

Wie wir sehen, ist zu diesem Zeitpunkt nächstes Jahr nicht mehr der Ausgleich oder Machtkampf zwischen den Fischen und der Jungfrau das beherrschende Thema, sondern zwischen Waage, wo Saturn dann steht, und Widder, in das Uranus gewandert ist. Saturn ist in der Waage kardinal und erhöht, Uranus wird im Widder gleich zu Beginn durch Jupiter verstärkt, und all das findet im Quadrat zu Pluto statt. Wenn dann am 30.07.2010 Mars mit Saturn eine Konjunktion hat, wird es durchaus schwierig. Ein mächtiger Schlussakkord dieser Oppositionsreihe! Das Thema lautet dann: Gerechtigkeit (Saturn in Waage) gegen den Aufbruch (Uranus im Widder) in die Freiheit. Es werden diejenigen Kräfte, die zur Zeit den Warenfluss saturnin hemmen  und verstopfen (Saturn in der praktischen Jungfrau, das sind die Milliarden, die heut festsitzen, weil Krösus alias Onkel Dagobert sich weigert, zu investieren) ihren Sinn für Wahrheit und Gerechtigkeit entdeckt haben (fair trade?), und umgekehrt wird Uranus, der im Grenzenlosen Fische-Zeichen seine Revolution suchte, nun zur Tat drängen  (nach dem Zusammenbruch des Kommunismus die Renaissance als Vorbereitung für Neptun in den Fischen) alles jedoch gebremst durch den kardinal stehenden Pluto, Recht und Ordnung.

Bis dahin jedoch haben wir mehrere Saturn-Pluto Quadrate zu überwinden, denn Saturn schaut am 15.11.09 schon mal in die Waage, bildet dort ein Quadrat zu Saturn, welches er dann am 31.01.10 und am 21.08.10 wiederholt. Dies ein Ausschnitt dessen, was astrologisch den Umbau begleitet. Wer nun bedenkt, dass folglich nahezu alle Elemente – bis auf den Krebs – kardinal herausgefordert werden – Erde (Steinbock), Feuer (Widder), Luft (Waage); also Dinglichkeit (Steinbock), Wollen und Tat (Widder) und Geist (Waage) mitmischen, kann sich ausrechnen, wie tiefgreifend die Veränderungen sind, die uns erwarten.

Nun habe ich viel erzählt, aber doch wenig gesagt. Denn eigentlich will man ja wissen: was denn, konkret, kommt auf uns zu? Lasst uns dazu ein Beispiel betrachten, und je mehr davon realisiert wird, desto besser:

Nehmen wir an, die Bundesregierung könnte sich dazu durchringen, endlich zwei oder drei sinnvolle Dinge zu tun, anstatt der Entwicklung beständig hinterherzulaufen, als da wären:

1. Jede Bank und jede Firma, die Staatshilfen in Anspruch nimmt, gehört ab sofort den Bürgern.

2. Die Kfz-Steuer wird auf CO2-Verbrauch umgestellt und jeder Bürger bekommt ein Fahrrad geschenkt.

3. Vermögen über 10 Millionen Euro kann nur dann im Besitz der Eigentümer bleiben, wenn diese bereit sind, das Geld zu investieren und so dem Kreislauf zuzuführen, der andere ohne Spekulation ernährt. Damit die 5000 Milliarden € (Quelle TAZ, kein Schreibfehler) an Kapital im Privatbesitz in Deutschland automatisch als Konjunkturprogramm wirken.

4. Harz IV wird gegen ein Bürgergeld ausgetauscht, der Druck vom Arbeitsmarkt genommen; stattdessen können die Menschen wählen, ob sie arbeiten wollen und im Luxus leben, oder nicht.

5. Öffentliche Verkehrsmittel werden kostenfrei gestellt.

Nehmen wir an, die Bundesregierung könnte sich zu diesem Bündel an Maßnahmen entschließen, was natürlich utopisch ist, so würden wir all die astrologischen Aspekte selbst in die Hand nehmen, und hätten wirklich weiter wenig zu befürchten, außer, dass uns der Himmel auf den Kopf falle:

Ein Asteroid hat die Erde heute knapp verfehlt

Leider ist dem nicht so (im Falle des Asteroiden Gott sei Dank). Es gilt aber doch: wem es gelingt, selbst im Sinne des notwendigen Wandels sein eigenes Leben umzugestalten, den trifft die Macht dieser Krise (und immer belasten sie unser Leben mit irgendeiner blöden Gier- Sicherheits- Terror- Lebensmittel- Chemie- Doping- oder sonstigen Krise) nicht so sehr.  Denn wo der Absatz von Autos stagniert, mag der von solarangetriebenen Zwei-Personen-Zeppelinen in ungeahnte Höhen steigen.

Also, summa summarum: „Wie lange geht alles?“

Der Hardware-Umbau bis Mitte/Ende 2010, der Software-Umbau bis 2024

Warum ist die Krise ein Glück?

Weil wir nur so den notwendigen „Umbau“ der Welt hinbekommen von einer verschwenderischen Raubbau-Welt zu einer verantwortungsvollen Raumschiff-Erde Gesellschaft, die dann gerne mit vereinten Kräften ihr zerstörerisches Atomraketenpotential gegen Killer-Asteroiden wenden kann und muß. Dann bekommen auch unsere Naturwissenschaftler ein sinnvolles Betätigungsfeld, das sie sich so sehr herbeisehnen.

Mond, Mundan

Fische-Neumond

img_34451

Foto Markus Termin ©

Nürnberg,  22:22 – heute Nacht um 02:35 haben wir den Fische-Neumond, von dem mein werter Kollege Steve Judd (siehe Blogroll unten) folgendes schreibt:

„The Pisces new Moon on the 25th of this month is a forerunner of the coming few years, there may well be indications at that time as to how your future may develop.“

Dies bezieht sich vor allem auf die Fische. Wir können, sagt er, anhand dieses Neumonds eine Vorhersage treffen, was uns so die nächsten paar Jahre erwartet. Warum sagt er das? Mir erscheint auch der Neumond in den Fischen am 15.03.2010 recht interessant, denn der findet in Konjunktion mit Uranus und Merkur statt.  Jedoch, da wird Saturn bereits in die Waage gelaufen sein, aus der er dann nochmal zurückkommt, und vielleicht fußt Steve Judds Urteil auf den 5 Oppositionen zwischen Saturn und Uranus in den Fische/Jungfrau Zeichen, von denen dieser Neumond den Stempelabdruck nimmt und in die Zukunft trägt.

Steve ist vertrauenswürdig. Also suche ich ganz bewußt nach Gründen für seine Aussage. Einer könnte Merkur und Jupiter in Konjunktion sein. Das findet im Wassermann statt und stellt Weisheit und Wissen ins Zeichen der Freiheit. Und gleichzeitig erscheint die Sonne im dritten Haus mit dem Neumond, dem Haus des Wissens also. Zusätzlich steigt zum exakten Neumondzeitpunkt für dieses Jahr das Zeichen Schütze auf. Im nächsten Jahr wird es Skorpion sein. Schütze ist jedoch das Zeichen, welches in die Zukunft verweist. Schließlich das Stellium, die Anballung von Planeten im Wassermann. Es geht also ans Eingemachte, denn hier liegt Geld und Wert. Man/frau sieht also, es lohnt sich, den Gedanken eines erfahrenen und älteren Astrologen respektvoll nachzugehen. Steve Judd ist übrigens ein Krebs. Wo war denn gleich noch seine genaue Geburtszeit?

Neumond, anklicken zum Vergrößern!

neumond-fische