Fragen, Mundan

Stundenhoroskop und Geburtshoroskop, Liebe auf Distanz

Foto Termin © – Meine Praxis in Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

hier unten einmal das Beispiel eines Stundenhoroskops zur Frage, ob und wie der potentielle Geliebte nochmal in Kontakt treten wird. Die Fragende ist Zwilling im Sonnentierkreiszeichen; sehr passend wird sie also durch Merkur ausgedrückt. Im Gespräch erfahre ich, daß es um einen Internet-Kontakt mit einem Mann in Irland geht. Und wo steht Merkur? Im Haus 9, also dem Ausland. Schaut man in den Büchern nach, die uns die Planeten aus der Zeit erklären, aus der die Stundenastrologie stammt, wird man Irland auch tatsächlich als Stier-Land finden. Ganz oben ist die Sonne mit dem Mittagspunkt praktisch verwachsen.

05.06.2010 13:13 Nürnberg

Dazu schreiben Louise Kirsebom und Johan Hjelmborg in ihrem wertvollen Buch Das Konsultationshoroskop: „Mit der Sonne am MC ist klar, daß Existenz und innere Identität ihre Leitmotive sind“.

Louise Kirsebom und Johan Hjelmborg lesen ein Stundenhoroskop sehr umfassend – alle Planeten, auch die neuen, bedeuten im Horoskop etwas, nicht nur der Herrscher des AC steht für den/die Fragende/n. Das begeistert mich, das ist modern und offen.

Wie wir sehen, hat das Stundenhoroskop einen Jungfrau-Aszendenten. Daß die Frage den Astrologen zu dem Zeitpunkt erreicht, wenn der Aszendent der Fragenden aufsteigt, ist für Astrologen, die viele Horoskope sehen, die Regel, nicht Ausnahme. In der Bedeutung ist das eine starke Bestätigung für die Aussagekraft des Bildes. Ein Prüfstein seiner Gültigkeit. Ist es jedoch der Aszendent der Fragenden, kann man aus dem Jungfrau-Thema nicht mehr unbedingt auf inhaltliche Fragen schließen; unterscheidet sich der aufsteigende Grad jedoch, dann durchaus, dann hat er natürlich Bedeutung. Für das Jungfrau-Thema die Sicherung und Organisation der normalen Lebens als Hauptinteresse.

Wo aber ist er, der irische Freund? Wir wissen von ihm, daß er ein Löwe ist, der seine Venus im Zwilling hat, dem Sonnen-Zeichen der Fragenden: sie ist also durchaus seine Ideal-Geliebte, denn dort, wo ein Mann seine Venus hat, das sucht er als weibliche Entsprechung in der Partnerin. Als Planet ist er in diesem Stundenhoroskop aber vor allem der Saturn, Herr des 5. Hauses, des Hauses der Liebe, des Geliebten und des Kennenlernens. Und wo steht der? Im ersten Haus, bei der Fragenden selbst also, ist also Teil ihrer eigenen Identität. Der Löwe-Mars hingegen, wenn wir weiter lesen, ist im Haus 12, gerade dabei von Löwe in die Jungfrau zu wechseln, also in einer kritischen Veränderungssituation und im Haus 12 völlig außerhalb realistischer Möglichkeiten. Von der Klientin weiß ich, daß sie den potentiellen Partner noch gar nicht „life“ gesehen hat und daß er auch seit einer gewissen Zeit aus dem Internet-Kommunikationsforum keine Nachrichten mehr verschickt hat. Und nun Saturn am AC, Teil ihrer selbst? Bildet sie sich etwas ein? Hat sie eine Fixierung (Saturn) auf die eigene Identität und ist der Partner nur eine Fata-Morgana? Daß er durch Saturn dargestellt ist, ist sicher ein Hinweis darauf, daß es nötig wäre, einen langen Atem zu haben: mit Saturn am AC passiert nichts einfach mal schnell so. Andererseits ist es tatsächlich ein Hinweis auf solche Selbstfixierung, denn mit ihrem Wassermann-Mars sucht die Klientin alles andere, als einen Löwe-Mann. Mehr sogar: wir können annehmen, daß der Versuch, einen Mann so weit weg zu finden, sogar ein unbewußter Versuch ist, zu einer wahren Partnerschaft eine möglichst große Distanz zu halten … ? Das Geburtshoroskop zeigt eine exakte Saturn-Neptun Opposition, Neptun Herr des Partnerhauses (sie ist Jungfrau AC): Zuckerwürfel im Wasserglas.

War es das? Keine Begegnung? Keine Chance für die Liebe? Viel mehr läßt sich noch, Planet für Planet aus diesem und allen anderen Horoskopen herauslesen. Daß Mond im Partnerhaus von dem erzählt, was die Klientin sich wünscht mit diesem Mann z.B. Für hier und jetzt noch dieses: es findet sich zwischen Merkur und Saturn ein zunehmendes Trigon, eine Begegnung also. Die Klientin hat sich nicht getäuscht (Jupiter exakt auf ihrem Geburts-Mond). Aber es wird dauern! Und sie wird nach Irland reisen, ins Stier-Land.

Für solche und andere Fragen ist die Astrologie ein feiner Kompass. Traut euch, wenn ihr Lust habt, hier mal anzurufen. Es ist so teuer nicht und macht außerdem Spaß.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Mundan, Personen

Johnny Weissmüller

Liebe Leserinnen und Leser,

„Seine Texte beschränkten sich meist auf simple Sätze wie „Tarzan schwimmen“, „Tarzan schlafen“ und „Aaaeeeooo“. Allein in seinem ersten Film soll er den weltberühmten Urschrei 69 Mal ausgestoßen haben“ …

„Olympische Spiele 1924 in Paris. Johnny Weissmüller gewinnt drei Goldmedaillen und wird der erste Schwimmer, der die 100-Meter-Strecke in weniger als einer Minute zurücklegt. Kaum jemand weiß, dass Weissmüller zu dem Zeitpunkt, als er die Goldmedaillen für die USA in Empfang nahm, noch nicht einmal die amerikanische Staatsangehörigkeit hatte. Die wurde ihm, der 1904 in der Nähe des damals zu Ungarn gehörenden Temeswar als Hans Weiszmüller zur Welt kam, später in aller Heimlichkeit zuerkannt.“ (aus „Der einzig wahre Tarzan“, Film von Florin Lepan).

Wir müssen daher auch mit einer anderen Geburtszeit rechnen; andererseits würde die Haus 12-Sonne fantastisch passen, wegen der weltweiten Massenwirkung und die starke Doppelrolle Sportler/Tarzan mit Neptun in AC-Nähe, der eben durch Film = Neptun zum Ausdruck kommt. Und Neptun passt – naturgemäß – für den Schwimmer ebensogut!

Und der Krebs-Aszendent macht ein rundliches Gesicht – na?

Mit freundilchen Grüßen

Markus

Johnny Weissmüller 02.06.1904 18:30 Temeswar, Ungarn

Ereignis, Mundan, Personen

Rücktritt Horst Köhler astrologisch

Liebe Leserinnen und Leser,

Horst Köhlers Geburtszeit ist nicht bekannt, der Waage-AC kommt mir jedoch sehr passend vor. Für seinen Rücktritt steht Jupiter über Venus und Venus über Jupiter, das große Glück umarmt das kleine. Die Entscheidung ist richtig. Mars über dem Mondknoten sind die gesellschaftlichen Anfeindungen, Venus in der laufenden Mondknotenachse nimmt diese Wirkung mit, vorausgesetzt ich habe mit dem Waage-AC Recht.

Als in Afghanistan jüngst Köhler die Deutsche Truppe fragte, ob sie zu siegen in der Lage sich sähe, antworteten die paar Kontaktleute ausweichend bis indifferent. Ein ebenfalls dabeistehender Amerikaner, auf englisch angesprochen, gab die gewünschte „yes, we can win“-Parole. „Warum“, fragte Köhler die Deutschen SoldatInnen, „höre ich das nicht von Ihnen?“

Nun, ganz einfach: weil sie´s nicht glauben und glaubten, ihn nicht belügen zu müssen, während der Amerikaner ahnte, daß er gar nichts anderes darf.

War da einer unterwegs, der die Truppe im gerade mal neu definierten „Krieg“ auf „Sieg“ einschwören wollte, oder ging es um den tapsigen Umgang mit nicht verstandenen Psychologismen und den Versuch, eben doch bundespräsidial zu rüffeln, während man sich vorher noch als „Kamerad“ betrachten lassen wollte?

Ist aber auch ein schwieriges Terrain, wie soll man nach der Wahrheit in der Verlegenheit unserer Soldaten suchen, wenn sie schon lang über Bord ging: und dafür, daß man sie dann fast ausspricht, wird man attakiert? Nein, da ist Rücktritt durchaus angebracht und  besser.

Dankbar können wir diesem Präsidenten jetzt ein letztes Mal für seine Unbequemlichkeit sein. Niemand hat den ordinären Polit-Betrieb so bloßgestellt, wie er. Und damit keine Beliebtheit bei den Politikern gewonnen.

Köhlers Wutausbrüche wegen gängiger Finanzpraktiken noch weit vor der Krise, seine sehr deutlichen Worte diesbezüglich werden für länger nachhallen, auch, wenn man sich gemeinhin bemüht, politischen Dienst nach Vorschrift zu schieben.

Und außerdem tritt ein Fische-Mensch ab. Schade, aber richtig.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Innen Horst Köhler 22.02.1943 20:00 Lublin, außen 31.05.2010

Innen Deutschland 03.101990 0:00 Berlin, außen Rücktritt Horst Köhler, 31.05.2010 14:05 Berlin

Rücktritt Horst Köhler 31.05.2010 14:05

Kleiner Nachtrag: hier sieht man auch, was Horst Köhler zum Rücktritt bewogen hat: es ist tatsächlich Saturn stationär am Aszendenten. Gleich ist der Spiegel zur Stelle und plaudert vom letzten „Coup eines Gekränkten“ und aber auch eitel von der eigenen Rolle in dem Szenario. Und man weiß auch schon, wer den neuen Präsidenten machen wird. Doch Vorsicht! So wirds nicht gehen. Saturn am AC zum Rücktrittszeitpunkt zeigt,  daß der Konsens für den/die neue PräsidenteIn nicht leicht zu haben ist. In jedem Fall verändert sich die politische Lage rasch. Erst tritt Herr Koch zurück, dann wird Lena Königin, dann Rücktritt Horst Köhler und die ganze Zeit über sprudelt Öl ins Meer … Was unsere ignorante Presse, mit der Politik verkumpelt, gern übersieht, ist die Wirkung eines solchen Rücktritts im Volk und im Ausland. Warum tritt der Präsident jetzt zurück, wird man dort wissen wollen, was ist faul „im Staate Dänemark“? Ob damit die Tage der Bundesregierung auch gezählt sind? Interessant der zeitsynchrone Uranus Übertritt von Fische zu Widder im Haus 9 des Deutschland-Horoskops. Als könnte er es nicht eilig genug haben mit dem Wechsel auf plötzliche Art im Zeichen des 10. Hauses … Der Fische-Mond ist das Volk, das diesen Präsidenten untadelig fand.

MFG

M.

Mundan, Personen, Weltbild

Wolfgang Schäuble

Liebe Leserinnen und Leser,

Uranus ist im Widder. Und wir hatten Vollmond! Apple « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch überholt Microsoft an Börsenwert und zeitgleich starten die Welt und der Spiegel und wer weiß noch wer alles ihre I-Pad Applikationen. Solange die USA den technischen Fortschritt des Alltags bestimmen, ist die alte Weltordnung noch intakt. Gefährlich wird Korea.

Ist denn Schäuble der richtige Finanzminister? Als Jungfrau in einer bestimmten Situation sicher. Er hat Jupiter im Geldhaus der anderen, Pluto auch: die anderen sind wir, also ist gut, oder nicht?

Gerade über den Herrscher-Planeten dieses Hauses, den Mond, geht aber nun Pluto!

Timothy Geithner, ein Uranus-Löwe mit Mond im Skorpion und Mars in der Waage, Venus im Krebs. Ich denke, sie werden sich so schlecht nicht verstanden haben, wie die Zeitungen schreiben, aber definitiv anderer Meinung sein. Geithners AC ist unbekannt, Schäuble jedoch dürfte mit seinem Schütze-AC nicht leicht belehrbar sein. Wir kennen ihn als Innenminister.

Die Frage wäre: Nehmen wir geliehen Geld in die Hand, wie es dieser berühmte Ökonom sagt, von dem alle die zwei Vornahmen kennen: … John … M … K … , oder sparen wir uns um Kopf und Kragen, wie eine schwäbische Hausfrau (einer Aufforderung, der die Deutschen immer gern gefolgt sind, schon als der immer dicker werdende Kohl anderen dringend empfahl, den Gürtel enger zu schnallen) verdienen aber heimlich an unseren Exportüberschüssen, die wieder ganz toll sind und berauben so im Prinzip unsere Nachbarn, die das still tolerieren, mehr oder minder, während wir in unserem Selbstbild glauben, beim Euro groß draufzuzahlen, wie das Bildzeitungs-girl jeden Tag behauptet. … Geithner, der Goldmann-Mann, sieht die Finanzmärkte bereits wieder in Schuß, und im Prinzip wäre alles o.k., hätten wir nicht dieses verdammte Loch im Golf von Mexiko … denn Geld, so denkt Geithner, kann man dem Markt erst entziehen, wenn er wieder boomt. Und dann schau `mer mal. Auch scheint man ein Verbot von Leerverkäufen von nicht existentem Papier-Wahn USA-seits nicht zu mögen; und damit ist klar, daß man den Auftrag hat, die Gängelung des Finanzsektors symbolisch zu halten. Und als Griechenland auf der Kippe stand, war es Obama, der unserer Kanzlerin diese Botschaft telefonisch nahe brachte, Geithner reist zur Nachbearbeitung …

Innen, W. Schäuble 18.09.1942 14:00 Freiburg, außen heute, 28.05.2010 13:06

Natürlich geht es auch bald weiter mit Z. und H.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Mundan, Weltbild

Philosophie der Astrologie 4

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

wieder gelang es mir, heimlich ein Gespräch zu belauschen zwischen Z und H, hören Sie, wie folgt! – – : !!! – …

Zweiter Dialog

Z: Was denn?

H: Erstmal einen Umweg, o.k.?

Z: Wieso jetzt?

H: Einfach, um bei der Sache zu bleiben. Betrachten wir einmal das Horoskop von Edwin Hubble:

Edwin Hubble 20.11.1889 23:45 Marshfield MO, USA

Z: Und warum jetzt das?

H: Schau Dir doch mal die Konjunktion von Pluto und Neptun in seinem Horoskop an!

Aus seinem Werk, dem beweglichen Observatorium, dem es dadurch gelingt, Langzeitbelichtungen des Weltalls zu machen, daß dieses Mount-Wilson-Observatorium sich gegenläufig zur Erde dreht, wie eine Uhr, die durch Bewegung Stillstand erzeugt, Stillstand, der nunmal nötig ist für eine fotografische Aufnahme jenseits der sichtbaren Lichtmenge und eben zur Belichtung einer Fotoplatte, die als Werkzeug zwischen Auge und Linse zusätzlich eingebracht wird, ist eine Größenordnung, ein Maßstab für die Menschen entstanden, der freilich sofort wieder durch die fehlende Tiefe der Fotografie und die Relativitätstheorie in sein Gegenteil, die Größe eines abstrakten Punktes, geschrumpft wurde.

Weil man zum Schutz vor dieser überwältigenden Entdeckung aus der Physik des Weltalls eine Mathematik zu machen versuchte, begünstigt und parallel angespornt durch die mathematisch erfolgreiche Manipulation der Elektrotechnik und der Chemie.

Diese Methode hat man heutzutage zur absoluten Perfektion gebracht. Sogar Aufnahmen von durch das Weltall pilgernden Satelliten erreichen uns nach der Computerbereinigung in brillanter Schärfe; alles letztlich eine Art Super-Brille, Augenerweiterung, die ägyptische Medizin der Heilkunde des Auges: Techen, Horus schaut in die Unendlichkeit!

Dennoch bleibt jener Schritt Hubbels, uns eine weitere, bislang unbekannte Größendimension des Daseins zu erschließen, unübertroffen, obwohl mir die Entdeckung des äußersten Riesen-Saturn Rings auch eine neue Welt eröffnete.

Z: Hubbel war Plutonier und wies den Weg zur Entdeckung Plutos.

H: Still, Pluto ist jetzt Zwergplanet. Dimensionalität lautet das Stichwort. Lass es Dir schnell erklären. Hubbel hat uns gezeigt, daß nebendran Milchstraßen durch unser Universum gleiten, die wir auch sehen könnten, denn sie sind groß, wie der Vollmond!

Z: Ach so, jetzt weiß ich, was Du meinst! Könnten wir die Frucht der Öffnung des Alls hinein in die sichtbare „Unendlichkeit“ sehen, währen also unsere Augen nur gerade mal so lichtempfindlich, wie die eines Uhus, wir würden uns von einem Weltall umgeben sehen, in dem vollmondgroß und erhaben, wie riesige Medusen Modelle unserer eigenen Heimat, der Milchstraße uns vorgeführt würden, deren gegenüberliegenden Rand wir, wie die gegenüberliegende Kurve in einem Fußballstadion in unsere Abschätzung der Entfernung so einbauen, daß daraus ein „von hier nach dort“ entsteht, Voraussetzung Welt-Raumempfindens überhaupt.

H: So sehe ich es auch. Einmal schon blitzte diese Dimensionalität via Kepplersche Supernova im Bewußtsein der Menschheit auf!

Dieses wird aber sogleich – Regression tarnt sich als Avantgarde – durch die Relativität theoretisch kassiert, und während wir gerade dabei sind, uns an den Gedanken der Unendlichkeit zu gewöhnen, macht man uns klar, daß das Universum bereits vermessen sei, Gewicht, Ränder und Alter hätte, wie ein alter Käse, der dem Kältetot entgegendriftet, voller „dunkler Materie“.

Und das Ganze würde wohl zu Anfang und am Schluss entropisch auf einen mathematischen Punkt schrumpfen, der sich im Prinzip berechnen läßt, wenn einmal die große Theorie von Allem gefunden ist. Daß der „Punkt“ nur das Ergebnis geometrisierter Natur ist, wo doch aus der Natur selbst die Geometrie gewonnen wurde, das merkt der sich selbst in den Schwanz beißende Benzol-Drachen nicht unbedingt.

Z: Du bist leicht zynisch, das gewöhne Dir ab, das ist meine Aufgabe!

Hubbels Horoskop zeigt mit Pluto-Neptun im Zwilling, dem Tempel des Wissens im Haus 10, genau diese Öffnung der Welten in die Unendlichkeit, die Bruno noch vor 1600 theoretisch vorausgesagt hatte. Denn unsere eigene Kurve erkennend – so sie trotz Licht in den Städten überhaupt erscheint – ermessen wir die Gewalt und Erhabenheit des ferner Liegenden.

H. Richtig. Und wir haben dafür ein Modell. Denn nicht zufällig erscheinen umliegende Galaxien uns in Vollmondgröße, sondern Mond und Sonne selbst haben dieser Dimensionalität Raum gegeben, indem sie sich in ihrer optisch relativen, für uns absoluten Größe so entsprechen, daß der Mond fürwahr in der Lage ist, die Sonne ganz zu bedecken.

Z: Dimensionalität verstehst Du nicht, wie die Physik?

H: Dazu ein andermal. Auf die Harmonie möchte ich jetzt hinaus. Denn sie ist es, die darauf schließen läßt, daß dem Harmoniegesetz des Himmels und dem Harmoniegesetz unserer Bewußtheit dieselben Regeln gelten, und wir daher auf eine bestimmte Absicht schließen können, die uns Menschen in einen ideal proportionierten Daseins-Raum so versetzt hat, daß wir ihn untersuchend erkennen können!

Z: Was sonst, ist das nicht selbstverständlich?

H: Ganz und gar nicht, denn wenn wir zurückgehen in die Zeit, als uns das Gesetz der Vermessung von Himmel und Erde gegeben wurde:

Urzahl des Raumes « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

… finden wir rasch auch den Zeit-Punkt, an dem sich Astronomie und Astrologie als gegenüberliegende Fremdheiten entwickelten. Denn aus einem Gesetz, welches uns die Rhythmik der Zeit als Wiederkehr von Planeten in einem Heiligtum, das ein Observatorium war, vermittelt, das Gesetz der geometrischen Figuren durch Licht in den Sand im Zentrum des Heiligtums gezeichnet, nicht anders, wie heute im Observatorium auf die Foto-Platte, die uns das dritte Auge ersetzt, ist ebenso ein Maß für Bodenbesitz im Konkreten und Reichtum im übertragenen Sinne geworden.

Z: Sollte dies der Grund sein, warum Astrologie und Astronomie getrennte Wege gehen?

H: Nein, sicherlich nicht. Astronomen sind ebenso ehrenhafte Menschen, wie Astrologen!

Z: Was aber dann war der Grund für die getrennten Wege und wann wurden sie beschritten?

H: Nein, Grund der Trennung war Angst und Wut, aber auch Widerstandsgeist.

Die Astrologie verbindet den Weltensinn mit dem ganzen Kosmos. Wer sich darauf einläßt, kostet vom verbotenen Baum der Erkenntnis. In Erinnerung an die Vertreibung aus dem Paradies hat man berechtigte Angst davor, den Menschen in einem kosmischen Sinn-Gefüge wirken zu sehen.

Für die Naturwissenschaft ist „das Erkennen das genaue Darstellen dessen, was sich außer unserem Bewußtsein befindet“ * – wollen wir das Bewußtsein selbst erkennen, womit wir zum Sein und Sinn vorstoßen, setzt eine berechtige Angst ein, deren einer mechanisierten Welt angepasste Beschreibung Freuds Bewußtseinsmodell vom sogenannten Über-Ich ist: der Verlust des Selbst vor Angst, als Jaakobs Sohn doch geschlachtet zu werden, wie Jesus auf der Suche nach einem Ausweg. Aus dieser Angst heraus forscht die Naturwissenschaft blind nach einem Ausweg gegen die Gewalt, von der die erste Traumatisierung ausging.

Z: Meteoriten?

H: Es ist eine Tatsache, daß die Menschheit durch mindestens eine Sintflut traumatisiert wurde. Möglicherweise bauen wir in rhythmischen Abständen Archen.

Z: Zuviel Emmerich?

H: Vielleicht.

*(Richard Rorty, „Der Spiegel der Natur“, S. 13)

Fotos, Mundan

„Auch eine kleine Biene bringt den Honig!“

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Dieser Spruch stammt aus einem kleinen Büchlein, es nennt sich „Die Weisheit Ägyptens“ im dtv C.H.Beck-Verlag erschienen:

Alle Bücher dieser Reihe sind Schmuckstücke.  Man könnte sie getrost mit auf eine Insel nehmen und würde sonst wahrscheinlich wenig Literatur vermissen. „Auch ein kleiner Wind treibt das Boot“,  ist ein weiterer Spruch aus diesem Büchlein. Der beste aber steht auf dem cover, zweimal gleich. Ist er lesbar?

Herz und Zunge werden da mit einander in Verbindung gebracht, und sie haben etwas gemeinsam, das auch getrennt werden kann. Gelingt es, dies zu vermeinden, stellt sich immer und zuverlässig Erfolg ein!

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Geschichte, Mundan, Weltbild

Jupiter-Saturn Opposition

Foto: Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

zwischen Gesetz und Kraft, Zusammenziehung und Ausdehnung, Saturn und Jupiter haben wir heute eine genaue Opposition. „Entfaltung und Tragweite schöpferischer Lebensleistung in Vergleich gesetzt zu ihrer Tiefe, dem Gehalt an umgesetzter Wirklichkeitserfahrung: damit ist das Verhältnis dieser beiden Kräfte genannt“, schreibt Thomas Ring. Dazu kommt, daß der eine, Jupiter, mit Uranus nach Freiheit strebt, so daß sich Saturn ganz schön in die Riemen legen muß, um diese power abzubremsen.  Findet dieses Bild auch in den Finanzmärkten, deren eigentliches Problem es ist, vor Kraft zu bersten, während mühsam das Gesetz dagegen zu halten versucht. Es ist die erste von vier Saturn-Jupiter Oppositionen, die zweite, dann zwischen Widder und Waage, ist am 23.03.2011, im Sommer die nächste.  „Es sind“, schreibt Thomas Ring in einer Sprache weiter, die wir heute nicht mehr sprechen, „sozusagen die stärksten Figuren im Schachspiel.“

Dem Wetter nach ist es, als hätte ein Condor seine schützenden Flügel über das ganze Land ausgebreitet. Sicherlich einer der angenehmsten Tage des Jahres: nicht zu kalt, nicht zu warm, die Natur frisch. Pfingsten gar, endlich ein Wetter!

Oberes Bild ist übrigens eines mitten aus der Stadt. Wenig ist dieser Zauber Nürnbergs bekannt; und das ist auch gut so, vielleicht.

Wir erinnern uns: am 20. stand der Mond am erdnächsten Punkt. Folgen wir der Wetterforschung von Ken Ring!

Und was hat es mit die Kunstdiebstählen auf sich? Alles nur Sonne im Zwilling und Hermes in der Herde seines Bruders? Die Nofretete ist natürlich auch ein Kunstraub, was sonst? Als sie entdeckt wurde, 1912/13 hatten wir Chiron auch in den Fischen.

Warum braucht Berlin die Büste? Das Symbol der weißen Göttin? Weithin unbekannt ist auch, daß aus Nord-Deutschland die ältesten Nachweise pharaonischer „Beschneidung“ stammen: aus der Bronzezeit. Wir hängen tiefer mit drin, als wir uns gemeinhin vorstellen!

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

23.05.2010 07:34 NBG, Saturn Opposition Jupiter

Fotos, Mundan

Sonne in Zwillinge, Jungfrau Mond

Foto Termin © Museum für Neue Kunst, Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Sonne geht in Zwillinge, die Venus just verlassen hat und nun im Krebs steht. Mit dem Uranus-Sextil. Mars setzt im Löwen immer noch seinen Willen durch. Saturn bremst nur noch bis Monatsende. Und jetzt kommts: der Mond, la Luna, sie oder er ist heute morgen am erdnächsten „Punkt“ gewesen, etwa 370 000 Kilometer. Saturn, darauf warten wohl alle, dreht Ende des Monats, wie eine stolze Galleone wieder in den Wind, beleidigt am Ende, weil er nicht beliebt ist.

Mond in der Jungfrau: Stimme der Vernunft und praktischer Helfer, erleuchte die Finanzleute!

Summa Summarum: ein paar Tage, bevor es lebendig wird, also richtig was los ist. Heute nur kurz, muß ins Kino, mir „Prince of Persia“ angucken … Mal sehen, was das wieder in der Simulationswelt bedeutet.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

21.05.2010 Nürnberg 05:34

Mundan

Chiron in die Fische

Liebe Leserinnen und Leser,

ein paar Tage ist die Sonne noch im Stier; Chiron wird länger in den Fischen bleiben. Erst 2018 verläßt er die Fische, etwa fünfzig Jahre braucht er für eine Runde durch den Tierkreis. Bei seinem Eintritt in die Fische, am 20. April, da hatte er ein exaktes Sextil zur Sonne, die ihrerseits gerade zwei Stunden vorher das Zeichen gewechselt hatte. Und was passierte am 20. April gleich nochmal? Richtig, die Sache beschäftigt uns zunehmend:

Chemikalien gegen Ölkatastrophe: Operation Verschleiern und Verschieben – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Beides sind klassische Fische-Themen: Öl und Chemikalien. Daß nun Chiron genau mit dem Tag seines Eintritts in die Fische in der parallelen Erscheinungswelt unseres Planeten eine extreme Verletzung „verursacht“ – in Anführungsstrichelchen, weil die rein materielle Verursachungs-Folgerung hier nicht gemeint ist –  das ist schon eine sehr deutliche Signatur.

Fische steht nicht nur für Öl und Chemikalien, bewahre. Auch der Regenbogen gehört zu Neptun. Doch wie bei einem Einzelwesen, so entfalten sich die planetaren „Energien“ im Großen Ganzen offensichtlich genau da, wo eine schwache Stelle ist, eine Sollbruchstelle gewissermaßen, ein dauerhaft fehlgeleitetes Verhalten – bei Chiron auch und gerade in moralischer Hinsicht.

Ihr wißt vielleicht, ich habe mich ziemlich für Obama begeistert: wie auch nicht, nach acht Jahren Bush. Angesichts der Ölkatastrophe und den eben vorher beschlossenen offshore-Bohrungen reagiert Obama jedoch, wie ein Individuum, das resistent gegen solche Zeichen ist: Loch stopfen, Leute bezahlen, Schaden beseitigen. Wie unsere Medizin: als gäbe es keine Ursache, sondern nur das Symptom.

Das ist jedenfalls nicht der nötige Aufbruch in ein neues Energiezeitalter, von dem es bis jetzt nur Plan- Schein- und Pseudoprojekte gibt. Dabei ließen sich heuer gute Reden schreiben: „Wir sehen hier den Grund, warum wir unsere Energiegewinnung revolutionieren müssen, Leute.“

Das Selbe gilt für die Finanzwelt: Fische ist auch das Zeichen des Geldflusses! Laut Spiegel wollte der finnische Finanzminister Katainen am Sonntag Nacht in Brüssel bereits eine Finanztransaktionssteuer durchsetzen, als die große Euro-Rettung beschlossen wurde. Und laut Spiegel geht das nicht, weil unsere FDP nicht mag? Warum eigentlich nicht? Glauben die noch an den freien Markt?

Wenn ich Chiron richtig einschätze, wird es mit einem einfachen „shit happens“ nicht getan sein. Nachdem er nun so eine deutliche Botschaft dagelassen hat, lohnt es sich, alle Aspekte in der Folgezeit genauer unter die Lupe zu nehmen.

Chiron im persönlichen Horosokop kennt man erst, wenn man ihn einmal erfahren hat. Dann aber richtig. Was natürlich nur geht, wenn man das Horoskop kennt, und zum Beispiel weiß: hier war Chiron im Aufstieg,  hatte eine Verbindung zum persönlichen Radix-Mars z.B., und ich habe dabei folgende merkwürdige Übereinstimmung erlebt …  Von dieser Erfahrung spreche ich.

Mit freundlichen Grüßen

Markus

Chiron in die Fische 20.04.2010 08:30 Nürnberg

Sonne im Stier 20.04.2010 06:30 Nürnberg

Mundan

Was wird aus dem Kapitalismus II und Neumond

Liebe Leserinnen und Leser,

Bankenabgabe oder Kapitalertragssteuer, welches Mittel auch immer die Staatsdefizite reduziert ist recht und wäre für den Kapitalismus ein Triumph seiner Verwandlung in soziale Marktwirtschaft weltweit, so wie in unserer alten schönen Bundesrepublik. Und moderner natürlich. Die Kanzlerin hält Bankenabgabe für „machbarer“. Was hält sie für machbar?

Durch die Beteiligung des IWF hat sie aber sichergestellt, daß alle verschuldeten Länder eine Schrumpfkur machen müssen. Dies ist wirtschaftlich unvernünftig und verschärft die monetäre Lage, aber es entspricht dem Selbstbestrafungs-Ritual, welches die Menschen nun einmal brauchen. Ist also nicht zu ändern. Oder doch?

Richtig wäre folgendes: zunächst müssen die Regierungen wieder die Handlung selbst bestimmen. Dazu nehmen sie soviel Geld in die Hand, wie sie sich leihen können und kurbeln damit die Weltwirtschaft an. Gleichzeitig verkünden Sie das Gesetz einer Kapitalertragssteuer, die weltweit erhoben wird und sich als Summe in den nun vernünftig gewordenen IWF ergießt – auch für Ökonomen sollte Philosophie ein Pflichtfach werden – der aus diesem Fond Kredite an zahlungsunfähige Länder vergibt, und zwar zinsfrei.

Der Kapitalismus wird sich aber rein schon aus versicherungstechnischen Gesichtspunkten umorganisieren müssen, wie wir jetzt bei der BP-Katastrophe erkennen können. Das Verursacherprinzip drängt sich unumgehbar auch juristisch in den Weg, wie ich doch hoffe.

Denn natürlich kann weltweites Wirtschaftswachstum funktionieren, aber in Zukunft nur noch, wenn Wachstum auch gleichzeitig Verbesserung ist. Und zwar in jeder Hinsicht, auch ökologisch.

Ökologie sollte neben Philosophie von Ökonomen mindestens einführungsweise besucht werden, oder? Schon allein deswegen, weil Fehler teuer sind.

Daher muß tatsächlich im Zug der Zeit die Energiegewinnung umgestellt werden.

Nun seid doch einmal ehrlich: nehmen wir die beiden Ereignisse Vulkan und Ölkatastrophe, so haben wir Probleme im Wasserelement mit dem pünktlichen Eintritt von Chiron in die Fische (die Bedeutung von Öl gehört zu Neptun, dem Fische-Herrscher) und aber auch in der Luft, wo eben Neptun im Wassermann mit Lilith zu Chiron eine Verbundenheit aus langjähriger Konjunktion und noch gegenwärtiger Nähe pflegt. Also Asche und Öl. Und wir, passend zur kardinalen Klimax zwischen Skylla und Charybdis.

Ehrlich, warum? „Wenn ich die Welt wäre,“ so könntet ihr predigen, „und die Menschen liebte,“ ich würde solche Übel genau an den Stellen verschicken, wo ein Umdenken für mich, die Welt, notwendig wäre. Ist: beim Öl und beim Flugverkehr, beides aus zusammenhängenden Gründen.

Neumond 14.05.2010 Nürnberg 03:05

Stier: im Erdreich neu beginnen. Der Neumond zeigt Neptun, Lilith, Chiron und den Glückspunkt (!) im 12. Haus. Im Kollektiven. Und Mars im Löwen, der in Opposition dazu geht. Sogar ist das Obama-Löwe. Es ist ein Fische-Aszendent-Neumond, also regieren auch Neptun (Öl) und Jupiter (Glaube). Der Glaube wird bald wechseln, in den Widder: es passiert also was. Die Dinge bewegen sich, und zwar im Frühsommer. Vollmond wird Zwillinge – Schütze sein, dann ist dies alles Vergangenheit und wir werden vor philosophischen Fragen stehen. „Wie erklären wir unserem Volk den Rückzug aus Afghanistan?“ könnte sie lauten. Bei all dem fällt mir ein, daß die Griechenland-Krise auf der Simulations-Ebene davon eingeleitet wurde, Pluto hier als Riesen-Skorpion, den gerade der Held von Avatar besiegt, der eben nicht nur Mensch ist; wie wir alle:

Clash of the Titans

Mit freundlichen Grüßen!

Markus