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Bratapfel und Erdapfel

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Die Kartoffel Linda hat mein Schwieger-Opa erfunden. Zwar bin ich nicht verheiratet, aber hier unten sieht man seine Enkelin zugreifen. Er selbst hieß Andreas Buchauer, stammt aus Kärnten in Österreich und war Saatgutzüchter in der Oberpfalz. Linda, so heißt die Sorte, ist nicht irgendeine Kartoffel. Sie hat ihren Namen von meiner Schwiergermutter „Gerlinde“ (obwohl ich nicht verheiratet bin). Linda gehört inzwischen der Europlant Pflanzenzucht GmbH Deutschland und nicht mehr meinem Schwiergeropa, und nun soll ihre Lizenz für´s Kartoffelgratin nicht mehr verlängert werden. Doch das geht nicht. Linda ist nicht, wie fälschlicherweise oben steht, festkochend, sondern mehlig, und eignet sich deshalb besonders gut für´s Gratin. Schon porbiert? Backofen, Kartoffelscheiben in vier Schichten, Pfeffer, Salz, Muskat, Butter auf den Boden, viiiiel Knoblauch, Sahne mit Milch gemischt bis zum oberen Rand, Creme Freche als Tupfer obendrauf: möglichst lang im Backofen … lecker! Den Streit um Linda dokumentiert Bauern kämpfen für Kartoffeln: „Linda ist eine dankbare Frucht“ die TAZ. Und da auch noch: taz-Serie „Acht für 2008“ – Der Biobauer: „Keine kommt an Linda ran“

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Fotos Markus Termin ©

Als Nachtisch empfehle ich den Bratapfel. Den sehen Sie unten. Bratapfel ist nun ohne Zweifel eine Venus-Frucht. Und Venus wird am 1. Dezember mit Jupiter im Steinbock eine Konjunktion bilden. Im Erdzeichen also. Kartoffeln, auch wenn sie Stärke enthalten, sind gewissermaßen saturnin, weil sie Nachtschattengewächse sind. Nach Europa brachte höchstwahrscheinlich Sir Walter Raleigh, geboren am 11. Juli 1554 um 17:00 PM in Hayes, Devonshire, GB die Kartoffel.

swrDamals wechselte Pluto gerade in die Fische und brachte folglich mächtige Seefahrer hervor. Ob wir, wenn Pluto am 19.01.2044 wieder in die Fische geht – nach zwei Umläufen! – in der Lage sein werden, die Weltmeere zu retten und zu reinigen? Völlig normale Gedanken für einen Pluto-in-der-Jungfrau Menschen. Jedenfalls stand Neptun damals im Stier. Da mag es kein Wunder sein, wenn Raleigh ständig Sehnsucht nach der großen Hacienda in Übersee hatte, vielleicht mit einem guten Kartoffelacker? Vielleicht ist auch Wodka – so wie Tabak – ein Fluch der Indianer? Raleigh jedenfalls starb gefasst und geköpft am 29. Oktober 1618 in London, ganz genau, als sein Pluto in den Fischen nach der Münchner Rhythmenlehre ausgelöst wurde. Heftig, aber wahr. Ich spare mir den Witz, dass man, um den Kopf zu behalten, solche Halskrausen nicht tragen sollte.

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Heute im Café

Nürnberg 13:10 – so schreibt Peter Ehrlich heute in der Donnerstags-Kolumne der Financial Times Deutschland: „Der Zukunftsforscher Matthias Horx hat bei Betroffenen der Finanzkrise eine „entspannte Heiterkeit“ bemerkt. Banker erlebten den Zusammenbruch ihrer Welt häufig als Befreiung, als Möglichkeit, noch einmal ein anderes Leben zu beginnen. Das ist nicht so absurd, wie es vielleicht klingt. Aus einer Krise wird nur eine Chance, wenn man sich von alten Denkweisen und Ritualen befreit.“

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Foto Markus Termin ©

Das klingt doch schon richtig gut. Und nett war auch der Vorschlag des Vorstandsvorsitzenden der SolarWorld AG Frank H. Asbeck, kurzerhand den Opel-Konzern zu übernehmen, und in ein Öko-Haus zu verwandeln. Die Anleger reagierten darauf mit fallenden Kursen. Sie haben zur Zeit keinen Humor. Auch wenn es scheinbar unzusammenhängend ist: Der Bremer Streit um die Makaken: Die Stadt der Affen – taz.de hier geht es darum, dass man nun endlich anfängt, die Leiden der Kreatur ernst zu nehmen. Unser Horst Seehofer (4. Juli 1949 in Ingolstadt), Bayerischer Ministerpräsident, hatte es ja gerade geschafft, den Fortschritt bei der Käfighaltung von Hühnern, den die vorangegangene Adminstration unter Renate Künast im Landwirtschaftsministerium durchgesetzt hatte, wieder rückgängig zu machen, wie der empörte Kultur-Gourmet Wolfram Siebeck in der ZEIT schreibt. Für ihn ist das auch eine Geschmacks-Frage. Bei all diesen Dingen geht es um Wissen und Moral. Schier unvorstellbar ist die Ignoranz der an den Affen „arbeitenden“ Naturwissenschaftler, die doch tatsächlich vor´s Bundesverfassungsgericht ziehen, damit sie weiter quälen dürfen.

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Oben ist das Horoskop von Deutschland, die Proklamation von König Wilhelm I. zum deutschen Kaiser, und unten jenes von unserer Kanzlerin, Angela (17. Juli 1954 um 17:45 in Hamburg):

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Bei den Länderhoroskopen ist es nie einfach, das richtige zu nehmen. Denkbar wäre auch jenes der deutschen Wiedervereinigung (1.10.1990 18:34 GMT New York), das einen Steinbock-AC hat und wunderbar Neptun am AC im Steinbock für die Auflösung der Grenzen zeigt. Nehmen wir oberes (ganz oben) Horoskop, das ich für jenes Gebilde, welches man Deutschland nennt, für bedeutend halte, so wären wir hier, aus der Phase kommend, wo wir mit Jupiter maximal vom Geld der anderen profitiert hätten, nunmehr in einer Phase der Bewußtseinserweiterung. Denn Jupiter geht durch Haus 9. Dann aber folgte – Jupiter in 10 – wie 1997 eine neue Aufbruchsphase unser Ziel betreffend. Mit der Wassermann-Orientierung in Haus 10 kann die Technik und die Freiheit gemeint sein. Doch während Saturn sich damals im Widder befand, ist er heut bekanntlich in der Jungfrau, und das wird auch so bleiben, wenn Jupiter in den Wassermann gewechselt haben wird.

Wir werden also diesen Höhepunkt in Haus 10 erleben, während die Kreativität gleichzeitig eingeschränkt ist. Genau so kommt einem aber das gesellschaftliche Tagesgeschäft vor, denn den Autobauern fällt außer Gestrigem nichts ein, obwohl sie zum Teil selbst (Stichwort „Hotzenblitz„) schon in den 90ger Jahren dafür gesorgt haben, dass vollkommen praktikable Elektroauto-Konzepte (ach was: serienreife Kleinwagen! Fabriken hat man geschlossen, und zwar in Sachsen, kurz bevor die Produktion anlief, weil man dem Smart keine Konkurrenz im selben Haus machen wollte) nicht realisiert, sprich: verhindert wurden.

Auch in Angela Merkels Horoskop läuft Jupiter auf persönliches Wachstum hinaus, denn er geht dort im Steinbock im ersten Haus. Und es ist sogar vorgesehen, dass er dann, in Haus 2, im nächsten Jahr etwas für ihr Selbstbewußtsein tut. Doch drückt gleichzeitig Saturn in Haus 9, da wird offenbar, dass frau eben vielleicht gar nicht genug Wissen hat, um die Krise zu lenken. Und genau so reagiert sie ja auch: sie reagiert, anstatt zu regieren. Ob sie dann wirklich noch Kanzlerin ist, wenn Saturn in ihr Haus 10 geht, also 2011? Ich würde es gerne nicht glauben. Auf den zweiten Blick fällt auf, dass Jupiter in den Progressionen doch wahrhaftig genau über ihre Sonne geht. Das reicht wahrlich mindestens für eine zweite, wenn nicht sogar für eine dritte Legislaturperiode.

Und ob sich Seehofer mit seiner Prognose mal nicht irrt, dass die Deutschen in der Krise „Volksparteien“ (das undemokratischste Wort überhaupt) wählten? Andersherum wird es sein: der vielgeschmähte Oskar Lafontaine (16. September 1943 in Saarlouis-Roden), auf dessen Warnungen vor dem Neo-Liberalismus man nur hätte hören müssen, anstatt ihn aus dem Finanzministerium rauszuekeln, um uns jetzt diesen Schlamassel der arroganten Banker zu ersparen, der wird, trotz dem Stasi-Schmäh im Rücken, ein so fettes Stück vom Wählerstimmkuchen abbekommen, dass die CDU froh sein könnte, wenn sie mit der FDP eine Minderheitsregierung bilden darf. Diese müßte dann – Gewissen gegen „Kommunisten“ – die SPD tolerieren, was sie auch verdient hätte.

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Wirklichkeit und Simulation

Nürnberg, 20:51 – Mars, Sonne und Merkur haben ein Trigon zu Uranus. Genau das passiert: Wandel. Stört das Sonne-Neptun Quadrat? Auf jeden Fall ist die Phantasie herausgefordert. Ein wenig muß ich meine LeserInnnen noch bitten, bei dem Thema von gestern zu verweilen.

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„Simulation“ ist nicht einfach nur die Imitation von Wirklichkeit. Sie ist in gewissem Sinn deren Verdopplung. Und mehr als das. Sie ist ein magisches Konzept. Als solches liegt sie unserer fleißigen Helferin für Alles zugrunde. Sie ist der Grund der Mathematik. Wieso das? Nehmen wir den Satz: A = A. Es ist der Satz von der Identität. A ist mit sich selbst identisch. Der Satz A = B ist falsch. A kann nicht mit B identisch sein. Tauschen wir den Begriff. A ist gleich A. Was sollte das bedeuten? „Damit etwas das Selbe sein kann, genügt jeweils eines“, schreibt Martin Heidegger, geboren am 26. September 1889 um 11:30 AM in Messkirch. Heidegger hat seinen Jupiter – ganz knapp – im Steinbock, wie er jetzt auch steht.

martin-heideggerNimmt man also den Satz den der Identitat A = A als Ausdruck einer Gleichheit? Eben nicht. Nur Identität kann damit ausgedrückt werden. Denn in Wahrheit gleicht kein A etwas anderem. Ein weiteres identisches A kann es nicht geben. Stillschweigend unterstellt die Mathematik aber genau dieses. Doch hier geht es nicht um eine Kritik dieses würdigen Hilfsmittels. Es geht um den Zusammenhang und den Ursprung der Mathematik aus dem Geist der Simulation. Und auch dies ist ein altägyptisches Geheimnis. Obelisk, ὀβελίσκος,



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Ausgesprochen werden die Hieroglyphen „techen“. Sie sind der Ursprung unserer „Technik“. Mathematik war für die Ägypter ein „techen“. Obelisken gab es, ebenso wie die Krone von Amun, „Hauch des Lebens für alle Dinge“, nur doppelt. Vielleicht ahnen Sie schon den möglichen Zusammenhang? Amuns Krone ähnelt dem Satz der Identität. Und aus solch magischer Verdopplung entsteht die „Simulation“. Sie beherrscht uns heute unterschwellig. Im wahrsten Sinne des Wortes. Imitation ist etwas anderes. Und doch Teil des Konzepts. Eine Wahrheit versteckt man am besten hinter ihrem offenen Ausdruck. Wie durch den Film Matrix. Neptun ist tief. Auch die Schrift selbst ist eine Simulation.

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Simulation und Wirklichkeit

Nürnberg 20:19 – Filme wie „Matrix“ haben dafür gesorgt, dass unser Verhältnis zur Wirklichkeit nicht mehr ganz klar ist. Doch war es das jemals? Der französische Philosph Jean Baudrillard (29. Juli 1929 in Reims) hat mit seinem Begriff der „Simulation“ eine Denkschublade geöffnet, die sich bislang wohl noch nicht schließen ließ. Simulation war für Baudrillard nicht einfach nur die Imitation von Wirklichkeit. Sie stellte die schleichende, unsere Wirklichkeit langsam überlangernde Schein-Wirklichkeit dar. Im Großen Maßstab vergleichbar mit der Landkarte, die eine Dimension einnimmt, so groß, wie das Land selbst. Baudrillard hatte wohl vorausgeahnt – er starb 2006 – dass es GPS und Google Earth geben würde, und dass dadurch tatsächlich sich langsam aber sicher über die „wahre“ Welt ein Netz der imitierten Welt spannt, die dieses, das „echte Leben“, aus bestimmten Gründen unterdrückt. Für Baudrillard hatte diese Unterdrückung ein Ziel. Wir sollten von der Wirklichkeit (z.B. in Darfur, oder den Klimawandel betreffend) abgelenkt werden, damit sich Herrschaft im Sinne einer technischen Unterdrückung möglichst lückenlos ihrer selbst gewiss sein konnte.

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In dem Film „Matrix“ von 1999 wird die Vision einer totalsimulierten und von Maschinen kontrollierten Wirklichkeit grauenerregend zuende gedacht. Da ist ein Mensch, der im Laufe der Handlung erfährt, dass er sich sein scheinbar reales Leben nur einbildet. In Wirklichkeit – die der Film enthüllt – ist dieser Mensch, genannt Neo, nur in einer geträumten, programmierten Welt. Von Menschen geschaffene Maschinen haben die Herrschaft übernommen, „simulieren“ Realität in praktisch allem und benutzen die Menschen als Energiespeicher. Man muß nur zu den Erfindungen von Jules Verne zurückgehen, um zu glauben, dass reine Imagination nicht existiert. Viel von seinem technischen Repertoire ist heute völlig normal. Wenn wir nun nach Japan schauen, und sehen, wie man sich dort bemüht, den wahren Haushaltsroboter funktionabel zu machen, dann könnte man meinen … Ich habe jedoch zwei Einwände. Astrologisch ist die Simulation der Technik Neptun, der ausgerechnet im Jahr des Matrix-Films in den Wassermann ging. Er bleibt dort bis 2012, jenem ominösen Jahr, indem sich auch der Maya-Kalender erfüllen soll, und seit unvorstellbar langen Zeiträumen auf Null zurückspringt. Maya im Sinn der fernöstlichen Sicht ist aber wieder Neptun, das Unwirkliche, die Fantasie, der Schleier, der Regenbogen, aber auch der Ozean, das Weltall und sogar die Chemie und die Drogen. Bezeichnenderweise ist es eine Pille, die Neo schluckt, um von der totalen Simulation in die Wirklichkeit zu kommen. Und – Zufall? – ein Künstler aus Ostdeutschland, Neo Rauch (18. April 1960. Leipzig), feiert kommerziell Malererfolge, man reißt ihm die noch nassen Leinwände förmlich aus den Händen – dies in der Wirklichkeit. Den anderen Einwand spare ich mir für einen Post morgen oder übermorgen. Vielleicht mag die/der ein oder andere noch vorher den Film gucken?

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Fische-Mond

Nürnberg 21:03 – Audrey Hepburn, geboren als Edda Kathleen van Heemstra Hepburn-Ruston am 4. Mai 1929 um 3:00 AM in Ixelles, Belgien hat ihren Mond in den Fischen. Muß man das erklären? Hat sie nicht das kleine Schwarze erfunden? Frühstück bei Tiffany zeigt uns diesen Mond in Reinkultur: die Unbegrenztheit der Gefühle, die sich zusammen mit der Stier-Sonne auf den Traum vom Klunker bezieht. „Wegen ihrer Zartheit wurde Audrey Hepburn zeitlebens auf die Rolle einer Kindfrau reduziert“, weiß man bei Wikipedia, und es ist was dran.

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Holly Golightly war aber auch eine Wassermann-Fee, und mit diesem Grundton verband sich der Wille zur unbedingten Unabhängigkeit mit der Venus im Widder. Die Idealbesetzung für Truman Capotes Tragikkomödie. Dass diese Frau ihren Beruf als Verpflichtung empfand, zeigt sich erst später, als sie 1988 zur UNICEF Sonderbotschafterin ernannt wurde. Doch das ist normal bei Saturn: er kommt spät. Sie schrieb:

„Denke daran, wann immer du eine helfende Hand brauchst: sie ist an dem Ende deines Armes. Und wenn du älter wirst, denke daran, dass du auch eine zweite Hand hast: die eine, um dir zu helfen, die andere, um anderen zu helfen.“

Das klingt sehr nach Neptun in Haus 7, nicht wahr? Denn hier ist die Bereitschaft, anderen zu geben, nahezu grenzenlos. Sicher mit Grund. Man könnte auch von Naivität sprechen, doch das ist was anderes, meine ich.


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Mond im Wassermann

Liebe Leserinnen und Leser,

Nürnberg 16:41 – Der Mond ist hier ein wenig verdoppelt, aber das kann gut das Mond-Uranus Prinzip verdeutlichen, mit dem wir es hier zu tun haben. Michael Roscher spricht von einer „schizoiden Veranlagung“, „die uranische Kraft kehrt im Zusammenhang mit dem Mondprinzip auch dessen aufnehmende Qualität um“, schreibt Randolf Schäfer. Wolgang Döbereiner nennt das uranisch-lunare Prinzip den „Seelenvogel“. Oskar Adler schreibt, eventuell wirklich vorhandene magische Kräfte der Skorpion-Sonne (wo sie jetzt ja steht) werden inaktiviert und umgekehrt, weil Uranus grundsätzlich umdreht.

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Am zwölften September schrieb ich in diesem Blog: Sarah Palin « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

„Für Sarah Palin könnte der Rausch ihre Vize-Präsidentschaft sein. Würde es tatsächlich so weit kommen, dann wäre jedoch der Zauber nach dem Neptun-Transit rasch vorbei. Am 22. Dezember geht Neptun direkt über ihre Sonne, und bis dahin wird klar sein, ob ihre Identität sich im Amt auflöst, oder ob sie vielleicht gerade an dem Punkt angekommen ist, wo ein Wendepunkt im Leben ihren ganzen bisherigen Werdegang sogar in Frage stellt. Für das Zweitere spricht die Saturn-Opposition, die sie noch vor sich hat.“

Heute notiert Spiegel-Online: Schwere Vorwürfe: McCain und Palin rechnen miteinander ab – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

„Wenn es nach einigen führenden Mitgliedern der Republikaner geht, wird mit Sarah Palin gar nichts passieren – jetzt, da die Partei ein Desaster historischen Ausmaßes zu verarbeiten hat und man der Frau aus Alaska ein Gutteil davon zuschreibt.“

Der unmittelbare Anlass ist wieder der Wassermann-Mond, den Sarah Palin auch im Geburtsbild führt.

McCain wird also tatsächlich seinen Jupiter-Transit in Haus 4 pflegen. Da war ich mir kurzfristig unsicher, ob Haus 4 auch das Weiße Haus sein könnte. Nun ist klar, dass für eine solche Aufgabe Jupiter mindestens durch Haus 10 laufen muss.

Warum aber hat Obama gewonnen, wie sieht man diesen Sieg im Horoskop? Und hätte man sich als Astrologe des Sieges nicht noch sicherer sein müssen? Jupiter wird am Tag seiner „Tronbesteigung“ gradgenau auf seinem eigenen Jupiter stehen. (Zweimal anklicken zum Vergrößern).

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Dies zumindest lässt sich ohne Geburtszeit auf jeden Fall sagen. Was sich ebenfalls sicher sagen läßt, ist die Nähe von Obamas Sonne zur Sonnenfinsternis vom 1. August auf 9:32° Löwe, sowie die Opposition des progressiven Monds zur Sonne. Dieser ist progressiv übrigens auch im Wassermann. Die progressive Venus läuft genau über Obamas Mondknoten, und dies macht auch Uranus progressiv. All dies sind Hinweise. Ein Hinweis ist auch, dass der laufende Mondknoten am 23. November in Opposition zu seiner Sonne steht. Nun sind Sonnenfinsternis und Südknoten auf der Sonne keine ausschließlich positiven Hinweise. Die Sonnenfinsternis mag für den Spruch gelten, den Giordano Bruno geprägt hat: „dass mit dem größten Glück auch das größte Unglück einhergeht.“ Welche Art von Gleichgewichtsreaktion das für G.W. Bush bedeutete, haben wir die letzten acht Jahre erlebt. Auf Obama paßt hoffentlich seine Großmutter auf, die jetzt im Himmel ist. Und es mag ja reichen, einen Scherbenhaufen und ein Finanzdesaster zu erben. Die FAZ jedenfalls schreibt heute: „Seine Dankesrede, welche die Ernsthaftigkeit, die er schon in den vergangenen Wochen gezeigt hatte, auf eine beinahe düstere Art wiedergab, war eine Vergewisserung dieses Ernstes.“ (Klaus-Dieter Frankenberger) Dieser Südknoten über der Sonne jedenfalls war es, der Astrologen weltweit um sein Leben fürchten ließt. Von der Sonnenfinsternis weiß man, dass sie eben auch (siehe Bill Gates) der Beginn eines unglaublichen Höhenflugs sein kann. Dennoch würde ich an seiner Stelle die Zeit um den 23. November Urlaub an einem Stillen Ort in der Karibik machen. Wie kann sich Obama schützen? Wenn man die Veranstaltungen sieht, wie da unglaublich viele Menschen jeden nur denkbaren Winkel ausfüllen, ist Schutz nur durch einen Engel möglich. Möge der Liebe Gott uns die Choreografie des Löwen als Opfertier ersparen! Es geht nicht um Personenkult, sondern um Menschlichkeit, wenn wir für diesen mutigen Mann ein wenig beten. Denn kaum ein Politiker auf der Welt ist jetzt so gefährdet, wie er.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Neptun hat gedreht

Nürnberg, 20:20 – spannende Geschichte. Neptun hat direkt gedreht, ab jetzt läuft die Hoffnung auf Freiheit – Neptun im Wassermann – wieder hart im Wind, die Zeit des Kreuzens gegen den Sturm ist vorüber. Wenn dann noch Uranus Ende November sich im direkten Lauf ins Zeug legt – Neptun und Uranus stehen in einer Rezeption – dann könnte es etwas werden mit dem Retten der Welt durch technische Visionen.

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Nun hat aber Neptun ein ganz direktes Quadrat zu Mars im Skorpion; wieder gilt es, den Propheten Jonas zu bitten, insbesondere morgen, ein Auge auf die Menschheit zu haben. Denn vieles bewegt sich morgen: zum einen die erstmals exakte und lang angekündigte Saturn-Uranus Opposition, der alte Drache ringt mit dem Wunsch nach grenzenloser Freiheit. Dann die Venus, die heute und morgen Apix-Planet, also im Zentrum zweier Quadrate zwischen Uranus und Saturn ist, und offensichtlich klar macht: dass als Zünglein an der Waage, die Weltfinanzen (und der Glaube daran, denn Venus steht im Schützen) entscheiden. Und natürlich noch der Wechsel von Merkur in den Skorpion, da bekommt auch die Rede wieder einen Stachel und der Sinn für Ausgleich mag einem latenten Wunsch weichen, den Gegner zu verletzen. Bitte zwei mal anklicken:

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Quod licet Iovi, non licet bovi

Nürnberg 17:12 – Schütze aufsteigend! „Was dem Jupiter erlaubt ist, darf der Ochse noch lange nicht.“ Tacitus schrieb in seiner Germania, dass die Germanen ihren Gott Jupiter in einer mächtigen Eiche verehrten. „In Dodona, Griechenland, stand eine dem Zeus geweihte Eiche, und darin war ein Orakel, dessen Prophetinnen Frauen waren. Die Ratsuchenden näherten sich der Eiche, der Baum regte sich einen Augenblick, worauf die Frauen sprachen und sagten: ‚Zeus verkündet dieses und jenes'“ (Pausanias X 12, 10).

Für die ‚zivilisierten‘ Römer waren Menschen, die keine Tempel und Götterbilder kannten wie die Kelten und Germanen, Barbaren. Ihre ‚Tempel‘ waren die heiligen Haine. Ihre Götter wohnten in Bäumen, vor allem in Eichen (Christian Rätsch, Lexikon der Liebesmittel). Hier sehen wir auf einer mittelalterlichen Darstellung, wie sich der Seelenvogel, der dem Urvogel Archaeopteryx auffallend ähnelt, auf dem Zweig zwischen den Eicheln sich erhebt.

Fotos Markus Termin ©

Jupiter sendet sowohl bei den Griechen als Zeus, als auch bei den Germanen als Thor den Donner, von dem wir heute reichlich haben. Das Dutzend, die Zwölfzahl ist seine, was sich auch an seiner 120 tägigen Rückläufigkeit zeigt, die er am 9. September im Steinbock beendet, um dann – besonders mächtig! – eine Woche stationär zu sein. Und er braucht 12 Jahre einmal um den Tierkreis herum. Daher hat er diese Einteilung – einem Gott gemäß – überhaupt erst geschaffen. Dem Anfang dieses Jahres verkündeten Jupiter-Jahr will ich widersprechen: meines Erachtens hatten wir das letztes Jahr, als Jupiter in seinem Tierkeiszeichen stand, dem Schützen. Dies gilt gemäß dem tropischen Tierkreis. Jupiter in den Fischen ist auch Zuhause, womit seine uralte Verbindung zum Weltgeist und zur kosmischen Sicht dargelegt wird. Wunderbar hell leuchtet Jupiter bei klarer Nacht heuer die ganze Nacht am Himmel. Am 13. August wandert er am hellsten Stern des Schützen (siderisch) vorbei. Er sieht aus, wie ein Bergkristall, der ihm natürlich als Mineral „gehört“, zugeordnet ist. Und was dem Ochsen nicht erlaubt ist: Jupiter beschenkt großzügig in dem Bereich, in dem er läuft. Im Steinbock ist das gegenwärtig ein neues Bild der Wirklichkeit. Und gesetzliche Regelungen mit möglichst viel Weisheit. Wer jedoch ochsengleich seine Gaben noch nicht mal erkennt, den wird er nicht zwingen, anders als der alte Saturn. Dessen Wirken bekommt man auch mit, wenn man überhaupt kein Bewusstsein dafür hat.