Auch Gravitationswellen sind nur neptunische Täuschung

 

Oder auch:

http://www.jocelyne-lopez.de/pdfDateien/Peter%20Ripota%20LIGO%20Wie%20man%20Gravitationswellen%20erfindet.pdf

12 Gedanken zu “Auch Gravitationswellen sind nur neptunische Täuschung

  1. sigmund lima

    Hallo Markus,
    es ist mir wirklich ein Rätsel, wie ein so geistreicher Mensch wie Jochen Kirchhoff, der so tiefgründig denkt, keinen Zugang zum Tierkreis gefunden hat, der ja dem Raum erst jene Weltseele einhaucht, jene archetypischen Kräfte des Lebendigen, die so klar strukturiert, das vollkommen offensichtliche Mysterium des Lebens widerspiegeln und so einen unglaublichen einfachen wie tiefgründigen Zugang als ERFAHRUNGSWISSENSCHAFT ERST ERMÖGLICHEN.
    Jeder kann selbst, wenn er ein bißchen fleißig ist, sich von der Richtigkeit der Astrologie überzeugen. Es stehen genügend Biographien von bekannten Persönlichkeiten zur Verfügung, um auf absolut wissenschaftlichen Boden sich selbst ein Bild zu machen. Aber vielleicht ist er mit seinem Uranus an Zwillings-AC schon überprädestiniert für dieses Thema. Wer weis, wer weis…
    Grüße Dein Sigmund

  2. markustermin

    Hallo Sigmund,

    wir haben hier ein prinzipielles Problem, das denjenigen, die sich mit dem Tierkreis auskennen, wie in ihrer Hosentasche, aus ihrer erfahrenen Sicht kaum mehr verständlich ist: es ist eben doch richtig Arbeit, die Evidenz des Tierkreises zu begreifen. Dazu kommt – meines Erachtens – mindestens 3 Jahre intensive Praxis – und wer dafür die Zeit nicht hat, kann gar nicht begreifen, dass Astrologie keine Nischen-Schrulle ist, die die Zeit überdauert hat, sondern der Königsweg zum kosmischen ἄνθρωπος.

    So ist es Herrn Kirchhoff schon hoch anzurechnen, dass er vom Philosophen-Stuhl aus sich die Sache offen hält, keinesfalls bereit ist, sich leichtfertig zu distanzieren. However – es gibt z.B. bei Ernst Cassierer eine tief verständnisvolle Darstellung des astrologischen Systems, die Herr Kirchhoff auch kennen könnte. Schließlich spricht Jochen Kirchhoff immer wieder von Helmut Friedrich Krause, einem der Welt ziemlich unbekannten Philosophen, der sich an einem letztlich astrologischen System der Weltall-Interpretation um den Kometen Halley, die er Akusmatik (nach Pythagoras) nennt, versucht hat. Das ersetzt für Jochen Kirchhoff die Astrologie. Darüber hinaus erschließt sich die grundlegende Evidenz der Astrologie nur dann, wenn man tief innerlich begreift, dass die Geometrie selbst, die Zahl, astrologische Ableitung ist. Die Zahl ist nur aus der Astrologie, und sonst nicht. D.h. – jede numerische Operation basiert auf Astrologie und setzt sie voraus – aber das zu wissen, bzw. dazu Zugang zu finden, setzt so unglaublich viel (und doch eigentlich wenig, aber doch die Fähigkeit, zu vereinfachen, ohne zu simplifizieren) voraus – das können nur die wissen, die eben den Einblick haben. Um so höher und wichtiger kannst und musst Du von Dir selbst denken – Du selbst bist vielleicht das missing link, nur von Dir kann die Einsicht kommen, die vielleicht auch Jochen Kirchhoff aus dem Feld, das für ihn bislang nur nebenan liegt, noch braucht.

    Last not least: schau doch, wie schwer sich die Anthroposphen tun mit der Forderung Steiners, sich kosmisch zu begründen. Da winden sie sich und mystifizieren ohne Ende, nur um eines zu vermeiden: sich endlich zur anstehenden Selbsterkenntnis ernsthaft mit dem eigenen Geburtsbild zu beschäftigen: obwohl die ja nun wirklich Grund und Weg dazu gewiesen bekommen haben.

    Herzliche Grüße nach Norden,

    Markus

    1. markustermin

      Hallo Mythopoet,

      „Je mehr Versuche der verkörperte Mensch anwenden
      würde, etwas von seinem Schicksal zu entgehen, desto
      sicherer werden sie zum vorbestimmten Ziel führen.“

      So zutreffend fast alle Bemerkungen Rudolf Steiners zur Astrologie in Deinem angeführten Text (der hier natürlich bekannt ist) sind, so unvereinbar ist obige Aussage mit der Idee der Freiheit. Auch der Meister kann hier nicht erwarten, dass man der Quadratur des Kreises folgt: er redet (leider) wie ein schicksalsgläubiger Muselmane. Daher steht zu befürchten – und je tiefer ich in sein Werk hineinkomme, um so mehr bestätigt es sich – dass er selbst Ursache dazu gegeben hat, wie sich seine Nachfolger um die Astrologie herum winden und drucksen, weil sie sich nicht trauen, dieses einzigartige Erkenntnisinstrument aktiv zu nutzen – fürchten sie sich doch vor Egoismus. Der Hinweis auf Todeshoroskope ist eine Luftbuchung, insbesondere, wenn es keine praktizierte Geisteswissenschaft gibt, die in Wahrheit Zugang zu diesen Welten hätte – und davon kann man ja tatsächlich weder in der heutigen Anthroposophie, noch beim späten Steiner selbst ausgehen, sonst wäre ihm nicht „die Sprache der Sterne“ verstummt.

      Inwieweit sich die Anthroposophie zur Neptun-Wiederkehr in Steiners Geburtshoroskop reformieren oder aber auflösen wird, müssen wir sehen. Wenn man den aktuellen Hinweisen folgt (Anbiederung an die Naturwissenschaft, Verwässerung der Pädagogik, Vernachlässigung der Astrologie, Nicht-Nutzung der politischen Möglichkeiten und stattdessen Anbiederung an den Markt, Christengemeinschaft als völlig normale evangelische Kirche), steht eher die Auflösung zu erwarten, bzw. die Hüllenform des übrig gebliebenen Namens. In guten Tagen und in den St. Galler Vorträgen hat Steiner das selbst vorausgesehen und vor blinder Gefolgschaft gewarnt.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Markus

  3. sigmund lima

    Hallo Markus,
    Diese Diskusion könnte äußerst interessant werden. Steiner war zweifelsohne der größte Okkultist des 20. Jahrhunderts. Meine „Arbeit“ hat er äußerst inspiriert, aber er hat mir auch Jahre gekostet, die ich besser mit anderen Studien und „Übungen“ verbracht hätte. Steiners
    Weg führt einen leicht in eine Art „okkulte Gefangenschaft“, man glaubt weiter zu kommen aber dreht sich nur im Kreis. Je größer der Genius, desto größer auch der Schatten.

    Ich denke, Steiner hat seine eigene Pluto-Thematik, Herrscher von 1 in 7, was übrings auch bei Mars als Herrscher von 1 der Fall ist, nie wirklich bewältigt. Fairerweise muß man sagen, dass zu Steiners Zeiten Pluto nach gar nicht entdeckt war. Das plutonische Element bei den Anthroposophen ist unübersehbar. Diese Zwanghaftigkeiten und Vereinnahmungen, bei aller zunächst neptunisch nicht greifbaren Art und Weise in Erscheinung zu treten, sind leider meine
    durchgehenden Erfahrungen mit Anthroposophen. Hallo Hermann, jetzt nicht böse sein.

    Aber dennoch, Steiner hat einen wichtigen Impuls gesetzt. Er hat ein gewisses neptunisches Kraftfeld erschaffen. Oder sagen wir es so, er hat den Neptun ein Stück weit individualisiert.
    Er hat Neptun „denkbar“ gemacht ( Nep.Mer.Kon.), doch jetzt steht Chiron auf dieser Konstellation und zeigt uns offen die Wunde, die da heißt: Verloren im Rudolf Steiner Gesamtwerk. Vergeblich suchte ich den roten Faden, bis ich das System Steiner verließ und von außen darauf blickte. Diese Aussage,“ Verloren im Gesamtwerk“, wurde meist als Vorwurf ausgesprochen. Als ob der angehende Sucher selbst schuld sei, wenn er sich darin verirrt.

    Du bist einfach zu dämlich oder zu doof den Steiner richtig zu lesen. Das sagt zwar kein alter Anthroposoph so deutlich, meint es aber so, wenn man ein Problem mit dem Gesamtwerk hat.
    Aber Steiner hat doch in GA 156 dies und jenes ganz klar gesagt, wie kann man so etwas übersehen? Oder es darf über einige „okkulte Wahrheiten“ eben noch nicht gesprochen werden.
    Das ER, der Meister und Auserwählte und absolut einziger, der in richtiger Art und Weise in die geistige Welt hineinblickt, das nur ER und sonst niemand den wahren Weg kennt und nennt,
    bleibt eben der Stachel in seinem Werk.

    Mag sein, das Steiner auch gar nicht daran interessiert war, dass seine Schüler zu wirklicher Selbsterkenntnis kommen sollten, denn in einer Sekte ist der Unmündige immer gut zu gebrauchen, immer gut lenkbar.

    Ob Steiner jetzt sehr streng vom Himmel aus auf mich herabblickt? Moses, Jesus Christus und dann gleich Rudolf Steiner als die Richter des Karmas. Gute Güte, wie blasphemisch…

    In diesem Sinne Euer Sigmund (Freud)

    1. markustermin

      Hallo Sigmund,

      sie könnte interessant werden, aber das ist nicht zu erwarten, weil diejenigen, die es angeht, nicht diskutieren, sondern sich im Besitz eines erhabenen Schatzes glauben, der nach des Meisters eigenen Vorgaben (Gründung der Freihen Hochschule für Geisteswesen, GA XYZ … ) am Besten durch Schweigen verteidigt wird.

      Grüße nach Norden,

      Markus

  4. Diskussion ??

    „Wo Wissen ist, wird das Wissen erzählt, und da ist eigentlich keine besondere Lust am Diskutieren vorhanden. Wo Lust am Diskutieren vorhanden ist, da ist in der Regel kein Wissen von der Wahrheit. Die Diskussion beginnt erst mit dem Nichtwissen, und es ist stets und überall ein Zeichen des Verfalls in Bezug auf den Ernst einer Sache, wenn Diskussionen beginnen. Auflösung der betreffenden Strömung kündigt sich immer mit Diskussionen an.“

    (R.St. – nicht Rolling Stones, sondern Rudolf Steiner)

    Mit besten Wünschen Euch
    Mythopoet

    1. markustermin

      „… dagegen sollte dasjenige, was dem Diskutieren gegenübersteht, der Wille zum Lernen, der Wille, nach und nach einzusehen, um was es sich handelt, gepflegt werden.“ (Rudolf Steiner, den Satz fertigsprechend) – und das sollten eben auch die Anthroposophen in Bezug auf die Astrologie machen – denn die ist ja – zumindest gegen Ende der okkulten Entwicklung – durchaus notwenig, wie der Meister sagt. Und: wird das getan in Dornach?

  5. sigmund lima

    na, kommt die Diskusion doch in Gang?
    Lieber Mythopoet, sprich doch bitte über Deine ganz persönlichhen Erfahrungen auf dem oder mit dem steinerschen Schulungsweg. Was hat sich in deinem Leben verändert? Vielleicht gibt es ja sogar eine art „übersinnliche Wahrnehmung“, oder zumindest eine Sensibilisierung. Ich frage einfach nur…
    Mit lieben Grüßen Sigmund

    1. Mythopoet

      Hallo Sigmund,

      bin ja Fisch wie Steiner,
      aber nicht ganz so diszipliniert,
      um mich nun strikt zu halten an
      an die ‚Übungen‘ wie empfohlen in
      „Wie erlangt man Erkenntnisse..“ .

      Mit Fisch Döbereiner
      versuche ich sinnend&minnend
      meinen IV. Quadranten
      auf dem Fügungswege
      zur Gestalt der Zeit
      als Gegenwart zu bringen.

      Beste Grüße
      Mythopoet

  6. sigmund lima

    Hallo Mythopoet,
    Schön von Dir zu hören, nachfragen lohnt sich also doch und vielleicht führt uns der Diskurs zum Dialog. Ich bin übrings so etwas, wie der geistige Zwillingsburder von Markus. Ich entdeckte seinen Blog vor etwa 5 Jahren. War zunächst höchst erstaunt über seine Buchempfehlungen, Steiner und Jochen Kirchhoff, die ich beide sehr schätze. Aber als ich dann noch sein Geburtshoroskop sah, fiel ich fast vom Hocker. Er hat einen Tag früher wie ich Geburtstag und gleicher Jahrgang, fast das selbe Horoskop bis auf den AC. Zudem wohnt er noch in Nürnberg, meiner Geburtstadt. Ich lebe seit 20 Jahren in Hamburg, habe aber immer noch viel Kontakt nach Nürnberg, aber auch nach München, meine älteste Tochter lebt dort im Künstlerviertel. Gemäß meines Steinbock-AC´s begeisterter Bergwanderer und Naturfreund neben meiner „spirituellen Arbeit“.
    Ich selbst kam zur Meditation zunächst über den östlichen Weg, wie so viele in den 70-ger Jahren. Da war die Anweisung ganz einfach. Meditiere zweimal täglich 20 min. möglichst zu einer festen Zeit. Und in gewisser Weise das vollkommene Gegenteil zum anthroposophischen Weg. Als ich auf Steiner stieß, hatte ich also schon einiges an innerer Erfahrung.
    Kommt bei mir noch Neptun am MC im Trigon zur Fische-Sonne und einem höchst sensiblen Krebsmond dazu, was es mir wirklich leicht macht, in „andere Dimensionen“ abzutauchen oder aufzusteigen, je nach Betrachtungsweise.
    Steiner spricht ja immer vom „Schauen“ der geistigen Welt, von „sinnlichkeitsfreien“ Gedanken, aber wie äußert sich diese Wahrnehmung in der Praxis tatsächlich?
    Im Yoga und im Zen sucht man die Leere, Shunyatha oder Samadhi, das verlöschen der Gedanken, bei Steiner soll die Vorstellungskraft sogar noch gesteigert, der Gedanke erkraftet, das „Ich“ gestärkt werden. Zwei scheinbar unterschiedliche Wege.

    Für mich ist die entscheidente Frage aller Praxis, wann ist der Gedanke ein „Übersinnlicher“, also eine echte Inspiration und wann kann ich meiner Intuition trauen? Was sind die Kriterien dafür?
    Alleine bei der Auswahl der Übungen in GA 10 sind die meisten schon überfordert. Ich brauchte 10 Jahre um mit ersten Übung anzufangen, vorher mußte ich noch die halbe Gesamtausgabe von Steiner lesen, denn es hätte ja sein können, dass er noch ganz andere Dinge zum Schulungsweg gesagt hat, was auch der Fall ist.
    Wirklich verstanden hab`ich den Steiner aber erst nach meiner Coaching-Ausbildung. Dort war die Frage immer, woran mache ich fest, das ich mein mir selbst gesetztes Ziel erreicht habe?
    Es geht also weniger um die Übung an sich, sondern mehr um das danach, um die Achtsamkeit was sich verändert hat.
    Soweit so gut, ich hoffe, ich konnte mich etwas verständlich machen
    Beste Grüße Sigmund

    1. Mythopoet

      Hallo Sigmund,

      Dank für Deine offenen Worte!

      Doch es soll hier nicht um mich gehen,
      sondern daß wir erfassen in diesen Zeiten
      Gottes Zorn und Gottes Wehmut:

      „Aber das, was da der göttliche Zorn ausgießt über die Menschen, das ist in Wahrheit immer noch eine Offenbarung der göttlichen Liebe. Denn würde in diesem Zeitalter die göttliche Liebe sich der Schwachheit der Menschen scheinbar erbarmen, so wäre es eben kein wirkliches Erbarmen. Es würde über alles hinweggesehen, was als notwendige Folge der menschlichen Gedanken und Taten geschehen ist; es würde dies das Liebloseste sein, denn dann würde die Menschheit verderben. Einzig und allein durch die Ausgießung des göttlichen Zornes, der aber nur die Metamorphose der göttlichen Liebe ist, kann das, was die Menschheit bewirkt hat an schädigenden Dingen, hinweggeschafft werden, was sonst unsagbar schädigend wirken würde auf die weitere Entwickelung der Menschheit. Der in den Schriften geschriebene Satz ist so alt, daß er in Europa sehr häufig noch in orientalischer Form ausgesprochen wird, indem man sagt: In der Region der Maya tritt die göttliche Liebe als der göttliche Zorn zutage. (R.St.)

      Für mich lasse ich es bewenden dabei:
      „Ein ewig Rätsel will ich bleiben
      mir und allen anderen..“

      Mit herzlichem Gruße
      Mythopoet

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s