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Sieg! Victory!

IMG_2153Blick vom Café Schnepperschütz zur Haller Wiese © Termin

Liebe Leserinnen und Leser,

immer wieder werden die obersten Richter bemüht und doch auch geschmäht. Oft entscheiden sie politische Grundsatzdebatten. Sind sie die eigentliche politische Macht im Land? Dabei halten sie sich nur an Gesetze, die jedoch mal so und mal so ausgelegt werden können, je nach dem. Heuer werden sie so ausgelegt: kein nagelneues Kohle-Kraftwerk, wenn dadurch nicht nachweislich CO2 eingespart wird. Das ist mal ein Paukenschlag! Und die positive Kraft Plutos im Steinbock. Pluto steht für Kohle (und Kohle steht auf einer tieferen Ebene auch für Geld). Das ist also so eine Neumond-Entscheidung, die ich gestern prognostiziert habe. Nur muss man verstehen, wie ungeheuer wichtig sie ist. Hier unten draufdrücken, wenn ihr wissen wollt, wie die TAZ berichtet:

Kohlekraftwerk in Datteln: Klimakiller vor dem Aus – taz.de

Wir scheinen in den Richtern eine zwar wohl nicht ganz demokratische, aber doch eine wirksame außerparlamentarische Opposition der Großen Koalition und selbst den Brüsseler und Strassburger Instanzen Europas gegenüber zu haben, welche die Auslegung des Lissabon-Vertrags verbindlich vorgibt.

Die Richtung ist klar: Politiker, so heißt es in beiden Fällen, ihr habt eine Tendenz zu undemokratischen Entscheidungen; sagen die Richter. Und ernennen sich zum obersten Hüter der Demokratie. Die Bürger müssen aber, insbesondere was Europa angeht, gefragt werden. Dies ist auch die Meinung des Bundespräsidenten, der sich angenehm unsichtbar gemacht hat, typisch Fisch. Halt, stimmt nicht: er ist auch ein Afghanistan-Krieger.

Europawahlen in ganz Europa, gleichzeitig, für alle verbindlich zu einer einheitlichen Verfassung. Das kann nur per Internet kostengünstig organisiert werden. Wie überhaupt vieles. Sicher, wir Bürger waren in den letzten Jahren Computer-Versuchstiere. Dennoch haben wir es, sollten es verbessern und effektiv nutzen. Eben für eine Direkte, moderne Europa-Demokratie.

Und nun meine ganz persönliche Bitte. Wählt etwas anderes, als Angela Merkel. Warum? Es geht hier, wie immer bei der CDU, um Geschmacksfragen.  Wir müssen sie erlösen und sollten ihr deshalb kein bequemes Mandat geben. Ich hatte Gelegenheit, jeweils vier Jahre hintereinander Wahlkampf mit Angela Merkel zu erleben. Und jedesmal der selbe Schock! Im Abspann, wenn sich die fein angezogenen Politiker-Kollegen die Hände schütteln, und froh sind, dass sie es geschafft haben, werden die ersten Takte eines Liedes der Rolling Stones über die PA-Anlage der Veranstaltung abgespielt. Das ist also Absicht, kein Zufall. Es ist die Ballade:

YouTube – Angie – The Rolling Stones

Das ist so unglaublich geschmacklos! Hat jemand den Text gehört? Über das Lied selbst will ich hier nicht urteilen, das ist eine andere Frage:

„With no loving in our souls and no money in our coats, we can´t say, w´re satisfied ….“

Und damit meinen sie die Kanzlerin? Ist doch wurscht, ob´s passt, merkt eh keiner. Genau. Darum gehts, dass es wurscht ist, ob´s nun passt, oder nicht. Angela Merkel wird als Schütze-AC durch Details oft überrascht. Sie ist im Osten aufgewachsen, vielleicht kennt sie die Stones noch nicht mal. Obwohl: auch dort kannte man die Stones? Aber vielleicht kein Englisch. Zum Teil? Es passt so überhaupt nicht. Und offenbart deshalb alles. „Angie“ ist eine Trauerballade. Das könnte man/frau auch am Ton erkennen, ohne den Text zu verstehen.

Das wird ein langer Abschied: „Ain´t it time to say good-bye“, singt Mick Jagger herzerbarmend seine Heroin-Balladen, klicken oben. Wo wir in Afghanistan Krieg führen, um den Handel dieses Upperclass-Mittels – denn das ist ja unheimlich teuer – aufrechtzuerhalten. Vielleicht passt so das Lied doch? Aber das wäre pervers.

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Was sind Dimensionen?

Liebe Leserinnen und Leser,

der einfach scheinenden Frage folgend, was Dimensionen seien,  versucht im unten verlinkten Blog-Beitrag ein Naturwissenschaftler davon einen Überblick zu geben und gewährt uns dabei auch einen Einblick darin, was er glaubt, wie seine erklärten Feinde, die „Esoteriker“, den Sinn der Dimensionen sähen. Er schreibt:

„Esoteriker scheinen „Dimension“ als Synonym für irgendwelche magischen Welten oder Zustände zu verwenden, in die wir Menschen uns begeben können bzw. in denen auch andere, „höhere“ Lichtwesen leben. Das hat natürlich mit der korrekten Verwendung des Wortes nichts zu tun.“

Aha. Hier bitte klicken:

Was sind Dimensionen? | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Er gibt sich als kompetenter Mann und klärt alle seine Leser über den eigentlichen Sinn der Dimensionen, sei`s physikalisch, sei`s mathematisch auf.

Auf welch dünner Brücke aber müssen wir mit ihm den Strom unserer Unkenntnis überqueren!

Er führt uns über Schummelpfade (auch die Zeit sei eine Dimension) via dem üblichen Reduzieren der Wirklichkeit auf eine gedachte zwei-dimensionale Fläche zur höheren Anschaulichkeit von gleich 11 Dimensionen, die wir uns überhaupt nicht vorstellen können, die aber anschaulich gleichwohl sind, weil wir es vermögen, uns die Wirklichkeit zwei-dimensional reduziert vorzustellen und damit den Analogie-Sprung zu unserer realen, vermeintlich überlegenen 4-dimensionalen Wirklichkeit schaffen.

Genau dieser Taschenspielertrick: „Was wäre, gäbe es nur zwei Dimensionen, wie auf einem Blatt Papier?“ – und gleich purzeln die Möglichkeiten zusätzlicher 11 Dimensionen nur so aus unserem Ärmel – wird irrealerweise auch in der Evolutionsbiologie geübt: reduziere das Vorhandene auf ein geringeres Maß, Stadium der Entwicklung und rechne es dann einfach hoch.

Dieser Trick kann einem den Blick für die Wirklichkeit trüben, wo es im materiellen Sinn nur eine einzige Dimension gibt, die in Wahrheit weder Höhe noch Tiefe noch Breite hat, anders sonst müsste es ja ein Bezugssystem geben, an dem wir die Wirklichkeit eichen könnten.

Gib es ein solches Bezugssystem, wo ist es zu finden?

Ja, tatsächlich gibt es ein solches Bezugssystem. Und es ist das einzige, in dem es überhaupt Sinn macht, von „Dimensionen“ zu sprechen. Und zwar auf dem Weg, der durch unsere eigene Erkenntis führt. Aber was ist das?

„Da der Mensch die Natur erkennt, ist er sicher kein Naturwesen.“ (Georg Kühlewind)

„In einem Zeitalter in dem das Erkennen in Frage gestellt wurde, kann der Mensch keine dringendere Frage, als die nach dem Wesen des Erkennens haben – zu allen anderen Fragen braucht er das Erkennen schon – Diese erste Frage zu klären, ist gleichbedeutend mit der oben geschilderten Erfahrung der Gegenwart, des Denkens, des Ich.“ (Georg Kühlewind)

Bevor wir uns also aufmachen könnten, zu klären, was Dimensionen sind, müßten wir folglich klären, was „Erkennen“ ist.

Hier gibt es nur zwei Möglichkeiten. Die eine, der die materialistisch denkenden naiven Realisten folgen, glaubt – ohne sich darüber bewußt zu sein – dass Erkenntnis eine Funktion der Natur oder des Lebens sei, sich einen möglichst vorteilhaften Platz zum Überleben zu sichern.

Zwar wird es allgemein anerkannt, dass man nicht sagen kann, was Leben eigentlich ist. Diese Beobachtung ist eines der großer Tabus unserer verzauberten Magier, die sich „Naturwissenschaftler“ nennen. „Technikwissenschaftler“ könnten wir auch sagen. Man beobachtet, was Leben macht. Was es ist, wird nicht hinterfragt. Wohlweislich! Denn würde man dies tun – und es handelt sich ja um objektiv beobachtbare Tatsachen – so müßte dem Leben selbst eine Substanz, ein Fluidum angehören, welches fehlt, wenn es von seinem Körper weicht, wie wir wissen, aber da wäre, solange wir das Leben haben.

Und falls dies nicht in einem wie auch immer gearteten „Fluidum“, irgendeiner Essenz gefunden werden könnte, was dann? Was ist dann Leben?

Das logische Problem der materialistsich eingestellten Naturwissenschaftler ist: wie es denn möglich sei, dass das Ergebnis eines Prozesses, Bewußtsein, sich rückblickend selbst eliminiert? Nach dem Motto: „Ich denke, also bin ich nur eine Funktion der Materie.“ Denn auf diese Aussage, komme, was da wolle, läuft`s hinaus, nicht wahr? Wir wären demnach die Denk-Funktion im Auftrag der Materie. Wie denn, hat die „Materie“ wohl Geist, sich solches vorzunehmen?

Der höher organisierte Staub hat sich in Blutkörperchen und Rhythmen verwandelt und in eine DNS, damit er über seine Herkunft nachdenken kann? Wozu? Warum?

Der Aberwitz dieses Versuchs wird heute nicht gleich verstanden.  Auch, weil es hier um eines jener uns gegenwärtig weitgehend unbekannten Gebiete geht, wo Rechenschieber im Kopf nicht wirklich weiterhelfen, aber die sorgfältige Lektüre von Parmenides Lehrgedicht eventuell schon: die Wahrheit des Herzens, wie er sie von der Göttin selbst gehört hat (Einfältige halten diese Göttin für lyrisches Beiwerk).

Zu verwirrt sind wir von den ein ganzes Jahrhundert und länger währenden Propaganda-Impulsen naturwissenschaftlich eingeschränkter Materialisten.

Oben beschriebener Versuch einer Erklärung ist gleichbedeutend mit der Anstrengung einer Intelligenz, zu beweisen, warum sie selbst eigentlich nicht auf der Basis der Gedanken und Begriffe fußt, mit denen sie doch gleichwohl dies beweisend operiert.

Oben beschriebene Anschauung nennt man „naiven Realismus“. Er setzt in seiner Naivität Bewußtsein als immer schon gewesen voraus, verschweigt sich dies aber und „arbeitet“ daher mit genau jenem Mittel, welches auszuschließen aus der Wirklichkeit aber gerade sein Begehr ist: dem über die materielle Wirklichkeit hinausgehenden Bewußtsein, denn dieses würde ja in die geistigen Welten führen.

Um bei einem Bild zu bleiben: es ist, wie wenn sie in einem Fesselballon flögen und doch stetig behaupteten, dies sei unmöglich, sie stünden doch mit ihren Füßen ganz fest auf dem Boden der Gondel.

Diese Zusammenhänge sind im Grunde einfach zu erkennen und keine hohe Philosophie. Und doch sind eben sie das Tor zu höheren Dimensionen, die sich sehr wohl für den auftun, der/die sich leidenschaftlich mit der Frage auseinander gesetzt hat, was denn Erkenntis überhaupt ist? Die erste Dimension tut sich auf, wenn man unbefangen bemerkt, dass es ja wohl möglich ist, sich selbst erkennend zu beobachten: „Ich weiß, dass ich versuche, herauszufinden warum und wie ich erkennen kann …“. Dies kommt einem Erwachen aus tiefem Schlaf gleich. Und nicht wenige hochintelligente Naturwissenschaftler bemühen sich, unter furchbarem Aufwand gerade darum, in ihrer trüben Bewußtseins-Traum-Welt zu fischen, die sie selbst allerdings für faszinierend halten, während sie im Grunde genommen nur um ein passables Auskommen bemüht sind, was ihnen niemand verdenken möge, solange sie keine Waffen produzieren oder Tiere quälen.

Wir Menschen sind Wesen, die nicht nur sind, sondern während wir wissen, dass wir sind, können wir uns Gedanken darüber machen, warum und wie wir in der Lage sind, uns zusätzlich über unser Sein Gedanken zu machen.

„Für den Einzelnen ist es offensichtlich, dass die hergebrachten Erkenntniskräfte nun nicht mehr ausreichen, und auch für die gesamte Menschheit ist das bald klar.“ (Georg Kühlewind. Die Wahrheit tun, die Wirklichkeit des Menschen)

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Wo geht´s lang bei der Bundestagswahl?

IMG_2125Foto: Markus Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Deutschland Transite zur WahlDeutschland innen: 03. Okt. 1990 Berlin, außen Transite zur Wahl am 27. September um 12:00, Nürnberg

Deutschland und Angela MerkelDeutschland innen, Angela Merkel 17.07.54 17:45, Hamburg

schaun wir uns mal an, was Angela Merkel für Deutschland ist? Ihre Krebs-Sonne fällt bei Deutschland ins Haus 12, ihr Wassermann-Mond in Deutschlands Haus 7. Sie wird Deutschland lange regieren, wahrscheinlich ebenso lange wie Helmut Kohl, wenn ihre Gesundheit das zuläßt. Das ist die schlechte Nachricht.

Die Gute ist: sie handelt eigentlich immer nur, wenn es gar nicht mehr anders geht und macht dann meist das, was im Mittelmaß von ihr erwartet wird. Sprich: sie ist beinflussbar, passiv.  Beachten wir bitte die Chiron-Chiron Opposition zwischen den Deutschlanden und ihrer Kanzlerin. Und daher der Kanzlerin Sonne genau auf Deutschlands Chiron im Krebs: das verletzte Vaterland (Mutterland). Da ist Kanzlerin mit ihrem Sonnen-Selbst Merkel-Balsam für eine Dauerverletzung.

Kanzlerin und BefehlAngela Merkel innen, außen Befehl zum Bombenabwurf.

Hier haben wir die Konjunktion des Kanzlerinnen-Horoskops und des Abschussbefehls in Afghanistan: eingestellt ist das genaue Merkur-Mars Quadrat vom 04.09.09, und wir sehen, diese wichtige Konstellation landet bei ihr selbst im Auslandshaus.

Ihr schwacher Punkt ist – Reise nach Washington zu Bush, als Schröder den Krieg im Irak ablehnte, ihm also in den Rücken fallend und seine Regierungsgewalt daher mißachtend – ihr latenter Militarismus. Daher auch kein Zufall, siehe Merkur in Haus 9.

Würde man ganz oberes Deutschland-Horoskop für ein Individuum machen, so stünde das Individuum in einer Vor-Lern- und Vor-Erfolgsphase, welch letztere sich einstellen wird 2011.

Wie aber geht die Wahl aus? Ich rechne damit, dass sie entweder wird wiederholt werden müssen, oder aber die nächste Regierung recht bald Neuwahlen wird ansetzen müssen. Und zwar wegen des Merkur rückläufig.

Und es wird an den Mehrheitsverhältnissen liegen. Es wird schlicht ganz knapp nur für eine große Koalition reichen, weil sich die Grünen weigern werden, mit der FDP zu regieren. Die Piratenpartei wird um die drei Prozent bekommen. Die Linken werden enorm zulegen, aber nicht genug, um eventuell mit SPD und den Grünen zu regieren.

P.S.: tut mir leid, Florian, solange Merkur rückläufig ist, darf ich auch meine Voraussagen ändern (26.09.09), hier klicken:

Bundestagswahl astrologisch « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Ereignis, Weltbild

Buch Jonas im Wahlkampf

Jonas wird vom Wal verschlungenAlte Bibelillustration

Liebe Leserinnen und Leser,

es lohnt sich, heute (Montag, diesen Post bearbeite ich schon eine Weile, ist aber doch aktuell) in die FAZ zu gucken. Und zwar sowohl auf den Leitartikel über das Tagesthema Afghanistan, als auch ins Feuilleton zu jenem Essay über die Krise und ihre Folgen. Auf Seite drei erfährt man auch, dass der Kommandeur der ISAF, wie die versammelten Länder der Eingreiftuppe heißen, Stanley McChrystal, herausgefunden hat, dass Töten von Taliban kontraproduktiv ist und den Krieg perpetuiert. Dieser Mann schreibt Lageberichte für Obama.

Aber hierzulande ist man/frau regierungsseits schon dabei sich aufzubäumen: „voreilig“, „unverantwortlich“, „in den Rücken fallen“, „unverschämt“ gar: das sind Worte, die bis in die höchsten Ebenen weitergereicht werden, und uns so rechtzeitig vor der Wahl offenbaren, dass es ein Kommunikationsproblem zwischen den USA und Deutschland gibt.  Und  auch, dass von klarem Selbstverständnis und vernünftigem Überblick aus Lagekenntnis nicht die Rede sein kann.

Hier straft uns auch unser gesamtes Wehrkonzept, an dem die bürgerlichen Parteien festhalten, obwohl es willkürlich verpflichtet. Ein riesen Aufwand für die Wehrpflichtigen ohne Sinn für Deeskalations-Techniken. Vielleicht brauchen wir Sozialarbeiter in Afghanistan, statt mehr Soldaten?

Kanzlerin Merkel kann vielleicht besser russisch, denn englisch. Die FAZ bezeichnet in ihrem Leitartikel den Abschuss der zwei 500 Kilo-Bomben auf die beiden Treibstofftransporter als „Missgeschick“.

Sollten wir den Sprachgebrauch überwachen? Die Tragödie von Afghanistan gehört in eine Kette von Ereignissen, die unser Land kollektiv schwer treffen. Allem voran Winnenden, zwei große Erdrutsche mit verheerenden Folgen und eine schleichende ebenso Menschen-gemachte Erhebung  in Staufen, das sich rühmt, einst Doctor Fausts Heimatstadt gewesen zu sein. Aber auch die  Konkurse großer Betriebe. In jedem Fall handelt es sich nicht um ein „Missgeschick“.

Die Deutschen wollten den Taliban zeigen, wo der Hammer hängt, und das ist ihnen auch gelungen. Dem Klischee entsprechend hat Oberst Klein mal ganz groß ausgeholt. Und wird damit leben müssen. Auch, wenn er sonst ein Brummbär sein mag, Familienvater gar.  In einem Land der Krieger verschafft man sich mit Gewalt Respekt. In einer der frühen Nachrichten stand drin, die Fahrer der Tanklastwagen seinen geköpft worden beim Überfall. Dann war die Nachricht verschwunden. Falsch? Wenigstens ließen sich so Ausraster erklären.

Einen solchen Schlag hat die Truppe dort also gebraucht: mal tüchtig zurückschlagen, nicht nur ständig feigen Selbstmordattentaten ausgesetzt sein.

Missgeschick sind aber unsere Elefanten im Bundestag. Wir brauchen endlich moderne Politik. Friedensorientiert, effektiv, pragmatisch. Warum hat Joschka da so wenig erreicht?

Denn das ist ja das Gute an guten Nachrichten: Jonas rettet Ninive, indem er es zur Umkehr bekehrt und wird nicht als Held gefeiert. Stattdessen grummelt er bei Bagdad unterm Rizinusbaum, dem Wunderbaum. Noch vorher muß er in den Wal, weil er dem Ruf Gottes zu folgen sich zunächst weigerte, Ninive zu bekehren.

All das passt zum Thema Verdauung – Saturn in der Jungfrau – und erklärt den unfreundlichen und lieblosen Wahlkampf, zumindest solange die Sonne auch in der Jungfrau ist.  Jungfrauen, haltet durch! Und den Scheiß-Krieg, ungeachtet des Ehrendenkmals für gefallene Soldaten, mit dem man/frau einräumt, dass noch weitere zu betrauern sein werden; hm.

Interessant auch die Haltung der amerikanischen Regierung zu Afghanistan. Obama hat sich durch einen frühen Kongressbeschluss drei Möglichkeiten zur Aufstockung des Truppenkontingents ausbedungen. Macho-Geste des Wahlsiegers für die hardliner. Er wird vorbehaltlos von den Republikanern unterstützt, die ihm schreiben und auf „Sieg“ setzen.

Doch genau darum, nämlich Sieg, geht es gerade in Afghanistan nicht. Tatsächlich wurde gerade einer gegen einen führenden Taliban in Pakistan mit einer ferngelenkten Bombe erreicht. Ohne hier aufrechnen zu wollen, sind diese Schläge von Anfang an mit dem Bewusstsein ausgeführt, dass Zivilisten getötet werden, wie es immer heißt.

Obama brüstet sich nicht mit so einem Erfolg, hat aber damit erstmals politische Verwerfungen unter den Taliban in Pakistan hervorgerufen, und das ist nicht harmlos. Aber ist es sinnvoll?

Joe Biden, der Vizepräsident, leistet sich eine abweichende Meinung. Er will nicht noch mehr Truppen für Afghanistan und meint, man solle sich auf Pakistan konzentrieren. Clinton und Gates sind für mehr Truppen, wobei Gates, der Verteidigungsminister, warnt, die Amerikaner sollten keinen allzu großen Stiefelabdruck hinterlassen. Hier fällt der bemerkenswerte Dissens zwischen Biden und Obama auf, wobei Biden schon mal abweichend und vorschnell geurteilt hat, als es um jene krude Idee ging, die Opium-Händler gezielt zu treffen. Als wäre Mexikos Politik erfolgreich.  Mit dem weißen Großonkel, den sich Obama zum Wahlkampf ins Boot geholt hat, um Vertrauen bei weißen Wählern zu gewinnen und einen väterlichen Typen an seiner Seite zu haben, der seinem Kontrahenten McCain ein wenig relativierte, hat er sich auch einen Mann mit eigener Meinung an Bord geholt.

Klein BefehlKleins Befehl zum Abschuss 04.09.09 01:39 Kunduz, Afghanistan

Handeln am südlichen Mondknoten: Impuls aus der Vergangenheit. Wie in einer militärischen Schulklasse die alte Rolle teils einnehmend, teils zugewiesen bekommend, melden sich die Deutschen mit brutaler Unverhältnismäßigkeit auf der Weltbühne zurück. Und zeigen wenig Anteilnahme an niemandem: ?

Die Tanklastwagen sind die Sonne, unser Besitz, allerdings beweglich in Haus 3 und feststeckend im Flusssand zugleich mit Saturn, die Diebe, Merkur, auch in diesem Haus, in der Nachbarschaft quasi, wie sich jetzt herausstellt keine 6 Kilometer vom Ort des Diebstahls entfernt. Mond steht in Haus 8 und stellt unsere Gefühle dar: wir wollen eine emotionale Auflösung (Mond in den Fischen) und nehmen, Oberst Klein als Vertreter des Krebs-Vaterlandes – Haus acht – den Tod der anderen hin. Ein „Missgeschick“. Überrascht es, im Haus 8 noch drei weitere Planeten zu finden, auch Neptun, der für den Treibstoff steht?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

Fotos, Poetry, Weltbild

Im Zentrum …

Hubble Bild aus dem Sternbild SkorpionBild: Nasa

Liebe Leserinnen und Leser,

„NGC 6302: Käfer-Nebel wird dieses 4000 Lichtjahre von der Erde entfernte Objekt im Sternbild Skorpion genannt. Was ein wenig aussieht wie ein Schmetterling, ist in Wahrheit extrem heißes Gas, das sich mit rund einer Million Kilometer pro Stunde ausdehnt“, schreibt Spiegel-Online. Und dann dies, was mir auffiel: „Im Zentrum des Nebels befindet sich ein verendender (Hervorhebung M.T.) Stern. Fotografiert wurde NGC 6302 mit der Wide Field Camera 3 (WFC3), die Astronauten im Mai auf Hubble installiert hatten.“

Es geht hier um die neuen scharfen Bilder von Hubble, dem Teleskop, welches offensichtlich erfolgreich im All gewartet und erweitert wurde. Tolle Leistung! Aber teuer, ich sag´s euch! Auch bei noch so tollen Bildern müssen wir einfach daran denken, ob wir das Geld für solche Spitzenforschung nicht teilweise lieber in Brunnenbau und Aufforstung in Afghanistan stecken?

Aber vor allem ist hier das Wort „verendend“ eine Bezeichnung, die dem Gebilde auf dem Foto Leben zubilligt. Nur Lebewesen verenden. An anderer Stelle, die Fotostrecke von Spiegel-Online weitergewandert – hier – wird von der Entstehung neuer Sterne berichtet.

Ich möchte euch damit auf die wahrhaft biologische Beschreibung des Universums und seiner Bilder aufmerksam machen. Bemerkenswert, nicht? Ich zweifle nicht daran, dass das Gebilde da oben lebendig ist.

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Für einen erweiterten Evolutionsbegriff

Schwärmer

© cepolina.com/freephoto

KolibriBild: USA

Eines der verblüffendsten Dinge in der Natur ist die sogenannte „Mimikry“. Naturwissenschaftler haben dafür bisher keine Erklärung. Ein Tier aus einer  Gattung, oben ein Insekt, der Schwärmer, ähnelt verblüffend einem anderen Tier  aus wieder einer anderen Gattung, dem Kolibri aus der Gattung der Vögel.

Diese Ähnlichkeit bezieht sich beim Kolibri und beim Schwärmer nicht nur auf´s Äußere. Wer jemals Kolibris in freier Natur gesehen hat und Schwärmer, der weiß das. Ihre Flugtechnik ist nämlich auch die gleiche, und das ist das wirklich Verblüffende, weit über die rein optische Ähnlichkeit Hinausgehende, aber eben nur ganzheitlich Wahrnehmbare.  Dabei illustriert naturgemäß das Beispiel den Sinn des Begriffs.

Naturwissenschaft neigt zur Sequenzierung.

Dinge, die nur im Zusammenhang wahrnehmbar sind, erscheinen nicht spektakulär. Daher konnten die Ökonomen die Immobilienblase in den USA nicht erkennen.

Warum sind bei uns übrigens keine Kolibris heimisch? Oder Riesen-Bambus? Wegen der Kälte im Winter? Stimmt nicht, denn ganz im Norden der USA, wo ein Klima herrscht, dass durchaus rauh sein kann im Winter, gibt es auch Kolibris. Und in Japan wird es ebenfalls kalt.

Kolibris werden im Winter von den Menschen mit einer Zuckerlösung aus Glasröhrchen gefüttert und überleben so die kalte Jahreszeit ohne Blüten. Doch wie haben sie früher überlebt und wie kamen sie überhaupt dahin? Denn Kolibris sind zu klein, um wirklich lange Strecken wandern zu können.  Wurden sie bereits von den Indianern gefüttert?

Wie tief geht die Symbiose von Mensch und Tier? Und Pflanze? Papageien sind in Stuttgart und Köln heimisch.

Diese erwähnte Nachahmung, genannt „Mimikry“, findet sich von mannigfaltigen zu jeweils anderen Gattungen, selbst Pflanzen und Tieren. Sogar zwischen Dinos und Säugetieren, wie zwischen dem Nashorn und dem Riesensaurier aus dem Ende der Kreidezeit.


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Angela Merkel und die Wahl 2009

Kanzlerin Transite dreizehn Uhr erster September nullneunInnen, Geburtshoroskop Angela Merkel, außen Transite heute 13:00, Nürnberg

Nun ist Walkampf. Wen würden die Wale wählen? Die Pottwale, Delphine und Blauwale? Die Piratenpartei?

Mein Wunschwahlergebnis wäre: die Grünen regieren mit den Roten und den Liberalen und der Piratenpartei. Ob ich Angela Merkel nicht mag?

Nun hat sie Mars in Haus 7, das wäre überhaupt nicht fair gerade jetzt waalkampfmäßig auf sie einzudreschen. Bei der Pressekonferenz sah sie müde und abgearbeitet aus. Tief bleich und durchnächtigt. Macht sie keinen Urlaub? Dann wird es aber Zeit, auch wenn Waaal ist. Wo hakt der Schuh? Es ist ihr Selbstbewußtsein und vielleicht auch ihr Besitz, der Schaden genommen hat, denn wir wissen nicht, ob die Kanzlerin irgendwie selbst in den falschen Fond investiert hat? Seit 2003 läuft ihr starker rückläufiger Mars im ersten Haus den Progressionen gemäß direkt. Ihr Erfolg wächst also. Aber sie ist eben auch eine empfindliche, emotionale Krebs-Frau. Wundert sich jemand, dass sie passiv regiert?

Ich glaube schon, dass diese Frau das revolutionäre Potential hat, dieses Land wirklich positiv zu verändern. Das zeigen Sonne-Uranus Spitze Haus 8!  Und auch der Wassermann-Mond, der sie viel sensibler macht und auch intelligenter, als sie manchmal wohl mit Absicht erscheint. Ihr Nicht-Kampf-Stil ist verantwortungsvoll und nahezu zen-buddhistisch. Sie trägt jetzt die Verantwortung, sie wird die Verantwortung nach der Wahl auch tragen. Dafür wird sie einfach auch zu sehr geliebt, und bis auf den Patzer mit der Reise in die USA, als Schröder den Krieg ablehnte, war eigentlich nix. Aber wir müssen damit rechnen, dass ihr Sinn für militärische Kräfte doch entwickelt ist. Wahrscheinlich sind die Soldaten immer sehr nett zu ihr. Es gibt ein Foto von ihr, wie sie als junge Frau unter rauchenden Arbeitern diskutierend in einem Bauwagen sitzt. Draußen rundum Bäume. Oder idealisiere ich dieses Bild? Nein, tue ich nicht. In Afganisthan saß sie auch gut betreut und mutig im Hubschrauber, um die Lage vor Ort zu sondieren.

Wir sind jedoch zusammen mit unserer Kanzlerin, dem Busenwunder – verzeiht, Madame, aber ihr habt diese Plakate selbst gebilligt! – hypnotisiert.

Wichtige politische Fragen stehen im Raum. Eine Physikerin regiert uns und wir müssen davon ausgehen, dass ihr Doktortitel echt ist, und sie die menschengemachten Probleme kennt, die die Welt bedrohen.

Das Andere ist, dass sie auch als Kanzlerin keinen Kipp-Schalter der Quadratur des Kreises kennt: Wachstum zustande zu bringen bei gleichzeitiger Schrumpfung und Wiederherstellung der Umwelt.

Herrgott, ist das so schwer? Wenn man regiert in einer großen Koalition? Würde es nicht maximale Gewinne versprechen, wenn wir hier wieder die Methoden erfinden, mit denen China die Flüsse reinigt und wir weltweit das Quecksilber aus dem Nahrungskreislauf filtern? Und mehr als das, den ganzen Abfall, den Babylon inzwischen angesammelt hat?

Es könnte sein, mit Saturn im neunten Haus, dass unserer Kanzlerin die Auslandsreisen nicht bekommen, dass sie es schwer hat, eine höhere Lehre anzunehmen, dass sie einen altersweisen Lehrer gefunden hat, der seine Sonne im Zeichen Jungfrau hat, dass alles leichter würde, wenn sie alt-griechisch lernte, oder, falls sie das schon könnte, dieses praktizierte.

Und außerdem hat sie mit Merkur in Haus 9 als Apix von Mars und Pluto mit Sicherheit Geheimdiplomatie am Laufen – Merkur ist geheim, aber in Waage diplomatisch – die – man errät es leicht, wahrscheinlich mit dem Iran zu tun hat. Wo es gegen Frauen geht, ist sie berechtigte Hardlinerin. Das macht sie fast parteilos. Ich wünsche sie mir also als Kanzlerin einer Koalition:

„die Grünen regieren mit den Roten und den Liberalen und der Piratenpartei …“

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Frau Merkel, unsere Kanzlerin …

Manchmal ist nix in den Zeitungen und an anderen Tagen ist das ganze Blatt eine einzige verschlüsselte Koinzidenz zum aktuellen Planetenstand. Dabei kann man aus der heutigen FAZ einfach die Überschriften nehmen.: „Merkel und Medwedjew dringen auf Magna für Opel“ – – :? Sie sind allesamt geprägt von jenem Triumvirat Jupiter-Neptun-Chiron, das meines Erachtens in seiner Rückläufigkeit die aktuelle Zeit regiert. „Emm, Emm, Emm … OH“, oder „Merk … Med … Mag … Op …!“ „Ohne Helden geht es nicht“, lautet eine weitere Überschrift. Und: „VW will vier Milliarden frisches Kapital“. Da ist es wieder, dieses poetische Reimen: „VW … will … vier … Milliarden frisches … aaal“, jeweils stark betonen, dann erfasst ihr die Zauberformel, die in solchen Zeilen steckt. Sie ist alt und wurde am Ting-Platz als eine Art Poetry-Slam der Steinzeit gepflegt.

Ihr wißt ja, ich habe ein Faible für Seemannsgeschichten. Und die um den Holzfrachter „Artic Sea“, der von Finnland nach Algerien unterwegs erst überfallen in der Ost-See, dann verschwunden, dann nochmal vor Portugal überfallen worden sein soll und dann wieder aufgetaucht vor der sagenumwobenen Kapverdianischen Insel Sao Vincente, die übrigens erst neulich hohen amerikanischen Besuch erhalten hat, dann wieder verschwunden ist – und anschließend zur Fata Morgana und zum Waffenschmuggler-Kahn erklärt wurde.

060623-F-3366C-008Nato-Militärmoneuver auf Sao-Vincente 2008

Astrologisch ist hier ein bemerkenswertes Tunnel-Phänomen am Werk.  Den Begriff hat Johan Hjelmborg im Zusammenhang mit „Verschwinden und Wiederauftauchen“ bei oder um Finsternisse geprägt. Dies kann ja nur mit der Sonnenfinsternis auf 29.40º Krebs zu tun haben?

Arctic Sea15.08.2009 11:45 Nürnberg

Plötzlich gibt es keine Satelliten-Beobachtung mehr?! Der Atlantische Ozean, ein tiefes, geheimnisvolles Meer, dauernd verschwinden Maschinen. Und selbst in der Ostsee leben wieder Piraten! Haben sich die somalischen Kollegen übrigens eventuell tatsächlich durch die Film-Trilogie mit Jonny Depp „inspirieren“ lassen, die man/frau in Mogadischu auch in den Videotheken oder der Tanke bekommt? So wäre das Thema Piraterie das erste  globale Phänomen wieder-erweckt durch eine weltumspannende Einheitskultur! Auf jeden Fall ist uns die Sache mindestens so unheimlich, wie der tentakelige  Davy Jones, der unter Wasser Orgel spielt und auch in der Lage wäre, das Monster loszulassen, und sei es die Schweinegrippe (Neptun-Chiron und Jupiter …).

Dazu passend machen sich im Feuilleton der Zeitung die Wissenschafts-Klon-Ritter an die Erweckung eines Dinosauriers aus seiner DNA. Vom Hype der Piratenparteil und dem parallel undurchsichtigen Fäden-spinnen rund ums unkontrollierbare Netz ganz zu schweigen! Bemerken Sie all die Zeit-Bilder in diesen Erscheinungen, die neptunisch sind, wie wir Astrologen sagen?

Unsere Wirklichkeit ähnelt immer mehr den mysteriösen Bildern von Neo Rauch.

Oberes Horoskop habe ich wegen der Sonnenfinsternis als Tunnelphänomen so gestellt, dass der Sonnenfinsternispunkt vom 22. Juli am Medium Coeli landet. Das ist mal etwas Neues und experimentell. Die Geschichte, die mir das Horoskop erzählt, deute ich so: der Überfall ist das Mars-Saturn Quadrat, denn Merkur ist auch Regent des neunten Hauses, der Seereisen, und er steht bei Saturn. Das kann keine vergnügliche Reise sein.

Und leider haben wir Neptun-Chiron-Jupiter in Haus 4. Das Schiff ist aber auf jeden Fall auch durch die natürlichen Signifikanten Jupiter und Neptun beschrieben. Im Haus 4 wäre es bereits auf Grund gelaufen. Die Fracht ist Saturn. In der Jungfrau könnte das tatsächlich Holz sein, Merkur nähert sich Saturn. Holz, das schwimmend auf dem Wasser erscheint? Oder wurde die Ladung vorher gelöscht?

Nachtrag 17.08: Es ist aufgetaucht! Ich habe mich täuschen lassen! Durch Neptun selbst! Dabei spreche ich selbst von „Verschwinden“ und „Wiederauftauchen“.  Keiner weiß noch was. Interessantes Detail: die kapverdianische Marine hatte sich nicht getäuscht. Scheint gar nicht so leicht, ein Schiff zu finden. Dem entsprechend wäre Merkur das Schiff als Herr von 9 … ?

Dies lenkt aber ab von der Namens-Koinzidenz: denn der Eismantel „Antarktis“ schmilzt ja tatsächlich zusammen, verschwindet also, und das Schiff, welches den wässrigen Namen des Hausmeeres dieses Kontinents trägt, löst sich scheinbar in Nichts auf.

Ein rethorisch meisterhalter Artikel: die FAZ scheint Anspruch zu erheben, das Zentralorgan von Angela Merkel zu werden. Drei Mal, als Steigerung des Anlaufs, ist neben Ministerpräsidenten und Kanzleramtsbegleitern in den Artikel immer nur von „Frau Merkel“ die Rede. Und dann, am Schluss: !!! – -: „Die Kanzlerin“ in vollem rethorischen Ornat, als redeten wir von Bismark.

Nun erleben wir eine Merkel, der plötzlich ihr Russisch zu passe kommt, und die sich lustig und charmant mit ihrem russischen Kollegen durch die Verhandlungen plaudert. Nun ist plötzlich weniger von der Gefahr die Rede, die Russen könnten zuviel Einfluss auf unsere Wirtschaft nehmen, als vielmehr von der hölzernen und fast noch sozialistischen Reaktion der Russen: es handle sich um ein privatwirtschaftliches Ding, mit dem man im Prinzip nichts zu tun habe, nur hoffe, die Investoren in drei Fällen übernehmen sich nicht (also selbst nix zahlen will und vielleicht kann), und ansonsten aber ihren Segen gibt. Und natürlich geht es um Neptun, russisches Gas.

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Also, das Thema lautet: Umwandlung von Energie …

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Foto Markus Termin ©

Wenn wir uns genau überlegen, um einfach mal bei der Uranus-Neptun Rezeption zu bleiben, die uns nun schon seit Anfang 2003 begleitet, während vorher Uranus im eigenen Zeichen, also im Wassermann von 1996 an lief. Es sind also in dieser Periode – 1996 bis 2003 – besondere Veränderungen zu erwarten gewesen. Im Februar 1993 war es eine Konjunktion von Neptun und Uranus (und Vesta!) im Zeichen Steinbock und vorher – 1989 – lief Uranus mit Neptun und Saturn im Steinbock sehr passend, denn Neptun durchbricht wie eine große Welle das Umgrenzende, die Regel – zur Auflösung der Mauer; wenn wir`s uns also genau überlegen, dann ist diese aktuelle Rezeption Ausdruck der damals sich entfaltenden Ereignisse. Die Einflüsse beleiten deutlich Zeitgeschichte.

Nun aber wird, was sich damals gelöst hat, neu gemischt! Kommunismus und Kapitalismus umschlingen einander und verwandeln sich in-einander. Regierungen müssen Banken verstaatlichen. Privilegierte Gruppen oder Milliardäre der Industrie und Gesellschaft ringen um offene oder versteckte Subventionen bis hin zu kaufgebundenen Geldgeschenken, die an eine bestimmte Gruppe – z.B. die Autofahrer – vergeben werden.

Unter dem Gesichtspunkt von Uranus-Neptun in Rezeption hat die soziale Markwirtschaft einen stark sozialistischen Einschlag bekommen. „Notleidende Kredite“ bewegen uns bis zur Massenhypnose. Während Piraten aus rebellierenden Ländern (deren Gewässer wir gewohnheitsmäßig plündern) unsere Energierouten bedrohen (wieder Neptun-Uranus) und Lösegeld  für Fracht und Mannschaft erpressen, werden wir andererseits von unseren Banken und Versicherungskonzernen erpresst, ihnen ganz legal noch größere, riesige Summen Lösegeldes zur Verfügung zu stellen, weil sonst das gesamte System mit unvorstellbaren Auswirkungen zusämmenbräche.

Piraterie auch im Netz, und auch dies ein Uranus-Neptun Thema. Synchron begleitet von den Piraten der Karibik! Ob es wirklich einen vierten Teil gibt, wenn Neptun in die Fische geht? Oder ist das Täuschung?

Weltbild

Der Massstab der Schifffahrtsroute

Vielleicht bleiben wir noch eine Weile bei den astrologischen Tatsachen. Der Mond steht in den Fischen, bei Uranus, und wir müssen uns erinnern, dass auch nach indischer Lehre die Konjunktionen Gültigkeit besitzen ungeachtet dessen, dass man in Indien den Präzessionsfaktor, das Weltenjahr von rund 25800 Jahren, das ist ein realer Rhythmus, den die Erde hat, ein Pendeln um die eigene Achse, welches solange dauert, sich im Weltenall auf eine bestimmte Weise auszurichten, dass man also in Indien dies anders, als bei uns berücksichtigt (aber dafür doch wieder das tropische Jahr braucht). Und dann kommt hinzu, dass die Indischen Astrologen bis Saturn bloss rechnen. Nach alter Tradition. Meine Meinung kennt ihr, aber ich bin trotzdem neugierig, was die Astrologen aus Indien sagen.

IMG_1108Foto Markus Termin ©

Es gibt aber auch eine weitgehend unbekannte Theorie, die Trepidation, der Lehre, die mit dem Namen Theons von Alexandrien in Verbindung gebracht wird, dem Vater jener durch ihre grausame Ermordnung im Gedächtnis gebliebene, geopferte Hypathia, seiner Tochter und ebenfalls Mathematikerin. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er kein Astrologe war, aber äußerst unwahrscheinlich. Er war nämlich der letzte Hüter der berühmten Bibliothek von Alexandria. Und daher hatte er Einsicht in die astronomischen Aufzeichnungen von Jahrtausenden, denn in Alexandrien sammelte man ja den Zusammenfluss ägyptischen und griechischen Wissens. Er wird sich sowas also kaum aus den Fingern gesogen haben. Näheres dazu in meinem Post: „Die Sonne ging im Westen auf?!“ hier in diesem Blog.

Was ist das für ein Denken, das es wahrhaftig fertigbringt mit Hilfe der Logig einen Massstab zu finden, der außerhalb unserer wahrhaftig berührbaren Welt liegt? Man/frau stelle sich das mal vor: wir befinden uns auf einem Lebewesen, genannt Erde. Wir haben bereits unseren nächsten Nachbarplaneten besucht und sind damit in gewissem Sinn heimgekommen, denn Mond und Erde waren ja offensichtlich mal ein gemeinsamer Körper. Wir sind aber das Salz der Erde. Wir sind ihr Bewußtsein, selbst.  Wir waren schon Menschen, bevor wir in die Evolution eingestiegen sind. Nun finden wir ein Gesetz. Welches? Es ist das Gesetz der Ordnung des Ganzen, des Universums. Und wir haben ein wunderbares Instrument gefunden, um die Sache zu öffnen: die Zahlen! Jeder weiß, dass mit dem Namen Pythagoras eine Lehre verbunden ist, die aus dem seiner Meinung nach – und dem stimme ich ausdrücklich zu – göttlichen Prinzip der Berechenbarkeit der Körperwesen durch ein der Natur innewohnendes Harmonieprinzip, welches sich im Wohlklang musikaler Stimmung ebenso zeigt, wie in der Konstruktion von Tempeln und dem Berechnen der Schifffahrtsroute sich sammelt. Natürlich muss dann Kepler kommen, der als Ästhet, als Sucher und Beschreiber der „Harmonia Mundi“ ein wahrhaft wissenschaftlicher Astrologe war. Keplers Werk wird kongenial und spielerisch von Hartmut Warm fortentwickelt: „Die Signatur der Spähren“. Wunderbar. Was für ein Buch!