Ereignis, Mundan, Personen

Ägypten astrologisch

Liebe Leserinnen und Leser,

der Verlauf der Ereignisse läßt sich am Ägypten-Horoskop gut ablesen. Den Aufstand hat Michael Frei hier relativ präzise vorhergedeutet:

Staatshoroskope

Dieses erste Horoskop zeigt außen jenes Datum, als der akademische Gemüsehändler sich in Tunesien grausam opferte, und damit einen Volksaufstand, wie man jetzt zu Recht sagen kann, in der arabischen Welt auslöste:

Vollmond « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Innen Ägypten 19.06.1953 01:30 Kairo, außen 14.12.2010, akademischer Gemüsehändler löst Aufstand in Tunesien aus

Natürlich gilt grundsätzlich: Nordafrika insbesondere und Afrika allgemein gehört seit alters her astrologisch in die Fische und Neptun auf der Schwelle in die Fische wird Revolutionen und Veränderungen auf dem ganzen Kontinent auslösen*1.  Auch ein neuer Staat entsteht gerade durch Wahlen: der Südsudan. Nun müssen wir aber nicht denken, dies sei weit entfernt! Hört man nur mal den Schülern auf dem Nachhauseweg etwas genauer zu, erkennt man mit etwas weniger Druck im Kessel prinzipiell dieselbe Energie.*2 Pluto, Merkur und Mars (Bild oben) zusammen am Nordtor, dem Zukunftspunkt des Horoskops, seiner „Eingangstür des Neuen“ haben alles ausgelöst. Und wir wissen, daß wir einige Pluto-Uranus Quadrate sehen werden, in den nächsten Jahren. Bleibt zu hoffen, daß die radikalen Islamisten die Gunst der Stunde nicht für sich nutzen können, und die Menschen zu stolz sind, eine selbsterkämpfte Freiheit, wie im Iran, einem Mullah-Regime zu opfern. Wie schön wäre das, in ein freies Algerien, Tunesien, Lybien, Marokko, Ägypten, Syrien, Libanon, Israel und Palästina mit freundlichen Menschen, Zitrusgärten und solarthermischen Kraftwerken reisen zu können, und dort den Winter zu verkürzen! Nicht ohne über den tieferen Zusammenhang von Diktatur und all-inclusive Tourismus nachzudenken …

Innen Ägypten 19.06.1953 01:30 Kairo, außen 25.01.2011

Hier oben nun für Ägypten das Horoskop vom 25. Januar, als bei uns die ersten Meldungen über Proteste im Netz auftauchten. Was ich mit der Aspektscheibe eingestellt habe, ist der bemerkenswerte Aspekt des laufenden Wassermann (Freiheit!) Mars exakt über dem Nordknoten Ägyptens, ebenfalls im Wassermann, und das korrespondiert mit dem laufenden Südknoten ebenfalls exakt auf dem Krebs-Mars (Familienbindung) des Ägypten Horoskops. Als Mars/Mondknoten Durchdringung und Zeichen für Unruhen – denn Mars ist ja Tatkraft/Gewalt – zeigt sich dies perfekt synchronistisch.

Ein Horoskop weiter unten die Internetsperre: hier ist die Aspektscheibe auf die Merkur (Information) und Chiron (Verletzung) Konjunktion mit Uranus/Merkur Radix Opposition (Freiheit) eingestellt. Das Quadrat zu Saturn, der als Herrscher des 10. Hauses die Regierung darstellt, zeugt von dieser kontroversen Entscheidung. Wir sehen also den Merkur, der die „Energie“ aus der Pluto/Mondknoten und Mars Konjunktion mitbringt, und sich jetzt in Haus 10, dem Haus der Regierung, verwirklicht. Und wenn wir schon den Blick auf Saturn haben, sehen wir Ägypten in der Saturnwiederkehr! Doch noch etwas wird deutlich. Da Saturn erst am 26. Januar rückläufig wurde, befürchte ich, daß sich der Umsturz bis zum September oder Oktober 2011 hinzieht, bevor Saturn wieder auf der Position vom 26. Januar ist und dann endlich in einen neuen Zyklus eintritt, für den es dann wahrscheinlich ein neues Staatshoroskop geben wird.

Innen Ägypten 16.03.1953 01:30 Kairo, außen 27.01.2011

In Ägypten, Sudan, Äthiopien und Somalia sind bei der Mehrheit aller weiblichen Menschen brutale Mädchenverstümmelungs-Rituale üblich. Die erste, gewissermaßen „seismische“ Verschiebung der Gleichgewichte durfte die Südsudan Wahl sein, die erstaunlicherweise auch anderweitig die Gewichte verschiebt. Clinton und Westerwelle haben beide öffentlich in Wahlkampfreden diese Verstümmelungs-Katastrophe zum Ziel ihrer „Befreiungs-Politik“ erklärt, und ob Clinton aktiv war in diesem Sinn, weiß ich nicht, aber von Westerwelle habe ich nichts mehr dazu gehört, als er zuletzt in Nürnberg auf dem Marktplatz vor der Bundestagswahl davon sprach. Vielleicht ist es ja wahr (Wikileaks, Neptun in die Fische), daß die alten Dinosauerier-Strukturen insgesamt keine kompetenten Regierungen mehr hervorbringen, und daß wir uns jetzt mehr selbst regieren müssen, oder, wie Lee Perry singt: „I am the government. I govern myself.“

Innen Hosni Moubarak 04.05.1928, außen 14.12.2010

Wie Moubaraks Freiheit selbst (Uranus) durch die Initial-Ereignisse vom 14.12.2010 persönlich angegriffen wird, zeigt oberes, mit meiner Aspektscheibe eingestelltes Bild.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*1 Denn zuletzt, 1848, hatten wir in Deutschland die entsprechende Revolution, es zieht also ein neuer Zug der Menschenrechte mit Neptun in den Fischen ein, unsere Demokratie selbst ist nicht weniger versteinert, wie Mubaraks Laden.

*2 Allerdings wird bei uns (im Westen) die Veränderung über das Internet kommen, wenn sich die Republik (Deutschland)  nach den nächsten Wahlen als unregierbar sackgassig erweist.

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Die Dynamik der Bankenentfaltung

Liebe Leserinnen und Leser,

wer gehört hat, daß man beabsichtigt, Griechenland eventuell doch bankrott gehen zu lassen, wird sich vielleicht am Kinn kratzen angesichts des Neptun in die Fische Übertritts, ob da nicht plötzlich das unglaublich viele, flüssige Geld unkontrolliert fließt? Die Inflation wird allenthalben beschworen, wie ein Gespenst; nach allen Regeln der Ökonomie müßte sie kommen – als Folge der munteren Dollar- und Euro-Vermehrung: allein – die Ökonomen trauen ihren eigenen Regeln nicht. Während der Inflation der 20ger Jahre jedenfalls stand Neptun im Löwen – „nur“ Uranus war, wie jetzt gerade noch, in den Fischen.

Das Rothschild Stammhaus in Frankfurt

Unten seht ihr einen ganz ungefähren Vergleich mit zwei Zeitpunkten, die aber für den anschaulichen Zweck hinreichend sind. Die ersten Bankgeschäfte von Meyer Amschel Rothschild 1766 (Horoskop Innenkreis) und das Aussenden seiner Söhne 1820  (Horoskop Außenkreis unterer Abbildung) nach Neapel, Wien, Paris und London, beides auf den 1. Januar 12:00 Frankfurt eingestellt; vielleicht finde ich in einer Biografie genauere Daten.

Im Horoskop darunter ist Meyer Amschel Rothschilds Geburtshoroskop im Innenkreis, und der (wie gesagt, sehr ungefähre) Zeitpunkt, zu dem er vier seiner Söhne in die westeuropäische Welt 1820 sandte, im Außenkreis dargestellt.

Innen 01.01.1766, außen 01.01.1820, 12:00 Frankfurt

Innnen Meyer Amschel Rothschild 23.02.1744 19:45 Frankfurt, außen Entsendung der Söhne, 01.01.1820

Im oberen Horoskop will ich hier ausschließlich einmal den Blick lenken auf das exakte Neptun-Neptun Trigon und auch den Neptun Zeichenwechsel, der die europaweite Entfaltung des ersten modernen Geldinstituts Rothschild begleitete. Diesen Aspekt habe ich auch mit meiner Aspektscheibe eingestellt. Was bedeutet das? Neptun ist der Herr im Haus der Fische – das hat sich ja bereits rumgesprochen – wo er demnächst wieder vorbeikommen wird; wir leben also in einer solchen „Zeichen-Wechselzeit“. Und dann zeigt der exakte Aspekt von Neptun zu Neptun, daß der Planet des Geldflusszeichens Fische synchronistisch die Entfaltung des ersten internationalen Bankhauses begleitete.

Nicht minder bedeutend ist Plutos Anwesenheit im Fische GeldflussZeichen (Neptun und Pluto bilden ein Doppelsystem, weil die Bahnen in einer exakten Proportionalität zueinander stehen) und ebenfalls die von Saturn (siehe: Außenkreis oberes Horoskop). Die ersten echten Bankgeschäfte mit Diskontwechseln, also der Geschäfts-Vorfinanzierung durch Schulden, fallen doch tatsächlich – siehe Innenkreis oben …

Innen Rothschilds erste Bankgeschäfte 01.01.1766 12:00 Frankfurt, außen Gegenwart 23.01.2011 14:03 Nürnberg

… in die vorherige Pluto im Steinbock Periode, im Oktober 2010 ging Mondknoten über Pluto und wir haben – ist ja nicht genau datiert – eine Pluto Wiederkehr zu dem Jahr der ersten Bankgeschäfte im eigentlichen Sinn – denn Geld wurde bereits vorher verliehen. Das heißt, daß die aktuellen Veränderungen und die demnächst noch zu erwartenden eine Grundlage für die nächsten 248 Jahre bilden.

Vielleicht haben wir uns geirrt, und die Souveränität des Bankgeschäftes, sein Hoheitsrecht, geht wieder von Familien- und Privathand in den Besitz der Staaten bzw. Machtgruppen über, allen voran China?! Alle sprechen von Inflationsgefahr, und obwohl wir null Durchblick haben, werden wir durch die nicht zu überhörende Schulung aus Rundfunk und TV zu  Fachleuten in Staatsfinanzen ausgebildet, ob wir wollen, oder nicht.

Das Horoskop des Bankengründers Meyer Amschel Rothschild ist mit Geburtszeit bekannt und ist der Innenkreis des mittleren Bildes. Dort seht ihr Jupiter in der Waage in Haus 1 für den Glückspilz. Diese Position wird dem Horoskopeigner bekannt gewesen sein, so daß Talent und Erwartung in der diplomatischen Kunst sich gegenseitig begünstigt haben dürften. Selbstredend war er ein Fische-Geborener, welches, wie gesagt, u.a. Zeichen des Geldflusses auch ist.

Sehr schön kann man diesem Jupiter-Glück folgen, wenn man im mittleren Bild mit dem Geburtshoroskop Rothschilds im Innenkreis im Außenkreis für die Transite des Zeitpunktes der Entsendung  der Söhne nach Europa, den „laufenden“ Jupiter im Haus 5 im Wassermann findet. Also Glück und Wachstum durch die Kinder.

Und die Fische-Sonne in Haus 6 ist ideal, denn sie holt besagtes Geldflusszeichen ganz ins praktische Leben.

Shalom

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Jupiter wieder im Widder

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus steht im Haus der Liebe im Zeichen Schütze – sich mehr vornehmen, als möglich erscheint, ist dieser Tage lohnend. In Bezug auf ein bestimmtes Ziel.

22.01.2011 18:21 Nürnberg

Im Widder war Jupiter jüngst bereits einmal, am 09.09.2010, hat dann durch die Fische seine Rückläufigkeit gemacht. Dem Eintritts (Ingress) -Horoskop entsprechend, geht es um einen Löwe-Aszendenten. Das ist das Thema Selbstbehauptung. Wie? Auf praktische Art – denn Sonne steht ja in Haus 6 – und eventuell sogar mit technischen Hilfsmitteln, bzw. gesellschaftlich orientiert.

Jupiter im Widder, 22.01.2011 18:14 Nürnberg

Natürlich, um einem berechtigten Einwand entgegenzukommen – inwiefern kann denn der Löwe-Aszendent wirklich allgemeines aussagen? Nur insofern natürlich, als daß wir einen völlig subjektiven Standpunkt einnehmen bezüglich des Breitengrades, der ja auch den Aszendenten ändert: gleiche Zeit, unterschiedlicher Ort, anderes aufsteigendes Zeichen, logo.

Und dennoch frage ja ich mich selbst, und wenn das auch subjektiv sein mag – Feuerzeichen sind subjektiv, Widder zumal kann nur subjektiv sein, Löwe und Schütze sowieso. Nachdem also Jupiter in den Widder geht, von hier aus im Haus der Wandlung,  des Wertes der anderen und der Mond in der Jungfrau ein Helfer unserer Sonne ist, der erfinderisch praktischen Wassermann-Sonne, in diesem Fall, so sehen wir, daß es wichtig ist, mit dem Jungfrau-Mond seine Sachen in Ordnung zu halten, um einen praktischen (Haus 6) und doch auch energetisierenden Nutzen aus dem, was an Großzügigkeit von außen (Jupiter Haus 8) kommen mag.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Weltbild

Der erhabene Anblick der Milchstraße

Liebe Leserinnen und Leser,

das auf dem ersten Bild unten ist nicht die Milchstrasse. Jeder, der dies glaubte, würde sich irren. Es ist nicht die Milchstrasse, sondern ein Bild von der Milchstrasse mit einem Bild von einem Baum davor, schwarz/weiß aufgenommen.

Was ist Fotografie eigentlich? Noch in den 8oger Jahren haben sich alarmierte PhilosophInnnen mit dem Wesen der Fotografie befasst: Susan Sontag  (16.01.1933), Vilém Flusser (12.05.1920), Roland Barthes (12.11.1915) z.B., um drei zu nennen. Dann kam plötzlich, erst durch den digitalen Druck, dann durch digitale Fotografie 1999 eine solche Bilderschwemme in der Öffentlichkeit auf, und wird so für selbstverständlich gehalten, daß sich eine Philosophie des Bildes zu erübrigen scheint.

Gigantische Antlitze betrachten uns von Aufnahmen an Stadien herunter, fotografische Zwerge täuschen uns  aus der Zeitschrift  in unserer Hand über den wahren Charakter des Urlaubsparadieses. Viele sind reines Klischee, aber wir haben uns daran gewöhnt und fühlen uns vielleicht sogar insgeheim durch den wechselhaften Anblick öffentlicher Bilder in der Seele gewärmt, siehe die DDR Tristesse mit ihrem werbelosen Parolenalltag; kein Problem, wenn am Strand die Sonne scheint, aber doch eines, wenn im Winter die Straße spärlich beleuchtet ist.

Wir haben gestern gesehen, Daß es sehr unterschiedliche Bilder der Sonne geben kann – in der Mitte jenes gelblich grüne Nasa-Bild, daß unsere Sicht auf die Sonne lange geprägt hat. Ihm fehlt aber – kalte Soziologie dieser Jahre – die Korona – die jetzt, wenn wir die Sonnenbildreihe weiter unten verfolgen, wieder auf unterschiedliche Weise wahrgenommen wird, wobei der Blick des technischen Auges in die Sonne schon im zweiten Bild eine Stimmung verbreitet, wie aus dem Schlund in Herr der Ringe, in den Gandalf der Graue fällt, erschlauft durch hinterhältiges rachsüchtiges Nachpeitschen des boshaft brennenden Wesens aus der Vergangenheit, das mit magischen Formeln zu seiner Rückkehr in den Schoß der Erde gezwungen wird, und doch Gandalf den Druiden mit sich reißt – damit er später, Gott sei Dank! – als Gandalf der Weiße wieder dasteht, plötzlich versehen mit der Aura der Metamorphose. Dieser Anblick auf die Sonne vor einem Hintergrund, der, wie bei einer Finsternis, dunkel ist, aber eben ohne Sterne, deren Ahnung wir – wieder hochschauen, bitte: zum Milchstrassenbild – in Erinnerung tragen.

Das ist das, worauf ich hinauswollte – junge Menschen, die in Deutschland aufwachsen, haben bislang oft die Milchstrasse noch gar nicht gesehen. Ihnen tritt die Wirklichkeit nur als Film entgegen, in der die Urknalltheorie in 3-D als Live-shot visualisiert wird und die Dunkle Materie zwischen gigantischen Netzwerken wabert, die sinnlos leuchtend das Aussehen eines unterirdischen Pilzwurzelgartens haben. Die jungen Menschen haben also – das stelle man sich vor – u.U. die Milchstrasse live noch nie bewußt wahrgenommen, aber die fotografischen Verführer haben die Theorie der Dunklen Materie schon im kollektiven Gedächtnis etabliert, als hätte irgendjemand den geringsten Beweis für eine solche Vermutung. Nun ist aber, und das ist die Absicht dieses Posts zu zeigen, das fotografische Bild von Welt und Kosmos wandelbar. Wir werden bald wieder andere Bilder der Sonne zu sehen bekommen, so, wie sich in der rein chemisch reproduzierten Fotografie früher mit der Suche nach farbechten Filmen ein immer neues Bild der Wirklichkeit bis zur Digitalisierung ergab. Jetzt werden ganze Filme in ihrer Farbgebung und im Kontrast stufenlos manipuliert.

File:MilkyWay behind Tree 2.jpg – Wikimedia Commons

Ob das gut, oder schlecht ist? Auch die Astrologie hat den Blick in die Fixsternspäre einer viel genaueren Psychologie des sonnenbezogenen Rhythmus geopfert – sicher kann es interessant sein, diesen neu zu erobern – aber erst, wenn Astrologie und Astronomie wieder zueinander finden, also übermorgen … oder? All diese Gedanken gehören in die aktuelle 100%tige Opposition Löwe-Mond zu noch Wassermann-Neptun, Neptun bekanntlich Fotografie, als eines Scheines, einer verborgenen Sache, der wahren und gleichzeitig offenbaren und sich durch totale Offenbarung verbergenden Fotografie: denn noch lange wissen wir nicht, was Fotografie eigentlich ist, wie sie eingreift in das Gefüge der natürlichen Spiegelungen der Wirklichkeit. Wer weiß, vielleicht verzichten wir eines Tages darauf, weil wir herausfinden, daß Fotografie die Umgebung zu sehr fixiert – ihr saturnischer Anteil … ?!

Eclipse

Bild Nasa, Sonne am 07.06.1992, Jupiter Mond in Jungrau und Uranus-Neptun Konjunktion im Steinbock

Yohkoh – Wikipedia

Bild: Nasa

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Sonnenfinsternis

Sonne in den Wassermann

Liebe Leserinnen und Leser,

die Sonnenkorona kann man ganz gut fotografieren. Man braucht nicht unbedingt eine Sonnenfinsternis. Die allerdings zeigt, daß es sich nicht einfach um „Überstrahlung“ handelt, sondern jenseits der Aufnahmen schleudernder Feuermassen, die uns die Astronomie als ihr Sonnen-Bild anbietet, ein anderer Körper existiert, der offenbar nur phänomenologisch betrachtet werden kann. Man nennt die Korona „Atmosphäre“ der Sonne, aber schreibt darüber ungern, weil man wissenschaftlicherseits keine Ahnung hat, worum es sich handelt. Stellt euch das Sonnensystem als bewegten spiraligen Lichttrichter vor, mit der Sonne im Zentrum. Im alten Ägypten ist die Sonnenkorona als geflügelter Skarabäus bekannt.

Mit Venus im Schützen und einem Stier-Aszendent im Wassermann-Sonnen Ingress von 2011 geht es um den Besitz der anderen. Löwe-Mond in Haus 5 bringt Herzensangelegenheiten voran, wenn dabei mutig vorgegangen wird. Sonne und Mars in Wassermann bieten Kraft für gesellschaftliche Veränderungen – vielleicht entfernen wir uns klammheimlich mit dieser Kraft von den öffentlichen Meinungsmachern – wenn die Zeitungen langweilig werden, tut sich was im Volk …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Foto Termin ©

Sonnenfinsternis von Ralf Künnemann  Wikipedia

Sonne in den Wassermann 20.01.2011 11:19, Nürnberg

Länder, Mundan, Personen

Umfragewerte für Obama steigen …

Liebe Leserinnen und Leser,

irgendwo in diesem Blog hab ich das vorausgesagt, wegen Jupiter/Uranus in seinem zweiten Haus. Und, wird der König selbstbewußt, wird´s der Rest des Landes auch wieder. Natürlich bin ich inzwischen völlig ernüchtert. Einerseits kann man dem Mann nichts übel nehmen, der Widerstand gegen ihn ist gewaltig. Wir sind immer noch in der Bush-Ära – und Drohnen fliegen ständig. Riesiger Nachholbedarf an Meinungsfreiheit – man kann gegen den Mann haben, was man will – er mag sogar einfältig sein – es ist aber auch ein mega-schweres Erbe. Wem in den USA kann man trauen? Waterboarding und Inside Job – das wird dort alles offen diskutiert. Ich bleibe dabei: die USA werden schneller öko, als Europa.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Obama, 04.08.1961 19:24 Honolulu, außen 13.01.2011 21:26 NBG

 


Mundan, Weltbild

Der Quantensprung und Nichtlokalität in der Physik

Liebe Leserinnen und Leser,

der Begriff „Quantensprung“ hat sich in unsere Alltagssprache eingebürgert, aber die Alten sagten:

Ἡ φύσις οὐδὲν ποιεῖ ἅλματα. –  Hē physis ouden poiei halmata – Die Physik macht keine Sprünge

Nun ist aber die Quantentheorie ein sehr erfolgreiches Rechenmodel für die Wirklichkeit. Der technische Nutzen steht dabei im Vordergrund. Max Planck ist der Finder, und es wundert nicht, daß es dabei zunächst um Licht ging und weiterhin geht. Alles wird inzwischen erfolgreich nach diesen quantenphysikalischen Formeln berechnet, und insbesondere die Chemie (die Haupttechnik) ist darauf aufgebaut. Das bedeutet, die Chemie, der stille Teil der Naturwissenschaft, die ganz Empirie ist – und doch so eingeschränkt, daß die entscheidenden Entdeckungen immer vom Zufall abhängen und – wie sowieso in allen Naturwissenschaften – immer doppelt stattfinden, egal, ob es sich um die Entdeckung von Uranus handelt (und dem daraus resultierenden Streit zwischen Frankreich und England, von dem im neuen Wiki-Eintrag interessanterweise plötzlich nicht mehr die Rede ist, … daher Vorsicht vor Wiki-Info!) oder die genetische Entschlüsselung eines Erregers. Dabei ist dieses doppelte Entdecken (Zwilling: Wissen) mit solch einer Regelmäßigkeit anzutreffen, daß es fast schon zu den hervorgehobenen Eigenschaften der Naturwissenschaft zählen könnte.

Der Gedanke des Kontinuierlichen hat vieles für sich – wir sehen ja, wie alles fließt – : andererseits – Quell der Weisheit – Jupiter schleudert doch seine Blitze – in diesem Fall Erkenntnisblitze – auch plötzlich?!

In der Astrologie ist Uranus das Symbol für plötzliche Geistesblitze. Er hat sich schon einige Male mit Jupiter getroffen, und heuer ist die letzte Verabredung im Zeichen Fische und dies ist grundsätzlich für einen neuen Zyklus von ca. 13 Jahren gut. Wir sehen im ersten Horoskop – ich habe das mit der Aspektscheibe eingestellt – für die Gegenwart mit Jupiter/Uranus in den Fischen …

12.01.2011 19:36 Nürnberg

… und im zweiten Horoskop für die Zukunft, wenn Uranus und Jupiter sich im Stier treffen, und tatsächlich, wenn wir zusammenhalten, die Besitzdinge (Stier) verändern wird, erleuchten, befreien, denn auch Pluto ist dann im gesellschaftlichen Revolutionszeichen Wassermann – Astrologie des langen Atems! Besonders bemerkenswert: sowohl das „letzte“, als auch das erste neue Treffen – ich gebe zu, ungern entlasse ich den liebgewonnen Planetengott aus den Fischen! – findet im exakten Sextil zu Mars statt! Auch das habe ich für euch – Wegmarken der Symmetrie! – mit der Aspektscheibe eingestellt.

20.04.2024 20:15 Nürnberg

Doch nun ein Schnellkurs in Quantenphysik in wenigen Worten:

Stell Dir einfach vor, du sendest einen Lichtstrahl durch ein Kristall, und dieser spaltet den Strahl in zwei, die sich in die Unendlichkeit des Weltalls oder auf einen Detektor, einen Messapparat begeben. Wenn Du nun mißt, was der eine Strahl für eine Farbe hat, dann kannst Du sicher wissen, daß der andere dieselbe zeigt. Nun veränderst Du mit einem Filter die Farbe des ersten Strahls. Du stellst sicher, daß er keinen Kontakt mit dem zweiten Strahl (Physiker sprechen gern kryptisch von Photonen) hat. Und doch wird sich, ungeachtet des Zwischenfilters (man kann auch sagen: Messung), der erste so verhalten, wie der zweite. Allerdings ist es völlig zufällig, wie sich der erste verhält. Sicher ist nur: der erste wird sich wie der zweite verhalten. Man nennt das „nichtlokalen“ Charakater der Quantenphysik – übertragen auf die Dramentheorie von Aristoteles ist damit die Einheit von Ort und Handlung nicht infrage gestellt, aber die Handlung findet tatsächlich synchron und zeitunabhängig an zwei Orten zugleich statt. Und das „spukhaft“, außerhalb der Zeit. Wir wissen das und können das beobachten. Das Problem an diesem Versuch ist, daß die wenigen Menschen, die jemals die Möglichkeit hatten, diese Versuche konkret zu erstellen und daher ihre wahre Bedeutung nachvollziehen können, zum Teil total kindisch sind, was gemeinhin an ihrem Zeitsubjektivismus liegt, der durch die allgemeine Relativitätstheorie ausgelöst wurde. Zeilinger z.B zieht ernsthaft Zeitreisen in Betracht. Als hätten wir die Gegenwart schon verstanden.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Der dicke Pitter am Kölner Dom

Liebe Leserinnen und Leser,

Köln beruft sich ja ausdrücklich auf die heiligen drei Könige, da ist es schon „der Hammer“, in diesem Fall der Klöppel, wenn ausgerechnet dann, nach dem fünften Schlag, der Klöppel runterkracht. Überhaupt hat Köln – spätestens seit dem „Einsaugen“ des Kölner Stadtgedächtnisses – „Wie vom Erdboden verschluckt“ – ist ja klar, daß sich Kölle einer sehr drastischen und doppelbödigen magischen Symbolik bedient, um mit seinen BürgerInnen zu kommunizieren.

Wir sehen im inneren Kreis das erste Läuten 1925 mit dem Mars-Jupiter Quadrat, einer Glocke von solch einer Gewalt durchaus angemessen. Und genau dieses Quadrat wird aktuell durch das laufende Saturn-Mars Quadrat ausgelöst. Zusätzlich steht die Sonne genau auf Jupiter (Glocke) und verschafft der Glocke aktuelle Aufmerksamkeit über die Schallgrenze hinaus. Damit einher geht die Sonnen-Pluto Opposition des laufenden Horoskops vom Dreikönigstag zum Erstläuthoroskop. Die Verbindung zur Freiheit des Volkes ist durch Mond/Uranus im Erstläuthoroskop gut zu sehen, und ebenfalls ihre Auslösung durch Uranus/Jupiter laufend, bzw. vor allem Merkur im Quadrat. Merkur an der Spitze zum 12. Haus ist der Klöppel. Er steht genau im Quadrat zu Uranus/Mond des Erstläutens. Das ist der wichtigste Aspekt. Hinzu kommt die Opposition von Neptun.

Was ist die Botschaft? Haltet inne und bedenkt – eben gerade die Botschaft, die ihr in die Welt sendet: beschädigte Stimme der zentralen deutschen Kathedrale. Zeit für eine neue Refomation.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

„Dicker Pitter“: Kölner Dom-Klöppel muss neu geschmiedet werden – Nachrichten Aktuell – WELT ONLINE

Zusammenbruch des Stadtarchivs Köln astrologisch « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Foto: Elke Wetzig/CC-BY-SA

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:K%C3%B6lner_Dom_Petersglocke_Kl%C3%B6ppelverlust.jpg

Erstes Läuten 28.10.1925 12:00. außen Klöppel kaputt 06.01.2011 09:38

Mundan, Personen, Poetry, Weltbild

Fische-Mond und Steinbock-Sonne: Baltasar Gracian Y Morales SJ

Liebe Leserinnen und Leser,

manche Philosophen spiegeln ausschließlich ihr eigenes Sonnen-Zeichen und dessen Nutzen. Nietzsche (Waage-Sonne, AC Skorpion, Mond Schütze) wird wohl mit seinem nihilistischen Kronleuchter den Socken des Logos noch lange  unter seinem Kissen versteckt halten. Lao Tse habe ich als Fische-Sonne in Verdacht. Platon als Jungfrau mit Schütze-Mond. Aristoteles muß Wassermann gewesen sein. Satre als Zwillings-Krebs mit Schütze AC und Wassermann Mond fundiert ebenfalls ein wortgestütztes und soziologisches Weltinterpretationsgeflecht, das vor allem dem Zwillings-Zweifel huldigt.

Bei diesem Herrn (Horoskop unten), Baltasar Gracian y Morales aus der „Gesellschaft Jesu“ fließt aus dem poetischen Fische-Mond und der freigeistigen Venus-Merkur Tinktur doch alles zur Steinbock-Sonne mit ihrem oft unreflektierten Wunsch nach Bedeutung und Anerkennung – was durch praktische, möglichst selbstlose Verdienste zu transzendieren wäre … ist leider nicht selten, wie man beim Pluto über Sonne Kandidaten Westerwelle nun mitbekommt, oft genug Grund zum Fall des eitlen Gecken und seiner verdrängten Wünsche. Baltasar schreibt in diesem Sinne typisch:

„Über Nebenbuhler und Widersacher zu triumphieren verstehen. Sie zu verachten, reicht nicht aus, wiewohl es vernünftig ist; sondern Edelmut ist die Sache. Über jedes Lob erhaben ist, wer gut redet von dem, der von ihm schlecht redet. Keine heldenmütigere Rache gibt es, als durch Talente und Verdienste, welche die Neider besiegen und martern. … Die Unvergänglichkeit des Ruhmes des einen ist das Maß der Qual des anderen; endlos lebt jener für die Ehre und dieser für die Pein.“ (Handorakel und Kunst der Weltklugheit, Aphorismus 152)

Nun aber nicht die Steinböcke zu Sündenböcken der Eitelkeit machen! Wir alle sind zu mindestens einem zwölftel, bzw. je nach Betonung, Steinbock. Doch gerade aus der Verstärkung durch die Sonne lernen wir im Vergleich mit einem solchen Sonnengeborenen unsere eigene Steinbock-Seele kennen.

Baltasar Gracian Y Morales, 08.01.1601, Belmonte, Spanien

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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