Fotos, Poetry

Ich mag Graffity

Nürnberg – 14:40, zumindest an grauen, uninteressanten öffentlichen Gebäuden. Auch die Züge, muß ich zugeben, gefallen mir bemalt vor allem im Winter besser. Winter? Wir haben Frühling; jedoch, da Frau Venus rückläufig ist, zieht sie zurück in den Winter.

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img_3531Fotos: Markus Termin ©

Diese Bilder hier unten stellen ein doppeltes Venus-Pentagramm dar, jenes Zeichens also, welches die Venus in ihrer mit der Erde vollkommen synchronisierten Tanzbewegung an den Kardinalpunkten in den Himmel malt, so dass wir es beispielsweise in den Sand schreiben können, wie Jesus die Formel, mit der er der weiblichen Erde eine Botschaft übermittelte. Gisela von Frankenberg sieht in ihrer genial verwirrenden Kunstgeschichte in dem Zeichen einer nach außen offenen Strecke zwischen den Pentagramata „die Einheit von Zeit und Raum“, der Sternentanz, der in ihrem Konzept Wassermann vertritt. Sollte ich mich irren, oder hat hier vielleicht jemand der „ganz böse“ war eine Botschaft der ewigen Liebe manifestiert?

Fotos, Geschichte, Weltbild

Planeten sind Lebewesen

img_1699Foto Markus Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

was kann ich mir darunter vorstellen? Was soll es bedeuten, dass Planeten lebendig sind? Können sie gebähren? In der alten Mythologie, das heißt in den Erzählungen von GöttInnen und Heroen und Königinnen und göttergeleiteten Helden und natürlich der Menschen und Tiere, sogar der Zeichen aus den Weissagungen – die der spannendste Teil von der Geschichtserzählung des Herodot sind, da können sie tatsächlich gebären. In der Mythologie der Hellenen gebären leibhaftige Götter-Wesen aus merkwürdigen Schöpfungsmythen göttliche Kinder. Götter-Wesen, die Planeten-Namen sind. Hermes zum Beispiel ist ein Sohn des Zeus, und daher astrologisch dem Jupiter nahe. Seine Mutter war bezeichnenderweise Maia, eine Titanen-Tochter! Die Wesen aus der alten Welt in „Herr der Ringe“. Für uns ist er der römische Merkur, eine ganz andere Wesensfarbe desselben wandlungsfähigen Gottes.  Dieser Herodot nun, ein gelehrter griechischer Schreiber der Historie, der tatsächlich noch selbst – barfuß gleichsam – nach Ägypten reiste, als Ägypten noch ägyptisch war, erzählt uns die Geschichte der Perserkriege.

Ein Herakles-Held ist eben im Kino auferstanden. Es ist Mr. Manhatten, ein blauer menschlicher Superheld – er strahlt blau wie lichternde Energie. Die Figur entstammt den Comics Allan Moores und Dave Gibbons, die eben ganz besonders coole Geschichten geschrieben und gezeichnet haben. Sie übertreiben sowohl die Geschichte, als auch die Emotionen drastisch. Doch das gehört zum Genre.

Dr. Manhatten, der melancholische Superheld, der durch ein Experiment verändert wurde: Albtraum eines jeden Wissenschaftlers: er wird während eines flüchtigkeitsfehlerhaften Versuchs in einer Experimentalkammer eingesperrt – als normales Wesen, das nicht mehr entkommen kann, denn die Uhr läuft. Da verwandelt er sich im Energiegewitter durch eine  schmerzhaften Prozedur, bei der er zunächst in alle blauen Einzelteile zerlegt wurde, sich aber dann nach drei Tagen, wie durch Auferstehung, zu einem neuen blauen Superhelden zusammensetzt. Das klassische Bild einer Einweihung durch Tempelschlaf.

Dieser Superheld hat einige der Attribute, die auch in 300, dem Film über die Spartaner bei den Thermophylen, zu Frank Millers, Allan Moores und Dave Gibbons Comic-Code, seiner wiedererkennbaren und beeindruckenden Phantasie-Sprache gehören: die Darstellung von Riesen-Wesen mit Kräften und Proportionen, wie der Koloss von Rhodos, als hätte es, dermaleinst, Riesen gegeben?

Dr. Manhatten, der geistverwandelte Wissenschaftler, der als makelloser, superblau strahlender, unverletzlicher Held mit weißen Augen und einem dritten Auge auf der Stirn, welches sich Dr. Manhatten, der Über-Held, als  einen perfekten Kreis sich selbst auf die Stirn zieht, mit einem perfekten Punkt in der Mitte, erleben wir erleuchtet und stark, aber auch irgendwie überdrüssig.

Dieses Kreis-ziehen auf der Stirn ist die erste Geste eines durch Metamorphose neu-geborenen Wissenschaftler-Wesen, dessen Kraft-Entfaltung viel von Herkules und viel von Hermann Hesses „Glasperlenspieler“ hat. Ein Buch übrigens, dass es sich zu filmen lohnte!

Nun geht aber die Handlung weiter: Dr. Manhatten ist umgeben von einer ganzen Bande aufregender Superhelden, die jeder für sich eine bestimmte Stärke haben. Miss Jupiter, das perfekte Pin-Up-Girl: kann gut Karate. Mir als Astrologen gefällt natürlich der Name! Ein Problem hat man mit „The Commedian“ – spätestens, wenn er gezeigt wird als der Kennedy-Mörder. Hier greift ein Element des Fiktionalen: ein riesiger blauer Orgon-Superheld-Herkules, den die Liebe auf dem Planeten hält, obwohl er den Mars schöner findet. Tolle Liebesszenen mit ihm und der Tochter von Miss Jupiter. Und er ist dabei blau und splitternackt, und man sieht alles, wobei der Körper übermenschlich perfekt dargestellt ist. Jüngere Menschen, die den Verlauf der Geschichte nicht wirklich kennen, werden in diesem Film auch nicht wirklich durchblicken.

Jedoch: als dieser Dr. Manhatten einmal – wie jetzt Barack Obama – in eine Fernsehshow geholt wird, da ist er in der Lage, sich zu kleiden, alles fliegt ihm – telepathisch gesteuert, wie einem Zauberer zu. Dieser Mann kann alles: er ist superstark, er baut magische Maschinen, trägt und hält – vielleicht ist er deshalb nackt und potenzgestört – das moralische Gleichgewicht der atomaren Abschreckung aufrecht, wie Atlas das Gewicht der Welt.

Und wird dabei auf sehr amerikanische Art zynisches Opfer eines Tricksers, der ebenfalls zur Superheldenrige gehört, und ganz offensichtlich Hermes ist, der Dieb – und: Merkur, der Händler. Hermes alias Mr. Superschlau ist ein Mega-Geschäftsmann geworden. Doch ganz allein Dr. Manhatten ist ein wahrer Held, der – wegen enttäuschter Liebe – die Galaxie wechselt.

Immer findet mißglückte Wissenschaft („I am Legend“, düstere Fiktion als Vorwegnahme der Finanzkrise) in Manhatten Boden: es gibt ein Manhatten-Projekt, und auch King-Kong muß dort sterben. Dr. Manhatten hat ein Glasmandalaspiel auf dem Mars. In einem barbarischen Akt öffentlicher Kastrationsmetapher hat man dann das WTC geopfert: in Manhatten. Große Wellen kommen dort am „The Day after“ an. Manhatten bleibt also, obwohl es längst höhere Türme gibt, der Mythos der aufstrebenden Menschheit.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Geschichte, Personen

Dürer und die Mücke

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Malaria-Bekämpfung: Forscher grillen Moskitos mit Laserwaffe – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

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Liebe Leserinnen und Leser,

Nürnberg, – Sonne 28:24° Fische. Ist nun dieses Nürnberg eine Krebs-, Skorpion-  oder Zwillings-Stadt? Der einzige, der Krebs sagt, ist Lilly. Nach dem berühmtesten Sohn, einem Ungarn mit Namen Ajtósi zu urteilen, sind wir hier Zwilling (Albrecht Dürer 21.05.1471, 10:25, Nürnberg)

In Deutschland nannte sich Dürers Vater anfangs „Thürer” (= Türmacher), was auf Ungarisch „ajtós” heißt („ajtó” = Tür).

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Dafür sprechen auch die beiden großen Kirchen, St. Sebald und St. Lorenz, die mit ihren Zwillings-Türmen je einen Zwillings-Stadtteil zu einem Kirchspiel machen, Handel und Buchdruck, Uhrmacherhandwerk und Waffenkunde, die älteste Buchhandlung Deutschlands (Korn & Berg), ect.

img_2510Fotos Markus Termin ©

Für Krebs wiederum spricht  das Überschwemmungsgebiet und unser zauberhafter und doch auch gefährlicher, weil leicht zu unterschätzender Fluss, die Pegnitz.

Skorpion kann ich auch rechtfertigen; mal sehen, was mir dazu einfällt. Es sind jedenfalls nicht die Mücken aus Muggenhof, wie ein Stadtteil hier heißt. Die internationale Messe für Schusswaffen? Skrupellos gleich nach dem Attentat? Früher hat man jährlich 30 000 Eibenbögen exportiert, Reste der Anpflanzungen gibt`s noch. Oder Diehl als plutonische Waffen-Schmiede?

Nun bitte nicht glauben, ich würde hier im Stundenbuch jeden Tag einen Spiegel-Artikel verlinken!

Zu obigem fällt mir aber zweierlei ein: offensichtlich hat dem Spiegel der Begriff „grillen“ aus der gefälschten Computer-Chat Botschaft des Winnenden-Attentäters gefallen, so dass man dieses Unwort aus dem Killerspieljargon gleich zur praktischen Verwendung im Wissenschaftsbereich freigegeben hat.

Zum anderen ist der Zusammenhang schlicht Dürers Tod an Malaria am 6. April 1528 – pünktlich zur zweiten Saturn-Wiederkehr – nach seiner niederländischen Reise.  Immerhin hätte ihm wohl auch der chinesische Beifuß, Artemisia lactiflora über die Runden geholfen, von dem man in Afrika gute Dinge hört und den inzwischen die sonst nicht gerade für rationale Ratschläge bekannte WHO empfiehlt, wo Multirestitenzen für chemische Mittel sich festgesetzt haben. Er kann wohl im Anfangsstadium heilen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Poetry

Krokus – κρόκος

Nürnberg, – Sonne auf 27.02° Fische. Der Krokus ist eine Sonnen-Pflanze nach astrologischer Zuordnung. Das liegt am Safran, einer Gewürzdroge, die in alten Zeiten mehr als Droge, denn als Gewürz gebraucht wurde. Untere Fotos zeigen den Gartenkrokus, aus dem man keinen Safran gewinnt. Untere Zeichnung hingegen trägt die Safran-Fäden deutlich sichtbar. Krokus ist eine Kulturpflanze, deren Wildform unbekannt ist.

Passend zu den ersten Frühlingsblüten bringt Spiegel-Online folgende Nachricht:

Wirtschaftskrise: Konjunkturerwartungen überraschend verbessert – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

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img_35071Fotos Markus Termin ©

„Der Safran gehört zum Garten der Wollust und wurde deshalb auch von Hekate gezüchtet; diese rufen die orphischen Hymnen als „Meeresgöttin im Safrangewand“ an. Besonders heilig jedoch war der Safran der strahlenglänzenden Eos oder Aurora, der Göttin der Morgenröte und „Tempelhüterin des Lebens“. Von einem gelben Krokusschleier umwallt, öffnete sie mit ihren Rosenfingern die Pforte des Himmels, wenn sie, aus dem Ozean steigend, den Horizont berührte. Die gelbe Farbe war ein Symbol der Sonne. Es hieß, der Safran erblühe überall dort, wo dereinst Juno und Jupiter sich der körperlichen Liebe hingegeben und mit ihren wollüstigen Ausdünstungen die Erde befeuchtet und so befruchtet hätten. Deswegen bestreute man in der Antike die Brautbetten, als Stätte der ehelichen Wollust, mit Safranblüten.“ (Aus C. Rätsch, C. Müller-Eberling: „Lexikon der Liebesmittel, S. 591)

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Fotos, Weltbild

Beruf und Astrologie

Liebe Leser,

Nürnberg, 14:16 – Sie hat schon einen Beruf, er scheint im Ruhestand zu sein. Für kaum etwas eignet sich die Astrologie so sehr, wie dafür, Beruf und Begabung eines Menschen herauszufinden. Man sieht es täglich auf´s Neue an allen Horoskopen: die Menschen sind eben dort tätig, wo sie besondere Stärken haben. Dabei sind es nicht immer die gleichen Indikatoren; es bedarf schon eines geübten Auges, die Dinge zu erkennen. Ich schaue mir immer die Häuser zwei, sechs und vor allem zehn an. Wo steht die Anlage des Aszendenten, wie strebt sie danach, sich zu realisieren? Erfahrung ergibt sich aus dem Betrachten von vielen tausend Horoskopen: Saturn in Haus 6 arbeitet sehr oft in der Pflege, Neptun in zwei verdient oft sein Geld mit Pharmazie. Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Broterwerb (Haus 6 und Haus 2) und Lebensziel, Berufung (Haus 10). Manchmal passen sie gut zusammen, manchmal muß man einen Kompromiss finden.

All dies wurde jetzt glücklicherweise auch von Profis der Berufsvermittlung erkannt:

FORUM Berufsbildung: „Informationsbörse – Wege in den Job“

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Hans Christian Schrader (Biographie von: Hans Christian Schrader – Eichborn.de), der obigen Vortrag über psychologische Astrologie hält, wird als der Deutsche Top-Experte in Sachen Berufsauswahlverfahren bezeichnet, und zwar durchaus auch von seinen Kritikern: Warum die Astrologie ein guter Ratgeber auf dem Weg zum neuen Arbeitsplatz ist.

Um so bemerkenswerter ist es, dass ein solcher Mann mit Erfahrung den Wert der Astrologie für seine Klienten offensichtlich hoch schätzt. Leider wird ihm deshalb nicht nur mit Achtung begegnet, sondern solche, die es ja immer und auf allen Gebieten besser wissen wollen, schütteln in Ignoranz ihre Köpfe.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin

P.S.: wie ich jetzt auch weiß, hat „Berufung“ etwas von einem Ruf an sich, der tatsächlich von außen erfahren wird … (Ergänzung 25.05.2016, 23:30) …

Fotos

Lieblingsbilder

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Markus Termin

P.S.: Alles unbearbeitete Bilder …

Fotos, Mundan, Weltbild

Licht am Ende des Tunnels

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Nürnberg, 15:39 – Wann wird denn ein Licht am Ende des Tunnels sichtbar? Ich habe hier schon einmal über die Finanzkrise geschrieben:

Wann endet die Finanzkrise?

Dies war zu einem Zeitpunkt formuliert, wo es nicht sicher war, ob vielleicht die Leute gleich schlangestehend an den Bankschaltern ihr Erspartes einsammeln würden, kurz bevor sich unsere  Kanzlerin dazu bequemte, eine Garantie für private Guthaben auszusprechen. Man hat als Astrologe auch Verantwortung; ich gehöre nicht zu denen, die Panik schüren. Ich bin sogar soweit gegangen, die Finanzkrise als Glück zu bezeichnen.

Nun hat Obama zum Fische-Neumond („… ob er wohl von Astrologen beraten wird?“, fragte eine Klientin; seiner Frau Michele wäre zuzutrauen,  daß sie sich mit Nancy Reagan bespricht, zumal er ja da vor der Wahl einen dummen Scherz wieder gut zu machen hat, bald darauf war auch die genaue Geburtszeit Obamas im Umlauf!) gegenüber beiden Kammern des Parlaments dermaßen mitreißend gesprochen, dass sogar mein überaus Obama-skeptischer Vater, die ganze Nacht wachend, um das zu hören, voller Begeisterung ausrief: „Der ist ja noch viel besser, als  Kennedy!“

Im Sinne meiner Vorausschau wußten wir zum 3. Dezember 2008 (kurz vorher Venus, Jupiter und Mond im Sextil, bzw. Trigon zu Uranus-Saturn), dass es beschlossene Sache war: die Staaten würden weltweit für die selbstverschuldet einbrechenden Kreditinstitute, Mega-Firmen, Versicherungen in die Bresche springen müssen, weil ihnen gar nichts anderes übrig bleibt.

Nun geht´s aber weiter, und man erwartet zu Recht von den Astrologen einen Ausblick, wenn schon die Börse laut FAZ „reine Psychologie“ ist, und die Ökonomen ihren Scherbenhaufen bislang nicht ordnen können.

Die Faktoren, die uns diese Zeitenwende gebracht haben, zeigen eine geradezu triumphale Bestätigung der Astrologie:

1. Zeichenwechel von Pluto in den Steinbock. Der just zum „Zwergplaneten“ und doch auch Namensgeber der „Plutoiden“ degradiert wurde und zugleich befördert … (Planeten, Pluto und die Plutoiden) … erweist sich erstaunlich wirkmächtig, und er hat ein neues Bühnenbild im Welttheater aufgerollt: daher kann man sagen, wir werden die Folgen dieses Spektakels bis 2024 spüren. Ausgelöst worden ist die Krise bekanntlich durch 70 000 Milliarden US$ (kein Schreibfehler! Quelle NZZ) Investitionskapital auf dem Globus, welches auf der Suche nach immer prächtigeren Kapitalanlagen war/ist, bis man in den USA sich bereit erklärte, z.B. einen 500 000 $ Kredit auf Treu und Glauben zu gewähren (Quelle: NZZ), während es mir hier – trotz festem Job – nicht einmal möglich war, einen winzigen, aber zinshungrigen Dispo-Kredit in einen langfristigen, billigeren umzutauschen. Dennoch wurde auch in Nürnberg aus dem Fußballstadion die „easy-credit“-Arena: – na fein.

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Fotos Markus Termin ©

2. Die Opposition von Saturn und Uranus zwischen den Fischen und der Jungfrau. Ebenso exakt, wie der Wahltag in den USA am 04. November 2008 auf diese erste Opposition gefallen ist, läßt sich auch das Wesen dieser Umwälzung mit dem Fortschreiten derselben beschreiben. Die beiden Giganten haben insgesamt fünf Oppositionen (04.11.08 – 05.02.09 – 15.09.09 – 27.04.10 – 26.07.10). Die letzte dieser Oppositionen sei hier nochmal abgebildet (bitte anklicken und vergrößern):

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Wie wir sehen, ist zu diesem Zeitpunkt nächstes Jahr nicht mehr der Ausgleich oder Machtkampf zwischen den Fischen und der Jungfrau das beherrschende Thema, sondern zwischen Waage, wo Saturn dann steht, und Widder, in das Uranus gewandert ist. Saturn ist in der Waage kardinal und erhöht, Uranus wird im Widder gleich zu Beginn durch Jupiter verstärkt, und all das findet im Quadrat zu Pluto statt. Wenn dann am 30.07.2010 Mars mit Saturn eine Konjunktion hat, wird es durchaus schwierig. Ein mächtiger Schlussakkord dieser Oppositionsreihe! Das Thema lautet dann: Gerechtigkeit (Saturn in Waage) gegen den Aufbruch (Uranus im Widder) in die Freiheit. Es werden diejenigen Kräfte, die zur Zeit den Warenfluss saturnin hemmen  und verstopfen (Saturn in der praktischen Jungfrau, das sind die Milliarden, die heut festsitzen, weil Krösus alias Onkel Dagobert sich weigert, zu investieren) ihren Sinn für Wahrheit und Gerechtigkeit entdeckt haben (fair trade?), und umgekehrt wird Uranus, der im Grenzenlosen Fische-Zeichen seine Revolution suchte, nun zur Tat drängen  (nach dem Zusammenbruch des Kommunismus die Renaissance als Vorbereitung für Neptun in den Fischen) alles jedoch gebremst durch den kardinal stehenden Pluto, Recht und Ordnung.

Bis dahin jedoch haben wir mehrere Saturn-Pluto Quadrate zu überwinden, denn Saturn schaut am 15.11.09 schon mal in die Waage, bildet dort ein Quadrat zu Saturn, welches er dann am 31.01.10 und am 21.08.10 wiederholt. Dies ein Ausschnitt dessen, was astrologisch den Umbau begleitet. Wer nun bedenkt, dass folglich nahezu alle Elemente – bis auf den Krebs – kardinal herausgefordert werden – Erde (Steinbock), Feuer (Widder), Luft (Waage); also Dinglichkeit (Steinbock), Wollen und Tat (Widder) und Geist (Waage) mitmischen, kann sich ausrechnen, wie tiefgreifend die Veränderungen sind, die uns erwarten.

Nun habe ich viel erzählt, aber doch wenig gesagt. Denn eigentlich will man ja wissen: was denn, konkret, kommt auf uns zu? Lasst uns dazu ein Beispiel betrachten, und je mehr davon realisiert wird, desto besser:

Nehmen wir an, die Bundesregierung könnte sich dazu durchringen, endlich zwei oder drei sinnvolle Dinge zu tun, anstatt der Entwicklung beständig hinterherzulaufen, als da wären:

1. Jede Bank und jede Firma, die Staatshilfen in Anspruch nimmt, gehört ab sofort den Bürgern.

2. Die Kfz-Steuer wird auf CO2-Verbrauch umgestellt und jeder Bürger bekommt ein Fahrrad geschenkt.

3. Vermögen über 10 Millionen Euro kann nur dann im Besitz der Eigentümer bleiben, wenn diese bereit sind, das Geld zu investieren und so dem Kreislauf zuzuführen, der andere ohne Spekulation ernährt. Damit die 5000 Milliarden € (Quelle TAZ, kein Schreibfehler) an Kapital im Privatbesitz in Deutschland automatisch als Konjunkturprogramm wirken.

4. Harz IV wird gegen ein Bürgergeld ausgetauscht, der Druck vom Arbeitsmarkt genommen; stattdessen können die Menschen wählen, ob sie arbeiten wollen und im Luxus leben, oder nicht.

5. Öffentliche Verkehrsmittel werden kostenfrei gestellt.

Nehmen wir an, die Bundesregierung könnte sich zu diesem Bündel an Maßnahmen entschließen, was natürlich utopisch ist, so würden wir all die astrologischen Aspekte selbst in die Hand nehmen, und hätten wirklich weiter wenig zu befürchten, außer, dass uns der Himmel auf den Kopf falle:

Ein Asteroid hat die Erde heute knapp verfehlt

Leider ist dem nicht so (im Falle des Asteroiden Gott sei Dank). Es gilt aber doch: wem es gelingt, selbst im Sinne des notwendigen Wandels sein eigenes Leben umzugestalten, den trifft die Macht dieser Krise (und immer belasten sie unser Leben mit irgendeiner blöden Gier- Sicherheits- Terror- Lebensmittel- Chemie- Doping- oder sonstigen Krise) nicht so sehr.  Denn wo der Absatz von Autos stagniert, mag der von solarangetriebenen Zwei-Personen-Zeppelinen in ungeahnte Höhen steigen.

Also, summa summarum: „Wie lange geht alles?“

Der Hardware-Umbau bis Mitte/Ende 2010, der Software-Umbau bis 2024

Warum ist die Krise ein Glück?

Weil wir nur so den notwendigen „Umbau“ der Welt hinbekommen von einer verschwenderischen Raubbau-Welt zu einer verantwortungsvollen Raumschiff-Erde Gesellschaft, die dann gerne mit vereinten Kräften ihr zerstörerisches Atomraketenpotential gegen Killer-Asteroiden wenden kann und muß. Dann bekommen auch unsere Naturwissenschaftler ein sinnvolles Betätigungsfeld, das sie sich so sehr herbeisehnen.