Ereignis, Mundan

Lufthansa-Verhandlungen

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus und Uranus in genauer Konjunktion bilden am 4. März ein genaues Trigon/Sextil zum Mondknotenpaar des Lufthansa-Gründungstags im Krebs/Steinbock, wo gegenwärtig der Mondknoten wieder unterwegs ist. Die Venus-Uranus Konjunktion ist im Haus 6, dem Haus der Arbeitsbedingungen. Der rückläufige Mars im Löwen verlangt Konzessionen vom Management.

Venus-Uranus sind Geist und Liebe, symbolisiert durch die Taube, den heiligen Geist. Dies findet statt, nachdem Uranus in den Fischen sich einmal eine ganze Runde gegeben hat und kurz hinter seiner eigenen Revolution steht.

Für das Bild vom Befreiungs-Vogel Uranus/Venus passt es schon fast zu gut, daß dieser Aspekt mitten in die Verhandlungen einer Fluggesellschaft um ihre Arbeitsbedingungen geht. Und all dies findet auch noch im Haus 6 statt.

Wer auf das erste Horoskop des letzten Posts geht, kann auch sehen, daß die Verwandlung in eine Aktiengesellschaft u.a. perfekt mit dem Pluto-Transit über den Neptun des Gründungshoroskops als Herr von 6 (vorher mehr in Ingenieur-gerägtem Haus 6 Umfeld, bzw. Besitz … und der Transit findet in Haus 10/11 statt …)

Da Pluto im Steinbock in absehbarer Zeit über die Sonne gehen wird, ist eine Veränderung der Herrschaftsstruktur bei Lufthansa überhaupt zu erwarten. In wenigen Jahren also.

Wem gehört eigentlich die Lufthansa? Laut Süddeutscher Zeitung …

hier klicken: Wer gehört zu wem? – sueddeutsche.de

… laut Süddeutscher Zeitung hat die Lufthansa weit über eine Milliarde Firmenkapital. Da braucht man doch eine Tricks gegen seine eigenen Piloten?

Innen Lufthansa Gründung am 06.01.1926 00:01 Berlin, außen Transite für den 04.03.2010 04:47

Na, jedenfalls auf diesen vierten März bin ich gespannt, ob sich was tut bei den Verhandlungen und wie dieser Aspekt überhaupt zu bemerken ist.

Ereignis, Mundan

Lufthansa-Streik astrologisch

06.01.1926 00:01 Berlin, Lufthansa Gründung innen, außen Wandel in eine AG am 06.01.1953

Quelle: Wellblechbeplankung.jpg – Wikipedia

06.01.1926 00:01 Berlin, Lufthansa Gründung innen, außen Transite von heute, 22.02.2010

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem blauen Kranich auf orangenem Grund verbindet sich für mich und viele mehr als eine Luftfahrgesellschaft. Es ist die Idee des zivilen Stolzes. Das Enblem der Lufthansa, der Kranich, er ist im Grunde des fliegende Ibis, der Vogel des Toth, Finder aller Technik überhaupt, im ägyptischen „techén“, auch Obelisk, namenssynonym für die Technik allgemein.

Die Leute, die diese Maschinen warten und fliegen – ich glaube, sie sind durch den Jungfrau-Mond im Horoskop dargestellt – waren für mich bisher immer die Menschen, die mich nicht nur aus Pflichgefühl, sondern auch aus Leidenschaft durch die Luft beförderten.

Deswegen empfinde ich jede Einschränkung im auf Großzügigkeit angelegten Luft-Service als Sakrileg. Denn die Großzügigkeit: freie Getränke und freies, wohlschmeckendes Essen – war ja die Geste der Gesellschaft, es zu würdigen, daß man selbst bereit war, seine Todesangst zu überwinden, in diese motorisierten Blechbüchsen zu steigen. Jeder durch den Heldenmut, sich kollektiv der Kunst und der Maschine zu überlassen, geadelt. Diese Höflichkeit in der Luft wird heute allein schon durch die pentrante TV-Bildschirm-Übertragung gestört.

Der Kranich ist sicher auch ein Gegenentwurf zum Zeppelin. Den Hermann Hesse flog.

Kennt jemand die Streik-Geschichte der Lufthansa? Wir haben Mond als Herr von Haus 10 in Haus 12. Das würde bedeuten, Mond – die Angestellten, Piloten, Arbeitnehmer – sie regieren dieses Horoskop schon immer. Und der perfekte Service ist Jungfrau-Mond im Haus der Rhealität, dem großen Ganges-Fluss des Horoskops, dem Haus 12.

Und just zum aktuellen Streick geht Saturn rückläufig über den Mond, den ich für die Piloten halte. Um es gleich mal zu sagen: ich finde den Streik richtig Klasse. Es wird zuwenig erwähnt, daß der Angriff mal wieder – vom ewig unterlegenen (Sonne Haus 4) Management ausgeht. Man versucht es wieder gerichtlich. Dabei haben die Piloten recht. Die Firmenleitung versucht per outsorcing die Tarifverträge zu umgehen. Ein Dinosaurier der Globalisierung. Wir machen Arbeitsplätze billig, indem wir Zweiggründungen weltweit ins Personalnetz einspeisen. Und dagegen wehren sich die Piloten zu Recht. Oder sind die Piloten die Wassermann-Venus, synonym zur sich nähernden Venus-Uranus Konjunktion? In diesem Fall wäre Merkur der Botschafter, der die Piloten (Venus im Wassermann) mit einem guten Kompromiß schon am Freitag erreicht.

Vielleicht beschreibt ein Dissens zwischen Venus und Saturn-Leuten eine Differenz in der Gewerkschaft an: zwei Parteien?

Wie kann man aber als Firma ein dermaßen notorisch miserables Verhältnis zu seinen wichtigsten Leistungsträgern haben?

Es ist das erste Mal, daß endlich auf internationaler Ebene gestreikt wird. Noch kaum bemerkt, aber wahrlich ein Durchbruch. Und diese Gewerkschaft Cockpit war immer ein Vorbild. Doch nun muß klar sein, daß hier für internationale Solidarität gestreikt wird. Und für mich bedeutet das: für den Standart des Fliegens nahezu gänzlich.

Das wäre so, als wäre VW bereit, dafür zu streiken, wenn ein spanisches Zweigwerk seinen Angestellten weniger zahlt oder schlechtere Bedingungen bietet. Ein würdiger Anfang.

An die Lufthansa-Streiks kann ich mich seit Langem mit Vergnügen erinnern. Nicht verwunderlich, wenn es einen sieben-Jahres Rhythmus gäbe. Die Piloten zeigen einfach, daß sie die stärkste Gewerkschaft im Land sind. Und regelmäßig läßt das Management per Gericht klären, ob man das unterbinden kann. Oder verwechsle ich hier etwas mit der Bahn?

Cockpit, bilde ich mich weiter, ist nicht im Verdi-Dachverband aufgegangen und vertritt nahezu alle Piloten in Deutschland. Es gibt aber auch internationale Verbindungen. Sympatische Kleingewerkschaft mit Maximum Power. Also doch Pararellen zur Bahn.

Das Gericht ist demnach der rückläufige Saturn. Es wird also ein Hin- und Her geben. Tatsächlich ein vorübergehendes Streikverbot und dann wieder Aufhebung, etc. Und, wie ich bei Spiegel-Online gerade nachlesen konnte, so ist es:

Lufthansa-Streik ausgesetzt: Piloten fliegen ab Dienstag wieder – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Allerdings nur bis zum achten März. Der Casus: tatsächlich hat das Gericht der Pilotenveinigung Cockpit untersagt, für eine Gleichstellung ihrer Billig-Konkurenz von Lufthansa-Italia zu streicken, denn dort gelte italienisches Traifrecht und italienische Gewerkschaften hätten dort das Sagen. Die Einigung kam sehr schnell – einfach auch, weil much damage was done very quick … aber im Prinzip ist die Entscheidung vor dem europäischen Gerichtshof anfechtbar.

Innen Lufthansa, 16.07.2010 23:27 außen

Oberes Horoskop zeigt eine ideale Vertrags-Abschluss Konstellation: Saturn geht Mitte Juli direkt über den Mond. Mal gucken, was die Verhandlungen bringen!

Ereignis, Mundan

Das Goetheanum

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir uns das untere Bild des ersten Geotheanums anschauen, sehen wir ein Gebäude, wie aus einem Traum. Einen neuen Baustil zu gründen, geht nur mit Inspiration. Es kommt nicht willkürlich. Wenn Sie versucht haben, mal etwas zu entwerfen, werden Sie feststellen, daß wir uns zunächst an bekannte Muster im Kopf halten: so sieht ein Haus aus. Selbst, wenn wir das Gegenteil unseres Musters bevorzugen – die wilde, freche, Grenzen überschreitende Gegenkonstruktion zum Klischee eines bekannten Stils: selbst im Gegenteil noch bestätigt die gebrochene Regel oder Gewohnheit nur die Regel selbst.

„Wenn wir hören können den Sehnsuchtsruf der Menschheit nach dem Geiste, und errichten wollen den Wahrbau, von dem aus verkündet werden soll immer mehr und mehr die Botschaft von dem Geiste, wenn wir dieses fühlen im Leben dieser Welt, dann verstehen wir uns an diesem Abend richtig.“ sagte Rudolf Steiner am 20.09.1913, welchen er extra bestimmte „als Mercurius in der Waage stand“, um den Grundstein für das erste Goethenaum zu legen, von dem wir unten eine Fotografie sehen:

AnthroWiki

Grundsteinlegung Goetheanum am 20.09.1913 18:30 Dornach, Schweiz

Innen Grundsteinlegung 1913, außen Brand am 1.1.1923. 00:01 Dornach

Der tragische Umstand eines Brandes in der Sylvester-Nacht durch Brandstiftung, wie gesagt wird, verursacht, hat dieses unglaubliche Architektur-Juwel zerstört und nur  fotografische, fast unwirkliche Erinnerung hinterlassen, die auf dem Foto und in der Zeichnung erhalten sind.

Das Bild ist antiquiert, aber der Bau glänzt doch nagelneu in wunderbar mildem Holzwerk.

Ich bin mir der Zeit nicht ganz sicher, jedoch „Abend“ erwähnt Rudolf Steiner ja. Er wählte auch absichtlich und genau nach dem tropischen Tierkreis den Tag, an dem Merkur exakt in die Waage wechselte. Dieses Bild sehen wir oben, die Grundsteinlegung.

Was sagt uns das? Merkur war Rudolf Steiner sehr wichtig. Er wartete extra mit der Grundsteinlegung auf diesen Wechsel. Merkur hat ein Quadrat zu Mars, das scheint nicht von Bedeutung? Dabei müssen wir bedenken, daß Pluto noch nicht gefunden war.

Gehen wir in die Synastrie der Sylvester-Brandnacht, dann finden wir Uranus über Chiron; nur Uranus war bekannt.

Besonders auffällig an diesem Tag, dem Sylvester-Brand, ist die Pluto-Sonnen-Opposition genau auf dem Jupiter des Gründungsdatums. Und Jupiter ist ja der Herr des Fische-Aszendenten zu dieser Zeit.

Weiter auffällig: die Mondknotenachse steht gerade das erste Mal seitenverkehrt. Saturn ging, wie heuer auch, durch die Waage.

Und das Quadrat von Merkur zu Mars an diesem Tag der Grundsteinlegung? Konnte nicht Anlaß für die Auswahl eines solchen Datums sein, so daß ich daraus schließe, Rudolf Steiner interessierte sich wohl hauptsächlich für Merkur und Jupiter, der auch schön steht, vielleicht, doch das ist nicht überliefert.

Wir dürfen aber so weit gehen, anzunehmen, daß in diesem „als Mercurius in der Waage stand … „- Spruch im Grundstein die Bedeutung dieses ganzen Baus mit dem Boten der Kunst und der Logik, dem Botschafter des schönen Geistes, des Luft-Kunst-Geistes in Verbindung gebracht wurde.

Ein konventinell arbeitender Astrologe hätte jedoch wegen des Merkur-Mars Quadrates (durch Pluto verstärkt) keinesfalls dieses Datum gewählt, weil damit die Zerstörung bereits impliziert gewesen wäre.

Wie wäre es mit einem ehrgeizigen Wiederaufbau-Projekt? Merkur steht im Wassermann.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Personen

Zukunft vorhersagen oder beeinflussen?

Liebe Leserinnen und Leser,

kann man mit Astrologie die Zukunft vorhersagen? Gehen wir zur Beantwortung dieser Frage einmal in die Vergangenheit. Sie wissen vielleicht, daß James Ussher den 23. Oktober 4004 v. Chr zum Schöpfungstag der Welt gemacht hat. Ussher war ein beinharter Protestant unter irischen Katholiken, die er allesamt für abergläubisch hielt. Was ja kein Wunder ist, denn durch die jahrhundertelange Assimilation mit dort keltischen, hüben z.B. toltekischen oder afrikanischen Glaubensformen und durch eigene Neigung zu Protz und Fetisch-Kult und den makaber anmutenden Knochen-, Schädel- und Reliquien-Handel war die katholische  und – Schwester des ersten Schismas: ebenso die orthodoxe – Christenheit nicht vernünftig.

Acht Jahrhunderte früher, als der heilige Fridolin aus Irland  nach Bad Säckingen kam, um die schwach romanisierten Heiden zu missionieren, da sah die Sache noch umgekehrt aus: Fridolin kam von der grünen Gelehrten-Insel, wo sich an Europas Rand die Inspiration durch Ornamentik kundgab. Und deren alte Verbindungen nach Griechenland durch Robert Graves „Die Weisse Göttin“ poetologisch nachvollzogen wurden.

James Ussher by Sir Peter Lely, Jupiter macht ihn im Steinbock „jovial“.

James Ussher 04.01.1581 Dublin, keine Zeit!

Usshers Schöpfungstag ist nicht so weit entfernt vom Weltbeginn-Tag der Maya, den 13. August 3113 a. Chr. greg. – Jupiter stand auf 6.42º Fische und war rückläufig mit einem Trigon zu Mars und Neptun im Skorpion. Und Pluto auf 22:54º Steinbock, wie heuer das Zeichen, rückläufig. Und die Maya wiederum – ich nenne ganz Mittelamerika einfach toltekische Kultur – sind so weit weg von Irland auch wieder nicht, wenn wir Plutarch (45 p.Chr.) in seinem Text: „Das Gesicht im Mond“ folgen. Dort steht nämlich, daß es seit vielen tausend Jahren einen kontinentalen Kult gab, ausgeübt im Rhythmus von Saturn im Stier, mit Booten ausgestattet  via Island in die Karibik zu rudern und zu segeln, wo ein Heiligtum des Saturn geführt wurde.  Die sogenannte Himmelsscheibe von Nebra läßt sich für eine solche regelmäßig wiederholte Tour als Kompass lesen.

Die wichtigste Auskunft ist die über den Inhalt: ein Heiligtum des Saturn: es war also ein Heiligtum des Chronos in dessen Zentrum die Zeit-Messung stand! Hier klingt schon etwas an.

Doch zurück zum Thema: Ussher als frühe Pluto-in Widder Persönlichkeit berechnet den plutonischen Anfang des Ganzen im Zeichen des Anfangs: Widder. Doch ist es nicht naiv, zu glauben, damit wäre aller Anbeginn gemeint? Hat nicht die katholische Kirche zu Weihnachten selbst ein Ritual eingeführt, nach dem unumwunden der Urknall besungen wird, gleich zu Beginn der Christmette?

Andererseits ist es wahr, daß unsere Quellen über die tiefsten Vergangenheiten, sofern sie mythologisch sind, also scheinbar erfundene Volks-Sinn-Erzählungen, alle – ungeachtet ihres Ursprungs auf der Welt – von periodisch neu geschöpften Welten sprechen und auch übereinstimmend von mindestens einer Sintflut, die Maya jedoch von – wenn ich richtig informiert bin – dreien, wurde doch die Welt laut Popol Vuh mehrmals durch Flut zerstört.

Wir wissen also nicht, auf welcher wahren Grundlage selbst Kreationisten ihre Welt-Beginn Theorie aufbauen, aber es liegt die Vermutung nahe, daß es Rhythmen unserer Erde gibt, die zu lange zurückliegen, als daß die Information und das Wissen darüber uns per SMS erreichen könnte: wir stehen vor ungelösten Rätseln und könnten doch mitten in einem uns unbekannten rhythmischen Zyklus sein.

Herodot  berichtet davon, wie ihm die ägyptischen Priester zu Sais während seiner Ägypten-Reise (noch bevor Alexander das Land besetzte und Griechen und Ägypter einander nicht mehr offen begegneten) freundlich versicherten – denn aus ihren exakten Aufzeichnungen ginge das genau hervor – daß innert 10 000 Jahren die Sonne zweimal im Westen auf und im Osten untergegangen sei. Ist dies ein solcher Rhythmus?

Nun erst kommen wir zur Frage einer möglichen Zukunftsvorhersage durch Astrologie: im Grunde genommen unterscheiden wir uns darin nicht von den Naturwissenschaften. Denn vor allem diese streben ja danach, die Zukunft vorherzusagen und zwar oftmals in jedem einzelnen Punkt ihres Prozesses. Die Ergebnisvorhersage – meist aufgrund von Berechnungen – gehört zum wissenschaftlichen Aufbau der Erkenntnisgewinnung. Je genauer ein Ergebnis vorhergesagt ist, um so besser muss das theoretische Gebäude der Berechnung sein, so wird angenommen, die daraus gewonnene „Formel“. Werden also zum Beispiel für uns äußerst nützliche Berechnungen über den Einschlag von Kometen angestellt, so ist sehr zu hoffen, daß wir ein Vorhersage und sogar Abwehr-System finden, bevor ein Präzedenzfall den Zusammenbruch der Zivilisation und damit wohl auch ein Ende unserer Berechnungs-Möglichkeiten für längere Zeit bedeutete, jedenfalls bis sich eine neue Zivilisation gebildet hätte.

Die Astrologie aber trachtet nach mehr, als nur die Zukunft vorherzusagen. Sie will die Zukunft beeinflussen. Denn sie setzt den sich seiner selbst bewussten Menschen dort hin, wohin er gehört, ins Zentrum des Kosmos. Sie ist nicht geozentrisch, sondern anthropozentrisch.

Eine umfassende Geschichte eingetroffener astrologischer Vorhersagen gibt es nicht, es ist aber schon vollkommen klar, daß alle historische Forschung, die in Unkenntnis der Astrologie einer Zeit diese historisch nicht als zentrales Analyse- und Codierungs-System betrachtet, sei es in Ägypten oder im England von Königin Elisabeth, historisch wenig wissen kann.

Der Ansicht, man könne Zukunft vorhersagen, liegt eine Voraussetzung zugrunde, die für gewöhnlich zu wenig bedacht wird: wir glauben, wir könnten wie beim TV Abstand nehmen vom Zeitgeschehen und uns die Zukunft anschauen, wie ein vorbeifahrendes Auto. Menschen, die sonst bereit wären, ihren Atheismus mit den Zähnen zu verteidigen, halten es – wenn es um Astrologie geht – plötzlich für „vermessen“, sich „anmaßen zu wollen“ die Zukunft vorherzusagen, als gehörte treue Demut nun zum Kodex des rechtgläubigen Atheisten, als täte irgend ein Wetterfrosch oder Virologe etwas anderes, und liegt oft genug daneben, weit entfernt davon, selbst die zuverlässigen Vorhersagen zu liefern, die er aber von der Astrologie per blanco-Scheck erwartet. „Wir“ haben den milden Verlauf der Schweingrippe (Steve Judd) ebenso vorhergesagt, wie die Finanzkrise und deren weiteren Verlauf (Merriman, Weiss), als die zuständige Wissenschaft, die Ökonomie, völlig überrascht wurde. (Das gilt jetzt wieder für die Plandämonie ab 2019 mit Saturn/Jupiter/Pluto Steinbock Konjunktion.)

Nun schaut die Astrologie seit alter Zeit die Umläufe der Siegel-Planeten Jupiter und Saturn: diese inspirierte Zeit-Beobachtung: was passiert wann in der Geschichte, wenn die beiden Planeten wie stehen, hat z.B. 1550 durch den Astrologen Richard Roussat zur Vorhersage der franz. Revolution 1789 geführt (er lag drei Jahre daneben) in seinem Buch „Le vivre de l`estat et mutantions de temps“, als wirklich inspirierte Geister mit hoher Kunst und unabgelenkt von Bogus Pomp arbeiten konnten. Die Beweise für die Vorhersage-Kraft der Astrologie im menschlich-historischen Zusammenhang sind also längst in vergangenen Epochen, ebenso wie heute (Mauerfall, Finanzkrise) erbracht. Das Verlangen nach „Beweisen“ lebt von schwacher Erinnerung: es ist für uns kein Thema mehr.

Nun wird es aber so nicht gehen, denn wenn nun einer – und ich mache das mal – für 2040 eine an diese franz. Revolution anknüpfende Revolution (nicht in Frankreich, sondern weltweit) vorhersagt, weil Pluto wieder im Wassermann steht, die Konjunktion von Jupiter und Saturn im Gegenzeichen Waage läuft und Uranus im Löwen den König stürzt … dann macht es Sinn, den Erfolg dieser Vorhersage daran zu messen, daß sie nicht eintrifft, oder wenn, sie sich doch erheblich gegen die Vorgängerin abgrenzt, woran bereits heute zu arbeiten ist:

31.10.2040

Dies beantwortet auch die Frage nach der Schicksalshörigkeit der Astrologie: nein, wir können den Lauf der Planeten wohl nicht steuern, aber wir können wissen, wie sich unser globales soziales Verhalten danach orientiert. Dies wird Aufgabe einer künftigen astrologisch-astronomischen Sozialwissenschaft, möglichst in einer Welt, die es gelernt hat, ohne Kriege auszukommen und dafür ihre Kräfte dahin zu bündeln, wo es Aufgaben zu bewältigen und neue/alte Bewußtseinsräume zu entdecken und wiederzuerobern gilt: … last not least: es war die Naturwissenschaft, die uns in die Verwirrung relativer Zeit verstrickt hat, und sie sagt selbst, daß sie sich selbst heute nicht versteht. Welchen Sinn Vorhersagen in einer vermeintlich „zeitlosen“ Quanten-Welt* machen, werden wir mit ihr zusammen klären müssen.

Im Kleinen beschäftigen wir uns damit im Bereich der Stundenastrologie: wie ich meine ein praktischer Kompass zur Entscheidungshilfe, ähnlich dem I Ging. Und hilfreich dabei, die linke Hand nicht wissen zu lassen, was die rechte tut.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Die Zeitlosigkeit der Quantenwelt, die Albert Einstein „spukhafte Fernwirkung“ nannte, ist nur ein Konstrukt, um die Relativitätstheorie zu ‚retten‘, ebenso, wie die „Räume ohne Zeit“, der sogenannte „Tunneleffekt“, das ’supraluminare Tunneln‘: um  zu vertuschen, dass Prof Günter Nimtz 1991 die Relativitätstheorien (Mozart bei 4,2 facher Lichtgeschwindigkeit übertragen) zur offenkundigen Widerlegung geführt hat. Auch die Paradoxien ‚Zwillingsparadoxon‘, ‚Schrödingers Katze‘, ‚Doppelspaltexperiment‘, ‚Dunkle Materie‘ und ‚Rotationsparadoxon‘, sind keine Bestätigung der physikalischen Mystik, sondern offenkundige Fehler im System. ‚Gravitationswellen‘ bei 10^-31 finden im atomaren Rauschen statt, beweisen nichts und sind darüber hinaus Betrug (wie auch das Higgs, ‚Gottesteilchen‘ Malen nach Zahlen ist, man fischt aus den Daten die vermeintliche Bestätigung der Theorie zwecks anhaltendem Geldfluss), es ist auch sehr still um sie geworden.

Ereignis, Fotos

Feuer unter der Brücke

21.01.10 00:17 Nürnberg, Foto und Horoskop

Liebe Leserinnen und Leser,

ich mag es, Horoskope und Bilder für ein und dieselbe Zeit zu machen. Sie erzählen dann erstaunliche Geschichten. Oberes Bild zeigt ein kleines Feuer, von mir  in der Nacht unter einer Brücke angezündet. Es besteht nur aus wenigen rotholzigen aber trockenen kleinen Spanten, die ich als Rest einer Holzlieferung in der Nachbarschaft von der Straße auflas. Ich mache das mit einem relativ schlechten Gewissen, weil ich ja bloß aus Gründen des sinnlichen Genusses: duftendes Feuer zu riechen und die Wärme knistern hören, wenn auch nur für eine viertel Stunde, absolut überflüssig CO2 produziere (und ich hasse diese dumme Sylvester-Knallerei).

Nun zeigt das Horoskop mich als Venus in Haus 4, eingeschlossen. Das passt, denn ich habe ja erstens die Venus im Wassermann im Radix und zweitens befinde ich mich in meiner Stadt, dort jedoch unter einem Brückenbogen am Fluß, einem technischen Bauwerk (Wassermann also). Und noch präziser ist die Situation dargelegt: ich bin ja die Venus bei der Sonne, in diesem Fall die Venus am Feuer. Und als wäre das nicht genug, handelt es sich bei diesem Platz unter der Brücke um einen relativ abgeschlossenen Bereich, der jetzt recht sauber ist, weil eben erst zu Neujahr dort unten wieder ein Stummfilm mit Pianobegleitung vom Mobilen Kino gezeigt wurde.

Venus im Wassermann hat, das behaupten die anderen Astrologen, einen merkwürdigen, manchmal ausgefallenen, einen anderen Geschmacht. Anders wie was? Richtig, das kann zum Problem werden …

Lilith, Chiron und Neptun sind auch da drin. Neptun ist ganz klar das Wasser, denn diese Brücke ist natürlich eine über einen Fluss. Und Chiron ist die mit diesem Fluss verbundene Gefahr. Es ist aber auch – umgekehrt – die heilende Kraft des Flusses.

Und dann diese Oppposition von Lilith und Mars, rückläufig. – Ja, es stimmt, an der selben Stelle haben wir letztes Frühjahr schon mal ein Feuer gemacht. Mit einem Löwen, wo Mars jetzt steht.

Natürlich erzählt es weiter in seiner Geschichte, dieses Mini-Feuer des Minimalreisenden.

Ereignis

Stay or Go?

20.01.10 13:37 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

es ging um eine Frage zur Berufsentwicklung, ein Stundenbild. Die Klientin ist selbststandig, hat einen Dienstleistungs-Betrieb. Das muss das Haus 6 sein. Es gilt also: Mars rückläufig in Haus 3 ist Dienstleistungsbetrieb, der – noch ein Argument für Haus 6 – etwas mit Hunden zu tun hat. Nun hat sie sich vorgenommen, zusätzlich einen Job anzunehmen, denn einerseits will sie ihre Selbstständigkeit nicht aufgeben, andererseits hat sie einfach nicht genug vierbeinige Kunden. Daher der Entschluss – siehe jetzt Merkur Haus 7  im Steinbock – das Telefon einer Taxizentrale zu Festzeiten gegen Hungerlohn zu hüten. Die Frage: Bleiben oder Gehen?

Nun meine Deutung: Mond steht in den Fischen. Von der Klientin ist die Geburtszeit nicht bekannt, nur der Tag, aber klar ist, auch ihr Mond steht im Geburtshoroskop in den Fischen.Hier liegt also ein Kern der Dinge, das Zeichen, welches dem Bild Tiefe gibt. Solche Horoskope werden niemals gegen, sondern nur mit den Klienten gefunden: einmal auf dem Weg, echte Entsprechungen zu haben, erzählt so ein Stundenbild auch noch weitere Dinge, wenn wir sie wissen wollen.

Wenn Zwilling aufsteigt, sind wir grundsätzlich glücklich, weiß ich als ägyptische Grundregel. Und was macht Merkur, Herr der Zwillinge? Er steht da im Steinbock und hat gar keine Aspekte. Das Arbeitsverhältnis in der Taxizentrale ist auf partnerschaftlicher Basis (Haus 7), bringt wenig aber regelmäßig Geld – und da Merkur keine Aspekte hat, sehe ich das als mögliche Dauerlösung. Denn die Klientin hat Sonne in Erdzeichen und legt daher Wert auf einen realistischen Welt-Bezug.

Außerdem gibt es bei dem Taxi-Zentralen Job etwas zu lernen, eine Einweisung, Sonne-Venus in Haus 9. Nachdem sie nun schon mal drin ist, gibt es erstmal keinen Grund, an der Situation was zu verändern. Und dann entdecke ich, daß Mond void of course ist,  also keine Aspekte hat, bevor er das Zeichen wechselt und in den Widder geht. Ziemlich lang sogar, von früh-morgens bis zum Abend.

So lange void of course-Zeiten führen in so eine Art wahrnehmbare Meditation. Die Vögel draußen behaupten auch schon frech, die Tage würden wieder länger.

Also heißt die Antwort: lassen, wie es ist: stay. Mond sagt auch, was die Frau eigentlich will: in Haus 11 stehen, mit anderen zusammen arbeiten. Genau das hat sie durch die Taxi-Zentrale erreicht.

Ereignis, Personen

Stundenbild Prozessauftakt Schreiber

Liebe Leserinnen und Leser,

das kommt natürlich jetzt überhaupt nicht gut:

Millionenspende an FDP: Westerwelle weist Vorwurf der Käuflichkeit zurück – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Dabei kann es sich um eine reine Synchronizität handeln? Oder der Hotel-Unternehmer wollte eben vor der Wahl die Partei unterstützen, die sein Anliegen vertritt. Wer kennt schon all die vielen Hotel-Garni Betreiber in ihrem so stark Saison-abhängigen Geschäft? Ist doch normal? Zeitgleich dazu sagt nun ab heute – Jupiter in den Fischen! – Karlheinz Schreiber aus, und obwohl dies auch „nur“ eine Synchronizität ist, verstärken die beiden Themen sich in der Öffentlichkeit gegenseitig so stark, daß es eben doch aussieht, als stecke die FDP in einem Skandal, und zwar deshalb, weil andere dieses „Steuergeschenk“ an die Hotels nicht nachvollziehen wollen (und viele Hotelbetreiber FDP wählen), und daher nun mit Schlamm geworfen wird: Abwrackprämie als Wahlgeschenk der SPD, welches aber doch eigentlich? – die aktuelle Koalitions-Partnerin zu verantworten hat ? ?  – was bisher noch nicht aufgefallen ist. Steve Judd hat die Woche treffend als Achterbahn beschrieben.

Affären: Spur nach Liechtenstein – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Wer wirklich verstehen will, was hinter dem ganzen „Schreiber“-Imperium steckt, der lese am Besten: „Herzgewächse, oder der Fall Adams“ von Hans Wollschläger.

Für uns sind diese Dinge einmal wieder Anlass, uns das aktuell gültige Deutschland-Horoskop anzugucken (bitte vergrößern):

Innen 03.10.1990 00:00 Berlin, außen 18.01.10 14:16 Nürnberg

Pluto und Merkur vermitteln, aufnehmen tut es Uranus, der Maschinenbauer in Deutschlands Horoskop, er steht ja im sechsten Haus: Anpassung.  Saturn über der Sonne, das Gesetz, betrifft also die Regierung, denn die wird durch Sonne im Horoskop dargestellt. Und Uranus im Steinbock, der made in Germany baut,  ist Herr von Haus 7: unsere Außenpolitik als Waffengeschäft: „Es gab keinen Auftrag ohne Gegenleistung; keinen Auftrag, an dem kein Politiker beteiligt war“, gibt Schreiber heute um 10:44 im Gerichtssaal zu Protokoll. Siehe Live-ticker bei:

Augsburger-Allgemeine.de

Innen Klarlheinz Schreiber 25.03.1934, Zeit unbekannt, außen Transite heute, 18.01.10, Prozessauftakt.

Schreibers Horoskop ist durch Neptun und Chiron und vor ganz kurzem noch Jupiter über seinem Saturn gekennzeichnet.

Wie billig zeigt das Horoskop zum Prozessbeginn unten Neptun am AC. Dieser Neptun fährt ihm von außen über die Parade, stellt seinen Saturn, den Halt in der Welt, massiv in Frage.

Daher ist auch der Angeklagte der rückläufige Saturn in Haus 7. Rückläufig wegen Rückführung. Wir, d.h. das Gericht im Namen des Volkes in Augsburg, sind aber durch Wassermann-AC dargestellt und haben mit Neptun und Chiron am AC einiges zu verschleiern mit diesem Prozess. Was denn? Daß es in diesem Prozess ja gar nicht um die  vermeintliche Steuerhinterziehung eines Waffen-Lobbyisten geht, nicht einmal, wie man uns glauben machen wollte, um die skandalöse Finanzierung von Parteien durch Waffenhändler, dadurch  in Wahrung von deren Interessen sich an diese bindend, sondern um den Waffenverkauf selbst, daß das einfach weiter läuft, ob der Schreiber ins Augsburg vor Gericht sitzt, oder nicht.

Dies ist der eigentliche Skandal, der wird verschleiert und der hat mit Chiron verletzenden Charakter, wie Waffen ja auch tatsächlich Verletzungs-Werkzeuge sind. Und für solche Verschleierung gibt sich Schreiber auch gern freiwillig und wahrscheinlich unbewußt her, denn er ist ein Löwe und liebt das Scheinwerferlicht ein wenig. Er bietet den Vorteil einer Figur, die nicht den Waffenhandel in Frage stellt, sondern die im Gegenteil sich in Personam als Verteidiger des Waffenhandels betätigen darf, weil es ihm gelungen ist, vom Handel selbst auf seine egomanische (?) Person abzulenken.

Natürlich ist Schreiber nicht nur Saturn, ein alter Herr in der Waage, rückläufig und Vergangenheits-bezogen, sondern auch Merkur in 11, der Dieb, der sich gerade von Pluto, seiner explosiven Beute vor aller Augen, also in der Öffentlichkeit im Haus 11 trennt, trennen muss. Und Schreiber ist auch die Sonne (für Löwe Haus 7) in Haus 12: also in U-Haft, entsprechend dem Haus 12. Und Steinbock: auf dem Boden der Realität, in der eigenen Gerechtigkeits-Sturheit (Saturn, Herr von 12 in 7) gefangen.

Mond und Merkur könnten schon nach dem ersten Prozesstag zu einer Einigung gelangen, sie bekommen ein Sextil; doch das betrifft ja nur eine Steuerhinterziehung, den Merkur Teil: die Frage von Saturn, ausgleichender Gerechtigkeit, dauert länger. Das Urteil, Schütze, wird versuchen, aus der Jupiter-Mond Konjunktion zum Prozessauftakt wieder unseren Glauben (denn Mond ist das Volk) herzustellen ans Vertrauen selbst. Da Jupiter (der Prozessausgang) in Haus 1 steht, geht es zu des Volkes Gunsten, denn wir , das Volk, sind ja Kläger, damische sam mer.

Jupiter steht auf einem kritischen Grad (das Urteil steht auf tönernen Füßen) und hat ein Sextil zu Pluto: es geht wohl keine Gefahr für den Waffenproduktions-Standort Deutschland aus dem Prozess hervor.

18.01.2010 09:05 Augsburg

Ereignis, Länder, Mundan

Erdbeben in Haiti – Was schafft Zeit?

12.01.2010 16:52 AST Port-au-Prince

Liebe Leserinnen und Leser,

so ein furchtbares Unglück. Bei solchen Katastophen – noch unbeborgene Menschen liegen unter den Trümmern, die Lebenden werden kaum bergen können, Seuchengefahr wird wohl bald bekanntgegeben – sollte man vielleicht erst einmal schweigen und – wer kann – helfen:

Spendenkonten für die Opfer des Erdbebens in Haiti | tagesschau.de

Gesprochen haben aber schon andere, Wissenschaftler, und die sagen gleich voraus, daß über kurz oder lang die ganzen Inseln verschwinden werden: „Unter den Inseln der Karibik wirken höllische Kräfte. Beim interkontinentalen Zusammenstoß riesiger Erdplatten schieben sich in der Tiefe Millionen Tonnen schwere Gesteinspakete gegeneinander.“

… so schreibt der Spiegel…

Katastrophe in Haiti: Erdstoß hatte Wucht eines 100 Meter dicken Meteoriten – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

… heute. Und weiter:

„Geoforscher hatten vor solch einer Katastrophe in der Region gewarnt. Denn Erdplatten setzen die Karibik unter Druck wie eine Schraubzwinge: Von Westen her schiebt sich der Boden des Pazifiks – die Cocos-Platte – gegen die Region. Von Osten her drückt der Meeresgrund des Atlantiks. Beide Erdplatten tauchen unter die Karibische Platte, in der Tiefe werden sie quasi ausgequetscht. Im Untergrund bildet sich Magma, das regelmäßig an die Oberfläche durchbricht.“

Dies ist eine direkte „offizielle“ Stimme. Wenn Sie jetzt weiterlesen, sollten Sie sich mit dem Gedanken vertraut machen, daß wie Geologen natürlich auch Astrologen nach einem Ereignis nach Mustern suchen, um Vorhersagemethoden zu finden und zu verbessern. Wer das nicht verstehen kann, ist hier auf der falschen Blog-Seite und wendet sich woanders hin. Oder nutzt eben die oben verlinkte Konto-Nr.!

Das Horoskop oben zeigt diese Anballung im Steinbock, das Pluto-Saturn Quadrat, Saturn gerade vor der Rückläufigkeit, also sehr langsam, Merkur rückläufig auf Pluto zugehend, kurz vor der Direkläufigkeit: also auch ganz langsam. Und weiter: eine Konjunktion Neptun-Chiron mit Jupiter im Wassermann: von der anderen Seite im Löwen bremsend und Spannung haltend: der rückläufige Mars. Mond im Schützen wechselnd zum Steinbock ist dann der endgültige Auslöser gewesen, dessen, was bereits lange vorher hochgespannt gewesen war. Wesentlich ist aber das Quadrat Pluto/Saturn.

In diesem Sinn ist es natürlich wichtig, wo Saturn astro-carto-graphisch steht (Bild ist doppelt zu vergrößern), da sehen wir, daß für den Zeitpunkt des Erdbebens die Saturn-Linie für den tiefsten Punkt des Horoskops exakt an Haiti vorbeigeht. Es handelt sich um die Immum Coeli Linie, also Saturn von unten, von hinter der Erde seine Kraft vermittelnd.  Die Naturwissenschaft bietet verschiedene Konzepte: Gravitation (abstrakt, Newtonsche Rechengröße), Elektromagnetik – die uns die Nasa das letzte Jahr über so eindrucksvoll für die Auroren von Saturn gezeigt hat. Das Haus 3, wo Saturn genau steht, hat mit Bewegung zu tun, das Waage-Zeichen, welches in Haus 4 herrscht, ist der Untergrund selbst. Weiter ist wissenschaftlich bekannt, daß selbst bei nur geringster Massenschwerpunktverschiebung das ganze Sonnensystem – incl. unserer Erde – miteinander vibriert und daher die tonale Hypothese von Kepler zwar verfeinert werden müßte, aber nicht mißachtet werden dürfte mit angeblich viel „besserem Wissen“, und verantwortungslosem Gschmarri.

Und dann sind da die Sonnenaktivitäten. Sollte sich nicht aus der Bündelung von Geologie und Astronomie letztlich eine Erkenntnis gewinnen lassen, die solche Erdbeben vorhersagt? Ja, das sollte es. Und es bedeutet Verantwortung für diese eingeschlafenen und selbstverliebten Wissenschaften.

Erdbebenkonstellationen sind astrologisch bekannt. Soweit es die allgemeine, die mundane Situation zeigt, fallen sie besonders auffällig in Oppositionen und Quadrat-Stellungen von Planeten, denen auch von der Bedeutung her so etwas zugeschrieben wird: Mars, Saturn, Pluto, Uranus, Neptun und Chiron.

Bei solchen Katastrophen werden wir gewahr, daß nun plötzlich die Tagepresse doch genaue Daten und Zeiten angeben kann: „Seit am Dienstag um 16:52 die Erde bebte und wahrscheinlich tausende in den Tod riss“, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Als würde es nun doch eine Rolle spielen, wann genau es passierte, als wäre dem Unfassbaren durch eine genaue Minuten-Angabe ein Sinn abzuringen.

01.01.1804 07:17 Gonaives, Haiti

Dieses Horoskop zeigt die „Geburt“ des haitianischen Staates. Des Landes, welches in der Lage war, die französische Sklavenherrschaft abzuschütteln, wenige Jahre nach der Revolution in Frankreich selbst. Das untere Horoskop nun zeigt die Verbindung beider Bilder: innen sehen wir das „Geburtshoroskop“ Haitis, im äußeren Ring die Planeten am Dienstag Nachmittag zur Erdbebenkatastrophe:

Es ist ja vielleicht gut, daß diese Bilder nicht von allen gelesen und verstanden werden können. Denn erst mit dem doppelten Kreis-Bild fällt uns auf: Haiti selbst ist nicht nur Sonne-Steinbock, sondern auch Aszendent. Das Pluto-Saturn Quadrat steht genau über Haitis eigenem Mars im Steinbock, der dort in genauer Chiron-Konjunktion steht und aktiviert wurde, der laufende Mars retrograd auf dem Südknoten.

Saturn macht gerade, kurz vor der Rückläufigkeit bei Haitis eigenem Saturn kehrt, auch das kommt nicht jeden Tag vor. Neptun und Chiron mit Jupiter an der Spitze zu Haus 2: lösen den Bestand weiter auf.

Hätte man denn, aufgrund oberen Horoskopes, eine Erdbebenwarnung für Haiti rausgeben können? Ja, hätte man, aber wer schaut schon mal einfach so ins Horsokop von Haiti? Und ob dem Aufruf jemand gefolgt wäre, das ist zweifelhaft. Und dann könnte es nicht schaden, wenn es einen Austausch zwischen Geologen und Astrologen geben würde. So ließe sich das Risiko einschätzen.

Und was bedeutet das? Genau betrachtet geht es hier um zwei Dinge: einmal hätten wir die sogenannten laufenden Planeten, die ja oben im Außenband sichtbar sind. Doch zweitens die inneren Planeten, das „Geburtshoroskop“ Haitis, die standen dort um 1804, und wenn wir davon ausgehen, daß jetzt aktuell laufende Planeten, bzw. deren resultierende Symmetrie, einen Einfluss auf einen bestimmten Weltort hat, der als menschliche Gründung und nicht als geologische Studie hervortritt, so implizieren wir damit tatsächlich – völlig anderes, als die Naturwissenschaft – daß auch die menschlichen Handlungen eine Wirkmacht im materiellen, geologischen Sinn darstellen. Wir sind mit einer solchen Haltung nicht weit entfernt von der Hurricane-Religion Mittelamerikas, denen diese Naturgewalten direkt Ausdruck von Göttern waren und vielleicht sind.

Dennoch bin ich davon überzeugt, daß wir in Zukunft eine Naturwissenschaft hervorbringen können, die selbst für diesen Zeit-Korrelations-Zusammenhang, für diese Synchronizität des Zeit-Kraft-Gefüges des Kosmos eine handhabbare Beschreibung anbieten kann, wenn auch diese Wissenschaft Grenzen sprengend sich selbst zunächst überwinden, d.h. erfüllen muß: sich zur Logik bekennen in wirklich allen Konsequenzen: wir waren da in den 80ger Jahren schon mal weiter …, bevor Ken Wilber in Schwierigkeiten kam:  dieser neuen Wissenschaft wird sich die Astrologie gut aufgehoben fühlen und gleichfalls verändern.

Sokrates:
“Wie nun die Seele unsterblich ist und
oftmals geboren, und, was hier ist und in der
Unterwelt, alles erblickt hat; so ist auch nichts,
was sie nicht hätte in Erfahrung gebracht ……
denn das Suchen und Lernen ist demnach
ganz und gar Erinnerung“

Auf diesem Weg wird sicherlich „Zeit“ selbst neu definiert werden müssen. Denn unser Konzept von Zeit basiert darauf, Erinnerungsräume zu schaffen, innerhalb derer wir uns fundamental an kosmischen Rhythmen orientieren können. Außerhalb dieser „künstlichen“ Erinnerungsräume, die sich sogar bis an die Entstehung des Weltalls erstrecken (wollen), existiert Zeit nur in vollkommener Unmittelbarkeit. Und diese Unmittelbarkeit beinhaltet folgende Weisheit: da alle Handlungen und Impulse die Folge von vorangegangenen Handlungen und Impulsen sind, können wir in der Zeit Muster der Wirksamkeit finden, wenn wir akzeptieren, daß „Zeit“ selbst nicht nur relativ, sondern absolut relativ ist. Und daher eben wirklich nur bedingt existiert. Wir müßten nicht nach „Dunkler Materie“ suchen, sondern nach Dingen, die „Zeit“ schaffen. Denn dies ist das Gegenstück zur Entropie. Was schafft Zeit?

Und es ist nicht erstaunlich, daß diese Muster auf einer höhern Ebene symmetrisch korrespondieren: die Verbindung zwischen Astrologie und Astronomie wird die Symmetrie sein. Nach Kepler.

Nachtrag zu den KommentatorInnnen: ja, es stimmt: und daß aus einer Herzens-Ebene Obama richtig handelt.

Immer wieder wurden auch genaue Vorhersagen von Astrologen für Ereignisse gemacht, es gibt Beispiele zu Hauf, doch diese Vorhersagen haben die Ereignisse nicht verhindert. Und darauf soll es doch hinauslaufen? Sie auch:

Astrology and Natural Disasters – Astrodienst

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Mundan

Burj Khalifa

05.01.2010 17:00 Dubai

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist das Gebäude eine Steinbock-Sonne. Ich hoffe, die Zeit stimmt. Selbst im www ist selten eine genaue Zeit zu finden:  wohl wenig relevant.

Die Namens-Umbenennung in quasi letzter Minute: eine Verbeugung vor dem Geldgeber und Reminiszenz an Merkur rückläufig. Als Aspekt gut: Sonne im Trigon zum MC, dem Stier = Wohlstand. Das Gebäude erinnert sehr an die Türme aus Herr der Ringe. Vorsicht, wenn Pluto über die Sonne geht: Januar 2016.

Während gleichzeitig der Jemen als neuer Terroristenspielplatz entdeckt wird, den wir mit westlichen Waffen aufrüsten können, und die gesamte Region von Pakistan über Iran bis Kenia destabilisiert erscheint, da eröffnet dieser Turm aus Tausendundeine Nacht:  jupiterische 12 000 Menschen können da drin wohnen, eine ganze Stadt im höchsten Gebäude der Welt.

Gerade rechtzeitig fertig geworden, bevor er nicht mehr möglich gewesen wäre. Und jetzt? Ein Löwe-AC mit starker Betonung auf dem Praktischen (Mondknoten Haus 6, kollektive Vergangenheit großer Häuser = Südknoten Haus 12). Mars rückläufig am AC kann kein Astrologe empfohlen haben, gleich ob indisch oder westlich. Ob die Zeit wirklich stimmt?

Neun Jahre, nachdem die Zwillingstürme fielen, eröffnet im Kulturkreis der Attentäter von damals (im weitesten Sinn) nun seinerseits das höchste Gebäude.

Wirds nicht Zeit, daß wir vom Öl wegkommen? Vielleicht blickt der Burj Khalifa bald auf eine grüne Umgebung? Oder ist das Teil der Idealisierung mit Jupiter und Neptun und Chiron am DC, der ich selbst jetzt auch aufgesessen bin?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus