Erdbeben in Haiti – Was schafft Zeit?

12.01.2010 16:52 AST Port-au-Prince

Liebe Leserinnen und Leser,

so ein furchtbares Unglück. Bei solchen Katastophen – noch unbeborgene Menschen liegen unter den Trümmern, die Lebenden werden kaum bergen können, Seuchengefahr wird wohl bald bekanntgegeben – sollte man vielleicht erst einmal schweigen und – wer kann – helfen:

Spendenkonten für die Opfer des Erdbebens in Haiti | tagesschau.de

Gesprochen haben aber schon andere, Wissenschaftler, und die sagen gleich voraus, daß über kurz oder lang die ganzen Inseln verschwinden werden: „Unter den Inseln der Karibik wirken höllische Kräfte. Beim interkontinentalen Zusammenstoß riesiger Erdplatten schieben sich in der Tiefe Millionen Tonnen schwere Gesteinspakete gegeneinander.“

… so schreibt der Spiegel…

Katastrophe in Haiti: Erdstoß hatte Wucht eines 100 Meter dicken Meteoriten – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

… heute. Und weiter:

„Geoforscher hatten vor solch einer Katastrophe in der Region gewarnt. Denn Erdplatten setzen die Karibik unter Druck wie eine Schraubzwinge: Von Westen her schiebt sich der Boden des Pazifiks – die Cocos-Platte – gegen die Region. Von Osten her drückt der Meeresgrund des Atlantiks. Beide Erdplatten tauchen unter die Karibische Platte, in der Tiefe werden sie quasi ausgequetscht. Im Untergrund bildet sich Magma, das regelmäßig an die Oberfläche durchbricht.“

Dies ist eine direkte „offizielle“ Stimme. Wenn Sie jetzt weiterlesen, sollten Sie sich mit dem Gedanken vertraut machen, daß wie Geologen natürlich auch Astrologen nach einem Ereignis nach Mustern suchen, um Vorhersagemethoden zu finden und zu verbessern. Wer das nicht verstehen kann, ist hier auf der falschen Blog-Seite und wendet sich woanders hin. Oder nutzt eben die oben verlinkte Konto-Nr.!

Das Horoskop oben zeigt diese Anballung im Steinbock, das Pluto-Saturn Quadrat, Saturn gerade vor der Rückläufigkeit, also sehr langsam, Merkur rückläufig auf Pluto zugehend, kurz vor der Direkläufigkeit: also auch ganz langsam. Und weiter: eine Konjunktion Neptun-Chiron mit Jupiter im Wassermann: von der anderen Seite im Löwen bremsend und Spannung haltend: der rückläufige Mars. Mond im Schützen wechselnd zum Steinbock ist dann der endgültige Auslöser gewesen, dessen, was bereits lange vorher hochgespannt gewesen war. Wesentlich ist aber das Quadrat Pluto/Saturn.

In diesem Sinn ist es natürlich wichtig, wo Saturn astro-carto-graphisch steht (Bild ist doppelt zu vergrößern), da sehen wir, daß für den Zeitpunkt des Erdbebens die Saturn-Linie für den tiefsten Punkt des Horoskops exakt an Haiti vorbeigeht. Es handelt sich um die Immum Coeli Linie, also Saturn von unten, von hinter der Erde seine Kraft vermittelnd.  Die Naturwissenschaft bietet verschiedene Konzepte: Gravitation (abstrakt, Newtonsche Rechengröße), Elektromagnetik – die uns die Nasa das letzte Jahr über so eindrucksvoll für die Auroren von Saturn gezeigt hat. Das Haus 3, wo Saturn genau steht, hat mit Bewegung zu tun, das Waage-Zeichen, welches in Haus 4 herrscht, ist der Untergrund selbst. Weiter ist wissenschaftlich bekannt, daß selbst bei nur geringster Massenschwerpunktverschiebung das ganze Sonnensystem – incl. unserer Erde – miteinander vibriert und daher die tonale Hypothese von Kepler zwar verfeinert werden müßte, aber nicht mißachtet werden dürfte mit angeblich viel „besserem Wissen“, und verantwortungslosem Gschmarri.

Und dann sind da die Sonnenaktivitäten. Sollte sich nicht aus der Bündelung von Geologie und Astronomie letztlich eine Erkenntnis gewinnen lassen, die solche Erdbeben vorhersagt? Ja, das sollte es. Und es bedeutet Verantwortung für diese eingeschlafenen und selbstverliebten Wissenschaften.

Erdbebenkonstellationen sind astrologisch bekannt. Soweit es die allgemeine, die mundane Situation zeigt, fallen sie besonders auffällig in Oppositionen und Quadrat-Stellungen von Planeten, denen auch von der Bedeutung her so etwas zugeschrieben wird: Mars, Saturn, Pluto, Uranus, Neptun und Chiron.

Bei solchen Katastrophen werden wir gewahr, daß nun plötzlich die Tagepresse doch genaue Daten und Zeiten angeben kann: „Seit am Dienstag um 16:52 die Erde bebte und wahrscheinlich tausende in den Tod riss“, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Als würde es nun doch eine Rolle spielen, wann genau es passierte, als wäre dem Unfassbaren durch eine genaue Minuten-Angabe ein Sinn abzuringen.

01.01.1804 07:17 Gonaives, Haiti

Dieses Horoskop zeigt die „Geburt“ des haitianischen Staates. Des Landes, welches in der Lage war, die französische Sklavenherrschaft abzuschütteln, wenige Jahre nach der Revolution in Frankreich selbst. Das untere Horoskop nun zeigt die Verbindung beider Bilder: innen sehen wir das „Geburtshoroskop“ Haitis, im äußeren Ring die Planeten am Dienstag Nachmittag zur Erdbebenkatastrophe:

Es ist ja vielleicht gut, daß diese Bilder nicht von allen gelesen und verstanden werden können. Denn erst mit dem doppelten Kreis-Bild fällt uns auf: Haiti selbst ist nicht nur Sonne-Steinbock, sondern auch Aszendent. Das Pluto-Saturn Quadrat steht genau über Haitis eigenem Mars im Steinbock, der dort in genauer Chiron-Konjunktion steht und aktiviert wurde, der laufende Mars retrograd auf dem Südknoten.

Saturn macht gerade, kurz vor der Rückläufigkeit bei Haitis eigenem Saturn kehrt, auch das kommt nicht jeden Tag vor. Neptun und Chiron mit Jupiter an der Spitze zu Haus 2: lösen den Bestand weiter auf.

Hätte man denn, aufgrund oberen Horoskopes, eine Erdbebenwarnung für Haiti rausgeben können? Ja, hätte man, aber wer schaut schon mal einfach so ins Horsokop von Haiti? Und ob dem Aufruf jemand gefolgt wäre, das ist zweifelhaft. Und dann könnte es nicht schaden, wenn es einen Austausch zwischen Geologen und Astrologen geben würde. So ließe sich das Risiko einschätzen.

Und was bedeutet das? Genau betrachtet geht es hier um zwei Dinge: einmal hätten wir die sogenannten laufenden Planeten, die ja oben im Außenband sichtbar sind. Doch zweitens die inneren Planeten, das „Geburtshoroskop“ Haitis, die standen dort um 1804, und wenn wir davon ausgehen, daß jetzt aktuell laufende Planeten, bzw. deren resultierende Symmetrie, einen Einfluss auf einen bestimmten Weltort hat, der als menschliche Gründung und nicht als geologische Studie hervortritt, so implizieren wir damit tatsächlich – völlig anderes, als die Naturwissenschaft – daß auch die menschlichen Handlungen eine Wirkmacht im materiellen, geologischen Sinn darstellen. Wir sind mit einer solchen Haltung nicht weit entfernt von der Hurricane-Religion Mittelamerikas, denen diese Naturgewalten direkt Ausdruck von Göttern waren und vielleicht sind.

Dennoch bin ich davon überzeugt, daß wir in Zukunft eine Naturwissenschaft hervorbringen können, die selbst für diesen Zeit-Korrelations-Zusammenhang, für diese Synchronizität des Zeit-Kraft-Gefüges des Kosmos eine handhabbare Beschreibung anbieten kann, wenn auch diese Wissenschaft Grenzen sprengend sich selbst zunächst überwinden, d.h. erfüllen muß: sich zur Logik bekennen in wirklich allen Konsequenzen: wir waren da in den 80ger Jahren schon mal weiter …, bevor Ken Wilber in Schwierigkeiten kam:  dieser neuen Wissenschaft wird sich die Astrologie gut aufgehoben fühlen und gleichfalls verändern.

Sokrates:
“Wie nun die Seele unsterblich ist und
oftmals geboren, und, was hier ist und in der
Unterwelt, alles erblickt hat; so ist auch nichts,
was sie nicht hätte in Erfahrung gebracht ……
denn das Suchen und Lernen ist demnach
ganz und gar Erinnerung“

Auf diesem Weg wird sicherlich „Zeit“ selbst neu definiert werden müssen. Denn unser Konzept von Zeit basiert darauf, Erinnerungsräume zu schaffen, innerhalb derer wir uns fundamental an kosmischen Rhythmen orientieren können. Außerhalb dieser „künstlichen“ Erinnerungsräume, die sich sogar bis an die Entstehung des Weltalls erstrecken (wollen), existiert Zeit nur in vollkommener Unmittelbarkeit. Und diese Unmittelbarkeit beinhaltet folgende Weisheit: da alle Handlungen und Impulse die Folge von vorangegangenen Handlungen und Impulsen sind, können wir in der Zeit Muster der Wirksamkeit finden, wenn wir akzeptieren, daß „Zeit“ selbst nicht nur relativ, sondern absolut relativ ist. Und daher eben wirklich nur bedingt existiert. Wir müßten nicht nach „Dunkler Materie“ suchen, sondern nach Dingen, die „Zeit“ schaffen. Denn dies ist das Gegenstück zur Entropie. Was schafft Zeit?

Und es ist nicht erstaunlich, daß diese Muster auf einer höhern Ebene symmetrisch korrespondieren: die Verbindung zwischen Astrologie und Astronomie wird die Symmetrie sein. Nach Kepler.

Nachtrag zu den KommentatorInnnen: ja, es stimmt: und daß aus einer Herzens-Ebene Obama richtig handelt.

Immer wieder wurden auch genaue Vorhersagen von Astrologen für Ereignisse gemacht, es gibt Beispiele zu Hauf, doch diese Vorhersagen haben die Ereignisse nicht verhindert. Und darauf soll es doch hinauslaufen? Sie auch:

Astrology and Natural Disasters – Astrodienst

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

21 Gedanken zu “Erdbeben in Haiti – Was schafft Zeit?

  1. Lieber Markus,
    das ist ja ein toller Artikel – ich werde mich jetzt nicht mehr an eine Analyse machen, denn das hast Du schon getan.
    Es bleibt natürlich die Frage, was man mit seinem Wissen macht, und dafür gibt es glaube ich kein Pflaster, so schlimm das auch sein mag. Damit müssen „wir“ – und Du als Fisch besonders – leben.
    Vielen Dank für die Zeichnungen und die Astrocartographie.
    Nicola

  2. Clarissa

    Wenn es möglich war, dieses Ereignis vorherzusehen: was tun Sie dann nun ganz konkret, um ähnliche Ereignisse zukünftig rechtzeitig zu erkennen und helfend einzugreifen?

    Sehen Sie es als Ihre moralische Pflicht an, Ihr Wissen zum Schutz der Menschheit einzusetzen?

    1. markustermin

      Das Erste, was ich konkret tue, ist: diesen Artikel zu schreiben. Der letzte Satz dieses Posts beantwortet auch Ihre Frage positiv: natürlich eindeutig ja! Wenn Sie weiter aufmerksam lesen, werden Sie auch die Vorschläge finden, die ich für konkret nötig halte: Geologie und Astronomie müssen zusammenarbeiten. Astrologie könnte die beiden ergänzen, wenn es um Erdbebenprävention geht.

      1. Clarissa

        Aber warum auf Geologen und Astronomen vertrauen, wenn Horoskope genauso geeignet sind, um eine Vorhersage zu treffen? Oben schrieben Sie: „Hätte man denn, aufgrund oberen Horoskopes, eine Erdbebenwarnung für Haiti rausgeben können? Ja, hätte man, aber wer schaut schon mal einfach so ins Horsokop von Haiti?“

        Gilt also die oben angeführte „Verantwortung für diese eingeschlafenen und selbstverliebten Wissenschaften“ (Geologie und Astronomie) also nicht in genauso großem Maße für Sie und Ihre Kollegen?

  3. silke

    ein guter artikel. danke! sie sprechen mir aus der seele.
    ich habe das glück seit 4 jahren mit einem
    geologen zusammen zu leben. nach anfänglich grosser
    skepsis öffnet er sich zunehmend astrologischen betrachtungsweisen u befasst sich mittlerweilen sogar mit
    kosmischen zyklen. lassen wir das als kleinen lichtblick gelten!
    l.g. silke

  4. „Immer wieder wurden auch genaue Vorhersagen von Astrologen für Ereignisse gemacht, es gibt Beispiele zu Hauf, doch diese Vorhersagen haben die Ereignisse nicht verhindert. Und darauf soll es doch hinauslaufen?“

    Wie sollte es den Möglich sein ein solches oder ähnliche Ereignis zu verhindern?

  5. Ulrich

    „Hätte man denn, aufgrund oberen Horoskopes, eine Erdbebenwarnung für Haiti rausgeben können? Ja, hätte man, aber wer schaut schon mal einfach so ins Horsokop von Haiti?“

    Also ich werde dafür sicherlich verbal hier niedergemacht werden, aber stehen Astrologen nicht dann in der Verantwortung, wenn sie Erdbeben vorhersagen können (mit Datum und Uhrzeit)? Eigentlich sollte man jedem Land ein Astrologenteam zuweisen, deren einzige Aufgabe es ist anhand der Planetenkonstellationen das nächste Erdbeben vorherzusagen. Selbst wenn man beim ersten Mal nicht darauf achten würde. Beim zweiten oder spätestens beim dritten Mal würde jede Warnung ernst genommen werden.

    Oder ist es doch nicht möglich Erdbeben vorherzusagen, da sie doch recht wenig mit Planetenkonstellationen oder Sonnenaktivitäten zu tun haben (ausser im Film 2012), sondern einfach mit der unvorhersehbaren Plattentektonik und einer Million anderer Dinge, die sich aber allesamt unter der Erdoberfläche abspielen?

    1. markustermin

      Genau die richtigen Überlegungen. Tatsächlich weisen die astrologischen Untersuchungen, die allesamt von engagierten Privat-Astrologen stammen, auf bestimmte, erkennbare Konstallationen hin. Siehe hier vor allem das Buch von Michael Meyer, „Gesetze des Chaos“, Ein astrologische Erdbebenstudie. „Beim zweiten oder spätestens beim dritten Mal“ hat bisher die Menschen nicht dazu gebracht, Vorhersagen zu beachten, dies gab es längst. Weil es eine Menge Leute gibt, die sehr aggresiv werden, wenn sie von Astrologie hören und daher groß verkünden, wenn einmal eine Vorhersage daneben lag, aber gern tief in die Geschichte hineinschweigen über die vielen korrekten Vorhersagen von Astrologen in den letzten 2000 Jahren. Die Astrologie ist aber eben keine Wissenschaft mit hohem öffentlichem Forschungsaufwand, sondern nur ein Sammelbegriff all derer, die sich jetzt und in der Vergangenheit mit Verantwortung dieser Kunst gewidmet haben und dies aus eigener Tasche bezahlen. Das Erdbeben in Haiti zeigt tatsächlich eine erschreckende Übereinstimmung zum Staatsgründungshoroskop. Solche Horoskope liegen nicht immer vor.

      Ich weise nicht umsonst darauf hin, daß die Astronomie und die Geologie heiraten sollten, damit wir eine gute Erdbebenvorhersage bekommen (Haben Sie den Post „Ton der Erde“ vor ein paar Tagen gelesen?): natürlich wehren die sich mit Händen und Füßen, oder weigern sich, diesem Gedanken überhaupt nur zu folgen. Was würde das aber bedeuten? Nichts anderes, als die Einsicht, daß „Plattentektonik“ und „Planetenkonstellationen“ auch im ganz nüchternen, im naturwissenschaftlichen Sinn unmöglich ohne Einfluss aufeinander sein können. Wir sehen die Aurora hier als Nordlicht und auf dem Saturn, wir kennen die ungeheuren Energiemengen, die schlicht und völlig bekannt durch Elektromagnetizismus und sogar jahreszeitlich bedingt gehäuft auftreten, durch so ein Nordlicht als elektromagnetischer Impuls unsere Erde treffen und sehen daher sogar im sichtbaren Spektrum den Kraftimpuls der Sonne in die Erde … und wie könnten wir denken, dies sei etwa nicht der direkte Einfluss von Kraft? Doch es ist so: die Bilder zeigen es selbst.

      Würde es die Geologie mit der Astronomie fertig bringen, Frequenzmuster zu finden, die solche Kräfte phasenverschoben durch den Erdmantel sich fortsetzend verfolgt, dann könnte man endlich mal dran gehen, Astrologie zu benutzen und vor allem zu erforschen! Das schlimme ist nun, daß Geologen und Astronomen wahrscheinlich aus genau dem Grund das Naheliegende vermeiden: zueinander zu finden, weil dies automatisch bedeuten würde, auch die Astrologie ein Stück ernster zu nehmen. Ich bin aber sicher, daß uns eine Verbindung von Astrologie und Wissenschaft gelingen wird.

      Wir leben in einem geheimnisvollen, lebendig interagierenden Sonnen-System. Die Sensibilität des „Mobiles“, in dem wir eine Lemniskate „fahren“, ist überraschend sensibler, als wir uns vorstellen können.

      Und warum brauchen wir als Astrologen die Hilfe der Naturwissenschaft? Weil Horoskope zwar rhythmische Muster zeigen und daher Voraussagen ermöglichen, aber sie sind nicht zuverlässiger als die Geologie. Astrologie ist eine Kunst und uns Astrologen selbst noch ein Rätsel. Um all dies zu verdeutlichen und vielleicht Wege weiter zu finden, kommt die nächste Zeit ein Post über das Erdbeben von Lissabon im achtzehnten Jahrhundert.

  6. Wieder mal am PC und im Internet stosse ich bei der Suche nach der Zeit des Erdbebens in Haiti gleich auf mehrere unappetitliche Seiten. Ein junger Schnösel (Astronom) ohne Schnauzer, durch Bart ersetzt, erlaubt seinen Genossen Aussagen von anno 1938, wobei es nur diesmal die Astrologen sind, die auf den Scheiterhaufen gehören! „Totschlagen sollte man sie“ schreibt einer.
    Als Hintergund dieser Sauerei benutzen die Schwätzer derart faschistoider Reden aus der NS-Zeit ihre Metagnose zum Beben in Haiti. Es erklingt die vorwurfsvolle Hymne, dass eine solche Untersuchung auf dem Rücken von Toten ausgetragen würde – was dann für die Presse, die mit den Bildern und fetten Titeln arbeitet, natürlich nicht gilt. Sich selbst nehmen die Schreiber ebenfalls aus, indem sie „auf dem Rücken von Toten“ jetzt dagegen protestieren, was sie selber auch nicht unterlassen können. Empörung als probates Mittel, um an jeder Sauerei teilzunehmen. Wobei man nur nicht bemerkt, dass dies keine ist. Wenn man ein Beben untersucht, erforscht man ein Phänomen, das es auch ohne Opfer geben kann und täglich gibt. Es geht dabei nicht um Lebende und Tote, sondern um ein Erdbeben. Ganz anders als wenn die „Vogelgrippe“ von der Chemie propagiert wird, die dann manche tatsächlich befällt – im Hirn. Oder die „Schweinepest“ andere – im Bauch. Damit in Geist und Seele derart Befallene die Signale der Natur mit Hasstiraden auf andere Menschen projizieren.

    Nehmen Sie die Kommentare nicht auf, machen sie weiter und lernen sie dazu!

    Die Progression im Ära-Menscheitshoroskop zeigt für Haiti die Ära-Achse Neptun/Pluto auf der Radix Achse auf. Und die Beben-Achse Uranus_Neptun steht als Transit exakt auf dem progressiven AC. (Die Sonne vom Tag und Stunde löste Neptun-Pluto Radix aus).

    Ich erhalte für Port au Prince 16:53 h oder 20:53 GMT vom Programm (Ariadne) folgenden Ac und Mc :

    AC 1°. 26 Krebs
    MC 22°. 35 Fische.

    Wie kamen sie auf andere Grade von MC und AC nach ihrer Berechnung?

    Mit Gruss,
    Edgar Valentin Flückiger
    von Welten.net

    1. markustermin

      Vielen Dank für ihren Hinweis. Ich bin da meinem Astro-Plus-Rechner und einer falschen Zeitzone aufgesessen, aber Astrotheme auch. Ich glaube, Sie haben Recht: AST ist richtig. Ich distanziere mich aber gegen die Bart-Geschichte, ist ja seine Sache und wir alle sind ein wenig eitel. Aber: Wird tatsächlich so gewaltvoll gedroht? Ich hab´s nicht gefunden und lese nicht gern in diesen Kommentaren. Können Sie sagen: wo? Ihre Forschung finde ich sehr interessant: es gibt also offensichtlich schon erfolgreiche astrologische Erdbebenvorhersage.

      Mit herzlichen Grüßen und der Empfehlung an die Leser, sich mal Ihre Seite anzugucken!

      1. Schön das ihr euch auch hier Gedanken über mein Aussehen macht.

        Und was der Gute Edgar hier über die Kommentare in meinem Blog schreibt, ist natürlich Unsinn. Aber anscheinend ist jeder Kritiker an der Astrologie gleich ein Nazi. Und warum hat er eigentlich das Beben in Haiti nicht vorhergesagt – immerhin kann er das doch angeblich so gut…

      2. markustermin

        Dabei macht Herr Valentin mit seinen äußerst interessanten Vorhersagen für das Iranische Erdbebengebiet genau das, was Du so inbrünstig als Bedingung für eine ernsthafte Auseinandersetzung genannt hast.

        Wenn er schreibt: „Damit in Geist und Seele derart Befallene die Signale der Natur mit Hasstiraden auf andere Menschen projizieren.“, kann man ihm nur zustimmen. Was Du machst, ist gefährlich und unverantwortlich. Vor allem für mich. Biedermann spielt den Brandstifter.

      3. Meinst du mich? Falls ja: schön zu wissen, dass du ihm zustimmst. Das er (unter dem Namen „Nadja von Ah“) alle Kritiker als Nazis bezeichnet und mir „faschistoide Reden“ vorwirft; das alles „belegt“ mit falschen Zitaten scheint dich also nicht zu stören…

        Aber gut – ich hab mir ehrlich gesagt auch nichts anderes erwartet.

        Übrigens: die „Vorhersagen“ von Herrn Valentin sind genaus so fehlerhaft wie die der restlichen Astrologen. Und wenn du und er euch einreden wollt, ihr hättet recht gehabt, dann kann ich euch nicht helfen. Aber werde eure Prognosen verfolgen. Mal sehen, wie erfolgreich ihr seid…

  7. Manu

    Hallo Markus,
    ich weiß nicht, ob Du hier noch einmal reinschauen wirst, aber ich hinterlasse diesen Text einfach mal:
    Ich bin mir nicht sicher, ob Obama nun mit seiner Aktion in Haiti wirklich den Friedensnobelpreis verdient hat.
    Wenn man „freeman“ von dem Blog „Alles Schall und Rauch“ Glauben schenken kann, dann ist wohl eher die entgegengesetzte Richtung zutreffend. In diesem Blog schreibt freeman u. a., dass laut „globalresearch“ die USA bestens vorbereitet waren auf eine derartige Katastrophe in Haiti, und zwar so ganz „zufällig“. Was ich allerdings noch übler finde ist, dass das US-Militär dort alles quasi besetzt hat, kaum irgendwelche Nahrungsmittel, Medikamente und dergleichen verteilt, und darüber hinaus Transportflugzeugen anderer Hilfsorganisationen zum Beispiel „Ärzte ohne Grenzen“ mehrmals die Landung unterbunden hat.
    In Haiti soll es mehrere interessante Ölquellen geben sowie Uran.
    Es ist nicht gegen Dich und Deine gute schlüssige Interpretation des Stundenhoroskops.
    Aber: Was wenn es so ist, wie freeman es schreibt. Und er greift dabei auf vorhandene Quellen zurück.
    Viele Grüße
    Manu

    1. markustermin

      Hallo Manu,

      die Militärs hatten den Auftrag, sofort zu sichern, was sich öffentliche Ordnung nennt. Das müssen sie einfach, weil in Haiti ja 9 Millionen Menschen leben. Viele sind gestorben und haben entsetzliche Not gelitten, aber was passiert wäre, wenn Die Soldaten nicht sofort alle wichtigen Punkte besetzt hätten, wäre nicht auszudenken gewesen. Diese schnelle Reaktion ist deshalb einfach klasse, meine ich wirklich. Öl und Uran? Und wenn schon: dazu braucht man kein Land zu besetzen. Neben den Infos über die Katastrophe kommen auch ganz bemerkenswerte Nachrichten über das Land auf die Bildschirme: etwa Villen auf dem Land, Landwirtschaft. Schöne Hotels, die offensichtlich erdbebensicher gebaut sind. Warum waren sie vorbereitet? Weil Obama natürlich sofort nach Amtsübernahme die wahrscheinlich bereits in Reform befindlichen Eingreiftruppen nochmal verstärkt hat: wegen des Hurricanes in New Orleans und der sich daraus sicherlich ergebenden Notwendigkeit, künftig besser vorbereitet zu sein.

  8. Mir fällt im aktuellen Horoskop auf, dass eine große Bereitschaft, ja regelrecht der Wunsch zum Spenden da ist, was sich in den Medien zu spiegeln scheint. (Jupiter in Fische)

  9. Manche spielen eigentlich gar keine Rolle. Aber die spielen sie gut. Daneben geht es um die Sache. „Faschistoid“ ist nach meinen Erfahrungen, die hoffentlich auf meinen Verstand abfärbten, wenn ganze Kliquen auf einzelne Menschen los prügeln. Weil jeder Vorgänger dem Nachläufer das Recht vermittelt, noch einmal in die selbe Kerbe zu hauen. Im genannten Blog von Herr Freistetter werden zwar die Astrologen (nicht kritsch sondern völlig unkritsch!) allgemein ebenfalls genannt, namentlich geht es aber leider um „diesen Markus Termin“, der hat … der soll doch, … usw. Dem muss man es einmal sagen. Der Tenor klingt für den Leser buchstäblich so, als wäre dieser Mensch ein Verbrecher. Nämlich weil er – unter anderem – zigtausend Menschen verrecken liess, obschon er die Macht gehabt hätte, deren Schicksal zu verhindern. Ist das für sie nichts, Herr Freistetter?

    Derartige Hetzschriften sind nicht blinder Populismus, sondern entsprechen dem Unwesen des Faschismus haargenau! Ich kann lesen. Und ich las, dass – ganz selbstverständlich – Herr Termin nicht nur dies und das ist, sondern sogar Schreibfehler macht und noch schuld an zigtausen Opfern ist. Manche Passagen auf ihrem Blog lasen sich so hasserfüllt (der Betreiber musste ja sogar Stellen streichen) dass man sich als Leser
    an das Attentat auf den Filmer Van Gogh oder an anderes erinnerte. Dies scheinheilig zu leugnen, bedarf einer gewissen Meisterschaft. Nur sie wird beim Namen genannt. Und das war den Geiferern natürlich immer zuviel. Es ist klar, dass die gleichen Gruppen später eigentlich nur im Kirchenchor sassen. Sie waren alle nur Messdiener, bis das Fernsehen kam, wo sie Talker wurden. Deshalb muss man dies dennoch beantworten: Auch wer in Synagogen, Kirchen oder Moscheen Kerzen anzündet, spielt mit dem Feuer! Und anstatt sich mit „Beobachtung und neuen Forderungen“ sogleich erneut aufzublasen, sollte man vielleicht mal kurz innehalten und sich besinnen. Nicht in verbalem Überschwang auf 200 Tausend Verstorbene, sondern zuerst mal ’nur‘ auf einen einzelnen Lebenden – denn das eine ohne das andere gelingt uns nicht. Dies würde aber genügen. Wie wäre es also damit, Herr Freistetter? Sie sind ja noch jung. Beginnen sie mit der Übung! Sonst läge der Gipfel jeder Ungerechtigkeit nämlich darin, dass heute jeder Hanswurst das Recht hat grössenwahnsinnig zu werden. Und – muss das unbedingt sein?
    Mit herzlichem Gruss,
    Edgar Valentin

    1. markustermin

      Hallo Natalie,

      nein, hab ich mir nicht ausgedacht, wie der Forums-Teilnehmer vermutet. Du findest Die Zeit bei astrotheme. Ich dachte mir, die Franzosen haben einen direkten Draht zur Haitianischen Geschichte …

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