Ereignis, Fotos, Mond, Mundan

Regen im Paradies

Wahnsinn, Abenteuer. Huhuuu … Natürlich haben wir vorher den Wetterdienst studiert. Es soll kalt werden? So kalt? 14 Grad? Gar zwölf? Wobei zwölf ist wieder eine magische Zahl. Also? Und ich gestehe, ich dachte auch an jenen „Duft“ von rauchendem Olivenholz in den Öfen: eine Reiserücktrittsversicherung ist nur für den Notfall gedacht! Also hingeflogen mit der Air Berlin. Flugangst? Kannte ich früher auch nicht, doch dann denke ich daran, dass da oben bloß so eine Art – freilich super gewarteter – Motor vor sich hinröhrt, mit mir selbst in ein paar tausend Fuß Höhe drin in einer Blechkiste, die aber von erfahrenen Piloten geführt wird, wie nur je ein stolzes nautisches Schiff. Flugzeuge von heute sind die Schiffe von damals. Dieses Flugzeug freilich riecht wie ein alter Bus. Das Essen fällt aus, oder ist kostenpflichtig, das Unterhaltungsprogramm unabschaltbar und aufdringlich, die Stewardessen sind ruppig und der Kapitän ist bayerisch knapp und etwas schwer verständlich. Aber das ist o.k., denn er setzt auf die Piste, wie ein Profi, und man merkt dabei, dass er nicht zufällig auf einem Pilotensitz gelandet ist. Ein stolzer Beruf! Wie wird die Menschheit in Zukunft fliegen? In Palma ist das Wetter nieselig. Wirklich nieselig. Wir haben diese Reise perfekt geplant. Ankunft, so dass wir genug Zeit haben, Sòller – sprich Soijer mit Betonung auf dem ersten „o“ – zu erreichen. Und zwar mit jenem historischen Zug, der – so wird erzählt, eingeweiht wurde, als die Titanic unterging. Schauen wir uns dieses Datum mal als Horoskop des Titanic-Untergangs an:

titanic

Auf ihrer Jungfernfahrt kollidierte die Titanic am 14. April 1912 gegen 23:40 Uhr mit einem Eisberg.

Da sehen wir Mond-Chiron eingeschlossen in den Fischen im Haus 3. Mond sind bei einem Ereignis immer die Leute, und Chiron – Mond sind verletzte Personen, oder „geheilte“ im Bauch des Walfisches. Das Problem der Titanic ist Neptun. Netpun stark in einem Wasserzeichen und Spitze Haus 8 – also Übergänge, Verwandlungen, Wiedergeburten. (Liane Sophia Halaz meint, das Haus 8 im Neumond-Horoskop vor der Geburt zeigt an, wie man aus dem alten Leben hierhergekommen ist.) Und noch Jupiter, laut Hannelore Goos ebenfalls und logischer Weise als Haus 9 Herrscher Signifikant, Anzeiger für Schiffe, rückläufig in Haus 12!

Jupiter, lese ich bei Hannelore Goos in ihrem Handbuch der astrologischen Zuordnungen, steht auch auch für Schiffe! Merkur rückläufig und noch nicht in Cazimi, sondern stark verbrannt, Mars und Pluto im siebten Haus. Das ist das Horoskop für die Titanic-Eisberg Kollision.

Der Zug nach Soller, eine Holzwagon-Bahn alten Stils, die uns durch Tunnel und Berge ganz gemächlich und sich ständig schüttelnd ins goldene Tal schaukelt: das Paradies-Tal, so scheint es. Überall leuchten die roten Orangen und die gelben Zitronen von den Bäumen! Die Häuser sind klein und pittoresk. Immer noch, wie zur Echtzeit-Kulisse, lassen die Mallorciner ihre Eingangshallen offen am Nachmittag, und damit den Blick in den repräsentativen Raum frei.

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Gemäß dem selben Datum würde diese Bahn von Uranus dargestellt, der ein Sextil zu Venus hat. Und Venus Früchte, Orangen, sehen wir hier im Hintergrund vorbeirauschen, unterwegs ins goldene Tal, wie der aus dem arabischen stammender Name sagt.

Auf dem Rückflug waren die  – andere! – Nürnberger – Stewardessen ausgesprochen freundlich und der engagierte und über Lautsprecher ständig mit den Stewardessen flirtende Kapitän erklärte uns die zwei-stündige Verspätung nicht so, wie man uns an der boarding-Gate gesagt hatte, weil er selbst noch mit einer verspäteten Maschine hätte anreisen müssen, sondern damit, dass sie an einem technischen Defekt schon seit heute Nachmittag tüftelten. Hm, nun war es ja nicht mehr möglich, auszusteigen … Mehr dazu und das Horoskop der Reise selbst morgen … und spannende Bilder!

Für die Bahn hingegen gilt wohl nicht nur eine andere Uhrzeit, sondern eben Uranus und vielleicht Merkur in Cazimi? Das wäre eine Erklärung der Verbindung dieser astrologischen Zwillinge Titanic und dem „Tren de Sòller“, und auch ihrer Verschiedenartigkeit. Und ein zweiter Zug kommt hinzu, der hat dann doch auch Be-zug zu Neptun:

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Ereignis

Caffee-Pause!

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All den treuen BesucherInnen meines Blogs, die es gewohnt sind, jeden Tag einen neuen „Post“, Artikel zu finden, möchte ich an dieser Stelle einmal herzlich danken! Es sind inzwischen einige. Und es werden mehr! Ab und an brauche ich es, keinen Computer zu sehen, dafür aber die Sterne selbst. Das mache ich, und wenn Gott will, werden wir mit seiner Unterstützung ab dem 4. oder 5. April weitermachen. Übrigens: wer immer Lust hat, etwas zu kommentieren, gerne. Das bringt andere Perspektiven und nutzt allen.

Ereignis, Mundan

Sehr alte Diskussion

Nürnberg,  15:30 – Unten das Horoskop der Expedition Sir Arthurvans Eddington vom 29.05.1919 auf der Afrika vorgelagerten und damals noch zu Portugal gehörenden  Insel „Principe“.  Ich möchte anhand dieses Horoskops einmal darstellen, wie synchron die Sternenwissenschaften wirklich arbeiten, obwohl sich die Astrophysiker – meines Erachtens zu Unrecht – darüber beschweren, wenig zu verdienen und auch – zu Recht – sich darüber beschweren, in prekären Verhältnissen leben zu müssen.

Wer glaubt, diese Diskussion sei neu, lese  bei Claudius Ptolemäus (ca. 100 n. Chr.) …

claudius-ptolemaus

… – Κλαύδιος Πτολεμαῖος – seine Verteidigungsschrift gegen die   Gegner der Astrologie:

„Ich stehe also auf der Behauptung: Vorhersagung – zwar oft täuschend, ist möglich und der eifrigen Hingebung wert. Ebenso ist die Lehre von Abwendung des Übels, weil sie zwar nicht alles, doch einiges, sei es groß oder klein, abwehrt, mit Fleiß aufzunehmen und für großen Gewinn zu achten.

Dieser Meinung waren auch die Ägypter, welche diese Kunst am eifrigsten getrieben. Sie haben mit astronomischen Vorhersagungen immer die Arzneikunst verbunden. Nimmermehr hätten sie Sühnungen, heilige Abwehrungsgebräuche und Gegenmittel angewandt gegen zukünftiges und gegenwärtiges, allgemeines und besonderes Ungemach, wenn sie die Meinung gehabt, es lasse sich nicht abwehren, nicht wegbringen. So aber galten ihnen die Mittel, so nach der Veranstaltung der Natur eine gegenwirkende Eigenschaft besaßen, als ein zweites Fatum und ihnen gesellten sie die Vorbedeutung bei: dies war die Wissenschaft, genannt Jatro-Mathematik, Verbindung der Arznei-  und Messwissenschaft, aus dem Gestirn Temperament, Erfolg und Ursache zu finden. Ohne diese Kenntnis wirkt oft auch die Arznei nicht, (als nicht gleichmäßig auf alle Körper und in allen Krankheiten wirkend); aus der Arzneikunst zur Abwehrung kommender Krankheiten und gegenwärtiger, sichere, soviel als möglich, wie es dem einzelnen dient oder zuwider ist.“

Ihr seht als, schon vor knapp zweitausend Jahren bedurfte es einer streitbaren Einleitung für das „Tetrabiblos“, wohl auf Umwegen über die maurischen Andalusier zu uns gelangt. Für Kepler war es nicht anders, so dass er sich genötig sah, eine Streitschrift mit dem Titel „Von den gesicherten Grundlagen der Astrologie“ (Chiron-Verlag) zu verfassen. Und so weiter. Bemerkenswert ist aber an obigem Ptolemäus-Zitat sein Verweis auf wesentlich älteres Wissen astrologischer Art, als sein eigenes, welche manche geneigt sind, für ursprüngliches astrologisches Wissen zu halten. Selbst im Nazi-Deutschland spielte die Astrologie eine umstrittene Rolle, einerseits wurde sie bennutzt, andererseits AstrologInnen auch verfolgt.

Diese Sonnenfinsternis belegt sehr gut den ursprünglichen Zusammenhang der Astrologie mit der Naturwissenschaft Astronomie, Physik, Kosmologie. Was ist der Hergang? Einstein hat nach der Allgemeinen Relativitätstheorie – schon das verwirrende Wortspiel „speziell“ und „allgemein“ ist ein Stolperstein am Eingang dieses Tempels,  wo wie damals in Delphi eine Formel in den Stein gemeißelt ist:

E =Masse mal Beschleunigung Quadrat

relativitatstheorie-bestatigende-sonnenfinsternis1

In Plutarchs Essay „Was bedeutet das „E“ über dem Eingang des Apollon-Tempels zu Delphi“ berichteten späte Priester des Heiligtums, also Eingeweihte, über  tastenden Versuche, den Sinn dieser Inschrift zu begreifen.

„Erkenne Dich selbst“, ist das, was Apollon über dem Eingang zum Tempel bekanntlich noch empfiehlt. Bei Einstein wird aus dem „E“ des Sonnentempels die Formel von der Äquivalenz einer Masse und Energie. Daraus entstand als erste konkrete Anwendung die Atombombe.

Völlig unzufällig wird der “Beweis” für die Theorie, Licht lasse sich durch Raumkrümmung ablenken, bzw gehe diese mit in einer messbaren Kurve um die Sonne, während einer Sonnenfinsternis bewiesen, wo eben Venus sichtbar war und es parallaxenmäßig nicht sein sollte.  Zumindest ergibt sich ein Hinweis., der im Rahmen dieser Theorie interpretiert werden kann. Nun sind Sonnenfinsternisse seit alters her starke astrologische Indikatoren. Schauen wir uns die Beweis-Sonnenfinsternis genau an:

Erst mal sehen wir die Achse Haus 3/9 in die Finsternis integriert, und aufsteigen tut Waage, so daß die Venus maximal verstärkt wird durch Jupiter, der in seiner Erhöhung steht. Daraus läßt sich ersehen, wie groß die Bedeutung dieser Finsternis ist.

Doch nun kommt hinzu: Pluto bildet ein Quadrat zu Chiron. Und Pluto ist der höchste Planet! Dies ist die Verletzung in Haus 7 durch Chiron. Die Verletzung der Menschheit durch die Bombe. Der Waage AC ganz am Anfang zeigt den Beginn einer langen Phase, die diplomatische Bemühungen erfordert, wie das der Waage entspricht. Allem voran aber spiegelt die Sonnenfinsternis selbst in ihrer Apollon-Analogie eine starken astrologische Aussage – den König zu stürzen, der hier im Haus 9, dem des Wissens und der Weisheit steht. Und es soll ein neues Wissen – Mondknoten Haus 3 im Schützen daraus hervorgehen, bei dem Weisheit (Schütze) auf der Kommunikationsebene des dritten Hauses stattfindet. Wir werden auch in diesem Jahr eine starke Sonnenfinsternis haben, die beispielsweise über China sichtbar sein wird, hier jedoch fast ebenso wirkt. Traditionell sehen die Chinesen eine Dynastie wechseln. Dies aber nur bei starken Aspekten zum Horoskop. Dazu die Tage mehr!!

Es wird also für den Beweis der Formel ganz intuitiv magisch ein astrologisch gültiger Schlüsselzeitpunkt gesucht, der dem Ereignis der Schöpfung eines neuen Weltbildes angemessen ist. Hier sehen wir an diesem Sonnenfinsternispunkt, wie die Königin – die Physik –  sich von der Druidin Astrologie krönen läßt. Als Sonnenfinsternisereignis findet der Entsatz des Alten statt; das neue Wirklichkeitsbild wird an der Quelle alles Bildhaften, der Sonne, Maß genommen. Und logged sich wie von selbst dabei in den Bedeutungs-Kanon der astrologischen  Tradition ein. Natürlich haben sich Astrologen und Astronomen dazu nicht verabredet. Ebenso wenig, wie zur Benennung der Planeten. Doch es hier vielleicht, wie bei Pluto. Man hat ihn in der alten Alchimisten Metropole Prag aus dem Planetenstatus verbannt, und seitdem ist immer wieder zu hören, er sei ja auch gar kein so großes Objekt in diesem Planetoiden-Gürtel, die nun nach Pluto benannt sind. Es wird dabei jedoch nie erwähnt, dass Pluto gar kein Einzelkörper ist, sondern einen dermaßen großen Begleitkörper – Mond – um sich hat, dass er eigentlich ein Doppelplaneten-System ist, welches permanent und sehr regelmäßig um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreist. Daher muß man die Gesamtgröße dieses Planetensystems Pluto – Charon anders veranschlagen.

Ereignis

Fledermaus an der Discovery

fledermaus-foto

Bild: USA

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fledermaus-an-der-discovery12.o3.09 19:43 Florida USA

Worauf ich euch hier aufmerksam machen will, das sind Mond-Saturn am Aszendenten, denn dies ist die Fledermaus astrologisch seit alters her: Mond-Saturn. Ebenso die Eule. (Salamander – ein ähnlich mythisch altes Tier ist astrologisch Sonne!) Da die Techniker und Wissenschaftler die Fledermaus natürlich schon lange vor dem Start entdeckt hatten, wohl bereits zur Mond-Saturn Konjunktion.

Obiges Horoskop zeigt den ersten, abgebrochenen Startversuch. Gestartet wurde das Shuttle jedoch erst  zu dieser Zeit am Sonntag. Man beachte den Mond: bildet er zuerst einen Aspekt zum Saturn? Dann ist die Fledermaus entkommen. Bildet er zuerst einen Aspekt zu Uranus in den Fischen, dann ist die Rakete zuerst gestartet. Zum Glück für die Fledermaus, bekam sie rechtzeitig vorher ein Sextil zu Saturn, ihrer zweiten Hälfte.

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Ihr seht, der Mond mußte sich erst ins Sextil fügen und die Spitze des dritten Hauses berühren, bevor die Rakete abheben konnte. Mit der Fledermaus, von der man sich einig ist, dass sie wohl nicht überlebt hat. Die Wissenschaftler nehmen an, dass sie flugunfähig war. Doch hier liegt der Punkt: das ist nicht bekannt. Denn schließlich muß sie auch an die Discovery geflogen sein, sich dort festzuhalten, oder etwas nicht? So gibt es nur die zwei Möglichkeiten: entweder, sie ist durch ein mysteriöses Opfer – flugfähig – freiwillig für die Menschen zu Grunde gegangen.  Oder sie hatte tatsächlich zu fliegen verlernt, und mußte eben mitfliegen, fast, wie jene drei Fliegen aus der neusten Disney-Produktion. Ein merkwürdiges Maskottchen für eine Rakete. Oder sie hat es doch noch geschafft? Ein interessantes Zeichen. Mond-Saturn ist die Fledermaus, der Mond macht sich auf den Weg in die Opposition mit Venus – höchster Bekanntheitsgrad! – um dann ins Trigon zu Uranus (die Rakete am Shuttle, wo die Fledermaus festgekrallt hing) und Sextil zu Saturn zu kommen, wo sich also herausstellt, wie die Fledermaus als Skorpion-Mond im dritten Haus der eigentliche Antrieb der Raketenstufen ist, die Souveränität des Bewegungsprinzips übernommen hat. Erinnert mich an den Nachtfalter, durch den Gandalf der Graue seinen Adler rufen läßt, um sich auf diesen hinabgleitend von der Turmspitze zu retten. Vermutlich „it didn´t make it“, weil Saturn nicht nur fest im ersten Haus blieb, als der Mond das Bewegungsprinzip des dritten Hauses aktivierte, indem er ja zusätzlich noch den Uranus mit trigonalem Schub förderte. Ob sie davongekommen ist, stellt sich anhand der Frage, wer zuerst einen Aspekt hatte: Saturn oder Uranus. War es Saturn, konnte sie doch noch entkommen. Und so war es!

Ereignis, Geschichte, Weltbild

Astrologie und Computer

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Urheber: AlMare

YouTube – 2000-year-old computer recreated

Antikythera-Mechanismus: Forscher startet 2000 Jahre alten Computer – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Antikythera, oder hellenisch Αντικύθηρα, so heißt eine kleine Insel zwischen Kreta und dem griechischen  Festland vor der Schwammtaucher 1900  ein gesunkenes Schiff der Antike fanden. Valerios Stais, hellenisch Βαλέριος Στάης, entdeckte darauf am 17. Mai 1902 in Athen im Museum in einem Klumpen aus korrodiertem Material aus diesem Fund ein Zahnrad. Bitte zum Vergrößern zwei mal anklicken:

antikythera-mechanismus

Der Aszendent auf diesem Bild darf uns nicht allzusehr beeindrucken, denn wir kennen die Zeit nicht, wann der Archäologe das Zahnrad entdeckte. Merkur jedoch, Pluto und Neptun im Zeichen Zwilling, dabei Merkur im gradgenauen Trigon zu Jupiter, das sind gültige Informationen für uns Astrologen! Nimmt man an, der astrologisch-mechanische Apparat wäre wirklich etwa 150 v. Chr. gebaut worden, finden wir zu dieser Zeit Pluto in den Fischen und Uranus auf genau dem Grad der Sonnenfinsternis von 1900 (Bild unten, Sonnenfinsternis vom 28.05.1900). Doch nicht nur das. Denn als Herr Stais das Zahnrädchen fand, war, siehe Bild oben, Merkur ebenfalls in Pluto-Nähe auf seiner Zwillings-Wanderung, also unterwegs im eigenen, starken Haus. Finsternisse – besonders die starken, wie jene totale Sonnenfinsternis im Zeichen Zwillinge im Jahr 1900, dem Fund-Jahr des astrologischen Computers, sind Tunnelphänomene (Johann Hjelmborg). Man macht die Erfahrung von Verschwinden und wieder Auftauchen. Bedenken wir die Beteiligung von Pluto und Neptun im Zwilling zusätzlich, so erweist sich das neuerliche Auftauchen dieses Mechanismus als unzufälliges, Zeit-überbrückendes Phänomen. Und dies gilt auch, wenn die Finsternis nicht bei uns sichtbar ist/war, denn die Tag- und Nachtgleichen beziehen sich ebenso auf die ganze Welt.

Freilich nun, wie es möglich ist, dass Wissenschaftler Jahrzehnte darüber rätseln, wozu denn der Apparat gedient haben möge, und auch heute noch nicht viel mehr einfällt, als Sonnen- und Mondfinsternisse anzuzeigen und die allseits beliebten Sportveranstaltungen, das ist schon richtig krass. Wer sich mit nur geringem astrologischen Wissen ausgestattet den YouTube-Film des Rekonstrukts oben anschaut, dem wird eine andere, als astrologische Verwendung als Hauptzweck des obskuren „Antikythera Mechanismus“ gar nicht in den Sinn kommen. Wozu denn wohl sonst all die Zeiger? In diesem Zusammenhang bemerkenswert: die gegenwärtige Renaissance der Astrologie durch Computertechnik ist demnach nichts neues, sondern nahezu eine Rückkehr zu den Ursprüngen, soweit diese in Hellas und Kemet (Ägypten) liegen.

sonnenfinsternis-28051900Sonnenfinsternis 28.05.1900 15:51 für Nürnberg

Ereignis, Personen

Galileo Galilei

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Bild von Justus Susterman 1636

Nürnberg –  23:07, Galileo Galilei, geboren am 15. Februar 1564 um  15:31 in Pisa (Italien),  „Zwei Horoskope, die für Galilei zu seinen Lebzeiten (1564-1642) erstellt wurden, zeigen, dass die Sonne bei seiner Geburt nahe sechs Grad im Sternzeichen (Tierkreiszeichen) Fische stand. Seine Geburt am 15. Februar in Pisa sollte ihn eigentlich zu einem Wassermann machen, doch  durch die Kalenderreform von 1582 verschob sich sein Geburtstag auf den 25. Februar.“ Eigentlich sollte man also sagen: nicht Geburtstag am 15. Februar, denn offensichtlich werden dann und wann die Daten recht willkürlich verschoben, sondern Geburtstag auf  6º Fische. Damit ist Galilei ein astreiner Fisch nach tropischem Tierkreis, und der allein zählt. Man beachte auch, wie sehr der Mond das Gesicht (und die Psyche „… und Sie bewegt sich doch …“; Streitsucht …) prägte (Widder-Nase und Stirn, jedoch Fische-Augen. Auch den Löwe-AC sieht man, jedoch verhüllt der Bart und der traurige Blick).

galileo

„Wären Astronomie und Astrologie nicht schon vor so langer Zeit getrennte Wege gegangen“, schreibt Dava Sobel („The Planets“, Viking, 2005), „dann wären einige Probleme der Galileo-Mission vorhersehbar gewesen. Ein „Geburtshoroskop“ für die Raumsonde Galileo, die gewissermaßen am Tag ihres Starts, dem 18. Oktober 1989 auf Cape Canaveral „geboren“ wurde, deutet auf ein starkes, gar aggressives Raumgefährt hin, denn die Sonne, die zu diesem Zeitpunkt im Sternbild (Tierkreiszeichen) Waage stand, gab ihm die Ausgewogenheit und Mars, in Konjunktion mit der Sonne am Himmelsmeridian, schenkte ihm Ehrgeiz.“

sonde-galileo

„Dieses tapfere Raumfahrzeug, das von Anfang an von zahllosen Pannen heimgesucht wurde, die seinen Start verzögerten und die Funktionstüchtigkeit seiner Instrumente gefährdeten, entwickelte eine ganz eigene Persönlichkeit, die es den Ingenieuren, die es bauten und den Astronomen, die es benutzten, lieb und teuer machte. Irgendwann zwischen 1982 (dem Jahr, in dem der Start geplant war) und 1989 (dem Jahr, in dem der Start erfolgte) wurde Galileo beschädigt, was man jedoch erst bemerkte, als die Sonde bereits auf dem Weg zu Jupiter war.“

Uns fällt dabei auf, daß die Sonde und Galileo ihren Jupiter im Krebs haben, wo er erhöht steht. Der Entdecker als königliche Konjunktion im Haus des kollektiven Unbewußten. Dies zeigt die Leistung an. Für eine Sonde mit dem Ziel Jupiter steht Jupiter im Haus 7 gut, doch seine Konjunktion mit Chiron zeigt die Probleme auf. Ebenso Merkur in Haus 10  im Quadrat zum AC-Herrn Jupiter, aber eben als Nachrichtenplanet gut gestellt. Nun schauen wir uns einmal das Horoskop zur Entdeckung der Jupitermonde an (zwei mal Klicken zum Vergrößern!):

jupiter-entdeckung28.12.1612 4:00 wahre Ortszeit, Florenz

„In diesem Zusammenhang ist ein bemerkenswertes Detail, das den in der Geschichte oft einbegriffenen Humor widerspiegelt, die Tatsache, daß es ausgerechnet Galileo Galilei war, eben jener Mann, der das religiöse Weltbild seiner Zeit, und damit unglückseligerweise auch das Bewußtsein des Göttlichen wie kaum ein anderer zerstörte, der wahrscheinlich als erster Neptun durch ein Fernrohr sah. Er zeichnete diese Sichtung auf, jedoch ohne zu wissen, daß es sich um einen weiteren noch unbekannten Planeten des Sonnensystems handelte.“ (Viktoria Mosmann-Möller, „Die Himmelskönigin, Traktat über Wesen, Bedeutung und Hintergründe von Marienerscheinungen im Lichte der Rhythmenlehre“)

Nun betrachten wir einmal das Horoskop als Synastrie (Vergleich) zwischen Galileis Geburtshoroskop und dem Zeitpunkt der Entdeckung der Jupitermonde (und wohl auch Neptuns):

galileo-entdeckung-synastrie

Nicht nur ist es die gradgenaue Konjunktion Jupiter-Neptun zum Glückspunkt von Galileo, die zum Zeitpunkt der Entdeckung auffällt, sondern auch die Sonne in Konjunktion zum Mondknoten und die Chiron-Chiron Konjunktion. Praktisch immer, „when it´s heavy business“, ist der Mondknoten auf diese Weise integriert (die Sonne bringt wahrlich große Dinge hervor). Sucht man in diesen Horoskopen weiter, findet sich auch gleich die dritte Symmetrie, die hier in einer Konjunktion von Venus und Mondknoten mit der AC/DC-Achse des Entdeckungshoroskops zusammenfällt. Mondknoten im Stier ist das Neue in materieller Hinsicht, also die vier Monde des Jupiter, die Galilei entdeckte, sowie das daraus folgende Weltbild mit der Sonne im Mittelpunkt.

Vor allem aber sind Neptun und Jupiter im Horoskop der Sonde (erste blaue Zeichnung) in einer genauen Opposition, ebenso, wie sie zum Zeitpunkt der Entdeckung durch den Astrologen-Astronom Galileo Galilei in einer genauen Konjunktion waren! Als Opposition beherrschen sie beide Haus 3, jenes der Information und Bewegung. Schließlich hier noch das Horoskop der letzten Signale der Sonde, als sie auf dem Jupiter ihren Geist aufgab (außen) in einer Synastrie, einem Vergleich zur Entdeckungsstunde der Jupiter Monde (innen):

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„In der letzten Stunde der Odyssee Galileos, schreibt wieder Dava Sobel, „zeigte ihr Horoskop Saturn, den „Hüter der Schwelle“ und Planeten der Begrenzung, mitten im achten Haus, dem Haus des Todes.“

Doch nicht nur das. Merkur, Psychopompos, Seelenführer, steht gradgenau über dem Glückspunkt, und, was geradezu unbeschreiblich ist: die Mondknotenachse steht ebenfalls gradgenau in Konjunktion mit eben der Achse vor 400 Jahren! Wieder, wie vor fast 400 Jahren ist Mars rückläufig und bildet mit Uranus eine Konjunktion genau zwischen Fische und Wassermann (dies die Zerstörung des technischen Apparates). Jupiter ist, wie zur Entdeckung, in der Jungfrau und die Sonne steht nahezu genau über jener Entdeckungskonstellation Jupiter-Neptun von 1612.

Ereignis, Fotos, Geschichte, Weltbild

Anmerkungen Spielwarenmesse Nürnberg

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hochwasser-0502190905.02.1909

Neptun Sextil Lilith/Jupiter, Vollmond, Pluto-Mondknoten Konjunktion, Uranus-Neptun Opposition und rückläufiger Merkur im Trigon zu Pluto, und all das in der Zwillings-Kerbs Stadt Nürnberg. Nicht heute, damals, 1909! Und wir sehen, Neptun im Krebs (Überschwemmung) macht solches. Der neuraligische Punkt dieser Zeit, der Neptun-Brunnen, welcher ja nur der Zweitguss des 1797 nach Russland verkauften Neptun-Brunnens ist – eine Farce: „Nach Fertigstellung des Neptunbrunnens am 19. November 1668 fehlte das Geld zur Aufstellung und zur Lösung der technischen Probleme der Wasserversorgung. Der Brunnen wurde auf dem Bauhof (Peunthof) zwischengelagert. 1702 nach dem Tod von Jeremias Eißler, des letzten beteiligten Künstlers, wurde der Brunnen im Peunthof zusammengesetzt und provisorisch trocken aufgestellt. Zur Aufstellung auf dem Hauptmarkt kam es nicht mehr. 1797 verkaufte die Stadt den Neptunbrunnen für 66.000 an Zar Paul I, der ihn auf eigene Kosten nach St. Petersburg verschiffen und in seiner Sommerresidenz, dem Petershof aufstellen ließ.“ Warum? Weil dieser Brunnen, ohne jemals aufgestellt worden zu sein, als größtes Kunstwerk Europas galt.  „Der jüdische Bürger Ludwig Gerngos dem deswegen am 30. Juli 1901 die Ehrenbürgerwürde verliehen wurde, übernahm als Mäzen die Kosten eines Zweitgusses und des Brunnenaufbaues unter der ausdrücklichen Auflage, dass der Brunnen an dem ursprünglich geplanten Standort, dem Hauptmarkt, aufgestellt wird. Am 22. Oktober 1902 wurde der Brunnen auf der Südseite des Hauptmarkts, als platzräumlicher Kontrapunkt zum ‚Schönen Brunnen‘ (endlich, 234 Jahre nach Fertigstellung!) eingeweiht.“ (Wikipedia) Wie man sieht, bei rückläufigem Merkur, deswegen konnte er wohl nicht bleiben (außen Aufstellung am 22. Oktober 1902, innen Fertigstellung am 19. November 1668). Passend: Neptun-Mars zur Fertigstellung im Steinbock (Neptun in harter Form, ein Widerspruch in sich), Neptun dann in Opposition im Krebs zur Aufstellung 1902! Dem rückläufigen Merkur gemäß will dieses Kunstwerk, es ist genwärtig an drei Stellen der Stadt verteilt (Aufsessplatz, Stadtpark, Adenauer-Brücke, als sollte es das Wasser bannen, das am Brunnenrand halt machte 1909) ständig wieder wandern.

fertigstellung-aufstellung1

Ein Freund aus alten  Zeiten – Jupiter bei mir im Wassermann im Haus 11, Merkur rückläufig – schickt mir eine mail, wir kommen wieder ins Gespräch, hier ein Auszug:

„Was hat Dich zur Astrologie getrieben? Einsicht, Geschäftssinn, Religion, Schauspielerei, Überzeugung?“

img_3392Neptun Brunnen Hauptmarkt 05.02.1909

Dies ist ja eine dieser Fragen, die bereits sehr viel implizieren: nicht getrieben, sondern gefunden. Antwort: Überzeugung, Einsicht und Berufung.

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Im Anhang prangt nun Dein Horoskop (privat, hier nicht sichtbar). Es zeigt einen Kreis mit Farben und Symbolen, alle bedeuten etwas und stellen in etwa – Deine Geburtszeit ist sehr ungenau, es lohnt sich, beim Standesamt nachzufragen! – die geozentrische Situation der „Planeten“ zum Zeitpunkt Deiner Geburt dar.

img_33941Wasserstand 05.02.1909

Wenn man daraus Nutzen ziehen möchte, ist es nötig, sich mit den Symbolen und deren Bedeutung vertraut zu machen. Sie bieten ein erstaunlich genaues Abbild Deines Charakters und sogar Deines äußeren Erscheinungsbildes. Schon allein dies ist frappant. Seit ich davon berührt bin, lässt mich die Frage nicht mehr los, zu wissen: wie genau ist es, und warum ist es überhaupt so? Die seit zweitausend Jahren hitzige Diskussion, ob wohl Astrologie irgendetwas taugt, entlockt dem Praktiker, der täglich viele Horoskope sieht, nur ein müdes Lächeln. Ohne diesen Standpunkt: Du müsstest mir also eine Woche oder so „über die Schulter“ schauen und bei Beratungen dabei sein, kann man gar nicht beurteilen, was das überhaupt ist. Etwas überlebt aus uralten Zeiten, „funktioniert“, erneuert sich und verspricht ein Zukunftsgeheimnis. Man muss also keinesfalls daran glauben. Es hat aber gleichfalls wenig zu tun mit modernen wissenschaftlichen Falsifizierungsmethoden, obwohl sich viel belegen ließe, ebensoviel, wie in der Soziologie oder Psychologie.

Aber das ist nicht das Problem der Astrologie, sondern dies sollte vielmehr eine Grundsatzdiskussion über die wissenschaftlichen Methoden wert sein, darüber, welche Ergebnisse mit diesen Methoden erwartet werden können, und welche nicht.

Ist denn wirklich das gesamte Dasein mit wissenschaftlichen Methoden erfassbar? Sobald sich die Welt dessen bewußt wird, bekommt die Astrologie einen neuen Bezug zur Welt, der sich jetzt schon entwickelt.

Nürnberg, Reichsparteitagsgelände. Wenn Du also mal wieder auf einer Messe sein solltest, sag auch Bescheid. Mein Standpunkt ist jedoch dieser: es geht nicht um „ehrlichen Umgang“ mit der Geschichte. Es geht vielmehr darum, dass mit und durch Deutschland: also dem Land, der Volksseele und allem, also auch der Sprache, etwas passiert ist (und weiter passiert, denn es setzt sich fort als Virus der Perversion), was man in der Elektrotechnik als „Durchbrennen“ bezeichnen kann: Hier ist nicht mehr von Moral die Rede, sondern davon, dass die Vorstellung von Moral selbst obsolet geworden ist, eben „durchgebrannt“. Daher gibt es nichts zu rechten. Es gibt nur den bedingungslosen Standpunkt, von hier aus das Wissen zu gewinnen, wie die Menschen diesem Wahnsinn entkommen können. Davon sind wir jedoch weit entfernt. In meinen Augen ist Wiedervereinigungs-Deutschland recht faschistisch. Die Grausamkeit bezieht sich heute auf Tiere (grundlos zu Tode gequälte Kreaturen im Namen der Nazi-Wissenschaft: ca. 1,5 Millionen jährlich). Die Tiere sterben an der Menschen statt. Und da geht’s nur um die Versuchstiere und noch nicht um die Massentierhaltung. Das ist also nicht spekulativ, sondern real. Real ist auch die Waffenproduktion, da stehen wir an dritter Stelle, besonders stark mit Kleinfeuerwaffen, die am meisten Menschen auf der Welt töten. Nicht zu vergessen unsere zynische Logistik der weltweiten Chemieverseuchung durch die IG-Farben Nachfolger, die noch nach jeder Krise, jedem Krieg stärker denn je wiederauferstanden sind. All dies und mehr hat in meinen Augen mit dem „Gerechtigkeitsproblem“ zu tun. Die anderen Dinge: KZ-Lager der Engländer, Opiumkrieg, Skalvenhandel, Kriegsterror gegen die Zivilbevölkerung, Stalin der Multi-Massen-Mörder (und Hitler im Vergleich zu ihm vielleicht zahm), die geringsten Falles Gleichgültigkeit der Welt ob der Judenvernichtung, und deswegen auch psychopathische Stellvertreterfunktion der Deutschen für den Antisemitismus der Welt, die Menschenverachtung Israels selbst, Konditionierung á la Schekem (das erste verbürgte Progrom durch Juden im AT), und und und, sind tatsächlich nebensächlich in Bezug zu dem einen Fakt: der industriellen Massenvernichtung von Menschen. Dieses findet sich heute weltweit wieder, und zwar im Bild und in der Praxis des „Industriellen“ überhaupt. Alles, was „industriell“ betrieben wird, ist vernichtend.  Die Idee, eine Firma sei für die „Gewinnmaximierung“ da, ist nur eine umsetzende Funktion Menschen verbrauchender Perversion. Keine „Gewinnmaximierung“ macht per se Sinn für irgendetwas. Die fromme Tünche, die sich Firmen geben – und ich muss zugeben, seit dem fast geglückten public-realtions-Einstieg bei Braun habe ich Dich in Verdacht, der Mitmacher-Faszination dieser Welt erlegen zu sein, wie ich ihr selbst ab und an erlegen war – diese Tünche spiegelt sich wieder in ihren verwechselbaren Wegwerfmagizinen (“ … that defined their folklore …,“ F.Z.) die Mega-tonnenweise aus der Druckerpresse direkt ins Altpapier wandern: Tiefdruck-Hochglanz Marken BMW, Daimler, DB, Siemens … egal. Die „Identifikation“ mit der Firma ist immer Uniformität. Ist immer militärisch und faschistisch. Daher ist es auch kein Wunder, dass dieser Staat, der doch vorgibt, ständig „den Mittelstand fördern“ zu wollen, gleichzeitig dabei ist, allen Selbstständigen den Garaus zu machen, wobei Gleichgültigkeit nur eine Funktion des Systems ist, das sich aus den wirklich großen Verbänden heraus – Staat, Konzern, Kirche – mit dem wirklich Individuellen gar nicht beschäftigen kann, und es seinerseits tatsächlich für Großmut hält, dieses halbwegs und zum Alibi bestehen zu lassen, während richtig wäre, alles zu tun, um Individualismus, Genialität des Einzelnen, den Sonderweg, die Muße, den Fleiß, die Freiheit nicht zuzulassen – lächerlich! – sondern sich (die Masse) zurückzunehmen, wo es nur geht, in aller angebrachter Bescheidenheit …

Was Israel anbelangt ist daher meines Erachtens unsere Verantwortung viel größer, als ein paar Fregatten vor dem Libanon herumkreuzen zu lassen, und die Hamas schuldig zu sprechen. Was wir gemacht haben, war schlicht, einen großen Teil unserer eigenen Bürger zu ermorden, einen anderen haben wir dadurch zur Auswanderung gezwungen. Diese haben wir mit allen Folgen zu verantworten. Daher wäre es ein erster Schritt, diesbezüglich Verantwortung auch zu übernehmen. In Nürnberg GegenStandpunkt Termine Nürnberg gibt es eine lebendige Bewegung ganz dreister Besserwisser, die sich vom linken Ufer aus in verkapptem Antisemitismus versuchen, und glauben, sich selbst heuer aus der Lösung ausklammern zu können. Mein Vorschlag: gebt erstmal die Frauenkirche und den Hauptmarkt (ehemals Adolf-Hitler Platz, vorher jüdisches Viertel) zurück, das Progom, wo damals der Neptun-Bunnen stand und heut steht (im Stadtpark) – wurde, wie die Historiker berichten, leider auch von Karl IV aus früherer Zeit profitierend in Kauf genommen …

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Ereignis, Fragen, Geschichte

HMS Victory

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Untergang der Victory IV von Peter Monamy

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Im oberen Bild sehen wir das Horoskop ihres Untergangs (vergrößern durch zwei mal Klicken!). Pluto Spitze Haus 9, alle Planeten im Haus Acht (Verwandlung, Untergang), Mond-Saturn Konjunktion und Pluto Quadrat Mars. Und nicht zuletzt Lilith und Mars in Opposition. Das ist nun wirklich ein Untergangshoroskop.

Nürnberg 21:53 – Fund im Ärmelkanal: Schatzsucher wollen Wrack der „HMS Victory“ entdeckt haben – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

So etwas ist immer bemerkenswert: aus den Tiefen der Zeit taucht etwas auf! Der Untergang dieses stolzen Schiffes, dem vier Vorgänginnen gleichen Namens und ein Nachfolgeschiff folgten, ist genau datierbar. Sie lief am 23. Februar 1737 vom Stapel, aber sie sank bereits im Sturm vor Alderney am 4. Oktober 1744. Im Progressionshoroskop (innen Stapellauf) sehen wir Uranus und Pluto in etwa an der Stelle des Stapellaufs und vor allem den Mondknoten – denn Mondknoten haben etwas mit Auftauchen und Verschwinden zu tun – in exakter Konjunktion zur Sonne:

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Die Transite für die Entdeckung dieser Tage (Bild unten) zeigen uns Pluto über Uranus, dem Herrn des Hauses 9 für das Stapellaufhoroskop des Schiffes. Die Victory kam unter rückläufigem Merkur zu ihrem Stapellauf. Und vielleicht glaubte der Astrologe, der sicherlich beauftragt war, Achemar, der Fixstern am Ende des Sternzeichens Eridianus, der „Stern an der Mündung des Flusses“, würde die Rückläufigkeit wett machen, denn es ist ein Jupiter-Stern. Und Mond im Schützen, dachte dieser Astrologe, war besser als im Steinbock. Dazu kommt das genaue Trigon zum Glückspunkt im Haus 11! Das war sicher eine Elektion.

Denkbar wäre auch eine halbe Stunde früher, dann hätten wir den Mond im starken Haus 7 und Merkur als Herrn des Horoskops immer noch in 10. Neptun dann in 1!

Doch die stolze Victory IV sank – gerade sieben Jahre alt – mit Saturn in der Jungfrau, wie er es heute auch ist, und im Quadrat zu seiner Stapellaufstellung, und das trotz Jupiter-Sonnen Konjunktion in den Fischen. Wir sehen aber – oberstes Bild – Neptun und Saturn in Haus 12, und der damit (durch den damals noch unbekannten Fische-Herrscher) die Bestimmung des Hauses 10 hin zum Unbestimmten (Döbereiner), zur Auflösung zurückführte, ins Haus 12. Den Stapellauf um 12:00 Mittags habe ich mir so ausgedacht, obwohl die Zeit nicht verbürgt ist. Sie klingt jedoch logisch und war üblich, und ein Astrologe dieser Zeit hätte nach dem Wesen seiner Kunst Saturn gern in Haus 12 gesehen, wo dieser seiner Meinung nach geringen Schaden anrichten konnte. Nur hätte er sich – wie gesagt – niemals auf den rückläufigen Merkur einlassen dürfen. Und Neptun in 12 zeigt uns, dass eine moderne Ergänzung mittelalterlicher Elektionen sehr wohl etwas bringt. Am 01.03.1737 gab es dann eine Mondfinsternis in den Fischen, Merkur war immer noch rückläufig und der Mondknoten stand auf 18.04° Jungfrau, wo in wenigen Grad Abstand und also vom Mond getragen Mond/Saturn zum Untergangszeitraum liefen, und wo Saturn jetzt steht und gerade schon stand während der Entdeckung letztes Jahr im Mai 2008 (12. Mai 2008 Mond/Saturn Konjunktion, wie zum Zeitpunkt des Untergangs!) und auch dieses Jahr, während die Entdeckung am Meeresgrund publik wird.

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Ereignis, Personen

Präsident Obama´s Amtseid

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Barack Hussein Obama mit seinem Vater Barack Hussein Obama

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Das obere Bild zeigt das Geburtshoroskop Obamas mit den aktuellen Transiten am Rand. Wie immer zum Vergrößern zwei mal anklicken (kein Doppelklick!).

Das untere der beiden oberen Horoskope, das wegen seiner Ähnlichkeit verwechselt werden kann, weil es auch einen Wassermann-AC hat, ist jenes der Annahme der Unabhängigkeitserklärung durch den Kongress. Also nicht das häufig verwendete mit dem Schütze AC, zur Declaration of Independence. Es hat den Vorteil einer genauen Uhrzeit und ich meine, es passt besser zu den USA, die nunmal nicht von einem Krebs-Präsidenten wie George W. Bush regiert werden können. (6. Juli 1946 um 7:26 AM in New Haven (CT) (USA):

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Der Wassermann-AC des USA-Horoskops ist dem Löwe-AC des Bush Horoskops sogar diametral entgegengesetzt. Bushs Eltern sind beide Zwillinge, Vater H.W. Bush, 12 Juni 1924 um 11:45 AM in Milton Hill, MA (USA) ist übrigens mit dem Mond im Horoskop des Sohnes präsent, denn beide haben den Waage. Mond, der Sohn mit Jupiter, der Vater mit Saturn in Konjunktion: so haben sie sich den royalistischen Herrschaftsaspekt – die Konjunktion von Jupiter und Saturn einfach geteilt!

Doch nun zum Amtseid des neuen Präsidenten: jeder sieht die für einen solchen Anlass passende Jupiter-Sonnen-Merkur Konjunktion über seinem eignen Jupiter! Die Verbindlichkeit als Herrschaftsanspruch drückt sich bei ihm in der Nähe von Jupiter und Saturn aus, Jupiter ist im Radix rückläufig und wird also nochmal auf die Konjunktion zugehen. In den Progressionen hat er sich schon auf zwei Grad herangetastet, so dass man sieht: dieser Mann steht noch nicht auf dem Höhepunkt seiner Macht, sondern wird ihn erst erreichen, denn am 03.01.2011 geht Jupiter in den Progressionen direkt. Er lebt also in der Zeit eines Dauer Jupiter-Jupiter Transits, wie auch Angela Merkel übrigens.

Ich bin noch kein Karma-Spezialist, aber der rückläufige Merkur, der ja für einen solchen Eid normalerweise ein echtes Problem wäre, steht auf 6 Bogensekunden genau in Casimi, also im Herzen der Sonne. Das ist dem Ereignis angemessen. Denn hier ist er nach alter Regel nicht schwach, sondern superstark. Aber es gibt zu denken, ob dieser Mann vielleicht schon einmal und einer anderen Zeit …  Unsere Welt funktioniert nach merkwürdigen magischen Regeln, und so ist es kein Zufall, dass der neue Präsident wieder den selben Namen trägt, wie sein Vater und den des zuletzt meistgehassten Vornamen eines Feindes.

Auffällig ist die Sonnenopposition: als wollte sie sagen, „Hier gehörst Du dem 12. Haus, dem Kollektiv, hier bist Du weit weg von Deinem Sonnen-Selbst.“

Und gleichzeitig läuft im Horoskop der USA – siehe das untere von den oberen Horoskopen – Pluto (mit Lilith) in gradgenauer Konjunktion über den Mondknoten. Wenn das nicht very impressing ist. Jetzt können wir gewiss sein, dass sich die USA schneller verändern werden, als die „Große Koalition“ kleinlich über das für und wider einer Pendlerpauschale diskutieren kann, ohne jemeils einen Beschluss zu fassen. Europa steht sich noch lange im Weg rum. Wie wär´s mal mit echter Demokratie?

And, by the way: Die Vereinigten Staaten haben einen Wassermann-Pluto. Wer die letzten Tage meine Posts verfolgt hat, weiß, dass mich das gerade beschäftigt.

Ereignis, Geschichte, Personen

Alphonse de Larmartine

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Bisweilen macht es Sinn, den Pluto zu beobachten und zu schauen, was denn Menschen gemacht haben, die z.B. mit einem Pluto im Wassermann, also zur Zeit der französischen Revolution geboren wurden.

Alphonse de Larmartine, geb. am 21 October 1790 um 16:30 in Mâcon, Frankreich, ist der Mann zentral im Bild (Ölgemälde von Henri Felix Emmanuel Philippoteaux) zur Revolution von 1848:

de-lamartine„1843 brach er gänzlich mit dem plutokratischen, d.h. sich auf die Reichen im Lande stützenden Regime von König Louis Philippe und entwickelte sich zum oppositionellen Republikaner und gefürchteten politischen Redner. Er begann seine monumentale Histoire des Girondine (gedruckt 1847), d.h. eine Geschichte der Partei der gemäßigten Revolutionäre von 1791–94.“ (aus Wikipedia)

Dazu bemerkenswert – und deswegen habe ich „plutokratisch“ hervorgehoben, wie dieser Mann – der sich auch gegen die Sklaverei engagierte – Pluto im Wassermann im Haus 11 hat, während dieser das Haus 8 beherrscht: also die revolutionäre Macht ausgeübt aus dem Bereich des Geistes und der Öffentlichkeit (11) mit definitiven Auswirkungen auf Haus 8, dem der Wandlung und dem Geld der anderen (siehe oben!). Dann noch Jupiter in der Jungfrau an der Spitze zu Haus 6, jedoch Herr von 9 (dem der Veröffentlichung): er war tatsächlich einer der wenigen Politiker, die auch als poetischer Schriftsteller Karriere machten.

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Erst am 21.01.2024 wird Pluto in den Wassermann wechseln, dann mit einer Sonnen-Konjunktion verstärkt. Vielleicht sollten wir schon heute – phasenverschoben – die Politik daraufhin trimmen, sich dem Thema „Freiheit“ zuzuwenden, um die folgende Revolution zu mildern und nutzbar, statt zerstörerisch zu machen? Das zweite Thema gibt Uranus im Stier vor: den Besitz. Ich denke, so weit reichen tatsächlich die Wellen gegenwärtiger Kapitalismuskrise …