Ereignis, Personen

Galileo Galilei

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Bild von Justus Susterman 1636

Nürnberg –  23:07, Galileo Galilei, geboren am 15. Februar 1564 um  15:31 in Pisa (Italien),  „Zwei Horoskope, die für Galilei zu seinen Lebzeiten (1564-1642) erstellt wurden, zeigen, dass die Sonne bei seiner Geburt nahe sechs Grad im Sternzeichen (Tierkreiszeichen) Fische stand. Seine Geburt am 15. Februar in Pisa sollte ihn eigentlich zu einem Wassermann machen, doch  durch die Kalenderreform von 1582 verschob sich sein Geburtstag auf den 25. Februar.“ Eigentlich sollte man also sagen: nicht Geburtstag am 15. Februar, denn offensichtlich werden dann und wann die Daten recht willkürlich verschoben, sondern Geburtstag auf  6º Fische. Damit ist Galilei ein astreiner Fisch nach tropischem Tierkreis, und der allein zählt. Man beachte auch, wie sehr der Mond das Gesicht (und die Psyche „… und Sie bewegt sich doch …“; Streitsucht …) prägte (Widder-Nase und Stirn, jedoch Fische-Augen. Auch den Löwe-AC sieht man, jedoch verhüllt der Bart und der traurige Blick).

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„Wären Astronomie und Astrologie nicht schon vor so langer Zeit getrennte Wege gegangen“, schreibt Dava Sobel („The Planets“, Viking, 2005), „dann wären einige Probleme der Galileo-Mission vorhersehbar gewesen. Ein „Geburtshoroskop“ für die Raumsonde Galileo, die gewissermaßen am Tag ihres Starts, dem 18. Oktober 1989 auf Cape Canaveral „geboren“ wurde, deutet auf ein starkes, gar aggressives Raumgefährt hin, denn die Sonne, die zu diesem Zeitpunkt im Sternbild (Tierkreiszeichen) Waage stand, gab ihm die Ausgewogenheit und Mars, in Konjunktion mit der Sonne am Himmelsmeridian, schenkte ihm Ehrgeiz.“

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„Dieses tapfere Raumfahrzeug, das von Anfang an von zahllosen Pannen heimgesucht wurde, die seinen Start verzögerten und die Funktionstüchtigkeit seiner Instrumente gefährdeten, entwickelte eine ganz eigene Persönlichkeit, die es den Ingenieuren, die es bauten und den Astronomen, die es benutzten, lieb und teuer machte. Irgendwann zwischen 1982 (dem Jahr, in dem der Start geplant war) und 1989 (dem Jahr, in dem der Start erfolgte) wurde Galileo beschädigt, was man jedoch erst bemerkte, als die Sonde bereits auf dem Weg zu Jupiter war.“

Uns fällt dabei auf, daß die Sonde und Galileo ihren Jupiter im Krebs haben, wo er erhöht steht. Der Entdecker als königliche Konjunktion im Haus des kollektiven Unbewußten. Dies zeigt die Leistung an. Für eine Sonde mit dem Ziel Jupiter steht Jupiter im Haus 7 gut, doch seine Konjunktion mit Chiron zeigt die Probleme auf. Ebenso Merkur in Haus 10  im Quadrat zum AC-Herrn Jupiter, aber eben als Nachrichtenplanet gut gestellt. Nun schauen wir uns einmal das Horoskop zur Entdeckung der Jupitermonde an (zwei mal Klicken zum Vergrößern!):

jupiter-entdeckung28.12.1612 4:00 wahre Ortszeit, Florenz

„In diesem Zusammenhang ist ein bemerkenswertes Detail, das den in der Geschichte oft einbegriffenen Humor widerspiegelt, die Tatsache, daß es ausgerechnet Galileo Galilei war, eben jener Mann, der das religiöse Weltbild seiner Zeit, und damit unglückseligerweise auch das Bewußtsein des Göttlichen wie kaum ein anderer zerstörte, der wahrscheinlich als erster Neptun durch ein Fernrohr sah. Er zeichnete diese Sichtung auf, jedoch ohne zu wissen, daß es sich um einen weiteren noch unbekannten Planeten des Sonnensystems handelte.“ (Viktoria Mosmann-Möller, „Die Himmelskönigin, Traktat über Wesen, Bedeutung und Hintergründe von Marienerscheinungen im Lichte der Rhythmenlehre“)

Nun betrachten wir einmal das Horoskop als Synastrie (Vergleich) zwischen Galileis Geburtshoroskop und dem Zeitpunkt der Entdeckung der Jupitermonde (und wohl auch Neptuns):

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Nicht nur ist es die gradgenaue Konjunktion Jupiter-Neptun zum Glückspunkt von Galileo, die zum Zeitpunkt der Entdeckung auffällt, sondern auch die Sonne in Konjunktion zum Mondknoten und die Chiron-Chiron Konjunktion. Praktisch immer, „when it´s heavy business“, ist der Mondknoten auf diese Weise integriert (die Sonne bringt wahrlich große Dinge hervor). Sucht man in diesen Horoskopen weiter, findet sich auch gleich die dritte Symmetrie, die hier in einer Konjunktion von Venus und Mondknoten mit der AC/DC-Achse des Entdeckungshoroskops zusammenfällt. Mondknoten im Stier ist das Neue in materieller Hinsicht, also die vier Monde des Jupiter, die Galilei entdeckte, sowie das daraus folgende Weltbild mit der Sonne im Mittelpunkt.

Vor allem aber sind Neptun und Jupiter im Horoskop der Sonde (erste blaue Zeichnung) in einer genauen Opposition, ebenso, wie sie zum Zeitpunkt der Entdeckung durch den Astrologen-Astronom Galileo Galilei in einer genauen Konjunktion waren! Als Opposition beherrschen sie beide Haus 3, jenes der Information und Bewegung. Schließlich hier noch das Horoskop der letzten Signale der Sonde, als sie auf dem Jupiter ihren Geist aufgab (außen) in einer Synastrie, einem Vergleich zur Entdeckungsstunde der Jupiter Monde (innen):

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„In der letzten Stunde der Odyssee Galileos, schreibt wieder Dava Sobel, „zeigte ihr Horoskop Saturn, den „Hüter der Schwelle“ und Planeten der Begrenzung, mitten im achten Haus, dem Haus des Todes.“

Doch nicht nur das. Merkur, Psychopompos, Seelenführer, steht gradgenau über dem Glückspunkt, und, was geradezu unbeschreiblich ist: die Mondknotenachse steht ebenfalls gradgenau in Konjunktion mit eben der Achse vor 400 Jahren! Wieder, wie vor fast 400 Jahren ist Mars rückläufig und bildet mit Uranus eine Konjunktion genau zwischen Fische und Wassermann (dies die Zerstörung des technischen Apparates). Jupiter ist, wie zur Entdeckung, in der Jungfrau und die Sonne steht nahezu genau über jener Entdeckungskonstellation Jupiter-Neptun von 1612.