Metamorphose

Ameisenlöwe

Liebe Leserinnen und Leser,

neulich sah ich einen Film – es war bei meinem Vater, denn dort steht das TV – über die Metamorphose des Ameisenlöwen zur quasi Libelle. Wenn man sich den Zyklus anschaut, erlebt dieses Wesen – das als Ameisenkiller mit mysteriösem Sandtrichterbau in jeder Vergrößerung zum Sinnbild des brutalen, erdgebundenen Monsters taugte – eine zweite Ei-Geburt, indem es sich selbst einen Kokon baut. Alle Stadien werden von den planetaren Rhythmen gesteuert. Und im Ergebnis kommt eine Wiedergeburt auf Erden zur Erscheinung: das genaue Gegenteil des Erdlöwen; – er hat sogar das Geschlecht gewechselt – was heute gender-mäßig sehr wichtig ist – und heißt nun Ameisenjungfer! : aus einem Loch in der Erde, einem Trichter als gemeine Falle für brav arbeitende Ameisen wird der elfengleiche Flug: das häßliche Wesen wandelt sich in eine Prinzessin, ins auch ästhetisch totale Gegenteil nach Form, Gestalt, Erscheinung. Kann man das glauben? Es ist jedenfalls Realität auf diesem Planeten. Wenn man in der Kette der Wandlungen jeweils das Argument des „evolutionären Vorteils“ von einem zum nächsten Stadium der Metamorphosen gelten ließe, dann bleibt doch die Frage, wie es der Ameisenlöwe so in die Luft schafft: denn schon am Boden ist er doch perfekt.

So wissen wir, daß wir jedenfalls nichts wissen über die Natur des Ameisenlöwen alias Ameisenjungfer. Aber wir können ahnen, daß unsere eigene Natur nach Gottes Beispiel einem ähnlichen Kreislauf unterliegt, auch im selben Spektrum von Schönheit und Garstigkeit – und darüber hinaus können wir folgern, Kreisläufigkeit sei überhaupt ein Merkmal des Lebendigen …

Allerdings werden wir den Kreislauf beim Menschen mindestens zur einen Hälfte ins Jenseits, den Geistraum – wenn wir z.B. schlafen – verlegen müssen, weil wir doch und trotz allem das „Salz der Erde“ sind – höhere Lebewesen, deren zurückgebliebene Form die Affen sind, die naturgemäß gerade deshalb – die Ägypter verehrten den Pavian, und dieser – man sieht es auf Bildern – die Sonne – göttliche Wesen in Tiergestalt sind.

Sokrates flucht, wenn überhaupt, beim „Hunde, dem Gott der Ägypter“, aber er meint doch und verwechselt in bewußter Opposition den „Hundspavian“, der neben dem Ibis – „techen“ – einer der Erscheinungsformen des Gottes „Toth“ war – den Sokrates sehr gut kannte … , wie man im „Phaidros“ – Φαῖδρος – lohnend nachlesen kann …

Wir sind in einem viel umfassenderen Sinn für die Schöpfung verantwortlich, nachdem Christus auf der Geist-Ebene die „Pächter des Weinbergs“ verjagt hat: mit uns, zum Trost …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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