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Sonne in Löwe, Mond in Schütze

Nürnberg, 18:41 – „Die Sonne steht im eigenen Zeichen, und dies beschert mit Mond im Schützen die Gabe, sich an sich selbst zu freuen. Auch dies könnte als eine Art Persönlichkeitskult angesehen werden. Man würde es aber auf alle Fälle vorziehen, von den anderen angebetet zu werden, und quittiert gerne jede Gunstbezeugung mit einer Dankesgeste, die der Verleihung eines Ordens für Verdienste gleichkommt. Es ist eine sonnige Grundstimmung, die das Leben durchzieht und etwas von den Glanz des antiken ‚Heldentums‘ ausstrahlt – die Bereitschaft zu einem Lebensglück ohne Gewissensbeschwertheit.“ – so schreibt Oskar Adler zur gegenwärtigen Stellung der beiden ‚Lichter‘.

Bei dieser Aufnahme stand jedoch der Mond noch im Zeichen Skorpion. Mit solcher Mond-Stellung kann die Löwe-Sonne, der Sieger, „auf die Dauer seines Sieges nicht froh werden,“ schreibt abermals Dr. Oskar Adler. Wir haben hier gestern dennoch gefeiert, beim dritten kostelosen Nürnberger Outdoor Musik Mega-Event, wo nach den Philharmonikern und dem Bardentreffen nun auch noch die Symphoniker, dirigiert von Philippe Auguin (der seinen Geburtstag geheimhält), den Ruf der Stadt als größten Spielort für Freiluftmusik in Europa bestätigten:

Fotos Markus Termin ©

Auf diesem Bild seht ihr, wie alle ihre mitgebrachten Wunderkerzen in die Höhe halten; im Hintergrund die Bühne. Es war alles friedlich, Monsieur Auguin war sehr charmant, und die Wirkung von klassischer Musik in ‚Echtzeit‘ auf einem öffentlichen Platz/Park scheint wirklich die Intelligenz zu fördern und das Gemüt zu besänftigen. Jedenfalls, wenn sie Tschaikowsky spielen. Hat mir gut gefallen.

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Mars im Kamin

Nürnberg – 17:59 Mars ist immer noch in der Jungfrau. Mir machen vor allem die alten Entsprechungen der Astrologie Spaß. Danach sind die Entsprechungen der Jungfrau Orte, wo man dann gemäß dem Stundenbild einen verlorenen Gegenstand finden kann: „Das Studierzimmer, wo es Bücher gibt, Geheimzimmer, Molkerei, Getreidefelder, Kornspeicher, Mälzhäuser, Heuschober, Scheunen mit Gerste, Weizen oder Erbsen, oder Plätze, wo Käse und Butter aufbewahrt wird.“ (Nach W. Lilly)

Foto Markus Termin ©

Mars jedoch zählt zu seinen ‚Orten‘ den Kamin. Daher ist Mars in der Jungfrau eine perfekte Entsprechnung für den Schornsteinfeger. Er reinigt (Jungfrau) den Kamin (Mars). Nun hat Mars zur Zeit, wir können es nicht leugnen, diese Opposition zu Uranus und auch noch ein enger werdendes Pluto-Quadrat. Das ist der Krieg im Kaukasus, der jetzt ausbricht. Und dass Jupiter ihm mit einem Trigon zu Macht verhilft, ist vielleicht gar nicht so positiv unter diesen Umständen. Wird gestern in der Süddeutschen Zeitung Uli Hoeneß, Manager von Bayern München zitiert. Auch er hat etwas mit Mars zu tun, der eben astrologisch noch die Schlachthäuser bezeichnet, und Hoeneß ist ja in Nürnberg Großfabrikant von Bratwürsten. Er sagte: „Diese Ölmafia zieht mir das Geld aus der Tasche, um es in Fußballer zu stecken. Das stinkt mir gewaltig, das gilt auch für Herrn Abramowitsch. Diese Mafia beherrscht die Welt und manipuliert den Ölpreis. Ich lasse mir das nicht länger bieten.“ Freilich zweifelt auch die Süddeutsche, dass Herr Hoeneß die Mittel hat, solches zu verhindern. Was mich nur wundert, wie denn heute die Leute, die schon vor 30 Jahren den Gedanken an ein anderes Energiekonzept für ganz naiv abtaten, und die immer noch mit ihren 12-Zylindern auf den Autobahnen zwischen unseren Streuobstwiesen von Stadt zu Stadt brausen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung, wie also diese Leute heute immer noch Verantwortung tragen dürfen? Der Hotzenblitz, ein schon vor 20 Jahren praktikables Elektroauto wurde von einem großen Deutschen Konzern aufgekauft, nur um die Produktion, die bereits im Gange war, zu stoppen. Scheinbar müssen wir lernen: Ökonomie, verbunden mit dem kriminellen Bestechungs- und Schwarzmarkt, ist nicht per se ‚vernünftig‘, sondern davon das Gegenteil. Wäre ich Gasfeldbesitzer und daran interessiert, mein Zeugs so lange wie möglich und so teuer wie möglich zu verkaufen, ich würde mir auch den Gerhard und den Wolfgang mieten, und allen öffentlich weismachen, dass wir eine Pipeline durch die Ostsee brauchen. Und dass alternative Energiegwinnung ein gefährliches Märchen ist. Aber in Wahrheit gilt: je weniger Öl und überhaupt Energie aus Verbrennungsprozessen, um so weniger Macht den Gaunern und Generälen.

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TeleCom Aktien kaufen!

Foto Markus Termin ©

Nürnberg – 20:34 – So schön könnte das Leben sein, „Sicherheit im Zeichen der Burg“, wie ein alter Slogan einer Versicherungsgruppe lautet, wäre da nicht die Deutsche TeleCom, das größte Unternehmen des Landes, das im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von 62,5 Mrd. Euro erzielt hat. Dumm nur, dass es nahezu unmöglich ist, dort jemanden persönlich zu erreichen, wenn man ein Problem hat. Die technische Abteilung hat mit der Abteilung für Kundenservice nichts zu tun, der Kundenservice nicht mit dem Rechnungswesen, Telefon nichts mit dem Internet, und in jedem Fall spricht man mit einem Mitarbeiter, den man höchstwahrscheinlich niemals mehr wieder sprechen wird. Daher ist es gewährleistet, dass sich die meisten Probleme, die Kunden haben mögen, ohnhin im Sand verlaufen, weil die Kunden verzweifelt aufgeben, wenn sie sich zum x-ten Male durch die defekte, vollautomatische Einwählmaschine „Kennen Sie schon unser super TV-Angebot?“ inklusive Zwangswerbung gewählt haben, was mitunter mehr als eine halbe Stunde braucht, bloß um dann wieder aus der Leitung geschmissen zu werden, oder ihr Verslein runterzubeten. Hat man jedoch, wie ich, ein technisches Problem, welches immer wieder auftaucht, und von den Technikern der TeleCom nicht behoben werden kann, dann kann es schon passieren, dass eingeschriebene Post monatelang unbeantwortet bleibt, und das ist noch das Wenigste. Mein Problem ist die sogenannte „Splitter-Box“. Sie geht immer wieder kaputt, wenn mal ein Handy durchklingelt, und es ist ein Verlust ohnegleichen, an Zeit, an Geld, und auch ein Ärgernis sie wieder in Gang zu setzen. Sicher ist, an meiner Anlage liegt es nicht, und gegen die Verdrängungs- und Verschleppungskünste des Giganten komme ich nicht an. Pünktlich zur Opposition von Merkur und Neptun bekomme ich nun ein Brieflein, welches behauptet, mein Problem existiere gar nicht. Ich habe nun wenigstens den Vorteil, mir das Treiben astrologisch erklären zu können, und dass ausgerechnet ich auserkoren wurde, gegen den Drachen zu kämpfen, wundert mich bei meiner Haus 12-Sonne auch nicht. Und die Splitter Box macht immer schlapp, wenn Neptun meinen Merkur transitiert, oder Merkur rückläufig ist, da kann ich mich drauf verlassen. Damit mir mein Humor nicht abhanden kommt, habe ich mir mal die Aktie des Konzerns angeschaut, die 1996 mit viel PomPom unter die kleinen Leute gebracht wurde, um sie hernach gründlichst abzuzocken. Bei einem Ausgabekurs von 14.57 Euro ist die Aktie nach einem Höhenflug kurzer Dauer heute noch 11:41 Euro wert. Doch jetzt kommts: im Sinne von: „Liebet eure Feinde“ will ich hier der TeleCom prophezeien, daß sie zumindest bis zum 25. Okt. auf ihren Ausgabewert zurückfindet. (Nachtrag 10. Oktober: der Zusammenbruch des ganzen Systems in diesem Ausmaß steckt in meinen Überlegungen noch nicht drin. Ich bin selbst recht gespannt, ob sich die Kurse erholen werden. Wir sehen es ab dem 17. Oktober, wenn Merkur wieder direkt geht.) Also: kaufen, kaufen, kaufen! Denn, wie wir leicht im Horoskop für die Ausgabe feststellen können, hat diese Aktie das Jugendalter erreicht, und wird sich mit einer vollen Jupiter-Umdrehung noch dieses Jahr wiederfinden, bitte, wie immer, zweimal anklicken:

Jupiter aber herrscht über das Haus 2 dieser Aktie, also deren Wert. Nun wünsche man mir auch Glück beim schreiben, Einschreibebelege zusammentragen, Kopien anfertigen, wegschicken meines begründeten Widerspruchs gegen den Drachen, was mich einen halben Tag und die Energie eines ganzen kostet; einfach den Anbieter wechseln geht ja auch nicht.

Datum und Zeit der Aktien-Ausgabe nach Claudia von Schierstedt

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Venus von Willendorf

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Nürnberg, 14:50 Dies ist nicht die Venus von Willendorf, aber es ist die „Große Weiße Göttin“, von der Robert von Ranke Graves (24. Juli 1895 04:26 AM Wimbledon, GB, Sonne, Mond, Mars und AC Löwe!) immer sehr poetisch geschwärmt hat. Ranke Graves, schrieb das gleichnamige, geniale Buch „The White Goddess, a historical grammar of the language of poetic myth“ – „Die Weiße Göttin, eine historische Grammatik der Sprache poetischer Mythen“. Graves Grab auf Mallorca in dem Örtchen Deià erzählt schon die ganze Geschichte und ist wohl auf dem schönsten Friedhof, den man sich vorstellen kann. „Deià“ ist auch vom Namen her ein Verweis auf die Göttin. Nun muss natürlich jemand, der Graves heißt, seinem Familiennamen Ehre machen, und in dem besten Grab (engl. grave) der Welt liegen. Ein Fels, weit über dem Meer, am Ortsrand hinter der Kirche, und doch zentral gelegen, wie eine winzige Hochebene, still und friedlich. „Poeta“ lautet die simple Inschrift. Wenn wir wissen wollen, was die vor genau hundert Jahren in Österreich entdeckte Venus von Willendorf darstellt, müssen wir in seinem Buch lesen, in dem er die Geschichte der „dreifaltigen Göttin“ wiedererzählt, wie sie von unseren Vorfahren vor 25 000 bis 30 000 Jahren gelebt wurde. Denn so alt ist die Venus von Willendorf und all ihre über 200 Schwestern, die man inzwischen mit auffällig sich gleichenden Proportionen in ganz Europa und auch Nordafrika gefunden hat.

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Daher findet die These von Graves, es habe in Europa einen einzigen Kulturraum mit einer Muttergottheit gegeben, schon allein ikonographisch eine starke Bestätigung, die ebenso durch die gefundenen Goldhüte bestätigt wird (bitte draufklicken): Kalender

Schauen wir uns das Horoskop (auch zwei mal klicken) der Entdeckung der Figur an (den Waage-AC vermute ich nur, weil man bei solchen Grabungen gern kurz vorm Frühstück auf ein hartes Stück stößt), so sieht man die Venus im Mutterzeichen Krebs in Opposition zu Uranus und in Konjunktion zum Nordknoten. Eine eindrucksvolle Bestätigung für die von Johann Hjelmborg und Louise Kirsebom (www.stellium.dk) beschriebene ‚Tunnelhaftigkeit‘ der Mondknotenachse, die mit dem Auftauchen und Verschwinden von Dingen zu tun hat, wie die Venus eine ist. Außerdem steht der Mond im Schützen, was dem Matriarchat als Ursprungs Zeitort des Funds noch den klaren Hinweis auf die unabhängigen, die jagenden Frauen gibt, denn der Mond ist im Zeichen des Jägers. Uranus im Steinbock ändert althergebrachte Regeln: diejenigen des Patriarchats, welches ja keine Männerkultur, sondern eine Männer- und Frauenkarikatur ist. Unvorstellbar übrigens, wie in dieser Kultur der Venusoppulenz es so etwas gegeben haben könnte, wie weibliche Verstümmelungen, kurz FGM. Das erlaubt eine ungefähre Datierung, wann dieses anhaltende Unglück über die Menschheit kam. Saturn bildet zur Venus und zum Uranus ein Quadrat, und er versiegelt den Widder, das Zeichen des Aufbruchs, wie um zu verstehen zu geben: „Erst kümmert euch um das Begreifen (im wahrsten Sinne des Wortes) der Vergangenheit.“ Zu glauben, diese Figürchen entsprächen einem Schönheitsideal, würde bedeuten, unsere Vorfahren für ebenso einfältig zu halten, wie wir selbst es sind.

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Energie der Zukunft

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Nürnberg 17:47 – heute heißer Löwe-Sommer, die Kinder vorm PC, im Schwimmbad oder im Urlaub, da haben wir zwei starke Oppositionen im Horoskop: Merkur im Löwen zu Neptun im Wassermann und Mars in der Jungfrau zu Uranus in den Fischen. Bitte zwei mal anklicken:

Oppositionen sind wie Ringkämpfe. Der weise Howard Sasportas antwortete, wenn man ihm die Frage stellte, wie weit denn der ‚Orbis‘ eines Aspekts gehen dürfe, um noch zu wirken: „Ein genauer Aspekt interessiert mich mehr.“ Man könnte sogar noch weiter gehen, und sagen: „Erst ein genauer Aspekt ist ein wahrer Aspekt.“ Es sind zwei unterschiedliche Systeme der Beurteilung von Wirklichkeit im Umlauf. Nehmen wir an, die Strecke von Nürnberg nach Landshut wären 100 km Luftlinie. Im astrologischen Sinne ist das kein Aspekt. Wären es aber nur 90 km, so ist es ein Trigon, also ein Aspekt. Es geht dabei um die Proportionalität oder den Rhythmus des Kreises, oder eines Ganzen. Das Trigon entspricht dem gleichseitigen Dreieck, welches man/frau in einen Kreis zeichnen kann, weil man jeweils 90º den Kreis entlangwandern muß, ehe wieder ein Punkt des Dreiecks erreicht ist. Und je weiter wir uns von diesen 90º entfernen, um so weniger handelt es sich um einen Aspekt. Dies ist die eine Wahrheit. Die andere ist, dass meines Erachtens auch Zeichen zueinander einen Aspekt bilden, und deswegen Jungfrau, Schütze, Fische und Zwillinge grundsätzlich im Quadrat zueinander stehen, und damit alles, was sich in diesen Zeichen befindet, auch wenn es keinen dem Orbis entsprechenden Aspekt mehr hat. Uranus will die Freiheit im kosmischen Fische-Prinzip verwirklichen, eine grenzenlose Freiheit. Mars möchte die ganz praktische Tatkraft für nützliche Dinge verwenden. Diese Opposition führt daher zu Problemen, wie sie gegenwärtig sich abspielen: „Die chinesischen Behörden haben Joey Cheek aus den USA, einem Eisschnellläufer, kurzfristig die Einreisegenehmigung entzogen. Die chinesische Botschaft in Washington teilte lediglich mit, sie sei nicht verpflichtet, zu den Gründen des Visumentzugs Stellung zu nehmen.“ schreibt der Spiegel. Praktisch daran ist, dass ein Spotler, der die Sportlervereinigung Team Darfur mitgegründet hat (Mars), sich für Menschenrechte einsetzt (Uranus). Von beiden Dingen hat China eine andere Vorstellung. Für die Chinesen ist Freiheit, zu tun und zu lassen, was die kommunistische Partei (Uranus, Neptun) will und mit Entschlossenheit ’saubere‘ Spiele durchzuziehen (Mars in der Jungfrau). Sieht man diesen Mars-Uranus Konflikt, freier Himmel und praktische Massnahmen gegen Smog (auch Neptun) in Peking, so erhält man ein anderes Bild für diese Opposition. Wo und wie sich solches persönlich zeigt, muss jeder anhand seines eignen ‚Umbauplanes‘ entscheiden. Man fragt: „Was bedeutet Uranus in den Fischen für mich?“ (Hausposition), „Wo suche und finde ich zur Zeit einen ‚freien Himmel‘, und was hält dagegen?“ Und natürlich:“Wie bringe ich das unter eine Kappe?“ Die andere genaue Opposition, diejenige zwischen Merkur und Neptun, spiegelt unter anderem den Widerspruch zwischen dem Wunsch, aus dem Herzen heraus zu sprechen (Merkur im Löwen) einerseits und der Zensur des Internets in China andererseits (Neptun im Technikzeichen Wassermann). Oder auch der Versuch, persönliche Gewinne zu machen (Merkur) während gleichzeitig der Welthandel Unsicherheiten zeigt (Neptun). Um die Sache in den Griff zu kriegen, müßte man runter vom Ego-Tripp, doch wer macht den Anfang? Ich glaube übrigens nicht daran, dass die Rohölpreise wegen sinkender Nachfrage fallen, sondern sie tun dies, weil jemand mit Absicht an dieser Preisschraube dreht, damit nicht alles den Bach ab geht: Lüge (Neptun) und wahre Rede (Merkur im Löwen) ist also ein weiteres Bild für diese Opposition. Wieder schreibt der Spiegel: „Wer nicht glauben mag, dass Chinas Regierung die Luftverschmutzung binnen jener 20 Stunden in den Griff bekommen hat, darf getrost eine gewisse Diskrepanz zwischen Wahrheit und offizieller Darstellung vermuten.“ Um nicht nur negative und kritische Dinge zu schreiben: auch die Wassermühle dort oben ist ein gelungenes Beipiel von einer guten Zusammenarbeit zwischen Merkur und Neptun, und – sofern es sich um praktische technische Neuerungen handelt – auch zwischen Uranus und Mars. Denn in diesem Bild ist alles drin: Kraft (Mars) im Sinne der Ernte zu verwenden = Bewässerung, Intelligenz und Massarbeit sowie Handel im Sinne einer Sonnenkraft (Merkur im Löwen), das Revolutionäre als Vision einer besseren (Ernte)-Zukunft (Uranus in Fische) und Neptun selbst, natürlich als Vision des Energieprinzips, oder schlicht das Wasser des Flusses selbst. „Warum kann Wasser nicht brennen?“, wird gern als Fangfrage bei Chemielaboranten-Prüfungen gefragt, erzählte mir neulich mein Vater. Die richtige Antwort: „Wasser ist schon verbrannt.“ H²O ist ja chemisch das, was übrig bleibt, wenn Wasserstoff und Sauerstoff unter Energieabgabe eine Verbindung eingehen. Das ist also der Energieträger der Zukunft, der dann nicht für Abgase, aber vielleicht für Nebel sorgen wird. Einzig zu lösendes Problem: „Wie trennt man H²O wieder in Wasserstoff und Sauerstoff?“ Man tut es mit längst erprobten und serienreifen solar-thermischen Kraftwerken. Öl, Kohle, Biosprit und Kernkraft sind alles Ideen von gestern. Und wer behauptet, das ginge alles nicht aus diesen oder jenen vorgeschobenen Gründen, der lügt: auch ein Neptun-Merkur Thema dieser Tage!


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Tür zu neuer Erkenntnis

Nürnberg 22:54 ist eigentlich sehr einfach, aber es wird in Astrolgiebüchern meines Wissens nicht erwähnt bisher. Die Entdeckung habe ich – nicht erst heute – an Merkur gemacht, der sowieso mit der Verbindung zum Denken die schnellste Umleitung ist. Trotzdem brauche ich oft Wochen, mitunter Monate, bis so ein Prinzip wirklich in den praktisch verwendbaren Erfahrungsschatz übergeht; ich muss mehrmals drauf gestoßen werden. Auch nehme ich für mich in Anspruch, mein eigenes Horoskop (zwei mal draufklicken!) …

… zum Prüfstein nehmen zu dürfen, um zu sehen, ob eine Erkenntnis aus echtem Gold ist, oder … denn meins hat den Widder-Aszendeten und entspricht so dem mundanen Grundbild. Nun find ich dies: Merkur insbesondere nimmt als laufender Planet die Bedeutung seiner Häuser immer mit! Steht er, wie bei mir im Augenblick in genauer Opposition zu Saturn, dann trägt sich diese Opposition ins zweite und sechte Haus hinein, denn sie werden von ihm beherrscht, und gleichzeitig hat er eine vermittelnde Wirkkraft im Haus 5. Das sind bei mir die Kinder. Und Haus zwei und sechs sind Einkommen und Arbeit. Das wahrlich Positive daran ist meine wundersame Begegnung mit einer Jungfrau-Sonne, die mich hoffentlich retten wird, was meine hoffnungslos verschleppte Steuererklärung 2007 angeht. Dabei, ich weiß, ist das gar nicht so schwer. Wenn ich mal meinen Jungfrau-Pol aktiviert habe, macht er mir sogar Spaß!

Man merke: ein Planet nimmt die Wirkungen und vor allem die Aspekte seiner Reise ins Radix-Horoskop mit, vor allem, wenn sie exakt sind. Und wenn´s Merkur ist, kann uns dabei sogar ein Licht aufgehen! Praktisch: nehmen wir an, Venus laufend geht in Konjunktion zu Uranus, Radix. Dann geht es nicht nur um die Stellung von Uranus und das Haus, durch welches Venus läuft, in dem sie ihr harmonisches Wesen verbreiten will (bei mir Haus 6, also Arbeit und vor allem ordnende, praktische Tätigkeit, Gesundheit), sondern es geht ebenfalls und vielleicht sogar mehr um das Haus, welches Uranus beherrscht, bei mir Haus 12. Dieses alles freilich nie isoliert von allen anderen Bewegungen. Vielleicht ist das der Vorteil von Hermes-Merkur, dass er als Prinzip des Wissens für Einzelbelichtungen des Ganzen gut ist.

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Bardentreffen Nachlese

Nürnberg 14:21 – Jetzt wiederhole ich mich mal, um das Bild unten zu kommentieren. Am 20. Juli schrieb ich:

„Schon lange habe ich den Verdacht, die Wolken beobachtend, darin doch wahrhaftig Botschaften für uns geformt werden. Nicht von Engeln, sondern, eine Stufe höher, von Erzengeln. Es gibt eine uns begleitende Erhabenheit des Lebens, welches dann und wann sich in erstaunlichsten Bildern am Himmel gestaltet, die nahezu unglaubliche Gleichmäßigkeiten annehmen kann, und an ganz besonderen Tagen sich zeigt, wie eine menschliche Gestalt mit langem Schleierrock, Armen und Kopf.“

Dazu nun dieses Bild. Wolken sind freilich nur dreidimentional zu erfassen, deswegen gibt auch ein solches Foto nur annähernd wieder, was der Himmel zeigt. Ich bin nun tatsächlich davon überzeugt, dass Wolken-Wesen Wesen sind. Wir erkennen ungefähr die menschlichen Proportionen, den wehenden Haarschleier, die Füße:

Fotos Markus Termin ©

Ganz besonders oft sind sie zu gelungenen Festen zu beobachten, wie das Bardentreffen eines ist. Dieses Bild stammt vom Sonntag. Das ist in der Regel der entspannte Tag. Am Samstag kommt zum Musikantentreffen der Einkaufstress hinzu. Da kann es hektisch sein. Und Freitag, der Beginn, fällt so unmittelbar in den Alltag hinein, man kann es kaum glauben. Zwei, drei Tage länger wäre auch nicht schlecht. Man hatte sich eben erst daran gewöhnt! Hier ein paar Impressionen der letzten Tage:

Das Mundharmonika-Quartett Sväng aus Finnland in der St. Katharinen „Freiluft-Kirche“, manche sagen auch „Ruine“, und sein Publikum mit einer unglaublichen Darbietung.

Auf der Insel Schütt, eine von vielen Bühnen mit dem Auftritt von Valerie Smith, einer Bluegrass Formation aus den USA.

Warten auf den Zupfgeigenhansel Erich Schmeckenberger im Kreuzigungshof, der leider nicht an den Lieben Gott glaubt „das möge man mir nachsehen“. Er singt: „Dann fliegt von einem gewissen Wort das ganze verkehrte Wesen fort.“ Herr Schmeckenberger ist so nah dran an Gott, der doch das Wort selbst ist, dass man ihm das vielleicht wirklich nachsehen kann. Ein Widder, am 31. März 1953 geboren, Saturn, Merkur und Venus rückläufig, und fühlt sich hingezogen zu alten Liedern … wen wunderts?

Biermösl Blosn auf dem Seebalder Kirchplatz: frech, gut, bayerisch.

Unglaubliche Massen, wie hier bei Joan Armatrading auf dem Hauptmarkt oder …

… relativ intime Ecken, wie hier bei den Pescadores de Ventanas am Trödelmarkt.

Personen, Uncategorized

Jungfrau-Mond und Löwe-Sonne

Nürnberg – 13:23 von J.K. Rowling existieren mindestens zwei Geburtszeiten, die eine als Skorpion-AC, die andere als Waage-Aszendent. Die Wahrheit scheint mir zwischen beiden Zeiten zu liegen, doch auf jeden Fall noch mit einem Waage-Aszendenten. Ich meine dies sieht man, bedenken wir noch den hilfreichen Jungfrau-Mond, durchaus in ihrem Gesicht. Außerdem gibt es gemäß bestimmter biographischer Details relativ genaue Entsprechungen der Rhythmenlehre, die auf Mond-Pluto Auslösung mit 25 Jahren, also ca. 1990 hindeuten. Zwei mal anklicken!

Hier fällt auf, dass Frau Rowling eine Pluto-Mond Konjunktion hat. Als Löwe-Sonne, die vor drei Tagen Geburtstag hatte, ist das Waage-AC-Horoskop ideal für eine super erfolgreiche Schriftstellerin. Allein schon Jupiter als Herrscher von drei in neun spricht die Sprache von sieben Bänden. Und erst noch Neptun in Haus zwei: „Verdiene Dein Geld mit Fiction“, flüstert hier jede Schneeeule. Sonne in Haus 10 ist tatsächlich das archetypische Mutterbild (und das Lebensziel, der Beruf), und so liegt es sehr nahe, dass Frau Rowling ihre eigene Geschichte von der zeitgleich verstorbenen Mutter im „Stein der Weisen“ verarbeitet hat, wenn die Mutter eine so überragende Bedeutung im Horoskop einnimmt. Haus 11 ist voller Energie. Der Mond an der Spitze zu 12 läßt sie praktisch fühlen, was die Massen brauchen (obwohl man mit so einem Mond, ganz wie Potter, selten selbst Kind sein durfte). Oskar Adler schreibt: „So gewinnt auch der wohlverstandene Egoismus des Jungfraumenschen durch den Mond die besondere Bedeutung eines reellen, im Interesse der Leistungssteigerung der Sonnennatur tätigen Gutsverwalters, der die eigenen Interessen durchaus in denen des Herrn sieht,“ also der Sonne. „Der Mond ist hier am Werke“, schreibt er weiter, „den frohen Lebensgenuss, den Sonne in Löwe liebt, ein wenig zu ökonomisieren.“ „Es ist so der Mond eine Art empirischer Wissenschaftler, aber die Wissenschaft, die hier betrieben wird, ist die Wissenschaft vom eigenen Ich auf empirischer Grundlage.“ Meiner Erfahrung nach macht Mond in der Jungfrau jedes Sonnenzeichen effizient und gleichzeitig vorsichtig, vielleicht sogar unnahbar. Wie bei Fische-Mond und Schütze-Mond spricht Adler hier von Mond-Orakel, der jedoch in diesem Fall gar nicht als unfehlbare innere Stimme, “ sondern als die Stimme der gesunden, wirklichkeitsgemäßen Logik angesehen werden will.“ Auch bei Mrs. Rowling dürfte die Sonnenfinsternis von Freitag eine bestimmte Wirkung entfalten, die etwas mit dem Beruf zu tun hat, denn ihre Sonne steht nur zwei Grad entfernt vom Ort der Finsternis. Als Transitbewegung paßt dazu natürlich Uranus in Haus 6, der die praktischen Dinge des Lebens, den Arbeitsprozess in andere, befreitere Bahnen lenken will. Zwar hat sie schon wieder ein Märchenbuch veröffentlicht, dessen Einnahmen sie spendet, aber ich bin sicher, dass ihr bald noch etwas anderes einfallen wird. „Erdmonde haben ein besonders tiefes und selbstverständliches Verantwortungsgefühl, sie verstehen etwas von tätiger Liebe und unsentimentaler Hilfsbereitschaft,“ schreibt Claus Riemann.

Foto Markus Termin ©

Diesem wasserspeienden Löwen-Kopf am Dürer-Denkmal zu Nürnberg ist, so meine ich, das Menschenantlitz ins Gesicht geschrieben.

Mundan, Poetry, Weltbild

Gründungshoroskop von Baghdad

Nürnberg 17:59 – Mashalla und Naubakht hießen die beiden Astrologen des Kalifen Abu Ja’far Al-Mansur, die die Gründung der Stadt als sogenannte Elektion genau berechneten, und zwar für den 2. August 762 p. Chr. um 09:40 vormittags:

Ohne Zweifel werden die beiden, denen eine ganzes Team von Schülern zur Seite stand, dabei an den Wohlstand der Stadt und des Kalifen gedacht haben: Venus regiert nicht nur das Zeichen im Aufstieg, den sogenannten Aszendenten, sondern auch das zweite Haus, Besitz und Substanz. Dabei steht sie noch in der Himmelsmitte und ist sehr weit von der Sonne entfernt, so daß sie in ihrem diamantenen Glühen als Morgenstern dem Sonnenaufgang voraus schon sichtbar war und Glück verhieß, wenn der Kalif sich das erste mal an diesem Tag gen Mekka wandte. Er selbst ist natürlich die Sonne im Löwen im Haus 11, dem der Gönner und Freunde, auch seinem eigenen Besitz, denn das Haus 11 ist der Besitz des Königs. Und Jupiter im eigenen Zeichen Schütze im dritten Haus, also dem Bereich, wo es um die Geltung dessen, was das zweite Haus verspricht, geht, könnte besser nicht stehen, denn er bildet den Jupiter-Aspekt, das Trigon zur Sonne. Perfekte Arbeit! Mond-Pluto zweites Haus im Skorpion – : mit magischen Mittel ans Geld kommen, werter Kalif-Storch! – Und auch das Volk ist der Mond und hilft also mindestens mit guten Wünschen. Den Regeln der Kunst entsprechend landet Saturn im achten Haus, dem Besitz der anderen, denen man nichts gönnen braucht, und irgendwo muß Saturn – Ninurta, wie er bei den Babyloniern hieß – ja stehen, bzw. laufen. Und die Konjunktion des Uranus mit Saturn gibt auch kund, dass der Besitz der anderen ganz schön gestaut und geschleudert wird, wie es jetzt den Amerikanern geht, seitdem sie in der Stadt „in Immobilien investieren“; Verzeihung den Sarkasmus, er ist unangebracht, ich geb´s zu. Nun erfährt aber die stolze Löwe-Sonne von Baghdad die Auswirkungen der Sonnenfinsternis von gestern. Und nicht nur die „abergläubischen Chinesen waren fest davon überzeugt“, wie die Neue Zürcher von heute schreibt, „dass eine sichtbare totale Sonenfinsternis Unheil ankündige und oft das Ende einer Kaiserdynastie einläute.“ Und „Feng-Shui-Meister aus Hongkong erklärten noch letzte Woche, wegen der Sonnenfinsternis vom Freitag sei an den Olympischen Sommerspielen zumindest mit kleineren Turbulenzen zu rechnen.“ Nun müssen wir schauen, wie sich das auf die Machthaber in Peking auswirkt. Es muß aber nicht immer ein Unglück sein, wenn eine Herrscher-Dynastie ihren Abgang findet, auch wenn es das früher meist war. Denn ruhige Zeiten waren gute Zeiten für´s Volk. Und wer regiert in Baghdad? Sind die Amerikaner noch Haus 7, also die Feinde, die Anderen, oder haben sie sich an die Sonnen-Position gestellt? Insofern erlaubt es diese Sonnenfinsternis für Baghdad eine Veränderung der Herrschaft vorauszusagen, und Obama, der seine Sonne ein paar Grad vor dem Sonnenfinsternisgrad hat, denn er ist am 4. August geboren, bekommt wahrscheinlich die Autorität, dies durchzuführen.

Fotos, Mundan

Quod licet Iovi, non licet bovi

Nürnberg 17:12 – Schütze aufsteigend! „Was dem Jupiter erlaubt ist, darf der Ochse noch lange nicht.“ Tacitus schrieb in seiner Germania, dass die Germanen ihren Gott Jupiter in einer mächtigen Eiche verehrten. „In Dodona, Griechenland, stand eine dem Zeus geweihte Eiche, und darin war ein Orakel, dessen Prophetinnen Frauen waren. Die Ratsuchenden näherten sich der Eiche, der Baum regte sich einen Augenblick, worauf die Frauen sprachen und sagten: ‚Zeus verkündet dieses und jenes'“ (Pausanias X 12, 10).

Für die ‚zivilisierten‘ Römer waren Menschen, die keine Tempel und Götterbilder kannten wie die Kelten und Germanen, Barbaren. Ihre ‚Tempel‘ waren die heiligen Haine. Ihre Götter wohnten in Bäumen, vor allem in Eichen (Christian Rätsch, Lexikon der Liebesmittel). Hier sehen wir auf einer mittelalterlichen Darstellung, wie sich der Seelenvogel, der dem Urvogel Archaeopteryx auffallend ähnelt, auf dem Zweig zwischen den Eicheln sich erhebt.

Fotos Markus Termin ©

Jupiter sendet sowohl bei den Griechen als Zeus, als auch bei den Germanen als Thor den Donner, von dem wir heute reichlich haben. Das Dutzend, die Zwölfzahl ist seine, was sich auch an seiner 120 tägigen Rückläufigkeit zeigt, die er am 9. September im Steinbock beendet, um dann – besonders mächtig! – eine Woche stationär zu sein. Und er braucht 12 Jahre einmal um den Tierkreis herum. Daher hat er diese Einteilung – einem Gott gemäß – überhaupt erst geschaffen. Dem Anfang dieses Jahres verkündeten Jupiter-Jahr will ich widersprechen: meines Erachtens hatten wir das letztes Jahr, als Jupiter in seinem Tierkeiszeichen stand, dem Schützen. Dies gilt gemäß dem tropischen Tierkreis. Jupiter in den Fischen ist auch Zuhause, womit seine uralte Verbindung zum Weltgeist und zur kosmischen Sicht dargelegt wird. Wunderbar hell leuchtet Jupiter bei klarer Nacht heuer die ganze Nacht am Himmel. Am 13. August wandert er am hellsten Stern des Schützen (siderisch) vorbei. Er sieht aus, wie ein Bergkristall, der ihm natürlich als Mineral „gehört“, zugeordnet ist. Und was dem Ochsen nicht erlaubt ist: Jupiter beschenkt großzügig in dem Bereich, in dem er läuft. Im Steinbock ist das gegenwärtig ein neues Bild der Wirklichkeit. Und gesetzliche Regelungen mit möglichst viel Weisheit. Wer jedoch ochsengleich seine Gaben noch nicht mal erkennt, den wird er nicht zwingen, anders als der alte Saturn. Dessen Wirken bekommt man auch mit, wenn man überhaupt kein Bewusstsein dafür hat.