Ereignis, Personen

Notwasserung auf dem Hudson

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Nürnberg, 19:59 – Der richtige Mann zur richtigen Zeit im richtigen Flugzeug, so heißt es überall.

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Chelsey Burnett Sullenber III wurde am 23. Jan 1951 in Danville, Kalifornien geboren. Die Geburtszeit kenne ich noch nicht, deshalb ist 12 Uhr mittags eingestellt. Oben ist das Horoskop des Flugkapitäns, mit Transiten außen, unten das Horoskop für die Notwasserung, 15.01.09 15:31 New York.

Man muß es einmal sagen, denn Omen gibt es: es hätte kein besseres geben können für den Amtsantritt von Obama in drei Tagen: endlich einmal eine gute Nachricht aus Amerika, aus New York! Ein Wunder sogar. Es läuft als Nachricht durchs globale Dorf. Es ist eine Nachricht, die etwas mit einem Flugzeug zu tun hat; Flugzeuge waren es, die diese Stadt verwundet haben, nun gibt es Heilung durch ein Flugzeug, das in Europa gebaut wurde! Ein Wunder ist es, wir brauchen`s, um mit „unserer“ Wirtschaft Not zu landen.

Das Horoskop des Kapitäns zeigt uns eine Wassermann-Sonne mit gradgenauem Jupiter-Transit: soll noch mal einer sagen, Jupiter wirkte nicht! Ich komm hier gar nicht raus aus den Ausrufungszeichen. Im Klartext und für solche, die ein Problem mit der Astrologie haben: Jupiter muß dort nicht stehen. Er braucht für eine Runde zwölf Jahre, eine gradgenaue Konjunktion ist in diesem Zeitraum ein paar Tage, mehr nicht. Jupiter, das „Große Glück“ auf der Sonne: offensichtlich stirbt man an so einem Tag nicht. Und dann noch in Konjunktion mit dem rückläufigen Merkur: das ganze vollzieht sich im Sinne eines mißlungenen Ablugs, einer Rückkehr.

Doch das ist nicht alles: wer genau hinschaut, bemerkt auch Uranus in gradgenauer Konjunktion mit dem nördlichen Mondknoten: „Yes, we can!“

Dass dieser Mann notwassern kann, erkennt man übrigens nicht nur an seiner Wassermann-Sonne: der geniale Einzelkämpfer für die Freiheit der Menschheit. Eher noch an seinem Mars in den Fischen. An dieser Stelle mögen einige ausrufen: „Was für ein Schabernack!“; in einer Welt jedoch, in der Arsène Wenger Trainer des Fussballvereins Arsenal London wird, da gibt es einen magischen Kontext absolut direkter Entsprechungen. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an eine Frau mit Neptun im vierten Haus, deren Vater „Kapitän zu hohen See“ war.

Das untere Horoskop ist nun das des genauen Augenblicks der Notwasserung. Und da sehen wir auch, wer die Prioritäten setzt: es ist tatsächlich der Uranus, der in der Himmelsmitte steht. Im „Handbuch der astrologischen Zuordnungen“ von Hannelore Goos (Books on Demand, ISBN 3-8211-3116-3) sind Flugzeuge dem Uranus, den Zwillingen und dem Wassermann zugeordnet. Das ist verständlich: Uranus ist Freiheit, Zwillinge Verkehr und Wassermann Technik. By the way: sehr empfehlenswertes Buch (Danke, Elisabeth!).

Gänse sind Mond, Mars und Neptun (und „goose“ heißt auf englisch Gans). Nun kann jeder selbst das Horoskop unten analysieren: einmal haben wir rückläufigen Merkur im Wassermann: das Flugzeug (Merkur, Zwillinge, Verkehr) wird aufgehalten, muß wieder auf den „Boden“, bzw. ins Wasser). Merkur geht als Abendstern auf den Jupiter zu, und zwar im Haus acht, dem des Todes: das ist das Opfer der Gänse/Enten in den Düsen, denn Jupiter ist Herr von Haus 6, dem der kleinen Tiere, und er steht in 8, dem des Todes; gleichzeitig ist genau dies der Jupiter-Sonnen Aspekt von Kapitän Sullenberger. Die Gänse haben sich für sein Glück „geopfert“. Gemäß dem Buch von Frau Goos sind die Gänse aber auch der Mars und der Neptun. Man sieht: Neptun hat eine Konjunktion mit dem verletzenden Chiron und Mars steht im Haus 7 im Steinbock und ist dort Gegenkraft, Aufprall. Und dann sind die Gänse noch Mond in Haus 4 in Konjunktion mit dem rückläufigen Saturn: nochmal Ende, aber für die Gänse. Es hätten auch, siehe Krebs-Aszendent, die Passagiere sein können; daher ein wahres Opfer.

Chiron/Neptun in Haus 9 ist außerdem die kaputte Reise (Haus 9), die im Wasser (Neptun) endet.

Zwischenzeitlich mag man die philosophische Frage stellen, was denn dieses Horoskop für alle anderen Menschen zum selben Zeitpunkt bedeutet, denen aber nichts zustößt und die nicht gerettet werden in dieser Stadt zur selben Zeit. Darüber gern ein andermal.

„sullen“ bedeutet im englischen, insbesondere in Bezug auf einen Fluss: träge fließend; ergo hat dieser Mann Sullenberger auch tatsächlich den Namen, um den Fluß mit einer bravourösen Entschleunigungsaktion – dem Aufsetzen und damit Bremsen des Flugzeugs – in Nutzanwendung zum Werkzeug des Schicksals zu machen: Hudson der Held durch den Verzögerer des Flusses, „sullen“, aus dessen Verzögerung ein Berg wird: ein Nachrichtenberg, der um die Welt geht!

Nun bin ich mir sicher, dass Uranus schon bei der nächsten Opposition mit Saturn am 05.02.09 (es ist die zweite von vieren) den Sieg über die Vergangenheit kundtun wird: doch Saturn ist wie ein alter morscher Baum: es braucht noch zwei Oppositionen, um ihn zu fällen, aber es gibt Hoffnung seit dem 15.o1.09!

P.S.: Die Horoskope lassen sich vergrößern, indem man einmal und dann noch einmal draufklickt (kein Doppelklick!).

Ereignis, Geschichte, Personen

Der mit dem Elefant

Nürnberg – 19:00, Mit Tycho Brahe, geboren am 14. Dezember 1546 um 10:47 AM in Knutstorp, Scania Schweden, wird dieser Tage in seiner Prager Gruft ein Mann exhumiert und ein Kriminalfall aufgerollt, der auf einen bösen Giftmord deutet. In gewohnt flappsiger Manier und dem Anlass nicht angemessen berichtet der Spiegel: Geschichte: Giftspur ins Sternenschloss – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

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Tycho de Brahe wird von Kepler „der Phöenix“ unter den Astrologen/nomen genannt. Er war wohl sein Lehrer und Kollege, auf dessen äußerst aufwendigen Berechnungen Kepler seine Gesetze aufbauen konnte. Im Alter von 20 Jahren verlor Brahe bei einem Duell, dessen Grund der Streit um eine mathematische Formel mit einem Kommilitonen war, einen Teil seiner Nase und trug deswegen mittig, wo die Kugel eine Ecke herausgerissen hatte, eine Prothese. „Als man jedoch 1901 sein Grab öffnete und den Schädel untersuchte, um Hinweise auf die besagte Prothese zu finden“, heißt es bei Wikipedia, „fand man Reste von Kupfersalzen an der entsprechenden Stelle, die eher auf eine dünne Kupferfolie hindeuteten als auf eine schwerer zu tragende Prothese aus einer Goldlegierung.“ Auf einem zeitgenössischen Stich (siehe Spiegel-Artikel) ist dieses Plättchen zu sehen. Es scheint nicht abstoßend ausgesehen zu haben, zumindest, wenn es angeklebt war.

Jedenfalls hat man hat also schon einmal seine Grabesruhe gestört, der Mann scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Schauen wir einmal auf das Sekundärprogressive Horoskop für heute:

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Wir sehen hier, Mars hat es seit vierhundertacht Jahren fast ums ganze Horoskop geschafft und er steht im genauen Quadrat zum progessiven Mondknoten, sowie in nahezu genauer Konjunktion zum Radix-Jupiter. Die Sonne, inzwischen einmal progressiv durch das ganze Horoskop gewandert, läuft in die Konjunktion zum Mars und Neptun in den Stier, nachdem er sich selbst überholt hat: eine „Geistseele“ materialisiert sich.

Der „Spiegel“ geht von einem Mord aus ödipalen Gründen aus (etwas anderes passt auch seit 1959 nicht in sein Weltbild, indem Religion durch Psychoanalyse ersetzt wurde), und will sogar ahnen, Brahe hätte eine Affäre mit Konig Christians Mutter gehabt. Da hatte aber Brahe gerade vor einem Jahr sein Loch in der Nase bekommen, und wird schlicht nicht attraktiv genug gewesen sein, um eine Liaison mit der Königin zu wagen.

Wie es nun der Spiegel gewohnt ignorant schafft, den eigentlich wahrscheinlichen Grund für den Gift-Mord gar nicht in Betracht zu ziehen, ist an sich schon bemerkenswert. Tycho de Brahe war nämlich nicht nur Astronom, sondern bezog selbstverständlich die Vorgänge des Himmels auch auf das Menschenleben, wie jeder gute Astrologe. Und als solcher sagte er leichtsinnig zwanzigjährig in Rostock den Tod des Sultans Soliman voraus und wurde so berühmt, dass der Vater des Mordauftraggebers, Friedrich II von Dänemark, Horoskope für seine drei Söhne erstellen ließ. Das Horoskop für Prinz Hans, des Christian IV jüngsten Bruders, war „ungünstig“ und Brahe wies auf eine gefährliche Zeit im Alter von 19 Jahren hin, die nur mit Gottes Hilfe überstanden werden konnte. Nun entwickelte sich das Leben des von Brahe als gebrechlich bezeichneten Prinzen ganz genau so, wie Brahe es vorausgesagt hatte: er sprach von kriegerischen Verwicklungen, denen Prinz Hans in früher Jugend ausgesetzt sein würde, aber da in Bezug auf diese Konstellation über dem Mars die Venus noch günstig stünde, so konnte man hoffen, dass er über diese Zeit hinwegkommen würde. „Aber dann käme“, so berichtet Rudolf Steiner über den weiteren Verlauf, „jene ungünstige gefährliche Konstellation, die durch den für den Hans feindlichen Saturn hervorgerufen sei, und die zeige, dass er einer feuchten, melancholischen Krankheit ausgesetzt sei, die namentlich von der betreffenden fremdartigen Umgebung kommen müsse, in die dieser Mensch dann versetzt sein würde.

Wie war der Verlauf des Lebens dieses Herzogs Hans? Er wurde als junger Mann in die damaligen politischen Verhältnisse verwickelt, wurde in den Krieg geschickt, machte eine Schlacht mit, die Schlacht bei Ostende, und hatte dann in Anknüpfung daran – das hatte Tycho de Brahe besonders vorhergesagt – große Seestürme zu bestehen. Er war nahe daran zugrunde zu gehen. Dann wurden Verhandlungen angeknüpft von befreundeter Seite über eine Ehe des Herzogs Hans mit der Zarentochter, und er selbst wurde aus diesem Grund nach Dänemark zurückberufen. Das konnte Tycho de Brahe so auslegen, dass Mars hart herangetreten sei an den Herzog, dass die von den ungünstigen Marseinflüssen herrührenden Verwicklungen aber zurückgehalten wurden durch die Einflüsse, die von der Venus kamen, so dass die Venus, welche die Beschützerin der Liebesverhältnisse ist, zunächst den Herzog Hans geschützt hat. Dann aber kam in seinem achtzehnten, neunzehnten Jahre der feindliche Saturneinfluss. Er wurde abgeschickt nach Moskau. Bis Petersburg kam er. Man kann sich eine Vorstellung davon machen, in welcher Stimmung der dänische Hof auf den jungen Herzog hinblickte. Alle Vorbereitungen zur Heirat wurden gemacht, man erwartete stündlich die Nachricht von dem Zustandekommen dieser Verbindung, statt dessen kam zuerst eine Meldung, dass die Heirat verzögert wurde, dann kamen Nachrichten von der Erkrankung des Herzogs und schließlich die Todesnachricht.“ (Rudolf Steiner, 9. November 1911: „Vom Sinn des Prophetentums“)

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Kaum aber kam Christian IV an die Macht, der älteste Bruder des verstorbenen Hans, ging für Brahe die gute Zeit zu Ende. Sein Observatorium auf einer Insel (Bild oben) wurde so geschleift, dass kein Ziegel davon übrig blieb. Wenn wir uns die Transite für Brahes Todeshoroskop anschauen, sind wir nicht verblüfft, vor allem Saturn in Haus 8 zu sehen und – es war ein Quecksilbermord (wie bei Mozart) – Merkur in Opposition zu Pluto, durch den Mond verstärkt, sowie Neptun Konjunktion Chiron, und das in Haus 7, also Gift aus dem 7. Haus. Brahe starb qualvoll (wohl an einer zweiten Giftdosis, weil er die erste überlebt hatte) am 24. Oktober 1601 in Prag, ein Jahr, nachdem Giordano Bruno in Rom auf dem Campo di fiori verbrannt worden war:

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Ereignis

Praxiseröffnung

Viel zu selten wird die hohe Kunst der Elektionen heute noch geübt, obwohl sich damit mancher Flopp und sogar manches Unglück (Challenger-Absturz z.B) vermeiden ließe. Unteres Horoskop ist für eine private Praxis erstellt, wo in einem eigenen Gebäude Menschen geholfen werden soll, die im weitesten Sinn eine Auszeit brauchen. Das Angebot richtet sich auch und vor allen an Paare, deswegen habe ich Venus und Mars in sich annähernder Konjunktion im Haus 7, dem Haus der Begegnung, für angemessen gehalten:

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Den genauen Zeitpunkt bitte ich meine geneigten LeserInnen eventuell selbst anhand der Konstellation zu ermitteln. Denn es handelt sich um einen Auftrag, und da wäre es nicht fair, wenn jeder sich des Datums bedienen“ könnte; daher die kleine Mühe und Hürde. Wer übrigens ein besseres Datum findet: bitte sofort kommentieren: ich bin gespannt.

Liebe L!

es ist ein Hürdenlauf über die Kompromisse: entweder Merkur oder Venus rückläufig, Jupiter oder Saturn.

Dieses Ergebnis scheint mir das Beste zu sein.

Demnach habe ich auf Venus/Mars verteilt, die Sonne bildet in Haus 9 eine Konjunktion zum Erfolgspunkt.

Venus und Mars werden bei gutem Wetter abends sichtbar sein, sie vertragen sich laut William Lilly!

Und für eine Praxis, die die Paaren und als Paar arbeitet, geht es doch nicht besser. Saturn als Stabilitätsfaktor in 11 bekommt ein Trigon von Venus und Mars: also Dauer, dafür vielleicht am Anfang noch nicht die volle Unterstützung von Freunden, aber von älteren Menschen, Freunden.

Die Jupiter-Neptun und Mond-Chiron Konjunktion im Trigon zum Glückspunkt und Sonne kann doch, zumal in einem Eckhaus auch nur von Nutzen sein, wenn wann spirituell arbeiten möchte.

Ich glaube, dies ist der bestmögliche Zeitpunkt um so etwas 2009 zu machen!

Ich wünsche Dir (oder sogar schon euch!) alles Liebe und Gute für das Neue Jahr!

Markus

Ereignis, Geschichte, Weltbild

Astrologische Prognosen

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Der Stern Davids, das „Magen David“, der Schild Davids, das Siegel Salomons, soll angeblich noch nicht so alt sein:

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hexagramm… das Hexagramm aus Tibet spricht dagegen. Im Hinduismus ist dies ein altes Symbol für Vishnu, den Bewahrer.

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Astrologisch ist aber der Sinn nur die Kardinalstellungen von Jupiter und Saturn zueinander gemäß ihrem Lauf um die Sonne: also Quadrate, Trigone, Oppositionen und Konjunktionen von Saturn und Jupiter zueinander ergeben ein genaues Hexagramm in einem Zeitraum von ca. 60 Jahren, regelmäßig. Dies ist die Darstellung von Walter Bühler aus dem Buch „Stern der Weisen“. Darüber hinaus finden regelmäßige dreifache Konjunktionen von Saturn und Jupiter statt, zuletzt 1981 und eine bekannte auch 7. v. Christus, als Wegweiser zur Geburt von Jesus im Zeichen der Fische, während die Sonne wohl in der Jungfrau stand. Sieben Jahre später, zur Zeit von Jesus Geburt, stand demnach Saturn in den Zwillingen und Jupiter in der Jungfrau und vielleicht die Sonne im Steinbock.

Astrotheme ist anderer Ansicht. Sie veröffentlichen dieses sehr interessante Horoskop. Was darin stimmig ist, ist tatsächlich der Vorabend der großen Konjunktion, und damit Jupiter als Leitstern. Plus natürlich die Pluto-Auslösung mit genau 33 und die Konjunktion von Sonne und Uranus zur Geburt. Mit all den Oppositionen …

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Jesus, geboren am 28. Februar -006 im 3:34 AM in Bethlehem, Israel

Morgen nun endlich etwas zum Thema Prognosen.

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Ereignis, Fragen

Sonne im Steinbock!

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Der Englische Gruß von Veit St0ß, St. Lorenz, Nürnberg

Nürnberg 14:38 – er kam aus Krakau und heißt eigentlich Stwosz, Wit – doch wir können das nicht aussprechen Mögen die stolzen Polen dies – und vieles andere – verzeihen. Bei dieser Sonne wird er die Steinbock-Sonne im Sinn gehabt haben, die hier im „Fall“ ist, also nicht recht wärmt. „In Steinbock scheinen die Gesellschaft und alle kollektivierdenden Lebenskräfte mit der Errichtung des machtvollen Staates zu triumphieren“, schreibt Dane Rudhyar. Dieser Sonnen-Ingres in den Steinbock ist der erste, in dem wir auch eine Pluto-Sonnen Konjunktion im Steinbock erleben. Noch ist der Heiland nicht geboren, aber die kürzeste Nacht liegt schon hinter uns, die Tagkraft nimmt zu. Das neue Leben nimmt seinen Anfang, auch wenn nur der Einsiedler das Potential des alles beherrschenden Ziegenfischs (wie die Alten den Steinbock darstellten, um Tiefe und Tierzucht zu symbolisieren) kennt:

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Der Aszendent für Nürnberg ist ein Widder. Das ändert sich von Ort zu Ort, aber nicht stark genug, als dass für dieses Neujahr ein anderer Aszendent gülte von Hamburg bis München. Weiter oben und unten sehr wohl. Letztes Jahr – zum Vergleich – war das noch ganz anders. Während gestern die Sonne am 21.12.08 13:04 für Nürnberg in den Steinbock wechselte, geschah dies letztes Jahr am 22.12.2007 um 07:08, und es war Schütze-Aszendent, d.h. zu dieser Zeit stieg das Zeichen Schütze am Osthorizont auf:

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Was mir dieses Jahr natürlich gefällt, das ist der Widder-AC! Nehmen wir dieses Horoskop als „Solar“ für unser Land, bzw. für die Breitengrade überhaupt – was natürlich zu Widder-Land Deutschland passt – dann können wir die starke Besetzung von Haus 9, 10 und 11. als Lernzeit und Zeit gesellschaftlichen Umbruchs betrachten. Vergleicht man das oberste 2008-2009 Horoskop mit dem von Angela Merkel, geboren am 17. Juli 1954 um 17:45 PM in Hamburg, …

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… fällt auf, dass unsere Kanzlerin einen Mars-Mars Transit hat. Jupiter läuft in ihr zweites Haus. Dies ist kein zuverlässiger Indikator für Reichtum, wie die Erfahrung zeigt, aber er sollte einer sein für wachsendes Selbstbewußtsein. Der Mars also, der den Widder-AC des Neujahrs-Horoskops bestimmt, geht bei Angela Merkel als ihr Herr von Haus 4 (u.a. Vaterland) im Schützen auf eine klare Bewährungsprobe zu. Mars-Mars Konjunktion kann auch Unfälle bringen.

Nochmal das oberste Horoskop (zum Vergrößern zwei mal anklicken!). Dort ist der Mond – also das Volk – in der Waage genau am Deszendenten. Nicht bei sich, sondern beim anderen, anderen Völkern also. Er steht im Quadrat zu Jupiter in Haus 10, also der Regierung. Und das entspricht der aktuellen Situation: während alle verlangen, dass wir uns nach internationaler Gepflogenheit gegen die Krise mit riesigen Investitionsprogrammen stemmen, glaubt unsere Regierung, dies nicht tun zu müssen. Für die Regierung stünde dann Saturn (Herr von 10) als Hemmung der Kreativität in 5 und immer in solchen Horoskopen die Sonne, das in Haus 9. Sich in diesem Haus zur Wahl zu stellen, sich dem Volks-Orakel zu stellen, passt gut in ein Wahljahr. Und dass sich die Regierung mindestens verändern wird, deutet die Sonnen-Pluto Konjunktion an.

Was ich hier noch zum Mitdenken weitergeben will: Russland scheint sich entschlossen zu haben, dem Iran ein supermodernes Raketenabwehrsystem zu verkaufen. So steht es heute in der Financial Times Deutschland. Das ist richtig gefährlich, denn bekanntlich hat der Iran etwas gegen Israel und baut an einer Bombe. Und man testet Obama, nutzt die amerikanische Schwäche. Obama hat ja Verhandlungen mit Teheran favorisiert. Nun sagt ihm Putin, noch bevor Obama im Amt ist, dass er gedenkt, jede Schwäche auszunutzen: „Wenn ihr uns laßt, machen wir.“ So wäre Obama gleich in der Defensive. Iran wird dem Saturn und dem Steinbock, sowie Wassermann und Stier zugeordnet. Unten ist der Steinbock-Ingres für Teheran dargestellt. Hier zeigt die Sonne in Haus 7, dass von außen regiert wird. Anscheinend mit plutonischen Interessen. Neptun (religiöse Regierung) und Volk stehen harmonisch, die Chancen, sie zu stürzen, sind miserabel.

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21.12.08 15:34 Teheran Time

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Ereignis

Na also, wer sagt´s denn!

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Um 20:31 ist es mir heute am 10.12.08, gelungen, endlich einmal die Grafik von meinem wunderbaren Astrolplus-Program hier im Blog zu etablieren. Man kann sie zwar nicht vergrößeren und es gibt kein Aspektarium, aber sie sind mit all den bunten Farben doch gut lesbar, oder? Wobei ich glaube, man kann obiges noch besser erkennen, als das weiße unten. Auf meinem Bildschirm jedoch ist es umgekehrt: da verwirrt mich das blaue Bild mehr, das weiße ist einfach ruhiger! Lao Tse hat einfach Recht: „Schwer zu erlangende Dinge verwirren das Herz.“ Denn nun stehe ich vor dem Dilemma, für die tägliche Arbeit ein neutrales Bild, für den Blog aber das bunte zu brauchen! Ich werde einen Kompromiss finden. Ansonsten kann ich das Programm nur wärmstens empfehlen. Zum einen ist es gut, dass man alles so einfärben kann, wie man mag. Dann ist eine „Zeitnavigation“ integriert, mit der man/frau Tag für Tag und Stunde für Stunde alles biografisch durcharbeiten kann, mit Transiten oder Progressionen, ganz gleich. Die Rhythmenlehre kommt auch nicht zu kurz, obwohl ich dafür ein extra Programm habe, das zur Zeit noch relativ wenig benutzt wird. Alle interessanten Faktoren, Fixsterne, arabische Punkte, ect. sind beliebig integrierbar oder auch desintegrierbar. Denn weniger kann ja bekanntlich mehr sein. In einem einzigen Bild lassen sich Transite und Progressionen auf gegenseitige Aspektbildung untersuchen. Ein Traum.  Nun denn, ich werde die Planetensymbole wohl doch noch ein wenig vergrößern müssen für den Blog. Merkur erscheint oben weiß. So geht´s nicht. Lasst euch einfach die nächsten Tage vom Ergebnis überraschen. Natürlich sollte man die gute alte Technik, ein Horoskop händisch zu erstellen auch ab und an üben, falls mal der Strom ausfällt oder der Traum von der einsamen Insel in Erfüllung geht. Ach: die lustigen dünnen Fadenkreuze sind bei mir natürlich beweglich: Aspektfinder. Einfach toll! Für das Installationshoroskop haben wir ein gradgenaues Trigon zur Spitze des dritten Hauses, auf die es bei solchen Dingen ankommt.

Ich selbst bin die Sonne im Haus der Kreativität mit ziemlich genauem Quadrat zu Uranus in Haus 8, der, betrachten wir es gutwillig, Haus 7 beherrscht. Das passt zu meinem Geburtsbild oben, zum Löwe-Mars in Haus 5. Der Mond steht in 10, eingeschlossen und daher abhängig von Mars. Haus 10 macht ihn wichtig, deshalb gibt´s heute noch ein zweites Post über den Stier-Mond. Ich selbst ziehe natürlich meine Schlüsse aus seiner Stier-Stellung, aber das werde ich nun mal ausnahmsweise nicht verraten. Er hat ein Quadrat zu Neptun und ein Trigon zu Jupiter. Jupiter aber ist Herr des fünften Hauses, in dem ich mich als Sonne selbst aufhalte. Sorgen bereitet mir ein wenig das Quadrat des Mars zu Saturn, weil das erst kommt, und Saturn das Haus der Arbeit beherrscht. Frau Venus hat mal wieder keine Aspekte, außer einem schönen Spiegelpunkt zum Mond im Stier, doch das ist auf jeden Fall tröstlich, wenn das Quadrat Mars-Saturn schon kommt. Auch dazu habe ich eine Idee, die ich aber schon wieder für mich behalte. Ist ja mein Frage-Ereignis.

Ereignis, Geschichte

Sirius Star (secret …)

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Foto: Nasa. Hubble

Nürnberg 15:59 – kalt, Winter – wärmen wir uns ein wenig an folgender Piraten-Geschichte:

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Oben stehende Hierglyphen bedeuten: Sirius Stern. Obwohl die Hieroglyphen ihrem Lautwert nach übersetzt sind, ist die tiefere esoterische Bedeutung unbekannt. Ägyptologen sind keine Astrologen. Wie aber will man etwas über eine nahezu vollständig astrologisch verschlüsselte Kultur erfahren, wenn man die Astrologie nicht oder kaum kennt?

Ein besonders sympathisches Beispiel von zutiefst gelehrsam beschränktem Horizont bietet da der angesehendste Ägyptologe unserer Zeit, Jan Assmann (geb. am 7. Juli 1938 in Langelsheim), der in dieser Beziehung rein gar nichts weiß, und daher auch nicht die ägyptische Kultur entschlüsselt, sondern die Grenzen seiner Projektion von Ägypten in Schrift und Buch markiert. Doch das geht vielen so – und vielleicht auch uns. Die einzige mir bekannte ägyptologisch forschende und kundige Astrologin war die letztes Jahr in Ägypten verstorbene Edeltraut Lukas Möller. Doch die kann man nicht lesen, ihre Systematik ist kaum nachvollziehbar (Ihre Web-Site ist virenverseucht, Vorsicht!). Hier eröffnet sich ein weites Feld für Forscher der Zukunft. Historische und astronomische Rekonstruktionen belegen, dass die erste morgendliche Sichtbarkeit von Sirius im Nildelta um 2850 v. Chr. mit dem 22. oder 23. Juni zusammenfiel. Das ist auch kein Wunder, denn damals stand Sirius im Tierkreiszeichen Stier, so dass die Sonne im aufsteigenden Löwen in gebührendem Abstand sich zeigen konnte.

Im Tierkreis zu Dendara der um die Zeitenwende herum datiert, wird Sirius zwischen den Hörnern eines Stiers abgebildet, bemerkenswerterweise jedoch nicht in dem Symbol des Tierkreiszeichens (das auch abgebildet ist), sondern einem anderen Stier, der auf einem Schlitten fährt, wie es sonst nur noch der Löwe tut. Nach den Forschungen von Karl-Heinz Homann unterliegt Sirius sensationellerweise nicht der Präzession – was u. U bedeutet, daß es diese gar nicht gibt, sondern Sonne & Sirius ein Doppelsternsystem sind – warum aber dann zwischen den Hörnern des Stiers?

Die Römer nannten die heißeste Zeit des Jahres (üblicherweise vom frühen Juli bis Mitte August) die Hundstage nach dem Stern. Für Sokrates scheint angesichts seines öfter geäußerten Fluchs „Beim Hunde, dem Gott der Ägypter“ der Stern aus dem Sternbild des großen Hundes überhaupt synonym für die ganze ägyptische Religion gewesen zu sein.

Und selbst bei uns hat sich durch die Zeiten der Ausspruch „Auf den Hund gekommen“ in despektierlicher Umkehrung altägyptischer Frömmigkeit erhalten. Tatsächlich wird auch bei den Menschen aus Keme („Chemie“, Ägypten) Osiris als die Seele der Isis und in Identität mit Sirius gedacht (vergl. Gisela v. Frankenberg). Und dass auch bei vielen nordamerikanischen Volksstämmen Sirius mit Hunden oder Wölfen assoziiert wird, belegt zusätzlich einen in tiefste Urzeiten verweisenden Zusammenhang. Schauen wir uns das Bild zum Piratenstreich gegen die Sirius-Star an (ungefähr, bitte zum Vergrößern zwei mal draufklicken):

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Hier bilden Sirius, Merkur – Gott der Diebe – und Uranus in den Fischen in Konjunktion mit dem Glückspunkt ein riesiges Wassertrigon. Astrologisch zählt Sirius zu den Jupiter-Mars Fixsternen. Im Trigon zu Merkur verkündet er „großen Ruhm, aber mit Gefahren verbunden.“ (Michael Uhle, Fixsterne, Chiron-Verlag) Man beachte bitte auch die Pyramide im Bild, die Diamantenform (Kohlenstoff) und das Quincunx von Jupiter und Merkur mit dem Zwillings-Mond als Apix! Außerdem den Mond im Trigon zu Neptun, und natürlich die Bedeutung der Uranus-Saturn Achse im Bild.

Seitdem man den Nil zur „Energiegewinnung“ bei Assuan aufgestaut hat, gibt es keine Fruchtbarkeit spendende Nilflut mehr. Doch in einem anderen Sinn kann das Öl, welches die Sirius Star, ein nagelneues Schiff, transportiert, sehr wohl als „Flut“ aufgefasst werden: denn Öl ist der Schmierstoff und Dünger des Weltwirtschaftssystems. Mit ihrem Coup haben die Piraten also der Weltwirtschaft symbolisch den Hahn abgedreht. Islamisten, hieß es, machten nun Jagd auf sie, weil sie ein muslimisches Schiff gekapert hätten. Wer denen wohl einen Auftrag gab? Die Piraten selbst haben ihre Piraterie damit begründet, dass man ihnen schließlich die Fische vor der Küste mit Fangflotten wegfische. Da wollten alle Nachrichtendienste gleich wissen, wie absurd dieses Argument sei. Wirklich? Passiert nicht genau das, nicht nur vor Somalia, sondern auch überall sonst in Afrika? So gibt es also doch eine Verbindung zwischen der Sirius Star und der Nilflut, auch wenn diese nun durch den Suez-Kanal fließt, und man daran denkt, wegen anhaltender Piraterie die Ölströme umzulenken. Nun besteht Sirius aber nicht aus einem Stern, sondern aus zweien, die sich in einer Umlaufbahn von 52 Jahren umkreisen. Dies war – geheimnisvoll – dem Stamm der Dogon in Westafrika bekannt, die sich als vom Sirius abstammend bezeichnen, lange bevor dies (das von hier aus mit Augen nicht sichbare Doppelsternsystem) astronomisch dargestellt werden konnte. 52 Jahre entspricht 1/100 des sogenannten Longcounts der Maya von 5200 Jahren, einem Teilrhythmus ihres Äonen umfassenden Systems, welches bekanntlich 2012 seinem Abschluss und Neuanfang findet. Und alle 52 Jahre wurde daher – wenn ich mich recht erinnere – bei ihnen ein bestimmtes Fest begangen.

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis

Die Internationale Raumstation

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Nürnberg 19:18 – zehn Jahre ist es am 20. November her, seit das erste Bauteil der ISS vom russischen Antriebsmodul Sarja in den Orbit geschossen wurde. Was hat sie gebracht? Die Süddeutsche Zeiung zieht heute Bilanz: „Sagenhafte 100 Milliarden Euro hat die Station bislang gekostet … Und die wissenschaftlichen Durchbrüche, mit denen einst Politikern das Projekt schmackhaft gemacht wurde, sind ausgeblieben.“ Trotzdem sollen etwa noch mal soviele Milliarden fließen!

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Foto: Nasa

„Die teuerste Wohngemeinschaft aller Zeiten“, schreibt die Süddeutsche. Die Liste an Forschungsresultaten, die die Nasa im Internet präsentiert, sei eher mager: ein Wasserreiniger, eine Mutter, die festgedrückt und nicht geschraubt werden muß und Golfschläger mit einem Dämpfer aus der Weltraumforschung. Dabei erinnern wir uns noch zu gut an jenen Unfall der Challenger vor fünf Jahren am 28. January 1986 um 11:51 AM in Cape Canaveral (FL) (USA):

challenger1Es geht in der Astrologie gar nicht unbedingt um die Vorhersage, wie ihre Kritiker glauben. Hätte ein Astrologe das Challenger-Unglück vorausgesagt – was sicher irgend einer getan hat – so wäre der Menschheit kaum gedient gewesen. Im biblischen Buch Jonas (das ist der mit dem Walfisch) wird von einem Propheten erzählt, der durch Ninive geht – er mußte dazu genötigt werden – und den Untergang der Stadt in vierzig Tagen predikt:

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Von Gustave Dore

Das Unerwartete geschieht. Man hört ihn an, die Stadt tut Buße und Gott verschont sie. So wurde früher Astrologie betrieben. Für nicht eingetroffene Katastrophen kann man keine Bewunderung erwarten, deswegen hadert Jonas. Sie lassen sich nicht einmal beweisen! Man nennt es Elektion, und Christoph Columbus hatte das genauso drauf, wie Johannes Kepler. Sich einen günstigen Zeitpunkt suchen. Hätte man vor dem Challenger-Abflug einen Astrologen konsultiert, dann hätte er entschieden abgeraten: „Seht doch“, wären seine Worte gewesen: „Sonne, Venus, Merkur in engem Quadrat zu Pluto, dabei Venus-Stier aufsteigend. Mars und Saturn im Haus 7, auf eine Konjunktion zulaufend zwischen Pluto und Saturn!“ Bei dieser Konstellation würde im Mittelalter kein Schiff den Hafen verlassen haben, dessen Eigentümer sich einen Astrologen/Astronomen leisten konnte. Ich hoffe, es kommt bald wieder eine Zeit, in der es als unverantwortlich angesehen wird, keinen Astrologen zu konsultieren. Dies wird natürlich erst dann gehen, wenn den Menschen der Glaube an die Existenz der Seele wieder selbstverständlich ist. Die Astrologie wird sich bis dahin ebenso verändert haben, wie die Astronomie. Und beide werden wieder eine Einheit bilden, ganz anders, als wir uns das heute vorstellen können. Doch dazu muß wohl noch viel Geld verschwendet werden (Teilchenbeschleundiger), und leider nicht nur das. Wenn man bedenkt: 100 Milliarden! Mit dieser Summe hätte man auch den Amazonas retten können. Dabei ist es gar nicht so, dass ich nicht auch Bewunderung für die technische Meisterleistung hätte. Schon allein das Wiederfinden dieser Station dort oben, das Andocken, dann regelmäßig hin und her! Und das Klo fällt aus, alles in Schwerelosigkeit: sch … ! Ich glaube nur, das Geld wäre besser angelegt für die Entwicklung einer leichten und billigen Autobatterie, oder der Rettung der Ozeane.

Wir können annehmen, dass das neueste Weltende-Projekt von Roland Emmerich (10. Nov. 1955) über einen gewaltigen Asteroiden-Einschlag die Herzen der Budget-Lobby im Forscherlager höher schlagen lassen wird. Können sie doch mit der Angst der Menschen wieder viel Geld locker machen, für ein Asteroiden-Frühwarnsystem. Dies – das Geschäft mit der Angst – geschieht ja grundsätzlich im gesamten Schul-Medizinalbereich. Im Grunde haben wir diejenigen, die an einer Arche Noah bauen (wer kommt rein?) und für diese Zwecke die Erde in eine Müllhalde verwandeln und diejenigen, die erst nochmal die Welt retten wollen, indem sie die Regenwälder schützen und Delfine und Wale und jede Kreatur als Teil von Gottes Schöpfung begreifen.

Ereignis, Weltbild

Teilchenbeschleundiger und Kreditkrise

Nürnberg 14:15 – auf vielfachen Wunsch bringe ich hier nun das exakte Horoskop des Starts vom Teilchenbeschleundiger in Genf, der laut Spiegel-Online: Überhitzter Supermagnet: Das teuerste Experiment der Welt ist kaputt – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft schon wieder kaputt ist. Eine Interpretation des Geschehens findet sich auch bei archaeus – so sehr jedoch mich die Rhythmenlehre fasziniert, so wenig kann ich mich auf ihre Wertungen einlassen, die mir zu sehr von der mystischen Philosophie der Nachkriegszeit abgeleitet ist. Dennoch gehört sie, die Rhythmenlehre, zu den wirklich interessanten Ansätzen, und es lassen sich manigfaltige und sehr gültige Anregungen dort finden. Was haben denn der Defekt des Teilchenbeschleunigers und die Kreditkrise miteinander zu tun?

Foto Markus Termin ©

Inbetriebnahme CERN

Zweiter Störfall CERN

Naturgemäß werden die Naturwissenschaftler, die diesen Blog freundlicherweise ab und an lesen, abwinken, und sagen: nichts haben diese Dinge miteinander gemein, außer dass sie zur selben Zeit passieren. Für uns Astrologen ist aber genau dieses interessant und wesentlich, und wir fühlen uns darin sogar bestärkt durch jene „spukhaften Fernwirkungen“, der Verschränkung eines ursächlichen Zusammenhangs zwischen beispielsweise Photonen (die es nicht gibt, es gibt nur deren Modell), die jenseits jeder Lichtgeschwindigkeit eine Verabredung ihrer Befindlichkeit getroffen zu haben scheinen, unabhängig von dem, was man als „Raumzeit“ zu definieren versucht. Philosophisch ist die Conclusio gar nicht so schwer, und würden sie nicht ständig mit ihren ach so bedeutenden mathematischen Wichtigtuertheorien ihr kleines geistiges Claim verdunkeln, könnten wir normalen Menschen auch leicht Einblick gewinnen. Das Experiment, welches verschoben wurde, weil etwas (die Kühlanlage) kaputt gegangen ist, das mit austretendem Gas (Helium) zu tun hat, versucht kosmologische Modelle zu bestätigen und zu etablieren, deren offensichtliche Widersprüchlichkeit nur weniger gebildeten Menschen auffallen, beispielsweise dem Milchmädchen mit seiner berühmten Rechnung. Der Dreh- und Angelpunkt ist dabei eine konstante und begrenzte Lichtgeschwindigkeit, die überall und im gesamten Universum gelten soll. Aus dieser Annahme, die als bewiesen betrachtet wird, gehen alle kosmologischen Modelle einschließlich des Urknalls und der „Schwarzen Löcher“ hervor. Alles wird daraufhin zurechtgebogen. Diese Annahmen tragen den Stallgeruch scholastischer Rechthaberei und auch deren logischer Begriffsverwirrung. Es wäre ebenso möglich, dass es eine menschliche Geist-Einflusssphäre gibt, in der die Lichtgeschwindigkeit dem, was die Veden „Maya“ nennen, Gestalt gibt. Existierte – beispielsweise – eine proportional zum Beobachter und dem sich entfernenden Objekt bei sehr großen Entfernungen zunehmende Lichtgeschwindigkeit, wäre das gesamte Modell des Urknalls hinfällig, doch das Phänomen eines homogenen Universums, wie es auch tatsächlich sich offenbart, sehr viel plausibler. Die „Raum-Zeit“ müßte eine andere, umgekehrte Definition finden, die Hubbelsche Konstante und Friedmanns Modell des expandierenden, und doch sich niemals substantiell voneinander entfernenden Universums wären eine Illusion. Tatsächlich versucht man im LHC den Urknall weitmöglichst zu simulieren, um zwei Theorien zu vereinen, die sich widersprechen, insbesondere im angenommenen Urknall, wo die Krümmung der (angenommenen) Raum-Zeit unendlich würde, was nun gar nicht ginge, weil es wieder der Theorie einer konstanten und endlichen Lichtgeschwindigkeit zuwiderläuft. Hier steigen dann die Naturwissenschaftler aus und behelfen sich mit Mystik. Das nennen sie dann „Singularitäten“ und erschaffen ein Universum mit 64 Dimensionen. So beißt sich der Drachen in den Schwanz, und wir finden uns, gar nicht zufällig, an das Modell der Alchimisten erinnert, deren Opus Magnum jedoch von der Existenz geistiger Durchdringung der Materie beseelt war, was den heutigen Wissenschaftlern, außer vielleicht privat, leider in der Regel fehlt. Und das genau ist es auch, was sich zeigt in einem scheinbar zufällig sich ereignenden Fehler des Kühlsystems. Es greift hier, für uns Astrologen erkennbar, nicht der Zufall ein – „nothing happens at random!“ – sondern der Geist selbst beweist die Kontinuität seiner Anwesenheit durch die Unterbrechung der Kette von Folgerichtigkeiten einzig materieller Anordnungen, die seiner nicht gedenken. Das Prinzip ist allen bekannt: eine große Verdrängung führt zu gewaltiger Einflussnahme des Verdrängten. Im Falle der Bankenkrise ist dies schlicht die Erinnerung daran, dass Geldwerte und überhaupt alle materiellen Dinge nur eine menschliche Übereinkunft sind, deren Existenz außerhalb der Übereinkunft nun in der Tat relativ ist. Ich gehe, wohlgemerkt, davon aus, dass alle Lebewesen auf Erden vom Menschen abstammen, nicht umgekehrt. Genau dieselbe Hybris in Bezug auf rein materielle, also artifiziell reduzierte Sichtweisen – denn in Wahrheit gibt es keine Materie ohne Geist, und keinen Geist ohne Materie, wie jeder Kabbalist weiß – zeitigt das LHC-Experiment. Und so kommt der Zusammenbruch beider Systeme, deren Entstehung zeitsynchron entwickelt wurde, unzufällig gleichzeitig. Im Grunde wäre es überflüssig, die Zeitsynchronizität von Ereignissen immer wieder explizit zu erwähnen, weil sie selbstverständlich ist, aber in unserer von Blockadedenken künstlich frakturierten Gegenwart muß man das dazu sagen. Zu hoffen ist, dass das große Experiment insgesamt scheitert, wie der ganze Neoliberalismus. Dass offensichtlich der Wurm drin ist, wissen wir bereits. Sicher werden wir jedoch, parallel zum Zusammenbruch der wirtschaftsliberalen Weltphilosophie, auch wenn Teile des Experiments gelingen werden, einen gleichwertigen Zusammenbruch alt versiegelter Pseudo-Gewissheiten des Wissenschaftsgebäudes erleben, sehr viel Ratlosigkeit und in Folge davon vielleicht größere Demut und Bescheidenheit.

Schauen wir uns zunächst einmal das Horoskop für die Inbetriebnahme an. Wir finden Mars, Venus und Merkur direkt am AC. Merkur ist gerade an Mars vorbeigezogen, Venus wird ihn und Mars in Zukunft erreichen. Außerdem ist sie Herrscherin des Aszendenten, außerordentlich stark in der Waage und fällt doch, wenn auch ganz knapp, ins 12 Haus, in die Unbestimmtheit (Döbereiner) oder geistige Realität zurück! Sie haben richtig gehört: sie fällt zurück, denn in der Stundenastrologie, die im Prinzip funktioniert, wie die Ereignisastrologie, wird ein Planet nicht ins folgende Haus gezählt, wenn er an der Grenze steht, denn wenige Minuten später ist Venus schon ganz im Haus 12. Wir haben es mit der Luft-Venus zu tun, der Waage-Venus, die im Bereich der Kunst und der Logik zuhause ist, weniger im Bereich der materiellen Wirklichkeit. Waage zieht Widder an, das ist also der Störfall, der durch Mars Haus 7 beherrscht. In der materiellen und kalten Wirklichkeit steht jedoch der Steinbock-Mond, der, auch das bemerkenswert, ein gradgenaues Trigon zur Sonne in der Jungfrau bildet, die in Haus 11 sich vorgenommen hat, die Ordnung der Freiheit (Haus 11) auf eine analytische und materielle Basis zu stellen. Venus von Mars zu Merkur ist ausnahmsweise schneller als Merkur, und übernimmt dessen Botenfunktion. Merkur vertritt Haus 9 und 12, Venus den AC und Haus 8, Mars Haus 7 und 2.

Nun zum Horoskop des Störfalles. Venus hat ihre Botschaft beiden überbracht, doch nun wendet sich das Blatt: Merkur, bereits im Begriff in die Rückläufigkeitsschleife einzutreten, verändert seinen Abstand zu Mars, und wird von diesem, obwohl bereits vorbeigezogen, erneut eingeholt. Dies geschieht am 23. September, also noch bevor Merkur am 25. September selbst rückläufig wird.

Dies ist die auffälligste Konstellation der Ereignisse, ganz abgesehen von den allgemeinen, bereits an anderer Stelle erwähnten Parametern der am 4. November kommenden Opposition von Saturn und Uranus, die sich im Horoskop des Störfalles auch folgerichtig von der noch nicht ganz Achse 11/6 auf die bedeutende Ebene 4/10 eingelagert hat, und so, neben Pluto, der in den Steinbock vorrückt, den allgemeinen Zeiten- und Paradigmawechsel anzeigt, der auch für die große Geldgierkrise den Bruch mit dem alten Saturn in der Jungfrau vorankündigt, indem aber genau dieser für die Neuregelungen herangezogen wird.

Im Ereignishoroskop für den Start des LHC beherrscht Merkur Haus 9 und 12, also den Raum des Unbestimmten (12) und den Platz der hohen Lehre, das Haus Gottes (9). Im zweiten, dem Ereignishoroskop für den Störfall, beherrscht Merkur Haus 8 und 10, also die Bereiche Wandlung (8) und Ziel (10). Dabei fällt natürlich das gradgenaue Trigon zu Neptun auf, der im Haus 3 in Konjunktion mit Chiron und Mondknoten steht, und zwar eingeschlossen. Helium, nach griech. „Sonne“ ἥλιος hélios, ist nicht nur ein Edelgas, sondern macht auch einen erheblichen Anteil (man schätzt 20%) der Substanz des Planeten Neptun selbst aus, zu dem eben Merkur exakt bei Auftreten des Störfalles und der sogenannten Bankenkrise ein gradgenaues Trigon bildet, und dies nochmal am 28. September und am 30. Oktober. Uns Astrologen fällt daher auf, daß es Neptun-Entsprechungen gibt, die von Merkur übermittelt werden und mit Merkur zu tun haben. Denn Neptun steht sowohl für Gas in seiner Flüchtigkeit, als auch für sich verflüchtigende, bzw. bestenfalls fließende Geld-Mengen. Wollte man die Analogien weiter verfolgen, so ist bemerkenswert, dass Helium gewissermaßen ans Sonnenlicht zurück will (die Feuerwehr musste auf´s CERN-Gelände vorfahren), und sich also mit Hilfe von Merkur tatsächlich aus seiner astrologisch interessanten Eingeschlossenheit im Haus 3 (Bewegung) im Wassermann (Technik) befreit.

Weiterhin ist bemerkenswert, wie der Mond in beiden Horoskopen in Erdzeichen steht. Beide Male an einer Achse, beide Male in Trigonalstellung zur Sonne. Im zweiten Horoskop jedoch im warmen Stier. Im ersten Horoskop ist der Steinbock-Mond, wenn wir ihn für das Bewusstsein des „Volkes“ nehmen, „unbewußt“, er steht in Haus 4, beherrscht aber Haus 10, also das Ziel. Demnach wäre also das Ziel des LHC (diesem und den daran Beteiligten ebenso unbewußt) ein Prozess der Gewahrwerdung von Emotionen; etwas völlig anderes also, als das, was die Wissenschaftler meinen. Beim Störfall, wie wir am Quadrat des Mondes zu Neptun sehen, ist dieses Gewahrwerden aktuell geworden und hat durch das kollektive Unbewußte und wohl auch mit magischen Mitteln (Mond beherrscht das Haus 8 der Magie) in seiner ganzen Stärke den Störfall wohl ausgelöst, ebenso wie die zugespitzte „Finanzkrise“, denn Mond vertritt in Haus 7 im Stier sowohl die materiellen Interessen der anderen, als auch das neu erwachte Interesse der aufgeschreckten Weltgemeinschaft, denen der offen zur Schau getragene Zynismus oder im besten Fall die Oberflächlichkeit der Wissenschaftsgemeinde (oder auch der Banker) wohl doch zu denken gab. Mond ist nun nicht mehr unbewußt, sondern bewußt. Die materiellen Interessen der anderen sind im Falle der Finanzkrise ja eigentlich nicht allein die der geschädigten Steuerzahler, sondern vor allem die der Armen in der „Dritten Welt“, die seit ca. 1990 zunehmend unter der Frechheit und Verschwendungssucht doppelmoralisch abgesicherter Killer leidet, die mit einem Mausklick über Menschenleben entscheiden, indem sie z.B. die Rohstoffpreise spekulierend in die Höhe treiben, und vieles mehr. Wer hier unkundig ist, lese Jean Ziegler, Uno-Sonderbotschafter, „Das Imperium der Schande“. Das LHC ist eben, und deshalb ist die Parallelsetzung hier statthaft, ein signifikanter Ausdruck dieser Verschwendung, denn zu Recht wird gefragt, ob das Geld nicht besser zum Nutzen der Hungernden dieser Welt eingesetzt würde. Und an potentieller Gefährdung geht es hier nicht mehr um Einzelne, sondern um die ganze Welt.

Ich habe bisher noch nicht erwähnt, was der Tanz von Venus, Mars und Merkur in der Waage mit all diesen Dingen zu tun hat. Allgemein kann man davon sprechen, dass das Zeichen Waage für Schönheit und Ausgleich steht, doch insbesondere, wenn Merkur Abendstern ist, hat Waage als Übergangszeichen der Tag- und Nachtgleichen im Herbst den Charakter der Vertiefung, die zum Skorpion als Unterweltszeichen überleitet. Der LHC ist die Unterwelt, er ist in der Unterwelt. Dies zeigt der Skorpion-AC des Störfalles deutlich. Wenn man sieht, wie genau Venus und Mars den Aszendenten einrahmen beim ersten Start des LHC, so kann man nicht umhin, dies als Hinweis zu sehen, dass hier eine riesige Potenz-Ersatz Maschine bemüht ist, Teilchen zu ejakulieren, um ein göttliches Kind (in diesem Fall Haus 9 Weisheit und Haus 12 Unbestimmtheit) zu zeugen, welches nun aber offensichtlich widerstrebt, und ernsthaft vorhat, den Weg in der Waage so weit zurückzugehen, bis es am 4. September angelangt ist, also vor der Inbetriebnahme des LHC. Die ganze Summe der sexuellen Verdrängungssymbolik einer solchen Mega-Maschine steckt in diesem Mars-Venus-Merkur Bild.

http://www.mosaikgestaltung.de von Iris Raun