Sirius Star (secret …)

sirius-nasa

Foto: Nasa. Hubble

Nürnberg 15:59 – kalt, Winter – wärmen wir uns ein wenig an folgender Piraten-Geschichte:

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Oben stehende Hierglyphen bedeuten: Sirius Stern. Obwohl die Hieroglyphen ihrem Lautwert nach übersetzt sind, ist die tiefere esoterische Bedeutung unbekannt. Ägyptologen sind keine Astrologen. Wie aber will man etwas über eine nahezu vollständig astrologisch verschlüsselte Kultur erfahren, wenn man die Astrologie nicht oder kaum kennt?

Ein besonders sympathisches Beispiel von zutiefst gelehrsam beschränktem Horizont bietet da der angesehendste Ägyptologe unserer Zeit, Jan Assmann (geb. am 7. Juli 1938 in Langelsheim), der in dieser Beziehung rein gar nichts weiß, und daher auch nicht die ägyptische Kultur entschlüsselt, sondern die Grenzen seiner Projektion von Ägypten in Schrift und Buch markiert. Doch das geht vielen so – und vielleicht auch uns. Die einzige mir bekannte ägyptologisch forschende und kundige Astrologin war die letztes Jahr in Ägypten verstorbene Edeltraut Lukas Möller. Doch die kann man nicht lesen, ihre Systematik ist kaum nachvollziehbar (Ihre Web-Site ist virenverseucht, Vorsicht!). Hier eröffnet sich ein weites Feld für Forscher der Zukunft. Historische und astronomische Rekonstruktionen belegen, dass die erste morgendliche Sichtbarkeit von Sirius im Nildelta um 2850 v. Chr. mit dem 22. oder 23. Juni zusammenfiel. Das ist auch kein Wunder, denn damals stand Sirius im Tierkreiszeichen Stier, so dass die Sonne im aufsteigenden Löwen in gebührendem Abstand sich zeigen konnte.

Im Tierkreis zu Dendara der um die Zeitenwende herum datiert, wird Sirius zwischen den Hörnern eines Stiers abgebildet, bemerkenswerterweise jedoch nicht in dem Symbol des Tierkreiszeichens (das auch abgebildet ist), sondern einem anderen Stier, der auf einem Schlitten fährt, wie es sonst nur noch der Löwe tut. Nach den Forschungen von Karl-Heinz Homann unterliegt Sirius sensationellerweise nicht der Präzession – was u. U bedeutet, daß es diese gar nicht gibt, sondern Sonne & Sirius ein Doppelsternsystem sind – warum aber dann zwischen den Hörnern des Stiers?

Die Römer nannten die heißeste Zeit des Jahres (üblicherweise vom frühen Juli bis Mitte August) die Hundstage nach dem Stern. Für Sokrates scheint angesichts seines öfter geäußerten Fluchs „Beim Hunde, dem Gott der Ägypter“ der Stern aus dem Sternbild des großen Hundes überhaupt synonym für die ganze ägyptische Religion gewesen zu sein.

Und selbst bei uns hat sich durch die Zeiten der Ausspruch „Auf den Hund gekommen“ in despektierlicher Umkehrung altägyptischer Frömmigkeit erhalten. Tatsächlich wird auch bei den Menschen aus Keme („Chemie“, Ägypten) Osiris als die Seele der Isis und in Identität mit Sirius gedacht (vergl. Gisela v. Frankenberg). Und dass auch bei vielen nordamerikanischen Volksstämmen Sirius mit Hunden oder Wölfen assoziiert wird, belegt zusätzlich einen in tiefste Urzeiten verweisenden Zusammenhang. Schauen wir uns das Bild zum Piratenstreich gegen die Sirius-Star an (ungefähr, bitte zum Vergrößern zwei mal draufklicken):

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Hier bilden Sirius, Merkur – Gott der Diebe – und Uranus in den Fischen in Konjunktion mit dem Glückspunkt ein riesiges Wassertrigon. Astrologisch zählt Sirius zu den Jupiter-Mars Fixsternen. Im Trigon zu Merkur verkündet er „großen Ruhm, aber mit Gefahren verbunden.“ (Michael Uhle, Fixsterne, Chiron-Verlag) Man beachte bitte auch die Pyramide im Bild, die Diamantenform (Kohlenstoff) und das Quincunx von Jupiter und Merkur mit dem Zwillings-Mond als Apix! Außerdem den Mond im Trigon zu Neptun, und natürlich die Bedeutung der Uranus-Saturn Achse im Bild.

Seitdem man den Nil zur „Energiegewinnung“ bei Assuan aufgestaut hat, gibt es keine Fruchtbarkeit spendende Nilflut mehr. Doch in einem anderen Sinn kann das Öl, welches die Sirius Star, ein nagelneues Schiff, transportiert, sehr wohl als „Flut“ aufgefasst werden: denn Öl ist der Schmierstoff und Dünger des Weltwirtschaftssystems. Mit ihrem Coup haben die Piraten also der Weltwirtschaft symbolisch den Hahn abgedreht. Islamisten, hieß es, machten nun Jagd auf sie, weil sie ein muslimisches Schiff gekapert hätten. Wer denen wohl einen Auftrag gab? Die Piraten selbst haben ihre Piraterie damit begründet, dass man ihnen schließlich die Fische vor der Küste mit Fangflotten wegfische. Da wollten alle Nachrichtendienste gleich wissen, wie absurd dieses Argument sei. Wirklich? Passiert nicht genau das, nicht nur vor Somalia, sondern auch überall sonst in Afrika? So gibt es also doch eine Verbindung zwischen der Sirius Star und der Nilflut, auch wenn diese nun durch den Suez-Kanal fließt, und man daran denkt, wegen anhaltender Piraterie die Ölströme umzulenken. Nun besteht Sirius aber nicht aus einem Stern, sondern aus zweien, die sich in einer Umlaufbahn von 52 Jahren umkreisen. Dies war – geheimnisvoll – dem Stamm der Dogon in Westafrika bekannt, die sich als vom Sirius abstammend bezeichnen, lange bevor dies (das von hier aus mit Augen nicht sichbare Doppelsternsystem) astronomisch dargestellt werden konnte. 52 Jahre entspricht 1/100 des sogenannten Longcounts der Maya von 5200 Jahren, einem Teilrhythmus ihres Äonen umfassenden Systems, welches bekanntlich 2012 seinem Abschluss und Neuanfang findet. Und alle 52 Jahre wurde daher – wenn ich mich recht erinnere – bei ihnen ein bestimmtes Fest begangen.

img_27972Foto Markus Termin ©

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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