Liebe Leserinnen und Leser,
wie „funktioniert“ Gedächtnis?! Mein Gedächtnis „funktioniert“ so: es ist außerhalb meiner selbst. Ich werde erinnert. Wann immer es gilt, an etwas Wichtiges zu denken – und das kann durchaus profan sein – bekomme ich, als hätte ich einen inneren Termin-Kalender – (den Kalauer beiseite gelassen) – eine Nachricht – sie wird blasser mit der Zeit, wenn ich nicht zur Ausführung schreite. Diese Nachricht – da bin ich mir sicher – stammt von all meinen Engeln und Schutzengeln – ich selbst habe mit meinem Gedäch – t – nis relativ wenig zu tun. Bin Durchgangslager des eigen`n Gedäch – T – nisses.
Nun aber zur Auflösung: warum hebe ich hier das „Te“ so hervor? Weil dieses Wort: „Gedäch – t – nis“ seinen Sinn nur aus der Spitze dieses zungenbrechenden „Te“ gewinnt.
Keine Ahnung – oder doch eine kleine – warum es so ist/sei …
Giordano Brunos Genie war auch Gedächtniskunst. Mnemotechnik – es brechen und geschwistern sich Laute.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus













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