Monat: April 2013
Falkenbuch Friedrich II
Liebe Leserinnen und Leser,
ja, jener legendäre und sagenhafte Stauferkaiser, der sich auf Sizilien diese sehr strenge Burg bauen ließ:
File:Castel del monte3.jpg – Wikimedia Commons
Friedrich II, 26.12.1194 julianisch
für uns besonders interessant ist der Neptun in den Fischen. Weil wir diese „Frequenz“ jetzt auch haben. Seht einmal das Bild vom Falken auf der Bugspitze des Bootes. Friedrich hat auch Jupiter in den Zwillingen – wie heute auch. Nur geht er eben direkt – nicht, wie bei Friedrich – rückläufig. Und gewiss: auch das Muster im Seitenschmutz gehört als Bild zum Text – stellt einen Vogel dar, der mit Beute abhebt – spiegelt und vergrößert unzufällig die Zeichnung unten rechts.
„stupor mundi“ – das Horoskop passt zur Burg; vor allem Saturn/Sonne
„Der Legende zufolge wuchs er in Palermo, wohin der Dreijährige nach dem Tod seiner Mutter gebracht worden war, recht freizügig auf, fast wie ein Gassenjunge – was jedoch eher unwahrscheinlich ist und deshalb heute auch stark bezweifelt wird. Das Klima der weltoffenen Hafenstadt mit ihren vielfältigen griechischen und arabischen Einflüssen soll die besondere Persönlichkeit des späteren Kaisers mitgeformt haben.“ – Friedrich II. (HRR) – Wikipedia.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Sonne in Stier
Nürnberg im Frühling
Frühling im Morgenlicht
Auspicia
Liebe Leserinnen und Leser,
wenn ihr mal die Venus-Umläufe um das Tor zählt, sind es 12 – Vogelschau – Auspicia – das interessierte mich als Latein-Schüler natürlich besonders – und heute hatte ich zu diesem Thema wieder mal ein Bild. Eines dieser Momente, wo man die Kamera nicht raus holen kann, weil das Zeichen zu schnell ist. Ein Eleonorfalke auf der Flucht vor drei Tauben. Sowas wäre – da bin ich mir sicher – den Auguren als Zeichen erschienen. Sie flogen um den klassizistischen Kupferturm des Albrecht Dürer Gymnasiums zu Nürnberg. Von links nach rechts.
Den Auguren wäre das als verkehrte Welt erschienen – Tauben jagen Falken – scheinbar – da gilt es also innezuhalten und der Irrtümer gewahr zu werden. Denn der Falke stieg – die Tauben fliegen gleiche Höhe – und – klänge es nicht so militärisch – Formation vorbeifliegend – aber doch Präsens zeigend.
Denn die verkehrte Welt wird ja von den Vögeln gespiegelt. Auch Vögel jagen Vögel – wie Menschen Menschen. Katzen jagen keine Katzen. Hingegen jagen Fische sehr wohl Fische.
Natürlich lag in dem Titel des Werkes eine Anspielung und Schranke – man kann das aber auch einfach ornithologisch ernst nehmen. Dann würde ich sagen: Tauben jagen Falken ist ein gutes Zeichen einer notwendigen Umkehr.
Überhaupt ist die Vogelschau ein bisher unterschätztes Beobachtungsreservoir der Wirklichkeit.
Trotzdem geht mir bei hellenisch mehr das Herz auf … soweit ich´s überhaupt lesen kann! Die haben natürlich auch aus dem Vogelflug gelesen – mal recherchieren …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Ein junger, recht berühmter Astronom läßt über Astrologie (und Gott) plappern
Liebe Leserinnen und Leser,
Hier ist der ganze Text:
Ein junger, nicht-berühmter Physiker denkt über Gott nach – Astrodicticum Simplex
„Damit möchte ich in medias res gehen und gleich eine untergriffige Aussage von Prof. Thirring aufgreifen, wenn er sagt, man muss schon irgendwie schwachsinnig sein, wenn man gar nichts glaubt.“
Dem ist ja nicht viel hinzuzufügen – außer eben die erfüllte Prognose, mit Neptun in den Fischen wende sich die Wissenschaft wieder der Religion zu – es bleibt ihr auch gar nichts anderes übrig, weil die creatio ex nihilo sich einfach nicht mit den Hauptsätzen der Thermodynamik verträgt. Ob die sinnvoll sind, oder nicht, ist eine andere Frage. Erschwerend kommt hinzu, daß der Professor zu des unbekannten jungen Autoren Lehrern gehörte – die in Freistetters – er postet ja den jungen Frischlings-Skeptiker – Kommentaren unwidersprochen „alte Säcke“ genannt werden dürfen – Humor muss sein.
„Prof. Thirring hat bei seiner Antwort auf die Pilatusfrage („Was ist Wahrheit?“) wohl nicht sehr viel nachgedacht.“
… aber der kluge Skeptiker hat das schon! Seine Antwort lautet:
„Wahrheit ist, was in 2000 Jahren noch eine Richtigkeit haben wird.“. Damit hat er das Problem nur verschoben, denn was ist dann „Richtigkeit“?
– (Damit tat der Professor wohl kund, daß er begriffen hat, weil`s zig-fach bewiesen ist – daß es nämlich Zeitgeist-abhängige Wahrhheitsreferenzsysteme gibt (genauer: gab, denn wir haben die Metaphysik ja durch Steiner überwunden!), die jeweils doch eine Metaphysik voraussetzen und setzten, wie z.B. die Relativitätstheorien in doppelter Hinsicht: einmal, weil sie auf Zahlen beruhen, und zum anderen, weil sie nur unter Preisgabe der Logik selbst „funktionieren“ –
.Jeder Logiker wird ob so einer Antwort nur den Kopf schütteln.“
Zu dieser Gruppe von Menschen zählen aber Physiker und Kosmologen gemeinhin nicht. Sie sind mathematische Idealisten, die sich die Philosophie abgewöhnt haben und nun wie der Ochs vorm Berg stehen und sich in ihrer Fabelwelt aus weißen Riesen und braunen Zwergen (siehe auch hier aktuell: Schwarze Löcher: Das kosmische Monster | Wissen | ZEIT ONLINE) gegenseitig die Nobelpreise zuschustern für Dinge, die es gar nicht gibt („Nichtlokalität“ – es muss sie aber gleichwohl geben, denn die Theorie sagt´s doch voraus?!) –
„Abgesehen davon ist die Zeit, wie lange etwas Bestand hat, nicht als Kriterium für den Wahrheitsgehalt einer Sache tauglich. Wenn das so wäre, müsste auch die Astrologie einen Wahrheitsgehalt haben, denn die gibt es auch schon mehr als 2000 Jahre lang.“
Tja, lieber Florian (der Post gibt doch gewiss Deine Meinung wieder – ob Du ihn nun geschrieben hast, oder Dr. Stefan Uttenthaler? – Inhaltlich spielt es keine Rolle, me thinks), so ist es aber halt auch, sogar länger als 12 000 Jahre – die Astrologie hat einen Wahrheitsgehalt, sogar noch mehr als nur einen! Und – die traurige Nachricht vielleicht – Astrologie läßt sich freilich auch beweisen.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Attentat in den USA
Liebe Leserinnen und Leser,
laut Thomas Pynchon hat Amerika eine lange Tradition des militanten Anarchismus. Vom Zeitpunkt: – ein paar Fanatiker mit Drucktöpfen oder eine Organistation, die sich durch´s Gestus des kleinen Fanatikers tarnt?
Deutschlandradio Kultur – Kulturnachrichten
Zeitgleich brach Feuer im Keller der Bostoner Kennedy-Bibliothek aus – ein Zusammenhang besteht, so wird mit Nachdruck dementiert – nicht. Das ist das Einzige, was wir dadurch indirekt sicher über die Täter zu hören bekommen: es seien nicht die Kennedy-Mörder gewesen.
Wer war´s dann? Neptun aus den Fischen (mit Chiron) – Wo sind die Täter? – eingeschlossen im 10. Haus in den Zwillingen – die aber tatsächlich aus dem Ausland regiert werden. Erscheint rätselhaft. Aber dem/der ein oder anderen LeserIn sagt das was:
Innen erster Lauf 19.07.1867 12:19 Bosten, außen Attentat 15.04.2013 14:50 –
– man/frau beachte im Attentatshoroskop für Kennedy 1963 hier oben die Chiron-Position …
– die Aspektscheibe ist auf den exakten Merkur/Merkur-Transit im Widder eingestellt. Siehe mittig: erster Lauf, Attentat. Im ersten Lauf steht starke Herrin von 3 in 8 & Südknoten & Chiron Fische.
Mit Beileid,
Markus
Abendlicht im Frühling
Kaiser´s Burg
FEDERHALTERS | apokryphen und pseudepigraphen
Liebe Leserinnen und Leser,
auch faszinierend – zumal hier endlich das blaue Dach ins Auge fällt – Umkehrung – Spiegelung – Brücke – übringens bemerkenswert die relativ aktuelle britisch-tschechische Koproduktion in Sachen Obskurantismus ist die Bartimäus Quadrologie von Jonathan Straud (27.10.1970), deren dritter Band „The Golem´s Eye“ konsequent Prag mit London verbindet – das ganze Werk ist eine Seelenmetapher. Trifft eine Wahrheit.
Dazu schreibt Thomas Veszelitz: „Der britische Geist, in Gespenster verliebt, war es, der Prag zu einer mystisch mysteriösen Metropole verklärte, voller Geheimnisse, okkulter Zeichen und jüdischer Kabbala – ein Mekka des Mittelalters. Die Prager saher ihre „Mutter aller Städte“ eher als fröhlich, sonnig, voller Musik und voll des beschwingten Theaters, mehr im verspielten Barock als in der düsteren Gotik beheimatet.“
Mit freundlichen Grüßen,
Markus















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