Fotos, Poetry

Schneeweißchen und die saturnale Erstarrung

Foto: Markus Termin ©

Liebe und Leser und Leserinnen,

nun sitzt Sie hier, die Prinzessin (Dekoration des Buchhauses Campe) und wartet auf ihn …

Foto Markus Termin ©

… den entscheidenden Gedanken, der sie aus ihrer Starre erlöst:
„Spieglein Spieglein an der Wand, wer ist die schönste Frau in ganz Engelland?“

Wir wissen, wie es weiter geht:

„Wie das Schneeweißchen in die Wohnung trat, so stand da ein Tisch, u. auf dem Tisch 7 Teller, u. dabei 7 Löffel, 7 Gabeln, 7 Meßer u. 7 Gläser, u. und ferner sieben Bettchen.“

Wir sehen, wie immer, wenn die 7 erwähnt wird, daß nur die Saturnrevolution gemeint sein kann.

„Als nun die sieben Zwerge von ihrer Tagesarbeit nach Hause kehrten, so sprachen sie, jedweder:

„Wer hat mir von meinem Tellerchen gegeßen?“

„Wer hat mir von meinem Brötchen genommen?“

„Wer hat mir von meinem Gäbelchen gegeßen?“

„Wer hat mit meinem Meßerchen geschnitten?“

„Wer hat aus meinem Becherchen getrunken?“

Und das Thema Entbehrung verbindet sich mit der Tugend des Teilens. Und Saturn in der Waage, wo er zur Zeit steht, wird sich mit dem Thema der Gerechtigkeit abwägen, so lange er in diesem Zeichen steht. Und genau um diese Zeit herum bekommen wir richtungsweisende Urteile vom europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, um nur ein Beispiel zu nennen.

Fotos, Geschichte

Schöner Brunnen in Nürnberg

Foto Markus Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

das stimmt, das ist nicht richtigrum. Aber da sieht man mal, wie sehr dieser Schöne Brunnen den Goldhüten der Druiden-Astrologen gleicht, die ihren Kalenderdienst in ganz Europa gleich ausübten, wie man an gleichartigen Funden eben gerade dieser Goldhüte an einigen Orten weit entfernt voneinander in Europa schließlich bemerkt. Die Goldhüte sind zwar schon lange bekannt, aber bisher ist die Erkenntnis einer einheitlichen, europaweiten Kultur in der Urzeit noch nicht wirklich zu uns allen durchgedrungen.

Bevor wir uns um sowas kümmern können, werden wir gehalten, den Dow-Jones zu tanzen. „Amerika mag seine Medizin nicht nehmen“, sagt Michael Moore und schlägt im Interesse eines funktionierenden Kapitalismus die komplette Verstaatlichung der Banken vor. Für uns in Europa könnte die gemeinsame Urgeschichte identitätsstiftend sein, gerade jetzt, nachdem der Lissabon-Vertrag in Kraft getreten ist.

Lissabon, die weiße Stadt, die Europa einst am 1.11.1755 um 9:40 durch ein gewaltiges Erdbeben in seiner Gewissheit und Sicherheit, ähnlich, wie jüngst der Tszunami in Thailand, erschütterte. Ausgerechnet Sie wird wieder Europas Zentrum während Uranus in den Fischen steht und dort direkt läuft seit wenigen Tagen. Wohin schwimmt der Stier diesmal? Wieder nach Kreta, oder doch gleich nach Brasilien zu Lula und dem Bio-Spritt, den Schönheits-OPs und dem Amazons, dem Samba und den Favelas?

Was die Verstaatlichung der Banken angeht, laßt uns mal darüber nachdenken. Ich bin so konservativ, daß ich eigentlich noch nicht mal gewillt bin, unser „ß“ – das Esszett – aufzugeben für ein schnödes Doppel-Ess. Meines Erachtens würde es völlig reichen, den Kapitalgewinn zu versteuern und das Geld in einen Armuts-Ausgleichsfond fließen zu lassen, der armen Ländern unter strenger Anit-Korruptionskontrolle hilft. Dann wäre die Welt ganz schnell im Gleichgewicht und wir hätten genug Zeit, uns um Aufgaben zu kümmern, wie: Reinigung der Weltmeere, Bergung des Plutonium-Abfalls, der die Menschheit bedroht, Bergung des Weltraumschrotts, der uns alle bedroht. Ausbau einer praktisch durchführbaren Kometenlenkung. Umstellung des gesamten Lebens auf Zero-Emission-Standart in Bezug auf Alles, und damit Basta. Dies fordert die Pluto-in-Jungfrau Generation!: Reisen oder Bleiben. Wandern kommt in Europa in Mode. Intelligente Energie. Dabei erweist sich das friedlich kooperierende Mehrsprachenmodell Europa als Vorbild für die Entwicklung der Menschlichkeit.

Goldhut – Wikipedia

Personen, Poetry

Maria und Joseph

Liebe Leserinnen und Leser,

„Je vous salue, Marie“ zusammen mit dem wunderbaren Bei-Film von Anne-Marie Miéville „Le livre de Marie“ war der Film von Jean-Luc Godard, der mich überzeugte, während er andere scheinbar völling entgeisterte, denn je besser dieser Regisseur wurde, um so weniger Geld verdiente er.

Bei Godard fand eine Handlung nicht linear statt, sondern frequenziert, das Ende konnte am Anfang kommen. Richtig erfolgreich umgesetzt hat dieses Verfahren dann Quentin Tarantino (ein Widder) in Pulp Fiction.

Hier also bekam ich, es war 1984, die cinematografische Erleuchtung, selbst Filmemacher zu werden, was etwas später zur Schöpfung meines Kurzspielfilms „Die Zeit der verbotenen Früchte“ führte, und dazu, daß ich, als Godards nächster Film „Zeige Deine Rechte“ herauskam, als Kameramann in Berlin die Filmfestspiele (mit)-dokumentierte, nur um irgendwie beim Film zu sein. Was Godard zeigte, war eine erstaunliche Komposition aus Musik, Bildern, Erotik, Religion und Rätsel. Joseph ist in seinem Film ein Taxifahrer, Maria spielt Korbball. Godard, von dem wir ja sprechen, weil er heute Geburtstag hat …

3. Dez. 1930 02:00 Paris

… Godard, also zeigte Maria einfach in heutiger (damaliger) Umgebung, ohne die Geschichte deswegen weniger ernst zu nehmen. Seine Maria ist nackt, ihrem Verlobten aber, der sie berühren will, knallt sie eine, unerbittlich. Wenn wir uns die Eltern in seinem Horoskop angucken: Saturn festgebunden am IC im eigenen Zeichen Steinbock im vierten Haus, Pluto-Jupiter im Erhöhungszeichen von Jupiter Krebs im zehnten Haus, dazu ein relatives Mars-Mond Quadrat von Löwe zu Stier und die Venus im Oppositionszeichen zum Mond (Frauenbild tief gespalten), dann fällt es einer psychoanlaytischen Sicht leicht, in der Ohrfeigen-verteilenden heiligen nackten Maria das Mutterbild zu sehen, wahrscheinlich also Saturn in Haus 4: unerbittliche Strenge und die Venus-Mond Opposition zeigt den Widerspruch zwischen Liebe und Zuneigung, die aus diesem strengen Mutterbild solche Filmfiguren schafft.

Doch Godard, der unter den quirligen Pariser Intellektuellen und ihren Psychoanalytiker-Stars der 70ger Jahre wirkte und möglichwerweise wirkt, wenn es seine Gesundheit zuläßt, wußte um diese Projektion und setzte sie auch bewußt ein. Die Altersbeschränkung oben von 18 Jahren kann übrigens nur daher kommen, daß kluge Filme verboten sind, Pornografie gibt es keine.

Wikipedia schreibt zu dem Film „Je vous salue, Marie“ :

„Außer der Geschichte um Marie und Joseph hat der Film eine Nebenhandlung, die mit der Haupthandlung fast nicht verknüpft ist. Ein Professor findet wissenschaftliche Erklärungen für die Herkunft des Lebens nicht überzeugend: „Wir sind nicht plötzlich in einer aminosauren Suppe geboren. [] Das Leben ist von einer dazu entschlossenen Intelligenz gewollt, gewünscht, geplant, und programmiert worden.“ Er hält die evolutionäre Entwicklung mangels der dazu nötigen Zeit für unmöglich.“

Im Grunde ist es die Methode von James Joyce, die dieser in der Literatur entwickelte: mythologische Stoffe in ein konsequent neues Gewand kleiden. Und wir merken, dass wir selbst in diesem Zusammenhang tief berührt sind: wovon?

Daß die Jungfrauengeburt irgendwie ein Vorrecht des weiblichen Körpers zu sein scheint. Deswegen ist die Maria in diesem Film nicht deshalb nackt in einer Szene, weil Godard mit Erotik fangen will, sondern sie ist nackt, weil Godard zeigen kann und muß, daß Erotik und Heiligkeit einheitlich sind. Aber ist dadurch auch Liebe?

Diese Frage stellt der Film.

Heut kam mir der Gedanke in den Kopf, dass Godards Filme schon in wenigen Jahrzehnten Zeitgeistdokumente vom Rang mittelalterlicher Kirchengemälde werden könnten, wenn das, was in seinen Filmen aus den 8oger Jahren gerade noch zeitgemäß aussieht, dies nicht mehr tun wird und so durch die Differenz zu wirken beginnt, der dem intelligenten Bild als eigenständiger Erzählform neben dem Wort eine Bresche geschlagen hat.

Vielleicht ist daher „Maria und Joseph“ ein so betörender Film, dass hier von jenseits des Wortes etwas offenbar wird, was wir uns niemals hätten denken können: dass jede Frau Maria ist, was den geistigen Kern ihrer Mutterschaft betrifft.

Mond

πλάσμα plásma „Gebilde“

Liebe Leserinnen und Leser,

Bild: USA

Wetterforschung ist eine interessante Sache. Neulich wurde – was vielleicht durch einen Bezug zu verbinden ist, die Aurora auf dem Saturn fotografiert! Was hat das zu bedeuten, astrologisch?

Leuchtspektakel: Forscher lösen Rätsel der Polarlichtentstehung – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

„Stromstärken von einer bis zwei Millionen Ampere, die bis zu zwei Stunden anhalten, sind keine Seltenheit,“ schreibt

Faszinierende Aufnahmen: Geheimnisvolle Saturn-Aurora gefilmt – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

weiter. Schaut euch das doch bitte an, es ist eindrucksvoll. Und astrologisch bedeutet es meines Erachtens einen weiteren Wandlungsschritt unserer Beziehung zu Saturn, jetzt durch das Pluto-Quadrat fundamental. Wir erinnern uns: schon einmal diese Jahr war Saturn ins Zentrum der Aufmerksamkeit um die Erforschung unseres Sonnensystems gelangt, als man einen gewaltigen Super-Ring weitab von seinen bekannten scharfen Ringen fand, der viel tiefer im Sonnensystem verankert ist, als bisher gedacht. Nebenbei passt das auch zur Opposition von Saturn und Uranus, z.Zt. jedoch nicht aktuell:

Der Herr der Ringe! « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Wer nun nach einer wissenschaftlichen Plausibilität von Astrologie sucht, hätte sie für einmal mehr in diesen „Sonnenwinden“ tatsächlich jenseits der Gravitationskraft gefunden. Ihr erinnert euch vielleicht: Naturwissenschaftler, die die Astrologie  bekämpfen, argumentieren gerne mit dem allzu geringen Gravitationseinfluss von Saturn oder Jupiter.

Nun aber zeigt sich, dass außerhalb des Gravitationsarguments offensichtlich noch weitere Kräfte zwischen Sonne und Planeten wirken, die sich elektrisch bemerkbar machen! Und diese Kräfte werden durch Ereignisse hervorgebracht, die auf der Sonne stattfinden und die offensichtlich primär das kalte Konzept der Gravitation nicht beieinflussen.

Grafik: Nasa

Jeder Planet, der um die Sonne kreist, wird insofern natürlich wie ein Schutzschirm auf eigener Frequenz Plasma-Strahlung wie ein Schutzschirm abhalten, wenn er günstig steht, sie durchlassen, wenn ungünstig, oder umgekehrt. Dieses Konzept kenne ich aus dem Buch von Ken Ring, der anhand der Mondposition das Wetter voraussagt, denn für uns ist der Mond jener „Schutzschirm“, der sie Strahlung aus dem All und von der Sonne aus koordiniert und damit bündelt, oder abhält, je nach Position.

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Der Stern von Bethlehem

Die Logik ist diese:

wenn man voraussetzt,

dass die Zahlen

selbst

aus den Proportionalitäten des Himmels

– also seinen Rhythmen –

wie man auch sagen könnte,

genommen wurden:

und zwar

in ihrer Lichtprojektion

zwischen großen

Stein-Stehlen

oder auch nur

auf Pfählen

(es gibt europaweit viele Beispiele solcher Urzeitkalender,

Stonehenge ist der Bekannteste),

dann haben wir

einen

runden

Kreis

mit bestimmten Licht-

projektionen,

die im Inneren

des Kreises

zur Eichung

der Zeit

und damit

des Festkalenders

dienten.

Und wenn man weiter

voraussetzt,

dass diese Zahlen

dann an

-schließend

zu dem Ergebnis

führten,

das All,

aus dem sie

gewonnen wurden

mittels Zeichnung auf dem Sandboden

in der Mitte

des uralten Steinkreises

wieder in Zahlen zu rechnen,

dann ist logisch, aus den Zahlen

ein Universum zu finden,

das aus Zahlen

besteht.

Denn nicht

wurde der Satz

des Pythagoras

gefunden zuerst

als Berechnung von Zahlen

sondern zuerst wurde das Dreieck

als Lichtprojektion gezeichnet

aus dem Stern,

den Jupiter und Saturn

bilden,

wenn sie in sechzig

Jahren

sich dreimal

begegnen

und gegenüberstehen.