Uncategorized

TeleCom Aktien kaufen!

Foto Markus Termin ©

Nürnberg – 20:34 – So schön könnte das Leben sein, „Sicherheit im Zeichen der Burg“, wie ein alter Slogan einer Versicherungsgruppe lautet, wäre da nicht die Deutsche TeleCom, das größte Unternehmen des Landes, das im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von 62,5 Mrd. Euro erzielt hat. Dumm nur, dass es nahezu unmöglich ist, dort jemanden persönlich zu erreichen, wenn man ein Problem hat. Die technische Abteilung hat mit der Abteilung für Kundenservice nichts zu tun, der Kundenservice nicht mit dem Rechnungswesen, Telefon nichts mit dem Internet, und in jedem Fall spricht man mit einem Mitarbeiter, den man höchstwahrscheinlich niemals mehr wieder sprechen wird. Daher ist es gewährleistet, dass sich die meisten Probleme, die Kunden haben mögen, ohnhin im Sand verlaufen, weil die Kunden verzweifelt aufgeben, wenn sie sich zum x-ten Male durch die defekte, vollautomatische Einwählmaschine „Kennen Sie schon unser super TV-Angebot?“ inklusive Zwangswerbung gewählt haben, was mitunter mehr als eine halbe Stunde braucht, bloß um dann wieder aus der Leitung geschmissen zu werden, oder ihr Verslein runterzubeten. Hat man jedoch, wie ich, ein technisches Problem, welches immer wieder auftaucht, und von den Technikern der TeleCom nicht behoben werden kann, dann kann es schon passieren, dass eingeschriebene Post monatelang unbeantwortet bleibt, und das ist noch das Wenigste. Mein Problem ist die sogenannte „Splitter-Box“. Sie geht immer wieder kaputt, wenn mal ein Handy durchklingelt, und es ist ein Verlust ohnegleichen, an Zeit, an Geld, und auch ein Ärgernis sie wieder in Gang zu setzen. Sicher ist, an meiner Anlage liegt es nicht, und gegen die Verdrängungs- und Verschleppungskünste des Giganten komme ich nicht an. Pünktlich zur Opposition von Merkur und Neptun bekomme ich nun ein Brieflein, welches behauptet, mein Problem existiere gar nicht. Ich habe nun wenigstens den Vorteil, mir das Treiben astrologisch erklären zu können, und dass ausgerechnet ich auserkoren wurde, gegen den Drachen zu kämpfen, wundert mich bei meiner Haus 12-Sonne auch nicht. Und die Splitter Box macht immer schlapp, wenn Neptun meinen Merkur transitiert, oder Merkur rückläufig ist, da kann ich mich drauf verlassen. Damit mir mein Humor nicht abhanden kommt, habe ich mir mal die Aktie des Konzerns angeschaut, die 1996 mit viel PomPom unter die kleinen Leute gebracht wurde, um sie hernach gründlichst abzuzocken. Bei einem Ausgabekurs von 14.57 Euro ist die Aktie nach einem Höhenflug kurzer Dauer heute noch 11:41 Euro wert. Doch jetzt kommts: im Sinne von: „Liebet eure Feinde“ will ich hier der TeleCom prophezeien, daß sie zumindest bis zum 25. Okt. auf ihren Ausgabewert zurückfindet. (Nachtrag 10. Oktober: der Zusammenbruch des ganzen Systems in diesem Ausmaß steckt in meinen Überlegungen noch nicht drin. Ich bin selbst recht gespannt, ob sich die Kurse erholen werden. Wir sehen es ab dem 17. Oktober, wenn Merkur wieder direkt geht.) Also: kaufen, kaufen, kaufen! Denn, wie wir leicht im Horoskop für die Ausgabe feststellen können, hat diese Aktie das Jugendalter erreicht, und wird sich mit einer vollen Jupiter-Umdrehung noch dieses Jahr wiederfinden, bitte, wie immer, zweimal anklicken:

Jupiter aber herrscht über das Haus 2 dieser Aktie, also deren Wert. Nun wünsche man mir auch Glück beim schreiben, Einschreibebelege zusammentragen, Kopien anfertigen, wegschicken meines begründeten Widerspruchs gegen den Drachen, was mich einen halben Tag und die Energie eines ganzen kostet; einfach den Anbieter wechseln geht ja auch nicht.

Datum und Zeit der Aktien-Ausgabe nach Claudia von Schierstedt

Uncategorized

Venus von Willendorf

Foto Markus Termin ©

Nürnberg, 14:50 Dies ist nicht die Venus von Willendorf, aber es ist die „Große Weiße Göttin“, von der Robert von Ranke Graves (24. Juli 1895 04:26 AM Wimbledon, GB, Sonne, Mond, Mars und AC Löwe!) immer sehr poetisch geschwärmt hat. Ranke Graves, schrieb das gleichnamige, geniale Buch „The White Goddess, a historical grammar of the language of poetic myth“ – „Die Weiße Göttin, eine historische Grammatik der Sprache poetischer Mythen“. Graves Grab auf Mallorca in dem Örtchen Deià erzählt schon die ganze Geschichte und ist wohl auf dem schönsten Friedhof, den man sich vorstellen kann. „Deià“ ist auch vom Namen her ein Verweis auf die Göttin. Nun muss natürlich jemand, der Graves heißt, seinem Familiennamen Ehre machen, und in dem besten Grab (engl. grave) der Welt liegen. Ein Fels, weit über dem Meer, am Ortsrand hinter der Kirche, und doch zentral gelegen, wie eine winzige Hochebene, still und friedlich. „Poeta“ lautet die simple Inschrift. Wenn wir wissen wollen, was die vor genau hundert Jahren in Österreich entdeckte Venus von Willendorf darstellt, müssen wir in seinem Buch lesen, in dem er die Geschichte der „dreifaltigen Göttin“ wiedererzählt, wie sie von unseren Vorfahren vor 25 000 bis 30 000 Jahren gelebt wurde. Denn so alt ist die Venus von Willendorf und all ihre über 200 Schwestern, die man inzwischen mit auffällig sich gleichenden Proportionen in ganz Europa und auch Nordafrika gefunden hat.

Foto Markus Termin ©

Daher findet die These von Graves, es habe in Europa einen einzigen Kulturraum mit einer Muttergottheit gegeben, schon allein ikonographisch eine starke Bestätigung, die ebenso durch die gefundenen Goldhüte bestätigt wird (bitte draufklicken): Kalender

Schauen wir uns das Horoskop (auch zwei mal klicken) der Entdeckung der Figur an (den Waage-AC vermute ich nur, weil man bei solchen Grabungen gern kurz vorm Frühstück auf ein hartes Stück stößt), so sieht man die Venus im Mutterzeichen Krebs in Opposition zu Uranus und in Konjunktion zum Nordknoten. Eine eindrucksvolle Bestätigung für die von Johann Hjelmborg und Louise Kirsebom (www.stellium.dk) beschriebene ‚Tunnelhaftigkeit‘ der Mondknotenachse, die mit dem Auftauchen und Verschwinden von Dingen zu tun hat, wie die Venus eine ist. Außerdem steht der Mond im Schützen, was dem Matriarchat als Ursprungs Zeitort des Funds noch den klaren Hinweis auf die unabhängigen, die jagenden Frauen gibt, denn der Mond ist im Zeichen des Jägers. Uranus im Steinbock ändert althergebrachte Regeln: diejenigen des Patriarchats, welches ja keine Männerkultur, sondern eine Männer- und Frauenkarikatur ist. Unvorstellbar übrigens, wie in dieser Kultur der Venusoppulenz es so etwas gegeben haben könnte, wie weibliche Verstümmelungen, kurz FGM. Das erlaubt eine ungefähre Datierung, wann dieses anhaltende Unglück über die Menschheit kam. Saturn bildet zur Venus und zum Uranus ein Quadrat, und er versiegelt den Widder, das Zeichen des Aufbruchs, wie um zu verstehen zu geben: „Erst kümmert euch um das Begreifen (im wahrsten Sinne des Wortes) der Vergangenheit.“ Zu glauben, diese Figürchen entsprächen einem Schönheitsideal, würde bedeuten, unsere Vorfahren für ebenso einfältig zu halten, wie wir selbst es sind.

Foto Markus Termin ©

Uncategorized

Energie der Zukunft

Foto Markus Termin ©

Nürnberg 17:47 – heute heißer Löwe-Sommer, die Kinder vorm PC, im Schwimmbad oder im Urlaub, da haben wir zwei starke Oppositionen im Horoskop: Merkur im Löwen zu Neptun im Wassermann und Mars in der Jungfrau zu Uranus in den Fischen. Bitte zwei mal anklicken:

Oppositionen sind wie Ringkämpfe. Der weise Howard Sasportas antwortete, wenn man ihm die Frage stellte, wie weit denn der ‚Orbis‘ eines Aspekts gehen dürfe, um noch zu wirken: „Ein genauer Aspekt interessiert mich mehr.“ Man könnte sogar noch weiter gehen, und sagen: „Erst ein genauer Aspekt ist ein wahrer Aspekt.“ Es sind zwei unterschiedliche Systeme der Beurteilung von Wirklichkeit im Umlauf. Nehmen wir an, die Strecke von Nürnberg nach Landshut wären 100 km Luftlinie. Im astrologischen Sinne ist das kein Aspekt. Wären es aber nur 90 km, so ist es ein Trigon, also ein Aspekt. Es geht dabei um die Proportionalität oder den Rhythmus des Kreises, oder eines Ganzen. Das Trigon entspricht dem gleichseitigen Dreieck, welches man/frau in einen Kreis zeichnen kann, weil man jeweils 90º den Kreis entlangwandern muß, ehe wieder ein Punkt des Dreiecks erreicht ist. Und je weiter wir uns von diesen 90º entfernen, um so weniger handelt es sich um einen Aspekt. Dies ist die eine Wahrheit. Die andere ist, dass meines Erachtens auch Zeichen zueinander einen Aspekt bilden, und deswegen Jungfrau, Schütze, Fische und Zwillinge grundsätzlich im Quadrat zueinander stehen, und damit alles, was sich in diesen Zeichen befindet, auch wenn es keinen dem Orbis entsprechenden Aspekt mehr hat. Uranus will die Freiheit im kosmischen Fische-Prinzip verwirklichen, eine grenzenlose Freiheit. Mars möchte die ganz praktische Tatkraft für nützliche Dinge verwenden. Diese Opposition führt daher zu Problemen, wie sie gegenwärtig sich abspielen: „Die chinesischen Behörden haben Joey Cheek aus den USA, einem Eisschnellläufer, kurzfristig die Einreisegenehmigung entzogen. Die chinesische Botschaft in Washington teilte lediglich mit, sie sei nicht verpflichtet, zu den Gründen des Visumentzugs Stellung zu nehmen.“ schreibt der Spiegel. Praktisch daran ist, dass ein Spotler, der die Sportlervereinigung Team Darfur mitgegründet hat (Mars), sich für Menschenrechte einsetzt (Uranus). Von beiden Dingen hat China eine andere Vorstellung. Für die Chinesen ist Freiheit, zu tun und zu lassen, was die kommunistische Partei (Uranus, Neptun) will und mit Entschlossenheit ’saubere‘ Spiele durchzuziehen (Mars in der Jungfrau). Sieht man diesen Mars-Uranus Konflikt, freier Himmel und praktische Massnahmen gegen Smog (auch Neptun) in Peking, so erhält man ein anderes Bild für diese Opposition. Wo und wie sich solches persönlich zeigt, muss jeder anhand seines eignen ‚Umbauplanes‘ entscheiden. Man fragt: „Was bedeutet Uranus in den Fischen für mich?“ (Hausposition), „Wo suche und finde ich zur Zeit einen ‚freien Himmel‘, und was hält dagegen?“ Und natürlich:“Wie bringe ich das unter eine Kappe?“ Die andere genaue Opposition, diejenige zwischen Merkur und Neptun, spiegelt unter anderem den Widerspruch zwischen dem Wunsch, aus dem Herzen heraus zu sprechen (Merkur im Löwen) einerseits und der Zensur des Internets in China andererseits (Neptun im Technikzeichen Wassermann). Oder auch der Versuch, persönliche Gewinne zu machen (Merkur) während gleichzeitig der Welthandel Unsicherheiten zeigt (Neptun). Um die Sache in den Griff zu kriegen, müßte man runter vom Ego-Tripp, doch wer macht den Anfang? Ich glaube übrigens nicht daran, dass die Rohölpreise wegen sinkender Nachfrage fallen, sondern sie tun dies, weil jemand mit Absicht an dieser Preisschraube dreht, damit nicht alles den Bach ab geht: Lüge (Neptun) und wahre Rede (Merkur im Löwen) ist also ein weiteres Bild für diese Opposition. Wieder schreibt der Spiegel: „Wer nicht glauben mag, dass Chinas Regierung die Luftverschmutzung binnen jener 20 Stunden in den Griff bekommen hat, darf getrost eine gewisse Diskrepanz zwischen Wahrheit und offizieller Darstellung vermuten.“ Um nicht nur negative und kritische Dinge zu schreiben: auch die Wassermühle dort oben ist ein gelungenes Beipiel von einer guten Zusammenarbeit zwischen Merkur und Neptun, und – sofern es sich um praktische technische Neuerungen handelt – auch zwischen Uranus und Mars. Denn in diesem Bild ist alles drin: Kraft (Mars) im Sinne der Ernte zu verwenden = Bewässerung, Intelligenz und Massarbeit sowie Handel im Sinne einer Sonnenkraft (Merkur im Löwen), das Revolutionäre als Vision einer besseren (Ernte)-Zukunft (Uranus in Fische) und Neptun selbst, natürlich als Vision des Energieprinzips, oder schlicht das Wasser des Flusses selbst. „Warum kann Wasser nicht brennen?“, wird gern als Fangfrage bei Chemielaboranten-Prüfungen gefragt, erzählte mir neulich mein Vater. Die richtige Antwort: „Wasser ist schon verbrannt.“ H²O ist ja chemisch das, was übrig bleibt, wenn Wasserstoff und Sauerstoff unter Energieabgabe eine Verbindung eingehen. Das ist also der Energieträger der Zukunft, der dann nicht für Abgase, aber vielleicht für Nebel sorgen wird. Einzig zu lösendes Problem: „Wie trennt man H²O wieder in Wasserstoff und Sauerstoff?“ Man tut es mit längst erprobten und serienreifen solar-thermischen Kraftwerken. Öl, Kohle, Biosprit und Kernkraft sind alles Ideen von gestern. Und wer behauptet, das ginge alles nicht aus diesen oder jenen vorgeschobenen Gründen, der lügt: auch ein Neptun-Merkur Thema dieser Tage!


Uncategorized

Tür zu neuer Erkenntnis

Nürnberg 22:54 ist eigentlich sehr einfach, aber es wird in Astrolgiebüchern meines Wissens nicht erwähnt bisher. Die Entdeckung habe ich – nicht erst heute – an Merkur gemacht, der sowieso mit der Verbindung zum Denken die schnellste Umleitung ist. Trotzdem brauche ich oft Wochen, mitunter Monate, bis so ein Prinzip wirklich in den praktisch verwendbaren Erfahrungsschatz übergeht; ich muss mehrmals drauf gestoßen werden. Auch nehme ich für mich in Anspruch, mein eigenes Horoskop (zwei mal draufklicken!) …

… zum Prüfstein nehmen zu dürfen, um zu sehen, ob eine Erkenntnis aus echtem Gold ist, oder … denn meins hat den Widder-Aszendeten und entspricht so dem mundanen Grundbild. Nun find ich dies: Merkur insbesondere nimmt als laufender Planet die Bedeutung seiner Häuser immer mit! Steht er, wie bei mir im Augenblick in genauer Opposition zu Saturn, dann trägt sich diese Opposition ins zweite und sechte Haus hinein, denn sie werden von ihm beherrscht, und gleichzeitig hat er eine vermittelnde Wirkkraft im Haus 5. Das sind bei mir die Kinder. Und Haus zwei und sechs sind Einkommen und Arbeit. Das wahrlich Positive daran ist meine wundersame Begegnung mit einer Jungfrau-Sonne, die mich hoffentlich retten wird, was meine hoffnungslos verschleppte Steuererklärung 2007 angeht. Dabei, ich weiß, ist das gar nicht so schwer. Wenn ich mal meinen Jungfrau-Pol aktiviert habe, macht er mir sogar Spaß!

Man merke: ein Planet nimmt die Wirkungen und vor allem die Aspekte seiner Reise ins Radix-Horoskop mit, vor allem, wenn sie exakt sind. Und wenn´s Merkur ist, kann uns dabei sogar ein Licht aufgehen! Praktisch: nehmen wir an, Venus laufend geht in Konjunktion zu Uranus, Radix. Dann geht es nicht nur um die Stellung von Uranus und das Haus, durch welches Venus läuft, in dem sie ihr harmonisches Wesen verbreiten will (bei mir Haus 6, also Arbeit und vor allem ordnende, praktische Tätigkeit, Gesundheit), sondern es geht ebenfalls und vielleicht sogar mehr um das Haus, welches Uranus beherrscht, bei mir Haus 12. Dieses alles freilich nie isoliert von allen anderen Bewegungen. Vielleicht ist das der Vorteil von Hermes-Merkur, dass er als Prinzip des Wissens für Einzelbelichtungen des Ganzen gut ist.

Uncategorized

Bardentreffen Nachlese

Nürnberg 14:21 – Jetzt wiederhole ich mich mal, um das Bild unten zu kommentieren. Am 20. Juli schrieb ich:

„Schon lange habe ich den Verdacht, die Wolken beobachtend, darin doch wahrhaftig Botschaften für uns geformt werden. Nicht von Engeln, sondern, eine Stufe höher, von Erzengeln. Es gibt eine uns begleitende Erhabenheit des Lebens, welches dann und wann sich in erstaunlichsten Bildern am Himmel gestaltet, die nahezu unglaubliche Gleichmäßigkeiten annehmen kann, und an ganz besonderen Tagen sich zeigt, wie eine menschliche Gestalt mit langem Schleierrock, Armen und Kopf.“

Dazu nun dieses Bild. Wolken sind freilich nur dreidimentional zu erfassen, deswegen gibt auch ein solches Foto nur annähernd wieder, was der Himmel zeigt. Ich bin nun tatsächlich davon überzeugt, dass Wolken-Wesen Wesen sind. Wir erkennen ungefähr die menschlichen Proportionen, den wehenden Haarschleier, die Füße:

Fotos Markus Termin ©

Ganz besonders oft sind sie zu gelungenen Festen zu beobachten, wie das Bardentreffen eines ist. Dieses Bild stammt vom Sonntag. Das ist in der Regel der entspannte Tag. Am Samstag kommt zum Musikantentreffen der Einkaufstress hinzu. Da kann es hektisch sein. Und Freitag, der Beginn, fällt so unmittelbar in den Alltag hinein, man kann es kaum glauben. Zwei, drei Tage länger wäre auch nicht schlecht. Man hatte sich eben erst daran gewöhnt! Hier ein paar Impressionen der letzten Tage:

Das Mundharmonika-Quartett Sväng aus Finnland in der St. Katharinen „Freiluft-Kirche“, manche sagen auch „Ruine“, und sein Publikum mit einer unglaublichen Darbietung.

Auf der Insel Schütt, eine von vielen Bühnen mit dem Auftritt von Valerie Smith, einer Bluegrass Formation aus den USA.

Warten auf den Zupfgeigenhansel Erich Schmeckenberger im Kreuzigungshof, der leider nicht an den Lieben Gott glaubt „das möge man mir nachsehen“. Er singt: „Dann fliegt von einem gewissen Wort das ganze verkehrte Wesen fort.“ Herr Schmeckenberger ist so nah dran an Gott, der doch das Wort selbst ist, dass man ihm das vielleicht wirklich nachsehen kann. Ein Widder, am 31. März 1953 geboren, Saturn, Merkur und Venus rückläufig, und fühlt sich hingezogen zu alten Liedern … wen wunderts?

Biermösl Blosn auf dem Seebalder Kirchplatz: frech, gut, bayerisch.

Unglaubliche Massen, wie hier bei Joan Armatrading auf dem Hauptmarkt oder …

… relativ intime Ecken, wie hier bei den Pescadores de Ventanas am Trödelmarkt.

Personen, Uncategorized

Jungfrau-Mond und Löwe-Sonne

Nürnberg – 13:23 von J.K. Rowling existieren mindestens zwei Geburtszeiten, die eine als Skorpion-AC, die andere als Waage-Aszendent. Die Wahrheit scheint mir zwischen beiden Zeiten zu liegen, doch auf jeden Fall noch mit einem Waage-Aszendenten. Ich meine dies sieht man, bedenken wir noch den hilfreichen Jungfrau-Mond, durchaus in ihrem Gesicht. Außerdem gibt es gemäß bestimmter biographischer Details relativ genaue Entsprechungen der Rhythmenlehre, die auf Mond-Pluto Auslösung mit 25 Jahren, also ca. 1990 hindeuten. Zwei mal anklicken!

Hier fällt auf, dass Frau Rowling eine Pluto-Mond Konjunktion hat. Als Löwe-Sonne, die vor drei Tagen Geburtstag hatte, ist das Waage-AC-Horoskop ideal für eine super erfolgreiche Schriftstellerin. Allein schon Jupiter als Herrscher von drei in neun spricht die Sprache von sieben Bänden. Und erst noch Neptun in Haus zwei: „Verdiene Dein Geld mit Fiction“, flüstert hier jede Schneeeule. Sonne in Haus 10 ist tatsächlich das archetypische Mutterbild (und das Lebensziel, der Beruf), und so liegt es sehr nahe, dass Frau Rowling ihre eigene Geschichte von der zeitgleich verstorbenen Mutter im „Stein der Weisen“ verarbeitet hat, wenn die Mutter eine so überragende Bedeutung im Horoskop einnimmt. Haus 11 ist voller Energie. Der Mond an der Spitze zu 12 läßt sie praktisch fühlen, was die Massen brauchen (obwohl man mit so einem Mond, ganz wie Potter, selten selbst Kind sein durfte). Oskar Adler schreibt: „So gewinnt auch der wohlverstandene Egoismus des Jungfraumenschen durch den Mond die besondere Bedeutung eines reellen, im Interesse der Leistungssteigerung der Sonnennatur tätigen Gutsverwalters, der die eigenen Interessen durchaus in denen des Herrn sieht,“ also der Sonne. „Der Mond ist hier am Werke“, schreibt er weiter, „den frohen Lebensgenuss, den Sonne in Löwe liebt, ein wenig zu ökonomisieren.“ „Es ist so der Mond eine Art empirischer Wissenschaftler, aber die Wissenschaft, die hier betrieben wird, ist die Wissenschaft vom eigenen Ich auf empirischer Grundlage.“ Meiner Erfahrung nach macht Mond in der Jungfrau jedes Sonnenzeichen effizient und gleichzeitig vorsichtig, vielleicht sogar unnahbar. Wie bei Fische-Mond und Schütze-Mond spricht Adler hier von Mond-Orakel, der jedoch in diesem Fall gar nicht als unfehlbare innere Stimme, “ sondern als die Stimme der gesunden, wirklichkeitsgemäßen Logik angesehen werden will.“ Auch bei Mrs. Rowling dürfte die Sonnenfinsternis von Freitag eine bestimmte Wirkung entfalten, die etwas mit dem Beruf zu tun hat, denn ihre Sonne steht nur zwei Grad entfernt vom Ort der Finsternis. Als Transitbewegung paßt dazu natürlich Uranus in Haus 6, der die praktischen Dinge des Lebens, den Arbeitsprozess in andere, befreitere Bahnen lenken will. Zwar hat sie schon wieder ein Märchenbuch veröffentlicht, dessen Einnahmen sie spendet, aber ich bin sicher, dass ihr bald noch etwas anderes einfallen wird. „Erdmonde haben ein besonders tiefes und selbstverständliches Verantwortungsgefühl, sie verstehen etwas von tätiger Liebe und unsentimentaler Hilfsbereitschaft,“ schreibt Claus Riemann.

Foto Markus Termin ©

Diesem wasserspeienden Löwen-Kopf am Dürer-Denkmal zu Nürnberg ist, so meine ich, das Menschenantlitz ins Gesicht geschrieben.

Uncategorized

Der Weg

Nürnberg 13:03 – es ist nicht ausgemacht, ob eine Sonnenfinsternis gute oder negative Wirkungen zeitigt, das kommt auf die beteiligten Planeten an, und darauf, wo im Radix sich die Finsternis bemerkbar macht. Und natürlich auf uns selbst, die wir unser Schicksal immer auch selbst bestimmen können. Für unsere Breitengrade, wo die totale Sonnenfinsternis morgen nur partiell (und nie ohne Schutzbrille!) sichtbar ist, steigt das Zeichen Waage auf, daher regiert die Venus. Und im Löwen, wo die Finsternis auf 9.30º stattfindet, halten sich Merkur und Venus auf. Es gibt eine Opposition zu Chiron; das allein ist weniger erfreulich. Doch mit Waage im Aufstieg kann diese Auseinandersetzung (Opposition) um eine Frage der Heilung durchaus zu neuer Kreativität führen. Venus im Löwen betrifft möglicherweise Frauenthemen. Ich denke dabei an das Thema Frauenverstümmelung, FGM, welches Chiron seit 1977, dem Jahr seiner Entdeckung und Einführung in die Astrologie, begleitet. Im Länderhoroskop für China, wo in einer Woche die Spiele beginnen, und wo der Kernschatten der Finsternis sichtbar ist, gibt es eine (weite) Konjunktion mit Mars im siebten Haus. Hier scheint also die Welt und ihre für China wohl gewohnte Aggressivität kurzfristig ausgeblendet. Vielleicht führt das doch zu Öffnung.

Foto Markus Termin©

Ein weiterer Hinweis auf eine positive Wirkung ist die Gleichmäßigkeit der Planeten, die nach der Sonne aufsteigen. „Der Abstand zwischen zwei Planeten beträgt je 12°, ein Dreißigstel des Tierkreises. Ein außergewöhnliches Ebenmass während der Finsternis. Nur der Abstand zwischen Venus und Saturn beträgt 14°“, liest man im Sternenkalender des Verlags am Geotheanum. Das bedeutet, in der Mongolei, wo der Himmel stark verdunkelt wird, sieht man/frau wie an einer Kette gleichmäßig aufgereiht Merkur, Venus, Saturn und Mars, wie sonst nur in der Nacht. Besonders Merkur würde mich interessieren, den man allerdings normalerweise nur kurz über dem Horizont beobachten kann! Seine Sonnennähe bringt das vermittelnde Prinzip in dieser Finsternis zu hoher Bedeutung. Psychisch ist so eine Verdunkelung das unmittelbar auftretende Gefühl der Verlorenheit im All. Beide Lichter, unsere Wiege: plötzlich dunkel, neutralisiert! Die ganze Natur wird still. Indirekt werden Sterne sichtbar. Horoskop zweimal anklicken zum Vergrößern!

1. Spruch

Der Weg, der sich aussprechen läßt,
ist nicht der ewige Weg.
Der Name, der sich nennen läßt,
ist nicht der ewige Name.
Leere nenne ich den Anfang von Himmel und Erde.
Fülle nenne ich die Mutter der Einzelwesen.
Darum führt die Richtung auf die Leere
zum Schauen des wunderbaren Wesens,
die Richtung auf die Materie
zum Schauen der räumlichen Begrenztheiten.
Beides ist eins dem Ursprung nach
und nur verschieden durch den Namen.
In seiner Einheit heißt es das Geheimnis.
Des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis
ist das Tor, durch das alle Wunder hervortreten.

Aus Laotse „Tao te king“

Uncategorized

Zwischen Gut und Böse

Nürnberg, 15:09 – die Wirklichkeit bietet häufig ganz erstaunliche Bilder, die immer wieder unsere Botschaft von der „Lesbarkeit der Welt“ illustrieren. Das ist nur schwer zu vermitteln, weil wir uns so sehr daran gewöhnt haben, dass es einen Unterschied zwischen innen und außen gibt. Hierzu bedarf es eines Sinnes, den Rudolf Steiner treffend die „Bewußtseinsseele“ genannt hat. Das ist schlicht die Seele, die sich dessen bewußt ist, dass sie ist. „Wieso“, werden Sie vielleicht sagen, „das ist doch ganz selbstverständlich?“

Foto Markus Termin ©

Allein, hier fängt die Schwierigkeit an. Denn, um zu wissen, dass sie ist, bedarf die Seele eines Punktes, der außerhalb ihrer normalen Bahnen liegt. Logisch: wollen wir etwas beobachten, wahrnehmen, so muss es etwas geben, von wo aus dies gelingen kann. Ein scheinbar ganz einfacher Gedanke, und doch der Eingang in die Höhle der Philosophie. So ist der Mensch ein durch sich selbst Erkennender, mit Fremdworten: einer, dem die Transzendenz immanent ist. Als Bild wäre das ein Tunnel, durch den wir hindurchblicken und die andere Seite sehen: die Wirklichkeit. Die Wirklichkeit ist Jenseits und Diesseits. Doch der Tunnel, durch den wir blicken, das sind wir auch selbst! Als würden wir nicht nur mit Augen schauen, sondern auch das Auge selbst schauen. Das Betrachtende betrachtet sich selbst, unser Sinn ist selbst ein Spiegel. Wir sehen also nicht nur die andere Seite, sondern wir nehmen gleichfalls den Vorgang, den Tunnel, unser Ansinnen als Teil des ganzen Vorgangs wahr. Der Ort, von dem aus dies möglich ist, kann nur der Geist sein. Doch Geist nicht in einer so gern gebrauchten Polarität zum Begriff „Materie“, sondern Geist im Sinne eines wahren Wesensortes mit Bezug und ohne Abstand zu allen anderen Dingen, einschließlich der Materie. Solches macht das neue Menschenglied: die Bewußtseinsseele. Begreifen tut man dies erst durch das Erfassen von Zeiten, wo die Menschen, zumindest allgemein, so etwas noch nicht kannten. In Zeiten der Verstandesseele dachten die Menschen (Kant, Hegel, Schopenhauer), doch sie dachten nicht, dass sie dachten. In Zeiten der Empfindungseele (Platon, Aristoteles) gab es die Bewußtseinseele wie heute schon auch, doch nur bei sehr sehr wenigen. Dafür war es kaum möglich, Denken vom Empfinden zu sondern; es war eines. Die Metapher vom Tunnel paßt treffend gut zum neuen Cern-Forschungsprojekt in der Schweiz, das diesen Sommer in Betrieb gehen wird. Ich will hier nicht zum Menethekel blasen, wie Enzensberger, der von „einer Kathedrale der Technik“ sprach. Auch ist der genaue Zeitpunkt der Inbetriebnahme mir nicht bekannt, und so muß dies nicht mit der Sonnenfinsternis am 1. August zusammenhängen. Doch Finsternisse sind bekanntlich Tunnel-Phänomene, und diese läuft synchron zu einem Großversuch, dessen Ausgang ungewiss ist. Der Tunnel ist unter der Erde 27 Kilometer lang, und er hat nur den einen Zweck: Teilchen (gemeint sind nicht die Quarkschnitten vom Bäcker, wohl aber schon die Quarks der Physik) mit irrsinniger Geschwindigkeit aufeinander prallen zu lassen, um dann das Ergebnis zu analysieren, und Rückschlüsse über die Entstehung „unseres“ Universums ziehen zu können. Das ist natürlich sehr sehr vereinfachend dargestellt. Schon der übliche Gebrauch des stehenden Begriffs „Entstehung des Universums“ setzt voraus, das Universum sei entstanden. Solche Begriffe dokumentieren nur unsere Bemühungen, dem Unbegrenzten doch noch Grenzen zu geben, und haben seit den Zeiten, als manche die Erde für eine Scheibe hielten, bei aller technischer Entwicklung nicht an geistiger Tiefe gewonnen. Nur immer bombastischer werden die Argumente, die uns vergessen lassen wollen, wie hohl der Sockel der Astrophysik in Wirklichkeit ist; und dass es wieder nur darauf hinauslaufen dürfte, neue Bomben zu bauen. Das Ding hat 3 Milliarden Euro gekostet, und davon hat unsere Regierung – wir wurden nicht gefragt – den fünften Teil übernommen. Die Forscher nennen dieses Ding „Alice“, eine Kurzform von Adelheit, und es ist also von edler Gesinnung. Sie wollen eine Hitze von einigen Billionen Grad erzeugen. „Was soll so eine Zahl noch bedeuten?“, fragt der Spiegel. „Das Universum ist vor 13,7 Milliarden Jahren entstanden, das ist wissenschaftlich erwiesen“, will auch der Spiegel wissen. Fein: – und was war davor? Man will also, faustisch, wissen, „was unsre Welt im Innersten zusammenhält …“ Schön, wenn sie uns dabei nicht um die Ohren fliegt. Die Zeitangabe des Entstehungszeitpunkts des Universums, können wir getrost – es liest auch Astrophysiker Florian Freistetter, der am 28. Juli Geburtstag hatte, diesen Blog (zumindest, wenn es um Fußballergebnisse geht) – anzweifeln. Nimmt man doch hier – leider typisch – das Ergebnis der Untersuchungen bereits vorweg. Und ob nun etwas, wie das Universum, wirklich einen Anfang und ein Ende hat, das sei einmal – trotz des erstaunlich exakten Messergebnisses – dahingestellt. Es kann jedoch verwundern, welch enormen Aufwand man zu betreiben gewillt ist, um, statt in die Seele und ihre Geheimnisse, ins Innerste der Materie einzudringen. Eine russische Puppe, zu der es stets noch ein weiters „Inneres“ gibt, das dem Vorangegangenen ein „Äußeres“ ist. Ich habe sogar den Verdacht: je größer dieser rein materielle, also reduzierte Aufwand ist, um so gewaltiger ist gleichbedeutend damit die Anstrengung, die eigentlich billionenfach heißere Bewegung, die der Seele selbst, zu verdrängen. Naturwissenschaftler lachen gern gemeinsam. Es gibt auf ihren Versammlungen einen „good old buddy!“-Verhaltenscode der guten Laune und des Sports. Man darf sogar an den Lieben Gott glauben, schließlich hat dieser Fische-Spinner, Einstein, trotz seiner praktischen Wahnsinns-Theorie auch an den Lieben Gott, der nicht würfelt, geglaubt. Das steht also jedem Wissenschaftler frei. Doch gibt es eine feine Linie zwischen Spinner und Etat-Empfänger, da wird hart gegoogelt! So primitiv es sein mag, einfach nur mit der schnellst möglichen Geschwindigkeit Quarkteilchen aufeinanderprallen zu lassen, sie machen es, ohne uns zu fragen. Viel Spaß bei der Party (zu der wir nicht eingeladen sind) und: Gott beschütze uns im Diesseits (vor denen)!


Uncategorized

Schöllkraut, Sonne-Jupiter

Nürnberg 20:24 – Blatt, Stengel und Saft und Blüte des bemerkenswerten Schöllkrauts sind hier zu sehen. Ich weiß nicht, ob das was mit der Firma „Schöller“ zu tun hat, deren traditioneller Sitz hier ist, aber wahrscheinlich schon. Wie wir sehen, sondert das Kraut einen tiefgelben, fast orangenen Saft ab, der früher zum Färben genutzt wurde. „Das Schöllkraut“, schreibt Susanne Fischer-Ritzi, „scheint eine Vorliebe für Schlösser und Burgen zu haben.“ Das ist wohl gegeben!

Fotos Markus Termin ©

„Es hält sogar die ‚Stellung‘, wenn wir Menschen schon lange den Platz verlassen haben.“ So eine Mensch-Natur Symbiose weist im Besonderen darauf hin, dass im Grunde die ganze Natur in Symbiose mit dem Menschen lebt. Ich glaube, selbst der Amazonas ist nur ein verwilderter Garten. Und der Irrglaube, Menschen und Lebewesen seinen ein Produkt der Mineralien, hat wohl seinen Ursprung in der Genesis. Umgekehrt wird ein Schuh draus: auch Gebirge sind nur Ablagerungen von lebendigen Wesen. Da dies nicht nur für die Erde gelten kann, ist die Frage, ob es mal Leben auf dem Mars gab, eigentlich ein Witz. Doch solches Gedankengut nur ‚by the way‘ …

„Schöllkraut ist den Augen gsundt‘

Das wird uns von den Schwalben kund“

So heißt es in den Schriften der Schule von Salerno. Das geht darauf zurück, dass Aristoteles behauptete, junge Schwalben, die erblindet sind, würden von ihren Müttern mit Schöllkraut geheilt. So wurde Schöllkraut im Mittelalter zur Heilung des Stars, der Nachtblindheit und der Bindehautentzündung verwendet. Als Allheilmittel für Augenkrankheiten galt es lange Zeit, schreibt Susanne Fischer-Ritzi. Und Schwalben suchen schließlich auch die Nähe zu Menschen, wie viele Vögel. Daher wohl auch die Bezugnahme zu Sonne-Jupiter. Die Jupiter-Affinität betrifft zusätzlich die Verbreitungsart. Denn wo es wächst, da tut es dies gleich massenhaft, wie jene andere Jupiter-Pflanze, das Gänseblümchen. „Gleichzeitig“, schreibt Fischer-Ritzi weiter, „wirkt das Schöllkraut fördernd auf die Entleerung der Galle, steigert die Gallenabsonderung, wirkt hautreizend, bakterientötend, harnsäurelösend und zellteilungshemmend (!)“. Der gelbe Saft, auf Warzen geträufelt, ätzt diese weg. „In der heutigen Natürheilkunde“, so erfahren wir weiter, wird das Schöllkraut hauptsächlich als Leber- und Gallenmittel gebraucht. Ein Rezept sind in Eierkuchen eingebackene frische Schöllkrautblätter für Leberkranke. Doch Vorsicht! Schöllkraut will wohl dosiert sein. Das Sonnen-Jupiter Kraut ist bei unachtsamem Gebrauch und in Mengen hochgiftig! Fragen Sie also ihren Arzt oder Apotheker, und glauben sie nicht, ich dürfte hier verbindliche Ratschläge geben. Albrecht Dürer, einem Sohn der Stadt hier, half das Kraut sogar gegen oder für seine Malaria-Leber, was uns daran erinnert, dass Malaria in den Niederlanden und anderen Teilen Europas noch bis in die 60ger Jahre hin heimisch war, und es also auch wieder werden könnte. Was uns als Astrologen interessiert: wann sollen wir denn das Kraut (welches nicht leicht zu trocknen ist, vielleicht ist die Tinktur besser, oder das Einlegen in Wein) sammeln? Und da gibt es eine alte Angabe von Paracelsus: „Wenn die Sonne im Löwen und der Mond im Widder ist.“ (Also zwei mal Feuerzeichen, sehr gut = gibt also der müden Leber Feuer, Lebensgeist, „I suppose, Mr. Livingstone?“) Das wäre folglich im August jetzt kommend ab dem 19. zwei Tage lang der Fall, denn da haben wir, tropisch, den Mond im Widder. Am besten, sagt Paracelsus, um die Mittagszeit herum. Ich werd´s mal machen, und werd`s mit Anis in Wein einlegen, vielleicht.

Uncategorized

The lion sleeps tonight …

Nürnberg 18:21 – ein paar Stunden mehr für den Tag könnte ich schon gebrauchen, und dabei beschenkt uns der Liebe Gott Sommers schon mit langen Tagen. Es ist heiß. Es ist Löwe-Sonne. Sonne hat keine Aspekte, außer der oberen Konjunktion von Merkur, daher „The lion slepps …“ Die Sonnenfinsternis am 1. August wird schon noch kommen: dazu die anderen Tage mehr. Unten die von Johannes Kepler (27. Nov. 1571, Steinbock Sonne, AC-Zwillinge, Mond Zwillinge) selbst entworfenen Grafiken zu den Tierkreiszeichen, wie sie sich am Kepler-Tempelchen zu Regensburg finden, der dieses Jahr 200 Jahre alt wird: der Tempel, nicht Kepler. Dabei sind die Zeichen für die bis dato wohl entdeckten Asteroiden schon angebracht: Kepler kannte die noch nicht. Asteroiden hört sich an, wie aus Raumschiff Enterprise, aber es ist wohl ein Planet, der zwischen Mars und Jupiter einst seine Bahnen zog, und dann schlichtweg explodierte, wie man annimmt.

Foto Markus Termin ©

Die Frage, die uns alle bewegt: wird Barack Hussein Obama gegen den wahren Kriegshelden John Mc Cain (Jungfrau, Steinbock-Mond, AC-Waage) die Wahl zum US-Präsidenten gewinnen? Wenn man Mc Cains Geschichte liest, wäre er der perfekte Verteidigungsminister unter Barack Obama. Er hat Dinge ausgehalten, die niemand sonst ausgehalten hätte. Für bessere Sicht zwei mal klicken:

Es gibt mehrere verschiedene Horoskope für Mr. Obama, aber dieses passt, meine ich, am Besten. Warum? Weil seine Frau, Michele Obama, eine Venus in den Fischen hat, Und Obamas Steinbock-Haus das dritte ist, das Geschwisterhaus, mit Saturn-Mond Trigon zum Partnerhaus. So erklärt dieses Horoskop am Besten die Beziehung zwischen Michele und Barack, die sich sehr geschwisterlich benehmen, meine ich. Denn Fische ist sein Haus 5, also die ideale Geliebte. Und Michele ist eine Steinbock-Sonne, 17. Januar. Ich schrieb an dieser Stelle neulich über magische Zufälligkeiten, die keine sind, auf die tiefe Textur des Logos in der Wirklichkeit hinweisend, wenn z.B. Arsène Wenger Trainer von Arsenal London ist. Ein Würzgeschmack dieser Logos-Magie liegt auch vor, wenn Barack Hussein Obama antritt, der 44. Prasident der USA zu werden, der Löwe der Welt! Warum? Wegen Saddam Hussein, dem Löwen der Wüste, lange der zweit-meist gehasste Mann der USA. Er wurde am 30. Dezember 2006 gehängt. Niemand scheint Saddam nachzutrauern, er ist ja ein Mörder. Allein, auch nicht viel mehr, als Bashar al-Assad (11. Sep. 1965), der im Élysée-Palast auf und abgeht. Der Grund, warum Barack gewinnen wird, ist meines Erachtens „Hussein“. Es ist die altbekannte Weisheit, nach der uns kaum anderes übrigbleibt, als die Eigenschaften unserer besiegten Feinde zu übernehmen. Und der Name des einzigen (sic!) halbschwarzen Senators der Veinigten Staaten wird dafür ein Symbol sein. Es war – schade, dass die Europäer und vor allem die Deutschen darum nicht mehr kämpfen – kein feiner Zug, den Diktator zu hängen. Die Todesstrafe ist unchristlich und falsch.