Geschichte, Personen

Cão de Agua Português

„Es wird angenommen, dass Wasserhunde schon in vorchristlicher Zeit von den Persern nach Portugal eingeführt wurden. Dort wurde der canis turcus oder the great mongrel dog bereits um 600 v. Chr. erwähnt. Als die Römer die iberische Halbinsel besetzten, berichtete man vom canis piscator, einem fischenden Hund der Meere. Zur selben Zeit war in Rom unter Kaiser Augustus ein Hund mit dem Namen canis leo bekannt; ein Hund, der wie ein Löwe getrimmt war.“ (Aus Wikipedia)

Der Löwe Obama hat sich also einen Löwen-Hund zugelegt.

Tierwissen – Hunderassen – Portugiesische Wasserhund

„Auffällig sind die Häute zwischen den Zehen, die dem Hund eine schnellere Bewegung im Wasser ermöglichen. Aufgrund seiner Wasserarbeit in der Vergangenheit ist er für sämtliche Tätigkeiten, die mit Wasser verbunden sind, prädestiniert. Sie sind sehr gute Schwimmer und begeisterte Taucher. Die portugiesischen Wasserhunde lieben Bewegung über alles, sie sind für Agility hervorragend geeignet. In der jüngeren Vergangenheit werden sie aufgrund ihrer besonderen Geduld und überdurchschnittlichen Lernfähigkeit auch verstärkt als Therapiehunde eingesetzt.“ (Aus Welpen.de von klaus)

obama-mit-transitenTransite für 12.04.09 22:00, allerdings Nürnberg, also AC gilt nicht!

Und wie kommt das in Bezug auf Mutation und Selektion? Wie hat, laut Darwinisten, der Portugiesische Wasserhund seine Schwimmhäute bekommen. Züchtung? Dabei ist es die Umwelt, die als Teilhabe an einem starken Feld morphischer Resonanz, die Schwimmhäute hervorbringt. In Obamas Horoskop (der innere Kreis des oberen Bildes für Barack Obama 04.08.1961 19:35 AHST, Honolulu HI) kommt der Hund mit dem Venus -Trigon zu Merkur in seinem 6. Haus, dem Haus der kleinen Tiere. Sehr geschickt wäre es, den Hund aufzunehmen, wenn Venus stationär oder sogar wieder direkt läuft. Wenn sie es so macht, glaube ich langsam, Michele Obama läßt sich von AstrologInnen beraten, so klug wählt sie die Zeiten.

Mit Jupiter/Jupiter Konjunktion wurde Oabama ins Amt vereidigt. Nun zieht Jupiter durch seinen AC. Neptun, der dort schon länger ist, löst hoffentlich jetzt ein tief sitzendes, quasi natürliches Minderwertigkeitsgefühl des Wassermann AC der Vereinigten Staaten und des Präsidenten auf. Und nun bringt Jupiter rechtzeitig das Wachstum. Es ist bekannt, dass ich in diesem Blog mit dem Wassermann-AC Horoskop der Annahme der Verfassung durch den US-Kongress, und nicht die weniger exakt datierbare „Decleration of Independence“. In diesem Fall folgten die Zyklen Amerikas Obamas Zyklen. Und mit Obama hat Amerika dann den Jupiter am AC und bald schon wieder in Haus 2, weswegen ich da bereits wieder sogar materielles Wachstum sehe. Saturn in Haus 7 mag für Amerika inzwischen verstimmte Partner darstellen, für Obama ist es eine gewisse Abschottung, die wohl unumgänglich ist. Michele Obama ist ja eine Steinbock-Frau. Sie kann sicher die Anwesendheit von Saturn im Ehe-Haus ihres Mannes nutzen.

Fotos, Personen

Kliensmann astrologisch

Nürnberg, 12.04.09 – Jürgen Kliensmann, der Held von 2006, er wird sehr hin- und hergeworfen beim FC-Bayern.

img_0205Fotos Markus Termin ©

Das muß man/frau doch eigentlich in seinem Geburtsbild erkennen, oder nicht?

gluck-und-pech-bei-jurgen-kliensmannJürgen Kliensmann, 30. Juli 1964 04:36 in Göppingen

Außen: 11:23 NBG 12.04.09

Hier ist es wirklich anschaulich. Im wichtigsten Haus, dem Anfangs-Haus, da hat Jürgen Kliensmann nicht nur die Sonne, sondern auch noch den Aszendenten Löwen. Dieser Mann ist natürlich der Sieger! Nicht der Kämpfer, wie der Widder, nicht der  auf Treu und Glauben angewiesene Abenteurer, wie Schütze. Wobei Widder eigentlich nur kämpfen, wenn ihnen sonst kein Ausweg mehr bleibt und es gilt, die Herde zu schützen,  was leider häufig der Fall ist, und Schützen das Abenteuer auch im Kopf lieben, dabei dennoch ein wildes Tier bleiben mit ihrem halben Pferdeleib, gesinnt zur Gemeinschaft, aber nicht zur Herde.

Verantwortlich für seine Turbulenzen im Haus des Glückes ist – wie könnte es anders sein – Saturn rückläufig, der nach überstandener Saturn-Opposition nun wieder in den Einflussbereich von Pluto geht. Und Pluto beherrscht das sonst mit Investition zu erreichende (Herr von 5 an der Spitze zu 2; Astrologie 7) Spielglück. Er ist also durch Saturn begrenzt. Außerdem bleibt der Saturn-Oppositionscharakter – „`s feeling“, wie Kliensmann vielleicht sagen würde, erhalten, solange Saturn überhaupt nur in der Jungfrau weilt. Bemerkenswert, wie sensibel er auf den neuerlichen Übertritt von Venus in die Fische reagiert hat. Bei meinen gesamten Ausführungen beziehe ich mich hier auf die offensichtlich völlig paradoxen Spielergebnisse – vier Spiele in Reihe mit exorbitant hohen Torzahlen, entweder für oder auch gegen den FC Bayern, ohne, dass es durch schwache oder starke Gegner allein erklärbar wäre, auch, wenn das versucht wird. Den Zusammenhang mit Venus rückläufig kann ich mir nur durch das Mondübergewicht erklären. Geht die Venus im Widder, zettelt Kliensmann vielleicht Widerspruch und Unfrieden an, unbewußt, weil sein Mond energetisiert ist. Männer, auch wenn er so prominent in Haus 10  steht, wie bei Kliensmann, unterdrücken, bzw. kompensieren den Mond gern. Sicher ist jedoch, dass der Mond – beim Barcelona-Spiel in/um Jungfrau als zusätzliches Gewicht in der Waagschale, die Pluto/Saturn laufend plus Saturn-Opposition ohnehin darstellen, die Katastrophe von Barcelona astrologisch perfekt nachvollziehbar begleitet. Und ebenso perfekt der weitergezogene Mond in den Skorpion – dies zeigen die äußeren Transite des oberen Bildes – die Lösung dieses Problems: vier-zu-null Sieg gegen Eintacht Frankfurt.

Jürgen Kliensmanns weibliche Seite, die Anima, ist mit dem Mond-Mars Prinzip verbunden. Hier, beim Mond, kann eine feministische Astrologie ansetzen, wenn ich meine Meinung äußern darf. Viele Sportarten sind Männer-domiert: wie wenig stolz war das Land auf die Weltmeisterschaftsmannschaft der Frauen!? In anderen Sportarten können Frauen schon mehr Heldin sein. Mars färbt sich bei Jürgen Kliensmann mit dem Zeichen der Auffassungsgabe, dem Zwilling. Genau so habe ich ihn erlebt, wenn er bei der WM nach dem ersten Spiel gegen Costa Rica (09.06.2006 Ergebnis 4:2) im Umkleideraum sein Lob verkünden wollte: „Hey, das war gut!“, während die völlig erschöpften Gladiatoren, nachdem sie wirklich Alles gegeben hatten, gar keine Reaktion zeigten, weil sie einfach zu erschöpft waren. Mars will einen „Teil der Emotionen rüberbringen“, wie Kliensmann es vielleicht ein wenig schwäbisch selbst ausdrücken würde, „aber er muß sich auch an Merkurs Weisung halten: sei ein Kaufmann Deiner selbst (Merkur Jungfrau Haus 1).“ Er glaubte, man könne die amerikanische Anfeuerungsmethode nach Deutschland übertragen, und in gewissen Sinne funktionierte das bei der WM 2006. Wie wird es aber mit Jogi Löw 2010 im wilden Dschungel  Afrikas? Brauchen wir denn da nicht wieder den Löwen Kliensmann? Wenigstens als externen Berater?

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Für die WM war Kliensamnn aus Amerika gerade deshalb der richtige Mann, weil er aus Amerika kam: er hatte also Event-Erfahrung im Sinne eines Massenspektakels mit extra-viel Umsatz. Für Bayern München ist dieser Trainer noch mehr der richtige Mann, gerade weil er ein Rückkehrer aus dem Wirtschaftswunderland Amerika ist. Erst kam Joschka Fischer rasch wieder, Thomas Gottschalk und dann Kliensmann. Daher ist sein Erfolg oder Misserfolg sehr stark archtetypisch eingebunden in das gemeinschaftliche Seelenwesen der Deutschen und der Amerikaner. Erinnern wir uns, als Daimler-Benz bei Chrysler einstieg, wieder ausstieg. Schon da hätte uns dämmern müssen, dass die Deutsch-Amerikanische Zusammenarbeit offensichtlich nicht funtioniert. Nun geht es um Opel und GM. Jedoch mit umgekehrten Vorzeichen.

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Ich freue mich auf die WM 2010, die Zeit dahin zum Üben! nicht ohne in Dankbarkeit Liane Sophia Halasz zu erwähnen, die meine Versuche bei der EM begleitet hat, und mir gute Tips geben konnte. Danach zählt in erster Linie das Horoskop des Trainers. Ich bin gespannt, ob es klappt. Liane arbeitet mit dem 90° Kreis von Ebertin und hat auch immer die Verlaufsgrafiken der  Aspekte zur Hand. Das erinnert wieder an Wolfgang Döbereiners Konzept, der zwar kein Sextil kennt, aber alle anderen Aspekte weitgehend gleichwertig betrachtet. „Wenn etwas los ist“, könnte man zu diesem Konzept sagen. Es bezeichnet Intensitäten, egal ob Konjunktion oder Opposition.

Personen

Tierkreiszeichen erraten …

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Das sind Magdalen Nabb (unten), die leider 2007 verstorben ist, eine Schriftstellerin, sowie Ingid Betancourt, die ihre Gefangenschaft Gott sei Dank überlebt hat. Was glaubt ihr, was die beiden für ein Tierkreiszeichen haben? Und sonstige Gemeinsamkeiten? Bei Frau Nabb ist der AC mir nicht bekannt. Von jedem Tierkreiszeichen gibt es zwei typische Vertreter, die jeweils sehr verschieden sind, und doch geheime Hinweise auf das Zeichen geben …

Personen, Poetry

„Was ist Wirklichkeit“?

Nürnberg,  – 15:07: warum die Wahrheit sich durchsetzen wird:

„Wäre mit dem Weltinhalte von vornherein der Gedankeninhalt mit dem Gegebenen vereinigt, dann gäbe es kein Erkennen. Denn es könnte nirgends das Bedürfnis entstehen, über das Gegebene hinauszugehen. Würden wir aber mit dem Denken und in demselben allen Inhalt der Welt erzeugen, dann gäbe es ebensowenig ein Erkennen. Denn was wir selbst produzieren, brauchen wir nicht zu erkennen. Das Erkennen beruht also darauf, daß uns der Weltinhalt ursprünglich in einer Form gegeben ist, die unvollständig ist, die ihn nicht ganz enthält, sondern die außer dem, was sie unmittelbar darbietet, noch eine zweite wesentliche Seite hat. Diese zweite ursprünglich nicht gegebene Seite des Welthinhalts wird durch die Erkenntnis enthüllt. Was uns im Denken abgesondert erscheint, sind also nicht leere Formen, sondern eine Summe von Bestimmungen (Kategorien), die aber für den übrigen Welthinhalt Form sind.  Erst die durch die Erkenntnis gewonnene Gestalt des Welthinhaltes, in der beide aufgezeigte Seiten desselben vereinigt sind, kann Wirklichkeit genannt werden.“

Erinnern wir uns an Aristoteles, der in seinem Werk

„Metaphysik“

eine Lehre von der Form entwickelt hat, die Wolfgang Döbereiner causa materialis, causa formalis, causa effiziens und causa finalis nennt und den vier Quadranten des persönlichen Tierkreises zuordnet. Wer ist es, der hier den wahrscheinlich wichtigsten Satz – einen der wenigen wirklich wichtigen Sätze – der Philosophie formuliert?

Aristoteles wählt das Beispiel eines ungeformten Lehmklumpens für die Causa Materialis; geformt ist dieser Klumpen Material, das aber in sich die Möglichkeit einer Form enthält. „Es ist ein Hermes im Holz“, sagt er wörtlich, und meint damit uns wohl wenig erhaltene, weil nicht steinerne Hermesbüsten, die als fertiges Kunstwerk in der Möglichkeit des Holzes vom Künstler erweckt werden will. Ganz nebenbei sagt Aristoteles mit dem „Hermes im Holz“ etwas über das Alter seines Beispiels, denn sicher sind die hölzernen Hermen älter. Hermen waren übrigens Wegkreuze und Tempel am Hauseingang. Hier sind wir schon im vierten Quadranten, bei der causa finalis, dem „Sinn“ des Kunstwerkes: der ist: die Möglichkeit, Wahrheit und Wirklichkeit menschlichen Handelns zu bezeugen.

Nun aber zu unserer Frage: Ist der obere blaue Text von:

A. Aristoteles

B. Walt Disney

C. Arthur Schopenhauer

D. Rudolf Steiner

Bei richtiger Antwort bekommt ihr bei mir eine Horoskopberatung zu zwanzig bis dreißig Minuten.

Personen

Oskar Adler

Nürnberg, 19:34 – jeder große Astrologe hinterläßt uns ein geschlossenes Weltgebäude seiner Astrologie. Das fängt an mit Hypatia, Ptolemäus, Manilius, Maternus, Benetti,  bis zu Oskar Adler, Thomas Ring, Rudolf Steiner*, Wolfgang Döbereiner und Liz Greene, Stephen Arroyo, Randolf Schäfer, Frank Felber und Tracy Marks, beide mit gründlichem Gespür für Feinheiten, den um die Wahrheit ringenden Rafael Gil Brand, William Lilly mit seiner raffinierten Stundenastrologie als Lesekunst des Augenblicks, Johannes Kepler und viele andere hier nicht angeführte (die Riemanns), bekannte und weniger bekannte Astrologen, selbst solche, die im Hauptberuf Maler waren, wie Albrecht Dürer, die immer auch gute Autoren sind.

buch-oskar-adler

Bemerkenswert: wirklich jeder dieser AutorInnen schafft oder schuf ein ganz eigenes Werk der Astrologie. Unterscheiden tun sie sich vor allem im Charakter und manchen Techniken sowie deren Interpretation. Die Übereinstimmung all dieser Autoren unterschiedlichster Interpretations-Gesten mit dem Kern der Astrologie, dem Verständnis der symbolischen seelischen Gliederung als mikrokosmisches Abbild des großen makrokosmischen Bildes am Himmel ist für sich gesehen erstaunlich. „Wie“, mag ein unbefangener Betrachter sich fragen, „kommen denn diese Planetenforscher dazu, den Ausdruck aller Bewegungen für synchron zu halten, und in dem Ausdruck des Himmels den Verlauf des Geschehens verstehen zu können?“

oskar-adlerOskar Adler, geb.: 04.06.1875 05:35 LMT Wien

In lockerer Folge will ich auf diesem Blog Meister der Astrologie und deren Eigenart vorstellen. Sie bieten unterschiedliche Antworten auf die obige Frage. Oskar Adler mit seiner Mond-Sonnen Konjunktion in den Zwillingen im Haus 12 war nicht nur Astrologe, sondern auch Arzt und Musiker und leistete in allen drei Berufen Außerordentliches. Soll er selbst sprechen:

„Es besitzt das Gedächtnis die Kraft, ungeheure Zeiträume in einem einzigen kurzen Moment zu komprimieren. Aus dieser Kraft des Gedächtnisses, die am Leitfaden des Rhythmus fortlaufend durch die Zeiten geht, erwächst jenes esoterische Reigenerlebnis des Weltgeschehens, erwächst das astrologische Weltbild der Planetenfunktion als zeitliches Richtmaß aller irdischen Gesetzmäßigkeiten.

Es ist nun eine besondere Form des Gedächtnisses, die wir hier vor uns haben, die als Wiederholung des Gleichartigen in Gedanken, das Einmalige, Unwiederholbare verschüttend, sich ausnimmt, wie das in uns lebendig gewordene Bewußtsein des Weltrhythmus selbst, dessen verkleinertes Abbild es geworden ist, wie etwa das Netzhautbild ein verkleinertes Bild des ‚Außen‘.

Wir wollen diese Gedächtnisfunktion des Menschenbewußtseins, durch die dieses vom Weltrhythmus Besitz ergreift, zum Ausgangspunkt unserer Betrachtungen über Planetenwelt und Mensch nehmen und in ihr eine Brücke von ähnlicher Bedeutung  erblicken, wie sie der Menschenleib uns darbot zwischen „Ich“ und All.“

Man/frau muß diesen Oskar Adler sehr genau lesen, weil er Sätze schreibt, wie diesen:

„… die als Wiederholung des Gleichartigen in Gedanken, das Einmalige, Unwiederholbare verschüttend …“

Was mag dieses „Einmalige“ sein? Ist es gleichfalls ein Rhythmus, den die Maya kannten? Oder ist es anderweitig ‚verschüttet‘? Ist die Präzession und damit der Wandel der Weltzeitalter vielleicht schon länger bekannt, als sich selbst Oskar Adler, der wunderbarste Philosoph der Astrologie, sich vorstellen wollte?

* Zu Rudolf Steiner, den ich nicht ohne Hintersinn in diese Reihe aufgenommen haben, ist wie bei vielen anderen anzumerken, dass er natürlich nicht hauptsächlich Astrologe war. Dennoch ist sein gesamtes Werk von astrologischen Betrachtungsweisen – teilweise explizit, teilweise implitiert – durchwoben, und kaum möglich in einem Auszug zusammenzutragen, weil man fast in jeden zweiten Satz den Inhalt von einem Planetenverweis trennen müßte, was jedoch kaum geht. Daher gehört Steiner klar auch zu denjenigen, die ein ganz eigenes astrologisches Lehrgebäude hinterlassen haben, wenn man dies im tatsächlich weitesten Sinne denkt, und nur der ist hier gemeint. Außerdem hat obige Reihung von Namen auch demokratischen Zweck und Nutzen …


Mundan, Personen, Poetry

Friedrich Hölderlin

holderlin-bild

20.03.1770 23:59 Lauffen am Neckar

holderin

Nürnberg, – 00:18 Widder. Der Anfang des Jahres. Des wahren Kalenders! Astrologisch ist heute Jahresanfang. Dieses Jahr ist das einzig logische. Wir teilen das Jahr nach Tag- und Nachtgleiche, die übrigens heute auf der ganzen Welt gleich ist. Mit dem Frühlingsanfang reift in Südafrika der Herbst. Und auch am Nord- und Südpol ist der Tag gleich lang. Daher die ungeheure Bedeutung dieses Tages! Zwischen Chicago und Detroit läuft übrigens die neue Widder-Sonne genau am AC. Auf unserem Horskop, also für den Längengrad, auf dem sich Nürnberg befindet, da ist der Aszendent auf dem Grad ungefähr-genau auf dem der Sonnenfinsternis, die wir im Juli  in China sichtbar haben werden … Das könnte Veränderungen für Chinas Regierung bedeuten, und zwar davon in Folge, im Herbst. Im Horoskop von China ist der Sonnenfinsternisgrad im Haus der Arbeit; hat ein Trigon zur Himmelsmitte. Also verändert sich auch die Regierung, jedoch ohne starken Umbruch.

sonnenfinsternis-20091Sonnenfinsternis 22.07.09 2009 02:35 UT NBG

widder-ingres

Widder-Ingres 2009, NBG 12:44 MEZ

Dieser Bedeutung angemessen ist der Dichter Hölderlin. Er ist der Dichter des Beginns. Und er hat Pluto im Steinbock.

Patmos

dem Landgrafen von Homburg

Nah ist
Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch.
Im Finstern wohnen
Die Adler und furchtlos gehn
Die Söhne der Alpen über den Abgrund weg
Auf leichtgebaueten Brüken.
Drum, da gehäuft sind rings
Die Gipfel der Zeit, und die Liebsten
Nah wohnen, ermattend auf
Getrenntesten Bergen,
So gib unschuldig Wasser,
O Fittige gib uns, treuesten Sinns
Hinüberzugehn und wiederzukehren.

So sprach ich, da entführte
Mich schneller, denn ich vermutet
Und weit, wohin ich nimmer
Zu kommen gedacht, ein Genius mich
Vom eigenen Haus‘. Es dämmerten
Im Zwielicht, da ich ging
Der schattige Wald
Und die sehnsüchtigen Bäche
Der Heimat; nimmer kannt‘ ich die Länder;
Doch bald, in frischem Glanze,
Geheimnisvoll
Im goldenen Rauche, blühte
Schnellaufgewachsen,
Mit Schritten der Sonne,
Mit tausend Gipfeln duftend,

Mir Asia auf, und geblendet sucht‘
Ich eines, das ich kennete, denn ungewohnt
War ich der breiten Gassen, wo herab
Vom Tmolus fährt
Der goldgeschmückte Paktol
Und Taurus stehet und Messogis,
Und voll von Blumen der Garten,
Ein stilles Feuer; aber im Lichte
Blüht hoch der silberne Schnee;
Und Zeug unsterblichen Lebens
An unzugangbaren Wänden
Uralt der Efeu wächst und getragen sind
Von lebenden Säulen, Zedern und Lorbeern
Die feierlichen,
Die göttlichgebauten Palläste.

Es rauschen aber um Asias Tore
Hinziehend da und dort
In ungewisser Meeresebene
Der schattenlosen Straßen genug,
Doch kennt die Inseln der Schiffer.
Und da ich hörte
Der nahegelegenen eine
Sei Patmos,
Verlangte mich sehr,
Dort einzukehren und dort
Der dunkeln Grotte zu nahn.
Denn nicht, wie Cypros,
Die quellenreiche, oder
Der anderen eine
Wohnt herrlich Patmos,

Gastfreundlich aber ist
Im ärmeren Hause
Sie dennoch
Und wenn vom Schiffbruch oder klagend
Um die Heimat oder
Den abgeschiedenen Freund
Ihr nahet einer
Der Fremden, hört sie es gern, und ihre Kinder
Die Stimmen des heißen Hains,
Und wo der Sand fällt, und sich spaltet
Des Feldes Fläche, die Laute
Sie hören ihn und liebend tönt
Es wieder von den Klagen des Manns. So pflegte
Sie einst des gottgeliebten,
Des Sehers, der in seliger Jugend war

Gegangen mit
Dem Sohne des Höchsten, unzertrennlich, denn
Es liebte der Gewittertragende die Einfalt
Des Jüngers und es sahe der achtsame Mann
Das Angesicht des Gottes genau,
Da, beim Geheimnisse des Weinstocks, sie
Zusammensaßen, zu der Stunde des Gastmals,
Und in der großen Seele, ruhigahnend den Tod
Aussprach der Herr und die letzte Liebe, denn nie genug
Hatt‘ er von Güte zu sagen
Der Worte, damals, und zu erheitern, da
Ers sahe, das Zürnen der Welt.
Denn alles ist gut. Drauf starb er. Vieles wäre
Zu sagen davon. Und es sahn ihn, wie er siegend blickte
Den Freudigsten die Freunde noch zuletzt,

Doch trauerten sie, da nun
Es Abend worden, erstaunt,
Denn Großentschiedenes hatten in der Seele
Die Männer, aber sie liebten unter der Sonne
Das Leben und lassen wollten sie nicht
Vom Angesichte des Herrn
Und der Heimat. Eingetrieben war,
Wie Feuer im Eisen, das, und ihnen ging
Zur Seite der Schatte des Lieben.
Drum sandt‘ er ihnen
Den Geist, und freilich bebte
Das Haus und die Wetter Gottes rollten
Ferndonnernd über
Die ahnenden Häupter, da, schwersinnend
Versammelt waren die Todeshelden,

Izt, da er scheidend
Noch einmal ihnen erschien.
Denn itzt erlosch der Sonne Tag
Der Königliche und zerbrach
Den geradestrahlenden,
Den Zepter, göttlichleidend, von selbst,
Denn wiederkommen sollt es
Zu rechter Zeit. Nicht wär es gut
Gewesen, später, und schroffabbrechend, untreu,
Der Menschen Werk, und Freude war es
Von nun an,
Zu wohnen in liebender Nacht, und bewahren
In einfältigen Augen, unverwandt
Abgründe der Weisheit. Und es grünen
Tief an den Bergen auch lebendige Bilder,

Doch furchtbar ist, wie da und dort
Unendlich hin zerstreut das Lebende Gott.
Denn schon das Angesicht
Der teuern Freunde zu lassen
Und fernhin über die Berge zu gehn
Allein, wo zweifach
Erkannt, einstimmig
War himmlischer Geist; und nicht geweissagt war es, sondern
Die Locken ergriff es, gegenwärtig,
Wenn ihnen plötzlich
Ferneilend zurück blickte
Der Gott und schwörend,
Damit er halte, wie an Seilen golden
Gebunden hinfort
Das Böse nennend, sie die Hände sich reichten –

Wenn aber stirbt alsdenn
An dem am meisten
Die Schönheit hing, daß an der Gestalt
Ein Wunder war und die Himmlischen gedeutet
Auf ihn, und wenn, ein Rätsel ewig füreinander
Sie sich nicht fassen können
Einander, die zusammenlebten
Im Gedächtnis, und nicht den Sand nur oder
Die Weiden es hinwegnimmt und die Tempel
Ergreifft, wenn die Ehre
Des Halbgotts und der Seinen
Verweht und selber sein Angesicht
Der Höchste wendet
Darob, daß nirgend ein
Unsterbliches mehr am Himmel zu sehn ist oder
Auf grüner Erde, was ist dies?

Es ist der Wurf des Säemanns, wenn er faßt
Mit der Schaufel den Weizen,
Und wirft, dem Klaren zu, ihn schwingend über die Tenne.
Ihm fällt die Schale vor den Füßen, aber
Ans Ende kommet das Korn,
Und nicht ein Übel ists, wenn einiges
Verloren gehet und von der Rede
Verhallet der lebendige Laut,
Denn göttliches Werk auch gleichet dem unsern,
Nicht alles will der Höchste zumal.
Zwar Eisen träget der Schacht,
Und glühende Harze der Ätna,
So hätt‘ ich Reichtum,
Ein Bild zu bilden, und ähnlich
Zu schaun, wie er gewesen, den Christ,

Wenn aber einer spornte sich selbst,
Und traurig redend, unterweges, da ich wehrlos wäre
Mich überfiele, daß ich staunt‘ und von dem Gotte
Das Bild nachahmen möcht‘ ein Knecht –
Im Zorne sichtbar sah‘ ich einmal
Des Himmels Herrn, nicht, daß ich sein sollt etwas, sondern
Zu lernen. Gütig sind sie, ihr Verhaßtestes aber ist,
So lange sie herrschen, das Falsche, und es gilt
Dann Menschliches unter Menschen nicht mehr.
Denn sie nicht walten, es waltet aber
Unsterblicher Schicksal und es wandelt ihr Werk
Von selbst, und eilend geht es zu Ende.
Wenn nämlich höher gehet himmlischer
Triumphgang, wird genennet, der Sonne gleich
Von Starken der frohlockende Sohn des Höchsten,

Ein Losungszeichen, und hier ist der Stab
Des Gesanges, niederwinkend,
Denn nichts ist gemein. Die Toten wecket
Er auf, die noch gefangen nicht
Vom Rohen sind. Es warten aber
Der scheuen Augen viele
Zu schauen das Licht. Nicht wollen
Am scharfen Strahle sie blühn,
Wiewohl den Muth der goldene Zaum hält.
Wenn aber, als
Von schwellenden Augenbraunen
Der Welt vergessen
Stillleuchtende Kraft aus heiliger Schrift fällt, mögen
Der Gnade sich freuend, sie
Am stillen Blicke sich üben.

Und wenn die Himmlischen jetzt
So, wie ich glaube, mich lieben
Wie viel mehr Dich,
Denn Eines weiß ich,
Daß nämlich der Wille
Des ewigen Vaters viel
Dir gilt. Still ist sein Zeichen
Am donnernden Himmel. Und Einer stehet darunter
Sein Leben lang. Denn noch lebt Christus.
Es sind aber die Helden, seine Söhne
Gekommen all und heilige Schriften
Von ihm und den Blitz erklären
Die Thaten der Erde bis itzt,
Ein Wettlauf unaufhaltsam. Er ist aber dabei. Denn seine Werke sind
Ihm alle bewußt von jeher.

Zu lang, zu lang schon ist
Die Ehre der Himmlischen unsichtbar.
Denn fast die Finger müssen sie
Uns führen und schmählich
Entreißt das Herz uns eine Gewalt.
Denn Opfer will der Himmlischen jedes,
Wenn aber eines versäumt ward,
Nie hat es Gutes gebracht.
Wir haben gedienet der Mutter Erd‘
Und haben jüngst dem Sonnenlichte gedient,
Unwissend, der Vater aber liebt,
Der über allen waltet,
Am meisten, daß gepfleget werde
Der feste Buchstab, und bestehendes gut
Gedeutet. Dem folgt deutscher Gesang.

Fotos, Geschichte, Personen

Dürer und die Mücke

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Malaria-Bekämpfung: Forscher grillen Moskitos mit Laserwaffe – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

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Liebe Leserinnen und Leser,

Nürnberg, – Sonne 28:24° Fische. Ist nun dieses Nürnberg eine Krebs-, Skorpion-  oder Zwillings-Stadt? Der einzige, der Krebs sagt, ist Lilly. Nach dem berühmtesten Sohn, einem Ungarn mit Namen Ajtósi zu urteilen, sind wir hier Zwilling (Albrecht Dürer 21.05.1471, 10:25, Nürnberg)

In Deutschland nannte sich Dürers Vater anfangs „Thürer” (= Türmacher), was auf Ungarisch „ajtós” heißt („ajtó” = Tür).

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Dafür sprechen auch die beiden großen Kirchen, St. Sebald und St. Lorenz, die mit ihren Zwillings-Türmen je einen Zwillings-Stadtteil zu einem Kirchspiel machen, Handel und Buchdruck, Uhrmacherhandwerk und Waffenkunde, die älteste Buchhandlung Deutschlands (Korn & Berg), ect.

img_2510Fotos Markus Termin ©

Für Krebs wiederum spricht  das Überschwemmungsgebiet und unser zauberhafter und doch auch gefährlicher, weil leicht zu unterschätzender Fluss, die Pegnitz.

Skorpion kann ich auch rechtfertigen; mal sehen, was mir dazu einfällt. Es sind jedenfalls nicht die Mücken aus Muggenhof, wie ein Stadtteil hier heißt. Die internationale Messe für Schusswaffen? Skrupellos gleich nach dem Attentat? Früher hat man jährlich 30 000 Eibenbögen exportiert, Reste der Anpflanzungen gibt`s noch. Oder Diehl als plutonische Waffen-Schmiede?

Nun bitte nicht glauben, ich würde hier im Stundenbuch jeden Tag einen Spiegel-Artikel verlinken!

Zu obigem fällt mir aber zweierlei ein: offensichtlich hat dem Spiegel der Begriff „grillen“ aus der gefälschten Computer-Chat Botschaft des Winnenden-Attentäters gefallen, so dass man dieses Unwort aus dem Killerspieljargon gleich zur praktischen Verwendung im Wissenschaftsbereich freigegeben hat.

Zum anderen ist der Zusammenhang schlicht Dürers Tod an Malaria am 6. April 1528 – pünktlich zur zweiten Saturn-Wiederkehr – nach seiner niederländischen Reise.  Immerhin hätte ihm wohl auch der chinesische Beifuß, Artemisia lactiflora über die Runden geholfen, von dem man in Afrika gute Dinge hört und den inzwischen die sonst nicht gerade für rationale Ratschläge bekannte WHO empfiehlt, wo Multirestitenzen für chemische Mittel sich festgesetzt haben. Er kann wohl im Anfangsstadium heilen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Mutter und Tochter

Nürnberg, 21:24 – eine der fazinierendsten Möglichkeiten der Astrologie ist der Vergleich zwischen sehr nahe Verwandten.

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Hier sehen wir zwei Horoskope, die Mutter (oben) und Tochter (unten) zeigen:

mutterMutter

tochterTochter

Es ist dies ein besonders gutes Beispiel, zwecks der Illustration, warum es sinnvoll ist, starre Regeln zu vermeiden. Regeln schon, jedoch nicht starr. Worauf ich euch aufmerksam machen möchte, ist der (markierte) Grad-genaue Trigonalaspekt (120°) zwischen Mars und Sonne im oberen Horoskop, also bei der Mutter. Und dieser Aspekt findet sich wieder als ebenso Grad-genauer Aspekt bei der Tochter im unteren Horoskop. Jedoch nicht als Trigon, sondern als Konjunktion. Sehr genaue Konjunktionen oder Aspekte aber lassen den/die AstrologIn doppelt aufhorchen. Denn sie sind es, die die Geschichte erzählen. Welche Geschichte? Da die Geburtszeit sehr genau verbürgt ist, und auch charakterologisch die Tochter weit eher eine Krebs-Azendentin, denn eine Löwe-Aszendentin ist, ist die Geschichte eine Mars-Sonnen Erzählung, die bei beiden Frauen ins Haus 10, das Mutterhaus verweist. Weiter wird der Faden gesponnen, wenn wir mehr über die Familie erfahren. War die Großmutter eine Widder-Frau? Fragen dieser Art bringen uns jetzt weiter. Und sie sind spannend. Aber sie folgen keiner starren Regel, sondern Hinweisen. Von denen recht genaue Aspekte zu den deutlichsten gehören!

Und Mars-Sonne, was bedeutet das?  Unter den Stichworten „Eigenwille und Trieb“ schreibt Thomas Ring: „Das rein Marsische, Mut und physische Kraft, sowie die Neigung, aus allem etwas zu „machen“, das Vorfindliche zu verändern und mit jeder Lage „fertig“ zu werden bezeichnet erst die technische Voraussetzung einer von organischer Energie durchpulsten Lebensführung analog dem Sonnenstand.“

Danke, Thomas Ring! Wer kann heute noch so schreiben? Es lohnt sich, solche Sätze nicht als Widerstand, sondern als durchdachte Einheit nachzudenken!

Damit ist noch nichts über die Zeichen gesagt. Die Mars-Sonnen Konjunktion der Tochter übersetzt sich durch die Luft-Energie der vibrierenden Gleichwertigkeit von Himmel und Erde, dem Zwilling. Das Mars-Sonnen Trigon der Mutter nimmt sich die Kraft der Aktion aus dem Bereich des Materiellen (Stier) und stellt eine Verbindung mit dem sozial und gesetzlich Gültigen her (Steinbock).

Nun kommen die Häuser als Bereiche der persönlichen und sozialen Gültigkeit; das Gewicht der Planeten nach ihrer jahrtausende-alten und erprobten Zuordnung (Mond und Sonne der Mutter am Ort ihrer Schwäche) … ect. Bei der Mutter ist die Sonne Urgrund ihres zu gestaltenden Wesens, wie wir den Aszendenten und die Griechen das Horoskop überhaupt nannten, und bei der Tochter ist dies der Mond: und auch hier wieder Entsprechung – jedoch keine Regel – denn die Mond-Sonnen Konjunktion der Mutter wird durch die Tochter im Zeichen Fische, in dem ihr Geburtsherrscher steht, regelrecht aufgelöst. Horoskope haben in ihrer Regelmäßigkeit viel von einem Kaleidoskop.

Ein weiteres Thema der selben Rhythmik zwischen Mutter und Tochter sind auch Uranus und Jupiter; etwas weniger präzise, dies jedoch gilt sowohl für das Quadrat (Mutter, oben), als auch für die Konjunktion (Tochter, unten).

Personen

Karlheinz Böhm

bohm-buch

Nürnberg, 20:53 – Karlheinz Böhm, geboren am 16. März 1928 um 18:55 in Darmstadt. Seine Geburtszeit wird normalerweise mit 18:45 angegeben, doch bei diesem Mann kann frau/man sicher sein: er ist ein Waage-Aszendent, kein Jungfrau-AC! Es gibt ja sogar Astrologen, die es für wenig möglich erachten, das Gesicht aus den Tierkreiszeichen heraus zu beschreiben. Dabei ist nichts offensichtlicher. Nur spielen viele Faktoren eine Rolle, nicht nur die Sonne. Man vergleiche Böhms Gesicht mit dem von Alain Delon, der auch einen Waage-AC hat, dazu einen Widder-Mond und eine Skorpion-Sonne. Es ist diese edle, lange Gesichts-Form mit dem wohlgefügten Kinn. Natürlich habe ich mir dazu ein paar mehr Waage-Aszendenten angeschaut. Und Ausnahmen bestätigen die Regel. Zu Böhms Leben ist nicht viel anzumerken. Er wird hoffentlich bald die Uranus-Wiederkehr erleben. Für einen Fisch gibt es keine größere Verwirklichung, als das, was Böhm geleistet hat: sich und seine Haus 6 Sonne in den praktischen Dienst für andere zu stellen. Die Fische-Sonne findet sich selbst, indem sie sich verschenkt. Das hindert der Steinbock-Mond nicht. Oskar Adler schreibt treffend: „Es tritt (bei Steinbock-Mond und Fische-Sonne) der Missionsgedanke mit besonderer Intensität auf den Plan. Indem man seine Fische-Natur auslebt, glaubt man gleichzeitig eine höhere Pflicht im Auftrag der Schicksalsmächte zu erfüllen, die dem Geborenen sein Los erteilt haben.“

Menschen für Menschen – Willkommen

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Mundan, Personen

Albert Einstein

foto-albert-einstein14. März 1879 11:30 Ulm

„Astrologie ist eine Wissenschaft für sich. Aber eine wegweisende. Ich habe viel aus ihr gelernt und vielen Nutzen aus ihr ziehen können.“


Albert Einstein

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Nürnberg, 15:34 – oben finden wir das Horoskop des berühmten Mannes, unten ist gleichfalls sein Horoskop mit den aktuellen Transiten (außen) zu besichtigen. (Diese Bilder lassen sich nach Bedarf auch noch vergrößern.) Dabei fällt natürlich auf, dass es einige zeitliche Übereinstimmungen zu heute gibt. Freilich weilt Einstein jetzt in einer anderen Dimension. Dennoch mag anhand der aktuellen Transite im äußeren Kreis eine Bewegung seines öffentlichen Wirkens angezeigt sein? Da ist vor allem der befreiende Uranus über der Sonne. Jupiter im Wassermann und Venus im Widder, wie auch in seinem Geburtsbild. Jupiter im Zeichen des Geistes in Haus 9 macht ihn zum geborenen Professor. Bemerkenswert: der zähe Steinbock-Mars! Und Schütze-Mond als Anlage in Haus 6; setzt sich praktisch um. Und praktisch ist es auch, wenn Sonne und Ziel, also das Haus 10, in einer Richtung liegen. Mit Venus im Widder in Haus 11 ist er öffentlich beliebt und kann sich durchsetzen. Neptun im Stier löst die öffentlichen, bzw. ursprünglichen (Haus 11) Vorstellungen von Materie (Stier) auf. Er könnte aber auch bedeuten: die Öffentlichkeit täuschen.

Als 1932 der Mondknoten über seine Geburts-Sonne ging, wanderte Einstein in die USA aus. Pluto im Krebs, also in seinem AC-Haus begleitete die Nobelpreiszeit, die Bestätigung seiner Theorie während einer Sonnenfinsternis in Brasilien am 29. Mai 1919 als Beobachtungen Arthur Eddingtons zeigen konnten dass das Schwerefeld der Sonne Licht genau so ablenkt, wie es die allgemeine Relativitätstheorie vorhersagt.

relativitatstheorie-bestatigende-sonnenfinsternisSonnenfinsternis 29.05.1919 Santo Antonio, Principe, 13:08

Es mag Lesern meines Blogs nicht entgangen sein, dass ich mit der Gültigkeit seiner Relativitätstheorie hadere. Ob denn wirklich die Lichtgeschwindigkeit die gültige Raum/Zeit-Norm ist? Ursache dieses Haderns ist aber nicht der Versuch, es besser wissen zu wollen,  sondern das Unbehagen wegen einer unvollständigen Welterklärung, die sich in ihrer scheinbaren Kompliziertheit zunehmend verknotet. Dieses Unbehagen hatte Einstein bekanntlich selbst auch: „Das Unverständlichste an der Welt ist, dass wir sie verstehen können.“ Einstein war ein Meister paradoxer Schlüsselsätze, die immer einen Hinweis auf die mysteriöse Kraft des Geistes enthielten.

Uns fehlt im Augenblick ein widerspruchsfreies Wissen davon, wo unser Ort in dieser Welt ist. Wir sind gezwungen, die Einheit von Bewußtsein, Ort und Zeit aufzugeben. Und zwar sowohl in Folge der Relativitätstheorie, die uns klar macht, Zeit ist relativ zur Geschwindigkeit, als auch durch die Quantenphysik, die uns andererseits klar macht, daß es Zusammenhänge jenseits der Einheit von Ursache und Wirkung in Bezug auf die Übereinstimmung des Ortes gibt.  Beides sprengt jedoch den Rahmen unserer Vorstellungskraft. Wir – und das sind auch die Physiker mit ihren Zauberknoten, aus denen der Urknall entsprungen sein soll – sind bislang daran gescheitert, die Welt als Anschauung von Materie oder deren Umschreibungen – z.B. „Feld“ – plausibel erklären zu können. Wir verstricken uns in Widersprüche. „Können wir den Materiebegriff nicht einfach fallen lassen und eine reine Feldphysik entwickeln?“, fragte Einstein.

Für eher philosophisch veranlagte Naturen ist der große Münchhausen-Trick bei der Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit die Frage nach der Objektivität der Messung. Denn jede Messung muß ja auf menschlich nachvollziehbare Erdenverhältnisse heruntergerechnet werden. Irgendwo brauchen wir, wenn wir messen wollen, einen Maßstab,  einen Eichpunkt, der Gültigkeit hat. Doch welcher Maßstab kann in einer Welt, in der sich alles relativ zueinander bewegt, absolute Gültigkeit beanspruchen?

Hier setzt der Einsteinsche Trick an: wir nehmen das Licht (und von einem gewissen Standpunkt aus ist alles Licht) und setzen es als absolute Bezugsgröße für Alles. Und schon haben wir den Stillstand, den Punkt, um den sich die Raumzeit herumbiegen muß: denn ob Licht (im Vakuum, welches es de facto nicht gibt) immer gleich schnell ist, egal, ob es von einem sich mir mit nahezu Lichtgeschwindigkeit entgegenkommenden Gegenstand, oder von einem sich mir mit nahezu Lichtgeschwindigkeit entfernenden Gegenstand ausgesandt wird, oder ob es gar stillsteht, das macht bei einer absoluten Bezugsgröße in einem relativen Raum, welcher gleichwohl durch diese Absolutheit des Lichts in seiner statischen Maximalgeschwindigkeit aller Dinge überhaupt erst gebildet wird, keinen Unterschied.

Einstein hat damit auf geniale Weise den Kosmos vom Mittelpunkt der Welt nicht, wie Nicolaus Copernicus (auch eine Fische Sonne mit Schütze-Mond!) zum Sonnenmittelpunkt verlegt, sondern aus diesem Mittelpunkt eine statische absolute Bezugsgröße für das ganze All gemacht.

Es liegt auf der Hand, dass dies nicht der letzte Schritt war. Und die Entwicklung der Physik in zwei entgegengesetzte Richtungen legt nahe, daß der nächste Schritt, vielleicht erst sehr viel später, den Geist selbst in seine „Rechnung“ wird integrieren müssen.

Zwar lassen sich viele Erkenntnisse in ihrer praktischen technischen Umsetzung bewundern, woraus umgekehrt die Gültigkeit der zugrunde liegenden Theorie geschlossen wird, doch dies hebt die gleichzeitig existierenden Widersprüche leider nicht auf. Und läßt gerade jene technischen Anwendungen zu magischen Spielen werden, deren Grundlage Dogma und Zeremonie eher zu sein scheinen, als das ersehnte, in sich geschlossene und logisch nachvollziehbare Welterklärungsgebäude, dem man schon einmal den absurden Namen: „Theory of Everything“ gegeben hat.

Vielleicht kann uns ja der Uranus über Einsteins Sonne dieser Tage einen Schritt weiter bringen?

„Die große Frage WARUM hat die „moderne“ Physik überhaupt nicht beantwortet. Nachfolgende fundamentale Fragen nach dem Warum nicht nach dem Wie sind völlig offen:

1) Was ist Massenträgheit ?
2) Was ist Gravitation ?
3) Was ist ein Atom in Wirklichkeit ?
4) Was ist eine elektromagnetische Welle ?
5) Wie können die 4 Kräfte aus einer Kraft entstehen ?“

H. Joswig