Unglaublich!
Ein ewig siegreich Göttliches,
Strotzend vor Leben,
Von dem ein Teil Du bist!
Wärst Du das Ganze,
So könnte nicht – wie zum Tanz!
Im Licht-Spul-Glanz
Klang/Band sein …
Astrologie in der Nachfolge der heiligen drei Könige
Ach ja, die Zeppelin-Idee! Da kamen neulich zwei Leute bei mir vorbei. Ihr seht sie hier einen echten FIAT 500 in die Parklücke hiefen. Sie sagten mir: „Wir wollen diese Idee prüfen und mal sehen, wie groß so ein Zeppelin sein muas, um unseren FIAT 500 hochzuheben überhaupt erst ämool.“
Unverkennbares Oberbayerisch, welches sich mühte, Hochdeutsch zu sprechen.
Wir testeten also unseren Prototyp, siehe hier unten mit Pedalantrieb und blauem Superlift-Propeller:
Es stellte sich heraus, wie Peter, ein freundlicher Krebs-Mann, der als Rettungssanitäter arbeitet, neulich in der Bücherstube Martin meinte, dass der provisorische Fahrrad-Zeppelin noch nicht in der Lage war, den Fiat 500 zu lupfen. Daher entschloss ich mich, mit dem Bus nach Prag zu reisen, um einen Magier aufzusuchen. Eine Fahrt von Nürnberg schon ab 19 Euro.
Dort traf ich zufällig Lana di Terzi. Der italienische Jesuitenpater Francesco Lana di Terzi kam auf die Idee, Vakuumkugeln aus millimeterdünnem Kupferblech mit einem Durchmesser von 7,5 m als Auftriebskörper zu verwenden. Das Gewicht einer Kugel, so berechnete de Terzi, würde 180 kg betragen, die verdrängte Luft 290 kg, das ergäbe einen Auftrieb von 110 kg. Mit vier Kugeln könnte man ein leichtes Boot mit sechs Personen in die Luft befördern und wie ein Schiff mit Segeln steuern. Der Erfinder dachte allerdings nicht daran, dass der äußere Luftdruck die dünnwandigen Kugeln sofort zusammendrücken würde.
Diese Problem haben wir heute im Griff. So sind wir zuversichtlich, dass diese Idee sich entwickeln wird: spätestens bis Jupiter am 13. Oktober wieder direkt geht.
* „Du denkst, wie Dein Kopf“ – Zitat von Matthias „Francis“ Scheel.
Liebe Leserinnen und Leser,
der einfach scheinenden Frage folgend, was Dimensionen seien, versucht im unten verlinkten Blog-Beitrag ein Naturwissenschaftler davon einen Überblick zu geben und gewährt uns dabei auch einen Einblick darin, was er glaubt, wie seine erklärten Feinde, die „Esoteriker“, den Sinn der Dimensionen sähen. Er schreibt:
„Esoteriker scheinen „Dimension“ als Synonym für irgendwelche magischen Welten oder Zustände zu verwenden, in die wir Menschen uns begeben können bzw. in denen auch andere, „höhere“ Lichtwesen leben. Das hat natürlich mit der korrekten Verwendung des Wortes nichts zu tun.“
Aha. Hier bitte klicken:
Was sind Dimensionen? | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik
Er gibt sich als kompetenter Mann und klärt alle seine Leser über den eigentlichen Sinn der Dimensionen, sei`s physikalisch, sei`s mathematisch auf.
Auf welch dünner Brücke aber müssen wir mit ihm den Strom unserer Unkenntnis überqueren!
Er führt uns über Schummelpfade (auch die Zeit sei eine Dimension) via dem üblichen Reduzieren der Wirklichkeit auf eine gedachte zwei-dimensionale Fläche zur höheren Anschaulichkeit von gleich 11 Dimensionen, die wir uns überhaupt nicht vorstellen können, die aber anschaulich gleichwohl sind, weil wir es vermögen, uns die Wirklichkeit zwei-dimensional reduziert vorzustellen und damit den Analogie-Sprung zu unserer realen, vermeintlich überlegenen 4-dimensionalen Wirklichkeit schaffen.
Genau dieser Taschenspielertrick: „Was wäre, gäbe es nur zwei Dimensionen, wie auf einem Blatt Papier?“ – und gleich purzeln die Möglichkeiten zusätzlicher 11 Dimensionen nur so aus unserem Ärmel – wird irrealerweise auch in der Evolutionsbiologie geübt: reduziere das Vorhandene auf ein geringeres Maß, Stadium der Entwicklung und rechne es dann einfach hoch.
Dieser Trick kann einem den Blick für die Wirklichkeit trüben, wo es im materiellen Sinn nur eine einzige Dimension gibt, die in Wahrheit weder Höhe noch Tiefe noch Breite hat, anders sonst müsste es ja ein Bezugssystem geben, an dem wir die Wirklichkeit eichen könnten.
Gib es ein solches Bezugssystem, wo ist es zu finden?
Ja, tatsächlich gibt es ein solches Bezugssystem. Und es ist das einzige, in dem es überhaupt Sinn macht, von „Dimensionen“ zu sprechen. Und zwar auf dem Weg, der durch unsere eigene Erkenntis führt. Aber was ist das?
„Da der Mensch die Natur erkennt, ist er sicher kein Naturwesen.“ (Georg Kühlewind)
„In einem Zeitalter in dem das Erkennen in Frage gestellt wurde, kann der Mensch keine dringendere Frage, als die nach dem Wesen des Erkennens haben – zu allen anderen Fragen braucht er das Erkennen schon – Diese erste Frage zu klären, ist gleichbedeutend mit der oben geschilderten Erfahrung der Gegenwart, des Denkens, des Ich.“ (Georg Kühlewind)
Bevor wir uns also aufmachen könnten, zu klären, was Dimensionen sind, müßten wir folglich klären, was „Erkennen“ ist.
Hier gibt es nur zwei Möglichkeiten. Die eine, der die materialistisch denkenden naiven Realisten folgen, glaubt – ohne sich darüber bewußt zu sein – dass Erkenntnis eine Funktion der Natur oder des Lebens sei, sich einen möglichst vorteilhaften Platz zum Überleben zu sichern.
Zwar wird es allgemein anerkannt, dass man nicht sagen kann, was Leben eigentlich ist. Diese Beobachtung ist eines der großer Tabus unserer verzauberten Magier, die sich „Naturwissenschaftler“ nennen. „Technikwissenschaftler“ könnten wir auch sagen. Man beobachtet, was Leben macht. Was es ist, wird nicht hinterfragt. Wohlweislich! Denn würde man dies tun – und es handelt sich ja um objektiv beobachtbare Tatsachen – so müßte dem Leben selbst eine Substanz, ein Fluidum angehören, welches fehlt, wenn es von seinem Körper weicht, wie wir wissen, aber da wäre, solange wir das Leben haben.
Und falls dies nicht in einem wie auch immer gearteten „Fluidum“, irgendeiner Essenz gefunden werden könnte, was dann? Was ist dann Leben?
Das logische Problem der materialistsich eingestellten Naturwissenschaftler ist: wie es denn möglich sei, dass das Ergebnis eines Prozesses, Bewußtsein, sich rückblickend selbst eliminiert? Nach dem Motto: „Ich denke, also bin ich nur eine Funktion der Materie.“ Denn auf diese Aussage, komme, was da wolle, läuft`s hinaus, nicht wahr? Wir wären demnach die Denk-Funktion im Auftrag der Materie. Wie denn, hat die „Materie“ wohl Geist, sich solches vorzunehmen?
Der höher organisierte Staub hat sich in Blutkörperchen und Rhythmen verwandelt und in eine DNS, damit er über seine Herkunft nachdenken kann? Wozu? Warum?
Der Aberwitz dieses Versuchs wird heute nicht gleich verstanden. Auch, weil es hier um eines jener uns gegenwärtig weitgehend unbekannten Gebiete geht, wo Rechenschieber im Kopf nicht wirklich weiterhelfen, aber die sorgfältige Lektüre von Parmenides Lehrgedicht eventuell schon: die Wahrheit des Herzens, wie er sie von der Göttin selbst gehört hat (Einfältige halten diese Göttin für lyrisches Beiwerk).
Zu verwirrt sind wir von den ein ganzes Jahrhundert und länger währenden Propaganda-Impulsen naturwissenschaftlich eingeschränkter Materialisten.
Oben beschriebener Versuch einer Erklärung ist gleichbedeutend mit der Anstrengung einer Intelligenz, zu beweisen, warum sie selbst eigentlich nicht auf der Basis der Gedanken und Begriffe fußt, mit denen sie doch gleichwohl dies beweisend operiert.
Oben beschriebene Anschauung nennt man „naiven Realismus“. Er setzt in seiner Naivität Bewußtsein als immer schon gewesen voraus, verschweigt sich dies aber und „arbeitet“ daher mit genau jenem Mittel, welches auszuschließen aus der Wirklichkeit aber gerade sein Begehr ist: dem über die materielle Wirklichkeit hinausgehenden Bewußtsein, denn dieses würde ja in die geistigen Welten führen.
Um bei einem Bild zu bleiben: es ist, wie wenn sie in einem Fesselballon flögen und doch stetig behaupteten, dies sei unmöglich, sie stünden doch mit ihren Füßen ganz fest auf dem Boden der Gondel.
Diese Zusammenhänge sind im Grunde einfach zu erkennen und keine hohe Philosophie. Und doch sind eben sie das Tor zu höheren Dimensionen, die sich sehr wohl für den auftun, der/die sich leidenschaftlich mit der Frage auseinander gesetzt hat, was denn Erkenntis überhaupt ist? Die erste Dimension tut sich auf, wenn man unbefangen bemerkt, dass es ja wohl möglich ist, sich selbst erkennend zu beobachten: „Ich weiß, dass ich versuche, herauszufinden warum und wie ich erkennen kann …“. Dies kommt einem Erwachen aus tiefem Schlaf gleich. Und nicht wenige hochintelligente Naturwissenschaftler bemühen sich, unter furchbarem Aufwand gerade darum, in ihrer trüben Bewußtseins-Traum-Welt zu fischen, die sie selbst allerdings für faszinierend halten, während sie im Grunde genommen nur um ein passables Auskommen bemüht sind, was ihnen niemand verdenken möge, solange sie keine Waffen produzieren oder Tiere quälen.
Wir Menschen sind Wesen, die nicht nur sind, sondern während wir wissen, dass wir sind, können wir uns Gedanken darüber machen, warum und wie wir in der Lage sind, uns zusätzlich über unser Sein Gedanken zu machen.
„Für den Einzelnen ist es offensichtlich, dass die hergebrachten Erkenntniskräfte nun nicht mehr ausreichen, und auch für die gesamte Menschheit ist das bald klar.“ (Georg Kühlewind. Die Wahrheit tun, die Wirklichkeit des Menschen)
Liebe Leserinnen und Leser,
Deutschland innen: 03. Okt. 1990 Berlin, außen Transite zur Wahl am 27. September um 12:00, Nürnberg
Deutschland innen, Angela Merkel 17.07.54 17:45, Hamburg
schaun wir uns mal an, was Angela Merkel für Deutschland ist? Ihre Krebs-Sonne fällt bei Deutschland ins Haus 12, ihr Wassermann-Mond in Deutschlands Haus 7. Sie wird Deutschland lange regieren, wahrscheinlich ebenso lange wie Helmut Kohl, wenn ihre Gesundheit das zuläßt. Das ist die schlechte Nachricht.
Die Gute ist: sie handelt eigentlich immer nur, wenn es gar nicht mehr anders geht und macht dann meist das, was im Mittelmaß von ihr erwartet wird. Sprich: sie ist beinflussbar, passiv. Beachten wir bitte die Chiron-Chiron Opposition zwischen den Deutschlanden und ihrer Kanzlerin. Und daher der Kanzlerin Sonne genau auf Deutschlands Chiron im Krebs: das verletzte Vaterland (Mutterland). Da ist Kanzlerin mit ihrem Sonnen-Selbst Merkel-Balsam für eine Dauerverletzung.
Angela Merkel innen, außen Befehl zum Bombenabwurf.
Hier haben wir die Konjunktion des Kanzlerinnen-Horoskops und des Abschussbefehls in Afghanistan: eingestellt ist das genaue Merkur-Mars Quadrat vom 04.09.09, und wir sehen, diese wichtige Konstellation landet bei ihr selbst im Auslandshaus.
Ihr schwacher Punkt ist – Reise nach Washington zu Bush, als Schröder den Krieg im Irak ablehnte, ihm also in den Rücken fallend und seine Regierungsgewalt daher mißachtend – ihr latenter Militarismus. Daher auch kein Zufall, siehe Merkur in Haus 9.
Würde man ganz oberes Deutschland-Horoskop für ein Individuum machen, so stünde das Individuum in einer Vor-Lern- und Vor-Erfolgsphase, welch letztere sich einstellen wird 2011.
Wie aber geht die Wahl aus? Ich rechne damit, dass sie entweder wird wiederholt werden müssen, oder aber die nächste Regierung recht bald Neuwahlen wird ansetzen müssen. Und zwar wegen des Merkur rückläufig.
Und es wird an den Mehrheitsverhältnissen liegen. Es wird schlicht ganz knapp nur für eine große Koalition reichen, weil sich die Grünen weigern werden, mit der FDP zu regieren. Die Piratenpartei wird um die drei Prozent bekommen. Die Linken werden enorm zulegen, aber nicht genug, um eventuell mit SPD und den Grünen zu regieren.
P.S.: tut mir leid, Florian, solange Merkur rückläufig ist, darf ich auch meine Voraussagen ändern (26.09.09), hier klicken:
Bundestagswahl astrologisch « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch
Konstantinopel, 11.05.330 um 16:00 Istanbul, Türkei
Constantin-Mosaik mit Stadtmodell in der Hagia Sophia
Liebe Leserinnen und Leser!
An diesem Horoskop ist bemerkenswert, dass es sich sicherlich um eine astrologische Auftragsarbeit durch Constantin handelt, den besten Zeitpunkt zur Gründung einer Stadt, einer neuen gemeinsamen Hauptstadt, für ein neues Rom: Nova Roma.
Merkur und Mars an der Spitze zu Haus 9 – Mars als Herr von 7 – zeigt, dass man gedenkt Handel zu treiben mit dem Ausland.
Dies, 330 nach Christi, war aber auch eine Blütezeit der Astrologie, und so grenzt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass der römische Kaiser einen Astrologen beauftragte, auch wenn er später christlich wurde.
Mond im Haus 10: das Volk herrscht selbst. Konjunktion von Venus und Jupiter: weiser Herrscher ist auch Priester im Vaterland (Krebs).
Waage-AC für Wohlstand und Ausgleich.
So ein altes Horoskop. Und nun steht Neptun mit der ganzen Begleitschar rückläufig zum Saturn Konstantinopels alias Istanbuls alias Byzanz im Löwen in einer Opposition, die mit selten zuvor erfahrener Macht von Neptun und Chiron verstärkt ist, und schon kommt es zu stärksten Überschwemmungen?
„Warum ist das so?“, könnten wir fragen. Wie ist es möglich, dass ein uraltes Horoskop anhand von Planeten, die damals noch nicht entdeckt waren mit einer Position eines kosmischen und rhythmischen Geschehens über so lange Zeit hinweg in der Gegenwart etwas begleitet, dokumentiert oder hervorruft, das dann als schicksalhaftes, physisches Ereignis eintritt?
Dazu müssen wir bedenken, dass die oben angeführte Opposition, die zwischen Saturn-Radix und Neptun Radix-Neptun auch noch das Quadrat hat, eine Beschreibung der Wirklichkeit ist, die sich auf Planetenpositionen bezieht, die nicht jetzt aktuell sind, bzw. nur zur Hälfte, sondern das innere Bild oberen Horoskops zeigt uns die Positionen der Planeten vom 11. September 330 nach Christus. Die äußeren geben das gegenwärtige Bild wieder.
Man kann also sagen, dass zwischen dem blauen Band oberen Bildes die Veränderung von der Vergangenheit in die Gegenwart dokumentiert ist. So gesehen fand die Astrologie eine spezielle Technik zur Abbildung unserer Zeit-Körper, der Planeten. Diese Sicht verlöre nichts mit der Bestätigung der Hypothese, dass die Masse eines Körpers „Zeit“ im Extremfall erst erschafft, wie uns die moderne Physik im Augenblick glauben machen möchte.
Liebe Leserinnen und Leser,
es lohnt sich, heute (Montag, diesen Post bearbeite ich schon eine Weile, ist aber doch aktuell) in die FAZ zu gucken. Und zwar sowohl auf den Leitartikel über das Tagesthema Afghanistan, als auch ins Feuilleton zu jenem Essay über die Krise und ihre Folgen. Auf Seite drei erfährt man auch, dass der Kommandeur der ISAF, wie die versammelten Länder der Eingreiftuppe heißen, Stanley McChrystal, herausgefunden hat, dass Töten von Taliban kontraproduktiv ist und den Krieg perpetuiert. Dieser Mann schreibt Lageberichte für Obama.
Aber hierzulande ist man/frau regierungsseits schon dabei sich aufzubäumen: „voreilig“, „unverantwortlich“, „in den Rücken fallen“, „unverschämt“ gar: das sind Worte, die bis in die höchsten Ebenen weitergereicht werden, und uns so rechtzeitig vor der Wahl offenbaren, dass es ein Kommunikationsproblem zwischen den USA und Deutschland gibt. Und auch, dass von klarem Selbstverständnis und vernünftigem Überblick aus Lagekenntnis nicht die Rede sein kann.
Hier straft uns auch unser gesamtes Wehrkonzept, an dem die bürgerlichen Parteien festhalten, obwohl es willkürlich verpflichtet. Ein riesen Aufwand für die Wehrpflichtigen ohne Sinn für Deeskalations-Techniken. Vielleicht brauchen wir Sozialarbeiter in Afghanistan, statt mehr Soldaten?
Kanzlerin Merkel kann vielleicht besser russisch, denn englisch. Die FAZ bezeichnet in ihrem Leitartikel den Abschuss der zwei 500 Kilo-Bomben auf die beiden Treibstofftransporter als „Missgeschick“.
Sollten wir den Sprachgebrauch überwachen? Die Tragödie von Afghanistan gehört in eine Kette von Ereignissen, die unser Land kollektiv schwer treffen. Allem voran Winnenden, zwei große Erdrutsche mit verheerenden Folgen und eine schleichende ebenso Menschen-gemachte Erhebung in Staufen, das sich rühmt, einst Doctor Fausts Heimatstadt gewesen zu sein. Aber auch die Konkurse großer Betriebe. In jedem Fall handelt es sich nicht um ein „Missgeschick“.
Die Deutschen wollten den Taliban zeigen, wo der Hammer hängt, und das ist ihnen auch gelungen. Dem Klischee entsprechend hat Oberst Klein mal ganz groß ausgeholt. Und wird damit leben müssen. Auch, wenn er sonst ein Brummbär sein mag, Familienvater gar. In einem Land der Krieger verschafft man sich mit Gewalt Respekt. In einer der frühen Nachrichten stand drin, die Fahrer der Tanklastwagen seinen geköpft worden beim Überfall. Dann war die Nachricht verschwunden. Falsch? Wenigstens ließen sich so Ausraster erklären.
Einen solchen Schlag hat die Truppe dort also gebraucht: mal tüchtig zurückschlagen, nicht nur ständig feigen Selbstmordattentaten ausgesetzt sein.
Missgeschick sind aber unsere Elefanten im Bundestag. Wir brauchen endlich moderne Politik. Friedensorientiert, effektiv, pragmatisch. Warum hat Joschka da so wenig erreicht?
Denn das ist ja das Gute an guten Nachrichten: Jonas rettet Ninive, indem er es zur Umkehr bekehrt und wird nicht als Held gefeiert. Stattdessen grummelt er bei Bagdad unterm Rizinusbaum, dem Wunderbaum. Noch vorher muß er in den Wal, weil er dem Ruf Gottes zu folgen sich zunächst weigerte, Ninive zu bekehren.
All das passt zum Thema Verdauung – Saturn in der Jungfrau – und erklärt den unfreundlichen und lieblosen Wahlkampf, zumindest solange die Sonne auch in der Jungfrau ist. Jungfrauen, haltet durch! Und den Scheiß-Krieg, ungeachtet des Ehrendenkmals für gefallene Soldaten, mit dem man/frau einräumt, dass noch weitere zu betrauern sein werden; hm.
Interessant auch die Haltung der amerikanischen Regierung zu Afghanistan. Obama hat sich durch einen frühen Kongressbeschluss drei Möglichkeiten zur Aufstockung des Truppenkontingents ausbedungen. Macho-Geste des Wahlsiegers für die hardliner. Er wird vorbehaltlos von den Republikanern unterstützt, die ihm schreiben und auf „Sieg“ setzen.
Doch genau darum, nämlich Sieg, geht es gerade in Afghanistan nicht. Tatsächlich wurde gerade einer gegen einen führenden Taliban in Pakistan mit einer ferngelenkten Bombe erreicht. Ohne hier aufrechnen zu wollen, sind diese Schläge von Anfang an mit dem Bewusstsein ausgeführt, dass Zivilisten getötet werden, wie es immer heißt.
Obama brüstet sich nicht mit so einem Erfolg, hat aber damit erstmals politische Verwerfungen unter den Taliban in Pakistan hervorgerufen, und das ist nicht harmlos. Aber ist es sinnvoll?
Joe Biden, der Vizepräsident, leistet sich eine abweichende Meinung. Er will nicht noch mehr Truppen für Afghanistan und meint, man solle sich auf Pakistan konzentrieren. Clinton und Gates sind für mehr Truppen, wobei Gates, der Verteidigungsminister, warnt, die Amerikaner sollten keinen allzu großen Stiefelabdruck hinterlassen. Hier fällt der bemerkenswerte Dissens zwischen Biden und Obama auf, wobei Biden schon mal abweichend und vorschnell geurteilt hat, als es um jene krude Idee ging, die Opium-Händler gezielt zu treffen. Als wäre Mexikos Politik erfolgreich. Mit dem weißen Großonkel, den sich Obama zum Wahlkampf ins Boot geholt hat, um Vertrauen bei weißen Wählern zu gewinnen und einen väterlichen Typen an seiner Seite zu haben, der seinem Kontrahenten McCain ein wenig relativierte, hat er sich auch einen Mann mit eigener Meinung an Bord geholt.
Kleins Befehl zum Abschuss 04.09.09 01:39 Kunduz, Afghanistan
Handeln am südlichen Mondknoten: Impuls aus der Vergangenheit. Wie in einer militärischen Schulklasse die alte Rolle teils einnehmend, teils zugewiesen bekommend, melden sich die Deutschen mit brutaler Unverhältnismäßigkeit auf der Weltbühne zurück. Und zeigen wenig Anteilnahme an niemandem: ?
Die Tanklastwagen sind die Sonne, unser Besitz, allerdings beweglich in Haus 3 und feststeckend im Flusssand zugleich mit Saturn, die Diebe, Merkur, auch in diesem Haus, in der Nachbarschaft quasi, wie sich jetzt herausstellt keine 6 Kilometer vom Ort des Diebstahls entfernt. Mond steht in Haus 8 und stellt unsere Gefühle dar: wir wollen eine emotionale Auflösung (Mond in den Fischen) und nehmen, Oberst Klein als Vertreter des Krebs-Vaterlandes – Haus acht – den Tod der anderen hin. Ein „Missgeschick“. Überrascht es, im Haus 8 noch drei weitere Planeten zu finden, auch Neptun, der für den Treibstoff steht?
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
„NGC 6302: Käfer-Nebel wird dieses 4000 Lichtjahre von der Erde entfernte Objekt im Sternbild Skorpion genannt. Was ein wenig aussieht wie ein Schmetterling, ist in Wahrheit extrem heißes Gas, das sich mit rund einer Million Kilometer pro Stunde ausdehnt“, schreibt Spiegel-Online. Und dann dies, was mir auffiel: „Im Zentrum des Nebels befindet sich ein verendender (Hervorhebung M.T.) Stern. Fotografiert wurde NGC 6302 mit der Wide Field Camera 3 (WFC3), die Astronauten im Mai auf Hubble installiert hatten.“
Es geht hier um die neuen scharfen Bilder von Hubble, dem Teleskop, welches offensichtlich erfolgreich im All gewartet und erweitert wurde. Tolle Leistung! Aber teuer, ich sag´s euch! Auch bei noch so tollen Bildern müssen wir einfach daran denken, ob wir das Geld für solche Spitzenforschung nicht teilweise lieber in Brunnenbau und Aufforstung in Afghanistan stecken?
Aber vor allem ist hier das Wort „verendend“ eine Bezeichnung, die dem Gebilde auf dem Foto Leben zubilligt. Nur Lebewesen verenden. An anderer Stelle, die Fotostrecke von Spiegel-Online weitergewandert – hier – wird von der Entstehung neuer Sterne berichtet.
Ich möchte euch damit auf die wahrhaft biologische Beschreibung des Universums und seiner Bilder aufmerksam machen. Bemerkenswert, nicht? Ich zweifle nicht daran, dass das Gebilde da oben lebendig ist.
Hier war er in der Klemme. Absagen wäre Kneifen gewesen. Andererseits ging es nicht nur um diese Rede, sondern um die Würde des Präsidentenamtes vor Schülern; die Erwachsenen als schlechtes, weil streitendes Beispiel. Eins zu null für Obama. Und die Nervosität hört man, denn er verspricht sich oft, wie sonst praktisch nie. Dennoch klingt er überzeugend, weil er weiß, zu wem er spricht.
Ich habe die Rede schon vor ein paar Tagen gelesen. Es gab Protest: darf dieser schwarze Mann unsere Kinder sozialistisch indoktrinieren? Daraufhin wurde die Rede in den USA vorher ins Netz gestellt, damit sich alle vom einwandfreien Inhalt überzeugen konnten. Doch das ändert die Situation des Redners. Alle hängen an seinen Lippen und beten mit ihm den Text mit, an den er sich wirklich, ohne abzulesen, akkurat wie ein sehr guter Schüler, der noch auswendig lernen kann, hält.
Eine unglaubliche Leistung vollbringt dieser Redner. Nie wäre er ohne diese Begabung, auswendig zu rezitieren, gewählt worden. Mehr, als mit den Inhalten, wird er mit Auswendiglernen beschäftigt sein, vielleicht sogar schon um 04:30 am Morgen. Listen to it, einfach mal reinhören:
Obama School Speech: Every Student Has Something To Offer
Und kaum zeigt dieser außergewöhnliche Präsident einmal Schwäche, lenken die Republikaner ein; sie waren zu weit gegangen: es sei eine gute Rede gewesen. Nun, endlich. Das ebnet den Weg zur Krankenkasse für alle.
© cepolina.com/freephoto
Eines der verblüffendsten Dinge in der Natur ist die sogenannte „Mimikry“. Naturwissenschaftler haben dafür bisher keine Erklärung. Ein Tier aus einer Gattung, oben ein Insekt, der Schwärmer, ähnelt verblüffend einem anderen Tier aus wieder einer anderen Gattung, dem Kolibri aus der Gattung der Vögel.
Diese Ähnlichkeit bezieht sich beim Kolibri und beim Schwärmer nicht nur auf´s Äußere. Wer jemals Kolibris in freier Natur gesehen hat und Schwärmer, der weiß das. Ihre Flugtechnik ist nämlich auch die gleiche, und das ist das wirklich Verblüffende, weit über die rein optische Ähnlichkeit Hinausgehende, aber eben nur ganzheitlich Wahrnehmbare. Dabei illustriert naturgemäß das Beispiel den Sinn des Begriffs.
Naturwissenschaft neigt zur Sequenzierung.
Dinge, die nur im Zusammenhang wahrnehmbar sind, erscheinen nicht spektakulär. Daher konnten die Ökonomen die Immobilienblase in den USA nicht erkennen.
Warum sind bei uns übrigens keine Kolibris heimisch? Oder Riesen-Bambus? Wegen der Kälte im Winter? Stimmt nicht, denn ganz im Norden der USA, wo ein Klima herrscht, dass durchaus rauh sein kann im Winter, gibt es auch Kolibris. Und in Japan wird es ebenfalls kalt.
Kolibris werden im Winter von den Menschen mit einer Zuckerlösung aus Glasröhrchen gefüttert und überleben so die kalte Jahreszeit ohne Blüten. Doch wie haben sie früher überlebt und wie kamen sie überhaupt dahin? Denn Kolibris sind zu klein, um wirklich lange Strecken wandern zu können. Wurden sie bereits von den Indianern gefüttert?
Wie tief geht die Symbiose von Mensch und Tier? Und Pflanze? Papageien sind in Stuttgart und Köln heimisch.
Diese erwähnte Nachahmung, genannt „Mimikry“, findet sich von mannigfaltigen zu jeweils anderen Gattungen, selbst Pflanzen und Tieren. Sogar zwischen Dinos und Säugetieren, wie zwischen dem Nashorn und dem Riesensaurier aus dem Ende der Kreidezeit.
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