Ereignis

Konstantinopel – Istanbul

Constantin der Große

Istanbul und Transite am 10.09.09

Konstantinopel, 11.05.330 um 16:00 Istanbul, Türkei

Konstantin und StadtmodellConstantin-Mosaik mit Stadtmodell in der Hagia Sophia

Liebe Leserinnen und Leser!

An diesem Horoskop ist bemerkenswert, dass es sich sicherlich um eine astrologische Auftragsarbeit durch Constantin handelt, den besten Zeitpunkt zur Gründung einer Stadt, einer neuen gemeinsamen Hauptstadt, für ein neues Rom: Nova Roma.

Merkur und Mars an der Spitze zu Haus 9 – Mars als Herr von 7 – zeigt, dass man gedenkt Handel zu treiben mit dem Ausland.

Dies, 330 nach Christi, war aber auch eine Blütezeit der Astrologie, und so grenzt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass der römische Kaiser einen Astrologen beauftragte, auch wenn er  später christlich wurde.

Mond im Haus 10: das Volk herrscht selbst. Konjunktion von Venus und Jupiter: weiser Herrscher ist auch Priester im Vaterland (Krebs).

Waage-AC für Wohlstand und Ausgleich.

So ein altes Horoskop. Und nun steht Neptun mit der ganzen Begleitschar rückläufig zum Saturn Konstantinopels alias Istanbuls alias Byzanz im Löwen in einer Opposition, die mit selten zuvor erfahrener Macht von Neptun und Chiron verstärkt ist, und schon kommt es zu stärksten Überschwemmungen?

„Warum ist das so?“, könnten wir fragen. Wie ist es möglich, dass ein uraltes Horoskop anhand von Planeten, die damals noch nicht entdeckt waren mit einer Position eines kosmischen und rhythmischen Geschehens über so lange Zeit hinweg  in der Gegenwart etwas begleitet, dokumentiert oder hervorruft, das dann als schicksalhaftes, physisches Ereignis eintritt?

Dazu müssen wir bedenken, dass die oben angeführte Opposition, die zwischen Saturn-Radix und Neptun Radix-Neptun auch noch das Quadrat hat, eine Beschreibung der Wirklichkeit ist, die sich auf Planetenpositionen bezieht, die nicht jetzt aktuell sind, bzw. nur zur Hälfte, sondern das innere Bild oberen Horoskops zeigt uns die Positionen der Planeten vom 11. September 330 nach Christus. Die äußeren geben das gegenwärtige Bild wieder.

Man kann also sagen, dass zwischen dem blauen Band oberen Bildes die Veränderung von der Vergangenheit in die Gegenwart dokumentiert ist. So gesehen fand die Astrologie eine spezielle Technik zur Abbildung unserer Zeit-Körper, der Planeten. Diese Sicht verlöre nichts mit der Bestätigung der Hypothese, dass die Masse eines Körpers  „Zeit“ im Extremfall erst erschafft, wie uns die moderne Physik im Augenblick glauben machen möchte.