Freiheit, Philosophie

Raus aus Facebook

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Liebe Leserinnen und Leser,

hier die kleine Hausmitteilung zu Merkur rückläufig: ich habe mich entschieden, wieder aus Facebook auszusteigen. Bitte speichert das Stundenbuch einfach in Favoriten, wenn ihr weiter lesen möchtet, und klickt drauf, wann es euch passt. Warum kein Facebook? -: ich habe nach meinem ca. 6-monatigen Facebook-Experiment in Zusammenarbeit mit meinen Söhnen das Gefühl, dass es wenig bringt, aber viel Substanz kostet.

Facebook selbst scheint mir eine Plattform zu sein, die Oberflächlichkeit und Albernheit anzieht: Likes und Smileys gehen mir auf den Keks. Seelisch zahlt man/frau immer drauf. Facebook verwandelt alles in seine eigene Zuckerberg-Ästhetik. Nach einem kleinen Werbeversuch dort – der vollkommen nutzlos war – werde ich von mails überspamt. Man muss, um Facebook richtig nutzen zu können, dort mitarbeiten und ständig in dieser – sorry – widerlichen pseudo-Form „aktiv“ sein. Die Plattform ist absichtlich labyrinthisch gehalten, damit die Leute dort möglichst viel Zeit verbringen. Viele accounts sind lehre Hülsen, die seit Jahren nicht bedient worden sind „weil man dort halt eine Adresse braucht“.

Ich glaube nicht, dass ein „neutraler“ Gebrauch von Facebook möglich ist. Echte Freunde verwandeln sich in falsche und werden einfach geschluckt. Facebook macht traurig.

Stattdessen werde ich mich Twitter und wieder YouTube zuwenden: gegen den (vernünftigen) Nutzen moderner Technik habe ich nichts einzuwenden.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Ich weise darauf hin, dass wir uns nicht mit solchen Plattformen befassen müssen, die Mitarbeit und Kommentierung – bis hin zu umfangreichen Gastartikeln – ist im Astrologischen Stundenbuch ohne weiteres möglich, und zwar auch, wenn die Dinge nicht meiner Meinung entsprechen. Einzige Bedingung ist (künstlerische) Qualität und seriöse Ausarbeitung.