Fotos, Weltbild

Love is the answer …

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IMG_2434Fotos Markus Termin © Graffiti unknown and illegal!

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Backsteinhäuschen sehen auch ohne Graffiti gut aus, weswegen sich die Stadt Nürnberg entschlossen hat, sie gewissermaßen mit einem Klarlack zu überziehen, damit man mit dem Dampfdruckstrahler relativ schnell wieder die Kunstwerke entfernen kann, die so entstehen. Für die Künstler selbst – die übrigens umsonst und unter Risiko des Nachts arbeiten – gibt es so immer wieder eine neue „Leinwand“. Und ich kenne Leute, die finden das überhaupt nicht komisch, sondern ärgern sich immer noch über jedes „Geschmiere“.

Dennoch ist doch bemerkenswert, wieviele Kreisläufe sich an diese möglicherweise überflüssige, schädliche, der Gemeinschaft aufgedrängte aber ohne Zweifel künstlerische und Gruppen-Identität stiftende Tätigkeit knüpfen: Dosenfarbenhersteller, Händler, Vertriebsnetze, ect. Die Hersteller von starken Dampfdruckreinigern. Die kommunalen Verwaltungsstrukturen, die nötig sind, eine Reinigungsaktion technisch und personell zu koordinieren, und die selbst wieder verwaltet, besoldet und koordiniert werden müssen. Eine ganze Musik-Industrie die den sound für die I-Pods der Kinder aus reichen Familien liefert, die den „Kick“ des Sprayens brauchen, um eine underdog-Identität zu simulieren. Mit einem Wort: Gymnasiasten. Natürlich aber auch der Teil des Rechtswesens, der damit beauftragt ist, mittels Exekutive den „Kick“ des Illegalität aufrechtzuerhalten.

Damit ist aber noch nicht gesagt, in welche soziologische Lücke Graffiti hineinpassen. Sicher ist nur, dass es ein großes Arbeitsplatzbeschaffungskarussell ist, was man aber den beiden Arbeitern, die wohl bald zum x-ten Male ihres Amtes walten werden, nicht sagen darf, denn sie ärgen sich sonst sicher, und wir wollen das vermeiden.

Denn ohne Zweifel werden durch diese eine uneigennützige, aber leider auch ungebetene Leistung des Bilder auf öffentliche Gebäude Sprayens viele Menschen beschäftigt. Erinnert aber doch – Verzeihung – ein wenig an DDR. Allein schon wegen Mauer und Graffiti – nicht zu fassen, wo jetzt in aller Welt unsere schöne Kreuzberger Mauer steht. Usain Bolt hat auch ein Stück geschenkt bekommen. Möglicherweise muß ich jetzt nach Jamaika reisen, um zu sehen, was ich sonst im melancholischen bitterkalten Zehenfrierwinter – Hauptsache die Schuhe waren von Doc Martins-Winter immer aus dem Fenster einer Freundin überblicken konnte, die direkt am Potzdammer Platz wohnte. Und alles Kunstwerke. Damals gewollte Graffiti z.T. tatsächlich von bereits berühmten Gestaltern, wie man munkelte und wußte.

Heute sechzehnurhzeiunddreißig

Dies ist das Horoskop zum Sonnenuntergang, passend zum Foto ganz oben, es entspricht diesem Zeitpunkt von heute, 13.11.09, 16:32 – Wir sehen, die Sonne hat ein Jupiter Quadrat und Pluto und Saturn haben auch eines. Anstrengend, weil ganz schön was los. Das kommende Mond-Jupiter Trigon heute nacht zwischen zwei und drei …

Poetry, Weltbild

Garten am Fluss

IMG_2425Foto Markus Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

freilich sehen diese Gebäude im Hintergrund toll aus. Es handelt sich auch um eine feine Adresse. Doch das Augenmerk richten möchte ich auf diesem Bild oben vor allem auf den kleinen Garten zwischen Mauer und Fluss, zu dem eine, zwei Aluminium-Leitern herunterführen.

Die sehen Sie aber eher, wenn Sie das Bild zweimal vergrößern. Dann sind auch die Sitzgruppe zu sehen und überhaupt die Aufräumarbeit um die sicher nützlichen Büsche herum, die der oder die Gärtnerin stehengelassen hat.

Der Schock, den das Ergebnis dieser Bundestagswahl auch bedeutete, läßt einen solche Plätze betrachten.

In einer Fernsehsendung dieses Jahr, einer dieser Diskussionen, die ich zufällig im BR sah, zu Besuch auswärts denn ich habe kein TV, da trafen Günther Wallraff und Edmund Stoiber, zwei Waage-Sonnen aufeinander: „Ja“, sagte Wallraff, „recht haben Sie, aber es kommt zu spät!“, als Stoiber mit seiner tiefen dramatischen Art von 7000 Milliarden Dollar o.ä. Kapital, welches Regierungen wegen der Krisen in den Markt gepumpt hätten öffentlich um seine Fassung rang, wie so oft.

Und dann, als Stoiber wieder „Wachstum, Wachstum, Wachstum … !“ hauchte und jauchzte, da lachte unverschämt Wallraff dazwischen: „Das ist doch Quatsch, Entschleunigung brauchen wir in dieser Gesellschaft.“

Mit bei dieser Diskussion waren der Manager vom FC Bayern Ulli H. – gnade denen Gott – und Michael Stich, humorloser Wohlhabender, falls jemand das gesehen haben sollte.

Dies fällt mir bei dem Garten ein. Wir brauchen Bio-Gärten in den Innenstädten an den Flüssen und keine Strassen-Infrastrukurprojekte.

Geschichte, Länder, Weltbild

Freiheit und Ordnung

Mühle

Niederlande

Innen: 26.07.1581 Den Haag, NL, außen Transite von heute, 23.10.09

Liebe Leserinnen und Leser,

„Kraken is verzet! kraken gaat door!“ rufen die Holländer, die sich jetzt von ihrer Regierung massiv auf den Schlips getreten fühlen:

Deutschlandfunk – Europa heute – Schluss mit „Kraken“

In den Niederlanden gab es, wie aus obigem Artikel hervorgeht, ein Gesetz, wonach lehrstehender Wohnraum oder sonstwie nutzbarer Raum gekrakt werden konnte: man/frau durfte dort einziehen und den Raum nutzen, bis der Eigentümer eine sinnvolle Nutzung oder Verkauf vorweisen konnte.

Die jüngeren unter euch werden sich nicht vorstellen können, wie heute unsere deutschen Städte aussehen würden, hätte es nicht in den Metropolen eine Hausbesetzer-Szene gegeben, die Antiquitäten besetzt und z.T. renoviert hat.

Zwar war der Immobilienbesitzer auch in unserem Land seiner Verpflichtung aus dem Grundgesetz gegenüber gehalten, dass „Eigentum verpflichtet“; inwiefern nun aber in der Praxis dies ins völlige Gegenteil umgedeutet werden kann: nämlich Häuser absichtlich leerstehen und vergammeln zu lassen, damit sie abgerissen werden können zu Spekulationszwecken, das war und ist vermutlich eine andere Sache. Für die Hausbesetzer-Szene in Deutschland gab es kein Kraken-Gesetz, sondern jede Menge gefährlicher Auseinandersetzungen mit der Staatsgewalt, die solchermaßen hierzulande zum Einlenken und damit Erhalten massenweise alter Bausubstanz gezwungen werden mußte. Allein in Berlin waren es, glaube ich, 152 riesige alte Häuser und das Leben zwischen solchen Räumen denkbar spannend.

Man sollte vielleicht dort einmal den 1. Mai-Schwachsinn lassen und sich überlegen, wie mehr Freiheit zu erreichen ist unter heutigen Umständen.

Nun wird dieser Tage mit Pluto im Steinbock – dem Haus der Nachbarschaft in den Niederlanden (siehe Innenkreis des oberen Horoskops) – dieses Gesetz abgeschafft, das wie so viele liberale Gesetze in Holland eine Paradoxie enthält, daraus bestehend, dass zwar Kraken legal, Tür aufbrechen aber illegal war/ist (noch gilt das Gesetz).

Jupiter steht genau über dem Uranus der Niederlanden im Bereich des vierten Hauses, also der Immobilien. Freiheit für Immobilienbesitzer! In den Städten wird freilich bezweifelt, ob sich das Gesetz wird umsetzen lassen, schließlich ist dort eine ganze Kraken-Kultur gewachsen.

Neptun über dem Saturn der Niederlande ebenfalls im Wassermann löst die alte freiheitlich gesinnte Gesetzgebung in Bezug auf das Haus 4, u.a. Wohnen, Immobilien auf. Chiron heilt, reißt vielleicht aber auch neue Wunden …

Zu Pluto im Haus 3 passt leider auch das Attentat zum Königinnentag durch einen Autofahrer, der in die Menge raste dieses Jahr …

Am schönsten ist astrologisch natürlich Neptun im Krebs für die Niederlanden, die ohnehin diesem Zeichen zugeordnet sind seit dem Mittelalter, und zwar im Haus 9, dem der Reise und der Heimat auf und in der See. Neptun beherrscht Haus 5: nächstes Jahr wird ein kreatives Jahr für Oranje.

Weltbild

Nicola Herbort

Liebe Leserinnen und Leser,

Meine Kollegin Nicola Herbort schreibt aus Berlin über die Quelle. Und all die Millionen, die wir Bürger dankbar in den Katalog gesteckt haben? Alles Hin? Warum? Weil nach dem Wahlkampf? Aus Sicht einer Berlinerin mit trockenem Haupstadthumor. Nicolas Spezialität ist, dass sie das Aspektarium auch ohne Geburtszeit mit treffenden Deutungen beschreiben kann, man beachte ihre Bemerkung zu Venus in der Jungfrau im Quadrat zur Mondknotenachse, beispielsweise. Tolle Lehrerin!

Die Nürnberger Region ist ja nun einige Großpleiten gewohnt, aber die Quelle hat amerikanische Neylonstrümpfe massenhaft nach Westdeutschland gebracht, und somit geht eine Ära zu Ende. Und wie soll man auf einmal 7000 Leuten neue Arbeit geben? Dazu braucht es einen Strukturwandel und vollkommen neue Aufgaben. Wäre das Wahlergebnis anders verlaufen, wenn man den Leuten gleich die Wahrheit gesagt hätte?:

Astro-Teestunde: Auch Quelle wird abgewickelt

Mundan, Weltbild

Rhythmus der 33

IMG_2260Foto Markus Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

im gestrigen Post wird die 33 als wichtiger kosmischer Rhythmus hervorgehoben. Welcher ist das?

Walther Bühler schreibt: „Erst nach 33 Jahren klingen Jahreslauf, Tagesgang und Sonnenstand fast auf die Minute genau wieder zusammen.“ (Aus: Der Stern der Weisen,  Rhythmus der großen Konjunktion Saturn/Jupiter)

Ereignis, Weltbild

Kaum dreht Jupiter wieder in den Wind …

ZeusZeus:  siehe copyright Bild

… da gibt es solche Nachrichten, liebe LeserInnen:

Prognose: Wirtschaftsforscher erwarten Aufschwung für 2010 – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Jupiter steht still13.10.09 21:11 Nürnberg

Einstweilen steht er aber so gut wie still, der Moment des Momentums. Jupiter ist wie der Läufer, der in der unteren Kurve als Außenmann Fahrt aufnimmt, obwohl er schon immer der Größte war. Venus und Saturn sind einander unbequeme Gefährten in der Jungfrau, laut klassischer Astrologie passen sie nicht: es sind aber Bilder der Wirklichkeit vorstellbar, wo sie doch passen: post-klassisch gewissermaßen.

Eine steinerne Rosette oder die Liebe zu einer alten und Jungfrau nützlichen Kunst. Der Webkunst beispielsweise.

Ich bin gespannt, wie Jupiter es durch Neptun und Chiron schafft. Denn er schreitet hindurch, um im nächsten Jahr vom Wassermann in die Fische zu wechseln.

Doch ich greife voraus, obwohl das äußerst interessant ist, weil er damit Uranus verstärkt,

Am 7. Dezember trifft Jupiter zunächst auf Chiron in Opposition zu Mars. Auch Chiron und Neptun haben dann die Richtung gedreht.

800px-Mare_FrisiumMare Frisium: Bild copyright

Um sich dieses Wenden vorstellen zu können, braucht man/frau sich nur ein gegen den Wind kreuzendes Seegelschiff vorstellen, dass für eine gewisse Strecke nun vollen Wind von achtern bekommt. Auf dem unteren Bild trifft Jupiter dann Chiron, Sonne und Venus stehen im Schütze-Zeichen günstig, doch Mars und Mond, starke Emotionen aus dem Löwen, verwirklichen sich in Opposition zu dem direkt laufenden durch Jupiter verstärkten Chiron. Sicher kein harmloser Aspekt. Also Vorsicht beim Motarradrennen oder wenn Sie wieder mal Tiefseetaucher werden wollen, zumindest vorübergehend bis Mars den Löwen verläßt in welchen er zur Zeit gerade im Begriff ist, zu wechseln. Übermorgen oder so.

Jupiter Konjunktion Chiron am siebten Dezember07.12.09 21:55 Nürnberg

Personen, Weltbild

Richard Dawkins, ein Atheist denkt um …

show

Liebe Leserinnen und Leser,

das ist nicht der neue Vampir-Thriller! hier mal klicken, wer kein Englisch kann, Google übersetzt auch kostenlos!:

Chris Mooney: How Richard Dawkins Communicates Evolution (Surprise, It’s Not the Same Thing as Atheism)

Richard Dawkins, accommodationist? [Updated] : Thoughts from Kansas

Mein Gott, wie interessant, Richard Dawkins, Charles Darwins´ Doppelläufer (Charles heißt auch nur Richard) schließt es nicht mehr aus, dass es o.k. ist, gläubig zu sein und gleichzeitig Wissenschaftler.

Dies stellt einen tiefen Wandlungsprozess dar, denn Dawkins ist sozusagen der Rammbock der Atheisten weltweit geworden.

Er war furchtbar einflussvoll mit seinem letzten Buch, schreibt oben Chris Mooney, jetzt shiftet er seine marketing-strategy ein wenig …

Die amerikanischen Blogs sind behutsam abwägend und völlig unverdächtig: wer englisch kann, unbedingt lesen!

Richard DawkinsRichard Dawkins, 26.03.1941 Nairobi, Kenia, unbekannte Zeit, also AC nicht korrekt!

Bemerkenswert hier der Mondknoten genau auf dem Mars im Steinbock; der Sturkopf wandelt sich … Würde mich nicht wundern, wenn er mit Uranus über der Sonne erleuchtet wird und einen Ashram gründet …

Vielleicht ist er aber nur gehemmt wegen der Mars-Mars Opposition? Schaut man sich den Titel seines neuen Buches an, „The greatest show …“, so könnte der Plan auch scheitern. Eine „show“ ist nicht die Wirklichkeit …

Geschichte, Weltbild

Nach der Flut … Ἑρμῆς Τρισμέγιστος

TrismegistosAus einer Kirche in Siena

Liebe Leserinnen und Leser,

Daran, dass wir wesentlich mehr über griechische, ägyptische oder römische Geschichte wissen, als über die Deutsche, mag zu erkennen sein, dass wir im Grunde romanisiert sind, wie es so köstlich in den Asterix-Bändern „Die Trabantenstadt“ und „Kampf der Häuptlinge“ dargestellt wird. Gerade wurde letztes Jahr die Varus-Schlacht historisch neu erfunden, und es wird einen Grund geben für eine Geschichte der Geschichtsforschung …

Dazu kommt, dass natürlich das „Deutsche“ von Nationalsozialisten in einer Art für die Welt vergiftet wurde, dass es allein Grund geben kann, von hier ausgehend die National-Zugehörigkeit abzuschaffen, indem wir mit gutem Beispiel vorangehen.

Doch das geht nicht im Fall einer Stammeszugehörigkeit. Die ist nicht mehr aufzulösen, weil sie eine Schicht tiefer liegt im historischen Bewußtsein.

Wo denn? Ein Beispiel: Der Stamm der Sueben wird von uns heute „Schwaben“ genannt. Wo leben denn die Schwaben? Bei weitem nicht nur in Baden-Württemberg, obwohl dort viele anzutreffen sind. Nein, auch die Portugiesen sind teils Schwaben und in Frankreich gibt es – siehe „Asterix und der Avernerschild“ – Schwaben. Und sie sagen in Portugal für „postlagernd“ „poschta rischtante“, und genau das zeigt auch die Völkerwanderung.

Die Stammeszugehörigkeit der Deutschen insgesamt ist die zum Gott „Theus“, „Theut“ oder auch „Thot“. Denn dies ist der Ursprung des Wortes „Deutsch“. – : „Germanen“ ist der Begriff, den die Römer für uns hatten. Nach allem, was wir sonst wissen, haben wir es jedoch bei den Germanen mit einer Kultur zu tun, die schriftlos war. Ähnlich, wie die Indianer in Nordamerika. Kein Wunder, dass Karl May mit dieser nach außen projezierten inneren Stimmung der kollektiven Befindlichkeit seiner Zeit Sehnsucht erfüllte. Andererseits wissen wir von Handels- und Kulturkontakten der Germanen nach Ägypten, einer Schrift-Kultur. Die Schrift-Losigkeit läßt auf ein Matriarchat schließen. Der ägyptische Thot übernimmt auch den dunklen Mond oder eventuell selbst die Mondphasen als  Terrain und ist daher Astrologe.

Deutschland Transite zur WahlDeutschland 03. Oktober 1990 innen, außen Transite zur Wahl 2009 …

„Inschriften aus dem Land Seir, stammend von Toth, dem ersten Hermes, mit Hieroglyphen in der heiligen Sprache, nach der Flut übersetzt in die griechische Sprache und in Büchern aufgezeichnet vom Sohn des Agathodaimon, dem zweiten Hermes, dem Vater des Tat, in den Schreinen der Tempel Ägyptens.“*

Vom Astrologen Manetho

Welche Flut? Ca. 1500v Chr. Vulkanausbruch auf Santorini.Wenn er so stark war, die Felsen von Kreta zu überwinden, dann hat er wohl den Sintflut-Charakter der Bibel?! Ägypten jedoch könnte im Tsunami-Schatten verschont geblieben sein?! Warum die Übersetzung ins Griechische nach der Flut?

„Den fünften verehren die Pheneaten und er gilt als derjenige, welcher der Sage nach den Argus getötet hat, deshalb nach Ägypten floh und den Ägyptern ihre Gesetze gegeben und sie die Buchstabenschrift gelehrt hat. Die Ägypter nennen ihn Theuth, und mit demselben Namen wird bei ihnen auch der erste Monat des Jahres benannt.“

„Mercurius […] quintus, quem colunt Pheneatae, qui Argum dicitur interemisse ob eamque causam in Aegyptum profugisse atque Aegyptiis leges et litteras tradidisse: hunc Aegyptii Theyt appellant eodemque nomine anni primus mensis apud eos vocatur.“

So schreibt Cicero.

Weltbild

Der Astronom

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Liebe Leserinnen und Leser,

ich weiß, es gibt solche unter euch, die mögen die Streitereien mit den Naturwissenschaftlern gar nicht. Und zwar möglicherweise, weil sie selbst Naturwissenschaftler sind und in der Astrologie eine nette Art von Unterhaltung sehen, die es bitte auch bleiben soll!

Andererseits – wir sehen hier oben die Kuppel des Albrecht-Dürer Gymnasiums in den Himmel gehalten, wie einen Spiegel, und eine Verbindung der Spitze zu all den hohen Dingen, die sich gleichwohl hier auf der Erde im Kleinen spiegeln – ist es doch eine Kultur-Frage, ob es uns eines Tages gelingt, die Naturwissenschaft wieder unter den Mantel des Geistes zu holen?!

Wir werden dabei aber auch eine Entdeckung über die Natur des Geistes selbst machen, und wenn das begriffen ist, wird hinterher sowohl die Astronomie, als auch die Astrologie eine andere geworden sein: die „höhere“ – noch zu findende Ebene wird beides verbinden.

Wie das gehen soll? Es gibt bereits Brücken, die sogar Straßen werden können, die am Ende wieder im Tempel münden, und zwar gebaut von Naturwissenschaftlern. Und weil die Gefahr des totalitären Missbrauchs – z.B. in der Bio-Technologie – aller Wahrscheinlichkeit und Erfahrung entspricht, sollten wir mit den Verantwortlichen – im weitesten Sinne – Leuten reden. Daher tue ich das.

Selbstlos sponsert, wenn ich richtig informiert bin – Burda die Infrastruktur der sogenannten Science-Blogs. Hinter einigen dieser Blogger stehen Naturwissenschaftler und Mathematiker, die nicht müde werden, die Astrologie zu verunglimpfen. Warum sie überhaupt ein so großes Interesse an der Astrologie haben, erfahren wir nicht, oder kaum nachvollziehbar.

Um so erfreulicher ist es, wenn nun Dr. Florian Freistetter in seinem neuen Post nicht nur recht anschaulich darstellt, was eine Konjunktion ist, sondern auch gleich eine Tabelle liefert, die belegt, wie groß die Gravitations- und die Gezeitenkräfte der Planeten tatsächlich sind.

Er selbst mag sich mit dem Gedanken nicht anfreunden, daher unbedingt auch die Diskussion zu dem Post beachten, wo ich meinem Gelübde untreu geworden bin, bei Florian noch zu kommentieren.

Wir dürfen trotz aller Differenzen nicht müde werden, zu versuchen, das Wissen der Menschheit wieder zusammenzuführen. Verführt durch spektakuläre, technisch nutzbare Methoden, Materie zu beherrschen, zu verwandeln und sogar Leben zu manipulieren, haben wir vergessen, dass die Naturwissenschaft zwar etwas tut (als ausführendes, technisches Organ), aber nicht weiß, was sie tut, weil sie nach ihren wissenschaftlichen Methoden über sich selbst nichts wissen kann. Das kann nur die Philosophie.

Es kommt uns in der Astrologie auch gar nicht auf den materiellen Nachweis von planetaren Wirkkräften an, denn der Dreh bei der Astrologie ist geistig. Wobei wir uns fragen können, ob die Unterscheidung dieser Begriffe der Wirklichkeit standhält, was Parmenides ganz klar verneint und er daher die Wirklichkeit in die Identität verlegt, wie Martin  Heidegger sich ausdrückt.

Wir wollen jedoch einmal der Naturwissenschaft dabei zuschauen, wie sie einen nach ihren eigenen Kriterien gefundenen, und daher in ihrem Sinn objektiven Einfluss der Planeten für null und nichtig zu erklären versucht. Vielleicht kommt sie ja doch mal zur Vernunft und stutzt ein wenig? – :

Werden die Planeten 2012 alle in einer Reihe stehen? | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

IMG_2220Fotos: Markus Termin ©

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Geschichte, Personen, Weltbild

Unsere Straßen

Strassenbauzeitgenössisch

John Loudon McAdam, 21. September 1756 12:00 in Ayr, Ecosse, United Kingdom:

McAdam

Liebe Leserinnen und Leser,

wunderbar passendes Horoskop für den Mann – heute hätte er Geburtstag – und seine Aufgabe. Straßen zogen die Römer auch schon, jedoch aus gelegten Steinen mit Spurrillen für die Wägen. Doch McAdam brachte die „Macadamisierung“: den Teer auf die matschigen Holperwege.

Teer ist Pluto. Oder zweifelt jemand? Neptun auch? Pluto steht in Haus 1 im Schützen. Ein super-verstärkter Feuer AC! Er sagt: „Ich glaube an meine Vision in mir selbst begründet“.  Widder regiert sein Haus 4, also das Herkunftshaus, die Seele im Sinne der Ursprungssippe, des Landes, der Familie. McAdam, der Straßenbauer trägt dies als großen Mars-Jupiter ins Haus 11: die Öffentlichkeit. Und darum geht es ja beim Strassenbau.

Für den er – Uranus in den Fischen – Revolutionär ist. Und wo? Im dritten Haus, dem Bereich der Bewegung und des Verkehrs. Geht es deutlicher? Und auch die Aspektbeziehungen passen.

Uranus in den Fischen und Pluto im Schützen ist eben auch die Zeit der Generation, die gerade erst von der Pluto im Steinbock Generation abgelöst wird. Und aus einer genau solchen Generation stammt unser revolutionärer Straßenbauingenieur ebenfalls. Das läßt uns eine solche Generation wieder erwarten.

Was werden das für Straßen sein? Mit welchem neuen Belag? Oder gar in der Luft? Ich erinnere hier an mein Zeppelin-Projekt. Nahverkehr ganz ohne Bodenkontakt, jedoch auch nicht höher, wie zwei Meter. Aus den Straßen in der Stadt machen wir Schrebergärten zur Selbstversorgung.

Die Landschaft oben macht einen blank geputzten Eindruck. Ich nehme an, so war sie auch, ließ man doch kein trockenes Ästchen liegen, welches für´s Herdfeuer hätte dienen können.